Beiträge von ksbulli

    ... Selbst gerade mal gesucht, nennt sich tatsächlich "Holländische Kampftragetasche/rucksack" sowie ob überhaupt noch zu bekommen und HIER & HIER mal Links zum gebraucht-kaufen gefunden! ...

    Moin Schü,

    Moin @ll,


    die gibt es auch in einer Version der Brexiteers, dieses Modell habe ich einige Jahre als Einsatztasche zu stehen, da ich häufiger die Wache gewechselt habe ... habe sie dann auch einem Kollegen empfohlen, ebenfalls hochzufrieden: Einsatztasche


    Be prepared

    ksbulli

    Kann man den chinesischen Zahlen wirklich trauen?

    Nun ja, seit die WHO die Infektion als Notfall definiert hat, steht China im Fokus des Interesses. Sollten sich die Zahlen im Nachgang als manipuliert herausstellen, wäre der Gesichtsverlust für China enorm.

    Würde sich das mit dem Chinesischen Weltbild vertragen?


    Fragende Grüße


    ksbulli

    Moin kurzer Bericht aus der Voreifel:

    Die FFW hatte gut zu tun, allein hier im Dorf hat es einige Bäume gekostet. (Bei uns auf dem Hof zwei, davon musste einer von der FFW zerlegt werden, den anderen habe ich vorhin hinterm Haus so weit zerlegt, dass man wieder durch kommt...).

    Gegen 06:00 Uhr gingen noch einmal die Sirenen!

    Im übrigen ist das Sturmwichteln (Du stellst raus, was du nichtmehr brauchst und schaust, welcher Nachbar es bekommt 🤪) glimpflich abgegangen.

    Im Augenblick weht es nur noch mit Sieben, in Böen vielleicht acht, aber NINA warnt vor starken Gewittern im Rest des Tages!


    Be prepared!

    ksbulli

    Moin tid,

    Luftdruck nun bei 992hPa. Für ein richtiges Tief sollte es noch weiter fallen.

    ...


    nun ja, das Tief zieht von Schottland nach Norwegen. Das heißt, der Kern des Tiefs zieht an uns vorbei.

    Aber entscheidend für die Energie des Windfeldes ist der Isobarengradient. Sprich je dichter die Isobaren liegen, desto höher ist die Windgeschwindigkeit. Und da hat Sabine ordentlich „Holz vor der Hütte“...

    Im Kern des Tiefs ist der Wind Vergleichsweise extrem ruhig. Ich werde nie vergessen, wie ich auf einer Schulfahrt auf einer Wanderung ein kleines Tief gequert haben. Rundum Wolken und Wind, auf einmal blauer Himmel und Ruhe!

    So weit zum Thema „im Auge des Sturms“

    Meldungen von heute 15:00 UTC:


    Reykjavik: 956,6 hPa

    Stavanger: 958,7 hPa

    Lerwick: 948,6 hPa (Shetland Inseln)


    Zum Vergleich:

    Hamburg: 992,9 hPa

    Paris: 1008,7 hPa

    Köln: 1004,3 hPa


    Damit beschreibt der Gradient über grob drei synoptische Einheiten bis zu 60 hPa, das ist ne ganze Menge ...


    Kommt gut durch die Nacht, da oben!


    ksbulli

    ... niemals in Lee von einer infektiösen Person stehen bleiben, das minimiert das Risiko der Aspiration von Aerosolen um ca. 73,1%. Oder die Atmung einstellen ...


    SCNR


    Im ernst:

    Du inkorporierst ein Aerosol genauso wie ein Speicheltröpfchen, welches ein Patient abhustet oder niest. Rein physikalisch gesehen unterscheiden die sich maximal in der Größe. Deshalb greifen auch die selben Schutzmechanismen.


    Just use common sense!


    ksbulli,

    der sich in der Geophysik mal länger mit Aitkenkernen unterhalten hat ...

    Coronavirdae sind 120 - 160 nm große Virionen. (Quelle: Wikipedia)

    Zu Desinfektion reichen Mittel der Zertifikationen „Begrenzt Virozid“ (wirksam gegen behüllte Viren), „Begrenzt virozid plus“ und „Virozid“ (Quelle: RKI; FAQ zu Vorona-Viren)


    Zur Temperaturstabilität habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, erinnere aber die Aussage, das es bei Raumtemperatur ca. 9 Tage „überlebt“ ...

