Beiträge von hzs68

    Das ein TÜV-Zeichen auf einem Produkt angebracht ist, bedeutet auch keine besondere Sicherheit. Denn das TÜV Siegel kann für alles mögliche vergeben worden sein. Es sollte also neben dem TÜV-Zeichen auch ersichtlich sein wofür es vergeben wurde.


    Eine höhere Sicherheit bei Elektrogeräten bietet an der Stelle eigentlich nur das GS-Zeichen. Das findet sich aber kaum auf USB-Netzteilen. Ich besitze exakt 1 USB-Steckernetzteil, welches ein GS-Zeichen aufweist. Und das stammt von meinem HTC Diamond und müsste damit auch schon 10 Jahre auf dem Buckel haben.

    Es gibt zwischen Köln und Duisburg mit Sicherheit auch noch den ein oder anderen Rohrleitungstunnel unter dem Rhein, durch den man trockenen Fußes rüber käme.


    Der Haken an diesen Dükern ist, dass sie in Industrieparks liegen und daher eine ähnlich schwierige Zugänglichkeit haben wie die Wartungsstege von irgendwelchen Brücken.


    Aber wie wir aus den Büchern von Rüdiger Nehberg wissen, lautet die Lösung eh Katamaran. ;-)

    Hallo zusammen,


    anstelle eines Motorscooters werfe ich mal das Prinzip einer Gierseilfähre in den Raum.


    Den Betrieb einer solchen Gierseilfähre am Rhein beschreibt der verlinkte Wikipedia-Artikel:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegende_Br%C3%BCcke_(Koblenz)


    An Zutaten bräuchte man:


    - einen stabilen Befestigungspunkt am Ufer an einer möglichst schmalen Stelle am Rhein,
    - ein ausreichend langes und tragfähiges Drahtseil,
    - ein am Drahtseil befestigtes Brett mit dem der Giereffekt in der Strömung erzeugt wird


    Je nach Brettgröße funktioniert das Ganze mit einer schwimmenden Person oder einem Boot und könnte auch für das mehrmalige Übersetzen verwendet werden, da die weiteren auf der Befestigungsseite befindlichen Personen die Vorrichtung wieder zu sich heranziehen können.


    Knifflig ist aus meiner Sicht die Lagekontrolle des Bretts. Wenn es doof läuft verwandelt sich das Brett mit dem dranhängenden Schwimmer (Person) in einen großen Wobbler und statt quer über den Fluß geht es abwärts Richtung Flußbett.


    Die praktische Erprobung am Rhein außerhalb des SHTF wird vermutlich auch einiges an behördlicher Aufmerksamkeit auf sich ziehen. ;-)

    Hallo zusammen,

    spannende Diskussion. Allerdings wird sehr stark das aktuelle Mobilitätskonzept auf die Zukunft projiziert und daraus Annahmen für die notwendige Infrastruktur abgeleitet.

    Ich persönlich gehe davon aus, dass in Zukunft nicht mehr jeder ein eigenes Auto besitzen wollen wird. Die deutschen Automobilhersteller investieren jetzt schon massiv in Car-Sharing Konzepte. Warum diskutieren wir also auf Basis von aktuell in Deutschland zugelassenen Fahrzeugzahlen?

    Wenn es zukünftig selbstfahrende Autos gibt, können die auch unbemannt fahren. Also braucht der Wagen nicht in meiner Garage zu stehen, sondern kommt zu mir gefahren, wenn ich ihn brauche. Es wird auch nicht "mein" Auto sein, sondern das gerade freie Fahrzeug, welches mir mein Mobilitätsanbieter zur Verfügung stellen kann. Ich denke darüber liesse sich einiges an privater Ladeinfrastruktur einsparen. Der Großteil der Infrastruktur würde durch den Mobility Provider betrieben, der für seine Fahrzeugflotte Schnellladestationen und Lade- und Wartungszentren betreibt.


    Auch für Langstreckenfahrten wird es eine Lösung geben: anstatt Stunden an der Ladesäule zu verbringen, wechsele ich dort einfach das Fahrzeug und fahre mit einem vollgeladenen weiter. Ich sehe ein, dass das keine Option für die vollbepackte Urlaubsfahrt nach Italien ist, aber ein Großteil der Langstreckenfahrten bis 800 km findet doch wohl eher als Kurzreise oder Wochenendtour mit kleinem Gepäck statt.

