Beiträge von Chuck Noland

    Ich kann mich dem bisher geschriebenen nur anschliessen.

    Irgendwann kommt man in eine Phase, in der man mal pausieren kann. Dann muss man sich plötzlich neuen Situationen anpassen oder ändert seine Pläne.

    Wichtig ist, dass man sich von all seinen Vorhaben nicht stressen lässt.

    Der größte Feind eines guten Plans ist der Traum von einem perfekten Plan.

    Hier möchte ich auf meine Signatur verweisen. 😁

    Die Frage ist halt, welchen Eindruck man auf den Feind macht.

    Wird man als ziviler Attentäter mit einer Autobombe angesehen, als Spion oder doch nur als jemand, der flüchtet?

    Bei einer Flucht Richtung Front macht man m.M.n. letzteres am wenigsten.

    Also muss man versuchen, sich heimlich durchzuschlagen, was den Verdacht aber nur noch mehr erhöht.

    Eine Familie mit Kindern und evtl. noch der Oma ohne taktisches Vorrücken ist da schon weniger verdächtig.


    Dennoch würde ich eine Flucht Richtung Front nicht riskieren. Mir wäre die Gefahr in ein Scharmützel zu geraten oder gar selbst ins Visier zu geraten zu hoch.


    Vermutlich würde ich eher "seitwärts" Flüchten.

    In meinem Fall heisst das, in die Berge und zwar irgendwo hin, wo kein militärisch interessanter Durchgang existiert.

    Eventuell auch ins Ausland im Norden oder Süden.

    Wohin genau ergibt sich dann aus der Richtung, aus der der Feind anrückt.

    Das weiss ich.

    Aber wäre ich der Typ "Angriff nach vorne" um den Feind zurückzuschlagen oder würde ich versuchen, meine Familie möglichst weit weg an einen Sicheren Ort zu bringen?


    Dass ich alles mögliche unternehmen würde, weiss ich. Aber auf welche Art?

    Schau dir mal die Dräger 5530 Fluchthaube an. Die kostet bei uns knapp 200 Euro.

    ...

    Warum nicht gleich die Dräger7520?

    Kostet auch nicht viel mehr und ist ABEKP3 plus CO- tauglich.


    Allerdings kann ich bei den technischen Daten mit den "mindestens 15 Minuten Einsatzdauer" nicht viel anfangen.

    Ist die damit als Fluchthaube bei einem Zwischenfall im AKW ungeeignet für eine Flucht im Auto?


    Auch kann ich als absolute Nulpe nicht erkennen, ob dies ein RD40-Filter ist oder nicht.

    Darf ich fragen, in welcher Alltagssituation du auf das Essbesteck angewiesen bist?
    Isst du Mittags viel vom Takeaway und benutzt dein Besteck anstelle des Plastik- oder Holzbestecks?


    Was ist in dem kleinen roten Beutel in der Bildmitte?

    Man muss aber zwischen einer Schutzhaube, wie der von mir oben verlinkten (mit ABEK-P3-Filter) und einer echten Brandfluchthaube (mit CO-Filter) unterscheiden, die es z.B. von Auer und Dräger gibt. Letztere sind wesentlich teurer (ca. 3x), weil sie einen sehr speziellen Kohlenmonoxid-Filter besitzen, der ca. 10min lang in der Lage ist, neben gifitgen Brandrauchgasen auch Kohlenmonoxid zu absorbieren.

    Die klassische Filterkombi "ABEK" kann das nicht, filtert aber ansonsten so ziemlich alles an Dämpfen und Gasen weg und die "P"-Stufe kümmert sich um Partikel (P3 entspricht dann der Wirkung von FFP3).

    Also wäre eine Kombination von beidem nicht schlecht.
    Etwas in der Art wie dieses Modell.

    Wenn ich aber den Preis anschaue und das mal vier rechne, rollt es mir die Zehennägel nach hinten.

