Beiträge von kappa3

    Ich glaub, ich würde die Lampen mit drei Adern anbinden: Plus/Minus/Override

    Zwischen Plus und Minus liegt dauerhaft die Speisespannung aus dem Akku an.

    Plus wird in der Lampe über den dort eingebauten Schalter bei lokalen Bedarf zum Leuchtmittel geschaltet.

    Die Override-Ader umgeht den Schalter und speist parallel in den Plus-Eingang des Leuchtmittels. Die Override-Ader ist im Netzbetrieb spannungsfrei.

    Im Falle einer zentrale Steuerung (Override) wird von der Zentralsteuerung die Override-Adern auch auf Plus geschaltet und die Leuchte leuchtet unabhängig von der lokalen Schalterstellung.


    Nachteil: Etwas mehr Kupfer zuverlegen

    Vorteil: Einfache Steuerung, , keine besonderen Anforderungen an die LED-Leuchten. Zur Not kann zentral mit einem Schalter auf Override geschaltet werden falls, die elektronische Steuerung ausfällt.


    Wenn man lokal wirklich eine LED-Anzeige des Netzstatus haben möchte, könnte man sich was mit Umpolung einfallen lassen. So wie bei der Notspeisung eines ISDN-NTBAs aus der Vermittlungsstelle. Und/oder nutzt insgesamt 4 Adern pro Lampe.

    Psst, der flache Stecker ist ein sogenannter Eurostecker. Der heißt so, weil er in Europa öfters in Steckdosen passt als ein spezifischer ausländischer Stecker.

    Du meinst vermutlich einen nationalen Schutzkontakt-Stecker.

    Halte ich persönlich aber für überflüssig, da der Melder keinen Schutzleiter hat.


    Der flache Eurostecker hat den Vorteil, dass Du mittels Zwischenstecker (Eu-Schuko-Eu) sowohl Melder als auch Verbraucher an der selben Steckdose betrieben kannst.

    Ich meine soetwas :

    https://www.pollin.de/p/euro-u…terstecker-schwarz-552446



    Wenn Du im Elektrobasteln beschlagen bist, könntest Du auch die Anschlussschnur deines Melders in einen solchen Überspannungsschutz-Zwischenstecker führen und dort die zu überwachende Wechselspannung abgreifen:


    https://www.pollin.de/p/uebers…ecker-weiss-3500-w-550751


    Dann schlägst Du mehrere Fliegen mit einer Klappe:

    - Alles an einer Steckdose

    - Überspannungsschutz

    - Der Melder schlägt an wenn der Strom generell ausgefallen ist oder wenn der Überspannungsschutz ausgelöst und ihn abgeschaltet hat.

    Modell 1 habe ich selbst gebaut: Gehäuse, Relais, Batterie, Summer, LED und einen Schalter zum deaktivieren.

    Die 120dB würde ich mir aber in einem Mehrfamilienhaus verkneifen, das ist eher was für Keller in Einfamilienhäuser.

    Und selbst dann sollte man dafür sorgen, dass der Alarm nach ein paar Minuten von alleine verstummt.

    https://www.explorermagazin.de/bauberi/heizbox19.htm

    u.v.m


    Nein, das ist kein fertiges Produkt. Das hat er selbst gebaut.


    Das ist ein fertiges Produkt: https://www.nakatanenga.de/ele…2-mit-alubox-und-batterie

    Und das sieht in etwa so aus, wie die Kiste, die hier gebaut wird.




    Knackpunkt ist die Heizung selbst, diese macht den größten Kostenpunkt aus. Möglichkeiten siehe letzter Beitrag.
    Dann kommen eine Kiste dazu, ggf. Akku und Ladegerät, soviel Krams aus Metall. Das läppert sich, wenn die Teile nicht irgendwo "über" sind.

    BTT:

    Es gibt kaum ein Offroader-Treffen, -Blog oder -Vlog wo man kein Standheizung in Kisten sieht.
    Oftmals als Ergänzung zu Dachzelten aber auch zum Aufheizen der Fahrzeugkabine.

    Die Heizungkisten sind oftmals auf Trägern auf oder am Auto angebracht.


    Warum ist das so?

    Um ein Dachzelt mittels eingebauter Standheizung zu heizen, muss ein Warmluftschlauch aus dem Fahrgastraum in das Dachzelt geführt werden. Das ist machbar.

    Wenn das Fahrzeug jedoch nicht über eine Standheizung verfügt, kann man eine solche nachrüsten. Und das kostet... Anschaffung, Einbau sowie ggf. Ausbau + Umbau beim Fahrzeugwechsel, wenn man nicht jedesmal in eine neue Anlage investieren möchte.

