Beiträge von witchcraft

    Ich hoffe mal, es wird nicht so schlimm werden. Aber ich weiß auch das es irgendwann mal genauso anfangen wird. Die WHO und diverse Experten geben sanfte Entwarnung und es besteht kein Grund zur Panik.

    Genau morgen beginnt übrigens das chinesische Frühlingsfest/Neujahr. Zwar gibt es nicht mehr die

    extrem große Völkerwanderung von der Küste ins Hinterland, aber immer noch eine extreme Reiseaktivität. Die offizielle „Ferienzeit“ ist auf 7 Tage beschränkt, aber wer kann macht mehr. Immer noch fahren/fliegen unglaublich viele Chinesen in ihre Ursprungsregionen/Heimatorte etc.

    Wenn man in solch einer Zeit 11 Millionen Menschen praktisch isoliert, ist das mehr als ein Miniproblemchen.

    Prepper ist eine stark vereinfachende Sammelbezeichnung, eine Schublade in die man

    Leute steckt, die aus ganz unterschiedlichem Antrieb Vorsorgemaßnahmen treffen.

    Vorratshaltung hat es immer gegeben, aber der Antrieb dazu war unterschiedlich.

    Extrem ausgeweitete Ladenöffnungszeiten und unglaubliche 75 kriegsfreie (auf Europa bezogen)

    Jahre haben nachdem die Generation Weltkrieg 1 und Weltkrieg 2 zu alt wurde, dazu geführt

    von der Hand in den Mund zu leben, also nur das zu kaufen was man unmittelbar braucht und

    sehr kurzfristig verbraucht. Sowohl die Einkellerungskartoffel, das Einkochen als auch Rabatte bei Abnahme von Kartons statt Einzelgebinden gehörten dann schnell der Vergessenheit an.


    Der erwähnte Fatalismus, mag darin bestehen, dass einige Mitmenschen nun einmal nicht glauben wollen, dass dauerhaft alles gut geht und nichts passiert, was die ständige Versorgung mit allem was man immer haben möchte und bezahlen kann unterbricht.

    Ja, da waren ein paar Hammerwinter und Stürme, aber auch die „Naturkatastrophen“ haben weitgehend einen Bogen um Mitteleuropa gemacht.

    Ist es statt Fatalismus, dann doch eher der Glaube an Murphy‘s Law, das alles was schief gehen kann, auch irgendwann schief gehen wird (und wie man weiter sagt, zum denkbar unglücklichsten Augenblick) ? Und jetzt wird es fies und kritisch. Denn der Typ A bereitet sich ausreichend darauf vor

    zu überleben, der Typ B schafft sich eine Zweitwelt, in der er nach Ausbruch der Krise im Grunde besser lebt als vorher oder zumindest genauso gut und das dann so ziemlich als einziger.

    Vorsicht ist da geboten, dass man den Typ B nicht in eine Ecke stellt „der will die Krise“, „der wartet praktisch drauf“ aber nicht angstvoll, sondern fast mit Vorfreude endlich seine Vorräte im Ernstfall zu benutzen und (jetzt kommt die Verunglimpfung der Prepperszene) seine Werkzeuge und ggf. Waffen

    benutzen zu „dürfen“.



    Aber Fatalismus? In der Alltagssprache sind mit dem Wort die Vorstellungen von Ohnmacht und Ausgeliefertsein verbunden. Fatalismus wird als Pessimismus und Erwartung eines schlechten Ausgangs aufgefasst. Tut der „Prepper“ nicht gerade das Gegenteil, wenn er mit dem Ereignis an sich rechnet, aber alles dafür tut als „Prepper“ oder „Survivalist“ die vollen negativen Folgen (persönlich) nicht tragen zu wollen.

    Und da kommen wir zum nächsten Begriff, der Prepper als Egoist , der nur an sich und an eine kleine Gruppe von Menschen denkt, die er von den Folgen des wie immer gearteten, aber erwarteten Unglücks schützen will. Der fiese Hamsterer der in Tarnkleidung und mit halbautomatischen Waffen im Keller sitzt, und der Allgemeinheit entzogene Vorräte futtert, während drumherum die Mitmenschen hungern ?

    So ein echter Fatalist, der würde doch gar nichts machen, weil die Erkenntnis, dass er mit Vorräten dann eben drei Monate später verhungert, jegliche Vorsorge überflüssig macht ?