    "Wenn es so groß angekündigt wird, kommt da meist nichts von..." ;-)

    ...Einige Mitleser werden Feuerwehrleute sein oder in einer anderen Organisation. ;-) Aber ist ja besser wenn keinem was passiert.

    Moin David,

    Dank für deine guten Wünsche ... ich hoffe, wir werden nicht alarmiert ...

    Aber zu deinem Eingangssatz:

    Ich habe lange keine Wetterkarte mit einer derartigen Isobarendichte mehr gesehen! Der Luftdruckgradient ist schon deftig, der Temperaturgradient auch - da ist schon ordentlich „Dampf auf dem Kessel“ und mittlerweile haben wir ja auch nur weniger als 48 Stunden vor dem Ereignis, da werden die Vorhersagen schon deutlich präziser!


    ksbulli

    Doch, doch, genau den Ausbruch des Mt. St. Helens hatte ich gemeint. Damals verstopften wegen der Ascheeruptionen in den Werken der Halbleiterproduktion u.a. von intel die Filter. Folge:

    Schlagartige Verknappung von Prozessoren der Serien 8080/8085 und noch einiger anderer Systemkomponenten. Es gab halt nur zwei Werke, die die Wafer herstellten und die konnten mal locker eine halbe Jahresproduktion shreddern. Bis dann die Reinraumproduktion wieder lief, dauerte es fast ein weiteres halbes Jahr. Die Bauteileverknappung hielt AFAIR fast ein Jahr an mit entsprechenden Preisentwicklungen...

    Ich war als junger Werkstudent seinerzeit in einer Abteilung für Steuerungsbau und Elektronikentwicklung zuständig für die Beschaffung. War nicht lustig ...


    Die Parallele zur Pharmaproduktion heute:

    Die Herstellung der Wirkstoffe konzentriert sich in den Händen von zwei oder drei Werken in einer Region. Es geschieht eine Katastrophe und die gesamte Welt erhält keine Medikamente mehr ...

    Gut, die Branche ist eine andere, die Produkte sind andere, die Gründe für die räumliche Konzentration der Herstellung sind andere und die Katastrophe ist eine andere, aber der Mechanismus ist der selbe:

    Katastrophe vor Ort legt die Versorgung mit Vorprodukten einer essenziellen Branche lahm - und zwar weltweit ...


    Denkt der ksbulli, über den Zaun blickend ...

    ... na ja, das Thema „Lieferengpässe bei Medikamenten“ ist ja nun schon so lange am kochen, dass selbst Herr Spahn schon laut darüber nachgedacht hat, die Herstellung in Europa wieder attraktiver zu machen ...

    Scheint wohl doch nicht der ultimative Gedanke gewesen zu sein, ausschließlich auf wirtschaftliche Aspekte beim Gesundheitswesen zu setzen ...

    Irgendwie hat die Lektion vom 18.5.1980 noch nicht gesessen! 🤓


    Denkt der ksbulli

    … da war ja noch was: Infektionsschutzgesetz


    ...


    rechtlich sind wir ja anscheinend gut darauf vorbereitet ;)

    ... ein Blick auf die Seite des RKI bringt auch hier aktuelle Erkenntnis, in diesem Falle durch einen Link auf die entsprechende Verordnung:


    Meldepflichtverordnung zum Coronavirus


    gut, nicht so wortreich dargestellt (wurde wohl nicht von einer Medienrechtskanzlei verfasst) aber schon recht eindeutig. Immerhin ergibt sich hieraus, dass die Infektion unter das IFSG fällt, wohingegen der gute Anwalt dies noch in den Konjunktiv setzt ....

    Na ja,

    die Hersteller sichern die Einhaltung gewisser Schutzstandards zu. Dazu ist es notwendig, dass definierte Materialeigenschaften eingehalten werden, wobei der Hersteller die Lagerungsbedingungen nur eingeschränkt beeinflussen kann. Mit einem Verfallsdatum kann der Hersteller einigermaßen sicher sein, dass die geforderten Eigenschaften auch bei ungünstigen Lagerungsbedingungen eingehalten werden ...

