Beiträge von Opa

    Der Fluchtrucksack sollte sowieso *irgendwie* sortiert sein. Dann kann man auch gleich die "wichtigsten" sachen, wie Medikamente, Dokumente, natürlich ein kleines Taschenmesser wie z.B. Minichamp, Elektronik und ein mini-Bolzenschneider (zum wieder aus dem Lager rauskommen :-) ) drin sein.


    Nick

    Noch was zu Ritualen:Beim Aufbruch vom Lagerplatz haben wir bisher immer nur zwei Regeln eingehalten:1. Jeder kontrolliert, ob er seine wichtigsten Sachen dabeihat.2. Nach dem Abbau wird der gesamte Lagerplatz abgelaufen, möglichst von zwei oder drei Personen.Vielleicht noch die:3. Hinterlasse keine Spuren. (also auch keine Schlüssel oder China-Zahlenschlösser :-) )Nick

    Literaturrecherche


    Hallo,vielleicht bin ich einer der wenigen in dem Alter, in dem man noch Literaturrecherche mit Büchern, Nachschlagewerken und Papier und Bleistift gemacht hat. Das alles geht heute viel einfacher, es nennt sich Suchfunktion.Ich muss zugeben, dass ich die FAQ und die Forumsregeln nicht ganz durchgelesen habe, aber ich bin jedenfalls nicht an prominenter Stelle auf eine Regel gestoßen, die so ungefähr lautet:Regel: Bitte erst Suchfunktion benutzen, dann Beitrag schreiben, der sollte drei Bedingungen erfüllen.1. Interessant sollte er sein.2. Neue oder ergänzende Information sollte er enthalten.3. Interessant sollte er sein.Falls dieser Vorschlag schon irgendwo steht, hab ich mir jetzt gerade selbst ein Ei gelegt...Nick

    Denk mal an so altmodische Dinge wie Einweckgläser. Hält fast ewig, und du kannst jetzt, wo du Zeit hast kochen und bei Bedarf sind sie schnell warmgemacht. Für Beilagen wie Nudeln oder selbstgemachte Teigwaren wie Hefegebäck sind die Zutaten meistens gut haltbar. Mehl, Zucker, Trockenhefe, ... Der einzige echte Nachteil, für mich zumindest, ist, dass man da keine "knuspringen" Dinge machen kann, sondern nur sowas wie Braten, Schmalzfleisch, Eintopf,...Falls Du keine Angst vor Stromausfall hast, dann stell Dir eine große Gefriertruhe oder einen großen Gefrierschrank hin.Nick

    Hallo,


    letztlich habe ich hier im Forum gelesen, dass einer Schlagstock und Pfefferspray in den Fluchtrucksack packt. Ich versuche alles was irgendwie nach "der macht Ärger" aussieht, selbst wenn es eigentlich legal ist, zu vermeiden.


    Nach einigem Nachdenken ist mir vor allem ein Argument gegen meine Philosophie eingefallen: in meinem ganzen Leben bin ich bisher noch nie durchsucht worden (außer an Flughäfen). Selbst bei früher noch vorhandenen Grenzkontrollen wurde höchstens mal der Kofferraum geöffnet, und ein paar Fragen gestellt. Ich vermute, dass gerade in Krisen die Polizei etwas wichtigeres zu tun hat, als irgendwelche scheinbaren Rucksackwanderer durch die Mangel zu drehen.


    Was meint Ihr: Hab ich zu viel Angst vor der Polizei und zu wenig vor zwielichtigen Mitmenschen?


    Ganz anders:
    Jetzt stelle ich mir mal vor, ich würde eingezogen, müsste Wache schieben, und da läuft unserem Posten ein mit echt wohlschmeckendem Zeug ausgerüsteter Rucksackwanderer über den Weg, während wir den üblichen BW-Fraß runterwürgen. Es könnte sein, dass der Rucksack anschließend viel leichter ist...


    Kurz: Spielt bei euren Überlegungen zum Fluchtrucksack eventuelle Kontrollen durch Polizei oder Militär eine Rolle?
    Falls ja, wie bereitet man sich darauf vor?



    Nick

    Zum Thema Aufteilen:


    Ich habe in dem Rucksack noch eine kleine Herren-Handtasche. Damit kann man unauffällig laufen, und da drin hats so das, was ich für das allernötigste halte.
    Wenn mir die 15 Kilo zu schwer sind und ich echt keine Zeit habe, (z.B. Auto fällt ins Wasser, naja, so ein richtig realistisches Szenario will mir jetzt nicht einfallen), dann zieh ich das kleine Päckchen (ca. 2 Kilo) raus, und bin schon abgespeckt.



