Beiträge von frieder59

    Die Stadt Rosenheim ist mit Ihrem Black-Out-Flyer vor einiger Zeit etwas ins gerede gekommen. Rosenheim hat ca. 63.000 Einwohner und ist nach München und Ingolstadt die drittgrößte Stadt in Oberbayern.


    Der Bürgermeister hat die aktuelle Vorsorge jetzt erneut konkretisiert :

    Es wird mit den entsprechenden Organisiationen/Verwaltungen bereits seit 2018/2019 an einem Konzept gearbeitet.
    Die städtischen Einrichtungen sind über Glasfaserkabel verbunden und könnten auch ohne Netztstrom kommunizieren.

    Die Wasserversorgung sei gesichert, weil die Brunnen über Notstromversorgung verfügen und der Hochspeicher am anderen Innufer die Stadt duch das Gefälle mit Wasser versorgen kann.

    Bezüglich der Stromversorgung verwendet der Bürgermeister, den Begriff "inselfähig". Rosenheim verfügt im Stadtgebiet über ein Müllverbrennungskraftwerk, ein Wasserkraftwerk, ein kleines Gaskraftwerk mit Holzverbrennung , alles im Besitz der Stadtwerke. Man will sicherstellen , daß jeder Haushalt pro Tag mindestens für 2 STunden mit Strom versorgt wird.


    In meinen Augen ziemlich klare Ansagen . Zusätzlich dann noch die Versorgungspunkte in den Stützpunkten der freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet.


    Das steckte hinter dem Flyer dann doch mehr als heiße Luft.

    Kleinen Hinweis, nachdem letzte Woche um 6 uhr morgen auf dem Flur der CO-Melder angesprungen ist:

    Ob es jetzt CO oder einfach ganz leichter Qualm war, kann ich nicht beurteilen.

    Nicht jeder Ofen, der einen Rost unten im Brennerraum hat , ist für das Verheizen von Steinkohle geeignet !

    In einem Ofen mit einem Brennerraum 38x28x 45 cm hoch qualmten in der Asche bei geschlossenen Klappen die Kohlenreste.


    Beim Küchenherd m,it dem kleinen brenneraum gibts keine Probleme beim Verheizen von Steinkohle. Ich meine jetzt richtige Kohlen und keine

    Briketts. Die haben möglicherweise ein anderes Heizverhalten, bzw. Ausglühverhalten .

    Vielleichts hängts auch mit der Menge der Asche aus, die im Brennraum liegt.


    Am besten tagsüber ausprobieren und beobachten.

    Fürs Wetter der nächsten 1 1/2 Wochen erlaube ich mir irgandwas Richung "Agrarwetter " in D zu empfehlen. hat nach meiner Erfahrung sehr präzise Vorhersagen, da das ja für die Bauern durchauch wichtig ist.

    Da finden sich nächste Woche am Dinesgtag derartige Minustemerpatruen mit permanenten Ostwind.

    Irgendwie hab ich langsam das Gefühl, daß man als Paria betrachtet wird, wenn man bei in-door-Gesprächen seine Maske aufbehält und dann vielleicht noch gestehen muß, daß man sich bisher noch nicht mit Covid infiziert hat.


    Es hat fast den Anschein, daß man mit Ausnahme einiger lauterbachschen Rückzugsgefechte die "Durchseuchung" der Bevölkerung als Mittel zur Beendigung der Pandemie annimmt. Da wird man fast zum Verschwörungstheoretiker , wenn auch von der diametral anderen Seite.

    Darf man angesichts der tschechischen Petition an Artikel des Wiener Übereinmommen vom 18-4-1961 über diplomatische Beziehungen erinnern :


    Artikel 22

    (1) Die Räumlichkeiten der Mission sind unverletzlich. Vertreter des Empfangsstaats dürfen sie nur mit Zustimmung des Missionschefs betreten.

    (2) Der Empfangsstaat hat die besondere Pflicht, alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, um die Räumlichkeiten der Mission vor jedem Eindringen und jeder Beschädigung zu schützen und um zu verhindern, dass der Friede der Mission gestört oder ihre Würde beeinträchtigt wird.


    Ich konnte nichts finden, wonach Tcschechien als Rechtsnachfolgerin der CSSR das Übereinkommen gekündigt hat.


