Beiträge von witchcraft



    Klasse..wieder was gelernt..
    :Gut:

    Zitat von Waldschrat;156753

    Mitlesende Ärzte und Sanis bitte ich um Korrektur, sollte ich falsch liegen!


    Viele Grüsse


    Matthias


    Zitat.. Ein Bremsen der Darmperistaltik ist da eher kontraproduktiv....naja


    hier mal zur Hauptgefahr dieser Erkrankungen..der Austrocknung und Verlust von Salzen..


    Durchfall (Diarrhoe) kann dem Körper pro Tag über drei Liter Flüssigkeit und Salze entziehen. Unbehandelt sind schwere Durchfälle deshalb lebensbedrohlich und ein Fall für das Krankenhaus.
    Die Bedrohung geht dabei vom reinen Flüssigkeits- und Mineralverlust aus (Mineralstoffmangel). Die Verursacher des Durchfalls, verdorbene Lebensmittel oder Bakterien und Viren, sind dagegen in Mitteleuropa für den Kranken nur selten eine Gefahr, da die Giftstoffe und Bakterien nicht in nennenswerter Menge ins Blut übergehen. Auf Fernreisen ist dies unter Umständen anders (Übersicht). Zudem schafft es der Körper fast immer, die Durchfallverursacher durch den heftigen Durchfall, der ja anfangs oft auch mit Erbrechen einhergeht, wieder loszuwerden, bevor sie sich im Darm vermehren und über die Darmschleimhaut in größeren Mengen in den Körper eindringen können.
    Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen und bereits Erkrankte. Ein Säugling kann bereits nach weniger als 24 Stunden durch Erbrechen und Durchfall in den lebensbedrohlichen Zustand der Austrocknung(Dehydratation, Dehydrierung) geraten.
    Anzeichen und Beschwerden



    • Mehr als dreimal am Tag heftiger, wässriger, flüssiger Stuhlgang; vor allem anfangs in Kombination mit Erbrechen
    • Diffuse oder krampfartige Bauchschmerzen
    • Abgeschlagenheit und leichtes Fieber.


    Bei voranschreitender Austrocknung:


    • Durstgefühl
    • Trockene Lippen und trockener Mund
    • Dunkler, konzentrierter Urin oder fehlende Urinausscheidung
    • Eingesunkene Augen
    • Benommenheit.


    Wer das nicht stoppen kann, muss Flüssigkeit in erheblichem Umfang zu sich nehmen...


    Dazu auch ein Tipp..was man idealerweise trinken sollte..


    Nehmen Sie dazu 5 gestrichene Esslöffel Haushaltszucker plus 1,5 gestrichene Teelöffel Kochsalz plus 1 Glas (150 ml) Fruchtsaft. Der Fruchtsaft enthält Kalium (der beste Kaliumlieferant ist Orangensaft). Das Ganze mit stillem Mineralwasser oder abgekochtem Leitungswasser auf etwa 300 ml auffüllen. Die Mischung sollte nicht salziger als Tränen schmecken und nicht länger als einen Tag aufbewahrt werden.


    Bei Lebensmittelvergiftungen hast Du absolut recht bei anderen Krankheiten kann die Entsalzung und Dehydrierung ein echter Killer sein.

    Zitat von User-ID-78;30956

    Mit dem Gedanken morgen aufzuwachen und unsere Zivilisation hat aufgehört zu existieren kann ich mich auch irgendwie nicht anfreunden. Ich gehe davon aus das ein Crash, mit Ausnahme von Naturkatastrophen, ein mehr oder weniger schleichender Prozess sein wird.


    Prepping ist genau das, sich informieren und das aus (in unserer bundesdeutschen sehr einheitlichen Presselandschaft) vielen unterschiedlichen Quellen.- Das ist wichtiger als alles andere. Denn dann wirst DU zu den Leuten gehören für die es nicht überraschend kam. Die Gutgläubigen, die immer an das "so schlimm wird es nicht " glauben wollen, bis zum letzten Tag, werden wie immer die Opfer sein. Prepping ist Intelligenz, ist Information, ist kritisches Denken ..und dann kommen erst die Vorratstonnen und die Survival-Messer. Dafür muss man nicht Spinner sein und ständig mit Angst durchs Leben laufen, aber mit einem wachen Blick aus dem Haus gehen, mal symbolisch ausgedrückt.
    "Have your musket clean as a whistle, hatchet scoured, sixty rounds powder and ball, and be ready to march at a minute's warning." ist ein Dauerbefehl der Ranger.
    Das ist Prepping ohne Krisenguru oder Weltuntergangsphilosoph zu werden.
    Das Leben ist Klasse und es wird weitergehen..so oder so. Ich will es lieber so.

