Beiträge von Chuck Noland

    Wenn man als hier angemeldetes Mitglied einen Tag vor der Quarantäne (warum man das auch immer so weiss) noch dringend benötigte Dinge kaufen muss, dann hat man meiner Meinung etwas falsch gemacht.


    Was anderes ist m.M.n. wenn ich mir noch ein oder zwei Bücher kaufen will oder sonstige "Luxusartikel", die man wegen der Haltbarkeit normalerweise nur in geringer Menge zuhause hat.

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    Wenn man mit der "Prepperei" anfängt, denkt man oft, man braucht alles Mögliche und das gleich. Morgen geht die Welt unter.


    Zunächst mal über ein oder mehrere ev. wahrscheinliche / mögliche Problem-Szenarien nachdenken und die Eintrittswahrscheinlichkeit versuchen abzuschätzen, und dann langsam und überlegt anfangen.

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    Hey Udo


    Dank deiner Beschreibung fühlte ich mich wieder an meine Anfänge erinnert.

    Man könnte meinen, du hast mich damals heimlich beobachtet. ;)

    Ich konnte mir zu Beginn nicht sofort alles in guter Qualität leisten.

    Einiges habe ich bewusst erst billig gekauft mit dem Hintergedanken, dies später durch qualitativere Ware zu ersetzen.


    Auch wenn hier viele nicht müde werden den Spruch "Kaufst du billig, kaufst du zweimal" zu zitieren.

    Aber es können sich schlicht nicht alle sofort alles leisten.

    Ich habe bisher noch nie ein spezielles Survivaltraining besucht, wenn du auf das hinaus möchtest. Aber dies liegt auch nicht im Fokus meiner Vorbereitungen. Mit meiner Familie wäre das momentan eh nicht möglich.

    Bei mir sind es mehr Kleinigkeiten wie...

    • den Smoker mit dem Feuerstahl entfachen
    • mal den Petrolofen für den Notfall in Betrieb nehmen und wieder gereinigt wegräumen
    • etc.

    Was ich im Alltag jederzeit mache ist ein Gedankenspiel à la "Was könnte jetzt in diesem Moment schief gehen? Wie würde ich reagieren und was könnte ich mit dem Material, das ich jetzt bei mir habe, erreichen?"

    Damals, als ich auch noch mit Rucksack herum lief hatte ich alles Mögliche an Zeug dabei.

    Aber irgendwann fragt man sich auch, warum man Dinge jahrelang mit sich herum schleppt obwohl man sie noch nie benutzt hat.

    ...

    Deswegen mache ich ein- oder zweimal im Jahr "Inventur" von dem, was ich im Rucksack mit mir rumtrage

    Da werden unnötige Dinge aussortiert, durch andere ersetzt oder neu dazu genommen.


    Beispielsweise hätte ich vor einem halben Jahr noch keine Schutzmaske fix in meinem Rucksack deponiert. Nun ist immer eine dabei, da bei uns Maskenpflicht in den Läden herrscht.

    Wirklich immer am Mann, nicht im Rucksack oder einer anderen Tasche sind bei mir:

    • Ein Vicorinox Taschenmesser oder das Manly Wasp. (Ich wechsle nach Lust und Laune)
    • Die Geldbörse mit den Karten, Ausweisen und um die +/- 150 Fr. Bargeld.
    • Handy
    • Schlüsselbund, an dem nochmals ein Mini-Victorinox baumelt.

    Meistens bewege ich mich in solch einem Umfeld, dass dies reicht.


    Selbstverständlich sind in meinem Rucksack, der mich täglich begleitet, und im Auto noch weitere Dinge.

    Aber wenn ich die benötige, mache ich einfach die paar Schritte zu meinem Rucksack, zum Werkzeug- oder Verbandsschrank.


    Ich habe aufgehört, einen halben Haushalt in den Hosentaschen mitzuführen.

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    Was anderes ist es mit Belletristik, solche kaufe ich gebraucht (meistens) oder bekomme sie geliehen, oder zur Unterhaltung und zum abschalten. Sowas lese ich einmal und dann wandert es weiter zu Freunden oder Bekannten. Für solch ein Lesestoff brauche ich kein E-Book oder dergleichen.

    Manchmal kann man auch in den öffentlichen Bücherschränken, die in alten Telefonkabinen eingerichtet wurden, gute Belletristik finden. Ganz selten ein interessantes Sachbuch.

    Von dort kommen und dort hin wandern unsere Bücher.

    Dann nimm doch das hier https://www.amazon.de/Mini-Far…9CFA&tag=httpswwwaustr-21. Ist zwar nur ein Buch das man in die Hand nehmen kann, aber dafür in Deutsch und für die Hälfte. Und wenn dir das noch zu teuer ist, dann solltest du die Finger von einer Selbstversorgung lassen, denn Selbstversorgung kostet nun mal auch Geld, aber noch mehr Arbeit. Sorry, das ich das so drastisch sage, aber wer wie ich in einem Selbstversorger Haushalt aufgewachsen ist weiß was das heißt.


    Und Sorry an alle anderen Digitalenthusiasten, ja ich habe mir erlaubt in einem Faden über E-Books etwas über Papierbücher zu schreiben. Und ich gebe zu es hat mir richtig Spass gemacht, denn ihr wisst ja das ich diese E-Books nicht besonders mag. Aber das ist nun mal eine Macke von mir.

