Beiträge von J.C. Denton

    Das sehe ich genau so, gerne würde ich auf modernen Schnickschnack wie

    - Keyless gedöns

    - Abstandstempomat

    - automatisches Einparken

    - Spurhalteassistent

    - Müdigkeitserkennung

    - Berganfahrhilfe

    - elektrische Handbremse (sonst gehts nicht ohne Berganfahrhilfe)

    - elektrische Kofferraumklappe

    - Lichtautomatik

    - "Lauflicht"-Blinker

    - eingebautes Navigationssystem das oft weniger taugt und im update mehr kostet als ein separates

    ...

    verzichten, nur sind die Ausstattungspakete gerne so geschnürt dass man dann die nackte Basisversion kaufen müsste weil man die Ausstattungen nicht mehr einzeln aussuchen kann sondern nur im Paket.


    Die Pannenfahrzeuge am Straßenrand sind nicht nur die ältesten Kisten sondern auch überraschend viele relativ neue Fahrzeuge. Wenn die Diagnose dann "Elektronikproblem" ist dann kann man den Geldbeutel weit aufmachen :-/

    Für mich scheint im Moment der Mitsubishi Outlander als Plug-in-Hybrid der ideale Survival-PKW zu sein.


    Vorteile:

    - Allrad (kein Geländewagen, (keine Untersetzung, keine Sperren) aber immerhin...) um die letzen zwei Km unbefestigten Weg zum SO zu fahren. Mit meinem Fronttriebler packe ich das bei regennassem Weg nicht.


    - Anhängerkupplung mit für mich ausreichender Anhängelast (1,5t)


    - an 6,5 von 7 Tagen pro Woche für mich ausreichende elektrische Reichweite von ca. 40-50Km. (Das ganze Auto macht (wirtschaftlich) nur Sinn wenn man am Stellplatz laden kann und somit täglich die ersten Km elektrisch fährt).


    - Langstrecken sind möglich (Tankstopp alle 4-500Km aber der Verbrauch geht dann Richtung 10 Liter und bei Anhänger noch deutlich darüber. (Für mich zu verschmerzen da nur 2-3x pro Jahr)


    - Chademo-Buchse die V2H (Vehikel to Home) kann, sprich der Akku des Auto funktioniert als "Powerbank" und liefert die Akkuspannung am Ladeanschluss. Wenn der Akku leer wird startet der Benziner und lädt wieder auf. Leider braucht es dazu noch den passenden Konverter für 230V der unverschämt teuer kostet und in Deutschland ist mir kein Lieferant bekannt. (ebay, alibaba...)


    - 230V Steckdosen mit bis zu 1500W ab Werk in allen gehobeneren Ausstattungen mit Ausnahme des Basismodels. Auch hier kann man mit dem Benziner nachladen wenn der Akku zu ende geht.

    Für mich ideal um am SO mit Elektrowerkzeug zu arbeiten und die Akkus nachzuladen, oder Standmobil mit großer Leistung zu funken.


    Nachteile:

    - nur ein "halbes" Elektroauto, sprich: Kleiner Akku und zusätzlich einen Benziner, also trotzdem noch Ölwechsel, Zündkerzenwechsel, ... Höhere Wartungskosten als ein reines Elektroauto.


    - Höhere Verbrauch als ein reines Elektroauto aufgrund des hohen Gewichts.

    (lässt sich durch vorausschauende Fahrweise und Rekuperation etwas abmildern und ist der Preis dafür dass man mit dem Benziner weiterfahren kann wenn der Akku leer ist)


    - die 230V Steckdosen schalten scheinbar nach 2 Stunden ab (lassen sich dann wieder neu Starten) oder liefern nur Strom bei "eingeschaltetem" Auto (Diebstahlschutz...) je nach Baujahr bzw. Softwarestand, bin ich noch am nachforschen...


