Beiträge von ChrisHamburg

    Ich habe dieses Übungsszenario gerade entdeckt. Toll, Frequenzkatastrophe :Gut:


    Zu der Windrichtung wollte ich nur noch beitragen: nicht entgegen der Windrichtung flüchten, sondern in 90 Grad dazu, um möglichst bald aus dem Verbreitungsgebiet zu kommen.


    Ich habe übrigens nach Tschernobyl den Fallout abgekriegt. Zu dem Zeitpunkt war ich in Bayern auf einer Fortbildung und habe noch einen Abendspaziergang gemacht. Es fing leicht an zu regnen, aber nicht so doll, dass ich gleich ins Hotel zurückgekehrt bin. Interessanterweise hatte ich den Impuls, anschließend zu duschen, weil mir etwas kühl war. Hatte dann aber doch keine Lust und bin so ins Bett gegangen.


    Tja, und am nächsten Tag habe ich dann die Infos gehört :ängstlich:. Es sind aber wohl keine Schäden übergeblieben.

    Wir kochen auch im Alltag in der Regel relativ schlicht und deshalb ist es leicht, aus den Vorräten zu kochen. Bisher hatte ich die Monatstonne, habe aber jetzt angefangen zu erweitern. Dabei stelle ich mir einen Speiseplan für 7 Tage zusammen, der dann jede Woche wiederholt wird. Ich nehme auch Konserven v.a. mit Hülsenfrüchten dazu.


    Unser einziges Fleischrezept im Vorrat: Labskaus


    Aus Kartoffelpuree-Pulver Kartoffelbrei zubereiten, mit oder ohne Zwiebeln angebratenes Corned Beef drunter mischen, dazu Rote Beete aus dem Glas und wenn vorhanden, Spiegelei (oder Rührei aus Pulver).


    Guten Appetit, Chris

    Da ich ca. 8 Monate im Jahr ausschließlich mobiles Internet in D nutze, habe ich schon so einige Varianten durch. Surfstick Vodafone/T-Online, mobiler W-Lan-Router verschiedene Modelle. Ich habe kein internetfähiges Telefon. Die Surfsticks scheinen warum auch immer, "stärker" zu sein, wenn die box keine Leitung bekommt, loggt sich ein Surfstick meist noch ein. Aber oft sind so wenig Zellen in der Gegend, vor allem in den Ferien, dass man eh keine freie erwischt.


    Ich hatte zweimal eine kleine weiße xsbox von Huawei wie den hier


    http://www.amazon.de/4G-System…spot&tag=httpswwwaustr-21


    Die haben aber recht schnell den Akkugeist aufgegeben und immer neue Akkus zu kaufen, fand ich zu teuer (no name Akkus passen nicht rein, geschickt gemacht!)


    Jetzt habe ich einen schicken :


    http://www.amazon.de/4G-System…Blte&tag=httpswwwaustr-21


    Wenn ein Netz oder eine Zelle verfügbar ist, funktioniert er klaglos und das Gute ist, dass man auf dem Display den Status ablesen kann. Bei den kleinen weißen ist das eher ein Blindflug und das Einschalten des wlans ein Geduldsspiel. Und dann weiß man nicht, ob es eigentlich an ist, weil man es nicht sieht. Man könnte sich als Admin in die Software einloggen, aber dazu habe ich nicht immer Lust.


    Allerdings ist auch bei dem schicken Teil der Stick im Vergleich stärker. Wir machen es jetzt so, dass wir bei schlechtem Netz jede mit eigenem Stick surfen - Karten habe ich endlos.


    Ich denke jetzt ernsthaft daran, an die Satellitenschüssel des Fernsehers einen Kopf montieren zu lassen, der Satelliteninternet empfängt. Besonders Schleswig Holstein, wo ich einen großen Teil des Sommers verbringe, ist einfach desolat. Da gibt es auch die meisten Filialen für Satelliteninternet :devil:.


    Obwohl, gerade bin ich in Hamburg, und das dsl von Telekom kann man auch gerade vergessen. Andauernd fällt es aus und wir müssen den Router neu starten. Aber vielleicht hat auch der router irgendein Problem, so genau kenne ich mich damit nicht aus.

