Beiträge von rotbaer

    Was mir geholfen hat ist Salycilsäure. (Gibt's in der Apotheke) Abends nach Fußbad auftropfen, einwirken lassen.
    Arbeitet sich in den Dorn rein. Dauert ne Weile aber das befallene /tote Gewebe kann man -vorsichtig - entfernen.
    Das treibt man so lange bis man an der Spitze des Dorns angekommen ist.

    Die Diskussion geht auch in eine Richtung in die ich selber schon nachgedacht habe.
    Satellit scheidet aus, ein hohes Bauwerk gibt es nicht, und man würde ja immer nur eine Seite beobachten können.
    Für mich bleibt auch eine kleine Überwachungsdrohne, die ständig Ihre Kreise zieht, die plausibelste Erklärung.
    Wahrscheinlich kommt die sogar von einer Behörde, in der Kategorie Politiker über die wir hier reden,
    wird der Personenschutz nämlich nicht an Privatfirmen vergeben.

    Also in meinen Augen sind die USA ungefähr so demokratisch wie Rom zur Zeit der Republik.
    Wer die meiste Kohle hat kann die meisten Stimmen einwerben.
    (Und beweist alleine schon durch seinen Reichtum das er was kann.)
    Auf den Bildungsgrad vieler US Amerikaner würde ich tatsächlich nicht viel geben,
    der Besuch einer Durchschnittshighschool ist in etwa so qualifizierend wie der Besuch einer Dorfschule in Westafrika.


    (So hat es ein Freund von mir, sicher etwas polemisierend, eingestuft, der an einer Hochschule für die Zulassung von
    Studenten mit ausländischen Schulabschlüssen zuständig war.)
    Natürlich gibt es hervorragende Eliteschulen und Einrichtungen, nur die stehen eben nicht der Masse der Leute zur Verfügung.


    Von daher halte ich es für sehr gut möglich das in den US of A bald das Zeitalter des Donaldismus anbricht. Quaack!!

    Ich möchte mal einen kleine Bericht weitergeben und Eure Meinung dazu hören.


    Ich lebe im Ruhrgebiet, genauer gesagt in Bochum. Ein Bekannter von mir führt einen kleinen, alteingesessenen Handwerksbetrieb,
    und erhält wegen seiner zuverlässigen qualitätsvollen Auftragsbearbeitung auch Aufträge von der "Prominenz".
    Der Mann hat zwei Meistertitel, ist sehr intelligent, bodenständig und überhaupt kein "Spinner".
    Unlängst führte er bei einem deutschen Spitzenpolitiker, der in Bochum lebt, einen Auftrag auf dem Dach aus.
    Dabei viel ihm auf, das deutlich weniger Personenschutzpersonal mit Umfeldbeobachtung beschäftigt war, als sonst.
    Er sprach seinen Kunden, den er schon sehr lange kennt, darauf an, und auch Spitzenpolitiker neigen wohl mal etwas zum angeben.
    Er bekam ein Tablett PC gezeigt, mit einer deutlichen Filmsequenz darauf mit den Worten, schau, das da auf dem Dach bist Du vor ein paar Minuten.
    Laut eigener Aussage konnte er sich wiedererkennen.
    Wie gesagt, ich glaube dem Bekannten den Bericht, er hätte nichts davon, diese Geschichte zu erfinden.
    Da Satellitenüberwachung wohl aus finanziellen und technischen Gründen (gelegentliche Wolken) ausgeschlossen sind,
    kann das ja nur bedeuten, das Teile des Bundesgebietes permanent von oben Videoüberwacht werden, also entweder von Drohnen oder Flugzeugen aus.


    Ist irgendwem auch schon mal sowas zu Ohren gekommen?

    Na ja, Rocky hat zumindest in dem Punkt recht, das gewisse Arten des Umgangs mit Gewalt, zumindest statistisch betrachtet, hier kulturferner sind.
    Es scheint so zu sein, das orientalische Gesellschaften Schamgesellschaften sind, die den einzelnen sehr in psychische Zwangslagen versetzen können.
    Das gepaart mit archaischen Ehrbegriffen, einer oft nur rudimentären Bildung und einer diffusen religiösen Gefühlslage ist eine sehr explosive Mischung. (Tschuldigung für den Kalauer..)

