Beiträge von kappa3

    Du hast also das Akkupack aufgemacht und reingeschaut?


    Für Infos zu Akkupacks, Adapter und Druckvorlagen wird man übrigens in E-Werkzeugforen fündig :)

    Auch da immer die Frage, wer taut sich den Akku aufzumachen :D

    Da ich mir gestern einen Lidl Parkside Akkuschrauber gekauft habe, hab ich auch nach nützlichem Zubehör geschaut und diese Lampe/Adapter gefunden:

    Das ist ein riesen Forstschritt, da es lange Zeit solches Zubehör wie die Lampe/Handyladeapter nur bei Markenherstellern wie Makita, Bosch usw. gab, nicht jedoch bei den Discounterprodukten.


    Wenn man Zugang zu einem 3D-Drucker hat, kann man natürlich vieles selbst bauen, was auf die Akkus passt, die man bereits besitzt.


    Natürlich muss man über das Innenleben der Akkus ein wenig Bescheid wissen.

    Akkus werden nie ohne Schutzschaltung betrieben. Die BMS-Platine (Battery Management System) schützt den Akku vor Überladung, Tiefenentladung, Überlastung und Überhitzung. Diese mit unter recht kleinen Platinen sind in jeder Powerbank enthalten.

    Bei VWerkzeugakkus können sie im Akkupack selbst oder im Werkzeug/Ladegerät eingebaut sein. Letzteres ist in vielen Fällen so, was auch auch plausibel ist, denn Akkus sind ja vom Hersteller eigentlich nur für den Betrieb im Werkzeug oder Ladegerät vorgesehen. Deshalb kann dieser sich technisch den Einbau eines BMS in jeden Akkupack einsparen.

    Wer selbst baut, muss ggf. eine solche Schutzschaltung einplanen.


    Ein Mittelweg, wenn man nicht in 3D drucken (lassen) kann, ist der Erweb eines passenden Adapters, der mechanischen Zugriff auf die Kontakt des Akkupacks ermöglicht.

    Als Beispiel sei dieser Händler genannt, der auch Adapter für Discounter Akkus im Angebot hat:

    https://www.akkuhalter.de/de/a…l1830-40-schwarz-pla.html


    An die Kontakte, die man so abgreifen kann, schließt man die BMS-Platine an.

    An dieser wiederum den Verbraucher oder, was öfters erforderlich ist, zunächst einen Spannungswandler.

    Hierbei auf die Akku-Spannung und den max. Strom achten, der hinterher zum Verbraucher fließen soll.


    Der Spannungswandler macht z.B. aus 14,4V, 18V oder 20V Akku-Spannung, was man für den Verbraucher tatsächlich braucht.

    Da wären z.B. 13,8V für Kfz-Geräte und Funkgeräte, 12V für IT-Geräte oder 5V wenn man eine klassische Powerbank nachbauen möchte.

    Ihr werdet natürlich entsprechend USB-Buchsen oder KFz-Steckdosen einplanen oder vlt beides. Möglichkeiten hat man ja im Selbstbau einige.


    Eine grobe Skizze über das hier geschilderte Prinzip darf ich aus Gründen der Bildrechte nicht hochladen.

    ich nutze Wasserkanister aus BW-Beständen, vom bekannte Hersteller Kautex.


    20L Fassungsvermögen mit großer Öffnung:
    Hierdurch sind die Kanister leicht zu reinigen, man kommt gut mit Hand und Lappen rein.


    Außerdem besteht keine Verwechslungsgefahr mit Kraftstoff, da kein Tank-Ausgießer vorhanden ist und auch übliche Tankrüssel aus dem KfZ-Bereich nicht versehentlich aufgeschraubt werden können.


    Außer Flüssigkeiten kann man natürlich auch Schüttgut und alles anderes, was durch die Öffnung passt, wasserdicht verpacken. z.B. eine Wasserpume oder Campingdusche.


    kanister.jpg


    Ich hätte sogar noch welche abzugeben ;) Konnte damals nicht alle mit zur Lüsche bringen

    Und wie geht’s weiter? Nur befüllen und abkühlen lassen?