    Und die Maske sollte ja auch auf der Nase bleiben oder wie Cephalotus schreibt: ... die Gummibänder spröde werden ...


    Und jetzt versetzt euch doch bitte in die Situation des Herstellers:


    Der Kunde schiebt eventuelle Personenschäden durch Stäube oder Kontaminationen im Zweifel auf den Hersteller. Wenn dieser aus Materialkontrollen nachweisen kann, dass sein Produkt nach einer Lagerzeit von n Jahren noch normenkonform ist, hat er seinen Teil der Geschichte erfüllt und der Kunde hat die Beweislast. Was ist jetzt das attraktivere Geschäftsmodell - nach n Jahren neue Masken zu verkaufen oder nach n+x Jahren einen Regressprozess zu führen?


    Ich glaube, ich hätte da eine Antwort ... 😉

    Moin Wachwilli,

    moin @ll,


    um es kurz zu machen:

    Das RKI nennt keine gegen 2019-CoV spezifisch wirksamen Substanzen. Mit Datum von heute wird im FAQ zur Therapiemöglichkeit ausgesagt:

    Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung. Für andere Coronaviren, wie beispielsweise MERS-CoV, sind manche Substanzen in der Erprobung im Rahmen von Studien.“ (Zit.)

    Auch auf den Fachinformationsseiten des RKI werden keine spezifischen Behandlungsinformationen genannt!


    Wenn es validierte Wirkstoffe oder Therapieansätze gäbe - dort wäre ein Hinweis zu finden!


    JMO2Ct


    ksbulli

    Moin Wolfshund, moin @ll,


    das die Maßnahmen vergleichbar denen einer (echten) Influenza sind, erscheint mir nicht unlogisch ... 😉


    Was die Bevorratung an Hygienematerial (Masken, Anzüge ...) angeht:

    Geh bitte nicht von dem Handvorrat in deiner Wache aus. Die Gebietskörperschaft als Trägerin des Rettungsdienstes bevorratet i.d.R. nicht dezentral, weil das logistisch / materialwirtschaftlich eher unsinnig ist ...


    Be prepared


    ksbulli

    Moin @ll,


    um die Diskussion wieder etwas von der Vermutungsebene auf die Faktenebene zu heben, erlaube ich mir mal auf die Seite des Robert-Koch-Institutes zu verweisen:


    RKI Seite zum Thema


    Das charmante an dieser Quelle ist nicht so sehr die Tatsache, dass es quasi die „amtliche“ Quelle ist, sondern vielmehr, das hier teilweise tagesaktuelle Informationen (letztes Update einiger Beiträge von heute, und das heißt Samstag, hier auch die absoluten Fall- & Todesfallzahlen) vermittelt werden.

    Gleichzeitig werden hier alle offiziell international verfügbaren Informationen distribuiert, bis hin zur WHO ...

    Leider sind nicht alle Artikel auf deutsch verfügbar.


    Ach so, bevor jemand mit Verschwörungstheorien um die Ecke kommt, weil das ist ja ein Institut, dass an ein Ministerium angegliedert ist:

    An diesem Institut arbeiten über 1000 Menschen, darunter 450 Wissenschaftler. Wenn da im größeren Stil Fakten „hingebogen“ würden, dann vertraue ich der Tatsache, dass in einer so großen Gruppe mit Sicherheit auch Menschen mit hohem Berufsethos arbeiten ...


    Lediglich der guten Ordnung halber erlaube ich mir den Bereich der Hygieneempfehlungen nochmals getrennt zu verlinken:

    Zuerst die Empfehlungen für den Einreisebereich bei Verdachtsfällen, bestätigten Fällen etc. Interessant ist die Tatsache, dass auf bereits herausgegebene Empfehlungen zu SARS-Infektionen rückgegriffen wird - aus guten Gründen, wie ich finde ...


    Hygieneempfehlungen RKI für Umgang mit Verdachtsfällen bei der Einreise


    Sowie die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema „Hygiene für Jedermann“:


    Allgemeine Hygieneempfehlungen der BZgA


    Immerhin begreifen wir uns ja als Fachforum ... 😉


    Viel Spass beim Lesen, es lohnt sich!


    ksbulli