    Zitat von dede;35895

    Ja ich plane jetzt etwas für den Sommer, wie gesagt hat ein Bekannter einen eigenen Wald und da will ich mich mal ne Woche lang durchschlagen - möglichst ohne Hilfsmittel, mal sehen wie ich zureht komme und wie durchnässt ich zurück komme :grosses Lachen: Aber ich freu mich riesig drauf! Nur fehlen mir eben noch so n paar Tips und Tricks zu dem Unterschlupf...


    Bevor Du etws baust beobachte den Wald, wo ist es trocken, wo fällt scheinbar auch bei Regen kein Wasser, welche dichte Baumkrone bietet sowieso Schutz. Wie ist der Boden beschaffen. Sind dort Nester von Ameisen etc. ? Wohin würde Wasser laufen, wenn es regnet. Wenn Du das alles getan hast, dann beginne erst mit dem Bau.

    Danke für den Hinweis.:Gut: Auch wenn bei der damals gefürchteten Umstellung auf das Jahr 2000 nicht passiert ist, obwohl (oder weil ? ) Fimen da richtig Geld und Arbeitsteams und Krisenpläne drin investiert haben. Wer sich noch an den Y2K Hype erinnert ??? Aber man weiss ja nie und etwas Bargeld mehr ist nie verkehrt.


    Das kommt immer auf den Blickwinkel an, wenn ICH etwas dringend brauche ist es ein Notfall, wenn andere was nehmen ist es Plünderung. Mein Mann ist ein Agent, der Feind hat Spione. Wir haben Not, der Feind hat Plünderer.
    Wer richtig Hunger hat, fängt an mit der Moral und dem Gesetz deutlich lockerer umzugehen.


    Die Wut über geschlossene Geschäft und gehortete Waren wird bei einigen groß sein. Kein Bargeld ? Keine Einkäufe. Das wird Agression erzeugen.
    Der Nicht-Prepper wird Prepper nicht nur beneiden er wird lernen sie zu hassen. Die da satt in ihren Verstecken sitzen, während er und seine Familie Müll durchkämmen und hungern.


    Glaubt mir das geht nicht friedlich ab. daher preppen immer so unauffällig wie möglich.
    Lieber kalt essen, als durch Essensdüfte Leute anlocken.

    Vor allem sich so unauffällig verhalten, dass man mit dem eigenen "Reichtum" an Lebensmitteln und Geräten keine Leute auf sich aufmerksam macht.
    Sonst ist ja alles vorbereitet. Auffüllen von frischen Lebensmitteln wäre noch nett. Bargeld ist vorhanden. Abwarten und Nerven bewahren.
    Durchaus noch arbeiten gehen, denn vielleicht wird es ja nicht so schlimm und der Job ist wertvoll.
    Die Famillie sonst zusammen halten, keine unnötigen Ausflüge, keine weiten Entfernungen.
    Wie ein Schachspieler erst mal denken und beobachten, nicht irgendwie handeln sondern bereit sein und abwarten.

    Das längste war 14 Tage im Manöver. Wir haben danach immer alles wieder zerstört und wieder so hergerichtet, dass man kaum Spuren unserer Anwesenheit finden konnte.
    Das Ding hätte bei regelmäßiger geringer Pflege aber mindestens ein halbes Jahr gehalten. Wir haben immer zusätzlich mit einer dicken Malerabdeckfolie geabreitet um es wirklich
    wasserdicht zu bekommen. Dann bei Militär natürlich auch alles noch getarnt, dass heißt so hergerichtet, dass man es nicht als Shelter erkennen kann.

    Allles wilde Spekulation, aber ich befürchte einer der größeren Euro-Länder (Frankreich ? Italien ? Spanein ? ) wird S.O.S senden und die dann mit dem (Merkel-)Rettungsschirm zu fangen wird schwierig sein.


    Ukraine , eine neue Regierung unter Klitschko, so ab April 2014.


    Lebensmittel werden deutlich teurer.

    Was habt ihr dabei...so ganz modular..


    Mora Bushcraft, Buck Paklite, Helle Alden, AHTI Vaara, AHTI Tikka, TOPS Hoffmann Harpoon, TOPS Lite Trekker,TOPS XC EST (soweit die ohne Trageverbot), Cold Steel Bushman, Glock 78 (also ohne Säge) , Eickhorn KM 2000, Eickhorn SEK und immer dabei das legendäre "Shaka Oulu von CRKT"



    Je nach Anlass, Wetter, Möglichkeiten, Anfahrtswege und Dauer und Vorhaben.



