Beiträge von Chuck Noland

    Na na na...

    Bitte nicht bei jeder Kritik an den eigenen Aussagen gleich hier dem gesamten Forum eine Meinungsdiktatur vorwerfen.


    Du hast nicht wirklich das Gefühl, dass die paar Bussen von übereifrigen Beamten das Hilfspaket für die Wirtschaft auch nur ansatzweise decken, oder?

    Wenn ich sehe, dass hier z. T. auf 100stel ml genau berechnet wird, könnte man meinen was hier genau zusammengemischt wird.


    Ich habe einfach das WHO-Rezept genommen, auf 1 Liter fertiges Desinfektionsmittel runtergerechnet und dann zusammengemischt.

    Ob jetzt mein Ethanol 94 oder 96 prozentig ist oder ob ich nun 1 ml mehr oder weniger erwische, das spielt doch hier keine Rolle.


    Klar sollte man die Angaben schon so gut es geht einhalten. Aber wenn ich hier so lese könnte man meinen, das ganze Zeugs fliegt einem um die Ohren, wenn man auch nur um 1 Mol abweicht.

    ...

    Wer nicht gerade einen "Passierschein A38" hat, der einem weitreichende Bewegungsfreiheit auch bei einer weitreichenden Ausgangssperre garantiert, würde man ohne solch einen Passierschein an jedem Checkpoint aufgehalten und wieder zurückgeschickt werden.

    ...

    Dann hättest du aber einen grossen Fehler gemacht, wenn du in deinem Szenario schnurstracks auf einen Checkpoint zugehst. ;)

    Und auch in solch einem Szenario würde man wegen einer Einzelperson kaum einen Suchtrupp vom Checkpoint abziehen oder aus einer Kaserne losschicken.

    Ich schmeisse hier doch gerne mal den Begriff der "Softskills" in die Runde:

    • Teamfähigkeit
    • geistige Flexibilität
    • kreatives Problemlösen
    • usw.

    Was bringt es mir, wenn ich super mit Axt und Säge umgehen kann, aber mit niemandem klar komme? Dann sitze ich alleine auf dem selbst gezimmerten Stuhl am selbstgebauten Tisch, habe aber nichts zum Essen drauf weil dies schwer aus Holz herzustellen ist.


    Was bringt es mir, wenn ich ein Problem auf die selbe Art lösen will, wie ich es bisher immer erfolgreich gemacht habe, es jedoch nicht möglich ist, weil gewisse Voraussetzungen dazu fehlen? Stichwort: "Das haben wir aber schon immer so gemacht!"

    Und wie sieht es aus, wenn man nebst seinen Einkäufen auch noch für 2 Rentnerpaare den Wocheneinkauf erledigt?

    Da wirkt man ja auch schon fast wie ein Hamsterer.

    Bei uns sind sich die Angestellten wenigstens gewohnt, dass viele Personen gleich für mehrere Haushalte einkaufen gehen.

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    Für die Überlegungen vor einem Monat, die Dinger doch Hitze auszusetzen wurde man ja seinerzeit noch nieder gemacht, wie man nur so einen vollkommen Schwachsinn überhaupt laut denken könne.

    (wobei ich den Backofen zum heiß machen auch blöd finde, zumindest meiner pustet Luft durch die Gegend, das wäre also der reinste Virenzerstäuber)

    Danke für diesen Gedanken.
    Ich hatte schon überlegt, ob man Masken mit dem Dörrex schneller trocknen könnte.
    Aber dass das Gebläse Viren herumschleudert, daran hätte ich nicht gedacht.

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    Warum hier so viele von Euch, die frei haben, von Sensationsgier getrieben auf Streife gehen, kann ich nicht nachvollziehen - aus meiner Sicht ein Verstärker für eine Ausgangssperre.

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    Auch wenn ich seit Mittwoch endlich meinen Unterricht von zuhause aus erteilen kann, so gehe ich dennoch einmal pro Woche einkaufen.

    Für meine Familie sowie für meine Eltern.