    Ist der Prepper also nicht eher ein Optimist, der an ein Weiterleben nach der Krise glaubt, also nur an eine temporäre Krise statt an den finalen Weltuntergang ? Schafft er sich damit auch eine Elite ? Den Menschen nach der Krise ? Den „Auserwählten“ der überlebte weil er schlauer war , besser ausgebildet und besser vorbereitet ? Wieder so eine negative Seite an den fiesen Preppern.

    Und dann noch die Rolle als Mahner. Zeigt er doch auf, dass unter Umständen die Supermärkte um 23:50 Uhr mal nicht offen sein könnten. Er zweifelt also an unserem Lebensstil. Darf er das ?

    Sobald in der Zeitung steht:


    "und wieder ist jemand unbeschadet von Frankfurt nach Berlin durchgekommen"


    mache ich mir Sorgen. Eher nicht. Jede Kriminalstatistik spricht gegen eine Zunahme körperlicher Gewalt. Lieber aber lässt man sich dadurch leiten was in den Zeitungen aus wirtschaftlichen Gründen berichtet wird.

    Hier bringe ich mal die Ausarbeitung des BKA's


    Lagebild „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“ des Bundeskriminalamtes (BKA) zur Kenntnis:

    Zitat:


    Angaben zu Opfern werden ausschließlich für die Kriminalitätsfelder Straftaten gegen das Leben (Mord und Tötungsdelikte), die sexuelle Selbstbestimmung, die persönliche Freiheit und Rohheitsdelikte (vor allem Körperverletzung und Raub) erfasst. 1,025 Millionen Opfer solcher Straftaten wurden 2018 registriert.

    Darunter waren 102.000 Opfer von Straftaten, bei denen mindestens ein Zuwanderer tatverdächtig war – ein Anstieg um sieben Prozent im Vergleich zu 2017. Das heißt: Etwa jedes zehnte Opfer einer der oben genannten Straftaten, zu denen 2018 ein Verdächtiger ermittelt werden konnte, wurde der Täterkategorie „Zuwanderer“ zugeordnet.

    Mit dieser versucht das BKA, jene Ausländer gesondert zu erfassen, die in den vergangenen Jahren als Schutzsuchende ins Land gekommen sind. Als Zuwanderer gelten der Behörde zufolge alle Personen mit Aufenthaltsstatus Asylbewerber, Schutzberechtigter, unerlaubt aufhältig und geduldet.

    Die vom Bundeskriminalamt präsentierten Fallkonstellationen zeigen ein düsteres Bild: „Im Bereich Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen fielen 230 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war“, heißt es im Lagebild. Dies sei ein Anstieg von 105 Prozent im Vergleich zu 2017 (112) gewesen. „Davon wurden 102 Personen Opfer einer vollendeten Tat“, heißt es.

    Hier gilt es allerdings zu beachten, dass Fälle erst in die PKS eingehen, wenn sie von der Polizei zu Ende ermittelt wurden. So ist für den deutlichen Anstieg maßgeblich, dass die 81 deutschen Opfer des islamistischen Anschlags am Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 erst 2018 in die PKS eingingen. Von ihnen wurden sechs Personen getötet und 75 verletzt. „Aufgrund der Erfassungsmodalitäten der PKS werden die 81 deutschen Opfer unabhängig vom Verletzungsgrad als Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts erfasst“, erklärt das BKA.

    Auch in dem weiteren Deliktfeld, zu dem das Kriminalamt die Opfer-Täter-Konstellation erhebt, gab es einen deutlichen Anstieg. „Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 3261 Deutsche Opfer einer Straftat mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer und somit 21 Prozent mehr als noch im Vorjahr (2017: 2706)“, heißt es im Lagebericht.

    Insgesamt waren unter den 101.956 Opfern von Straftaten mit tatverdächtigen Zuwanderern 46.336 Deutsche; das waren 19 Prozent mehr als 2017.

    Zitat Ende

    Ich war vor ein paar Jahren auf der Weihnachtsfeier einer mir völlig fremden Firma.


    Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich sie eine Woche zu früh in den Kalender eingetragen hatte. In dem Lokal war aber auch an diesem Freitag eine Weihnachtsfeier, nur eben nicht meine Firma. Nun gut wir sind ein großer Laden und Du kannst ja nicht alle Leute kennen, sind ja auch welche im Außendienst oder von anderen Standorten anwesend. Ich war da auch erst knapp zwei Jahre in meiner Firma.