    Nick

    Hallo,


    ganz konkreter Fall: Befreundete Familie und wir (meine Familie) sind unterwegs auf etwas größerem Jahrmarkt, und zwei gehen verloren. Mutter hört schlecht, ist über Handy nicht erreichbar, Kind kanns noch nicht. Lösung war, dass wir in der Regel beim Verlieren zum letzten Punkt zurücklaufen, wo wir uns noch gesehen haben, und dort warten, oder in diesem Fall haben wir für den Fall des Verlierens einen Treffpunkt (jede volle Stunde bei den Boxautos) ausgemacht.


    Früher, vor der Zeit der Handys waren solche Strategien wichtiger, falls das Handynetz mal nicht funktioniert, ists vielleicht genau so wichtig.


    Mal kurz, was wir so mehr formlos meistens befolgen:
    1. Beim Bemerken des Verlierens sofort zum letzten Punkt, wo man sich noch gesehen hat. (Falls nichts anderes ausgemacht, und falls möglich, z.B. Autobahn)
    2. Dann natürlich Handy.
    3. Ausgemachter Treffpunkt. Der sollte ohne besonderen Aufwand erreichbar, örtlich und zeitlich eindeutig sein, und gegen zu spät kommen robust sein. (z.B. immer zur vollen Stunde maximal fünf Minuten warten).
    4. Nachrichten austauschen: Ich rufe eine gemeinsam bestimmte Person oder Personen, die untereinander in Kontakt treten können an und melde aktuellen Standort, aktuelle Lage/Verfassung, Marschrichtung, Ziel und aus meiner Sicht mögliche Treffpunkte.
    5. Allgemeine Regeln, wie "Wenn man sonst nichts ausgemacht hat, um Mitternacht am Ausgang" oder "Treffpunkt am Auto"...


    Ein Problem gibts allerdings. Wenn ein Handy vorhanden ist, dann werden die obigen Regeln nie oder fast nie geübt. Gerade bei jüngeren Leuten habe ich die Erfahrung gemacht, dass für die zuvor festgelegte Treffpunkte oft nicht funktionieren, falls nicht noch gefühlte 100.000 Bestätigungs-SMS ausgetauscht werden.


    Welche Strategien habt ihr?
    Wie kann man die üben?



    Nick

    Steine-Rucksack


    Hallo,


    ich habe fast den gleichen Rucksack, auch ca. 15 Liter Inhalt, und 15 Kg Gewicht, und schon das fühlt sich an wie Steine. Ist aber echt sinnvoll, auch für nicht-Kriesenzeiten, da vor allem das Werkzeug und der Wetterschutz schon des öfteren geholfen hat. Ich geh einfach mal Deine Liste durch.




    Zum Rucksack:
    Meiner ist ein schwarzer so Birnenförmiger Noname-Rucksack, aber anscheinend recht stabil. Ein Hauptfach, zwei Netzfächer und ein kleines Fach so für Taschenmesser und Kleinkram.


    Die Packliste:
    Hauptfach:


    1x BW Isomatte -- hab ich nicht. Ich nehme an, dass als Unterlage immer irgendwas da ist. Im Wald selber basteln, im urbanen Gebiet Rücksitz, etc.
    3x Gefrierbeutel -- hab ich auch
    1x Notfallzelt --> auch als Decke oder Schlafsack etc. zu verwenden -- Stabilen leicht gefütterten Regenmantel (Wachsmantel)
    1x 1,5 l Volvic -- 0.75 Liter Leitungswasser (Sigg)
    1x MRE No.6 Beef Patty
    1x Notfallration Bundeswehr --> militärisches BP-5 mit 8 Wasseraufbereitungstabletten und 2x scharzem Tee
    1x Erbswurst
    1x Fischkonserve
    1x BW-Essbesteck
    1x Multigewürzstreuer --> Salz, Pfeffer, Curry, Knoblauch, Paprika, Kräuter d. Provence
    -- Vesperbox gefüllt mit je, was grad da ist, meistens Panzerplatten und Erdnüssen. "wenig Platzbedarf" und Haltbarkeit ist mir hier wichtig.



