Beiträge von ksbulli

    ... ja, man kann ständig und alles desinfizieren. Aber ich bin mir nicht so ganz sicher, ob man sich langfristig damit mehr Probleme einhandelt als es letztlich Vorteile bringt.

    Moin Urban, moin @ll,


    so lange Du Gegenstände reinigst oder (fachgerecht!) desinfizierst - nein.

    Bei Händen / Haut sieht das drastisch anders aus.


    JMO2Ct

    ksbulli

    Ich bin absoluter Impfbefürworter!!!!!

    ...

    Grippeimpfung zeigt uns doch nur, dass man mit so etwas nicht so immunisieren kann, wie es landläufig in den Medien kommuniziert oder suggeriert wird. Für mich erscheint das eher als Beruhigungsmittel insgesamt.


    Sonst hätten wir wohl auch nicht diese Zahl an regelmäßigen Grippetoten....

    Bei der Grippe gibt es ein spezielles Problem:

    Das Virus mutiert aus diversen Gründen recht schnell. Sprich es muß jeweils für die nächste Impfsaison geschaut werden, welche Stämme in Asien „en vouge“ sind und eine Chance haben, sich munter zu verbreiten. Auf diese wird dann abgestellt. Außerdem schafft es eine Grippewelle im Schnitt 2* um unseren hübschen Globus, bis sie sich „totläuft“...

    Die derzeitigen Impfstoffe zielen jeweils auf drei Erregerstämme ab und wenn ich das richtig erinnere wird derzeit ermittelt, wie der Impfstoff für die Saison 2021 (sic!) zusammengesetzt wird.


    Also kannst Du dir an zehn Fingern abklavieren, dass es immer mal wieder ein Erreger von Asien bis zu uns schafft, der vorher nicht auf dem Zettel war.


    Kurz: Es gibt nicht „DIE“ Grippe und deshalb nicht „DEN“ Impfstoff. Und damit bleibt der Fakt, dass Du mit Impfung eine bessere Chance hast, als ohne ... aber halt keine Sicherheit ...

    Blöd, ist aber so!


    Soweit meine zwei Pfennige


    ksbulli

    Es behauptet niemand, dass eine Kausalität besteht, Asdrubal. Aber zu behaupten, dass Raucher gefährdeter als Nichtraucher sind klingt zwar sehr logisch, wird aber nicht durch Fakten gestützt. ...


    Es geht auch nicht darum das Rauchen schön zu reden. ...

    ... nur ganz kurz der guten Ordnung halber und leider aktuell nicht mehr mit Quellen belegbar (habe ich schlicht nicht aufgehoben):


    Zu Anfang der Pandemie habe ich einen Artikel bezüglich Gefahrenpotentiale für die Erkrankung an COVID-19 gelesen, der u.a. Korrelierte, dass in China 48% der erwachsenen Männer rauchen, aber nur ein einstellige Prozentsatz der Frauen. Das entsprach auch weitgehend der Verteilung der Infektionen ...

    Moin Tom,

    moin @ll,


    vorab: Ich nehme jetzt mal pars pro toto Deinen Beitrag, ohne das persönlich zu meinen.


    Ich lese immer wieder Beiträge, in denen postuliert wird, dass Pflegekräfte und oder Einsatzkräfte diverser Fachbereiche (von Katastrophenschutz über Feuerwehr bis hin zur Polizei) im Ernstfall ihren Dienst liegen lassen und nicht erscheinen / sich absetzen.


    Ich empfinde das in dieser Pauschalität als ziemliche Unverschämtheit!


    Neben der Tatsache, dass es sich um eine bloße Vermutung handelt, spricht die Praxis eine andere Sprache. Ich nenne nur die vielen Kolleginnen und Kollegen aus dem Ehrenamt, die zur Zeit Dienste besetzen, die es vorher so gar nicht gab, z.B. das Screening-Fahrzeug im Rhein-Erft-Kreis, welchen freiwillig und gemeinschaftlich von den HiOrg besetzt wird. Oder die Feuerwehren, die auf „Wochendienstplan“ umgestellt haben, sprich eine Wachtour übernimmt sieben Tage Dienst en bloc und wird dann von der anderen Tour für die nächsten sieben Tage abgelöst. Das muß auch eine Familie erst einmal mitmachen ...


