Beiträge von kappa3

    Das einzige vollständig Kunststoff isolierte Multifunktionsklappwerkzeug ist dieses Victorinox.


    Bezogen auf Elektriker hingegen nur dieses Kabelmesser in Taschenmesserform.

    Aber das ist nur eine moderne Variante. Messer dieser Art gab es mit Heftschalen aus Holz statt Kunststoff schon immer. Allerdings arbeitet man damit auch nicht unter Spannung, siehe Küchenmessergeschichte oben.


    Aber ansonsten kann ich mich nur an anschließen, dass das nachgefragte Multitool nicht konzipierbar ist.

    Es muss sichergestellt sein, dass beim Arbeiten unter Spannung keines der, in dem Moment, unbenutzten Werkzeuge Spannung führt oder berührt werden kann.

    Da zu ist das Multitool Prinzip, wo alles klappbar ist, der denkbar ungeeigneste Ansatz.



    Was es gibt, jedoch nicht im Taschenformat, sind isolierte Griffstücke mit auswechselbaren Schraubendrehereinsätzen https://amzn.to/2W2wFMz

    Dies reduziert den Platzbedarf in der Werkzeugtasche schon mal.

    Das Klingt schon fast nach einer Aufgabe für eine Brandmelderzentrale bzw Geräte, die auch eine Zentraleinheit mitansteuern, um Kundzutun, welcher Melder ausgelöst hat.

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    Von links nach rechts : Photonpump E3, P3, I2, P7, L3.

    Kugelschreiber zum Größenvergleich.


    Außer der P3, die heute erst in der Post war, sind alle Lampen gebraucht und schon ein paar Jahre alt.

    Leider ist es bei LED Lenser wie bei vielen Herstellern und ihreren Produktlinien: Durch gelegentliche Anpassungen müsste man eigentlich das Modelljahr dazu nennen, wenn man sich über Eigenschaften, Vorzüge und Nachteile unterhielte. Die P7 von heute ist sicher nicht mehr 100% identisch mit der von vor 10 Jahren.

    Die Eckdaten zu erst:

    Offizielle Hersteller Homepage: https://www.ledlenser.com/de

    Firmengeschichte hier bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ledlenser


    Hinter dem Marken- und aktuellen Firmennamen steckt originär die Zweibrüder Optoelectronics GmbH  aus Solingen/Deutschland . 2021 hat sich das US-Unternehmen Leatherman eingekauft, seit 2017 entstand der heutige Firmennamen Ledlenser GmbH & Co. KG.


    Meine Erstberührung mit der Marke war 2007/2008 als das Modell Hokus-Focus als eine der ersten bezahlbaren und leistungsstarke LED-Taschenlampen in aller Mund war.

    Meine Meinung nach relativ schnell abgelöst durch das Modell P7 mit hohen Verkaufszahlen und Verbreitungsgrad in Privathänden.


    Ich habe einige verschiedene Lampen aus verschiedenen Modellreihen besessen oder genutzt. Hier eine lose Auflistung nach Modellen, nicht nach Jahrgang. Besten Falls nach Größe sortiert.



    Photonpump E3

    einfache unfokussierbare Metall-Lampe mit 1x AAA Zelle und 9 cm Länge. Von Form und Größe etwa mit der MagLite Solitaire vergleichbar, also eine Lampe für Schlüsselbund oder EDC. Dache ich zumindest. Die Lampe existiert bei mir auch, ist aber aus dem Verkehr gezogen, da der Schaltmechanismuss "End Cap Switch" (Klick-Schaltertaste an der Endkappe) zuverlässig ist. Irgendwann ließ sie sich die Lampe damit nicht mehr Einschalten, festdrehen und lösen der Endkappe, mit der das Batteriefach zugeschraubt wird, hilft nur manchmal. Es ist aber schon ein Uralt-Modell, das längst weiterentwickelt wurde.


    P2

    bin ich mir gerad nicht sicher besessen zu haben und wenn ja, in welchem Notfallpäckchen sie gelandet ist. Auch eine klassiche Schlüsselbund-Lampe mit 1x AAA-Zelle.

    P3

    Zweitkleinste Lampe der P-Serie nach der P2, auch mit 1xAAA und aus Metall. Aber im Gegensatz zur stiftförmigen P2 oder der Photonpump E3 ist hier schon der, für LED Lenser und die P-Serie charakteristische, Lampenkopf mit der Optik erkennbar. Lampe soll mit abnehmbaren "Kugelschreiber-Clip" und einer kleinen Gürteltasche kommen. Evtl. wird sie dadurch meine neue echte-EDC Lampe. Aktuell ist sie aber noch im Zulauf für 10,99€. Das ist mir das Testen wert, denn in den Kundenrezensionen liest man gelegentlich Fehlerbeschreibungen wie von mir zuvor bei der Photonpump E3.


    P7

    Für mich ikonisch, da sie damals den MagLites ordentlich Konkurrenz in Sachen Lichtausbeute im Verhältnis zur Größe gemacht. 3W waren damals immens viel Leistung und der Benchmark für LED-Taschenlampen aus Discounter oder China.

