Beiträge von Chuck Noland

    Also bei der Armee haben wir den Chilli Johny auch immer in der Büchse auf dem Notkocher warm gemacht.

    ...

    Den Johny (Chili und Curry) haben wir auch über dem Notkocher erwärmt. Aber mit voller Absicht in geschlossenen Büchsen. Manchmal haben wir noch Wetten abgeschlossen, wie lange es bis zum "Bums" dauert.

    Währenddessen ging der Detachementskoch mit dem gesammelten Geld was vernünftiges zum Essen kaufen.

    Klar, aber als interessierter Laie konnte man die Informationen trotzdem entsprechend richtig einordnen.

    ...

    Wo bleibt hier die oft verlangte Eigenverantwortung und das kritische Denken? Wenn die Evidenz zeigt, dass Masken schützen, ist es doch unerheblich, wenn Politiker X sagt, dass man lieber etwas anderes machen soll, oder?

    Ben, du musst auch mal ausserhalb des Forums denken.

    Hier drin gab es sehr früh genügend wichtige Infos und eigenverantwortliche Leute.


    Aber ausserhalb des Forums gibt es sehr viele Menschen, welche sich die nltigen Infos nicht rausfiltern können oder, noch schlimmer, nicht wollen.


    Oder habe ich was missverstanden und die Diskussion bezieht sich nur auf die Forumsmitglieder?

    Was meint ihr? Habt ihr jemals Panik verspürt, während der Pandemie?

    Panik? Nein. Das zu keiner Zeit.


    Aber eine gewisse Unsicherheit, da man zu Spitzenzeiten an zwei Tagen total entgegengesetzte Berichte in den Medien lesen kann.

    Professor A: sagt, dass Omikron ansteckender aber harmloser sei und somit einen Weg aus der Pandemie in eine Endemie darstelle.

    Professorin B wird Tags darauf im selben Medium zitiert, dass Omikron eine Gefahr darstelle und man es ja nicht unterschätzen dürfe.


    In der Schweiz bringen sie es sogar fertig, dass Bundesrat UND seine Taskforce (welche ihn ja nur im Hintergrund beraten sollte) unabhängig eine Pressekonferenz herausgeben und sich in einigen Punkten sogar widersprechen.


    In der ersten Welle wollte man uns Schweizer angeben, dass Masken keinen Schutz bieten würden. (Weil unsere Verantwortlichen es versäumt hatten, rechtzeitig Masken zu bestellen).

    Kaum waren genügend Masken da, gab es plötzlich ein Obligatorium zu den angeblich nutzlosen Masken.


    Da kann ich schon verstehen, dass einige Leute nun Zweifel an den aktuellen Aussagen hegen.

    Ob die Impfung plus Abstand plus Masken wirklich ausreicht, das kann ich dir dann sagen, wenn ich die neue Version der Geschichtsbücher bestelle.

    Besonders bemerkenswert ist, dass überhaupt nichts in der Hinsicht vorbereitet wurde, obwohl schon seit 20 Jahren klar ist, dass diese Raketen irgendwann entsorgt werden müssen.

    ...

    Klassischer Denkfehler:

    "Das ist nicht dringend. Können wir aufschieben."

    Und schwups... Geht es vergessen.


    Oder alternativ: "Nicht unser Problem. Sollen sich die nach uns darum kümmern."

    Witziger Thread mit wahrem Kern. All die Pläne in den Schubladen erweisen sich nun als nutzlos, weil sie keiner umsetzen will.

    Denk daran Ben, dass in der Schweiz noch viele Pläne und Anlagen aus Zeiten des kalten Krieges stammen.

    Wäre Corona in einem Panzer gekommen, hätte es keine Chance gehabt.

    Mit "interessiert niemanden" habe ich unser Volksschulamt gemeint und nicht das Forum. ^^

    Ausgereift ist noch gar nichts. Es handelt sich eher um lose Gedankenfäden, welche mal zwischendurch erscheinen.


    Ich würde den traditionellen Klassenverbund auflösen und nur noch Gruppen gleichen Schuljahrgangs machen, welche für eine gewisse Zeit (1 Semester? 1 Jahr?) fix bestehen.

