Beiträge von lord_helmchen

    Auf Netflix gibt es eine Doku die einen Einblick in die globalisierte (chinesische) Welt liefert:


    https://www.netflix.com/de/title/81090071


    Schon erschreckend anzusehen, dass jeder chinesische Arbeiter einer massiven ökonomischen Effizienz unterworfen ist die kaum noch Raum für Persönliches lässt. Und wenn dann ein chinesischer Unternehmer im Westen (hier in den USA) investiert und feststellen muss, dass Menschen im Westen sich als Individuum sehen und entsprechend behandelt werden wollen.

    Das ist relativ einfach:


    Keine spekulativen Beiträge verlinken. Das beantwortet keine Fragen und bringt niemandem etwas. Außer natürlich demjenigen, der Spekulationen verbreitet. Und wir alle wissen, dass dünne und intransparente Informationslagen in potentiell bedrohlichen Situationen dazu führen, dass die Untergangspropheten wie Pilze aus dem Boden schießen um ihre Klientel zu bedienen.


    Festzustellen, dass sowieso alle nur lügen ist hier einfach nicht das Thema. Auf diese Art und Weise wird ein Thema in eine Richtung gelenkt, die mit dem tatsächlichen Versuch einer Einschätzung der Bedrohungslage nichts mehr zu tun hat und stattdessen wieder Finger Pointing auf "die da oben" betreibt. Als würde das irgendetwas bringen...


    Die Aussage des tagesspiegels sehe ich da mangels Quelle ebenfalls mehr als kritisch. Für mich persönlich spielt das aber sowieso keine Rolle da ich davon ausgehe, dass China nicht alle Fakten auf den Tisch legt.

    Aber auch mir kommt es komisch vor, dass die Chinesen relativ schnell große Gebiete dicht gemacht haben

    Das kommt mir gar nicht komisch vor. Ich halte das für tendenziell sogar für klug, da das Virus unbekannt ist und bis heute niemand weiß, wie gefährlich er wirklich ist. Und darüber weiß man heute auch noch nicht viel mehr als vor drei Wochen. Dass die Chinesen womöglich nicht alle Informationen preisgeben kann gut sein, aber dahinter würde ich nicht zwangsläufig die Vertuschung eines großen Killervirus sehen.


    Allein diese Wort "Mortalitätsrate" finde ich in dem Zusammenhang deplatziert, aber jeder spricht drüber oder erstellt sogar Hochrechnungen und leitet daraus dann alles mögliche ab. Nur kennt bis dato niemand die Mortalitätsrate. Denn wer genau meldet sich wohl bei einem Arzt? Genau, derjenige, der Symptome hat. Diese werden als infiziert gewertet und gehen in die Zählung ein. Was ist mit den Infizierten die keinerlei oder nur leichte Symptome zeigen? Es zeigte sich schon jetzt in vielen Fällen, dass Corona eben nicht zwangsläufig zu schwerwiegenden Symptomen führt.


    Nicht einer der in Deutschland mit Corona infizierten hat bisher überhaupt irgendwelche Symptome gezeigt (nur mal ein schnell gesuchtes Ergebnis):


    https://www.faz.net/aktuell/rh…ne-symptome-16616494.html


    Hier mal ein Beitrag von Sascha Lobo der sich mit meinen Gedanken zum Thema ganz gut deckt:


    https://www.spiegel.de/netzwel…03-49de-bc12-3d7a22fd6cf7


    Die letzten vier Seiten in diesem Thread haben mir gezeigt, dass ich auf der Suche nach verlässlichen Informationen und soliden Bewertungen diese bestimmt nicht hier in diesem Forum suchen muss.

    Intressant daran ist, dass an Influenza allein in Deutschland im Winter 17/18 1700 Menschen starben. Auch in den Jahren davor waren es meist mehrere 100.


    Der Ausbruch von SARS 2003 hatte weltweit 1000 Todesfälle zur Folge.


    Man sollte den aktuellen Ausbruch natürlich nicht verharmlosen, aber für mich reitet die Presse hier mal wieder auf der Panikwelle und alle machen mit.

    Einen Marathon werde ich meinen alten Knochen wohl nicht mehr zumuten. Mein Fokus liegt auch darauf nicht zu verschleißen, sondern aufzubauen und zu erhalten.