    Wenn ich mir meinen Arbeitstag anschaue verbringe ich einen Großteil meiner Zeit mit Tätigkeiten, die ich auch von Zuhause über das Internet erledigen könnte und vermutlich in naher Zukunft auch erledigen werde. Wenn das in größerem Rahmen gelingt, fallen bei vielen Beschäftigten die Fahrten zur Arbeit anteilig weg, weil man anstatt an fünf Tagen nun nur noch an drei ins Büro fährt. Auch das Reduziert den Energiebedarf für die Ladung von E-Autos.


    Für viele andere Einzel- und Teilprobleme wird es eine Lösung geben. Gepäck kann man auch vorab verschicken, macht meine Mutter seit Jahren und reist entspannt und ohne lästiges Kofferwuchten mit der Bahn. Wohnwagen könnten mit einem eigenen elektrischen Hilfsantrieb oder Akku ausgestattet werden und so die Akkus des Zugfahrzeugs entlasten bzw. zusätzliche Energie bereitstellen.


    Ich verstehe aber auch, dass “geteilte” Autos nicht zum Konzept eines BOV passen, ebensowenig wie selbstfahrende Autos, bei denen meine Flucht zum SO im Zweifelsfall durch einen Funkbefehl an das Fahrzeug gestoppt werden kann. Gerade wir Prepper haben unsere Schwierigkeiten und Bedenken bei Konzepten, die jederzeit verfügbares Eigentum durch Dienstleistung ersetzen oder vollständige individuelle Kontrolle durch vernetzte Systeme. Da müssen wir uns halt was neues einfallen lassen!


    Viele Grüße
    hzs68

    Coole Idee!


    Mit den restlichen Zucchini kannst du dein lokales Netzwerk "pflegen". ;-)


    Wir haben letztes Jahr mit zwei Pflanzen genug für eine dreiköpfige Familie gehabt und konnten noch ab und an die Nachbarn mit versorgen. Daher haben wir dieses Jahr nur eine gepflanzt und kommen damit ganz gut über die Runden.


    Ansonsten lässt sich mit Zucchinis auch ein wunderbar saftiger Haselnuss Kuchen backen.


    Längs in Scheiben geschnitten und mariniert sind Zucchini auch lecker auf dem Grill.


    Grüße
    Hzs68

    Das Land Niedersachsen beschafft zur Zeit 9 kVA Netzersatzanlagen um zumindest den digitalen BOS-Funk über externe Spannungsversorgung aufrecht erhalten zu können.


    Da es sich dabei um insgesamt 66 NAE handelt, die über ganz Niedersachsen verteilt werden, geht wohl auch dort niemand davon aus im K-Fall etwas über Mobilfunk und Telefonnetze reißen zu können.


    Link dazu: http://www.rettungsdienst.de/n…zanlagen-uebergeben-52824


    Viele Grüße
    hzs68

    Hallo Fisherman,


    viele Kleidungsstücke gibt es als Mischgewebe, welches nass schneller trocknet als reine Naturfasern. Allerdings geht die Beimischung von Kunstfasern zu Lasten des Tragekomfort und der Müffelfaktor erhöht sich. In der Regel sind die Textilien aus Mischgewebe aber günstiger im Preis als entsprechend deklarierte Funktionswäsche für Sport oder Outdoor.


    Zum Thema Schlafen ohne Stiefel habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade bei nassen Socken und restfeuchten Stiefeln das Anziehen sehr schwierig ist. Gerade im Dunkeln ohne Licht geht da selbst bei weit aufgeschnürten Stiefeln wertvolle Zeit verloren. Daher würde ich in einer konkreten Fluchtsituation die Stiefel eher weit aufgeschnürrt angehalten, um sofort einen Schnellster hinlegen zu können. Auf Dauer ist diese Vorgehensweise nicht gut für die Füße, in einer direkten Gefahrensituation nehme ich das aber in Kauf.


    Den Tipp mit den billigen Tevas kann ich nur unterstützen. Habe die Dinger jahrelang auf allen Touren dabei gehabt. Unbezahlbar im Einsatz als Hütte Schuh bei Wanderungen und als Wassersportschuhersatz beim Kanufahren.

    Hallo Nachbarland,


    die meisten KGV sind einem Regionlaverband angeschlossen, welcher irgendwelche Rahmenordnungen erlässt, die für alle Mitgliedsvereine gelten. Dort kannst du dich schon mal vorab schlau machen, welche zulässigen Baulichkeiten und Beschränkungen es gibt.


