Beiträge von frieder59

    Man könnte das Pferd natürlich auch von der anderen Seite aufzäumen :


    Werden die Dinge, die duch die ganze Welt , bzw. durch ganz Europa gekarrt werden denn unbedingt

    gebraucht ?


    Bei einer massiven Verteuerung von Energie (nebenbei auch für den Transport) stellt sich vielleicht

    die Frage, ob dann immer noch gleich viel Frühkartoffel aus Marokko oder Erdbeeren aus Spanien hier ihre Abnehmer, bzw Kaufkraft finden ? Vieleleicht löst sich das Fahrerproblem dann wegen verringerter Nachfrage.

    .

    Wenn der Transport über lange Strecken mangels Fahrern und hoher Spritpreise unrentabel oder unmöglich wird, bleibt eben nur noch regionales Wirtschaften .

    Russpelz ist ja nett. Ich hab vor 40 Jahren gesehen, wie sich in drei Meter Entfernung der Deckel von

    einem Ölofen um etliche Zentimeter gehoben hat. Danach war die ganze Bude voll mit öligem Ruß, besonders nett auf dem Teppichboden - seitdem heize ich weitgehend mit Holz. Der Staub lässt sich leichter abwischen:)

    Sinnvoll erscheint mir, wenn eine Firma einen Teil der Mitarbeiterparkplätze mit Ladensäulen ausstattet und selbst auf dem Betriebsgelände den benötigten PV-

    Strom produziert und direkt zum Laden zur Verfügung stellt.


    Bei 100 Mitarbeiterautos und 20 Ladeplätzen , könnte jeder Mitarbeiter an einem Tag pro Woche sein Auto für 8 Stunden direkt mit Sonnenstrom laden.

    Mit Schnellladern könnte man das auch auf 10 Schichten a 4 Stunden erweitern,

    wobei einer dann vielleicht nur 4 Stunden , und ein anderer 12 Stunden braucht.


    Wem das nicht reicht, oder wenn die Sonne nicht scheint, muß der Strom eben (ergänzend) aus dem Netz geholt werden, was ja auch der Fall ist, wenn jemand nachts zu Hause ladet (seofern er keine eigene PV mit Spreicher hat)

    punkto "investieren" . Als erstes fielen mir Hafermilch -Aktien ein . Aber ne ganz interessante Frage

    dürfte es sein, wie es dann auf dem Aktienmarkt nach so einem Blackout ausschaut ? Ob sich da da Einsteigen in Bereichen lohnt?

    @ Makato: wenn Du mit kritischen Zeiten WK II meinst, darf man nicht vergessen, daß es da noch eine Zivil- und Militärverwaltung gab, die zur Not im Luftschutzkeller mit Formularen, mechanischer Schreibmaschine, Durchschlagpapier, Stempel und Kerzenlicht, Zugriff auf Papierregister, Listen usw gewohnt war , zu arbeiten , nebst Meldern der verschiedensten Sorten, Feldtelefonen , Feldpost .


    Ein Verwandter ist im März 45 hinsichtlich Volkssturm noch uk gestellt worden, damit er die Wochenschau-Filmrollen von München in Kinos in Bayr. Wald bringen konnte.

    Der Hinweis , daß die primäre Kochstelle ausfällt ,kam etwas zu spät, da ich heute morgen angesichts

    der kühlen Temperaturen eh schon beschlossen hatte, ab sofort den (Flüssiggas-Tank) Herd nicht mehr zu benutzen und den Holzküchenherd einzuheizen und darauf Kaffee zu kochen.


    Nachdem die Kaffeedose fast leer ist, wirds mal Zeit die Kaffee- und Tee-Vorräte mal zu registrieren.

    Von der Ausgangssperre hab ich nix mitbekommen und streich durch den von außen nicht einsehbaren Garten um die Reste von Teeblättern Zitronenmelisse, Pfefferminz, Beerenblätter, Brennessel noch einzusammeln.


    Wenn ich doch was von der Ausgangssperre mitbekomme, stellt sich die Frag, wie ich mit dem Besteller des angrenzenden Maisackers, der weiter weg wohnt, in Verhandlungen einsteigen kann, ob er ein paar Maiskolben entbehren kann .


    Nachmittags schaff ich dann Brennholzvorräte ins Haus.

    Als Tagesbeschäftigung würde ich mal langsam anfangen, soweit es draußen noch ruhig ist , die Brauchwasservorräte mit den geleerten Gefäßen aus dem Weiher wieder aufzufüllen und gleichzeitig zu schauen , welche Gefäße man noch aktivieren könnte: Vorratstonnen, Wäschewannen, Eimer.


    Sicherheitstechnisch würde ich Türen und Fenster der Nebengebäude soweit möglich, von Innen verstärken und zuschrauben, nageln . Ebenso würde ich anfangen Haustüre und Fenster im Erdgeschoß von innen mit Holzplatten und verkeilten Balken zu verbarrikadieren. Zugang dann nur noch über eine Nebentür .

    Bei einem großflächigen und langfristigen Black-out ist der 2,5 kW Benzin-Stromerzeuger als Ersatz für eigene PV-Erzeugung mit Akkus sicherlich die wesentliche bessere Alternative bei Nacht und schlechtem Wetter , wenn man auf seinem Grundstück seine eigene Ölquelle nebst Raffinerie hat , oder zumindest einen Benzintank mit ein paar tausend Litern in der Garage.