    1x Wollkragenpulli schwarz
    1x US Kampfhose schwarz mit Gürtel
    -- T-Shirt, Hose mit vielen Taschen, schnelltrocknend in Sandfarben



    Netzfach im Hauptfach:


    1x Socken
    1x Unterhose
    1x T-Shirt
    1x Funktionsshirt
    1x Dreiecktuch, flecktarn
    -- Ich gehe nicht davon aus, dass ich naggig den Rucksack irgendwo greife und dann losrenne, sondern dass ich "normale" Kleidung schon dabei habe, deshalb nur ergänzend:
    -Regenmantel (wie oben schon gesagt)
    -Schal
    -Mütze warm
    -Mütze Sonnenschutz
    -Arbeitshandschuhe
    -Hausschuhe (Für fremde Wohnungen, oder ... naja , nein selbst im Notfall möchte ich mit denen nicht marschieren ...)



    "Geheimfach" im Hauptfach:


    1x Karte Deutschland NORD und SÜD 1:500.000
    1x Karte der näheren Umgebung 1:50.000
    50,00 Euro Bargeld
    1 Reclam Heft
    3x Zip Beutel
    --Kartensammeln ist so was ähnliches wie ein Hobby von mir. Deshalb hab ich da immer je nach Gegend was passendes drin.
    Bargeld ist keins drin. Ich erwarte eher den Rucksack als das EDC zu verlieren.



    kleines Hauptfach:


    2x Dörrfleisch Chicken Curry
    -- wie viele Tage willst Du Dich von Deinem Rucksack denn ernähren können???

    Modultasche blau: (Hygiene)

    Maniküre-Set --> Taschenmesser
    Deo --> Shampoo reicht
    Hygiene Handgel
    Mundspüllösung
    Zahnpasta
    Zahnbürste
    Rei i.d. Tube --> billiges Shampoo entfettend wirkt da ganz gut. Vorteil: eine Tube weniger, Nachteil: Jeans "duftet" anschließend schwul.
    Haargel -- Aehm... eigentlich gute Idee, wenn man am dritten Tag doch nicht Haare waschen will, ich setzt dann bei auffallend speckigem Haar lieber eine Mütze auf.
    Kernseife
    Duschgel -- entweder kernseife oder Duschgel. Habe eigentlich nie beides im Rucksack.
    Brillenputztücher
    Desinfektionstücher
    100ml Händedesinfektionsmittel
    --> Spiritus

    Gelbe Modultasche: (Improvisation und diverses)

    15m x 5mm Paracord -- 8 Meter :-)
    3x Karabiner (die billigen) -- wofür? Ich hätte Kabelbinder, Draht und Wäscheklammern als Alternativen dabei.
    1x Multitool (günstiges Noname) -- Naja, da hab ich keins, dafür ein paar kleinere Werkzeuge siehe weiter unten.
    1x 10 Wunderkerzen -- Wunderkerzen? Willst Du die ins Benzin-Lagerfeuer werfen? Da sind Sturmstreichhölzer leichter zu handhaben und zu transportieren.


    8x Kerze 20cm -- hab ich keine mehr, seit mir die sch***-Dinger im Kofferraum mal geschmolzen sind...
    1x Feuerzeug -- Feuerzeug + Streichholzdöschen.
    1x Magnesium Feuerstarter
    1x Knicklicht weiß -- Würds bei mir nicht lange überleben , deshalb Dynamolampe. Der Magnet drin kann für Improvisationen echt gut sein, weil er relativ stark ist.
    1x Victorinox Messer
    -- 2x Victorinox :-) Eins zum Verleihen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass man einerseits schlecht Nein sagen kann, andererseits sein "gutes" in einem bemitleidenswerten Zustand zurückbekommt.


    Rote Modultasche: (Energie und Technik)
    10x AA Batterie -- nur 4x AA, aber dafür Mini-Solarladegerät. Braucht fast zwei Tage zum Laden, aber was solls -- eher Spielerei :-)
    6x CR123 Batterie
    3x Knicklicht (weiß, rot, blau)
    1x Sony Erricson K800i mit Ladekabel und Prepaidkarte (hat auch ne gute Kamera und 2GB Speicher)
    1x MP3-Player --> im Zulauf, kommen Hörspiele und Musik drauf -- hab ich auch. dazu noch ein paar AAA-Ersatzbatterien.
    1x Esbitkocher -- Spiritusflasche. Kocher kann man sich irgendwie improvisieren.
    -- noch ein steinalter Fotoapparat Digital und mit AA-Betrieb.



