Beiträge von Maresi

    Wobei mehr Leistung nicht automatisch besser bedeutet!

    Mehr Leistung bedeutet auch: Mehr Verbrauch. Auch und gerade im Teillastbereich.

    Wenn also z.B. die maximale Last bei 900W liegt, ist ein EU10i besser als ein EU22i.

    Wobei ein weißer Kastenwagen wohl nirgends in Mitteleuropa für Aufsehen sorgen dürfte.


    Auch wenn heute bei einem Q7 oder Dodge RAM nirgends mehr ein Dorf zusammen läuft: Er ist trotzdem wesentlich auffälliger als ein normales Auto.

    Und genau das widerspricht ja dem Gray Man-Prinzip.

    Mal eine ernsthafte Frage: Warum sollte irgend eine Behörde im Falle eines Super-GAUs die Gegend abriegeln?

    Klar. Irgend wann wird man versuchen, das Hineinfahren in die Zone zu verhindern. Aber wie Fukushima gezeigt hat, lässt sich selbst das (in stabilen Zeiten) nicht durchgängig aufrecht erhalten.


    Alle bekannten Pläne laufen aber genau auf's Gegenteil hinaus: Die Bevölkerung aus der Gefahrenzone zu evakuieren, sofern möglich. Und für diese Leute dann Infrastruktur zu schaffen.


    Daran schließen sich gleich zwei weitere Fragen an:

    - Welchen Vorteil hätte die Regierung, die Gegend abzuriegeln? Wo sie doch eigentlich will, dass die Leute abhauen (allerdings nur begrenzt Möglichkeiten hat, das auch mit Zwang umzusetzen)?

    - Welche "Kräfte" (Feuerwehr, Polizei, Heer, ...) sollen das bitte umsetzen?

    Die Blaulichteinheiten werden erst mal (tage- bis wochenlang) damit beschäftigt sein, ABC-Dienste zu leisten, Notunterkünfte zu errichten, zu betreiben und zu versorgen.

    Um euch ein ungefähres Bild der Lage zu machen: Denkt einfach mal zurück an 2015 und geht davon aus, dass die Million Menschen alle am selben Tag an der Grenze aufgetaucht wären!



    Wobei mich auch ein "simpler" AKW-Unfall nicht dazu bringen wird, gleich komplett das Land zu verlassen. Da reichen ja (je nach Windrichtung) 50 bis 100km.

    Und daheim bin ich immer noch besser aufgehoben als in der Fremde.


    Für eine solche Langstreckenflucht gibt es für mich im Wesentlichen drei Szenarien:

    - langanhaltender, kontinentaler Blackout (zumindest Mitteleuropa, > 5 Tage): Da steigt das Risiko einer flächendeckenden AC-Verseuchung in Richtung 100% => Also ab durch die Hecke.

    - Ausbruch der Phlegräischen Felder

    - Krieg in Mitteleuropa (wobei sich hier die Frage stellt, ob es überhaupt Alternativen gibt; hier habe ich keinen "automatischen Triggerpunkt", sondern da kommt es stark auf die Situation an.

    Ich denke, dass jeder seine eigene Idee davon hat, wann Bug-In nicht mehr sinnvoll ist. Bei mir sind es wie gesagt einige wenige, dafür aber um so unangenehmere Szenarien (eben großflächige ABC-Kontamination und die Ursachen, die dazu führen).


    Ich denke auch, dass ich nicht unbedingt einen Informationsvorsprung benötige. Allerdings habe ich mir ganz klare "Triggerpunkte" definiert, wo ich nicht auf Rettung warte sondern die Flucht nach vorne antrete.

    Vll. kennt ihr ja das Frosch-Experiment. Ich will nicht dieser Frosch sein. Daher werde ich bei einer definierten "Wassertemperatur" die Reißleine ziehen.


    Aber zurück zum Thema:

    Sehe ich nicht so. Siehe z.B. Syrien: Die, die gleich mit der ersten Welle weit genug abgehauen sind, sind jetzt (mehr oder weniger gut integriert) seit Jahren in Deutschland, Schweden, Österreich oder sonst wo in Europa. Die anderen hängen gerade in der Türkei oder Lagern wie (ehedem) Moria. Da bin ich lieber bei der ersten Welle dabei. Und wenn ich 12h früher ankomme als der erste, der vor verschlossenen Türen stehe: Damit kann ich leben...


    Noch dazu ist es so, dass die Absperrmaßnahmen ja Zeit benötigen. Man kann nicht in wenigen Stunden alle Zugangspunkte (bzw. Fluchtpunkte) sofort abriegeln. So etwas benötigt Zeit. Je früher man dran ist, desto wahrscheinlicher gelingt ein "Durchschlüpfen".