    Zum Thema Kohortenisolation in der stationären Altenpflege:


    Ich hatte Ende Februar/Anfang März ein längeres kollegiales Gespräch mit einer unserer Heimleitungen, die genau dieses Thema beleuchtete. Es ging u.a. um die Beschaffung von Feldbetten für Personale...


    Genau die Pflegekräfte haben für den Fall von sich aus angeboten, die Quarantäne gemeinsam mit den Bewohnern im Haus zu verbringen, um einen Keimtransfer von drinnen nach draußen zu verhindern und die nicht infizierten Kollegen bzw. die Familienangehörigen nicht zu gefährden. Es wurde sogar das Problem des Personalausfalls in der Küche andiskutiert und von den Pflegekräften eine Einführung in die Küchengeräte gefordert, um eine eigensuffiziente Verpflegung von Bewohnern und Personalen sicherzustellen.


    Hat noch irgend jemand Fragen bezüglich des Pflichtbewusstseins von Menschen in meiner Berufsgruppe?


    Sicher, es gibt auch hier die Spreu und den Weizen, aber es gibt nicht nur Spreu ...


    JMO2Ct


    ksbulli

    ...

    Ich hoffe stark, dass man aus dem Umgang mit der Pandemie lernt und die Zuständigkeit zentral auf Bundesebene bündelt und den Ländern sowie den Gebietskörperschaften (Landkreise, Städte, Gemeinden) komplett entzieht.

    ...

    ... eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr ...

    Traurig, aber wahr!

    ... vor allem, wenn mit einem handelsüblichen Essigreiniger oder verdünnter Essigessenz im Haushalt bei normaler, gründlicher Reinigung über 95% aller gängigen Krankheitserreger liquidiert werden ...

    🤔


    Be prepared!


    ksbulli


    p.s.: Sprüdesinfektion hat aber zumindest den charmanten Vorteil, eingeatmet zu werden. Dann wird die Lunge gleich mit desinfiziert. Ist halt blöd fürs Surfactant, aber irgendwas ist ja eigentlich immer ... 🤪 /ironie off

    Moin Ben, moin Andreas,


    sehr guter Hinweis!

    Der Alhambra lief seinerzeit vom selben Band wie der VW Sharan und Ford Galaxy. Letztere hatten wir zu etlichen Stückzahlen im Fuhrpark mit eben diesen Zusatzheizern ... und die Autos der Chefs wurden dann auch gerne mit dem Steuergerät für die Standheizung ausgestattet ... der Rest war ja schon drin!


    Also mal nachforschen, das Steuergerät habe ich mit grob 120 Euronen im Kopf ...


    Be prepared!


    ksbulli

    ...hatten im alten HSP Forum noch Propolis und Weiteres erwähnt.

    Ist das auch hier eventuell von Interesse? ...

    Moin Borath,

    moin @ll,


    Nein!


    Diese Hausmittel haben bei „Schnupfen NATO einfach“ bzw. grippalem Infekt ihre unbestrittene Daseinsberechtigung. Diese Erkrankungen befallen allerdings primär die oberen Atemwege, weshalb diese Mittel auch dort ihre Wirkung entfalten können.

    Bei der aktuellen Pandemie handelt es sich jedoch um einen Virus, der erst in der Lunge, sprich den unteren Atemwegen seine fatale Wirkung entfaltet!


    Ein ansonsten fitter Mensch mit einem unbelasteten Immunsystem kommt mit der Infektion zurecht (= das sind die Menschen mit einem unsymptomatischen bis milden Krankheitsverlauf). Nichtsdestoweniger verteilen diese den Erreger in ihrer Umwelt, womit er auch vorbelastete / vorerkrankte Mitmenschen erreicht.

    Letztendlich gehören alle Verdachtsfälle ärztlich begutachtet, um zu entscheiden, wer intensiverer medizinischer Betreuung bedarf. Ein Punkt, der zu der derzeit guten Bilanz in D beiträgt, scheint derzeit zu sein, dass schon recht frühzeitig eine Hospitalisierung in Betracht gezogen wird und nicht erst, wenn der Patient intensivpflichtig wird...