    Man könnte dann bei dieser Gelegenheit für einzelne Fächer auch nach dem schulischen Niveau einteilen.

    Ich sähe dann zwei Gruppen (eine stärkere und eine schwächere), welche vor Ort unterrichtet werden und eine dritte Gruppe im Homeschooling.

    Eine Schülerin ist in Sprachen stark, kann dort in das höhere Niveau und wird mehr gefördert. Im Mathe hätte sie Mühe und könnte in das tiefere Niveau und würde dort auch Erfolge feiern. Nach Ablauf eines "Zyklus" könnte man bei Bedarf das Niveau wechseln

    Vorteil: Jeder Schüler würde so bei seinen Stärken abgeholt und würde in seinen schwächeren Fächern nicht überfordert.

    Probleme/Nachteile: Was, wenn die Gruppengrössen zu stark auseinanderdriften? Klassenplanungen inkl. den daran hängenden Lehrerpensen müssen weit genug im Voraus planbar sein und können nicht kurzfristig geändert werden. (Wir planen jetzt schon die Pensenvergabe für die neuen Klassen im August und müssen entsprechend Stellen ausschreiben.)

    EDIT: Die Onlinegruppe müsste dann nochmals binnendifferenziert mit Schulstoff versorgt werden, was für diese Lehrpersonen wieder einen erhöhten Aufwand bedeutet.


    Für die dritte Gruppe gäbe es speziell zugeteilte Lehrpersonen, welche sich nur noch um den Onlineunterricht kümmern. So könnten sich diese voll und ganz auf diese Unterrichtsform einlassen und müssten nebenher nicht noch Präsenzunterricht führen.

    Eltern UND Schüler müssten sich für den Onlineunterricht anmelden und dabei gewisse Voraussetzungen erfüllen, damit dieser bei ihnen auch reibungslos funktioniert. (Kein Lernen am Handy, wie ich das schon erleben musste.)

    Vorteil: Die Diskussion punkto Ansteckungsgefahr in der Schule könnte so teilweise entschärft werden. Durch die klare Trennung in Online- und Präsenzunterricht kann sich die Lehrperson auf ihre jeweilige Unterrichtsart spezialisieren.

    Probleme/Nachteile: Haben Schüler der Onlinegruppe IT-Probleme, kann unser Verantwortlicher nicht einfach mal rasch zu ihnen nach Hause gehen und das richten. (Das ist kein Witz: mehreren Schülern musste ich im Homeschooling per Telefonanweisungen erklären, wie sie den Laptop der Schule zuhause mit ihrem WLan verbinden können. Die Eltern waren dazu nicht imstande.)

    In Manchen Fächern wird es schwierig, für diese Gruppe eine sinnvolle Jahresbewertung zu erstellen. In den Sprachen kann man auch einen gesprochenen Text beurteilen. In Mathematik z.B. sehe ich momentan nur sehr wenige Lösungen, bei denen die Schüler nicht mogeln können.

    Heisst, eventuell müsste diese Gruppe dennoch ab und an ins Schulhaus kommen und eine Prüfung schreiben...?


    Ja. Sicherlich gibt es noch viele weitere Fragen und Probleme, welche sich mir bis jetzt nicht erschlossen haben.

    Es gäbe wohl auch weiter positive Aspekte, an denen man ansetzen könnte.

    Aber so eine Schulreform wird nicht mal rasch von einer einzelnen Person abends am PC realisiert. Auch nicht mit der Verbreitung in Social Media.

    Und ob so eine Idee dann von der breiten Mehrheit akzeptiert würde, ist die nächste Frage.

    Bei uns in der Schweiz würde so etwas noch zur Abstimmung kommen und dann dauert es noch länger.

    Wenn ein Expertengremium nächsten Montag mit der Umsetzung dieser Idee starten würde, wäre ich vermutlich kurz vor der Pension wenn alles abgeschlossen ist. :D

    Bei uns in der Schweiz dürfen Eltern ihre Kinder nicht von sich aus zuhause behalten. Dies wäre eine Verletzung der Schulpflicht und müsste von der Schulleitung her gemeldet werden.


