Beiträge von frieder59

    Mir gehts eigentlich eher um die Feststellung, daß sich der Staat seit Monaten hier gar keine Notwendigkiet zum Handeln sieht. Die elektronische Zahlungserfassung ist in einem Gesetz, in § 146 a Abgabenordnung erfasst. Die Anwendungsrichtlinie bezieht sich nur auf die genaue Ausgestaltung , wie das ganze angewendet werden soll.


    Mir ist jetzt nicht bekannt, daß die Abgabenordnung sowas wie einen außergesetzlichen Notstand für steuerliche Pflichten vorsieht. Im Einzelfall verlängert man dem Steuerpflichtigen die Frist zu Abgabe einer Erklärung oder Zahlung.


    In einem Rechtsstaat kann weder der Finanzminister noch das Bundesfinanzministerium erklären, daß es eine gesetzliche Regelung außer Kraft setzt. Möglciherweise könnte der Bundestag durch Änderung des Gesetzes eine Kompetenz des Bundefinanzministers schaffen , durch eine Rechtsverordnung zB den § 146 a Abgabenordnung außer Vollzug zu setzen .


    Das Problem ist daß man in den zuständigen Behörden überhaupt keinen Handlungsbedarf erkennen kann oder will.


    Die Ausgabe an Insulin auf Rezept an einen gesetzlich Versicherten ist zB völlig bargeldlos, wenn er bezügich der Zuzahlung seine Befreiungskrte vorliegt.

    Ansonsten kann man bei Stammkunden die Zuzahlungen anschreiben. Im übrigen haben Apotheken einen gesetzlichen Versorgungsauftrag im Gegensatz zu Bäckereien usw.

    Die Versorgung mit Bargeld bei Stromausfall nutzt natürlich nichts, wenn man mit Bargeld nichts bezahlen kann, weil die vorgeschriebenen elektronischen Kassen mit ohne Strom auch nicht funktionieren.

    Da wäre es eigentlich an der Zeit, daß das Bundesfinanzministerium schon mal Ausnahmeregelungen für Barzahlungen und die Erfassung von Bareinnahmen für Stromausfall/-abschaltzeiten erläßt.


    Auszahlungen bei den Banken würden dann noch am einfachsten mit den alten Sparbüchern in Papierform funktionieren. Die könnte man zur händisch mit Stempel führen , Empfangsbstätigungen der Kunden abheften und das ganze dann nachtragen.

    Wobei Geld sich nicht mehr öffnenden oder verschließbaren Tresoren außerhalb der Öffnungszeiten nicht verwahren lässt .... und die Alarmanlagen ...

    Hauptsache der Geldtransporter ist unterwegs ...

    .... deswegen gabs bei Toom dort auch nur noch 12 er Ofenrohrteile, Rohre allerdings nur noch mit einer Länge bis 50 cm .


    In der Sendung quer im BR am letzten Donnerstag berichtete ein Wirt aus Franken, daß eine gefrorene polnische Hafermastgans vor einem Jahr 25 € kostete und jetzt 50 €. Ausweislich des fotografierten "Produktzettels" ist die Gans bereits im November 2021 eingefroren worden. Die Preissteigerung ist wahrscheinlich auf die Steigerung der Stromkosten für Gefriertruhe zurückzuführen.

    Entsprechend meiner Stichtagsplanung habe ich in der letzten Woche eine Zentralheizung mit Frostschutz versorgt. Die einzelnen Arbeitsschritte nach der Beschaffung von speziellem Heizungsforst und einer "Prüfpumpe" waren:


    Ablassen des bisherigen Heizungswasser und Aufbewahrung, incl.Ablassen aus den einzelnen Heizkörpern. Notierung der Gesamtwasseraustritts.


    Ancheinend benutzen Heizungsbauer heutzutage spezielles demineraliesiertes Wasser zum Auffüllen von Heizungen . Ich habe mich entschlossen, das vorhandene Wasser weiter zu benutzen , da sich die enthaltenen Mineralien in den letzten Jahren sicher schon an Rohren festegsetzt haben.


    Nachdem ca. 90 l Wasser rauskamen, füllte ich jeweils 20 l Wasser in ein 30 l

    Fass und gab einen 10 l Kanister Frostschutz dazu, das dann durch gemischt wurde. Das reicht für einen Frostschutz bis zu - 15 Grad.


    Dann wurde die "Prüfpumpe" , das ist ein länglicher , offener Blechkasten mit ca. 7 l Inhalt mit einem Druckschlauch an der Heizungsentleerungsschraube angeschlossen . Da der Übergang nicht passte, musste eine Übergangsmuffe her. Nach dem Anschluß und Öffnen der Ventile wurde dann der Kasteninhalt mit der eingebauten Kolbenpumpe mit Handhebel in den Heizungskreislauf gepumpt . Befüllen des Blechkastens mit einer Bohrmaschinenpumpe aus dem Fass.