    Von dieser Warte aus betrachtet, ist jetzt nicht der Zeitpunkt über Hausmittel zu sinnieren, sie sind einfach an dieser Stelle kontraindiziert.


    JMO2Ct


    kabulli


    p.s.: Ich bin absolut kein Gegner von natürlichen Mitteln, Hausmitteln etc. - im Gegenteil. Aber hier bitte nicht ... 😉

    ...

    Niemand von den Knechten die da Möbel schleppen oder eine Ordnungsamt-Jacke tragen hat einen Eigen oder Fremdschutz an ! Handschuhe,Abstand oder Maske - alles Fehlanzeige.

    ...

    Moin Andreas,


    warum auch? So ein Virus hat aus seinen Stolz, der weiß schon, warum er diese Leute nicht anfällt ...


    SCNR 😉


    Aber es ist in der Tat so, dass Du in allen Lagen Leute findest, die nicht weiter blicken, als bis zu ihrer Fußspitze. Die haben gerade einen Tunnelblick und es braucht sehr, sehr viel Geduld und Überzeugungsarbeit, die einzufangen ...


    Hab selbst in unserem Laden manchmal Nackenschmerzen vom Kopfschütteln!


    kabulli

    Moin @ll,


    nun ich versuche auch einmal (Zwischen-)Bilanz zu ziehen. Mein Hintergrund ist, dass mein AG zum Bereich KRITIS gehört und ich als S5 Stabsfunktion wahrnehme. Meine Partnerin arbeitet fest im Home Office und die Mutter meiner Kinder (ja, Patchwork) in der Palliativpflege. Wohnlage ländlich in der Nähe einer Millionenstadt = Arbeitsort


    1. Zeitpunkt

    Diese Unterscheidung ergibt sich aus der Informationslage und dem Vorbereitungsgrad

    Mithin waren wir frühzeitig gewarnt und eine fortlaufende Rotation sichert den Grundbestand. Es gab also keine „Sekunde Null“ ...


    2. Bug in/out

    Bei einer Pandemie stellt sich die Frage nicht ...


    3. SO

    Dort herrscht - im Gegensatz zu hier Katastrophenalarm landesweit. Gleichzeitig ist die Netzversorgung (Home Office!) dort schlechter als hier. So why ... vgl. Punkt 2.


    4. Fluchtfahrzeug

    Der Bulli steht mit Motorschaden aber es existieren zwei weitere Mobile. Davon beantragte der Kombi am Montag spontan Homeoffice ... Batterie hatte Totalschaden. Das Problem wurde heute unter Subventionierung der lokalen Wirtschaft gefixt ...

    Aber wie unter 2. & 3. beschrieben: qui bono?


    5. Lonley Wolfe vs. Social behavior

    Auf meiner Arbeit ist es klar, aber im privaten gilt: „Trau schau wem ...“

    Viel schlimmer sieht es bei meiner Partnerin aus:

    Ihr AG kaschiert seine unternehmerische Unfähigkeit hinter einer Mischung aus Erpressung und leeren Versprechen. Dem würde ich gerne die Wolfszähne nicht nur zeigen, sondern auch zu spüren geben!


    6. Abwarten und ...

    Nach der Lage ist vor der Lage!

    Selbst wenn die akute Pandemie vorbei ist, werden wir vor großen Herausforderungen oder Problemen stehen. Im persönlichen wie auch im gesellschaftlichen/wirtschaftlichen Bereich!

    Moin,


    nach gemachten Erfahrungen - 3 Kinder und etliche Notfalleinsätze im Rettungsdienst mit den Stichwort „Drohende Geburt“ - rate ich jeder werdenden Mutter dringend zu einer Entbindung im Krankenhaus oder Geburtshaus. Allein weil dort der medizinische Apparat im Bedarfsfall einfach zur Verfügung steht.

    Bei keinem meiner Kinder gab es im Verlauf der Schwangerschaft irgendwelche Risikoanzeichen, aber zwei Kinder hätten eine Hausgeburt nicht überlebt und bei meinem dritten Kind wäre die Mutter postnatal um Haaresbreite verblutet. Wie gesagt bei optimaler Geburtsvorbereitung und glattem Schwangerschaftsverlauf.