    Dazu den Leatherman (sidekick) und ein Estwing Beil.

    Ballistol versus WD40..


    Ballistol nehme ich zur Waffenreinigung und täglichen Pflege (oder zumindest wöchtenlichen Pflege).
    WD40 würde ich für alle Dinge nehmen ,die ich nicht regelmäßig nachölen möchte/kann etc.
    Der Öl-Film von WD40 ist sehr viel hartnäckiger als von Ballistol. Vorteil und Nachteil.
    WD40 macht Dinge danach wirklich fettig, ölig, rutschig. Eine Ballistol Film werde ich mit dem trockenen Lappen schnell wieder los.
    Ballistol ist gut für Holzschäfte/Holzgriffe, WD40 eher nicht da die Holzporen verstopft werden und das Holz danach "tot" ist.


    Nur mal so...

    Als Handwerker würde ich das Victorinox nehmen, als Bushcrafter ein leichteres Leatherman wie das Side-Kick oder Skeletton. Um Dich ganz zu verwirren ...ich habe das "Buck Multitool 360" auch lange im Einsatz..aber...ich bin alles andere als ein Handwerker.

    Bleiben oder gehen..dafür gibt es kein JA oder NEIN..sondern das ist Situations und Tagesabhängig.
    Du kannst zu früh gehen und dadurch richtig in Chaos geraten, eventuell auch unnötig gegangen sein und Deinen Besitz komplett
    verlieren, obwohl es nicht nötig war. Du kannst aber auch zu lange warten.
    Das vergleiche ich mal mit dem kleineren Stau auf der Autobahn. Du fährst ab und sitzt erst richtig im Dicken (weil es auch alle anderen machen) oder Du bleibst drauf und es war dann gar nicht soooo schlimm, sondern wenn man mal auf die Uhr schaut 10 Minuten Verzögerung.


    Das hängt von so vielen Faktoren ab, Wetter, Art der Katastrophe/Krise, was geht noch, was geht nicht mehr.
    Unmöglich pauschal zu beantworten.

    Zitat von occam;137073

    n, was sind Deine Schlußfolgerungen?
    Darüber können wir ja gern diskutieren.


    Ciao,
    Occam


    :lächeln:



    Ich denke, dass man aus solchen Schilderungen eine Menge ableiten kann:


    • Was ist mögliche Tauschware
    • Wie enorm schnell kippt eine Gesellschaft
    • Wie extrem wird der Mensch zum generellen Feind, wenn alles schief geht
    • Wie wenig sind Anstand und Ehre wert, wenn der Magen leer ist
    • Auf welche Bedingungen muss ich mich wirklich vorbereiten
    • Einzelkampf oder Gruppenbildung ?
    Zitat von Opa;148447

    Tools und Skills waren offensichtlich vorhanden, aber warum die nicht zugeschlagen hat, lag vermutlich an der fehlenden psychischen Vorbereitung.


    Nick


    Genau :Gut:es geht ja darum einige tausend Jahre Zivilisation zurückzudrehen und vom Opfer zum Jäger zu werden. Das lernt man bei KEINER Kampfsportart, sondern
    kommt a) aus dem Charakter b) Wut und Negativerlebnisse bewusst kanalisieren zu können, um dann im Ernstfall den "Damm" zu öffnen . c) die Symptome der Angst/Panik zu kennen und sich durch deren Auswirkungen nicht lähmen zu lassen.

    Wohin mit den Ausrüstungsgegenständen, die


    • nicht optimal waren(Fehlkauf etc)
    • doppelt und dreifach sind
    • nicht in Top-Zustand sind (beschädigt, verwaschen, leicht defekt)


    Ich würde zur Anlage einer (Not-)Notreserve raten. Das kann am Arbeitsplatz sein, in der Gartenlaube oder notfalls in einer verbuddelten wasserdichten Tonne/Koffer sein. Bei Bekannten/Verwandten, die das zulassen und ländlicher oder eben anders positioniert wohnen.


    Das was man heute als „Schrott“ bezeichnet, solange man alles hat und Dinge in guter Qualität hat, könnte bei Verlust der eigentlichen (Haupt-)Ausrüstung immer noch gut genug sein, um damit notfalls überleben zu können. Ein solches Depot sollte man, wenn es eben geht, einmal im Jahr inspizieren und Pflegearbeiten durchführen, wie zum Beispiel Metallteile ölen.
    Ein solches Depot sollte nicht mehr als 10 bis maximal 30 KM Fußmarsch entfernt sein. Oder das Notdepot zu Hause und das Not/Notdepot in der Nähe des Arbeitsplatzes oder am Arbeitsplatz (für Pendler).


