Beiträge von Chevron

    Hallo zusammen,


    Mein Haus ist mit Gliederradiatoren ausgestattet.
    Geheizt wird noch mit einer Öl-Heizung, welche aber in absehbarer Zeit durch Gas ersetzt wird.


    Bei mir steht im Wohnzimmer das Sofa direkt vor dem Radiator und ich möchte es ehrlich gesagt auch nicht unbedingt wo anders hinstellen.
    Dass dies aber Heizungstechnisch nicht optimal ist, ist mir auch bewusst.
    Auch habe ich das Gefühl, dass die Räume nicht besonders gut geheizt werden, obwohl die Radiatoren warm sind.
    Daher möchte ich nun die Heizung optimieren.

    Probehalber habe ich mal einen kleinen Tisch-Ventilator (Ø20 cm) beim Radiator hinter das Sofa gestellt. Dieser bringt trotz punktueller Belüftung die Temperatur schon gut ein halbes bis ein Grad höher.

    Nun möchte ich bei allen Heizungen Ventilatoren anbringen um die Konvektion zu verbessern.
    Dabei ist bei mir die Frage aufgekommen, wie ich das Ganze noch weiter optimieren kann. Brächte es etwas, die Radiatoren vorne ganz zu verschließen, so dass man quasi einen Windkanal hat, aus dem die Warme Luft rausbläst?

    Hat schon jemand so etwas gemacht und kann da von eigenen Erfahrungen berichten?

    [...] Es schadet nicht, sein Tauschnetzwerk schon zu "Friedenszeiten" zu pflegen. Aber extra Tauschware horten, für den Tag X, würde ich nicht.

    Das machen wir auch heute schon so. Wir wohnen in einem Dorfteil der leicht abgetrennt vom eigentlichen Dorf ist und da schaut jeder für jeden.
    Auch bei uns hilft man sich gegenseitig während des Urlaubs für Haus und Tier zu sorgen, geht bei einem Sturm durch die Nachbargärten und evtl. sogar notdürftig das Dach Flicken, spricht (oder vertreibt) Fremde, die ums Haus schleichen an oder man hilft sich gegenseitig bei der Nachernte auf dem Feld.
    Alternativ gibts dafür selbstgebackenen Kuchen oder Zopf, wird zum Essen eingeladen, bekommt ein Glas eingemachte Bohnen.
    Aber auch sonst wird man öfters einfach spontan auf ein Glas Wein eingeladen und plaudert gemütlich bis spät in die Nacht.

    Aber gewisse Grundmittel, die schnell mal vergessen gehen, wie Seife würde ich schon einlagern.
    Ansonsten ist genügend Wein um gemeinsam dasitzen und den Weltungergang nicht alleine durchzumachen, immer gut. :D

    Alkoholismus ist eine Krankheit, die auf die berufliche, soziale Stellung und Bildung keine Rücksicht nimmt.


    Daher denke ich, dass Alkohol schon als Tauschmittel geeignet ist.

    Aber bitte aufpassen, wenn man mit einem schwer Alkhoholabhängigen handelt.
    Denn ein schwer Alk-Abängiger ist zu vielem Bereit, wenn er seine Sucht befriedigen kann und er weiß, dass da im Keller noch genügend Flaschen vorrätig sind.

    Das Solarpanel hat einen Nennleistung von 200W, der Solarlader ist ein Modell von Aliexpress genau so wie der 2000W Inverter.

    Kannst du vielleicht noch ein paar Erfahrungen zum Solarlader und dessen Preis/Leistungsverhältnis sagen?
    Ich bin schon länger auf der Suche nach einem vernünftigen Solarlader zu einem vernünftigen Preis.

    An den schnellen Ali habe ich mich aber noch nicht näher herangewagt.


    Bezüglich der Eiswürfelmaschine, könntest du da theoretisch auch passende Kühlakkus reintun?
    Dann könntest du mit einer Styroporbox eine günstige Kühlbox bauen.

    Im engeren Sinn militärisch hat der Iran den USA nichts entgegenzusetzen. Er hat auch keine relevanten staatlichen Verbündeten in der Region, so dass er letztlich alleine steht

    Naja in der Region hat der Iran keine Verbündeten aber
    Aber dass der Iran mit China und Russland und evtl. Indien eine Allianz hat ist wahrscheinlich.


    Link 1

    Link 2

    Es wurndert mich nicht, dass die USA von allen NATO-Staaten verlangen, dass diese ihre Kriegsreserven aufstocken müssen.
    Wenns da explodiert, wissen wir nicht, wie es da ausgeht. Es kommt stark draufan wie die möglichen Verbündeteen reagieren. Sind sie besonnen und zurückhalten, werden wir vor allem die höheren Ölpreise zu spüren bekommen.
    Kommt es bei den Führern der Allianzen zu Kurzschlüssen, dürfen wir unter Umständen vom Worst Case ausgehen.

    Man kann auch frische Dinge (längere Kochzeit) und Dosen kombinieren, der Doseninhalt kommt dann eben gegen Ende dran, weil der ist ja meist schon gar und weich.

