Beiträge von Maresi

    Das kommt davon, wenn man den Browser defaultmäßig nicht im privacy mode laufen lässt ;-D


    Aber back2topic: Ich hab' den Artikel jetzt auch nicht überaus positiv gefunden. Aber auch nicht überaus negativ. Wobei natürlich die Gleichstellung Prepper=Rechtsextreme=Querdenker definitiv nicht hätte sein müssen...


    Aber die Kommentare sind es tlw. schon wert, gelesen zu werden. Unerwartet positive Reaktionen, und das fast durchgängig!

    Für Deutschland ist es m. E. richtig, die Technischen Anschlussbedingungen sind AGB der Verteilnetzbetreiber und auch an der Erstellung der einschlägigen VDE-Vorschriften sind diese beteiligt. Ich weiß aber nicht, warum das an dieser Stelle von Bedeutung sein soll.

    Solche Aussagen sind leider interpretationsfähig. Die entscheidende Frage lautet: was versteht man unter einer Anlage? In der extremsten Interpretation ist die Gesamtheit der Elektroinstallation auf einem Grundstück nur eine einzige, zusammengehörende Anlage. Da nutzt es dir dann nix, wenn die PV auf der Gartenhütte selbst eigentlich keinen Netzanschluss hat, insgesamt zählt es trotzdem als Anlage mit Netzanschluss, wenn irgendwo auf dem Grundstück einer ist. Zumindest gibt es Leute, die das so sehen ...

    Wie gesagt kenne ich die deutsche Seite der Medaille nicht wirklich. In Ö ist die Sache relativ klar: Der Regulator (die E-Control) erstellt diese Richtlinien, die restlichen Marktteilnehmer haben diese umzusetzen.

    Warum das wichtig ist? Weil immer wieder Aussagen á la "Die E-Werke versuchen halt zu verbieten, was sie verbieten können." getätigt werden. Und die kann man (kann ich) in dieser Form nicht unwidersprochen stehen lassen.


    Das mit der Anlage ist (ich rede wieder nur für Österreich) Humbug. Weil es egal ist, auf welchem Grundstück (Pazelle) die Anlage steht. Relevant ist der Einspeisepunkt (Zählpunkt). Wenn das Gartenhaus keinen ZP hat, ist sie eine Inselanlage. Auf einer Parzelle können mehrere ZP bestehen, und umgekehrt kann ein ZP mehrere Grundstücke/Parzellen versorgen. Dem Netzbetreiber ist letztendlich egal, wie die Immobiliensituation im Hintergrund aussieht. Wichtig ist: Alle Betriebsmittel, die ans öffentliche Netz angeschlossen sind, müsse diverse Vorgaben erfüllen. Und zwar aus gutem Grund (Betriebssicherheit, Störung durch z.B. Oberwellen, ...).

    Ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen, dass die Situation in D viel anders aussieht. Aber ich lasse mich gerne (durch konkrete, nachprüfbare Beispiel) vom Gegenteil überzeugen.

    MWn gibt es derzeit Rohstoffknappheit bei zumindest folgenden Rohstoffen:

    - PP

    - PE

    - Alu

    - Holz

    - PU


    Andere Kunststoffe scheinen weniger betroffen zu sein bzw. (wie z.B. Kupfer und Stahl) teilweise massiv teurer geworden, aber noch ausreichend gut verfügbar.


    Zum einen sind da Hamsterkäufe (á la Klopapier vor einem Jahr), zum Teil aber auch strategische Zocker (die große Mengen an Material bunkern und dadurch eine künstliche Verknappung herbeiführen) als Ursache zu nennen. Und natürlich der bereits zum Jahreswechsel einsetzende Mangel an Transportkapazitäten, der sich durch die jüngste Episode am Suezkanal noch verschärft hat.

    Natürlich gibt es ein Missverständnis. Mehrere sogar.