    Ich habe vor langer Zeit mal einen Bericht über kulturbedingte Affinitäten zu Waffentypen gelesen.
    Da ging es um die Frage welche Art in Konflikten umzukommen als normaler angesehen werde.
    Angehörige westlicher Kulturen fanden Schußwaffen normal und hatten eine ziemliche Angst vor Blankwaffen,
    während z.B. Leute die im pazifischen Raum lebten das genau andersrum gesehen haben.
    (Ist jetzt die einzige Gruppe an die ich mich noch erinnere.)
    Vor langer Zeit (ca. 30 Jahre her) hatte ich mal Freunde bei den Zigeunern,
    und bin mit denen um die Häuser gezogen und war auch mal auf dem einen oder anderen Fest.
    Jeder Mann hatte ein Messer einstecken. Die Dinger wurden ab einer gewissen Eskalationsstufe auch benutzt.
    Von daher glaube ich auch das jede Form der Gewaltausübung auch was kulturtypisches ist.
    (Machetenbenutzung kenne ich z.B. aus Thailand auch.) Preppermäßige Notiz an mich selber: Verändertes Bedrohungsszenario beachten!!


    - - - AKTUALISIERT - - -

    Wir hatten Anfang der 80er auch einen Joghurtbereiter: 6 Gläschen mit Schraubverschluß (jedes so 200 ml) mit einer kleinen Abdeckhaube und elektrisch beheizbarem Boden.
    (Wie ein kleiner Brutschrank) Meine Mutter hat sehr viel Joghurt damit hergestellt,
    nur irgendwann war im Laden kein Joghurt mit aktiven Hefen mehr zu bekommen, und die ganze Nummer wurde eingestellt. Ich erinnere mich aber,
    dass der Joghurt gut schmeckte, es wurden dann immer noch frische Früchte dazugegeben.

    Ich stelle fest das sich meine Einstellung zum Schußwaffenbesitz geändert hat. Ich bin jetzt 50. Früher war ich der Meinung
    das bei den ganzen Leuten mit Psychoproblemen die so rumlaufen, es am besten ist wenn möglichst wenig Waffen zirkulieren.
    (Was bewaffnete Vollhonks anstellen sieht man an der thailändischen Schußwaffentotenstatistik)
    Mit der sich jetzt abzeichnenden Bedrohungslage durch fanatisierte, bewaffnete Einzeltäter, würden mehr Waffen auf der Straße helfen.
    Und wenn es nur erstmal die Leute sind die sowieso berufsmäßig damit zu tun haben ihre Waffe auch privat führen. (Polizisten, Berufssoldaten, Wach und Justizpersonal)
    Damit wäre die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Intervention deutlich höher als wenn man erst noch nach einem Feuerlöscher suchen muß. (In dem o.g. Szenario übrigens eine gute Idee)
    Die andere Frage ist: Wieviele Leute können tatsächlich schießen? Untersuchungen haben gezeigt das bei bewaffneten Konflikten 90 % der Teilnehmer
    nur Löcher in die Luft ballern.
    Von daher muß die Auswahl der Personen begrenzt sein und die Leute müssen regelmäßig trainieren.
    Das sehe ich bei der oben angedachten Auswahl aber als gegeben an.

    Für mich ist die beste Waffe eine Kombination aus Aufmerksamkeit, Vermeidung und schnellem Schuh.
    Bei einem Messer und Axtschwingenden Irren kann man, Abstand vorausgesetzt am besten nur abhauen.
    Wer mal Messerkampf mit Übungswaffen trainiert hat, weiß dass man aus so einer Nummer nicht unverletzt rauskommt,
    und obwohl ich auch immer ein kleines Fixed mit 8 cm Klinge dabeihabe, würde ich das nur nutzen wenn man mich ohne Fluchtmöglichkeit
    in die Enge treibt. Sonst ist der Einsatz keine Option.
    Gegen eine Bombe / Brandsatz oder ähnliches ist man machtlos, mich zieht es allerdings sowieso nicht zu Menschenansammlungen aller Art.

    Sieht für mich nach den Attentaten aus, mit denen die Israelis ständig konfrontiert werden.
    Für mich stellt sich die Frage ob das ein Einzeltäter war, oder ob das der Beginn einer Serie ist.


    Richtig schlecht geworden ist mir allerdings aufgrund des Tweets von Frau Künast,
    die der Polizei allen Ernstes die Frage stellte ob man den armen Jungen nicht hätte bewegungsunfähig schießen
    können anstatt ihn gleich umzubringen.
    Kann man für solche Politiker nicht mal eine Trainingseinheit starten, in der sie sich gegen einen axtschwingenden Irren verteidigen müssen der auf sie zukommt?
    Da bestätigt sich mal wieder das sich der Fachkräftemangel nirgends so deutlich zeigt wie in der Politik.