    Das wäre ein absolutes No-Go für Fleischgericht.

    TID berichtet uns hier vom Einkochen, nicht vom Heißeinfüllen. Letzeres Verfahren kann man bei Konfitüren einsetzen.

    Beim Einkochen, was das sichere dieser beiden Verfahren ist, werden die Gläser nacher noch in heißen Wasser gekocht.


    Wie er es gemacht hat, wird uns TID sicher noch illustrieren :)


    Über Theorie & Praxis des Einkochens haben wir übrigens hier einen lesenswerten Faden:

    Einkochen, auf die "Alte" Art

    Ich komm für einmal auf 15 Sekunden :/

    Oder umdichten:


    Happy washing my hands, happy washing my hands, happy washing, happy washing, happy washing both Hands...


    Da bei den HDM meist hochprozentige Alkohole (Ethanole, IPA) um Einsatz kommen:

    Zweimal den Refrain von "Blau wie das Meer" von Mr. Hurley & die Pulveraffen, sind auch ca. 2x 15 Sekunden.

    Tief einatmen nicht vergessen, dann geht's einfacher ;-)


    Zum Auffüllen einer leeren 120 Liter Tonne würde man rund 235 Gramm Kohlendioxid benötigen. Das ist die Größenordnung eines CO2-Zylinders für Wassersprudler alter Bauart (aus Stahl).

    Da die eingefüllten Lebensmittel bereits Volumen in Inneren einnehmen und ihrerseits Luft verdrängen, ist der tatsächliche Bedarf natürlich deutlich geringer.

    Aber würde da keine Berechnungen anstellen wollen um wie viel.

    Über die letzten 25 Jahre ist der Geschmack von H-Milch, meiner Meinung nach, besser geworden. Davor schmeckte man den Unterschied sofort und er war mir sehr unangenehm (besser keine Milch als H-Milch). Dies hat sich aber durch geänderte Produktionsmethoden verbessert, so dass H-Milch nun zu einem validen Vorratsgegenstand geworden ist. Allerdings auch nur für den Fall, dass gerade keine Frischmilch greifbar ist.


    Beim Haltbarkeitsdatum achte ich darauf, nicht zuviel von einer Charge zu holen. Sondern ich kaufe einzelne Packungen zeitversetzt und in verschiedenen Läden um für eine gewisse Streuung zu sorgen.

    Mit der Haltbarkeit der gängigen Discounter-Produkten bin ich so weit zufrieden, der Preis ist eigentlich 1:1 mit dem der Frischmilch identisch.

    Mit günstigerer Milch (konkret: DAIRYSTAR) aus Billigläden bin ich nicht glücklich geworden, das war am falschen Ende gespart, geschmacklich wie von der Haltbarkeit her.

    ....womit ich mich allerdings noch nicht beschäftigt habe ist die zusätzliche Einleitung von Sauerstoff durch einen Sauerstofferzeuger...

    Das macht das ganze noch effektiver....

    isst die Leistung des O²-Generators dazu sinnvoll/ausreichend?
    Einen Buch über kommunale Wasseraufbereitung entnehme ich, dass dort das O² aus Flaschen entnommen wird, um den O³-Generator am effektivsten zu versorgen. Auf die Möglichkeit zur Generation aus Luftsauerstoff wird dort auch eingegangen, mit Hinweis u.a. auf die optimale Luftfeuchtigkeit.

    kappa3

    Danke, ja es wird sowas auch aus China geben, aber ich hab die Rohstoffe jetzt einmal hier. und sie waren sehr preiswert...


    Jaws

    Die stilisierte Mehltüte sollte einfach nur als Beispiel dienen, für einen Artikel welcher mittels Ozon desinfiziert werden soll.


    Das was du bauen willst, habe ich da doch nicht gefunden. Mit Standardanwendung meinte ich das Begasen von Wasser und (Fahrzeug)Innenräumen.
    Wobei es doch Kleinstgeräte gibt (mit & ohne UV-Lampe) zum Einsatz in Kühlschränken, diese sind aber vorrangig gegen Gerüche und vlt. auch Schimmel gedacht. Aber siehe Einwand von tomduly.