    Ich handhabe es auch so - vor allem dann wenns schnell gehen muss.
    Ich behaupte mal, dass wir im Verhältnis zur breiten Bevölkerung mehr Gemüse konsumiere da wir gößenteilts die Kohlehydrathaltigen Nahrungsmittel wie Nudeln aus der Küche verbannt haben und durch Gemüse ersetzt haben. (Heißt nicht, dass wir gar keine Nudeln mehr essen - 1 kg Nudeln hält sich bei uns (2 Personen) gut 3 - 4 Monate)

    Zum Dosenfutter, ich nehme Dosenfutter jeweils als Basis und schnippel da noch passendes Gemüse rein, so dass dann das Verhältnis Dosenfutter-Frischgemüse 1:1 oder mehr beträgt. (Gut eine Gulaschsuppe ist dann nicht mehr unbedingt Suppe sondern mehr Eintopf, schmeckt aber dennoch gut)
    So schaffe ich es, den Dosenvorrat zu rotieren, ohne mich wie im Bunker fühlen zu müssen.

    Von Soja halte ich persönlich gar nichts da es genau so Monokulturen sind wie z.B. Palmöl und eben auch Östrogenähnliche Stoffe enthält.


    Bein Einfrieren sollen angeblich nur sehr wenige Nährstoffe verloren gehen. Wäre evtl. eine Möglichkeit. (Gut, nicht "Blackout-Tauglich" aber ein Kompromiss der im Notfall noch schnell eingeweckt werden könnte)


    Ansonsten wäre Einwecken die Einlagerung meiner Wahl (wobei ich aus Zeit- und Lustmangel auch nicht allzuviel einwecke).

    In letzter Zeit werde ich des öfteren mit Situationen konfrontiert, in denen eine Säbelsäge sehr hilfreich gewesen wäre.

    Eine Motorsäge ist entweder ungeeignet bzw. zu schade oder zu grob für die gewünschte Arbeit und eine Stichsäge zu klein und fein.

    Daher suche ich nun ein Mittelding - eine Säbelsäge, auch Fuchsschwanz genannt.


    Da ich mich aber noch nie näher mit diesen Säbelsägen auseinandergesetzt habe und in diesem Bezug keinerlei Erfahrungen habe, hoffe ich, dass evtl. der Eine oder Andere mir davon berichten kann und evtl. sogar Empfehlungen abgeben kann.


    Ich suche eine Säbelsäge, die nicht allzu viel kostet - 100 - 150 Franken/Euro (evtl auch etwas mehr wenns wirklich DAS ist)

    Die Marke ist mir eigentlich relativ egal. Ich brauche nicht zwingend ein Profi-Gerät, aber möchte auch nicht das billigste vom Billigen, sondern ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.


    Einsatzzweck möglichst universell - für Haus und Garten, Holz, Metall und evtl. auch Stein.


    Da ich Linkshänder bin, sollte sie für beide Verwendbar sein - also kein Reines Rechtshändergerät


    Ach ja, und ich möchte 230 V - also kein Akku-Gerät.


    Die Gräte, die mir bisher ins Auge gestochen sind, sind folgende:

    Bosch blau


    Bosch grün

    Stanley -> die konnte ich schon mal begutachten. Kam mir aber relativ grob rüber. Habe aber bisher noch keine Vergleiche

    Evtl. andere Empfehlungen

    Danke und Gruß Dani

    Ich durfte eine Ausbildung als Zimmermann genießen und durfte bereits nach einem Sturm das Dach des Nachbarn, der zu diesem Zeitpunkt gerade im Urlaub weilte, notdürftig reparieren und kann somit auch ein paar Dinge sagen.


    1) Aus dem "Loch" aufs Dach steigen geht sehr gut. Nur, wie kommt man wieder runter, wenn das Loch geflickt ist? Folglich ist eine standfeste Leiter unumgänglich.


    2) Ich weiß nicht wie steil das Dach ist und je nach Standort kann das dach auch extrem rutschig sein. Zur Sicherheit empfielt sich eine Dachleiter. Bekommt man z.B. HIER oder man bastelt selber eine. 2 Dachlatten und mehrere Sprossen zusammengenagelt (in der Zimmerei hatten wir die selbstgenagelte Version) Da die Leitern nur auf Zug belastet werden reichen Dachlatten. Diese sollten allerdings frei von Schwachstellen (Astlöcher) sein.
    Man kann auch vorsorglich Haken auf dem Dach anbringen um eine Leiter daran einzuhängen. Anständige Haken können evtl. auch für andere Sicherungsmaßnahmen wie Seil und Klettergurt verwendet werden.