    In das Not/Notdepot kommen auch Fotokopien von allen wichtigen Personal-Papieren und Ausweisen.
    Eine Fotokopie des gültigen Personalausweis ist zwar kein Dokument aber es ist besser als nichts.
    Auch wichtige Dateien und Scans von Zeugnissen, Unterlagen, Besitzurkunden, sollten auf einem passwortgeschützten USB-Stick dabei sein. Nach der Krise mögen Zeiten kommen, wo man diese Dinge wieder braucht und es wieder Drucker gibt diese Unterlagen anzudrucken.



    Wer noch etwas Kleingeld reinlegt, hat eine Chance mehr, wenn alles schief geht.



    Alles in Grenzen und so , dass ein Totalverlust verkraftbar wäre, besonders bei Depots an unsicheren Stellen.


    Was man dann im Ernstfall vorfinden würde, wäre sehr wenig und durchaus minderwertige Ausrüstung, aber immerhin.

    Zitat von karpatenwolfes;129306

    Schlimm, was sagt ihr dazu?


    .


    Nun , nimm es mir nicht übel, aber etwas "Neues" kannst Du auch erleben, ohne das Katastrophen eintreten. Nimm es als Zeichen dafür, Dir über Dein jetziges Leben Gedanken zu machen.
    Was fehlt ? Was nervt ? Was langweilt ? Was könntest Du tun um Dein normales Leben spannender zu gestalten ?

    Das fängt für mich mit dem sehr kritischen Ausdruck „Selbstverteidigung“ an, der ja maximal später im gut erleuchteten und beheizten Gerichtssaal wieder eine Rolle spielen wird. Wenn Du es bis dahin geschafft hast. Wenn !
    Sonst ist es eine Kampfsituation, ein Kampf der zwar ggf. vom Gegner begonnen wurde, aber nun einmal stattfindet. Und fair und unfair und „der hat aber angefangen“ heben wir uns dann für bessere Zeiten auf.
    Ein Angriff auf Dich zielt darauf ab dich ernsthaft zu verletzen, zu verstümmeln, Dich handlungsunfähig zu machen und Dir Deine Menschenrechte teilweise zu nehmen und Deine menschliche Würde zu beschädigen. Unter Umständen nimmt der Täter Deinen Tod nur billigend im Kauf (Totschlag) unter anderen Umständen ist die sogar das beabsichtigte Ziel. ALARM ON !



    „Unbewaffnet und gefährlich“ hieß mal ein bekannter Film, und trotz sehr langjähriger Nahkampfausbildung und Kampfsporterfahrung bin ich bewaffnet bestimmt noch „gefährlicher“ als unbewaffnet. Ich will dieser Kampfsituation schnell (vor allem bei mehreren Tätern) effektiv und ohne größere eigene Blessuren entgehen. Mein Ziel ist der Sieg, die Situation schnell zu beenden und meinen „Auftrag“ wieder unverletzt und voll handlungsfähig fortführen zu können. Da hilft das „Werkzeug“ Waffe oft einen erheblichen Schritt weiter. Schon aufgeschlagene, geschwollene Handknöchel, Blutungen und eine schlecht benutzbare Schlaghand nach dem Kampf, stellen eine entscheidende Behinderung für die Zeit nach dem Kampf dar.
    Ich habe eine Kampfausbildung keine Polizeiausbildung und ich kenne den „Tunnel im Kopf“. Diesen Kampf zu gewinnen oder dabei ggf. zu sterben. Gut, ich wollte ihn nicht, aber nun habe ich ihn und ich werde ihn gewinnen. Dazu nutze ich geeignete „Werkzeuge“ an denen ich ausgebildet bin und mit denen ich regelmäßig übe. Moral kommt dann wieder später, nach dem Überleben.



    Trotzdem ist Vermeiden und lieber Taxifahren als nachts in die U-Bahn etc. die wichtigste Vorraussetzung für ein langes und gesundes Leben. Kampf ist (oft) schon die Folge von zu wenig Vorsicht.
    Wie weit man aus Angst auf selbstbestimmte Aktionen verzichtet, bleibt dabei jedem selbst überlasen und die Entscheidung ist ernsthaft zu treffen. Immer wieder.