    Dies ist von Bundesland zu Bundesland und Region zu Region unterschiedlich.


    Weil du in deiner Vorstellung von Großraum München geschrieben hast:
    Im Bereich des Kleingartenverbandes München ist z.B. das errichten einer Solaranlage nur bis 1,0 m² Fläche zulässig. Die Anlage muss auf dem Dach des Gartenhause montiert werden. Das Errichten von Antennen ist nicht zulässig.


    Wenn du schon 1,5 Stunden mit dem Vorstand gesprochen hast, hast du schon ein recht gutes Bild davon, wie die Leute ticken. Trotzdem empfehle ich dir immer vorab beim Vorstand zu fragen, bevor du Projekte anleierst die für dich mit größeren Ausgaben verbunden sind. Teilweise gibt es in Kleingärten Baulichkeiten und Anlagen, die heute so nicht mehr zulässig sind, jedoch Bestandsschutz haben oder einer Duldung durch den Vorstand unterliegen. Von daher ist es manchmal recht schwierig vom optischen Eindruck in der Anlage auf die Zulässigkeit eines Vorhabens zu schließen.


    Da mir die Münchener Gartenordnung doch recht rigide erscheint zum Abschluss an dich noch die Frage, ob es nicht lohnenswerter wäre ein Freizeitgrundstück zu erwerben oder Wiesenland zu pachten? Sätze wie, "Der Anschluss der Gartenparzellen an das Stromversorgungsnetz, das Fernmeldenetz [...] ist nicht gestattet", klingt für mich als Kleingärtner in Sachsen als doch ziemlich von Gestern. Ist das bei euch überall so?


    Grüße
    hzs68

    Hallo Nachbarland,


    Glückwunsch zum Kleingarten!


    Wenn die Parzelle lange vernachlässigt wurde und keine entsprechenden Zeigerpflanzen vorhanden sind, würde ich auf jeden Fall eine Bodenprobe machen lassen. Parallel dazu auch mit den Nachbarpächtern mal den ein oder anderen Schwatz halten, gerade die älteren Semester wissen sehr gut Bescheid, was in der Anlage an Gemüse gut wächst und was nicht. Wenn das Vereinsleben in der Anlage halbwegs funktioniert, sollte es auch eine Gartenfachberaterin/berater geben, der dir beim Anlegen deines Gartens mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.


    Ich kann Cephalotus nur zustimmen, ein Kleingarten ist ein Zeitfresser. Geh zum Einstieg davon aus, dass du bei über 300m² Fläche pro Woche 15 - 20 Stunden in die Gartenarbeit investieren musst. Das wird mit der Zeit weniger, wenn du dann weißt, wann was gemacht werden muss.


    Ein gutes Buch ist auch nicht verkehrt, allerdings ist mir bislang noch keines über den Weg gelaufen, das alle Themen gut und aussagefähig abgehandelt hat. Ein paar Sachen lässt man sich auch besser von einem Fachmann zeigen, z.B. den Obstgehözschnitt, weil der in den meisten Büchern für Anfänger nur unzureichend beschrieben ist.


    Lass dir vor dem Kauf der Laube auf jeden Fall das Wertermittlungsprotokoll des Gartens zeigen, und verlass dich nicht auf Aussagen des Altpächters oder des Vorstandes wie: "Der Garten wurde auf XXX Euro geschätzt." Im Wertermittlungsprotokoll sind alle mehrjährigen Pflanzen und Obstgehölze mit ungefährer Standzeit erfasst. Auch alles immobile Inventar, wie z.B. die Laube, Komposter, Gartenzaun, welches mit veräussert wird wird taxiert und der Restwert beziffert. Sollten nicht zulässige Baukörper (Geräteschuppen) und Pflanzen im Garten vorhanden oder umfangreichere Rekultivierungsmaßnahmeen notwendig sein (Stichwort: unzureichende kleingärtnerische Nutzung), ist auch dies im Wertermittlungsprotokoll vermerkt und es sollten entsprechende Abzüge für deren Beseitigung berücksichtigt worden sein. Das Wertermittlungsprotokoll wird in dreifacher Ausfertigung erstellt, Ein Exemplar behält der Vorstand, eines der abgebende Pächter und eines solltest du dann mit dem Abschluss des Pachtvertrages erhalten.