    Wäre es da nicht konsequenter , die diplomatischen Beziehungen zu Russland zu beenden.

    In Bayern gibt es auch für ein Grundstück/Flurstück 2 Einheitswertsteuernummern . Eines zB für Wohnhaus und Umgriff mit 1000 m² und 5000m² für das angrenzende Grünland . Nett ist es , wenn das Finanzamt selbst nicht mal die genauen Teilflächen kennt. Im Geoportal findet sich nur das Gesamtgrundstück. Und interessant wird es, wenn man als Nichtlandwirt dann noch einen Hektar unbebautes Privatbiotop hat, dem man nur beim verwildern zuschaut und sich gelegentlich einen umgestürzten Baum fürs brennholz rausholt. Mal schauenwas dem Amtsgaul dazu einfällt.

    Die von mir beschriebene Situation bei der Ölheizung entsprach, was den Warmwasserspeicher betraf, einer Strommangellage, da die Heizung in dieser Heizsaison noch nicht in Betrieb war, und das Wasser im Boiler novh gar nicht beheizt war. Temperatur war wahrscheinlich wie in den Heizungsrohren vor dem einschalten bei 10 Grad . Da braucht das Aufheizen von 10 auf 60 Grad, ezwas länger als von 40 auf 60 Grad

    Probleme bei der Wiederinbetriebnahme von Heizungen insbesondere für kurze Betriebszeiten :


    Ich hatte ja kürzlich eine Flüssiggasheizung - ohne Warmwasserezeugung - mit Heizungsfrostschutz geleert. Nachdem die Anlage wieder befüllt war, lief die Heizung und die Heizkörper in den Wohnräumen waren wieder sofort warm.


    Das gleiche Prozedere nunmehr bei einer Ölheizung mit angeschlossenem Warmwasserboiler. Heizung lief nach zwar nach Einschalten wieder an , es wurde jedoch nur ein Heizkörper etwa warm . Zuleitung zum Boiler war warm. Nach 1 1/2 Stunden habe ich die Anlage mangels Frostgefahr erstmal wieder ausgeschaltet und mich an den Heizungsbauer gewandt.


    Heizungsbauer erklärte mir, daß der Heizkessel immer zuerst den Wasserboiler versorgt und erst dann die Heizkörper. (Wasserbeheizung kann man nicht gesondert ein/ausschalten.)

    Wenn ich möchte, daß die Heizung vorrangig die Heizkörper bedient , muß ich das Thermastat für den Boiler auf 10 Grad (frostschutzbetrieb) absenken , dann läuft das Heizungswasser auch sehr schnell durch die Heizkörper.


    Bei Brownouts mit stundenweiser Stromrationierungen , sollte man , wenn man nich primär Warmwasser braucht, sondern mit den heizkörpern etwas heizen möchte, entweder die Wassererwärmung naußer Betrieb nehmen , bzw. nicht einschalten oder eben im Boiler die Temperatur maximal runterstellen.


    Sonst bleibts eventuell in den Wohnräumen kalt, aber man hat nen Boiler mit heißem Wasser.

    Was macht man denn dann, wenn man im Hamburger Hafen feststellt, daß ein Tanker umgepumpten, illegalen Russendiesel geladen hat ?

    Die Ladung in Fässer abfüllen und auf die Sondermülldeponie oder ohne thermische Nutzung verbrennen oder Ölbindemittel reingeben und den Tanker auf hoher See versenken ?

    Spannende Frage ist , wer bereit ist unter den gegebenen Umständen in den Bau von Windrädern und Speicher, bzw. Umwandlung in Wasserstoff in großen Umfang zu investieren. Da wäre sowas Volks-Regenerative-Energie-Werk AG

    zu überlegen, die vom Staat angekurbelt und dann in eine Aktiengesellschaft umegwandelt wird , wie zB die Volks-Wagen AG, oder kommunale Engerieerzeuger, die Bürgerbeteiligungen anbieten.

    Mir gehts eigentlich eher um die Feststellung, daß sich der Staat seit Monaten hier gar keine Notwendigkiet zum Handeln sieht. Die elektronische Zahlungserfassung ist in einem Gesetz, in § 146 a Abgabenordnung erfasst. Die Anwendungsrichtlinie bezieht sich nur auf die genaue Ausgestaltung , wie das ganze angewendet werden soll.