    Gerade im Blackout-Fall z.B. rechne ich auch nicht mit Straßensperren. Zumindest nicht in den ersten Tagen (warum auch? es gibt für alle Blaulichteinheiten und das Heer wichtigeres zu tun).


    Ich halte hier blockierte Straßen durch liegen gebliebene Fahrzeuge als die wahrscheinlichere Barriere. Und die wiederum kann man mit einem echt geländegängigen Auto (also keinem 4x4 mit 15cm Bodenfreiheit) leichte mal umfahren als mit einem reinen Straßenauto.


    Ben: Kann man die letzten Beiträge in einen anderen Thread auskoppeln?!? Ist sicher auch ein geeignetes Thema für einen eigenen Thread, und "zerschießt" den aktuellen Faden weniger...

    Mit meinem BOV (Nissan Patrol) musst du schon verdammt viele Ressourcen aufwenden, um mich an der Weiterfahrt zu hindern. Wo ein Wille, da ein Weg!

    Das einzige was mich vor echte Probleme stellen könnte ist ein größerer Fluss. Alles andere ist machbar (ggf. mit Umwegen und vermutlich hie und da ausreichende Bakschisch).


    Allerdings sind die meisten meiner BO-Szenarien solche, die keine bewaffneten Konflikte beinhalten. Sondern eher Sachen wie langanhaltender Blackout oder großflächige ABC-Kontamination.

    Bei einem Blackout z.B. ist mein Plan B ca. 2.300km entfernt und Plan C 3.600km. Autobahnkilometer, wohlgemerkt.

    Mit ca. 30% bis 50% Umweg ist im SHTF zu rechnen. Daher diese Angabe. Aber selbst wenn ich nur 2.300km ansetzten würde: Im E-Auto brauche ich da x Tankstopps (und die dazugehörige Infrastruktur). Mit meinem BOV kann ich aus dem Kanister tanken, wo es mir gefällt. Ich kann mein BOV sogar während der Fahrt von innen heraus betanken (mittels Schüttelpumpe aus dem Kanister).

    Im Idealfall, wenn ich mich mit dem Fahren abwechseln kann, bin ich daher in zwei bis drei Tagen am Ziel.

    Solange die Sachen ausreichend ihren Zweck erfüllen... ist doch alles Tutti!

    Hier ist halt immer die Frage: Wie oft und intensiv nutze ich das Teil? Und vor allem: Was ist die Konsequenz des Versagens?

    Bei Werkzeug z.B. gibt es für mich nur eine Möglichkeit: Klotzen statt kleckern! Da bin ich echt zur Markensau geworden: Wera, Proxxon, Gedore, Knipex, Makita, Metabo, Fein, Festool usf.

    Denn hie und da gibt es genau EINEN Versuch, um z.B. eine Schraube zu lösen. Und wenn dann das "fast so gute" Günstigwerkzeug den Sechskant ruiniert o.ä., dann wirds oft grauslich (v.a. im Motor, wo man eh schlecht dazukommt).

    Bei einem Gaskocher hätte ich eher weniger Bedenken: Da darf es auch schon mal ein Billigteil aus China sein.


    Ähnlich bei anderer Ausrüstung: Isomatten gibt es mittlerweile auch als Nachbau um vernünftiges Geld in einer vernünftigen Qualität. Da muss es keine Therm-A-Rest sein.

    Wanderschuhe zB hingegen kommen mir nur mit Markenettikett ins Haus. Und da eigentlich auch nur mehr Zwiegenähte (Steinkogler).

    Hab' nochmal nachgeschaut: Es sind doch nur 74% gewesen ;-)


    Um alle Klarheiten zu beseitigen: Ich hab' ein iPhone (S6, glaube ich), welches ich von Berufs wegen verwenden muss. Daneben einen privaten Androiden (Samsung S10e) für den Rest der Woche. Auf beiden war bzw. ist die österreichische Corona-App installiert.

    Die Akkulaufzeit beim iPhone beträgt ca. 2 Tage zwischen den Aufladungen. Am Wochenende auch drei Tage (Stromsparmodus, ohne Benutzung).

    Dass der Anteil so hoch ist liegt sicher auch daran, dass ich kaum Apps installiert habe und diese noch seltener benutze.

    Dennoch ist der Akkuverbrauch der SC-App mMn zu hoch.


    Zugegebenerweise war der Rückgang der Akkulaufzeit jetzt weit weniger als 74%. Aber schon merklich (sonst hätte ich nämlich nicht nachgeschaut).