    Orangene Modultasche: (Essen und Co)

    Diverse Riegel
    Oat Snacks
    Kaffee 3in1
    2x 19 Zigaretten
    Pfefferminzbonbons
    Kaugummi
    --- sowas hab ich nicht.



    Vorderfach unten:
    Teleskopschlagstock
    -- UIIII ganz böse. Als vergleichbares Werkzeug: Mini-Nageleisen, ca. 600 Gramm. Großer Schraubenzieher, Je nach Reiseziel noch ne Miniaxt oder großes Messer. Jedenfalls alles so, dass unsere Freunde und Helfer nichts dagegen haben.


    Stifte
    -- Ein Bleistift, ein Füller
    Tempos
    -- Stofftaschentuch Lappen.


    Verbandtasche:
    Ambu Beatmungsfolie
    Skalpell
    Sicherheitsnadeln
    kleine Schere
    Pinzette
    Emlacreme
    Alkotupfer
    Kanülen
    div. Pflaster
    Kompressen
    Hydrogelpflaster
    Rettungsdecke
    Dreiecktuch
    Desinfektionstücher
    Mullbinde
    Verbandpäckchen (M,L und XL)
    Leukoplast
    Handschuhe
    --
    da bin ich etwas spartanischer
    1x Spiritusflasche
    Stofftaschentücher
    Klebeband



    Medibox
    3x Vomex
    4x Ibuprofen 400
    4x Ibuprofen 800mg retard
    4x Ceterezin
    2x Riopan
    2x Ulcogant
    4x Nasentropfen
    2x Multivitamintablette
    20x Micropur
    --
    Nasentropfen hab ich auch,
    Fishermans Friends... zählen die auch als Medizin?

    Vordertasche oben

    Walther Messer mit Zange
    Pfefferspray
    --- wie gesagt, alles, was ansatzweise als Waffe gedeutet werden könnte, habe ich nicht im Rucksack. Naja, ein kleines Springmesser ist meist dabei. Aber wenn ich das einsetzen muss, kann ich mich bei unserer Justitz auch gleich zusammenschlagen und ausrauben lassen :-(


    Rödelriemen
    Lederhandschuhe
    -- Arbeitshandschuhe.. nicht so schön, aber auch warm genug zum mal Schnee wegräumen.

    Zusätzlich habe ich am Rucksack außen angebracht:

    1x US Feldflasche mit 2 Miniknicklichtern, 4x Micropur, 1x Feuerzeug und 2 Mentholbonbons im Zusatzfach der Tasche
    1x 3 Personenzelt
    1x Mollezusatztasche mit MSR Guardian Wasserfilter drin
    1x Boonie Hat
    1x SheMag in Sandfarbe


    1x Thermometer/Kompass im Karabiner
    1x Taschenlampe mit blau, grün und roter LED und einer weißen LED
    1x Paracord Armband


    Am Rücken ist noch als zusätzliches Polster ein Handtuch verstaut.
    -- STIMMT Hantduch ist wichtig. Das ist bei mir so selbstverständlich, dass ich das in der Aufzählung total vergessen hätte.


    So dass ist soweit mein BoB mit Coming-Home Funktion. Ich hoffe ihr könnt euch ein gutes Bild davon machen, da ich leider irgendwie hier keine Bilder einfügen kann. Auf wunsch kann ich aber gerne ein paar Bilder hochladen!



    Sodele, mit ein paar Einschränkungen hab ich was ähnliches dabei.
    Zusätzlich noch folgende Werkzeuge:


    -Klappsäge
    -Mini-Bolzenschneider
    -Seitenschneider
    -Mini-Nageleisen (ca. 600 gramm)
    -Werkzeugtäschchen mit
    --Mini-Wasserpumpenzange
    --Spiegel
    --Bitsatz und Handschrauber
    --Schraubenzieher
    --Ersatzknöpfe
    --Nähzeug
    ...



    Nick

    Tactical=Bio=Smart=Mega=Öko=Volks...=Freiheit=Gleichheit=Brüderlichkeit=Für die Re-Publica=....


    ok, heutzutage gibts schon verdammt viele Smart-Tactical-Unterhosen, aber irgendwie wars doch schon immer so, nicht wahr?