    Bezahl nicht mehr als den im Wertermittlungsprotokoll ausgewiesenen Restwert. Bei einem Garten mit mangelhaftem Pflegezustand würde ich mit maximal dem halben Restwert in die Verhandlung einsteigen, zumal du mitten in der Saison einsteigst und wertvolle Pflanzzeit damit verschwenden musst, den Garten wieder herzurichten. In guten, gefragten Stadtlagen gehen die Kleingärten auch schon mal nahezu zum Preis des im Wertermittlungsprotokolls genannten Restwerts weg, wenn ein entsprechender guter Pflegezustand vorhanden ist.


    Zwei Tipps noch für das praktischen Gärtnern:
    - setze von vornherein auf Mischkultur in deinen Beeten und
    - kaufe Beerensträucher und Obstgehölze bei regionalen Baumschulen, diese Pflanzen sind besser auf das regionale Klima angepasst als die Baumarktware.


    Viele Grüße
    hzs68

    Hallo zusammen,


    so lange du den Luxus hast zwischen "Eigenanreise" und Rettungswagen wählen zu können, würde ich immer die Eigenanreise bevorzugen. Dann kannst du nämlich noch frei entscheiden, in welches Krankenhaus du dich begibst. Diese Entscheidung nimmt dir sonst der Rettungswagenfahrer ab.


    Im eigenen Wohnumfeld zu wissen, welche Kliniken auf welche Disziplinen spezialisiert sind und einen guten Ruf haben, ist für mich persönlich auch ein Bestandteil von Vorbereitung.


    Zuletzt kann man immer auch durch eigenes Verhalten dazu beitragen, dass man zu vorhersehbaren Stosszeiten, wie z.B. Glatteis oder Volksfesten, nicht auf die Notaufnahme angewiesen ist.


    Leider ersetzt bei vielen Menschen mittlerweile die Notaufnahme und der Notdienst den Facharztbesuch. Bei einigen Krankeitsbildern, z.B. Divertikulitis, empfehlen dir die Hausärzte sogar damit direkt zur Notaufnahme zu gehen, weil dort ein Entzündungsschub viel schneller diagnostiziert und behandelt werden kann.

    Sehr schöner Bericht! Hat mich daran erinnert, dass ich bei meinen Goretexzeug dringend einen DWR-Refresh durchführen muss.


    Ja, Schweden und Regen kann einem schon besondere Erlebnisse bescheren. Ich erinnere mich an eine Kanutour in den 90ern, da hat es pünktlich mit dem Einsetzen der Kanus angefangen zu regnen und dann, von einigen kurzen Unterbrechungen abgesehen, die nächsten 7 Tage auch nicht mehr aufgehört. Das ist schon eine ziemliche Herausforderung an die eigene Motivation. Besonders wenn du noch 18 Teenager im Alter von 14 -17 Jahre im Schlepptau hast, deren intensivste Reisevorbereitung es war für 14 Tage ausreichend Gummibärchen und anderen Süßkram einzukaufen.


    Preppertreffen in Lappland wäre mal ne Maßnahme. In Nikkaluokta gibt es einen schönen Zeltplatz an der Fjällstation. ;-)

    Zitat von "outdoorman;297244"

    Gewürze kaufe ich gerne in der Metro, die gibt es dort in Großgebinden zu günstigen Preisen


    Metro wäre ich wachsam. Außer den großen Gebinden ist oft kein preislicher Vorteil vorhanden. Gerade was typische Vorratsartikel anbelangt sind die Preise nicht günstiger als beim Discounter.

    Hallo,


    die optimale Lagerung von Saatgut ist wohl mit geringer Restfeuchte bei niedriger Temperatur zwischen 10 und 0 Grad.


    Allerdings verliert auch dann das Saatgut langsam an Keimfähigkeit. Du solltest also nach Möglichkeit jährlich eine Keimprobe machen und die verbliebene Keimfähigkeit bestimmen.


    Grüße
    hzs68

    Meine Entscheidungsfragen wären:
    Wie oft? Wie lange? Wie weit?


    Wie oft wirst du das Zelt nutzen?
    Wie lange dauern deine Touren?
    Wie weit läufst du mit Gepäck?


    Häufige Nutzung und länger dauernde Touren sprechen aus meiner Sicht für das Husky. Größeres Raumangebot ist gerade im Winter bei Schlechtwetter nicht zu verachten - alles liegt trocken, nichts muss im Dreck liegen. Da häufige Nutzung meist eher zu Defekten führt, ist einfache Technik auch besser als rocket science.