    Ich halte also mal fest: E-Autos mit AHK gibt es in drei Kategorien:

    - Unleistbar

    - nicht alltagstauglich

    - noch nicht auf dem Markt


    Geländegängigkeit ist für mich jedenfalls ein Muss. Weil mein Plan B sich nicht in Mitteleuropa abspielt. Würde ich nur entsprechend der aktuellen Infrastruktur planen, könnte ich gleich mit dem Preppen aufhören.


    Daher sind E-Autos für mich noch weit weg davon, ein BOV zu sein. Das muss nämlich folgende Voraussetzungen erfüllen:

    - min. 5.000km in kurzer Zeit zurücklegen können

    - geländetauglich sein

    - Ausreichend Platz für Zuladung bieten

    - AHK

    - keine Abhängigkeit von irgendeinem C&C-Server (wie z.B. beim ZOE)

    Die App hat weder auf meinem S8 noch auf meinem S10 einen nennenswerten Einfluss auf den Akkuverbrauch. Das lässt sich auch absolut authentisch unter Akkuverbrauch feststellen. Maximal 2% bei permanenter Nutzung.


    LG Vincent

    Unter Android hat die App auch mEn kein Akku-Problem. Bei meinem Firmen-iPhone (das ich defakto nur zum Telefonieren und gelegentlich für Mail/Kalender benutze) hingegen war der Spitzenwert bei 76%.

    Was mir bei der ganzen Diskussion um einen E-Survival-PKW fehlt: Anhängerkupplung und Geländegängigkeit!

    Es gibt kaum ein E-Auto mit Anhängerkupplung. Tesla ist da zwar gerade am Nachziehen, und auch für den e-Tron soll es ja eine AHK geben.


    Und da ich im SHTF nicht damit rechne, dass die Straßen besser werden (bzw. sehr oft eben auch Nebenstraßen genommen werden müssen), ist das mMn auch ein ein Muss-Kriterium für mich. Bloß gibt es da kaum bis keine geeigneten Modelle...

    Ich habe die Corona-App unlängst von meinem Firmen-iPhone gelöscht. Weil es den Akkuverbrauch drastisch erhöht hat (ca. 65 bis 76% der Akku-Nutzung sind für diese App draufgegangen).


    Auf meinem privaten Androiden hingegen hab' ich sie noch droben. Akku-Nutzung bei ca. 0,1%.


    Man muss sich also auf jeden Fall die OS-Plattform anschauen, wenn man vom erhöhten Akkuverbrauch spricht!

    Da fällt mir immer der Witz ein:


    Es war einmal vor langer, langer Zeit. Ein neuer Arzt kommt in ein abgelegenes Dorf.

    Eines Tages wird er zum Schmied gerufen, weil der Grippe hat. Doch der Schmied sagt ihm: "Ich brauche keine Medikamente. Ich esse jeden Tag Hühnersuppe, bis es wieder besser ist."

    Der Arzt nickt und geht. Als er sich nach zwei Wochen wieder nach dem Schmied erkundigt, steht der schon wieder in der Werkstatt und arbeitet.

    Er notiert in sein Buch: "Hühnersuppe hilft gegen Grippe."


    Als er kurz darauf zum Lehrer gerufen wird (auch der hat Grippe) empfiehlt der Arzt, dass er einfach Hühnersuppe essen soll. Zwei Wochen später geht er wieder zum Haus des Lehrers. Nur ist der in der Zwischenzeit leider verstorben.

    Er notiert in sein Buch: "Hühnersuppe funktioniert beim Schmied, aber nicht beim Arzt."

    Das scheint ja ein höllisch informativer Thread zu werden! :thumbup:


    Bei Spiritus habe ich auch so meine Bedenken, was die Heizleistung anbelangt. Ich persönlich habe mich nach langem Hin und Her für eine gewöhnliche Gas-Kochstelle (aus Platzspargründen in Kombination mit der Spüle - eine Dometic 2420 - entschieden. Ist jetzt nicht die allergünstigste Variante. Allerdings wollte ich unbedingt zwei Kochstellen (was so gut wie alle MSF1a-Kocher aus dem Rennen gekickt hat) haben.

    Strom ist bei mir mit 2 AGM-Versorgungsbatterien á 95Ah geplant (weil schon daheim). Allerdings als 24V-System. Bei der Pumpe habe ich mich für eine Druckpumpe entschieden. Die ist zwar etwas teurer (viel teurer - 150€ in der 24V-Variante), allerdings spare ich mir einen Teil wieder ein, weil ich dafür ganz normale Bauhaus-Armaturen nehmen kann.