    Das erste ist, dass du anscheinend glaubst, dass die technischen Rahmenbedingungen von den Netzbetreibern gemacht werden. Das ist (zumindest in Österreich) schlichtweg falsch.

    Weiters gelten diese Vorgaben (in Österreich die TOR Erzeuger) lediglich für Anlagen mit Netzanschluss. Das hat den Sinn, dass der geordnete Netzbetrieb nicht gefährdet wird.


    Aber in einer Hinsicht gebe ich dir recht: Ob der kleine Prepper-Maxi seine semiautarke Strominsel-Bastellösung betreiben will oder nicht, das ist dem Regulator und auch den Netzbetreibern wirklich herzlich egal.

    Die E-Werke versuchen halt zu verbieten, was sie verbieten können. Die würden auch PV-Einspeiseanlagen und das Laden von Elektroautos verbieten, wenn sie könnten. Verstehe ich auch, so wie der Strommarkt derzeit organisiert ist, ist mit Netzbetrieb zu wenig verdient, um da großartig zu investieren. Nachdem man die politisch gewollten Dinge aber nicht verbieten kann, versucht man es erst mal an Stellen mit weniger Gegenwehr, auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

    Ich denke, hier gibt es ein grundsätzliches Missverständnis. Einerseits gibt es das klassische "E-Werk" (als horizontal integriertes Unternehmen) nur mehr auf der Ebene von Kleinst-EVU (Stadtwerke kleiner Städte o.ä.).

    In einem klassischen EVU ist das Netz genau so wie Erzeugung und Vertrieb separat aufgestellt, und das Netz unterliegt einem rigorosen Regime des Regulators (in D die BundesNA, in Österreich die E-Control).

    Andererseits ist es das primäre Ziel der Netzbetreiber (genau so wie der Erzeuger und dem Vertrieb), das Netz stabil zu halten. Denn nur ein stabiles Netz ist eines, in dem alle drei "Blöcke" Geld verdienen können.

    Dass die Vorgaben der Netzbetreiber von manchem Laien als unsinnige Gängelei empfunden werden lässt sich vermutlich nicht ändern. Dennoch haben sie einen Sinn.

    Ja was denn jetzt? Wenn man den Strom nutzt, ist es nicht gut, weil das E-Werk zu wenig Netzentgelte verdient. Wenn man den Strom nicht nutzt, ist es aber auch nicht gut, weil er sinnlos verloren geht?

    • Wenn ich meine Notstrom-Inselanlage umbaue auf eine Einspeiseanlage, werfe ich keinen Strom mehr weg, das E-Werk verdient aber entsprechend noch weniger Netzentgelt. Ist das dann gut oder böse?
    • Wenn ich den Strom aus meiner Notstrom-Inselanlage nicht mehr verwende, sondern diese rein für den Fall eines Stromausfalls bereithalte, werfe ich 100% des theoretisch möglichen Stroms weg, das E-Werk bekommt aber mehr Netzentgelt. Ist das dann gut oder böse?

    Vielleicht sollte man einfach ein öffentliches Stromnetz auch aus öffentlichen Mitteln finanzieren, oder meinetwegen über die Grundgebühr, anstatt die Kosten im kWh-Preis zu verstecken. Strom zu beziehen, den man gar nicht braucht, nur um hungerleidende E-Werke zu unterstützen, ist ja schon selten dämlich.

    Auch hier liegt ein Missverständnis vor. Die Gewinnspanne der Netzbetreiber wird vom Regulator vorgegeben. Wenn die Einspeiseentgelte sinken (z.B. weil sich zu viele Haushalte nur mehr parasitär am Netz befinden), dann wird von staatlicher Seite gegengesteuert.

    Eine der wahrscheinlichsten Maßnahmen wird sein, dass die Arbeitspreise sinken werden, während die Leistungspreise ansteigen werden.