    - Das Batteriemanagement von Mitsubishi steht dafür in der Kritik die elektrische Reichweite im Lauf der Zeit schneller einzuschränken als es der Alterung der Akkus entspricht. Anscheinend lässt sich das beim Vertragshändler durch ein Ladeverfahren wieder "nullen". Suchwort: DBCAM


    Leider ist der Gebrauchtmarkt durch die Förderungen ziemlich durcheinander, aber falls ich nächstes Jahr einen 2019er Leasingrückläufer für einen vernünftigen Preis sehe könnte ich schwach werden. Neupreise starten ab 30K€ für den BASIS, mit 230V Steckdosen ab ca. 33K€ aufwärts je nach Anspruch an die weitere Ausstattung.


    Soviel zu meiner privaten Meinung, als Info für alle die den Outlander PHEV noch nicht auf dem Schirm hatten und ähnliche Anforderungen an ein Auto haben...


    Gruß,

    J.

    Maresi

    Sehe ich auch so, aber LiFePo hat auch seinen Charme weil...


    Endzeitstimmung

    ...man die nachträglich unter die Treppe stellen kann weil sie eben im Gegensatz zu Blei nicht gasen.

    Da ich wusste dass ich eine Solarinsel bauen werde hatte ich Bauseits einen eigenen Akkuraum mit Be- und Entlüftung vorgesehen.


    Kcco120

    Auf dem Dach 7,8Kwp auf ein Steckbrett (vorzugsweise Nachts...) beliebig zu verteilen. Im Moment 780 Watt auf die bisherige Anlage (24V 220Ah) 2340 Watt auf den Heizstab für Warmwasser und 4680 Watt auf die neuen Akkus. Wenn im Winter sowieso die Heizung läuft gehen 7Kw auf die neuen Akkus.


    zOSh

    Die Anlage ist eine Solarinsel, also keine Einspeisung sondern praktisch immer "Schwarzstart".


    @all:

    Fahre morgen früh in Urlaub, dauert ab jetzt eine Woche bis weitere Fragen beantwortet werden...

    Vielleicht starten wir dann einen eigenen Faden?

    Maresi:

    Das kommt darauf an wieviel Leistung man abruft:

    C100 ist 730Ah: 100 Stunden lang 7,3A * 48V = 350W. DOD 50%= 350W * 50 Std. = 17,5 Kwh

    Der Eigenverbrauch von einem MPP ist ungefähr 50W, bleiben noch 300W für mich, sprich in der Praxis habe ich 15 Kwh für 2 Tage für "Normalbetrieb ohne Großverbraucher"


    Bei Großverbrauchern wie Waschmaschine, Backofen, Herd, ... sieht die Rechnung anderst aus:

    C10 ist 546Ah: 10 Stunden lang 54,6A * 48V = 2620W. DOD 50%= 2620W * 5 Std. = 13 Kwh

    Nach fünf Stunden wäre Schluss, aber so lange braucht keine Waschmaschinenladung und kein Kuchen. Großverbraucher versuche ich konsequent in den Sonnenstunden zu nutzen, dann kommt die Energie direkt vom Dach anstatt aus dem Akku.


    Endzeitstimmung:

    LiFePo hatte ich mir auch überlegt, für das Geld hätte ich ca. 14 Kwh bekommen und mit DOD 90% fast 13 Kwh nutzen können, auch bei großen Stömen.

    Allerdings brauche ich im "normalen" Leben ungefähr 8Kwh/24 Std. und kann mit Blei vier "Worst-Case-Tage" überbrücken anstatt nur 1,5 mit LiFePo.

    Außerdem kann ich Blei "auswendig", habe seit 20 Jahren eine Anlage mit 24V 220Ah und 2 Kw Wechselrichter am laufen und damit gute Erfahrung gesammelt. Auch ohne Rekombinationsstopfen ist der Wartungsaufwand für meinen Geschmack gering. (Ist mein Hobby :-) )

    Bei LiFePo hätte ich Bedenken dass eines Tages das Batteriemanagement versagt und mir eine oder mehrere Zellen schrottet. Falls bei Blei der Laderegler im Fehlerfall durchschaltet steigt erst mal nur der Wasserbedarf und ich würde das innerhalb eines Tages merken.