    Als Wohnwagencamperin, die zur Zeit auf ein Wohnmobil umsteigt, würde ich sagen zu:


    Höhe
    Jemand erwähnte es schon, aber ich möchte es noch einmal betonen: Überlege dir vor allem, ob du in dem Wohnmobil Standhöhe haben soll. Ich persönlich fände es sehr lästig, wenn ich nicht aufrecht stehen könnte, und auf die Dauer würde mein Rücken durchbrechen.


    Toilette
    Eine Toilette ist auch für uns unbedingt notwendig. Du kannst eine Chemie-Toilette nehmen, hast aber dann Probleme mit der Entsorgung, besonders im HSP-Fall.


    Eine gute Alternative sind Eimertoiletten, die du mit Katzenstreu benutzt. Vorher legst du sie mit Müllbeuteln aus, dann kannst du das Ganze einfach in den Müll tun, und ein Mülleimer findet sich immer.


    http://%22http//www.amazon.de/…0%22&tag=httpswwwaustr-21


    Wir haben es ausprobiert, es riecht überhaupt nicht und ich finde es unkomplizierter als eine Chemietoilette.


    Dusche
    Wir hatten im Wohnwagen eine vollwertige Dusche und haben sie auch genutzt, da wir durch einen Außenwasseranschluss fließend Wasser (und Abwasser) hatten. Ansonsten verschlingt Duschen zu viel Wasser, denn mehr als 40-60 Liter hat man ja meist nicht an Bord. Empfehlenswert: "Cup-Showers". Mit einem Messbecher kippst du dir Wasser über den Kopf, seifst dich ein, dann wieder Wasser zum Abspülen. Braucht etwa 5 Liter incl. Kurzhaarwaschen.


    Ein Waschbecken in einer Mini-Toilettenkabine klingt ganz gut, aber es ist nicht sehr lustig, sich in so einer Minikabine zu waschen. Lieber an einem Tisch in einer Schüssel!


    Überlegt euch, was ihr mit dem Abwasser macht. Ich persönlich würde es nicht in jedem Fall einfach in die Landschaft kippen, besonders wenn Seife drin ist.


    Unauffälliges Campen überall
    Dazu gibt es eine sehr schöne englischsprachige Seite:


    http://www.campervanlife.com/campervans/stealth-campers


    "Stealth camper" heißt Tarncamper, was in diesem Fall bedeutet, getarnt bei voller Sicht. Die Seite bietet wirklich jeden Tipp, den man gebrauchen kann, um unsichtbar in einem Fahrzeug zu leben. Es scheint in den USA eine richtige Bewegung dieser Art zu geben, auch Geldmangel infolge Arbeitslosigkeit treibt etliche dazu, in Autos aller Arten zu leben. Was übrigens illegal dort ist, ich glaube in Deutschland auch.


    Es gibt auch hier auch eine Budget-Version für einen Transporter: für ca. 75 € eine Konversion in ein Wohnmobil mit Hilfe eines Klappsofas vom Sperrmüll, billigen Campingstühlen und Tisch auch gebraucht. Ich würde dann noch einen Wasserkanister nehmen und einige Schüsseln, dazu ein paar Plastikcontainer - fertig ist ein brauchbares Wohnmobil. Ach ja, und die Eimertoilette natürlich!


    Spezialisiert auf das Leben in kleineren Autos ist diese Seite


    http://www.livingincars.com/


    Der Autor hat nach eigenen Angaben 10 Jahre lang in verschiedenen Wagen gelebt, die er selbst mit minimalen Mitteln isoliert und umgebaut hat. Darin enthalten sind sehr gute Hinweise für die Isolation, um Kondenswasser- mit Rostbildung zu vermeiden und eine einigermaßen komfortable Temperatur zu erreichen.


    Ich fand auch das Buch spannend, das der Autor auf der Seite verkauft, weil daran die genauen Angaben zu seinen Umbauten, Kosten, und viele Tipps und Tricks sind.


    Viel Spaß beim Planen und Bauen,
    Chris

    Da wir sowieso den ganzen Sommer campen, ist die Ausrüstung bei uns getrennt, denn sie wird ja benutzt.


    Aus aktuellem Anlass (Notfall-Krankenhausaufenthalt) habe ich jetzt mein System modular umgebaut, wobei die einzelnen Module nebeneinander im Schrank stehen (im Winter, im Sommer haben wir eh alles dabei).


    Nr 1 ist ein Rucksack mit Wäsche für 3 Tage, 1 Kleiderset, Hygiene, Erste-Hilfe klein, Nähzeug, Geld und ein paar kleinen Trösterchen wie Cornys oder Werthers, dazu Wasser.