    Nach ca. 2 Stunden Pumpen waren dann wieder ca. 90 l im Heizungskreislauf.

    Heizung läuft, Druck nachreguliert. Heizung gesichert, wenn der Strom weg ist.


    Kosten : ca. 230 € für Frostschutz und ca. 150 € für die Pumpe, die aber mehrfach verwendbar ist.

    Das Problem , daß stationäre Pflegeeinrichtungen nicht mit Notstromgeräten ausgestattet sind , sehe ich nicht bei den Trägern dieser Einrichtungen sondern beim Gesetzgeber. Die freiwillige Anschaffung einer solcher Ausstattung vermindert den Erlös, den die Einrichtung erwirtschaftet.

    Für die landwirtschaftliche Tierhaltung gibt es offensichtlich tierschutzrechtliche Vorgaben, nachdem jetzt Landwirte Generatoren für die Lüftung usw. vorhalten müssen. Das gilt sogar für die Besitzer von Offenställen, in denen es gar keine Notwenigkeit und Möglichkeit zu einer künstlichen Belüftung gibt . Bei einer Mutterkuhhaltung bauchts auch keine Melkanlage, weil das die Kälber besorgen.

    Aus einer gleichen "Menschschutz"-Überlegung hätte der Gesetzgeber schon längst die Anschaffung/Nachrüstung von Notstromanlagen in Pflegeheim im Rahmen des "Heimrechts" vorschreiben können. Mir fällt gerade nicht ein , wie die aktuelle

    Heimmindestbauverordnung heisst, die die besonderen baulichen Vorgaben von Heimen regelt.

    Wobei solche Anschaffungen die Investitinoskosten erhöhen und im Rahmen der Pflegesatzvereinbarungen auf die Pflegekasssen und/oder Bewohner/Sozialhilfeträger umgelegt werden , was die Kosten für einen Heimplatz weiter erhöht.

    Letzte Woche kam in der Sendung "quer" ein Bericht über einen Diebstahl aus dem Gewächshaus einer Gärterin in Oberbayern.

    Auf einen Schlag waren in einer Nacht 200 kg Tomaten abgeerntet und weg .

    Ich habe bei einer Gemeinschaftspflanzaktion einer Streuobstwiese mit ca. 35 Obstbäumen in der freien Landschaft meine 12 x20l Trinkwasserkanister mitgenommen, um die frisch eingegrabenen Jungpflanzen einzuwässern. Bei der ersten Fuhre wurde das eingelagerte Wasser erst mal "rausrotiert" .

    Ohne die Kanister wäre der Transport in Eimern und Gießkannen im Auto etwas kompliziert geworden.


    Bei diversen Outdorr-aktivitäten werden wohl auch Ausrüstungstücke mit "Dual-Use" verwendet wie Kocher Zelte, Rucksäcke , Zelte ,Tarps , die man normal nützen kann und auch bei der Krise. Das gleiche gilt für die Aurüstung von Handwerkern/bzw, "Bastlern, "Häuslebauern" und "Hobbynutzgärtnern".

    Werkzeug und Material zu haben , war ja während des Lock-Down sinnvoll. als stellenweise Baumärkte dicht waren .


    Und dann gibt es noch "Investitionen", bei denen neben finanziellen Überlegungen vielleicht auch gewisse Autarkiebestrebungen mitspielten , die sich dann nebenbei als Krisenvorsorge darstellen können.


    Ich denke dabei an Ommas alten , nicht rausgeworfenen Küchenherd, den Kaminofen , die kleine Kettensäge bis zum Holzspalter .. , oder die PV Anlage mit Speicher und dem damit zu ladenen E-Auto . "Prepper-Luxus" wäre dann der optionale Inselbetrieb.


    ZU denken wäre auch an einen instandgesetzeten oder neu geschlagenen Gartenbrunnen, Wasserfässer, Zisterne , also Dinge die man laufend nutzen kann , und die sich später mal als der Krisenvorsorge nützlich darstellen .

    Beim Zerschneiden von dickeren, liegenden Stämmen nehme ich grundsätzlich Kunststoffkeile, wenn es darum geht , den Sägespalt offen zu halten .

    Kommt man mit der Kette irgendwie an den Keil, wird nur etwas Material abgeraspelt. Das ist natürlich keine Verwendung als Spaltkeil.

    Ganz nebenbei waren dann zu Beginn der Corona-Pandemie in der Pandemiekiste auch Desinfektionsmittel, deren Menge über das haushaltsübliche Fläschchen hinaus gingen , und Einweghandschuhe. Als dann das Klopapier knapp wurde , war da auch reichlich Vorrat. Und nicht zu vergessen , ein gewisses Seuchenselbstschutzwissen. Wie am Anfang, als man sich über die Infektionswege noch nicht so klar war, die Vorgehensweise, wie öffnet man zB das Auto stellt Waren , steigt ein , desinfiziert die kontamienierten Flächen und entsorgt die Handschuhe .....