    Sind es nur weite Strecken, die du machst, würde ich persönlich auf das Gewicht achten und dann liegt das MSR vorne. Ich selber habe Arthrose im Knie und merke jedes zusätzliche Kilo im Gepäck.





    P.S. Und auch für die Bilddokumentation vom Husky gibt's ein herzliches Dankeschön von mir.

    Wow! Das MSR sieht schon ziemlich wertig aus von der Verarbeitung, bin gespannt ob das Husky es vermag einen solch guten Eindruck zu hinterlassen.


    Ich hoffe du dokumentierst das Husky auf die gleiche Weise mit Bilder, da finden sich nämlich wenig echte Detailaufnahmen zu im Netz.


    Großes "Daumen hoch" und eine herzliches Dankeschön für die Fotostory.

    Wenn du mit der Hängematte witterungsunabhängig sein willst, brauchst du ja auf jeden Fall auch noch ein Tarp, oder habe ich bei dem von Dir präferierten Modell die Regenüberdachung übersehen?


    Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass die schönsten Hängemattenbäume meist nicht da stehen, wo ich gern geschützt unterziehen möchte. Wo Bäume im brauchbaren Hängemattenabstand stehen, ist der Wald doch meist sehr licht.


    Wenn du aus Gründen des Witterungsschutzes eh ein Tarp dabei hast, kannst du relativ frei entscheiden zwischen Hängematte und Bodenübernachtung. Findet sich irgendwo ein schönes Eckchen, was mit dem Tarp drüber in ein muckliges Plätzchen verwandelt werden kann, machst du einfach eine Bodenübernachtung. Isomatte und Schlafsack hast du ja eh dabei. Hast du im Dickicht doch zwei gute Bäume entdeckt und guten Sichtschutz drumherum, häng die Hängematt auf und Tarp drüber gespannt.


    Zur Not kannst du mit dem Tarp auch einen Biwaksack improvisieren: doppelt legen, zwei der offenen Seiten mit Heringen festpinnen und über die verbliebene offene Seite reinkrabbeln.


    Biwaksack ist nie meins gewesen, mag schon nicht das Gefühl in einem verschlossenen Sack zu liegen. Tarp und Hängematte sind da eher meins.


    Vielleicht kannst du dir beides mal ausleihen und Probeübernachtungen im Garten oder so machen?

    Vielen Dank elfer11 für den schönen Tourenbericht. Da bekomme ich direkt Lust auch mal wieder eine Nacht im Schnee zu verbringen.


    Eine Frage habe ich noch zur Aurüstung: da du ohne Schneeschuhe unterwegs warst, hast du Gamaschen mitgehabt oder wie hast du dich davor geschützt, dass Schnee beim Gehen oben in die Schuhe eindringt?


    Viele Grüße
    hzs68

    Vielen Dank eure Lordschaft! :Gut:


    Das Flame macht von den Bildern her wirklich einen guten Eindruck und der Preis ist auch sehr verlockend. Da bin ich auf deine Erfahrungen vom Indoor-Aufbau gespannt.


    Es reizt mich glatt, das am Silbersee auch mal einem Outdoor-Test zu unterziehen. Und in rot ist es auch lieferbar, das ist ja mal voll meine Farbe. :grosses Lachen:
    Die Riesenlogos gehören mittlerweile mit dazu, selbst north face haut die auf die Zelte drauf


    Ich harre dann mal der Dinge und bin auf dein Urteil gespannt.


    Viele Grüße
    hzs68


    P.S. Und bevor böse Gerüchte aufkommen, nein, ich bin noch nicht beim Wohnwagen angekommen. Noch trennt mich eine Zeltwand vom bösen Draußen. :rolleys:

    Das mit dem alt und gebrechlich kenne ich. Als Jungspund reicht einem die niedrigste Dackelgarage und je älter man wird, um so höher werden die Zelte. Erst muss es Sitzhöhe haben, dann will man sich auf Knien darin komplett aufrichten können. Eh man sich versieht hat man einen Wohnwagen auf dem Hof stehen, weil eigentlich ist es doch am besten aufrecht, gut durchgewärmt, frisch geduscht und gefrühstückt raus in die Scheiße zu treten.


    Der Tipp mit dem schneefesten Zelt mit drei Kilogramm, den du bekommen hast, würde mich auch interessieren. Aktuell ist nämlich mein Zeltsortiment wegen alterungsbedingten Ausfällen sehr überschaubar. Was wurde dir da empfohlen?