    Also ich die Zeichnung gesehen habe, dachte ich - trotz vorherige Lesen des Textes - "jetzt will der Kauz also ein Mehlstaub-Explosions-Device" bauen :-D

    Vollig unspektakulär:


    IMG_20190321_142324.jpg


    Teileliste:

    China O³-Genrator in Röhrenform mit Schlauchanschlussnippeln,

    Eine 12V-Luftpumpe,

    ein 12V-Netzeil aus der Bastelkiste,

    Eine Anschlusssschnur mit Eurostecker,

    ein Leuchtkippschalter,

    Etwas Schlauch aus dem RO-Projekt,

    eine Verteikerdose als Gehäuse.


    Fazit: Selbstbau lohnt hier bei Standardanwendungen finanziell nicht.

    Dafür sind fertig aufgebaute Geräte aus China zu billig.

    Als Kabine habe ich das nicht gebaut, nur als Gerät mit Luftpumpe. Textilen & Co befinden sich dann in einem dieser Vakuum-Aufbewahrungsbeutel.


    Hinweis: Die Sättigung an Ozon hängt von Lufttemperatur und -feuchtigkeit. Zu kalte Luft ist ineffektiv, zu feuchte kontraproduktiv, wenn die Erzeugung auf elektrischen Wege erfolgt. (Coronaeffekt)


    Bedenke bitte auch, das O³ unter UV-Einwirkung schneller zerfällt. Daher bin ich diesen ozonemittierenden UV-Lampen aus China eher skeptisch gegenüber.

    Das ist das beste Beispiel von "nicht zu Ende gedacht" und deshalb wertvoll.


    Wiederverwendbare Masken und ABC-Schutzanzüge sind nur solange sinnvoll, wie man sie für die Wiederverwendung dekontaminieren kann.


    Zum Dekontamminierungsablauf gehört, auch bei Einweg-Schutzanzügen wie den NBC Overgarments, dass die Schutzbekleidung risikominimierend abgelegt und entsorgt sowie der Träger seinseits ordendlich dekontaminiert wird.


    Nur machen sich die wenigsten darüber Gedanken...

    Zu jedem Vorrat an Einweg-Masken,-Handschuhen und -Anzügen ist hilfreich ein Vorrat an unterschiedlichen Müllbeuteln, Desinfektionsmitteln, antibakterieller Seife.
    Übrigens je kleiner die Müllbeutel umso besser, damit ein größer Sack nicht immer wieder geöfnet wird.


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    Aber um auf das eigentliche Thema zurück zukommenn, die unterschiedlichen Filtereigenschaften und die richtige Auswahl, ist hier eine achtseitige Übersicht vom bekannten Filterhersteller MSA Auer:

    https://www.doppler-brandschut…ahl-Karte_MSA_Doppler.pdfSowie vom anderen Markenhersteller Dräger auf 10 Seiten:
    https://www.draeger.com/Library/Content/filterauswahl_br_9046528_de.pdf


    Und ansonsten haben wir das Thema Atemschutz schon hier im Forum ebenfalls über acht Seiten hinweg besprochen:

    Atemschutz (ABC)

    Du vergisst die Feuchtigkeit der (Atem)Luft, welche dem Maskenmaterial nicht zuträglich ist. Luftfeuchtigkeit ist auch immer ein Grund, warum Maskenfilter nach überschreiten der Standzeit durchbrechen.


    Bei Masken mit Aktivkohleschicht, wird diese auch nicht regeneriert.


    Erhitzen? Muss ja mind 70 über eine längere Zeit geschehen. Auch dies macht das Maskenmaterial prorös, nicht nur was die Gummibänder angeht?.

    UVC-Bestrahlung? Hier müsste die Eindringtiefe beachtet werden, dass auch Virenzellen im Maskenkörper erreicht werden.