    Wenn die Summe der Messwerte der einzelnen Zähler am Trafo überdurchschnittliche Abweichungen zu den vom Trafo gemessenen Werten ergibt, wird man halt hellhörig. Und gerade die Rücklaufsperre führt ja dazu, dass es das Delta überhaupt gibt.


    In Deutschland ist das vermutlich noch kein Thema, weil da ja Smart Meter noch nicht in der Fläche angekommen ist und auch in den kommenden Jahren nicht ankommen wird.

    Bei uns in AT sieht die Lage schon anders aus...

    Das Weib arbeitet in der Kunststoffindustrie (eigene Produktion von Granulaten und als Distributeur für andere Hersteller):


    Nachfrage übersteigt Angebotbei weitem, Rohstoffe sind extrem schwer zu bekommen für die Herstellungswerke, betrifft die ganze Branche. Häufig wird in die Lieferverträgen Force Majeur geltend gemacht, da diese nicht zu erfüllen sind auf Grund fehlender Rohstoffe und Vorprodukten. Hat sie so noch nie erlebt. Auch Schiffstransporte dauern viel länger wegen der Knappheit an Transportkapazitäten. Gerade bei Spezialkunststoffen wird es immer schlimmer.

    Ja, diese Aussage hab' ich auch schon gehört: Preissteigerungen bei Kunstststoffgranulaten in diesem Ausmaß hat's schon hie und da mal gegeben. (z.B. 2008).

    Aber noch nie in Kombination mit solchen Verknappungen.

    Bei einem Lieferanten war die 3-Monats-Plangenge (inkl. COVID-Angszuschlag²) innerhalb von zwei Wochen verkauft.

    Du hast die Frage gestellt, warum die E-Industrie unkontrollierte Einspeisung fürchtet. Ich habe die Antwort geliefert.

    Bei uns (Ö) gibt es eine vernünftige technisch-rechtliche Regelung (ElWOG und die TOR - Technisch-Organisatiorischen Richtlinien).


    Die Situation in Deutschland kenne ich nicht.

    Woher kommt auf Stromkonzern-Seite die panische Angst vor unkontrolliertem Einspeisen und Entnehmen? Doch nur aus Sorge um entgehende Einnahmen und Machtverlust. So kommen wir aber mit der Energiewende sicher nicht weiter.

    Die beste Möglichkeit, ein Stromnetz zu destabilisieren, sind unkontrollierte Einspeisungen.

    Daher gibt es ja ganz klare technische Regeln (in Österreich sind das die "TOR Erzeuger"), was eine Anlage können muss (je nach Anlagengröße zB. Leistungsreduktion, Q von U-Regelung /Parkregler, ...).


    Wer also Blackouts mag wird unkontrollierte Einspeisungen lieben!

    Du weißt aber schon, dass in jeder Trafostation nochmal eine Summenmessung hängt? Wenn die Summen nicht mit den Einzelwerten übereinstimmen, fällt das auf. Nicht bei einer kWh, aber wenn die Abweichung größer wird...


    Das mit den Kabeln: Ich kenne den Fall nicht. Aber wenn die Zuleitung (wie beim klassischen Hausanschluss üblich) dem Netzbetreiber gehört, kann der erst mal damit machen, was er will.

    Allerdings kenne ich keinen Fall, wo das passiert wäre. Würde mich aber interessieren...

    Das Problem bei den "12V" ist die Ladeschlussspannung, die ja je Batterietyp bei 14,4V oder sogar darüber liegt.

    Sonst hätte ich ja die PicoPSU empfohlen. Die geht aber bis maximal 13V. Ob sie die 10% mehr an Spannung überlebt? Vermutlich, aber nicht sicher. Wäre halt ein Versuch...


    Dann kann man jeden handelsüblichen, wenngleich nicht allzu leistungshungrigen Standard-PC (die Pico-PSU gibt's mWn bis maximal 150W) betreiben.

    Oder man geht gleich her und nimmt einen Mini-ITX.