    An unserer Schule gibt es eine Schülerin, die hat grosse Angst, dass sie von der Schule Corona nach Hause mitbringen könnte und ihre lungenkranke Mutter damit anstecken könnte.

    Letzten Winter blieb sie nach Absprache mit der Schulleitung rund 3 Monate zuhause. Das war eine grosse Ausnahme. Dabei nahm sie per Videokonferenz am Unterricht teil, sofern dies sinnvoll war. Die Lehrperson hat ihr jeden zweiten Tag nach dem Unterricht Lerneinheiten zusammengestellt und online zukommen lassen.

    Seit letztem Mai/Juni hielt sie es zuhause nicht mehr aus und kommt seither wieder von sich aus in den Präsenzunterricht.


    Auch wenn wir mittlerweile besser auf Fernunterricht eingestellt sind, wünscht sich bei uns dennoch niemand wirklich sowas zurück. Weder Schüler noch Lehrpersonen. Es fehlt einfach der direkte Austausch, welcher eine Lektion für mich so "lebendig" macht.


    Ich musste mal eine Woche "Zweifrontenunterricht" betreiben, als ein grosser Teil einer Klasse in Quarantäne musste und einzelne davon ausgenommen waren. Deren Eltern haben dann auf den Präsenzunterricht bestanden.

    Du kannst einfach niemandem richtig gerecht werden, wenn du mit deiner Aufmerksamkeit gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten sein musst.

    Lieber alle im Schulzimmer oder alle im Fernunterricht. Aber keine Hybridform.

    Ich hätte schon so einige Vorstellungen für die Schule. Aber die sind zu wenig ausgereift und meine Meinung interessiert eh niemanden.

    Eigentlich wollte ich wirklich nichts mehr schreiben. Aber du zwingst mich förmlich dazu.


    Gerne direkt: ich dachte nicht, dass ich erklären muss, dass subjektive Beobachtungen nicht mit wissenschaftlichen Studien gleichgesetzt werden können.


    Deine Ansichten und Erfahrungen widersprechen der wissenschaftlichen Evidenz zum Thema psychische Belastungen unter Jugendlichen durch die Pandemie.

    Sie zählen nichts für eine sachliche Diskussion.

    Ja genau. Weshalb muss dann noch diskutiert werden? Eine Diskussion geht doch darum, ob sich individuelle Beobachtungen mit Studien decken oder eben nicht.

    ...dass deine Beobachtung eine andere wäre und weinende Kinder nach einem positiven Testergebnis deiner Beobachtung nach nicht existieren würden und Jugendliche deiner Beobachtung nach viel besser die Pandemie verkraften als Erwachsene.

    Ja Herrgott! Das SIND meine Beobachtungen! Heisst aber nicht, dass ich andere Beobachtungen leugne. So wie du das tust.

    Du möchtest also, dass ich nur das schreibe, was mir die Studie vorgibt?

    Hat für mich ein G'schmäckle von medialer Gleichschaltung.


    Offen gesagt eine unfassbar ignorante Einstellung deine Erfahrungen auf alle Menschen umlegen zu wollen, meiner Meinung nach.

    Lustig. Genau das selbe denke ich schon seit Wochen über dich.

    Also sind wir uns doch in einem Punkt einig.


    Am ehesten bildet die Realität eine Auswertung von einer Vielzahl an Studien ab. Und die gibt es und besagt genau folgendes:


    Für Kinder und Jugendliche ist die Pandemie psychisch belastend.

    Da zitiere ich mich gerne mal selber:

    ...

    Ich leugne ja auch nicht, dass Jugendliche psychische Probleme haben. Das ist mir durchaus bewusst.

    ...


    Was mir jetzt durch den Kopf geht, schreibe ich nicht.

    Aber ich werde meine Konsequenzen für mich aus deiner Einstellung tragen.

    Subjektivität ist nicht vergleichbar mit objektiven Studien zu einem Thema. Nur weil ich niemanden kenne, der an Malaria gestorben ist, heißt das nicht, dass die Krankheit nicht existiert.


