Beiträge von basement

    Für einige unserer Nachbarn bin ich das Repair Café. Ich mache das aber gern und biete immer an, dass ich es mir anschaue, bevor irgend etwas auf den Müll geworfen wird, weil "kaputt". Oft sind wirklich nur Kleinigkeiten defekt, welche sich einfach reparieren lassen:


    - Feinsicherungen, teilweise auf einer Platine im Gerät

    - Defekter Schalter

    - Eine Ader irgendwo abgerissen

    - In das Kabel gesägt

    - Defekter Elko

    - Es fehlt "ein Tropfen" Öl

    - Für LED Leuchtmittel (Ersatz für Leuchtstoffröhren) muss zuerst die Fassung umgebaut werden


    Neben der in den letzten Jahren allein schon durch die Haussanierung ordentlich ausgestatteten Werkstatt für Neubauten und Reparaturen auf dem Grundstück, kommt auch oft der 3D Drucker zum Einsatz. Vom Lichtschalter über das Gehäuse für die Hutschiene lässt sich eigentlich fast alles drucken. Und wenn man keine Zeit/Lust hat, das selbst zu entwerfen, gibt es mehr als genug fertige Vorlagen auf den bekannten Seiten.


    Die anhaltenden Preissteigerungen bewegen die Leute ggf. auch dazu, eine Reparatur von Geräten in Erwägung zu ziehen, welche sie vorher weggeschmissen hätten.

    Wenn der Gashahn zu ist kann man je endlich mit dem Appeasement aufhören und die Ukraine richtig ausstatten, denn außer der Gasdrohung hat er ja nur noch die Drohung mit dem Atomkrieg und der kann man schon aus Prinzip nicht nachgeben.

    Würde zwar teilweise hart werden ( wobei das "hart" auch sehr dehnbar ist), aber dann schießen sie sich richtig ins Aus. Einen Atomkrieg wird keiner starten, da bliebe von uns allen nicht viel übrig. Also bleibt nur das Gas, und ohne das Druckmittel bleibt Russland dann nicht mehr viel, um andere zu erpressen - so ganz einstellen werden sie die Lieferung also nicht.

    Das Notstrom Aggregat fertig anschließen lassen. Belüfter für den Raum ist am Aggregat angeschlossen und Co Warner montiert. Leider ist es im Moment so - Netz weg- Solar Anlage erzeugt nichts -9 kwh Speicher auch leer.

    Dann 8 KVA Notstrom aber Solar Anlage ist dann vom Haus getrennt. Da ist aber noch nicht das letzte Wort gesprochen worden. Ich stehe da mit dem Hersteller in Kontakt

    Ist der Stromerzeuger Schieflastfähig ?

    Man muss aber auch zwischen Hamstern und "normal nachkaufen" unterscheiden. Wenn genug von etwas verfügbar ist, warum soll ich das dann aus dem Vorrat verwenden ? Aber ja, ich verstehe Euren Punkt.

    Als in den letzten Jahren die Strompreise immer stärker stiegen, war klar, dass es einen Run auf Photovoltaik geben würde.

    Ich hatte im September 2021 mit einem Unternehmen einen Vertrag für die Installation einer PV Anlage mit Hochvoltakku, Notstromfunktion etc. abgeschlossen. Im April/Mai, als die Installation los gehen sollte, wurden einseitig massiv die Preise erhöht (friss oder stirb). Es gab ja genug Neukunden, die bereit waren, diese Preise zu zahlen.

    Man kann also für das Musterhaus mit 100m² Grundfläche mit rund 6.000€ Investition (Verlegung des Dämmaterials in Eigenleistung, man braucht dazu kein Gerüst und keine speziellen Maschinen) eine Energiekosteneinsparung von mindestens 30% erreichen.

    Im März 2022 lag in D der Preis für Heizöl bei 2,05€ je Liter. Der durchschnittliche Verbrauch ölbeheizter Privathäuser in D liegt bei 15l/m² pro Jahr. Nimmt man für das o.g. Musterhaus mal 120m² Wohnfläche an, kommt man auf 1.800l Heizölverbrauch pro Jahr. Bei 2,05€/l sind das 3.690€ für einmal volltanken. Spare ich 30% Energie durch Dämmung und verbesserte Lüftung, erspart mir das 1.100€ pro Jahr (bei 2,05€/l). Steigt demnächst der Heizölpreis auf z.B. 2,50€, würde die Ölfüllung 4.500€ kosten, 30% davon eingespart entspricht dann 1.350€ - meine Dämm- und Lüftungsmodernisierung hat sich dann in weniger als 4,5 Jahren amortisiert. Komplett ohne Zuschüsse, Fördermittel und sonstiges Gedöns.


    Es geht jetzt um die Wurst. Also: machen!

    Vielen Dank für Deine - wie immer - exzellente Ausführung. Einen kleinen Haken hat sie leider.


    Wir haben in den letzten Monaten (02/2022 - heute) knapp 50k EUR für die Modernisierung des Daches (alles neu) und ~11,9 kWp PV mit Speicher (da kommt noch einiges on Top, wenn wieder lieferbar) ausgegeben. Da ist die Dämmung noch nicht drin, erfolgt aber zeitnah und kostet mit noch etwas Ausbau des OG wieder >25k EUR. Das kann ich mir leisten, auch ohne dafür Kredite aufnehmen zu müssen. So weit so gut.


