Beiträge von Chuck Noland

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    Ich vermisse in der Diskussion einen vermittelnden Ansatz. Es gibt nur Bäri-Weiß und Cephalotus-Schwarz.

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    Genau das gleiche ging mir auch durch den Kopf, als ich hier die ungelesenen Beiträge nachstudiert habe.

    Es verharren einige stur bei ihrem Standpunkt und sind nicht willens, mal die Scheuklappen abzulegen und sich ein "was wäre wenn.." zu überlegen.


    Zweitens:

    Sehr oft lese ich Aussagen wie "Der russischen Wirtschaft geht es besser als je zuvor und wir stehen kurz vor dem Kollaps" oder "Putin wird demnächst vom Volk gestürzt, da es aufgrund der Sanktionen kaum noch normal leben kann".

    Aber wie kann/soll ich als Laie in dieser Diskussion solchen Aussagen Glauben schenken können? In den allermeisten Beiträgen fehlt nämlich ein Link, der diese Aussagen unterstützt. Mal abgesehen von der Frage, ob man dann dem Artikel überhaupt vertrauen kann.


    Aus meiner rein subjektiver Sicht (und deshalb auch von mir kein Link) ist Europas grösste Schwäche die, dass wir aufgrund unseres Wohlstandes zu fett und zu träge geworden sind.

    Nicht nur im Ukrainekrieg, sondern in allen Bereichen.

    Man wartet viel zu lange mit Entscheidungen und deren Umsetzungen. Aber wenn man was machen will, dann artet dies oftmals in unüberlegten Aktionismus hinaus. Getreu dem Motto: "Jetzt haben wir wenigstens mal etwas gemacht. Ob es sinnvoll ist, können wir dann später schauen.

    Um größere Zusammenhänge schon, aber einen "Plan B" hatte ich eigentlich schon sehr früh als ständigen Begleiter. Das ging schon damit los, dass ich immer eine Telefonkarte *und* Kleingeld dabei hatte, wenn ich als Jugendlicher alleine mit dem Fahrrad unterwegs war...

    Naja... Dann gelte ich schon seit weissnichtwann als Prepper. Den Schon als Kind ging ich nie ohne Taschenmesser und etwas Schnur (quasi my first EDC) aus dem Haus.

    Aber wirklich ernsthaft mit der Vorsorge habe ich in dem Jahr begonnen, als unser Sohn zur Welt kam und wir 6 Monate später unser Eigenheim gekauft haben.
    Vorher war nicht viel mehr als etwas Wasser und Büchsenfutter meine Vorsorge.

    Ich war letzte Woche mit meiner Klasse 5 Tage unterwegs, alle Teenies ohne Handy und wir Lehrer hatten unseres nur für den Notfall dabei.
    Diejenigen, die am lautesten weinten, dass sie keine Woche ohne Handy auskommen, haben es schlussendlich (fast) gar nicht vermisst.

    Ich kann mich dem bisher geschriebenen nur anschliessen.

    Irgendwann kommt man in eine Phase, in der man mal pausieren kann. Dann muss man sich plötzlich neuen Situationen anpassen oder ändert seine Pläne.

    Wichtig ist, dass man sich von all seinen Vorhaben nicht stressen lässt.

    Der größte Feind eines guten Plans ist der Traum von einem perfekten Plan.

    Hier möchte ich auf meine Signatur verweisen. 😁

    Die Frage ist halt, welchen Eindruck man auf den Feind macht.

    Wird man als ziviler Attentäter mit einer Autobombe angesehen, als Spion oder doch nur als jemand, der flüchtet?

    Bei einer Flucht Richtung Front macht man m.M.n. letzteres am wenigsten.

    Also muss man versuchen, sich heimlich durchzuschlagen, was den Verdacht aber nur noch mehr erhöht.

    Eine Familie mit Kindern und evtl. noch der Oma ohne taktisches Vorrücken ist da schon weniger verdächtig.


    Dennoch würde ich eine Flucht Richtung Front nicht riskieren. Mir wäre die Gefahr in ein Scharmützel zu geraten oder gar selbst ins Visier zu geraten zu hoch.


    Vermutlich würde ich eher "seitwärts" Flüchten.

    In meinem Fall heisst das, in die Berge und zwar irgendwo hin, wo kein militärisch interessanter Durchgang existiert.

    Eventuell auch ins Ausland im Norden oder Süden.

    Wohin genau ergibt sich dann aus der Richtung, aus der der Feind anrückt.

    Das weiss ich.

    Aber wäre ich der Typ "Angriff nach vorne" um den Feind zurückzuschlagen oder würde ich versuchen, meine Familie möglichst weit weg an einen Sicheren Ort zu bringen?


    Dass ich alles mögliche unternehmen würde, weiss ich. Aber auf welche Art?

    Schau dir mal die Dräger 5530 Fluchthaube an. Die kostet bei uns knapp 200 Euro.

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    Warum nicht gleich die Dräger7520?

    Kostet auch nicht viel mehr und ist ABEKP3 plus CO- tauglich.


    Allerdings kann ich bei den technischen Daten mit den "mindestens 15 Minuten Einsatzdauer" nicht viel anfangen.

    Ist die damit als Fluchthaube bei einem Zwischenfall im AKW ungeeignet für eine Flucht im Auto?


    Auch kann ich als absolute Nulpe nicht erkennen, ob dies ein RD40-Filter ist oder nicht.

    Darf ich fragen, in welcher Alltagssituation du auf das Essbesteck angewiesen bist?
    Isst du Mittags viel vom Takeaway und benutzt dein Besteck anstelle des Plastik- oder Holzbestecks?


    Was ist in dem kleinen roten Beutel in der Bildmitte?

    Man muss aber zwischen einer Schutzhaube, wie der von mir oben verlinkten (mit ABEK-P3-Filter) und einer echten Brandfluchthaube (mit CO-Filter) unterscheiden, die es z.B. von Auer und Dräger gibt. Letztere sind wesentlich teurer (ca. 3x), weil sie einen sehr speziellen Kohlenmonoxid-Filter besitzen, der ca. 10min lang in der Lage ist, neben gifitgen Brandrauchgasen auch Kohlenmonoxid zu absorbieren.

    Die klassische Filterkombi "ABEK" kann das nicht, filtert aber ansonsten so ziemlich alles an Dämpfen und Gasen weg und die "P"-Stufe kümmert sich um Partikel (P3 entspricht dann der Wirkung von FFP3).

    Also wäre eine Kombination von beidem nicht schlecht.
    Etwas in der Art wie dieses Modell.

    Wenn ich aber den Preis anschaue und das mal vier rechne, rollt es mir die Zehennägel nach hinten.

    Cool fände ich ja, wenn es einen CO-Filter für die von dir verlinkte Haube gäbe. Den könnte man standardmässig drauf haben, falls es brennt.
    Sollte der ABEK benötigt werden, könnte man sich wohl schon noch die paar Minuten zum Wechseln nehmen.

    ...hoffe ich.