    Mir ist jetzt nicht bekannt, daß die Abgabenordnung sowas wie einen außergesetzlichen Notstand für steuerliche Pflichten vorsieht. Im Einzelfall verlängert man dem Steuerpflichtigen die Frist zu Abgabe einer Erklärung oder Zahlung.


    In einem Rechtsstaat kann weder der Finanzminister noch das Bundesfinanzministerium erklären, daß es eine gesetzliche Regelung außer Kraft setzt. Möglciherweise könnte der Bundestag durch Änderung des Gesetzes eine Kompetenz des Bundefinanzministers schaffen , durch eine Rechtsverordnung zB den § 146 a Abgabenordnung außer Vollzug zu setzen .


    Das Problem ist daß man in den zuständigen Behörden überhaupt keinen Handlungsbedarf erkennen kann oder will.


    Die Ausgabe an Insulin auf Rezept an einen gesetzlich Versicherten ist zB völlig bargeldlos, wenn er bezügich der Zuzahlung seine Befreiungskrte vorliegt.

    Ansonsten kann man bei Stammkunden die Zuzahlungen anschreiben. Im übrigen haben Apotheken einen gesetzlichen Versorgungsauftrag im Gegensatz zu Bäckereien usw.

    Die Versorgung mit Bargeld bei Stromausfall nutzt natürlich nichts, wenn man mit Bargeld nichts bezahlen kann, weil die vorgeschriebenen elektronischen Kassen mit ohne Strom auch nicht funktionieren.

    Da wäre es eigentlich an der Zeit, daß das Bundesfinanzministerium schon mal Ausnahmeregelungen für Barzahlungen und die Erfassung von Bareinnahmen für Stromausfall/-abschaltzeiten erläßt.


    Auszahlungen bei den Banken würden dann noch am einfachsten mit den alten Sparbüchern in Papierform funktionieren. Die könnte man zur händisch mit Stempel führen , Empfangsbstätigungen der Kunden abheften und das ganze dann nachtragen.

    Wobei Geld sich nicht mehr öffnenden oder verschließbaren Tresoren außerhalb der Öffnungszeiten nicht verwahren lässt .... und die Alarmanlagen ...

    Hauptsache der Geldtransporter ist unterwegs ...

    .... deswegen gabs bei Toom dort auch nur noch 12 er Ofenrohrteile, Rohre allerdings nur noch mit einer Länge bis 50 cm .


    In der Sendung quer im BR am letzten Donnerstag berichtete ein Wirt aus Franken, daß eine gefrorene polnische Hafermastgans vor einem Jahr 25 € kostete und jetzt 50 €. Ausweislich des fotografierten "Produktzettels" ist die Gans bereits im November 2021 eingefroren worden. Die Preissteigerung ist wahrscheinlich auf die Steigerung der Stromkosten für Gefriertruhe zurückzuführen.

    Entsprechend meiner Stichtagsplanung habe ich in der letzten Woche eine Zentralheizung mit Frostschutz versorgt. Die einzelnen Arbeitsschritte nach der Beschaffung von speziellem Heizungsforst und einer "Prüfpumpe" waren:


    Ablassen des bisherigen Heizungswasser und Aufbewahrung, incl.Ablassen aus den einzelnen Heizkörpern. Notierung der Gesamtwasseraustritts.


    Ancheinend benutzen Heizungsbauer heutzutage spezielles demineraliesiertes Wasser zum Auffüllen von Heizungen . Ich habe mich entschlossen, das vorhandene Wasser weiter zu benutzen , da sich die enthaltenen Mineralien in den letzten Jahren sicher schon an Rohren festegsetzt haben.


    Nachdem ca. 90 l Wasser rauskamen, füllte ich jeweils 20 l Wasser in ein 30 l

    Fass und gab einen 10 l Kanister Frostschutz dazu, das dann durch gemischt wurde. Das reicht für einen Frostschutz bis zu - 15 Grad.