    Da ist doch eine fahrzeugunabgängige Lösung in der Kiste sinnhaft.
    Und dann sind danoch Leasing-Fahrzeuge...


    Was lässt sich noch einsparen? Nicht viel an Gewicht, eingebaute Heizung ist nicht besonders schwer, man kann das ganz Jahr ohne nennenswerten Mehrverbrauch damit rum fahren.
    Aber für eine Heizung, die für ein paar Stunden Nachtschlaf laufen soll, sollte das Fahrzeug über eine zweite Batterie verfügen. Kostet auch nochmal Anschaffung und Einbau, wenn man eine dauerhafte Lösung haben möchte.
    Wenn man diese im restlichen Jahr nicht für's Campen benötigt, ist halt blöd.


    Apropos einbauen... Wer kein Dieselfahrzeug fährt oder lieber getrennte Tanks für Fahren & Heizen haben möchte, muss auch wieder einen zusätzlichen Tank einbauen.



    Ein anderer wichtiger Punkt: TÜV...

    Man kann sich ein Markenprodukt von W. oder E. kaufen, mit CE-Zeichen und E-Prüfzeichen und allen drum & dran, Absolut problemlos.

    Dann gibt es mittlerweile aus Russland von P. welche, ebenfalls mit E-Prüfzeichen, auch etwas günstiger und problemlos.

    Und gibt des Markt in Fernost, der Heizungen ohne irgendwas gültiges verkauft. Kann man auch einbauen, muss man sich aber vom TÜV eintragen lassen.

    Ich will nicht behaupten, dass letzteres nicht geht...



    Also, für wen ist eine Kistenlösung interessant?

    • Festeinbau zu teuer oder nicht wirtschaftlich
    • Häufiger Fahrzeugwechsel
    • Umbau des Fahrzeugs nicht möglich oder gewünscht
    • Festeinbau in Eigenleistung nicht machbar, aber Wille zum Basteln
    • Nutzung der Standheizung auch ohne Fahrzeug
    • Nutzung ohne TÜV-Eintragung oder ABE, da als Ladung gewertet

    Zoll nicht vergessen.... Ab 26eur wird's teuer, und ab ca 150 Eur?!? noch Mal richtig, da dann 19% drauf kommen...

    Umgekehrt wird ein Schuh draus...
    Bis 22 EUR ist es für den den persönlichen Bedarf abgabenfrei. Ab 22 EUR ist sofort die Einfuhrumsatzsteuer von 19% fällig, nicht erst am 150 EUR!
    Bis 150 EUR ist es jedoch zollfrei. Zollangaben kommen ab 150€ zu den 19% Einfuhrumsatzsteuer obendrauf.


    Während die Einfuhrumsatzsteuer unabhängig vom Wert der Sendung (Achtung, Ware+Versandkosten=Sendungswert) ist, ist Zollabgabe anhängig von der Art der Ware. Das Zollamt bestimmt dafür die Zolltarifnummer, aus der sich der Zollsatz von 0% (zollfrei) bis >100% (Strafzölle) ergibt.
    D.h. auch über 150€ gibt es ein paar Dinge, die man für den persönlichen (!) Gebrauch zollfrei einführen kann, weil sie zollbefreit sind.

    Da eine Ware entweder in mehrere Kategorien (verschiedene Zolltarifnummern) fallen kann oder diese nicht ganz eindeutig zuzuordnen ist, ergibt sich ein gewisser Ermessensspielraum bzw. eine Fehlerquote bei der Festsetzung der Zolltarifnummer. Daher ist es bei teuren Anschaffungen ratsam, sich zu vorab informieren, welche Zolltarifnummer und damit Zollsätze in Frage kommen. Und welcher für einen selbst günstiger ist... Vorschläge oder Einsprüche kann der Bürger beim Zollamt machen ;)


    Also gilt im privaten Bereich (ohne Umsatzsteuer-ID, ohne Befreiung von der Einfuhrumsatzsteuer)

    Einfuhrabgaben = Einfuhrumsatzsteuer + Zollabgaben


    Wie kommt der Betrag von 26€ zustande, von dem man immer wieder liest?
    Ab 22€ muss ist die gesamte Sendung abgabenpflichtig. Es müssen ab dem 1. Cent Sendungswert mindestens die Einfuhrumsatzsteuer gezahlt werden.
    Beträgt der Sendungswert 26€ so beträgt die Einfuhrumsatzsteuer (19%) 4,94€ und die die Zollabgaben 0€ (0% da <150€). Einfuhrabgaben = 4,94€

    Jetzt kommt der positive "Haken": Die Finanzverwaltung erhebt keine Abgaben, deren Wert unter 5€ liegt. Die Kosten des Verwaltungsakt stehen den einnahmen wohl nicht sinnvoll gegenüber, daher wird auf die Forderung i.d.R. verzichtet.
    Der Zollkunde profitiert somit durch diese Bagatellgrenze und kann im Postverkehr Waren für den privaten Gebrauch bis zu einem Wert von 26,31 Euro abgabenfrei einführen.