    Mal eine Verständnisfrage zur 3. Impfung :


    soll da dann zB, der aktuelle Biontech-Impfstoff als 3. Impfung verabreicht werden, oder ist da eher angedacht, daß dann zB in Hinblick auf Delta "neuen" erweiterten,/modifizierten Impfstoff verabreicht wird ?

    Als ich das von den öligen 1€ großen Partikeln gelesen habe , wollte ich etwas ironisch hier eigentlich schreiben, daß das ja beruhigend ist, und man sich ja so Mundschutz/Masken , die wegen Corona ohnehin vorhanden sind , sparen kann.

    Dann las ich den verlinkten Artikel, nachdem die Luft laut Untersuchungen ok sei und keine Gefahr droht und hab mir meine Anmerkung gespart.

    Gestern war dann zu hören, daß Dioxion in der Luft sei. Seveso lässt grüßen .

    Wenn eine Müllverbrennungsanlage in einem Chemiepark brennt, denkt man eigentlich auch erst mal daran, daß da drin nicht Gartenabfälle verbrannt werden.

    Für mich wirfts mal wieder ein bezeichnendes Licht auf den staatlichen "Bevölkerungsschutz".

    Es ist ja immerhin schon mal ein Trost, wenn Bundesminister Altmaier endlich mal öffentlich einräumt, daß man zukünftig

    wesentlich mehr Strom als bisher brauchen wird, wenn man zB für Mobilität und Heizen Strom statt fossile Rohstoffe einsetzt.


    Bei einer öffentlichen Planung müsste man für zukünftige Fälle von mehrtägiger Dunkelflaute auch mal die Möglichkeiten von gezielten

    Stromabschaltungen oder Rationierungen diskutieren . Ist dann allerdings dann das Einräumen des Umstandes, daß man nicht alles

    100 % im Griff hat. Aber wenn ich nur noch eine bestimmte Menge Strom habe, erscheint es mir sinnvoller, den vorhandenen Strom

    nach gewissen Kriterien zu rationieren , als einfach abzuwarten und zuzuschauen , bis das Netzt wegen Überforderung dann komplett zusammen bricht.


    Letzte Alternative hat allerdings den gewissen Charme, daß man bis zum letzten Moment immer noch hoffen kann, daß sich das Blatt doch noch wendet.

    In Vor-google-maps-Zeiten erhielt ich vom Veterinäramt einmal die Aufforderung, irgendwelche Impfnachweise gegen eine

    Fischseuche nachzuweisen. Hing wohl mit der Satellitenbildauswertung für die Landwirtschaftsämter zusammen, auf denen

    mein Schwimmteich anscheinend zu erkennen war .

    Man gab sich behördlicher Seits mit meiner Mitteilung zufrieden, daß ich keine Fische halte .

    Wie wäre es denn mit einem russischen " Buchanka" von UAZ , wird heute noch wie vor 60 Jahren gebaut.


    Laut Importeur braucht man zum reparieren nur einen 19 er Schlüssel und einen Hammer.

    Das Problem mit den Landstraßenrasern, die von 100 km/h als Mindestgeschwindigkeit ausgehen, habe ich auch wenn ich mit PKW und 1,3 t

    Anhängelast so mit 70-75 km/h unterwegs bin.

    Ich hab mich gerade gefragt, warum eigentlich die Enteignungsbefürworter nie das Vorkaufsrecht ins Spiel bringt .

    Bezüglich Eigentumswohnungen stellte ich allerdings gerade fest, daß die Gemeinden bisher beim Verkauf von Eigenumswohnungen

    (bisher) kein Vorkausfrecht haben.

    Dies dürfte sich aber mit einer einfachen Gesetzesänderung auf Bundesebene korrigieren lassen .

    Man könnte natürlich dann noch weiter diskutieren , ob das kommunale Vorkaufsrecht dann zum Verkehrswert ausgeübt wird .

    Weitere Einschränkung wäre dann noch denkbar, wenn sich der Erwerber verpflichtet, die gekaufte Wohnung zu eigenen Wohnzwecken zu

    verwenden.


    Läßt man das mit dem Vorkaufsrecht zum Verkehrswert , so kappt man damit aber mit einem einmaligen Kauf die weitere Wertsteigerungsspirale.


    Wird eine Eigentumswohnung heute zum Preis von 200.000 € verkauft , so könnte die Gemeide die Wohnung heute zu dem Preis endgültig erwereben. Ansonsten wird die Wohnung vielleicht nach der 10 jährigen Spekulationsfrist vom Verkäufer für 300.000 € verkauft.


    Ich denk mir, daß mit den steigenden Preisen auch die Mieten steigen werden/müssen , damit der Erwerb durch neue Eigentümer überhaupt erst realisierbar ist.


    Bei der Berliner Enteignungsinitiative geht es anscheinend vorerst um die Enteignung der Wohnungskonzerne , ich seh aber auch langsam

    eine Furcht bei privaten Eigentümern, die ihre Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge erworben haben und vermieten .


    Für meinen Teil bin ich beispielsweise zu überlegen , ob ich nach Auszug des Mieters die Wohnung nochmals vermiete oder gleich zu einem ordentlichen Preis an jemand vekaufe, der selber einziehen will.


    Mit dem Verkaufserlös wird mir dann schon was einfallen.