    Die MPP können den Normalbetrieb laut Datenblatt, was sie nicht können ist die Inbetriebssetzungsladung nach langer Lagerzeit, dafür geben sie zu wenig Spannung.

    Da die Akkus fabrikneu sind ist das für mich kein Faktor.


    Grüße,

    J.

    Kann Andreas nur beipflichten, mir sind Energizer in der Packung ausgelaufen, obwohl noch fast zwei Jahre "MHD" drauf waren. Gelagert bei Zimmertemperatur, was sicher nicht ganz optimal ist, aber das sollten die trotzdem aushalten.


    Der Preis-Leistungs-Sieger sind für mich die GP:

    https://www.pollin.de/p/mignon…alkaline-40-stueck-271169


    Wenn man sich für den Newsletter einträgt gibt es regelmäßig Gutscheine für Portofreien Versand oder 5€, was fast auf das Gleiche herauskommt...


    Grüße,

    J.

    Bei den aktuellen Temperaturen gehe ich mit einer Styroporbox zum Einkaufen, also direkt in den Laden. Falls ich auch Tiefkühl kaufen möchte mit 2.


    Nur mal so als Gedanke...


    Ich kann mich nur wundern wie sorglos viele Leute ihre Einkäufe bei 34° im Schatten Stück für Stück in den Kofferraum legen.


    Grüße,

    J.

    Ich mache das immer so dass ich mir rechtzeitig meinen Schlafplatz aussuche, aber im vorbeifahren.


    Irgendwo in der Nähe halte ich dann an um ggf. noch was zu essen und bereite dann das Auto und mich selbst zum schlafen vor und verbringe ggf. noch den Abend (Bierchen ?).

    Im letzten Büchsenlicht fahre ich dann zum ausgesuchten Schlafplatz und muss dann nichts mehr "kruschteln" und auch nicht lange Licht anhaben.


    Je unatraktiver der Platz desto eher hat man seine Ruhe, also nix mit "Blick auf den See" beim aufwachen...


    Die paar Euro für einen Gemeindestellplatz sind vielleicht auch gut angelegt, wenn das Ticket hinter der Windschutzscheibe liegt sollte es egal sein ob es ein WoMo oder ein Kombi ist.


    Gruß,

    J.

    Kcco120


    Bei ebay tauchen regelmäßig rollbare Solarmodule auf.


    Ganz überwiegend mit extrem hohen Spannungen (250Volt aufwärts) und entsprechend geringen Strömen von wenigen hundert Miliampere.


    Für eine Solarinsel leider total uninteressant, für eine klassiche Einspeiseanlage eher zu teuer im Vergleich mit klassischen Modulen.


    Spannung / Strom der Markise wäre zu prüfen, der Preis ist vermutlich jenseits von gut und böse.

    (Die genannten Vergütungen im Text sind Geschichte)


    @all:

    Das wird hier schnell unübersichtlich wenn alle zwei Tage eine komplett neue Frage eingeworfen wird, meine Bitte wäre statt dessen ein eigener Beitrag.

    Ich würde gerne helfen, seit bald 10 Jahren habe ich meine kleine Solarinsel am laufen:

    Bilder eurer letzten Anschaffung


    Inzwischen sind die Module umgezogen und erweitert auf 780 Watt, eine zweite Anlage ist dazugekommen mit 1170 Watt Solar, 4x 12V 90Ah Blei-Gel und einem Wechselrichter mit 5KVA.


    Weitere 5 Kw Solar machen zur Zeit nur warmes Brauchwasser weil meine Akkubestellung noch nicht eingetroffen ist, die vier Blei-Gel gehen dann in Rente...


