Beiträge von kappa3

    In der Fernsehwerbung käme jetzt ein Friese und würde fragen "Und was ist mit Tee?"
    Ok, ok, ...


    Arwed51 hat uns an anderer Stelle über die Geschichte der Hudson Bay Company, Namensgeberin des beliebten Angesetzten von Seite Eins, erzählt.

    Als Handelsgesellschaft war die HBC im 19. und frühen 20. Jahrhundert für ihre Handelsposten in Kanada und Alaska bekannt. Wie heute die Filiale einer Supermarktkette, gaben die Handelsposten manchen Orten überhaupt eine Daseinberechtigung auf der Karte des sogenannten A. der Welts. Waren sie doch wichtig für die Versorgung von Walfängern, Goldsuchern und generell der Bevölkerung fern ab der großen nord-nordamerkanischen Metropolen.


    Das neuländische Pendant zur HBC war die Handelsgesellschaft der Brüder Weller. Auch sie betrieben verstreute Handelsposten, besonders in Küstendorfern. Die Mitarbeiter (im Englischen Wellers' men, umgspr zu wellermen zusammengezogen) waren geschätzt, weil der Kontakt zu ihnen oft der erste nach Wochen oder Monaten abseits der Zivilisation war. U.a. Walfangschiffe nahmen ("bunkerten") an den Stationen Vorräte.

    So gelangte der "Wellerman" in Seemannlieder, wie dem bekannten Shanty, welcher 2021 im Radio und auf Youtube hoch, runter & quer gespielt wird.


    Hier nun das Rezept zum "The Wellermens' Sugar & Tea & Rum"


    Zunächst setzt man ein Schwarzteekonzentrat an.
    Im Grunde macht man es wie bei der türkischen Tee-Zubereitung und erhält einen lang gezogenen, sehr kräftigen Teesud.


    3 Teilen davon fügt man 2 Teilen Zucker hinzu und kocht dies nochmal auf, bis der Zucker vollständig gelöst ist.


    Dann muss man sich entschieden, ob man ein "Likörchen" für lange Winterabende möchte oder die Seebären-Mischung für lange Überfahrten.


    Letztere bekommt ihr Haltbarkeit durch 80% STROH-Rum (o.ä.), maximal im Verhältnis 1:1. Ggf. geht man für mehr Haltbarkeit mit der Mischung sogar auf einen höheren Rumanteil.
    Das so entstandene Teesirup-Rum Konzentrat wird natürlich nicht pur getrunken, sondern portionsweise mit heißem Süßwasser zu einem wärmenden Getränk aufgegossen. Das Verdünnen der Rumration hat in der Seefahrt ihre Tradition.


    Oder man verwendet 40%igen Rum um einen trinkfertigen Likör zu erhalten. Auch hier ggf. mit etwas abgekochten Wasser auf die gewünschte Trinkstärke herabsetzen und auf Flasche ziehen.

    Meine ganz persönliche Meinung:

    Ich verwende immer 1 Liter Einzelflaschen, z.B. von Glühwein oder Federweißer/roter.

    Da passt 1 Ansatz nach obigen Rezepten genau rein und man behält während der Lagerung die volle Kontrolle.

    Stimmt irgendwas mit den Zutaten wie Vanilleschote oder Zimstange nicht, schmeckt nur 1 Liter anders/merkwürdig/schlecht, nicht gleich mehrere Liter.


    Ggf. kann man mehre Flaschen blenden (wie beim Whisky Blend) oder nach dem Solera-Verfahren arbeiten. Aber das ist schon Mehraufwand.


    Ferner halte ich das Aroma für intensiver, wenn die Zutaten in kleinen Behältnis reifen. Verteilen sich halt gleichmäßiger. Und Flaschen kann man besser Schütteln oder Wenden als Gärballone.


    Wie gesagt, meine persönliche Meinung.

    Ich empfehle aber auch immer mindestens 6 Monate.

    In großen orientalischen Supermärkten : Gebinde von 500g über 1 kg bis zu 5 KG.

    Linsen und Bohnen aller Couleur, Reis, Weizengrütze (Bulgur), etc.


    Vorteil: Man kann die selben Produkte erstmal als kleines Gebinde ausprobieren. Und es handelt sich im Mitnahmeware.


    Nachteil : Nicht die von dir gewünschte hiesige Herstellung und keine Bio Zertifikate.

    Ohne einen Prepper mit Gasmake auf dem Cover fühle ich mich nicht angesprochen 😉


    Eine andere Erfahrung mit der derlei Hochglanzmagazinen ist, die Dreistigkeit für soviel als redaktionelle Beiträge getarnte Werbung soviel Geld zu verlangen.


    Wenn jemand diese Magazine unter dem Titel "Gearpor*" herausbringen würde, dann hätte das einen selbstironischen Touch ^^

    Es müsste dann aber auch mit einer Entwarnung geendet haben.