    Die Laufpläne auf lauftipps.ch gehen nicht zwangsläufig auf Zeit sondern auf Puls. Ich kann sagen, dass das für mich wirklich sehr gut funktioniert hat.


    https://lauftipps.ch/


    Die Polar kenne ich nicht. Aber die Garmin kann die Fitness schon erstaunlich gut einschätzen. Damit ist es dann möglich, in jeder beliebigen Pulszone zu trainieren. Und die Uhr passt die Zonen permanent der Fitness an. Schon verrückt, was die aus dem Puls zuverlässig herleiten.

    Da haben wir ja eine recht ähnliche Karriere bezüglich Gewichtszunahme. Deine Einstellung zur Priorität bei der Vorsorge teile ich ebenfalls zu 100 Prozent. Denn eines wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten: man wird älter. Und ich kenne genug Menschen, die mit 50 körperlich bereits am Ende sind. Sicher kann man so dann noch 30 Jahre weiterleben, nur eben mit Einschränkungen und sehr wahrscheinlich nur mit dem Einsatz von Medikamenten.


    In meinem Leben war es immer so: in Zeiten in denen ich mich ausreichend bewegt habe war mein Gewicht normal. Sobald ich aber damit aufgehört habe ging es damit steil bergauf. Die letzten beiden Jahre war ich beruflich wieder sehr viel unterwegs. Dazu dann noch die alltäglichen Herausforderungen der Familie hat dann dazu geführt, dass ich wieder 13 Kg zu viel habe.


    Also ist jetzt erstmal abspecken angesagt mit leichtem Ausdauertraining. Wenn dann 10 Kg runter sind werde ich wieder mit ernsthaften Laufeinheiten anfangen. Und natürlich den Rest der Muskulatur ebenfalls trainieren. Gerade der Rücken ist ja auch ziemlich wichtig.


    Mittlerweile empfinde ich es als Geschenk (ich werde diesen Monat 55), dass mein Körper nach wie vor sehr gut funktioniert. Allerdings habe ich auch immer viel dafür getan.


    Ziele werde ich mir allerdings keine setzen. Das kommt ganz von allein, wenn man es richtig angeht. Daher steht hier auch kein Keilrahmen. Allerdings erfasse ich alle wichtigen Daten in einer App, was dann auch einen guten Überblick gibt.


    Was beim Lauftraining wirklich vor Überlastung schützt ist eine Pulsuhr. Zusammen mit einem Laufplan und der Pulsüberwachung habe ich in Vergangenheit sehr gute Ergebnisse erzielen können.


    Ich freue mich jetzt schon auf meinen ersten Halbmarathon Mitte 2020. :thumbup:

    Wenn Kapersky solch eine Info veröffentlicht dann hauptsächlich um etwas Marketing zu betreiben.


    Dass wir nicht hinein sehen können stimmt. Da gebe ich dir Recht. Blockheizkraftwerke sind allerdings ein ganz anderer Schuh. Fallen diese aus, ist nur eine geringe Anzahl von Haushalten betroffen.


    Wären unsere Kraftwerke wirklich offen wie Scheunentore, würden sich Horden der oben beschriebenen "Hacker" auf die Infrastruktur stürzen und wir würden öfter im Dunkeln sitzen.


    Für mich fällt das in die Kategorie Panikmache.

    Ein Kraftwerk ist allerdings kein Windows-PC der über einem DSL-Router am Internet hängt.


    IT-Systeme bekommt man sowieso nicht 100%ig sicher. Zumal die Software eines Kraftwerks andere Aufgaben hat, nämlich das Kraftwerk zu steuern. Die kann man auch nicht permanent patchen weil man "wieder mal" ein Sicherheitsloch gefunden hat. Daher greifen bei der Absicherung auch andere Mechanismen wie z.B. Zugangskontrollen und organisatorische Maßnahmen, die eine Infizierung verhindern. Die Steuer-Software wird keinen direkten Kontakt zum Internet haben. Das wäre grob fahrlässig.

    Ob man jetzt Schüler, die mit Informatik im Allgemeinen und "KI" im Speziellen nichts anfangen können, direkt damit quälen muss... Schule muss nicht jedem Hype hinterher rennen. Die sogenannte Künstliche Intelligenz wird, wenn sie den Hype überstanden hat, als standardisiertes Tool zur Lösung von Problemen im Werkzugkasten der Informatik landen und nur dann rausgekramt wenn sie benötigt wird. Na ja. Ist sie ja eigentlich schon, siehe auch AWS und Azure. Wie viele andere Bereiche für die Forschung mit Sicherheit sehr interessant. Fortschritte in dem Bereich werden aber wohl kaum zu bahnbrechenden Neuerungen führen. Von Cyperdyne Systems sind wir da noch ganz ganz weit entfernt.