    Ich hab' jetzt keine praktische Erfahrung mit dem Thema. Aber normalerweise nimmt man nur mageres Fleisch zum Dörren, weil das trockene Eiweiß relativ lange haltbar ist. Fett hingegen beginnt nach wenigen Wochen bis Monaten ranzig zu werden.

    Nachtrag: Nachdem der Camper jetzt schön langsam wird (ggf. gibts mal eine Fotostrecke), habe ich mich jetzt entschieden: Es ist der Thitronik G.A.S.-pro III geworden (mit zusätzlichem CO-Sensor).

    Der Thitronik macht mir in Summe einfach einen besseren Eindruck (niedrige Erkennungsschwelle, geringer Stromverbrauch, hoher Eingangsspannungsbereich, ...).

    Inkl. CO-Sensor kostet er zwar ~300 Teuronen, aber das ist mir meine Gesundheit (und mein Leben) definitiv wert!

    Ich hätte auch auf Solarbetrieb gesetzt. Nicht unbedingt einen Bausatz (weil ich eine Niedervolt-Durchlaufpumpe und ein 20Wp PV-Modul herumliegen habe), aber im Prinzip spricht nix gegen so ein Komplettset (alleine das Modul kostet in etwa 25 €, wenn man es billig bekommt; dazu nochmal 25€ für die Pumpe, und vermutlich noch 10 € für den Versand, weil es selten einen Shop gibt, wo man beides ums billige Geld bekommt).


    Wenn keine Sonne scheint, ist eine Bewässerung sowieso unnötig. Und wenn die Sonne dann mal da ist, ist auch genügend Saft für die Bewässerung vorhanden...

    Das mit dem Kompressoröl hab' ich bisher nie erlebt oder auch nur gehört. Und da zwei Wochen Stillstand (z.B. im Urlaub) ja nichts ist, was nicht vorkommen kann, kann ich mir das auch so nicht vorstellen. Das wäre ja ein Serienfehler, der einen Rückruf zur Folge hätte!


    Was schon eher passieren kann (aber dazu muss er über mehrere Monate nicht laufen) ist, dass die Dichtungen austrocknen und dann undicht werden (DAS hatte ich im Gegenzug schon selber erlebt).

    Daher schalte ich die Klimaanlage auch im Winter (zumindest gelegentlich) ein...

    Momentan wird alles teurer (auch Kunststoffe - hier ist sogar eine regelrechte Mangellage, weil angeblich beim Grundmaterial künstlich verknappt wird: Die Firmen haben die Produktion massiv gekürzt und kassieren gleichzeitig Covid-Förderungen. Und verdienen sich nebenbei eine goldene Nase, weil der Rest-Output gerade zu Mondpreisen verkauft wird).


    Stahl soll angeblich spätestens im 2. HJ wieder billiger werden.


    Holz hab ich nicht so am Schirm, kann aber natürlich gut sein. Hier kommt ja auch viel Ware aus Asien, bzw. kam früher.

    Derzeit ist der Transport sowohl was die Kapazität als auch die Preise anbelangt eine Katastrophe. Auch hier wird künstlich verknappt, um die Margen zu maximieren...

    Als bei uns eingebrochen wurde, hätte ein Rollladen nix gebracht, weil es ein klassischer Dämmerungseinbruch war und wir noch nicht daheim waren.


    Sofern die Rollläden also nicht automatisiert hoch und runter fahren, ist der zusätzliche Schutz marginal.

    Vor allem, wenn die Rollläden und/oder Schienen aus Kunststoff oder Aluminium sind. Nur Stahl bietet halbwegs eine Sicherheit (wenn eine Hochschiebesicherung vorhanden ist).


    Besser wäre es, gleich die Fenster gegen welche mit SK zu täuschen. Falls die auch schon so alt sind, würde ich eher das machen und ggf. auf die Rollläden verzichten.

    Lichttarnung macht man ohnehin von Innen!