    Spannend war aber, dass ich von den Leuten dort KEINEN kannte. Gut ich kriegte mein Glas Sekt und kam auch mit einigen Leuten so Small Talk mäßig ins Gespräch. Die waren aber „anders“ hatten eine deutlich andere Firmenkultur, locker und etwas hipp, sehr modisch (war eine Modebude) und fast alle per Du. Als dann jemand eine Rede hielt den ich auch nicht kannte, wie auch, war ja nicht von meiner Firma und einiges erzählte, was nun gar nicht passte, wurde ich stutzig.

    Dann hat er in der Rede mehrfach seinen Firmennamen erwähnt und ich habe mich unauffällig

    vom Acker gemacht, nicht ohne vorher noch ein paar Appetithäppchen vom Buffett zu stibitzen.

    Ich hasse Weihnachtsfeiern sowieso.

    Das hatte ich mal in einem Hotel fast ähnlich. Seitdem habe ich auch immer das Handy beim Rauchen dabei und vorher die Nummer der
    Rezeption gespeichert. Aus Schaden wird man klug.

    Aus auch gehabtem Schaden, schaue ich immer ob eine Türe, die hinter mir zu fällt, auch von beiden Seiten Klinken hat und nicht auf der einen Seite nur einen Knauf. Auch damit hat man sich in sekundenschnelle wunderbar ausgesperrt oder eingesperrt.
    Manches muss man erlebt haben, dann passiert es einem kein zweites mal.

    Als Einkäufer sehe ich immer die "total cost of ownership" also die Kosten für den ganzen Lebenslauf des Produktes.
    Wenn unklar ist ob, wie und zu welchen Kosten ich ein Fahrzeug im Bedarfsfall wieder abgeben kann, birgt
    das schon ein nicht ganz so kleines Risiko für meine Kalkulation.
    Auf den Staat als regulierende Kraft setze ich da weniger. Wurde doch das jahrelang steuerlich geförderte Dieselfahrzeug
    auch fallen gelasen, wie eine heisse Pellkartoffel. Schon 2030 rechnen einige mit einem Marktanteilvon 30% bei E-PKWs.
    Da kommt also irgendwann auch eine enorme Welle von Alt-Akkus.

    Für mich ist immer noch ZIPPO die erste Wahl + dem Ersatzbenzinfläschchen.

    Warum ?


    Es brennt auch weiter, wenn man es los lässt, das kann nützlich sein.
    Auch wenn es "leer" ist kann man die Watte stückweise rausziehen und mit einem kleinen Stück dieser immer noch etwas getränkten Watte + Feuerstahl
    genial einfach Feuer machen.
    Das gleiche funktioniert auch mit dem Docht, etwa auseinandergezupft.

    Der dünne Rand ersetzt im Notfall einen Schlitzschraubenzieher.
    Die scharfkantigen Seitenhülle kann man als Schaber für den Feuerstahl verwenden.
    Der Feuerstein wirft Funken, auch ohne Benzin.

    Santa Barbara Blindados (spanischer Lizenznehmer für den Leopard 2) ist seit 2001 Teil von General Dynamics European Land Systems. Das hat aber NICHTS mit der Aussage "die Patente sind futsch" zu tun.


    Auch die Behauptung es gäbe keine deutschen Rüstungsunternehmen mehr ist sehr gewagt (um es freundlich auszudrücken). Stichwort: Diehl

    Der Ausdruck "Patente futsch" ist sicherlich sehr vereinfachend, für einige schnell installierte Konstruktionen, wie wir sie von Opel und General Motors lernen konnten. Hier gibt es aber auch viele andere Beispiele,


    Opel verfügte seit einiger Zeit nicht mehr über die Rechte an den selbstentwickelten Fahrzeugen. Die Rechte und Patente an den Autos wurden von dem deutschen Produzenten an eine Gesellschaft von General Motors im US-Bundesstaat Delaware übertragen. Diese Firma trägt den Namen GM GTO.
    Somit zahlte man für selbst im Entwicklungszentrum Rüsselsheim gemachte technische Entwicklungne nun Lizensgebührne nach USA.
    Das setzt aber natürlich vorraus ,dass es einen neuen Mehrheitseigner gibt, der so oder ähnlich verfahren kann.
    Oft werden so auch Gewinne in andere Staaten tranferiert, da die Lizensgebühren den Roherlös im Herstellungsland erheblich schmälern können.
    Zum Verkauf an PSA musste das alles erst rückgängig gemacht werden und sogar die Schulden aus dem Lizensabkommen wurden erlassen.