    Und ich habe einfach zu viele werdende Mütter unter Presswehen mit nicht vorhersehbaren Komplikationen unter Alarm in den Kreißsaal gefahren ...


    Am Ende ist es dann dank guter medizinischer Versorgung immer gut gegangen, aber „auf dem platten Land“ hätte ich das nicht erleben mögen!


    Ich weiß, gestandene Landhebammen werden mich für diese Aussage steinigen, aber ich behaupte steif und fest, dass eine frisch entbundene Mutter mit ihrem Kind ein Krankenhaus fröhlich und glücklich zwei Stunden nach Geburt verlassen kann, wenn alles gut gegangen ist, nur wenn es Komplikationen gibt, möchte man sich doch hinterher noch im Spiegel anschauen können...


    Zur Frage Kapazität und CoVid:

    Ziel der derzeitigen Politik ist es, die Infektionskurve abzuflachen, damit die Kapazitäten sowohl für die Akutbehandlung als auch für die Grundversorgung - und dazu gehört die Geburtshilfe - auch in den nächsten Monaten ausreichen...


    Also r3chtzeitig vor Ort informieren (geht auch telefonisch oder per Mail) und mit einer Hebamme vor Ort im Rahmen der Vorsorge beraten. Die kennen die Situation in den Krankenhäusern meist recht gut!


    Und noch wichtiger:


    Freut Euch auf den neuen Erdenbürger!


    Denkt der


    ksbulli

    Moin,


    ich habe gestern im sehr kleinen Paketshop im Nachbardorf etwas abgeholt. Schild an der Tür: Aus Gründen Infektionsschutz darf nur noch einzel eingetreten werden.

    Die Leute unterschiedlichen Alters stehen brav mit großem Abstand vor der Tür und finden es richtig!


    Na bitte, geht doch!

    Wenn ich das mal so dazwischenwerfen darf.

    Wer kein Desinfektionsmittel hat, kann sie auch einfach nur auskochen. dabei reicht es sie 5-10 min im kochenden Wasser zu lassen. danach wie bei TID aufhängen, und nur noch an den Laschen anfassen

    ... gib nen Schuß Essig dazu und Du bist 100% auf der sicheren Seite ... 😉

    ... wer einmal eine Chlorakne verursacht durch Wäsche die mit einem französischen Waschmitteltab „behandelt“ wurde gesehen hat, weiß um den „niedrigst dosierten“ Umgang unserer frankophonen Nachbarn mit diesem harmlosen Mittel ... 🤪

    Hi tomduly, hatte mich ja ... ausgiebig gerade mit dem Thema Kaffeeeinlagerung beschäftigt und ein Fazit meiner Recherche war, das gemahlener vakuumierter Kaffee hier die bessere alternative darstellt. Auch einleuchtend bei der Überdenkung, dass bei Bohnen selbst wenn ebenfalls vakuumiert eben durch die Zwischenräume zu viel Luft enthalten bleibt und dadurch auch die Ursache für ein "vermuffen" darstellt....

    DITO dem stimme ich zu... Instandkaffee einfach nur <X:thumbdown:

    Moin Schü,

    das nimmt mich wunder, immerhin lagern die großen Erzeuger bisweilen eine ganze Jahresernte über 12 Monate ein, nur um aus spekulativen Gründen den Markt zu verknappen und die Preise hoch zu treiben. (Man muss dazu wissen, dass Kaffee nach Öl vom Finanzvolumen her der zweitgrößte Weltmarkt ist.) Das ist zwar eine spekulative Maßnahme, kam aber in der Vergangenheit durchaus vor. Der Kaffe wurde dann mit Verzögerung langsam im Folgejahr auf den Markt gebracht. Leidtragende waren nicht nur die Konsumenten, auch die Produzenten konnten im Folgejahr weniger verkaufen und blieben auf Teilen ihrer Ernte sitzen. Der Endkunde hats nur im Geldbeutel und nicht am Geschmack gemerkt ...


    Zum letzen Satz: 100% d´accors!


    Be prepared!


    ksbulli