    Vielleicht vor der Zeit mit "Sex Sells" wars anders, aber wann war das ? :lachen:



    Ach ja, damit es irgendwie konstrutiv wird: für mich ist taktisch im Gegensatz zu strategisch die Planung, die man braucht, um einzelne Gefechte oder Scharmützel zu planen, strategisch plant man einen Krieg.


    Taktisch: Kämpfe mit Sonne im Rücken, Kämpfe von einer erhöhten Position aus,...
    Allgemeine Grundsätze für das Planen oder Handeln in einem kürzeren überschaubaren Zeitraum im Rahmen einer einfach abgrenzbaren Handlung vielleicht?


    So gesehen ist Flecktarn in der Fußgängerzone genau das Gegenteil von taktischer Kleidung :-)



    Nick

    Unzensierbare Suchmaschine: YaCy
    Alles mit Overnet und DHT-s dürfte auch recht gut sein.
    Ich weiss jetzt nicht, obs noch läuft aber alles auf I2P und Freenet ist relativ anonym.

    Hi,


    Erklärung für Nachtaufnahmen ohne Blitz:


    1. Entfernung zu groß, die meiste eingebauten Blitze reichen wenige Meter.
    2. Ich möchte unauffällig Fotografieren, da stört der Blitz.


    Dauerbelichtung oder Nachtaufnahme können, glaub ich, sowieso die meisten Digiknipsen.



    Nick

    Hallo,


    auf jeder meiner Reisen habe ich bisher einen Fotoapparat dabei, und auch wenn die Flucht keine "Reise" ist, ist es sicher gut, da für einige Dinge, die man sieht, "Beweise" mitbringen zu können, weil sie sonst kein Mensch glauben würde. Vielleicht kann man die Bilder ja sogar zu Geld machen, was vielleicht manchmal ethisch bedenklich sein könnte, aber dem leeren Magen vollkommen egal ist :-/


    Also für mich ist klar: es muss auf jeden Fall ein Fotoapparat rein. --> Frage was für einer?


    1. Robust. Der Rucksack kann sicher mal geworfen oder draufgetreten werden. Es reicht auch robust verpackt.
    2. Mit Feldmitteln in Betrieb zu halten, d.h. keine Akkus und wenn schon Batterien notwendig sind, dann verbreitete Typen, z.b. AA oder AAA.
    3. Digi oder Film? Digi kann ich direkt an der Kamera die Bilder zeigen, Film ist vermutlich robuster und haltbarer....
    4. Stand der Technik? Nicht unbedingt. Wenn ich jetzt einen neuen kaufe, ist der in drei Jahren sowieso veraltet. Warum nicht gleich den alten ausgedienten mit 5 Megapixeln? Reicht doch locker "für den Notfall"
    5. Wirklich notwendig? hab doch eh mein Ei-Fon dabei! --> Siehe punkt 2.
    6. Ach ja, Nachtaufnahmen ohne Blitz sollen möglich sein!
    7. Filmfunktion? Nicht unbedingt notwendig.


    Weitere Entscheidungshilfen?



    Nick

    Hi, zum Thema E-Bike:


    Ich hab nun schon mit so ziemlich allem, mit Wanderstiefeln, Fahrrad, Mofa, Moped und Auto größere Strecken hinter mich gebracht und kann ungefähr einschätzen, welche Vor- und Nachteile so ein Verkehrsmittel für mich ganz persönlich in der Praxis hat.


    Ein E-Bike für den Notfall anzuschaffen find ich absoluten Quatsch. Wenn, dann muss man es zumindest im Urlaub auf einer längern Strecke oder zumindest täglich zur Arbeit benutzen und kennenlernen. Wenn es dafür ungeeignet erscheint, dann in der Kriese ganz bestimmt.


    Beim aktuellen Stand der Technik würde ich übrigens bei den ganz ungefähr in die gleiche Kategorie gehörenden Alternativen Mofa und E-Bike klar zum Mofa tendieren. Aber vielleicht nur deshalb, weil ich es kenne :-)


    Zum Rattenschwanz an Technik: Auch moderne Fahrräder sind mit ihren Stoßdämpfern, superleichten Schaltungen superleichten Rahmen und Rädern und ganz speziellen Ventilen und lauter Spezialschrauben nicht unbedingt so robust und wartungsfreundlich wie mein altes 3-Gang-Fahrrad. Ich würde sagen, das Argument "Rattenschwanz an Technik" spricht gar nicht sooo sehr gegen ein E-Bike.