    Es gibt ausser den Liquid Dampfern auch noch IQOS. Darauf bin ich vor 2 Monaten umgestiegen und morgens antworten mir
    keine Nachbarhunde mehr (Raucherhusten ist praktisch völlig weg). Hier wird eine sogenannte Heet (ein Röllchen mit echtem Tabak) erhitzt
    aber nicht verbrannt. Man spart sich also die ganzen Schadstoffe aus dem Verbrennungsprozess (Teer etc.) und es ist recht nahe an der Zigarette.
    So ein Teil ist gegen einen "Liquid Dampfer" relativ klein und leicht und gut mitnehmbar.


    Info:

    https://de.iqos.com

    Also ich habe mir das mal interessiert angesehen. Die Dinge möchte ich jetzt nicht im Preisvergleich

    bewerten, da werden individuelle Lösungen sicherlich preiswerter sein.

    Wer aber das nötige Geld zur Verfügung hat, bekommt einschließlich gepackte Fluchtrucksäcke sehr einfach sein "Zeug" zusammen. Auch die Vorräte für zu Hause scheinen nicht sinnfrei zu sein und auch hier, das ist so schön einfach da komplett zu bestellen. Wer Preppen also nicht als Hobby betreibt, und nicht zu sehr aufs Geld achten muss oder möchte, kann hier mit dem Thema schnell „fertig“ werden und hat was da wenn ein Ernstfall auftritt.
    Die Geschäftsidee ist ja nicht neu, aber nicht schlecht.

    Die NATO lebt und stirbt mit den USA und deren Beteiligung. Ohne USA wird es keine NATO mehr geben, sondern neue und vermutlich unterschiedliche Zweckbündnise verschiedener (europäischer) Staaten.
    Die kegeln dann aus, wer mit wem, und wer mitspielen darf und wer nicht.
    Als sehr starken Mitspieler sehe ich Frankreich und denke noch an die Debatten um die "Force de Frappe, oder besser un dkorrekter "Force de dissuasion nucléaire de la France" und die verschiedenen Ideen, daran in der einen oder anderen Weise, Deutschland teilhaben zu lassen.
    Und tatsächlich geht es ja beim Bündnis mit den USA vor allem um die "Nukleare Teilhabe"

    "Die nukleare Teilhabe ist ein Konzept innerhalb der Abschreckungspolitik der NATO, das Mitgliedstaaten ohne eigene Nuklearwaffen in die Planung des Einsatzes von Nuklearwaffen und in den Einsatz der Waffen selbst durch die NATO einbezieht. Britische und französische Nuklearwaffen waren nie als Instrumente zum Schutz europäischer NATO-Partner konzipiert.[1] Dem transatlantischen Bündnis, das sich auch als „nukleares Bündnis“ versteht, ging es bislang mit der Konzeption der nuklearen Teilhabe darum zu demonstrieren, dass die USA in der Lage und willens seien, mit ihren Atomwaffen bedrohte europäische NATO-Mitgliedstaaten ohne eigene Nuklearwaffen zu schützen.

    Zur nuklearen Teilhabe gehört, dass die beteiligten Staaten in einschlägigen Gremien mitberaten und entscheiden, dass sie technische Voraussetzungen zum Einsatz von Nuklearwaffen – zum Beispiel geeignete Flugzeuge oder Raketenträgersysteme – bereithalten und auf ihrem Territorium Nuklearwaffen lagern. Im Kriegsfall können die Teilhabestaaten Nuklearwaffen unter US-amerikanischer Kontrolle einsetzen.

    Das Konzept der nuklearen Teilhabe sieht vor, dass die in den nichtnuklearen Staaten gelagerten Nuklearwaffen im Frieden stets unter US-Hoheit bleiben sollen und dass dies auch im Kriegsfall bis zu ihrer Zündung der Fall sein soll. Über die nötigen Codes verfügt demnach nur die US-Führung; sie unterliegen strengster Geheimhaltung."

    Die "Force de Frappe" war die einzige bisher denkbare Alternative, dass ohne USA lösen zu können, eine Theorie.

    Nur mal so: Der zweitstärkste NATO Partner (nach Truppenstärke ) ist die Türkei.