    Studien weltweit haben gezeigt, dass für Schüler die Pandemie eine enorme Belastung ist. Besonders der Fakt, dass sie sich nicht geschützt fühlen.

    ...

    Damit hast du meine Frage aber nicht beantwortet, sondern bist ihr nur ausgewichen.

    Du wärst ein guter Politiker.


    Der Vergleich mit Malaria hinkt aber so was von.

    Sowas bringt man eigentlich nur, wenn einem die Argumente fehlen.


    Soll also heissen, dass meine Beobachtungen, die ich mache nichts zählen? Worauf beruhen dann Studien, wenn nicht auf Beobachtungen?

    Sicher kann eine Studie sich auf mehr Beobachtungen stützen als ich. Aber in unserem Schulhaus sind rund 250 Kinder, von denen ich zwischen 90 und 100 in meinem Unterricht habe und mit denen ich doch auch mal über anderes als den Schulstoff spreche.

    Daher wage ich mal zu behaupten, dass ich im Vergleich zu dir das grössere Beobachtungsfeld punkto Jugendliche aufweisen kann.


    Ich war ganz kurz in Versuchung, mich bei Telegramm in Coronaleugnerchats anzumelden um als Provokation eine "Gegenstudie" zu posten.

    Dann wäre es ein Patt, denn welche Studie stimmt nun?


    Die Schweizer Studien musst du mir nicht extra raussuchen. Die lese ich berufsbedingt bereits.

    Ich traue mittlerweile den wenigsten Studien, denn mit geschickt eingestellten Parametern kann man jede Studie in eine gewünschte Richtung lenken.


    Das erinnert mich an die erste Welle als in Belgien jede tote Person, die positiv war, als Coronatoter gezählt wurde. Und sei sie an einem Herzinfarkt gestorben.


    Ich leugne ja auch nicht, dass Jugendliche psychische Probleme haben. Das ist mir durchaus bewusst.

    Darf ich dich an den Anfang dieser Diskussion erinnern? Es ging um EIN Kind, das weinen musste, weil es wegen eines pos. Tests auf seine Eltern warten musste. Nicht um sämtliche psychischen Probleme der Jugend. Deshalb musst du nicht plötzlich das Spektrum erweitern und den UNICEF Bericht bringen, auch wenn der weiter unten auf Covid verweist.


    Wir sind auch hier wieder mal am gleichen Punkt angelangt, nämlich dass wir nie d'accord werden.


    Bei Diskussionen entsteht Reibung. Reibung verursacht Wärme. Zu viel Wärme verursacht ein Feuer.

    Bevor es hier zu brennen beginnt (und ich einen Bann riskiere), nehme ich Wärme weg und schweige.

    ...

    Aber erzähl mir gerne mehr davon wie gut die Kinder mit der Pandemie umgehen.

    Nun, ich kenne mich mit der ganzen Gesellschaft wohl nicht so gut aus wie du. Ich kann dir nur den Grundtenor unserer Schüler verkürzt wiedergeben:

    • Es war langweilig, als ich das Zimmer nicht verlassen durfte.
    • Zum Glück hatte ich mit online-Schooling einen etwas geregelten Tagesablauf.
    • Meine Freunde hatten regelmässig Kontakt per Videoanruf. (Das Sozialleben hat in den 10 Tagen also keinen Schaden genommen)
    • Ich konnte mich gut mit Lesen, Gamen etc. beschäftigen.
    • Ich war froh, als die Quarantäne endlich vorbei war.
    • Aber es war ja auch von Anfang an ein Ende absehbar. Das hat es viel einfacher gemacht.

    Klar hat sich niemand deswegen gefreut. Aber über psychische Schäden hat jetzt wirklich niemand berichtet.

    Du musst dir aber auch bewusst sein, dass die Massnahmen zwischen A und CH sich teils sehr unterscheiden.
    Und bei uns ist das ja noch je nach Kanton wieder anders geregelt.