    Gerade geben sie im FOCUS durch, der Attentäter hätte kurz vor der Amokfahrt noch 100.000€ an die Familie in Tunesien gesendet.
    Hm, 31 Jahre alt, Gelegenheitsjobs als LKW Fahrer.
    Diese Menge Geld kann er in dem Alter normalerweise nicht beiseite gelegt haben, v.a. da ja auch noch eine Familie zu unterhalten war.
    Möglicherweise ist er ja für die Aktion bezahlt worden.

    @Woerber: Grappa hat doch ca. 40% Alkohol. Was soll denn da gären oder fermentieren?
    Da ist doch jegliches Leben perdü in dem Schnappes, alkoholische Gärung hört bei irgendwas zwischen 14 und 18 % Alkoholgehalt auf.

    Die folgende Analyse habe ich auf FB gefunden (Autor Alex Goergens), ich fand sie so gut das ich sie dem Forum nicht vorenthalten wollte:



    Der gestrige Miltärputsch in der Türkei lässt mich ziemlich zwiegespalten zurück.


    Einerseits sind da die Ereignisse, wie sie in die Welt übertragen wurden und die man so für sich stehen lassen und akzeptieren kann, so wie es die westlichen Politiker tun, die die Niederschlagung des Putsches, trotz aller schon jetzt absehbarer Folgen, ohne wenn und aber gutheißen.


    Andererseits kann man sich die wichtige "Cui bono?"-Frage stellen. Wer profitiert am stärksten von diesem "Geschenk Gottes" (O-Ton Erdogan)?


    Überall, vor allem aber in der Türkei, spricht man schon seit gestern von einem inszenierten Putsch und es spricht auch vieles dafür.


    2500 Soldaten einer mehr als 600.000 Mann starken Armee putschen.


    Eine halbe Stunde vor Beginn der Aktion benachrichtigen diese die anderen Armeeführer über ihre Absichten, aber niemand der regierungstreuen Truppen rückt aus, um den Putsch zu verhindern und Erdogan bleibt weiter seelenruhig in seinem Hotel sitzen, bis die Aktion offiziell über den später besetzen staatlichen TV-Sender verkündet wird.


    Dieser wird von einem Dutzend Soldaten "besetzt", während andere private Sender ungehindert weitersenden und Interviews und Aufrufe von Regierungsangehörigen ausstrahlen. Das selbe bei den Radiosendern.


    Kein einziger dieser wichtigen Regierungsangehörigen wird zu Beginn der Aktion festgesetzt, kein hochrangiges Mitglied von Erdogans Partei AKP, niemand stellt die Telefonverbindungen ab, wie es bei einem Putsch üblich und notwendig wäre.


    Zwischenzeitlich entschließt man sich dann doch, jeweils eine Handvoll Soldaten zu ein paar anderen Sendern zu schicken, um diese zu übernehmen, was im Falle von CNN Turk gerademal für etwa eine Viertelstunde funktionierte.


    Erdogan setzt sich in sein Flugzeug und bleibt stundenlang in Reichweite aller Flugabwehrmaßnahmen seiner Armee, scheint sich darüber aber offensichtlich keine Sorgen gemacht zu haben, obwohl er zu diesem Zeitpunkt kaum wissen konnte, welche Armeeteile der Regierung die Treue halten.


    Wo er die Tage zuvor war und warum ausgerechnet er, der normalerweise keine 24 Stunden ohne Auftritt im TV aushält, sechs Tage lang untergetaucht war, fragt niemand.


    Erdogan behauptet, dass sein Hotel kurz nach seiner Abreise von den Putschisten bombardiert worden sei, was aber noch in der Nacht von wieder in Betrieb genommenen CNN Turk als Lüge entlarvt wird.


    Erdogans Aufruf zum Widerstand stößt auf eine gut vorbereitete AKP, die ihre Parteizentrale mit fertig gedruckten großformatigen Transparenten mit Widerstandsparolen behängt.


    Ein Schuldiger ist auch schnell gefunden. Der in den USA lebende Prediger Fethullah Gülen soll hinter dem Putsch stecken, was bei den traditionell laizistisch orientierten Truppen wenig Sinn macht. Auch wandte sich Gülen mit der Forderung, die Putschisten nicht zu unterstützen an die Öffentlichkeit. Aber die Türkei hat nun einen neuen Staatsfeind Nr.1.


    Warum die Putschisten, die angetreten waren, um die Demokratie und die Menschenrechte in der Türkei wieder zu stärken ausgerechnet das Parlament bombardieren sollten, während keiner den Präsidentenpalast angriff, passt auch nicht in das Bild.


    Aber sehen wir uns mal diesen "Sieg der Demokratie", wie der niedergeschlagene Putsch von Erdogan und den westlichen Politikern bezeichnet wird, genauer an.


    Schon allein die Bezeichnung Demokratie passt nicht zur Türkei.