    Cool fände ich ja, wenn es einen CO-Filter für die von dir verlinkte Haube gäbe. Den könnte man standardmässig drauf haben, falls es brennt.
    Sollte der ABEK benötigt werden, könnte man sich wohl schon noch die paar Minuten zum Wechseln nehmen.

    ...hoffe ich.

    Ich möchte nochmals die von Tomduly eingänglich erwähnte Brandfluchthaube aufgreifen.


    Die Gründe, weshalb ich zu dieser tendiere sind folgende:

    - Ich bin Brillenträger und deshalb fällt für mich eine klassische Gasmaske schon mal weg. (Ja, es gäbe Brilleneinsätze, aber die kosten...)

    - Meine Frau unterstützt mich als Prepper zwar, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Regelmässiges Trainieren mit der Schutzmaske würde niemand aus der Familie mitmachen. Bei solch einer Haube gehe ich davon aus, dass die sich ohne regelmässiges Training intuitiver anziehen lässt.


    Welche Szenarien möchte ich damit abdecken?

    - Primär als das, wofür sie gedacht ist: als Schutz vor Rauch und Gasen bei einem Hausbrand.

    - Weiters als Schutz auf der Flucht bei einer AKW-Havarie oder wenn ein Herrscher sich fragt, wozu der rote Knopf wohl dient.

    - weniger bis fast nicht wahrscheinlich erachte ich einen biologischen oder chemischen Zwischenfall.


    Was ich auf keinem Fall damit vorhabe, ist, mich in einer postapokalyptischen und verseuchten Welt damit stundenlang für Arbeiten im Freien aufhalten.

    Die Haube soll nur so lange wie nötig getragen werden.


    Mir ist klar, dass es immer besser (und teurer) geht.

    Aber irgendwo sind wir alle finanziell einem Limit unterstellt.

    Auch den Rest der Ausrüstung möchte ich an dieser Stelle nicht zur Diskussion stellen.


    Mache ich mit dem Kauf vier solcher Hauben einen Fehlgriff oder sind die für meine Zwecke geeignet?

    Heute Offerten für Heizöl angefordert. Die Preise für Lieferungen diesen Dezember sind bei ca. 130 CHF pro 100 Liter. Zuschlagen oder abwarten? Das EU-Ölembargo für russisches Öl könnte die Preise gemäss Analysten noch mehr nach oben treiben...

    Genau diese Gedanken habe ich mir heute auch gemacht.

    Da bei mir die Bestellung nicht dringend ist, pokere ich auf die wärmeren Monate.


    Im Spätsommer kann ich dir dann sagen, ob ich mich verzockt habe...

    Was ich wirklich jeden Tag mit mir rumtrage:
    - Handy mit 20 Fr. Notgroschen in der Hülle

    - Portemonnaie

    - Schlüsselbund mit Mini-Victorinox

    - abwechselnd verschiedene Taschenmesser von Victorinox oder andere Klappmesser. (Dies ist auch mein einziges "Modeaccesoire".)


    Daneben habe ich noch eine kleine Metallbox mit:

    - Ledlenser P3

    - Leatherman Micra (Das habe ich mal gefunden und ich bin von seiner Schere Fasziniert)

    - So ein Nähset aus einem Hotelzimmer

    - Feuerzeug und einem kleinen Feuerstarter

    - einigen Pflastern

    - Medis gegen Kopfschmerzen und Durchfall (beides aus Erfahrung)

    - rund 1.5 m PE-Schnur


    Die Box muss so klein sein, dass sie ohne zu stören in die Jackentasche oder den Hosensack passt. Ansonsten nähme ich die nie mit.
    Wenn ich weiter als bis zum Nachbarn gehe, kommt die ebenfalls mit.


    Was ich in meinem Rucksack für die Arbeit dabei habe zähle ich jetzt nicht auf, da der nur auf dem Arbeitsweg auf Mann ist und von mir deshalb nicht als EDC angeschaut wird.