    Viele viele Stunden habe ich im Schein einer P3 in Wäldern und leerstehenden Gebäuden verbracht. Und sie ist immer noch eine zeitgemäße Lampe. Sie ist stufenlos fokussierbar, nur durch schieben des Lampenkopfs. Das geht einerseits auch einhändig und superschnell vom Punkt- zum Flächenstrahler, andererseits verstellt sich der Fokus auch leicht, z.B. beim holstern. Die beiden Helligkeitsstufen reichen in meinen Augen aus, schaltbar am End Cap Switch.
    Nachteilig erscheint der proprietäre Batteriehalter für 4xAAA Zellen, die Nutzungsdauer mit einem Batteriesatz ist aber gefühlt ausreichend lang. Man erkennt zudem schwächelnde Batterien ganz gut.


    I2

    für mich eine kleinere Version der P7, so würde ich sie beschreiben. Etwas kürzer und schlanker halt, verschwindet aber nicht in der Handfläche. Im Gegenteil kann der Körper leicht mit der ganzen Hand umschlungen werden, nur der Lampenkopf mit der Optik schaut heraus. Die I-Serie ist für mich auch eine definitive Alltags/Workline-Serie. I wie Industrie, Ingenieur(swesen), Instandsetzung, Innenministerium. Meine gebrauchte Lampe habe ich mit dem Hinweis auf ehemalige Polizeibestände bekommen.

    Generell wenige Funktionen: Vollmetall, Ein/Aus-Schalter (d.h. keine Leuchtstufen), 3xAAA im prioritären Batteriehalter, sicher schließendes Gürtelholster (Druckknopf & Klett). Der Lichtkegel ist stufenlos durch Drehen fokussierbar aber nicht in einer so weiteren Range.

    Für mich persönlich eine Arbeitslampe per Definition.


    L6

    Meine einzige Plastiklampe aus dem Haus Led Lenser. Dies aber bewusst als leichtgewichtigere Lampe für den Rucksack. 2x AA (Mignon) können direkt ohne Batteriehalter eingeführt werden. Die Lampe hat wieder Fokus noch Leuchtstufen. Im Gegenteil, die Taste an der Endkappe ist kein noch nicht mal ein Schalter sondern scheint nur zum morsen zu sein. Ansonsten Drehmechanismus wie bei der MagLite MiniMag.

    Sehr erfreulich: Lange Lagerzeit mit gelöster (nicht entfernter) Endkappe kein Problem, nix ausgelaufen.


    X21

    Die X21 mit 3x 3W-LED-Chips im Lampenkopf, der wie ein Gießkannen- oder Duschkopf aussieht, kauft man sich wenn man "die hellste Lampe" besitzen möchte (Kleingeld vorausgesetzt) oder sie als Höhlenforscher oder sonstiges wirklich einsetzen kann. Einen wirklichen Verwendungszecks außer als autarker tragbarer Scheinwerfer zum Ausleuchten hat sich nirgends gefunden. Obwohl als Fotoausstattung angeschafft, hat sich ein Bekannter irgendwann wieder von der X21 getrennt, weil sie einfach oversized ist (Gewicht, Länge, Batteriebedarf, Preis, Helligkeit). Im natürlichen Lebensraum habe ich die X21 nur auf Bildern aus Höhlen gesehen, wo sie die ihre Leistung auch sinnstiftend erbringen kann. Im Wald hingegen überstrahlt sie alles, alles reflektiert und blendet, die Pflanzen erblühen und die heimische Vogelwelt beginnt mit dem Brüten.



    Alles in allem hatte ich mit den wirklichen Produkten (also nicht der Schlüsselbundleuchte) von Led Lenser bisher gute Erfahrungen und keine Ausfälle gehabt. Daher kann ich zum Support der Firme nichts schreiben.



    Hier eine kurze Werksschau :)



    „Prepper sorgen systematisch für Krisen wie diese vor “
    Inteview erschienen am 29.04.2020 in Captial


    Im Gespräch: Dr. Julian Genner zum Thema “Preppen” als historisches wie aktuelles Phänomen

    erschienen am 19.08.2020 in der "JOKER - Kultur- & Veranstaltungszeitung"


    Hurra, wir überleben noch

    Inteview erschienen am 22.07.2020 in TELEPOLIS


    Feldstudie beim 5. internationalen Preppertreffen an der Lütschetalsperre  ;)

    vom 07. - 13. 08.2020 eben dort :)



    Videovortag "Die Prepperszene in der Pandemie" (26.01.2021)



    Preppen. Private Krisenvorsorge zwischen Bürgerpflicht, Lebensstil und Staatsskepsis

    erschienen am 5.3.2021 bei der bdp (Bundeszentrale für politische Bildung)


    Was hat Corona mit den Preppern gemacht?