    So etwas geht z.B. ins Krankenhaus mit oder bei jedem Notfall, bei dem die Infrastruktur erhalten ist. Dies sind sicher weitaus die häufigsten Notfälle. Es fehlt noch ein Stick mit verschlüsselten Unterlagen. Zum Glück habe ich Truecrypt schon heruntergeladen.


    Nr. 2 ist ist eine 3-Tage-Tasche mit Kocher, BP5 Riegeln, noch mal Wasser, Tee/Kaffee, Tarp usw.


    Nr 3 ist unser Wohnwagen, in dem reichlich Brennstoff in Form von 11 kg Gasflaschen, Heizung und Licht und noch einmal Essen/Hygienekisten vorhanden sind. Wenn wir dahin umziehen würden, käme auch der Kellerinhalt mit ins Auto (ist alles in transportablen Kisten verpackt.


    Ich plane nicht, in den Wald zu ziehen.

    Zitat von witchcraft;166250


    Gehe aber mal davon aus, dass wenn Du Möglichkeiten hast EINEN Topf über eine (wie auch immer geartete) Hitzequelle zu bekommen, dann ist das schon was.


    Mit einer Hitzequelle kann man gut in zwei Töpfen kochen. Reis und Nudeln garen auch ohne weitere Hitzezufuhr in aufgekochtem Wasser, das praktizieren wir regelmäßig im Wohnwagen. Die Garzeit bleibt gleich, allerdings nur bei weißem Reis. Selbst eine Wärmekiste ist dafür zu umständlich, weil es sehr gut ohne alles funktioniert. In der Zeit, in der Reis/Nudeln durchziehen, kann man dann Soße oder etwas anderes machen.

    Zitat von jonn68;163953

    Warum ein 1-Kanalschreiber?


    Das Gerät war am günstigsten und ich wollte nicht lange auf ein gebrauchtes warten, nachdem ich in einer attraktiven Versteigerung für ein 3-Kanal-Schreiber in letzter Minute überboten wurde.


    Das ist das Gerät http://www.ebay.de/itm/1-chann…%A4te&hash=item2a35144f23


    Ich habe es allerdings von einem deutschen Anbieter genommen, um nicht noch durch den Zoll gehen und vor allem bei Defekten mit einer chinesischen Firma verhandeln zu müssen.

    Aus aktuellem Anlass ein kleines tragbares EKG-Gerät mit 1-Kanal-Schreiber gekauft. Funzt einwandfrei und benötigt keinerlei Verbrauchsmaterialien außer Papierrollen, da es mit Klemm- und Saugelektroden geliefert wird.


    Die EKG-Aufzeichnung war auch ohne Elektroden-Gel hervorragend, ich habe die Klemmen und Saugglocken kurz in Wasser getunkt.


    Das EKG hat einen Akku und einen Stromanschluss.

    Kürzlich habe ich einen Gast mit diversen Unverträglichkeiten bewirtet, da habe ich zum ersten Mal Quinoa gekocht.


    Ich war sehr angenehm überrascht - für mich ist es wie Reis mit Nussgeschmack, ich mag es sogar lieber als Reis. Da das Eiweiß-Spektrum (die Aminosäuren) denen von Fleisch entsprechen, ist es auch sehr gut für Vegetarier/Veganer.


    Jetzt gehört es für mich zu den gern gegessenen Beilagen, wie die anderen schon erwähnten für alles, wo man auch Reis dazu kochen kann.

    Herzlichen Dank an alle für eure guten Wünsche!


    @Mike
    Das etwas mit dem Herzen nicht stimmte, war ziemlich leicht zu erkennen: Druck auf der Brust "wie eine Klammer", schneller, sehr unregelmäßiger Herzschlag mit ca. 150 Schlägen pro Minute. Aussehen wie Tod auf Urlaub.


    Das Schlimmste war, dass sie absolut nicht ins Krankenhaus wollte. Ich habe vier (vier!) Stunden gebraucht, bis ich sie rum hatte. Sie hat geglaubt, ich übertreibe :censored:. Bei einem Herzinfarkt wäre das Gewebe fast unwiderruflich abgestorben gewesen. Nur eine Aspirin hat sie akzeptiert.