    Achtung: Alle Angaben sind in Euro! Wenn ihr Rechnungen in ausländischen Währungen vorlegt, rechnet der Zoll in Euro um. Das kann zu euren Ungusten ausfallen. Vorteilhaft ist es, wenn man Kreditkartenabrechnungen etc vorlegen kann, die belegen, was man am wirklich dafür bezahlt hat. Denn i.d.R. fallen die Umwandlungen durch die Banken für den Kunden günstiger aus als die vom Auslandsverkäufer oder Zoll.

    Man kann sicher auch leicht nachvollziehen, warum es durch dieses Wechselkursrisiko ganz leicht ist, auf 26,31€ zu kommen ;)

    Jetzt gerade, in diesem Moment, sind das 28,97$ US-Dollar.


    Zum nachlesen



    https://www.zoll.de/DE/Privatp…oll-und-steuern_node.html

    https://www.zoll.de/DE/Fachthe…t-geringem-wert_node.html

    Das war ein Beitrag, der im Rahmen einer Sendung auf Kabel1 lief. Ich vermute mal, die Sendung heißt Abenteuer Leben, denn der Prepperbeitrag passt am besten in das Sendeformat.

    Alle drei Protagonisten waren Mitglied im ehemaligen Forum des Human Survival Project (HSP), darunter auch der Initiator & Webmaster. Keiner der drei hat einen Hehl aus seiner Teilnahme gemacht.


    Handlungsstrang des Beitrags war, das Jörg P. das Thema Krisenvorbereitung vorstellte. Die anderen beiden zeigten quasi was sie als Krisenvorbereitung schon gemacht haben und ließen sich von Jörg "weitere Tipps" geben. In Anspielung auf eine anderen Lifestyle-Helper-Sendung im Privatfernsehen ("EInsatz in 4 Wände") bracht es ihm den Spitznamen "Jörg Wittler" ein.


    Da Jörg bei seinen Veröffentlichungen in den Medien stets auf das Human Survial Project hinwies, befürchteten die Forenbenutzer, dass eine Welle von Neuanmeldungen durch Spinner und Schaulustigen(-Medienvertretern) über sie schwappen werde. Dies veranlasste etliche Forenmitglieder sowie Moderatoren und Administratoren zu verlassen des Forums. Die Medienpräsenz sei nicht vereinbar mit der Diskussionskultur des Forum, so hieß es.



    Link zum S&P-Forum: Prepper Film Kabel1 am 14.07 um 22.20 - Abenteuer Leben - mit Jörg aus HSP-Form

    War heute bei Obelix um "schnell" ein paar Gassachen zu holen. Als ich durch die Gänge geeilt bin, ist mir ein Missgeschick passiert und ein Omnia ist mir in den Einkaufswagen gefallen. Mit dem Rost und der 2019er Silikonform. Hab die Teile dann auf dem Kassenband gesehen und später als sie im meinem Kofferraum lagen.
    Manchmal passieren mir aber auch dumme Dinge. :S


    "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen"

    Es gibt bei IKEA* schicke "Boxen" aus Holz oder Metall, die für sowas geeignet sind. Sogar groß genug, um einen KfZ-Verbandkasten & Löschdecke unterzubringen. Oder eine Atemschutzmaske mt Filtern respektive eine Brandfluchthaube.


    Aus dem außerhäusigen Alltag sind wir schließlich gewöhnt, dass wir im Notfall Verbandkästen, Feuerlöscher und Defibrillatoren immer an der Wand hängend finden.


    Kleiner Tipp: Selbst ohne größe Bastelkünste kann man eine steckdosenunabhängige Innenbeleuchtung einbauen, die beim Öffnen der Boxen deren Innenraum beleuchtet.
    Kernstück ist ein Öffner-Schalter, wie man ihn vom Kühlschrank kennt. Kostet nur ein paar Cent. LED-Strips mit USB-Stecker kosten auch nur 1-2€, ich empfehle rotes Licht**. Die Energie kommt von einer kleinen Powerbank, z.B. von einer die es als Werbegeschenk gibt. Diese muss man hinundwieder aufladen, aber wohl auch nicht öfters als die Routinekonntrolle des Schrankinhalts.
    Selbst wenn an die Teile in den Läden einer deutschen Innenstadt kauft***, kommt man mit 10€ locker hin.