    Ja, man kann dort wählen gehen, aber das allein macht noch keine Demokratie aus.


    Dazu gehört auch, dass die Opposition die reale Chance hat, sich politisch einzubringen, was bei einer 10% Hurde für das Parlament nahezu unmöglich gemacht wird und wo man laut Wahlordnung mit 30% der Wähkerstimmen mehr als 60% der Parlamentssitze erringen kann, kann man von einer Verzerrung des Wählerwillens sprechen und nicht von einer Wiederspiegelung.


    Dazu gehört auch, dass man unliebsame politische Gegner nicht von Wahlen ausschließt.


    Dazu gehört ebenfalls, dass man die Werte von Gleichheit und Freiheit achtet, was weder bei den Kurden der Fall ist, die man schlichtweg in die Steinzeit bomben möchte, nicht bei den Frauen, die für Gleichberechtigung eintreten und deren Demos schon mal niedergeprügelt werden und auch nicht bei den Homosexuellen, deren Kundgebungen mit Wasserwerfern bekämpft werden. Zu einer Demokratie gehören eben auch die demokratischen Prinzipien und die fehlen der Türkei in sehr vielen Fällen.


    Bis jetzt sieht der Sieg der Demokratie so aus, dass Erdogan äußerst gestärkt aus dieser Situation hervor geht.


    Deshalb kann heute auch schon von der Wiedereinführung der Todesstrafe für die Putschisten geredet werden und deshalb hat man auch bereits mit dem begonnen, was Erdogan eine "Säuberung" nennt. 2800 Militärs wurden verhaften, 2750 Richter ebenfalls. Hinzu kommen auch noch 1 Verfassungsrichter und 5 Mitglieder des Hohen Rates.


    Die Listen für die Säuberung lagen wohl schon in einer Schublade bereit und wir dürfen heute den zweiten, wahren Putsch gegen das Land durch Erdogan erleben.


    Also wem nützt das alles?


    Dem Militär? Kein bisschen.


    Obwohl die Türkei eine der schlagkräftigsten Armeen mit ausgezeichneten Militärstrategen besitzt, haben wir es mit einem derart lächerlich stümperhaften Putschversuch zu tun, dass schon gestern Nacht die ersten Stimmen laut wurden, dieser Putsch sei inszeniert.


    Er war weder schlagkräftig noch durchdacht, hat wenig Schäden verursacht und der Blutzoll fiel für einen Staatsstreich sogar relativ gering aus.


    Hat der Putsch der Bevölkerung genützt?


    Nein, denn nun ist der Weg frei für Erdogan seine letzten politischen Gegner zu beseitigen und sein Präsidialsystem zu etablieren. Hinzu kommt der religiöse Aspekt der gestrigen Nacht. Imame hatten zum Widerstand gegen die Putschisten aufgerufen. Allahu-Akbar-Rufe waren mindestens so oft zu hören, wie Erdogan-Parolen und der Sieg über die Putschisten wird auch als Sieg des Islam über die laizistischen Kräfte des Landes gefeiert. Da kommt auf viele türkische Bürger jetzt einiges zu und letztendlich werden wir auch türkische Flüchtlinge haben, die nach Europa streben.


    Hat es Erdogan genützt?


    Ja und nur ihm, in allen Belangen. Vorerst ist er nun unaufhaltsam und die Türkei hat die letzte Chance verspielt ihn loszuwerden. Sollte ihn nicht ein altersbedingtes natürliches Ende ereilen oder jemand aus seinem engeren Umfeld zu einem beherzten Attentäter werden, hat Erdogan seine Macht für die kommenden Jahre einzementiert.


    Man muss gar nicht zu Aluhut-Theorien neigen, um das Gefühl zu haben, da wäre etwas faul und man tut sich ziemlich schwer damit, die Entwicklungen als Sieg der Demokratie zu sehen.

    Leitungswasser ist in D das am besten überwachte Lebensmittel. So eine Filteranlage ist m.E. nur in Verbindung mit einer eigenen Wasserversorgung sinnvoll.
    Ausnahme ist der oben erwähnte Ionenaustauscher der die Härte des Wassers deutlich reduziert. Da muß man aber schauen wie die Wasserhärte ist. (Beim Versorger nachfragen.)

    Ich habe mal einen Erfinder kennengelernt der genau dieses Problem gelöst hat:
    Ein Metallteil mit großer Oberfläche das kalt ins Heißgetränk gestellt wird und sich darin erwärmt und nach der Herausnahme den Wärmeinhalt mitnimmt.
    Das Ding hat sich aber nicht gut verkauft. Ein Faltbecher scheint mir da die praktikablere Lösung zu sein.