    Bei den Kaliberangaben musste ich an eine frühere Holzschutzmaßnahme denken :


    im passenden Kaliber Loch in die Schnittseite eines Scheits bohren (war ohne Akkubohrer wohl ein gewisser Aufwand) , passendes Teil einführen,

    Loch verschmieren .... und dann warten, wo es knallt ...

    Vielleicht sollte man in den Schulen auch Vollzugskräfte einstellen, die dann nach entsprechender Änderung des Schulrechts auch unmittelbaren Zwang anwenden dürfen , zB um störende Schüler für den Rest des Tages in Beruhigungsräume zu verbringen , Ist ja nicht verwunderlich, wenn es immer weniger gibt, die Lehramt für "Nichtgymnasien" studieren, wenn man dann als Lehrer gewissen subjekten holf- und wehrlos ausgeliefert wird. Ich würde mich auch nicht darauf verlassen, daß mir während des Studiums genau das sozialpädagogische Fachwissen beigebracht wird , das bisher immer dann gefehlt hat, wenn Kinder und Jugendliche "aussticken".


    Alternative wäre, die Schulpflicht abschaffen , dann könnten faule, freche Störer gleich rausgeworfen werden . Alleridngs mit der Folge, daß es ohne bescheinigung des Schulbesuchs kein Kindergeld, keine Familienkrankenversicherung und staatlich Transferleistungen für die Fratzen mehr gibt .


    Vielleicht würde das ja ein gewisses Interesse in Teilen der Elternschaft an einer gewissen außerschulischen Erziehung wecken.

    Wenn die Bundesrepublik jetzt weiterhin Strom nach F liefert, fällt sie den streikenden französischen Atomwerkern in den Rücken . Sozialdemokaten und Grüne und Lieberale als Streikbrecher - wen wunderts - und dabei Gas verbrauchen.

    Wobei der neueste Spaß ja aus Brüssel kommt: Gaseinkauf , bzw. des Großteils des national verbrauchten Gases nur noch nach Eu Beschluß. Wenn sich ein paar Staaten die internationalen gaspreise nicht leisten können / wollen / brauchen darf die Bundesrepublik das Gas auch nicht zu verlangten Preisen einkaufen. Jetzt darf der Gasheizer nicht nur aus Solidarität mit der Ukraine frieren, sondern wegen der EU.

    In manchen Gegenden könnten die Tankwagen für die Krankenhausversorgung dann von Polizeireiterstaffel gesichert werden .

    Und man sollte mit einem Erdbaunternehmen noch einen Vertrag schließen, damit der im Fall der Fälle einen Radlader mit vollem Tank auf dem

    Klinilgelände stationiert - meist gibts da ja einen kleinen Park ....

    @ Ben : Es soll ja noch sowas wie eine indogene Bevölkerung geben , von denen zumindest die Erben seit Generationen auf den ererbten Höfen und Häusern in den Einöden , Weilern oder kleinen Dörfern leben . Und der Ehegatte ist dann meist "nur" aus einer ähnlichen Wohnsituation zugezogen .

    Soll man jetzt das "flache Land" entvölkern ?

    Da war doch wirklcih auch von SELBST S C H U T Z die Rede.

    Da bin ich ja schon mal gespannt auf die ersten Konkretisierungen.

    Bisher gab es ja nur allgemeine Hinweise , bei Blackout nicht die Wohnung verlassen (müssen),

    weil man dadurch die Unfallgefahr für sich mindert.

    Das Ganz erinnert an das römische panes et circenses, Brot und Spiele für die Plebejer.

    Wieso muß das Ticket bundesweit gelten. Es pendelt ja wohl niemand täglich mit dem Regionalzug von

    Garmisch nach Hamburg.

    Für Pendler würden doch eine Reichweite von 2-3 Landkreise /Städte ausreichen. Außerdem brauchts dann noch kostenlose Parkmöglichkeiten an den Einsteigebahnhöfen.


    Wie im alten Rom: Politik zum Nutzen der eigenen Klientel, seien es die Punker nach Sylt, oder die Münchner

    Öko-Schickis ins Gebirg. Na gut der Harz 4er aus Wanneickel kann Omma in Berlin und die Tante in Passau und die restliche Verwandschaft im Bundesgebiet in einem Monat pro Jahr mal besuchen.


    Wahr ja schon beim 9 € Ticket vom Mitnahmeeffekt und Steigerungen der Freizeitfahrten die Rede.

    Was mir da so geo-strategisch dazu infällt :


    Vorstoß der Türkei in Nordgriechenland an der bulgarischen Grenze in Richtung der islamischen Länder Albanien und Kosovo . Von das Unterstützung der

    türkisch/islamischen Minderheiten in Bulgarien, Nordmazedonien und Bosnien-Herzogowina, Nebenbei noch Landverbidnung nach Serbien .

    Restfeltlandgriechenland wäre auf dem Landweg isoliert und die Türkei könnte mit dem "Inselspringen" anfangen.