    * EKET (aus Holz), LIXHULT (aus Metall). Erstere sind schick, letztere lassen sich gut lackieren.

    ** rotes Licht irritiert im Dunkeln die Augen weniger, die Nachtsichtfähigkeit bleibt erhalten
    *** Powerbank & LED-Strips bekommt man bei Action oder Kodi, den Schalter bei Conrad. Oder alles bei Conrad, dann fällt das Wechselgeld geringer aus.

    1957: Bomben unterm Haus
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41760104.html

    2014: Verdacht auf Weltkriegsbombe unter neuem Haus in Witten
    https://www.derwesten.de/staed…-in-witten-id9296057.html


    2016: Kampfmittel-Experte: „Blindgänger wird’s noch hunderte Jahre geben“
    https://www.ikz-online.de/stae…hre-geben-id11619737.html





    Erinnert hat mich der Artikel im OP übrigens an die Minien des 1. Weltkrieges.
    Eine dieser, mit Sprengstoff gefüllten, Stollenanlage wurde nicht gezündigt, geriet in Vergessenheit und ist dann jahrzehnte später hochgegangen. Auch
    auf einem Feld.

    "Explodiert 1955 während eines Gewitters, dabei wurde eine Kuh getötet. Der Sprengtrichter hatte einen Durchmesser von 40 Metern und wurde bald darauf wieder verfüllt, ist jedoch aus der Luft noch gut sichtbar."
    https://de.wikipedia.org/wiki/…der_Schlacht_bei_Messines -> Nr 25

    Nummer 23 und 26 wurden ebenfalls nicht gezündet, aber nicht rückgebaut....


    Auf N24 oder ntv lief dazu auch mal eine Doku.

    Wie immer bei Ausrüstung und Geräten gilt: Das Beste ist das, welches man hat.


    Beim Begriff "Notfallradio" ist die erste Assoziation oft Dyamo- und/oder Solarbetrieb.

    Das offenbart den eigentlichen Knackpunkt, die Energieversorgung.


    Ihr könnt jedes beliebige Taschenradio, Badezimmerradio, Baustellenradio, etc. als Notfallradio hernehmen, egal ob FM/AM (UKW/Mittelwelle) oder DAB+/FM oder einen Weltempfänger (UKW+MW+KW+LW). Die Betriebspannung und die Stromaufnahme eines reinen Radioempfänger sind relativ gering.


    Der Anspruch an den Energiespeicher dadurch auch. Z.B. 2 Migonzellen (als Batterie oder Akku) liefern nur 2,4-3V. Akkus lassen sich gut mit entsprechenden Ladegeräten per Solar, an Autobatterien (12V) oder sogar USB-Powerbanks (5V) aufladen.

    Also selbst wenn das Radiogerät nicht über eingebaute Handkurbel oder Solarzelle verfügt, lässt sich die Energie auch "außerhalb" gut erzeugen.


    Apropos, außerhalb, extern. Auch Radiogeräte, die mittels eines Steckernetzteils betrieben werden, d.h. am Gerät eine DC-Hohlbuchse zum Anschluss des mitgelieferten Netzteils besitzen, sind brauchbare Notfallradios.


    Mein DAB+ Radio möchte entweder 6 Mignonzellen (9V) haben oder begnügt sich mit 7,5V (bei 500mA) aus dem Steckernetzteil.

    Mittels einer kleinen Platine, welche die Spannung konstant auf 7,5V hält, kann ich das Gerät sowohl an einer USB-Powerbank (5V werden auf 7,5V erhöht) betrieben als auch am Zigarettenanzünder (12V werden auf 7,5V reduziert).

    Im Kapitalismus ist der ideale Markt auch auf einen Punkt konzentriert.

    In der Realität heißt dieser Marktplatz Europäische Union und hat seine äußersten Punkte in Finnland im Norden, Portugal im Westen, Italien im Süden und Rumänien im Osten. Auf diesem Markt sind sicherlich sowohl hinreichend Güter vorhanden als auch lassen sich diese nach dem Minimal-Prinzip beschaffen.

    Wie wäre es mit mehr Gehalt?


    Von dem Gehalt müssen viele noch den LKW-Führerschein abbezahlen.
    Das ist halt zu Knackpunkt geworden: Die Kosten für den Früherschein sind gestiegen und müssen vom Arbeitnehmer in den meisten Fällen selbst getragen werden, da der Lappen Einstellungsvoraussetzung ist. Da wird der Schein auf auf Pump gemacht.