    Dass unser Bildungssystem am Boden liegt sehe ich allerdings ganz genau so. Unsere beiden Jungs, mittlerweile in der Oberstufe, empfinden Schule nur noch als sinnlose Quälerei. Sie sind keine Überflieger, aber auch keine schlechten Schüler. Der Jüngere der beiden wird jetzt 4 Monate vor seinem Abitur die Segel streichen und im Sommer eine handwerkliche Ausbildung anfangen.


    Was ich hier sehe ist, dass hier die Bildungseliten immer stärker gefördert werden und alles was ansonsten an Potential vorhanden ist links liegen gelassen wird. Ob wir uns das auf Dauer leisten können? Auf der anderen Seite scheint es aktuell wohl vollkommen auszureichen, wenn von 10.000 Schülern nur 100 den Beruf des Ingenieurs ergreifen. Wenn dort ein echter Mangel herrschen würde, müssten die Vergütungen eigentlich massiv steigen. Was sie aber nicht tun. Die Wirtschaft will also wohl doch was ganz anderes als den gut ausgebildeten Ingenieur, der 16 Jahre (mindestens) die Schulbank gedrückt hat. Möglicherweise wird Wissen dann, wie alles andere auch, günstig aus China importiert? Schwer zu sagen, ob das funktionieren wird. Die Inder haben es vor 20 Jahren mal in der IT versucht und waren am Anfang auch wohl recht erfolgreich. Mittlerweile aber ist Outsourcing nach Fernost nur noch selten anzutreffen.


    Und was chinesische Bildungssystem angeht: man will halt die wirtschaftliche Macht auf diesem Planeten werden. Auch das Schulsystem ist darauf ausgerichtet. Extrem ideologisiert und hochgradig kompetitiv. Das ist mit halbwegs freiheitlich denkenden Menschen wie hier in Europa schlichtweg nicht machbar.

    t3n hat es auch mal beleuchtet:


    https://t3n.de/news/ueber-5g-e…1712/amp/?xing_share=news


    Das ist jetzt vielleicht etwas oberflächlich, allerdings zeigt es ziemlich deutlich ein paar Ursachen auf die sich mit meinen Ansichten ziemlich gut decken.


    Man muss allerdings auch sehen, dass es durchaus ein paar Dinge jenseits des Maschinenbaus gibt, in denen Deutschland sehr gut aufgestellt ist. So hat z. B. Siemens mit Mindsphere die weltweit führende Plattform im Bereich IoT geschaffen.


    Was also Maschinenbau und Elektrotechnik auch in der digitalen Zukunft angeht scheinen wir nach wie vor gut aufgestellt zu sein.


    Die Evolution findet statt. Mit oder ohne uns. Wenn wir aber endgültig abgehängt sind wird uns das viel kosten. Und das nicht nur Geld. Daher sehe ich all diese rückwärts gerichteten und spalterischen Tendenzen in Europa wirklich mit großer Sorge.

    Ich würde gern mal den Faden aus dem Thread Professor der das Preppen erforscht von PapaB weiterspinnen.


    "Der" Prepper ist wahrscheinlich genauso bunt wie die Gesellschaft selbst. Das Preppen an sich ist ja sowieso nichts Neues. Das hat der Mensch schon immer gemacht. Erst in der neueren Zeit hat sich das durch omnipräsente Shopping-Möglichkeiten geändert.


    Schaut man sich mal schnell die Definition von Fatalismus an:

    Als Fatalismus (von lateinisch fatalis ‚das Schicksal betreffend‘) bezeichnet man eine Weltanschauung, der zufolge das Geschehen in Natur und Gesellschaft durch eine höhere Macht oder aufgrund logischer Notwendigkeit vorherbestimmt ist. Aus der Sicht von Fatalisten sind die Fügungen des Schicksals unausweichlich, der Wille des Menschen kann ihnen nichts entgegensetzen. Daraus ergibt sich aber nicht zwangsläufig die Folgerung, menschliche Entscheidungen und Handlungen seien bedeutungslos. Mit der Überzeugung vom eigenen Ausgeliefertsein verbindet sich im Fatalismus eine davon geprägte Gefühlslage und Lebenseinstellung, die „Schicksalsergebenheit“.

    Die Frage die ich mir stelle: ist das wirklich so?


    Ich bin mir sicher, dass es dann doch etwas individueller ist. Früher war Preppen eine Notwendigkeit um überleben zu können. Heute aber ist die Motivation zumindest in unseren Kreisen eine ganz andere.


    Warum also wird man zum "Prepper"?