    Beitrag in der Sendung "Neugier genügt", ausgestrahlt am 19.04.2021 auf WDR5, dem Hörfunkprogramm des Westdeutschen Rundfunk

    Ist eigentlich bzgl. der Kabellänge zwischen Modul und WR was zu beachten ? Die sind zwar alle für Outdoor gebaut, ich hätte ihn aber trotzdem lieber im Keller. Dort soll dann auch die Umschaltung erfolgen. Das wären dann aber bestimmt 6 bis 7 m....

    Andernfalls würde ich alles unter dem Dach der Hütte installieren.

    Das übliche, um Leistungsverluste durch den Kabelweg zu minimieren:


    * Durchmesser so groß wie möglich wählen. Grenzen setzt (neben der allgegenwärtigen Brieftasche) u.a. die Verlegbarkeit zwischen den Etagen. Da die Kabel nicht bewegt werden, müssen sie nicht besonders flexibel sein. Einmal ordentlich verlegen können, ist aber wichtig.


    Wenn es für dein Vorhaben besser ist, nur einmal 1 oder 2 Stränge zu ziehen, dann ist das ok. Der Durchmesser der einzelnen Leitern ist dabei dennoch nicht abhängig von den Anschlussmöglichkeit am WR. Ggf. installiert man beidseitig Sammelschienen, wo die oben Panels und unten der, später vlt. mal die, WR aufgeschaltet werden können.

    * Nicht am Kabelmaterial sparen. Wenn es nur wie Kuper aussieht, ist blöd....


    * Aderendhülsen oder -schuhe korrekt mit dem richtigen Werkzeug und dem dafür notwenigen Pressdruck verpressen. Nur so sind Übergangswiderstand und mögliche Oxidation so gering wie möglich.

    IMG_20210825_173516.jpgIch knüpfe mal an Macohes Frage aus dem November 2017 an. Die Anforderung des OP wird es nämlich nicht ganz gerecht.

    Bei Wolldecken habe ich positive Erfahrungen mit der Schweizer Wolldecke von Mountainhill gemacht.

    Die Größe 140 x 200 cm beträgt, das Design kopiert das Aussehen der bekannten Schweizer Armee Wolldecke ohne eine Reproduktion zu sein.

    D.h. auch, dass das verarbeitete Material eine Beimischung von 10% Polyester hat (andere Mountainhill-Decken auch mal 20%). Meinem subjektivem Empfinden wird die Decke dadurch weniger kratzig. Sie fühlt sich gut auf er Haut an, wie man es von Vollpolyesterdecken z.B. aus dem schwedischen Möbelhaus kennt, kombiniert aber die überwiegenden Vorteile der Naturfaser.

    Deutschland inkl. Angaben Kosten Flugstunde und Wassermenge:


    https://www.dlfr.de


    Hier Infos über die DLFR:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Löschflugzeug_Rettungsstaffel

    Deutschland habe zusätzlich angeboten, die Waldbrandbekämpfung mit der Anmietung von geeigneten Hubschraubern mit der erforderlichen Traglast zu unterstützen.


    Mit der Info von Barti habe ich diese Meldung verstehen können.


    Löschflugzeuge machen im mitteleuropäischen Binnenland wenig Sinn. Es gibt zuwenig frei anfliegbare Gewässer, um Wasser im Flug aufzunehmen. Man müsste dann die Löschflugzeuge auf Flugplätzen mit Wasser betanken, Landung, Wasserfassen und Start kosten sehr viel Zeit, ausserdem muss der Luftraum zwischen Flugplatz und Einsatzgebiet frei sein. Helikopter sind da deutlich flexibler, die können nofalls auch Wasser aus einem Fischteich oder Freibad fassen.


    Grüne drängen Bund wegen Waldbrandgefahr zum Kauf von Löschflugzeugen

    Letzteres haben die Grünen angesichts der diesjährigen Waldbrandsaison bekräftigt...

    Der Stempel (Werkzeugzeichen) mit Johanniter Kreuz passt zu denn Firmen

    Engstfeld aus Oberbrügge (Halver) und

    Carl August Hüchelbach aus Remscheid. Letzterer Stempel soll Beschreibungen nach noch die Buchstaben CAH beinhalten.


    Das Modell ist eine klassische deutsche Militär-Spatenform. Was nicht unbedingt heißt, daß es um einen offiziellen Feldspaten handelt. Die wurde durchaus zu Freizeitzwecken wie Camping und Pfadfinderschaft hergestellt, auch abseits der beiden Weltkriege. Allerdings war die Form auch bei der Reichsjugendorganisation mit den 2 Buchstaben beliebt. Deren Dolch wurde später auch mit einer Lilje am Griff als Fahrtenmesser weiterproduziert.

    Ebenso gab es den Benzinkocher Juwel 33 von Gustav Barthel als zivile und als Armeeversion, die später in der DDR als Juwel 34 für den zivilen Markt weiterentwickelt wurde.


    Von daher ist es nicht ganz einfach auf die genaue Herkunft des Spaten zu schließen.