    Nick

    Festgeschriebene Zinsen sind so eine Sache. Lest mal eure Verträge im Kleingedruckten durch.
    Ich habe noch keine Hausfinanzierung gefunden, bei der nicht die Bafin-Klausel drinsteht.
    Ich bin kein Jurist aber für mich bedeutet das so ungefähr:
    Die Zinsen sind nur so lange festgeschrieben, bis die Bafin den Banken erlaubt, wegen besonderer Umstände die festgeschriebenen Zinsen anzuheben.


    Also Inflation --> Schulden weg
    ist fast immer ein Trugschluss. Die Guthaben dagegen sind dann futsch.



    Nick

    Hallo,


    unter dem Gesichtspunkt "es kommt langsam" würde ich als Pflanzenauswahl ganz einfach das machen, was meine Großeltern und Eltern auch hatten:
    1. Kartoffeln
    2. Erdbeeren
    3. Zwiebeln, Lauch, oder ähnliches
    4. Mohrrüben
    ...


    Man kann auch z.B. durch "verlieren" von Haselnüssen dafür sorgen, dass auf sonst nicht vernünftig genutzten oder nutzbaren Flächen ein paar Haselnussträucher wachsen. Das Unkraut wird überwuchert, und zu den Nüssen hat man auch noch eine Quelle für recht brauchbare Stecken und Stöcke :-)


    Es müssen Pflanzen sein, die sich ohne große Pflege gegen Unkraut durchsetzen, und welche, die "jeder Depp" ohne besondere Kenntnisse anbauen kann.



    Nick

    Angeblich ist die Schulbildung in Deutschland ja eine der besten weltweit, hmmm...
    Ungefähr 100% der Schüler würden spontan jubeln, wenn plötzlich keine Schulpflicht mehr bestünde.
    Die Frage ist, was kommt dann...


    Andererseits bin ich in dieser Beziehung in der Glücklichen Lage von der Kindergartenbetreuerin über Grundschullehrer bis zum Gymnasiallehrer das volle Spektrum in meinem Bekanntenkreis zu haben.
    Die Versorgung mit Bildung sollte also schon irgendwie möglich sein.


    Ich nehme mal an, dass die meisten Kinder auch in einer Kriese etwas Bildung abkriegen. Vielleicht etwas einseitiger, weil die verfügbaren Vorbilder eher technisch oder eher sprachlich oder eher sonstwie spezialisiert sind, aber im Großen und Ganzen sehe ich, sollten plötzlich Schulen nicht mehr da sein, kein sooo großes Problem.


    Nick

    Hallo,


    ich bin anderer Meinung: ein kleiner Bolzenschneider oder eine stabile Drahtschere gehören auf jeden Fall ins Fluchtgepäck. Es ist als Beispiel selbst, wenn die Landschaft flach und gut befahrbahr wäre, oft kilometerweise nicht möglich, die Autobahn zu verlassen, wegen der Wildzäune. Wenn man mal drauf achtet, wie man schon mit einem recht kleinen Bolzenschneider seinen Bewegungsspielraum im Notfall vergrößern könnte, fällt recht viel auf.


    Engstellen können im Notfall sehr leicht durch einen simplen Draht gesperrt werden, und werden es vermutlich auch.
    Die allermeisten "billigen" Vorhängeschlösser können ebenso sehr viel schonender entfernt werden als mit Brechstange oder ähnlichem "Gewaltwerkzeug".


    Ich weiss nicht wie sehr der Preis ausschlaggebend ist, weiss nur noch, als ich den mini-Bolzenschneider gekauft habe, gabs ein Modell für 10 Euro und eins für 25. Ich habe das billigere genommen, und es lebt immer noch. Mit ein paar Scharten muss man da allerdings schon rechnen.



    Nick

    Taschenmesser hilft


    Ein Freund, der Hautarzt ist, hat mir vor einigen Jahren mal gezeigt, wie man mit einem Skalpell die Zecke wegschnippsen kann. Mit einem Taschenmesser geht das auch.
    Vortei wie immer bei solchen Sachen:
    Fähigkeiten sparen Ausrüstung (die man auch noch vergessen oder verlieren kann)


    Ach ja, nicht selber rumexperimentieren, lieber von einem Fachmann zeigen lassen!



    Nick