    Als Stromquelle hab' ich ein normales PV-Modul im Auge (280V). Die möchte ich - ausrichtbar - auf das Dach montieren.


    Wo ich noch komplett unentschlossen bin, ist das Thema "Heizung". im Stillen liebäugle ich mit einer gasbetriebenen Heizung, oder eben ganz klasisch eine Dieselheizung. Allerdings möchte ich mir kein China-Plagiat einbauen. Irgendwie hänge ich noch zu sehr an meinem Leben ^^

    Für den Anfang wird mal die Isolierung und in weiterer Folge ein Teelichtofen reichen müssen. Ob später mal eine Heizung kommt (und wenn ja: welche) lasse ich derzeit noch offen.

    Schaut ja schon mal ganz ordentlich aus!


    Da ich auch gerade an einem ähnlichen Projekt arbeite, stellen sich mir da einige Fragen*):

    • Wie hast du die PV-Paneele montiert? Kannst du sie unabhängig vom Wagen ausrichten, oder sind sie fix montiert?
    • Welche Spannung hat deine Batterie? 12V?
    • Hast du eine Tauchpumpe, oder eine Druckpumpe beim Wasser? Und vor allem: Warum hast du das jeweilige System gewählt?
    • Weshalb Spirituskocher und nicht Gas?

    So wie ich das jetzt interpretiere, hast du dein Boardnetz (noch) nicht mit dem Versorgungssystem verbunden. Da du ja schon einiges an PV-Kapazität hast stellt sich die Frage: Warum ein Ladebooster? Die Dinger kosten ordentlich Geld und bringen nur was, wenn der Motor läuft (lies: man unterwegs ist). Und in deinem Fall auch nur dann, wenn längere Zeit keine Sonnen scheint.

    Wäre da ein Stromerzeuger nicht die vielseitigere Wahl? Ein günstiger Inverter kostet ähnlich viel wie ein Ladebooster, kann aber auch stationär eingesetzt werden und ist auch abseits vom WoMo sehr praktisch.


    LG,


    Maresi


    *) Die Fragen bitte nicht als Kritik verstehen. Es sind reine Interessens- bzw. Verständnisfragen!

    Auch bei halb vollem Tank schwabbelt beim fahren überall Kraftstoff hin. Das Problem bei jedem modernen Sprit ist der biologische Anteil. Du bekommst quasi Wasser und Bakterien direkt über die Zapfsäule in den Tank...


    Auf lange Sicht haben die herkömmlichen Gasautos keine Zukunft. Für mich liegt der Fortschritt seit 8 Jahren in der Wasserstoff Technologie. Kann man selbst erzeugen, der Staat kann es schlecht versteuern und eine Brennstoffzelle hat weder mechanischen Verschleiß, noch Memori Effekt.


    Gruß offroader

    Wasserstoff für Klein-KFZ (lies: PKW und darunter) halte ich in unseren Breiten für absolut sinnbefreit. Abgesehen von der von Cephalotus bereits angesprochenen Thematik gibt es noch das Problem, dass man die Brennstoffzelle beim Abstellen des KFZ ausheizten muss, damit es keine Frostschäden gibt. Und das ist bei jeder Fahrt ein energetischer Rucksack, der sich schwer wieder hereinfahren lässt.

    Bei LKW, die die meiste Zeit auf Achse sind, spielt das weniger die Rolle. Aber bei der durchschnittlichen km-Leistung eines PKWs (ca. 10) ist das eher nicht zielführend.

    Klebefallen sind ein Indikator, kein wirksamer Schutz.


    Wie Weltengänger schon geschrieben hat: Alles was offen ist (lies: nicht in dicke Beutel vakuumiert oder in absolut dichten Gläsern verpackt) ist Futter für die Motten.



    Daher vakuumiere ich alles, was länger halten soll. Die kurzfristig zu verwendenden Sachen hab' ich in den Glasbehältern von IKEA (mit den entsprechenchenden Deckeln dazu).

    Falls der Befall bereits da ist: Alles entsorgen, Regale mit Essigwasser gründlich auswischen und die entsprechenden Behältnisse kaufen. Dann den Vorrat neu aufbauen.

    Alles andere ist vergebene Liebesmüh'.

    Blei/OPZ ist ja mMn für stationäre Lösungen sowieso besser geeignet: Weniger kalendarische Alterung, robuster, einfacher in der "Handhabung" (kann notfalls "manuell" mit Voltmeter direkt aus den PV-Zellen geladen werden).


    Und der Keller wird gleich ein Stück sturmsicherer ;)^^