    Nachdem die Herzkatheteruntersuchung unauffällig war, heißt die Diagnose nun endgültig Myokarditis. Meiner Guten geht es so lala, sie ist wieder zu Hause, weil die Herzenzyme sanken. Gerade hatte sie allerdings wieder einen schnellen unregelmäßigen Herzschlag, aber nur kurz. Und ich habe Nachtdienst, mal sehen, ob sie sich allein an meine Anweisungen hält :devil:.


    Die lauten: Wenn es wieder zu Druck in der Brust kommt, 112 rufen. Mit dem netten Nachbarn ist abgesprochen, dass er unten die Haustür aufschließt, falls es nachts passiert.


    In Paraguay gibt es natürlich diese ganzen schicken Sachen nicht. Das ist schon nicht schön, da bist du gleich in der Katastrophensituation gelandet.


    Viele Grüße, Chris

    @ Solarwind
    Ich habe mich nach diesem "zivilen" Einsatz des BOB entschieden, es genauso wie du zu machen.


    Kocher, Essen, Feueruntensilien usw. kommen in ein extra Modul außerhalb des Rucksackes. Dann brauche ich den Rucksack nur zu greifen und gar nicht lange darin herumzufummeln.


    Es war auch gut, dass ich bei der Ausstattung auf Sachen wie das spezielle Lieblingsdeo, Creme und so gedacht hatte, das hat die Laune sehr gehoben.:Cool:

    Am letzten Sonntag musste ich meine Liebste mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus bringen.


    Da ist ja dann nicht viel Zeit, irgend etwas zu packen. Also habe ich den Sanitärbeutel, Unterwäsche und Socken aus dem genommen, und alles war in kürzester Zeit zusammen gepackt incl. Lieblings-Deo, nach dem verzweifelten Ruf: "mein Deo ist zu Ende" :weinen:.


    Mit diesem Einsatz des hatte ich allerdings überhaupt nicht gerechnet.


    Und noch was - macht euch keine Sorgen. Die Diagnosen gingen in absteigender Reihe von Herzinfarkt - Bypass- Stent - kein Stent - kein Herzinfarkt - Herzmuskelentzündung - Herz gesund - zu warum sind die Herzenzyme so erhöht? :confused:


    Chris

    Wir haben als Teil der Notvorrats Konserven in unserem Wohnwagen.


    Der letzte Winter war ja ein recht guter Test, was die Frostzeiten angeht. Wir haben alle Konserven im Sommer aufgegessen und es hatte sich nichts an ihnen verändert.


    Ich denke, Frost ist kein Problem für die Konserven.

    Toller Kinder-BOB und es hat ja auch schon viele gute Vorschläge gegeben.


    Was ich noch hinzufügen würde: Ein NRG5-Keks. Den könnten sich die Kinder einteilen und in die Suppe bröseln, dann wären sie wirklich satt.

    Es gibt ein amerikanisches Buch über einen Wohnwagen als sicheren Ort:


    "Dirt-cheap survival retreat" von Creekmore, zu deutsch etwa "Saubilliger Survival- Rückzugsort".


    http://www.amazon.de/s/ref=nb_…reat&tag=httpswwwaustr-21


    In diesem Buch beschreibt der Autor detailliert, wie er das Grundstück fand, welchen Wohnwagen er benutzt. Wie er diesen aufgestellt hat und energietechnisch versorgt, seine Vorratshaltung in einem Extra-Schuppen. Seine Sicherheitsmaßnahmen, seinen kleinen Garten, seine Kosten. Es fehlt wirklich nichts.


    Die juristischen Grundlagen über Grundstückskauf sind natürlich länderspezifisch, aber alles andere ist sehr gut übertragbar. Wir haben für unseren Dauercampingplatz viele Anregungen übernommen.


    Übrigens kann man mit Geduld sehr gut auf einem Dauercampingplatz eine Prepper-Gemeinschaft bilden. Es werden immer mal wieder Stellplätze frei, die dann nach und nach von den Mitgliedern übernommen werden können.

    Wir benutzen auch einen Mover am Reisewohnwagen. Er hat nur einmal versagt: Da standen wir morgens in einem kleinen Teich in Prag. Der nette Campingplatzbetreiber musste uns rausziehen.


    Aus matschigen Wiesen hat er bisher immer gut funktioniert :lachen:. Aber es ist natürlich kein Ersatz für einen Allradantrieb.