    Wie erkläre ich aber einem Rentner mit abbezahltem Haus aber mickriger Rente, dass er jetzt mit "nur" 6000 Euro Investition Geld sparen kann ? Was ich so aus der Nachbarschaft mitbekomme, da haben viele Angst davor, ihre Öltanks für den Winter befüllen zu müssen. Ja, hier wird noch viel mit Heizöl geheizt, aber den Umstieg auf Gas können sich viele auch nicht leisten. Und einen Kredit gibt es mit mickriger Rente auch nicht.


    Versteh mich nicht falsch, ich finde Deinen Beitrag super. Nur ist er leider so nicht für jeden Eigenheimbesitzer durchführbar. Und das betrifft nicht nur Rentner. Ich kenne einige, wo der Hauskredit extrem auf Kannte genäht ist (trotz schlecht isoliertem Altbau - aber im Ballungsgebiet), auch da sind solche Beträge nicht stemmbar.

    Das ist gut, ich schaue mir auch gerade die "mobile" Variante von Starlink an.

    Interessant wäre zu wissen, was bei einem Blackout in D noch an deutschsprachigen Web-Seiten erreichbar ist, wenn z.B. DE-CIX offline geht. Wie elastisch ist das Domain Name System?

    Bei einem deutschlandweiten Blackout dürfte zumindest DNS funktionieren, sofern der jeweilige Domaininhaber nicht alle für seine Domain zuständigen NS im gleichen Rechenzentrum ohne Notstrom betreibt.


    Auch sind deutsche Webseiten nicht immer zwangsläufig in Deutschland gehostet, vieles liegt z.B. auch bei OVH (Frankreich), bei Amazon AWS (und damit auch in London, Irland, ...).


    Die DNS Rootserver sind weltweit verteilt, ein Ausfall nur in DE dürfte da nichts ausmachen.

    Wie läuft es mit Starlink ?

    Ganz gut. > 150 Mbit/s down und > 18 Mbit/s up gehen eigentlich immer. Ich dürfte hier in meiner Zelle aber auch ziemlich alleine sein. Ich leite am Router alle TCP Verbindungen über Starlink und UDP über die DTAG DSL Leitung. Ab und zu gibt es bei Starlink ein paar Spikes in der Latenz und bei Online Games merkt man das erheblich. Deswegen die TCP/UDP Lösung. Bisher war das nur einmal nachteilhaft, als ich etwas größeres zu Gdrive hochgeladen habe und mich wunderte, warum der Upload nur ~ 1Mbps betrug. Google realisiert diesen via UDP :-D

    Ohne Strom läuft auch das Telekom-Netz etc. nicht. Da bringt dann auch ein notstrombetriebener Router nicht viel.


    Selektiver Einspruch :-)


    Ich nutze Starlink als Primary und mein DTAG DorfDSL als Backup. Mein DrayTek ist entsprechend notstromversorgt. Aber ja, beim regulären Setup im Normalohaushalt hast Du Recht.

    Ich liebäugel gerade mit diesem Modell (woanders ist er sofort lieferbar): https://www.werkzeugoutlet24.d…e-stromerzeuger?c=2016245


    Schon im Zulauf sind 11,9 kWp Solarpanele (teilweise schon geliefert) und 8 x Pylontech US2000C. Um bei einem notwendigen Einsatz des Generators nichts zu verschwenden, ist derzeit ein Victron Skylla-TG 48/50 geplant, womit gleichzeitig zur Spannungsversorgung die Pylontech Akkus geladen werden. Da plane ich aber noch dran herum.

    Wie ich in den letzten Wochen feststellen musste, beschreibt "lagernd" nicht unbedingt das eigene Lager, sondern teilweise irgendeines auf der Welt. Bei meiner Bestellung von 16x370W Modulen am 12.04. war als Lieferzeit 2-3 Tage angegeben. Nach Zahlung per Vorkasse wurde der Liefertermin jetzt immer wieder verschoben. Die Module sind nach wie vor nicht hier.


    Ein anderer Shop, hier Installationsmaterial wie z.B. Aluprofile mit "sofort lieferbar" bestellt. Die Lieferzeit war dann auch > 4 Wochen und so schlecht verpackt, dass die End- und Mittelklemmen (schwarz) heftig zerkratzt waren. Wäre ich nicht etwas im Zugzwang, hätte ich das Retour gehen lassen.


    Das gilt auch bei Wechselrichtern, aber da wiederhole ich mich jetzt nur ;-)

    Etwas gutes (wenn man das in diesem Zusammenhang so sagen darf) hat der Ukraine/Russlandkonflikt. Wurde ich für meine InselPV auf der Werkstatt letztes Jahr noch belächelt "wozu???", passiert in den letzten Wochen in der Nachbarschaft auf den Dächern ziemlich viel. Ich habe heute an der Unterkonstruktion für unsere Panele auf dem Haupthaus gebaut und hätte, wenn ich das beruflich machen würde, heute zwei PV Anlagen an "Zuschauer" verkaufen können. Das Interesse war groß und ich habe mir jeweils die Zeit genommen, alles detailliert zu erklären. Aktuell beträgt die Wartezeit bei den Solarteuren wohl > 1 Jahr (das mag regional unterschiedlich sein).