    Bereits auf dieser Einkaufstour sieht man mehr ignorante Idioten als einem lieb ist.

    ...

    Die einzigen die hier in meiner Stadt mit Masken herum laufen sind Asiatinnen. Die Leuten laufen immer noch ungeschützt durch die Supermärkte ohne Masken, Brillen, Handschuhen und Desinfektionsmittel. Egal wie alt.

    Die meisten besitzen ja keine Masken und kommen jetzt auch an keine mehr ran.

    Soeben hat mich meine Schwester angerufen.

    Sie arbeitet im Bundeshaus, jedoch für das EFD und nicht für das EDI (Dem das Gesundheitswesen unterstellt ist).


    Heute kam ein Kollege aus dem EDI zu ihr und hat ihr gesagt, sie solle noch heute sämtliche Medikamente gegen Fieber, Husten, Schnupfen etc. für sich und ihr Kind aufstocken gehen.

    Angeblich würde in den nächsten Tagen ein Bericht veröffentlicht werden, dass einige Medikamente für längere Zeit nicht mehr erhältlich seien.


    Meine Schwester stehst sonst eher auf der sonnigen Seite, was das Thema "der Staat schaut für uns" betrifft.

    Ich will keine Panik schüren. Aber wenn jemand noch Reserven aufstocken müsste, dann wohl eher heute als Ende Woche.

    zero-error : Mein Vater hat am Donnerstag das selbe Prozedere vor sich wie du.

    Auch er hat sich überlegt, ob er das nach hinten verschieben will.

    Da hat ihm der Arzt geantwortet: "Auf wann? Etwa auf den Moment, wo wegen all den Coronafällen sämtliches Personal entweder überlastet oder ausgefallen ist?"


    Klar hat man momentan beim Arzt oder im Spital ein mulmiges Gefühl. Das verstehe ich.

    Seit ausbruch der Krise in China haben wir unsere Vorräte aufgestockt und schauen, dass der Bestand möglichst nicht zu sehr absinkt.

    D.h. lustigerweise gehen wir nun sicher jeden zweiten Tag einkaufen. Wir schauen, dass wir wenn möglich dann gehen, wenn es wenig Leute im Supermarkt hat.

    Vorher habe ich nicht jede entnommene Milchpackung sofort wieder aufgefüllt und bis zum Grosseinkauf gewartet.


    Glücklicherweise habe ich schon vor Jahren einige FFP3 Masken gekauft und auch Desinfektionsmittel habe ich früh genug bestellt.

    Ich will meine Vorbereitungen für ein Pandemieszenario jedoch noch ausbauen und optimieren.

    Wie viele hier habe auch ich zu Beginn schleichend begonnen, ohne die Zustimmung meiner Frau.


    Ich habe zu Beginn einfach die Lebensmittelvorräte stetig erweitert, die wir sowieso im Alltag verwenden. (Also nicht mit NRG5 begonnen...)

    Danach habe ich etwas Zahnpasta und Hygieneartikel auf Vorrat gekauft.


    Dies war auch der Knackpunkt, an dem meine Frau den Sinn verstanden hat.

    Sie bekam die Mens und hatte keine Binden. Als der holde Mann eine Packung aus dem Vorrat zaubern konnte, war sie überzeugt.


    Mittlerweile ist meine Frau froh, dass sie auch mal nur im Keller "einkaufen" kann und nicht jeden Tag in den Supermarkt muss.


    Wo wir uns gut ergänzen, ist der Umfang unserer Vorbereitung.

    Während ich alleine eher zum Extremen tendieren würde, holt sie mich oft wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und wir pendeln uns auf einem, für uns, zufriedenstellenden Mass ein.

    Wenn die Schulen in meiner Umgebung geschlossen werden, wars das für mich. Ab dann bleiben wir alle zusammen und lassen es uns gut gehen zuhause.

    Bei mir ist das automatisch der Fall. Kommen meine Schüler nicht mehr, sehe ich auch keinen Grund mehr zur Arbeit zu fahren.

    Wobei... Dann wäre es dort wohl mal ziemlich ruhig.