    Dann wurde die "Prüfpumpe" , das ist ein länglicher , offener Blechkasten mit ca. 7 l Inhalt mit einem Druckschlauch an der Heizungsentleerungsschraube angeschlossen . Da der Übergang nicht passte, musste eine Übergangsmuffe her. Nach dem Anschluß und Öffnen der Ventile wurde dann der Kasteninhalt mit der eingebauten Kolbenpumpe mit Handhebel in den Heizungskreislauf gepumpt . Befüllen des Blechkastens mit einer Bohrmaschinenpumpe aus dem Fass.


    Nach ca. 2 Stunden Pumpen waren dann wieder ca. 90 l im Heizungskreislauf.

    Heizung läuft, Druck nachreguliert. Heizung gesichert, wenn der Strom weg ist.


    Kosten : ca. 230 € für Frostschutz und ca. 150 € für die Pumpe, die aber mehrfach verwendbar ist.

    Das Problem , daß stationäre Pflegeeinrichtungen nicht mit Notstromgeräten ausgestattet sind , sehe ich nicht bei den Trägern dieser Einrichtungen sondern beim Gesetzgeber. Die freiwillige Anschaffung einer solcher Ausstattung vermindert den Erlös, den die Einrichtung erwirtschaftet.

    Für die landwirtschaftliche Tierhaltung gibt es offensichtlich tierschutzrechtliche Vorgaben, nachdem jetzt Landwirte Generatoren für die Lüftung usw. vorhalten müssen. Das gilt sogar für die Besitzer von Offenställen, in denen es gar keine Notwenigkeit und Möglichkeit zu einer künstlichen Belüftung gibt . Bei einer Mutterkuhhaltung bauchts auch keine Melkanlage, weil das die Kälber besorgen.

    Aus einer gleichen "Menschschutz"-Überlegung hätte der Gesetzgeber schon längst die Anschaffung/Nachrüstung von Notstromanlagen in Pflegeheim im Rahmen des "Heimrechts" vorschreiben können. Mir fällt gerade nicht ein , wie die aktuelle

    Heimmindestbauverordnung heisst, die die besonderen baulichen Vorgaben von Heimen regelt.

    Wobei solche Anschaffungen die Investitinoskosten erhöhen und im Rahmen der Pflegesatzvereinbarungen auf die Pflegekasssen und/oder Bewohner/Sozialhilfeträger umgelegt werden , was die Kosten für einen Heimplatz weiter erhöht.

    Letzte Woche kam in der Sendung "quer" ein Bericht über einen Diebstahl aus dem Gewächshaus einer Gärterin in Oberbayern.

    Auf einen Schlag waren in einer Nacht 200 kg Tomaten abgeerntet und weg .

    Ich habe bei einer Gemeinschaftspflanzaktion einer Streuobstwiese mit ca. 35 Obstbäumen in der freien Landschaft meine 12 x20l Trinkwasserkanister mitgenommen, um die frisch eingegrabenen Jungpflanzen einzuwässern. Bei der ersten Fuhre wurde das eingelagerte Wasser erst mal "rausrotiert" .

    Ohne die Kanister wäre der Transport in Eimern und Gießkannen im Auto etwas kompliziert geworden.


    Bei diversen Outdorr-aktivitäten werden wohl auch Ausrüstungstücke mit "Dual-Use" verwendet wie Kocher Zelte, Rucksäcke , Zelte ,Tarps , die man normal nützen kann und auch bei der Krise. Das gleiche gilt für die Aurüstung von Handwerkern/bzw, "Bastlern, "Häuslebauern" und "Hobbynutzgärtnern".

    Werkzeug und Material zu haben , war ja während des Lock-Down sinnvoll. als stellenweise Baumärkte dicht waren .


    Und dann gibt es noch "Investitionen", bei denen neben finanziellen Überlegungen vielleicht auch gewisse Autarkiebestrebungen mitspielten , die sich dann nebenbei als Krisenvorsorge darstellen können.


    Ich denke dabei an Ommas alten , nicht rausgeworfenen Küchenherd, den Kaminofen , die kleine Kettensäge bis zum Holzspalter .. , oder die PV Anlage mit Speicher und dem damit zu ladenen E-Auto . "Prepper-Luxus" wäre dann der optionale Inselbetrieb.


    ZU denken wäre auch an einen instandgesetzeten oder neu geschlagenen Gartenbrunnen, Wasserfässer, Zisterne , also Dinge die man laufend nutzen kann , und die sich später mal als der Krisenvorsorge nützlich darstellen .