    Ich bekomme nur die Eckdaten nicht zusammen:

    - Wieviele Module á wieviel Watt?

    (Falls noch unklar: wieviel Platz steht zur Verfügung?)

    - benötigte maximale Leistung (Watt)?

    - benötigte Energie pro 24h (Kwh)

    - gewünschte Autarkie ohne Sonnenschein (Stunden/Tage)


    Aus den Daten kann man dann sehen wohin die Reise geht (Akkuspannung, Kapazität, ...) bzw. ob die Daten (Autarkie...) mit dem Budget zusammen passen.


    Weiterhin interessant:

    - Standort der Akkus

    - Gesamt-Budget


    Grüße,

    J.

    Zum Thema noch eine Geschichte aus dem Leben:


    Ich hatte kein Vertrauen in den kümmerlichen original mitgelieferten Schraubenschlüssel für den Radwechsel, darum kam der auf den Schrott und in den Kofferraum ein solides Radkreuz.


    Klingt nach einem guten Plan, aber als ich einen Platten hatte bemerkte ich dass ich das Ersatzrad unter dem Wagen mit dem Radkreuz nicht losschrauben kann weil einfach nicht genug Platz ist. Einmal dürft ihr raten wer im Regen zum nächten Haus gewandert ist um nach einem 17er Schlüssel zu fragen.

    Wenn es nur um den Fernseher (Satellitenempfang vorausgesetzt) bei Stromausfall geht wäre echt zu überlegen ein 12V-Modell anzuschaffen das den Receiver bereits integriert hat und das Geld für den Wechselrichter zu sparen. Kühlboxen und -Schränke gibt es ebenfall in großer Zahl für 12V und Internet wird ohne Strom eh nicht funktionieren...


    Die Leitung zum Solarakku muss dann je nach Länge deutlich dicker sein.

    Wenn der Raum sowieso grad im Umbau ist kann man das gut machen mit den extra Kabel und extra Steckdosen, 1,5mm² bis 2,5mm² Kabel je nach Leitunslänge und gewünschter Sicherung. (Wie "normale" Installation)


    Falls das Projekt doch nicht realisiert oder später aufgegeben wird kann man die Sonderdosen auch umklemmen und "normal" verwenden.


    Die Frage ist wohin die Leitungen führen. Der Wechselrichter sollte ganz in der Nähe des Akku sein und dieser braucht unter Umständen be- und entlüftung.

    Solarzellen gibt es im Yacht-Zubehör zum aufkleben, aber die Preise sind deutlich höher als für Standard-Module. Außerdem würde ich nicht gerne in der Sonne parken müssen um Strom zu haben, also besser als abgesetztes Modul so wie von Udo abgebildet mit einigen Metern Kabel und ggf. einer Öse und ein Fahrradschloss.


    Der Strombedarf der Kühlbox ist bei "normalen" Temperaturen fast zu vernachlässigen, allerdings steigt die Temperatur im Fahrzeug ganz erheblich (und der Strombedarf auch) falls man einmal keine andere Möglichkeit hat als in der Sonne zu parken.


    Eine Idee wäre ein Solar-Dachentlüfter aus dem Yachtbau:

    https://www.svb.de/de/smartvent-solarluefter-300.html


    um die Temperaturen im Innenraum nicht so sehr über die Außentemperatur ansteigen zu lassen, allerdings scheue ich mich bei meinem Auto davor ein Loch in's Dach zu schneiden :-/


    @Udo: die Chinesische Heizung interessiert mich, hast du da eine Bezugsquelle?

    Wirst du für die Standheizung eine zweite Batterie einbauen?

    Der Strombedarf für die Standheizung erscheint gering, aber das läppert sich über die Stunden, zumal die Starterbatterie für Langzeit-Stromentnahme nicht gemacht ist.

    Außerdem wäre dann für den Sommer auch noch "Saft" da für eine Kühlbox.