    Nur um einem möglichen Missverständnis vorzubeugen. Ich hatte das Caesium-137 in Waldpilzen in Bayern nur als Beispiel für eine Bioakkumulation genannt. Sicherlich ist es erstmal unvorteilhaft, wenn der Körper Caesium-137 wie Kalzium behandelt und es in Knochen und Zähne einlagert. Auf der anderen Seite ist Radiokativität aber auch ein ganz natürliches Phänomen. Das Weltall ist voll von Gammastrahlung. Und den Wildtieren in Tschernobyl geht es - wider Erwarten - prächtig. Wenn man im Erwachsenenalter in Bayern Waldpilze isst, ist das glaube ich nicht so tragisch. Nur bei Kleinkindern und Kindern wäre ich immer noch vorsichtig. Weiter nördlich in Deutschland gibt es m.W. gar kein Caesium-137 Problem bei Waldpilzen mehr.


    Hier findet ihr detaillierte Infos :

    https://www.umweltanalysen.com…ive-belastung-von-pilzen/

    :/ Prepper..ist das nicht ein über Fünfzigjähriger, mit erheblichem Bauchumfang, Vollbart und langen grauen ungepflegten Haaren der Cargohose und Tarnjacke mit Militärmütze kombiniert,immer Wanderstiefel oder Knobelbecher trägt, maximal auf der Baumschule war und zu Hause Messer und Schusswaffen hortet. (Ironie aus)

    Gerade als Prepper und Survivalist sollte man sich unglaublich intensiv mit den Pilzen beschäftigen. Wir sammeln nun schon seit Generationen
    und das Wissen hat man von Klein auf gelernt. Pilze sind kostenlose, hochwertige Nahrung mit hohem Eiweißgehalt, zu deren Beschaffung man keinen
    Krach machen muss (Schüsse etc.) und die auch mit eingeschränkter Fitness noch möglich ist. Die Zubereitung ist einfach und man kommt mit wenig Kochgeschirr und nur einer Kochstelle aus.
    Nun sollte man sich erst einmal nicht selbst mit all den schönen Fotos von ganz vielen Pilzsorten verwirren, denn in Realität muss man feststellen :"Die gibt es gar nicht wo ich wohne".Dafür gibt es einige Arten, die andere nicht kennen, nicht mögen oder die nicht in den gängigen Büchern vorkommen.
    Somit ist die Wahrscheinlichkeit, "was kann ich überhaupt finden" schon recht schnell auf einige wenige Arten reduziert.

    Einige würde ich sowieso nur im Notfall nehmen, wel sie nicht soo toll schmecken oder unschön aussehen. Der Stoppelpilz z.B. gehört nicht zu meinen
    Lieblingen, oder die Rotkappe. Klar notfalls essbar. Beim Schnitt läuft die Schnittstelle schwarz an .
    Dann einfach das lassen, was einen sehr ähnlichen giftigen Zwilling hat. "Ungeniesbaren Zwilling" ist auch schlecht, weil dann hat man vermutlich die ganze Mahlzeit verdorben, aber eben nicht tödlich. Es gibt essbare Pilze (wir lieben hier den Hallimasch) die roh giftig sind aber zubereitet sind die Hütchen lecker (die Stiele nicht). Wenn das heißt das ich unsicher bin und Champignon nicht nehme , gut dann ist das so. Nun haben Wiesenchampignon sowieso zumindest bei uns enorm abgenommen. Hexenröhrling und Maronenröhrling gibt es hier, Pfifferlinge manchmal, Steinpilze fast gar nicht, und wenn selten ohne erhebliche Fraßschäden.
    Einfach auch hinsehen, wo die Pilze wachsen und in welcher Form, Champignons wachsen bei uns (wenn überhaupt) auf Wiesen und nicht im Wald unter Bäumen.
    Dann sehen nicht ale Pilze immer so aus wie auf dem Foto. Gut dann bleiben sie stehen. Man ernetet nicht ab, sondern nimmt nur klare Exemplare. Sehr junge Champis haben noch keine gefärbten Lamellen, sehen als eigentlich wie ein Knolli aus. Gut der hat den Ring und eine andere Struktur am Stiel. Aber
    KEIN Risiko.


    Am Ende ist es so, dass wenn meine Mischpilze fertig sind, möchte ich die ohne jegliches beklemmende Gefühl genießen und sicher sein, dass das Magendrücken danach durchs Überfressen kommt und nicht vom falschen Pilz.
    Auch genießbare Pilze erst mal in kleinen Portionen genießen. Manche liegen "schwer" im Magen und so verträgt nicht jeder jeden Pilz.
    Bei der Zubereitung ruhig etwas mehr Fett und gerne auch die berühmte Sahnesauce. Die hatte nämlich "anno dazumal" durchaus Sinn, das Fett hilft das Eiweiß verdaulicher zu machen.

    Grundsatz : "Kenn ich nich, fret ich nich"