    Also

    Entwarnung - Alarm - Entwarnung

    bei jedem Probealarm. Ohne die die vorangehende Entwarnung wäre es "keine Übung"


    Hat in Ruhrtropolys Mitte geklappt.

    Das ist mir jetzt völlig neu...

    Auch in der Betriebsanleitung die ich für meine Rauchmelder mitbekommen habe steht nichts davon drin.

    Leider gehen viele Hersteller wohl davon aus, dass ihr Produkt vom Kunden entweder routinemäßig getauscht wird oder nach einem tatsächlichen Brandereignis nicht mehr existiert. Obwohl sich die Hersteller sonst gegen alles absichern.
    Der Hersteller HEKATRON, bekannt für seine Produkte im vorbeugenden Brandschutz, schreibt aber z.B.

    Zitat

    "Was muss mit dem Rauchwarnmelder nach einem Alarmfall/Brand geschehen?

    Aus Sicherheitsgründen wenden Sie sich an Ihren Fachhändler/Facherrichter und veranlassen Sie eine Prüfung/einen Austausch des Gerätes.

    Dieser prüft natürlich nicht nur, ob der Melder nach einem Brand von der Decke getropft ist. ;)



    Hinweis auf's Testen mit Spray statt Zigarette:

    https://www.elektro4000.de/mag…er-wissen-muessen/#Testen

    „Rauchmelder auf Funktion testen"

    -> Die batteriebetriebenen Teile, die selbst Krach machen können sind Rauchwarnmelder.

    Rauchmelder sind Teil einer Brandmeldeanlage (BMA) und machen selbst keinen Mucks. Das übernimmt die Brandmelderzentrale (BMZ) durch Ansteuerung der Sirenen und Blitzleuchten. Und in vielen Fällen auch durch das automatische Alarmieren der Feuerwehr.


    Ich kann übrigens jedem ans Herz legen sich bei seinem Arbeitgeber zum betrieblichen Brandschutzhelfer schulen zu lassen. Die Schulung dazu wird oft von der Feuerwehr oder dieser nahen Firmen gehalten und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Alternativ zum Betrieb bieten viele Feuerwehren auch kostenlose Bürgerkurse, eben nicht nur für Kindergartenkinder an.
    Man wird, wie auch beim Erste-Hilfe-Kurs, nicht dümmer dadurch.

    Also bei unseren CO2 Messgeräten im Geschäft, welche wir brauche um in der Kanalisation arbeiten zu können, genügt es, wenn du tief Luft holst und das Gerät anschliessend eine weile anpustest. Weiss aber ehrlich gesagt nicht wie es bei Geräten für den privaten Gebrauch ist.

    Ein CO2-Messgerät misst den Gehalt von Kohlendioxid,
    ein CO-Warnmelder misst den Gehalt von Kohlenmonoxid. Klingt ähnlich ist es aber nicht.

    Selbst eine rauchen oder einen Raucher sein Abgas dadrauf blasen lassen. Funktioniert bei uns mit dem CO-Messgerät, gibt etwa 200ppm.

    Bitte vorher die Bedienungsanleitung konsultieren, was diese in Bezug auf ausgelöste Warnmelder vorsieht.


    Bei Rauchwarnmeldern ist nach Beaufschlagung mit Rauch i.d.R. der vollständige Austausch des Melder vorgesehen.
    Bei den aktuell marktüblichen optoelektronischen Rauchwarnmeldern erfolgt (im Unterschied zu älteren Meldern mit radioaktiven Sensoren) das Detektieren von Rauch durch optische Sensoren. Dringt nun Rauch in den Melder ein, können sich Bestandteile des Rauches auf den Optiken niederschlagen und diese (dauerhaft) erblinden lassen. D.h. bei einem neuen Raucheintritt löst der Melder nicht mehr aus.

    Gerade von Zigarettenrauch wissen wir ja wie er sich als gelbe Schicht auf Tapeten, Möbeln und Fenstern festsetzt. Oder Rauch eines Holzfeuers im Kamin. Oder den Fettfilm, den Wasserdampf beim Braten in die Luft hochreißt. Alles dies setzt sich auf den Optiken ab.
    Daher ist es äußerst Fahrlässig diese durch die Beaufschlagung mit Zigarettenrauch testen und anschließend auf dessen Funktion zu verlassen.
    Im professionellen Bereich gibt es dafür zugelassene Testsprays, welche die Optiken nicht beschädigen.


    Merkhilfe: Schutzhelme, die einen Schlag anbekommen haben, und Rauchwarnmelder, die ausgelöst haben, müssen ausgetauscht werden.

    Mit Akkulötkolben habe ich eher schlechte Erfahrungen, meist sind die Akkus leer, wenn der Notfall eintritt.

    Externe Akkus sind immer besser.
    Im Modelbaubedarf gibt es auch Lötkolben mit den dort einschlägigen Hochstromverbunden, die man an vorhandene (RC-)Akkupacks (9-15V) anschießen kann.
    In meinem Fall wäre dies eine Jumpstarter-Powerbank (12V), auf deren Ladestand ich besonders achte.