    Du schreibst immer von Wien. Wohnst du dort? Das könnte auch einen Unterschied zwischen unseren Beobachtungen machen, denn ich wohne auf dem Land.


    Ich kann dir nicht sagen, wie es bei euch aussah oder gerade aussieht. Bei uns jedenfalls hatten die Kinder & Jugendlichen genügend Möglichkeiten, ihr Sozialleben untereinander zu pflegen.

    Neu trifft man sich halt privat in kleineren Gruppen statt in einer Bar oder einem Club. Meine Nichte (17) trifft sich oft mit ihrer Clique draussen bei einem Hornusserhaus. Da sie nichts beschädigen und die leeren Flaschen nicht einfach liegen lassen, sind sie dort geduldet.


    Bei uns konnten auch die Sportvereine ihre Trainings den Sommer und Herbst über durchführen, teils einfach mit gewissen Auflagen.

    Auch wir dürfen weiterhin in der Halle Bogen schiessen, einfach mit 2G und Maske.

    Das selbe gilt bei der Vereinsmusik meiner Frau. (Maske darf nur zum Spielen abgesetzt werden)


    Kennst du mir konkrete Fälle von ernsthaften Depressionen oder Suizidversuchen aus deinem Umfeld oder beziehst du dich da lediglich auf Statistiken und Zeitungsberichte?

    Die Frage ist ernsthaft gemeint und ist nicht als Provokation gedacht.

    Der Herr ist Lehrer an einer Volksschule in Wien. Dort sind die Kinder zwischen 6 und 10 Jahre alt und müssen nach einem positiven Testergebnis abgesondert von den anderen Kindern aufs Abholen warten.


    Weinen ist da wohl eine absolut nachvollziehbare Reaktion eines Kindes. Zumindest für mich.

    Dann hättest du diese Information auch gleich mitliefern können, wenn du das schon weisst.

    In diesem Fall wäre ich nicht davon ausgegangen, dass es ein Panik-Vater ist.

    Auch dass es sich wohl um ein sechsjähriges Kind, welches einfach mal herzlos alleine in einen Raum geschmissen wird und gegebenenfalls über eine Stunde alleine warten muss, lässt das Ganze anders erscheinen.


    Wenn man einfach nur einen kommentarlosen Tweet hinwirft, mit der Frage wie unsere Erfahrungen damit sind, muss man mit solchen Antworten rechnen.

    Und ich stehe immer noch dazu: Viele Eltern/Erwachsene verdramatisieren die Reaktionen der Kinder.

    Heute darf ein Kind ja nicht mehr weinen, sonst ist es gleich traumatisiert.

    Es darf nicht mehr zu laut spielen und lachen, sonst hat es ADHS.

    Es darf sich ja nicht zu sehr ausserhalb der Normen interessieren, sonst wird noch was ganz komisches aus ihm werden.

    Das traurigste an der Sache ist: Ich merke zwischendurch immer wieder, dass ich Menschen genau so schubladisiere, wie ich das jetzt anprangere.

    Dieser Tweet ist absoluter Bullshit und Panikmache.

    Unser Jüngerer Sohn war mal in einem positiven Testpool und musste am Montag zuhause bleiben, bis sein (neg.) Einzelergebnis da war.

    Der hat nur mit den Achseln gezuckt und gemeint "Dann muss ich das halt nacharbeiten..."


    An unserer Oberstufe (7. bis 9. Klassen) gehen sämtliche Schüler ziemlich gelassen und pragmatisch mit positiven Testpools, Quarantäneverfügungen etc. um.

    Da weint niemand, weil er/sie plötzlich vom Unterricht nach Hause in Quarantäne muss und es wird auch niemand deswegen gehänselt.


    Entweder hat Herr Träumer (passender Name) total verweichlichte Zuckerwattenkinder oder er ist selber eines.


    Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass Kinder und Jugendliche Corona mittlerweile besser verarbeiten als die meisten von uns Erwachsenen.

    Die Kinder werden nur dauernd als psycho-emotionale Begründung hinzugezogen.

    Die sind viel flexibler und konnten sich besser an die "neuen" Umstände anpassen als ihre Eltern.