    Sieht sehr interessant aus. Auch wenn ich die 1000 m2 nicht besitze, habe ich es mir mal bestellt.

    Vielleicht kann ich ja auch neue Erkenntnisse für meine Topfkulturen gewinnen.

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    Meine Philosophie: Gehe dorthin, wo die meisten Menschen leben, also in die Ballungszentren. Dort wird die Versorgung als erstes wieder hergestellt, dort sind auch die meisten Ressourcen. Klar, auch die meisten Aggressionen. Aber auch die meiste Möglichkeit betreffend Hilfe. Halt von allem das Meiste...

    Meiner Meinung nach, kommt es hier auch noch darauf an, ob ich alleine oder in einer Gruppe unterwegs bin.


    Mit meiner kranken Frau und den beiden minderjährigen Kindern würde ich einen "Ausflug" in die Stadt nicht wagten, wenn ich damit rechnen muss, dass wir angegriffen werden. Auch wenn dort Hilfsgüter irgendwelcher Art locken.

    Alleine wäre es evtl. anders, da ich im Notfall schnell wegrennen kann und auf niemanden Rücksicht nehmen muss.

    Bei mir hat der Postbote gestern einen neuen Campingkocher gebracht.

    Wichtig war mir diesmal ein geringes Packmass und Gewicht (78g) sowie eine geringere Windanfälligkeit ohne einen extra Windschutz.


    Genau dies erhoffe ich mir vom Soto Amicus. Testen konnte ich ihn jedoch noch nicht.


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    Ein wenig "Kopfzerbrechen" bereitet mir momentan der Anschluss für Kartuschen mit Schraubventil.

    In den Geschäften meiner Umgebung habe ich bisher nur eine passende Kartusche gefunden. Doch die hat mit einer Grösse von 440g nicht gerade die idealen Masse für einen Ausflug von 1 oder 2 Tagen.

    Da muss ich noch schauen, ob ich eventuell einen Adapter für Ventilkartuschen Typ CV finde oder ob ich entsprechende Kartuschen aus dem Internet bestelle. Was eigentlich nicht die Absicht war.

    ...

    Wir wässern mit dem Brunnen, würde ich mit Trinkwasser auch nie machen, wäre für mich unbegreiflich.

    Und was rätst du uns anderen, die über keinen Brunnen verfügen und denen die Regentonne nicht ausreicht?


    Ich würde liebend gerne grössere Tanks für Regenwasser anschaffen. Nur leider ist das aus Platzgründen nicht möglich. Auch die Option mit verbuddeln kommt derzeit leider nicht in Frage.

    Die Thermometer, welche im Ohr oder an der Stirn messen, waren mir zu ungenau. Da erhielt ich teilweise bei drei Messungen drei unterschiedliche Angaben. (Die sind mehr als 1° abgewichen.)

    Das hat mich sehr enttäuscht, denn diese stammten alle aus der Apotheke.

    Danach kamen die digitalen Thermometer. Aber mit der Zeit störte uns der Batterieverbrauch.


    Nun besitzen wir wieder mehrere herkömmliche Thermometer mit gefärbtem Alkohol drin.

    Die piepsen zwar nicht, wenn die Messung vorüber ist und sie besitzen auch keine hübschen LEDs.

    Aber wir sind sehr zufrieden damit.

    Ich bin mit meinem Nokia 8.1 zufrieden.

    • Es ist im Vergleich zu Samsung und Apple nicht teuer. (Kostete damals dennoch rund 350 Fr.)
    • Es hat keine vorinstallierten und unerwünschte Apps der oben genannten Firmen, welche sich nicht löschen lassen.
    • Mit Android One ist ein OS vorhanden, welches sehr schnell Updates erhält, da es nicht noch von Samsung/Apple angepasst werden muss.
    • Der Akku hält auch mehrere Tage, wenn man nicht stromfressende Spiele auf seinem Handy installiert.

    Kosten von Strom und Teelichtern habe ich nicht verglichen. Darum geht es mir auch nicht.


    Jedoch ist es, wie bereits erwähnt, eine Möglichkeit stromlos im Haus zu backen.

    Ich habe bisher entweder ein normales Ruchbrot gemacht oder verschiedene Fertigmischungen um das mal zu testen.

    Bei der Grösse meines Topfes hat sich ein halbes Kilo als ideal herausgestellt.

    Bei mir war damals die Isomatte punkto Bequemlichkeit mangelhaft.

    Ich spürte jede Nacht die kleine Erhebung an der Stelle, wo sich die Sitze runterklappen liessen.

    Zu Beginn war es noch erträglich. Aber mit der Zeit wurde es immer störender.


    Achte darauf, dass dich nichts in den Rücken drückt, wenn du im Kofferraum liegst.

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    Wenn ich im Büro 5 Minuten die Maus herum schiebe kann ich mir Kartoffeln leisten für 5h buckeln auf dem Feld. Das ist eher sehr optimistisch gerechnet. Bei einen Pflanzenöl dürfte es eher 5 Minuten vs 100 Stunden sein.

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    Gehst du bei deinem Beispiel davon aus, dass der Bauer nach Zentral- oder nach Osteuropäischen Massstäben bezahlt wird?


    Will heissen: Vergleiche nicht den eigenen Lohn mit dem aus einem billigeren Land.