    3) Für den Notfall reichen Blachen. Bei meinem Nachbar tat es damals bereits ein aufgeschnittener Kehrichtsack. Die Befestigung geht in der Regel am besten mit Dachlatten und Nägel, die man direkt auf die Sparren nagelt. (Tipp: Nägel nicht ganz reinkloppen, dann kann man die Dachlatten danach besser wieder entfernen ohne die Blache zu zerstören)
    Die Blache mit Seilen abzuspannen ist allenfalls erforderlich, wenn der Ganze Dachstuhl inkl. Gebälk auf Reisen gegangen ist. Aber wenn es irgendwie möglich ist, möglichst viel mit Dachlatten und Nägeln die Blache befestigen. Ist der Zimmerei haben wir zu 99% nur mit Dachlatten und Nägeln gearbeitet. (An mehreren Stellen, auch mittig Nägel anbringen damit sich die Blache nicht vom Wind aufbläht)
    Bei kleineren Flächen sollte man darauf achten, dass die Blache am oberen Ende unter die Ziegel gelegt werden kann. Sonst fließt das Wasser welches vom Giebel her kommt, einfach unter der Blache durch ins Haus.
    Je nach Dach (z.b. bei Eternit) muss man noch Keile oder Flache Brettchen haben um die Blache unter die Ziegel schieben zu können, da die Ziegel oberhalb nicht einfach so weggenommen bzw. angehoben werden können um die Blache unter die Ziegel zu legen.

    Menge der Dachlatten ist schwierig zu sagen, da es auf die Größe des Dachs draufan kommt. Wichtiger als die Länge der Latten ist die Menge. Besser mehrere kleine Befestigungspunkte als nur eine lange Befestigung an einem Punkt.

    Ich habe im Brennholzvorrat genügend Lattenstücke, die ich im Notfall für Dachstücke verwenden kann. Ich brauch dafür nicht unbedingt eine Extrakiste mit Latten.

    Von Tacker und ganzen OSB-Platten würde ich nichts einlagern, zumindest nicht für den notdürftigen Dachbau es sei denn, man möchte sich für den Endgültigen Zusammenbruch der Wirtschaft rüsten.

    BTW:
    Auch auf dem Dach laufen will gelert sein - tendenziell muss man, auch wenn es schwer fällt, den Oberkörper beim laufen eher nach unten (also weg vom Giebel) neigen damit die Füße eine größere Auflage und Reibungsfläche haben. Wenn man (übertrieben gesagt) nur auf den Zehenspitzen bzw. auf den Fersen auf dem Dach rumläuft, rutscht man eher runter als wenn die Füße sauber aufliegen.
    Ich empfehle aber ganz klar eine Dachleiter für Ungeübte.

    EDIT: div. Fehler korrigiert

    EDIT2: Nachtrag:
    Eine Rolle gutes, wetterfestes Unterdachklebeband kann auch sehr gute Dienste leisten bei Notdürftigen Reparaturen. Ich bin ziemlich überzeugt von den SIGA-Klebebänder (Rissan und Wigluv) Wenn die Klebefläche sauber und Trocken ist, halten diese Klebebänder wie Sau. Habe von diesen ebenfalls ein paar Rollen vom Wigluv eingelagert. Es ist nicht günstig, aber es lohnt sich. (BTW. Ich habe übrigens keinerlei Bezug zu dieser Firma oder Profitiere in irgend einer Art und Weise. Ich habe es lediglich während meiner Zimmermanszeit kennen gelernt und bin wirklich überzeugt von diesen)

    Noch eine Frage am Rande: Ich habe mal irgendwo gehört, dass es ein Bisschen helfen kann, unsicheres Wasser ca. 20 min lang mit UV-Strahlung (Sonnenlicht oder UV-Lampe) zu beleuchten. Das soll einige Organismen abtöten können.

    Die Methode ersetzt sicher keinen Wasserfilter, kann allerdings, wenn man in der Klemme steckt, besser sein als gar nichts.

    Du meinst wohl das SODIS-Verfahren.

    Davon habe ich gehört.
    Damit kann man Keime (teilweise) abtöten. Ist aber stark abhängig von der Sonnenintensität und der Flaschen.
    Gegen chemische Verunreinigungen (und Schmutz im allgemeinen Sinne) hilft es nicht.
    Abkochen ist da die sicherere Methode


    Näher erklärt ist es hier: WIKIPEDIA-Artikel

    Wie die anderen schon geschrieben habe, würde ich nicht am Wasserfilter sparen. Denn mit Montezumas Rache während einer Krise bestraft zu werden kann unter Umständen tödlich ausgehen, von anderen, unter Umständen möglichen, Keimen gar nicht erst angefangen.

    Meine Meinung (ohne jemandem zu nahe Treten zu wollen): Spar dir lieber den 9. Rucksack oder das 23. Messer und investiere das Geld in einen anständigen Wasserfilter eines vertrauenswürdigen Herstellers.

    EDIT: Angaben zum SODIS-Verfahren ergänzgt

    Bei einigen solchen Seiten funktioniert es auch, wenn man im richtigen Moment ESC drückt.
    (Dann wenn der Artikel fertig geladen, aber die Meldung noch nicht da ist - klappt bei der WOZ allerdings leider nicht)

    Das Informativste in diesem Thread ist aber für uns weniger der Artikel selbst, da dieser für viele wenig Neues enthält.
    Viel Informativer finde ich die Beiträge zu "Wie kann man die Leseblockade umgehen" :D:evil:

    Ich mache mir da, ehrlich gesagt, keinen Kopf. Der menschliche Körper hat ein ganz gutes Abwehrsystem. Bei Verletzungen sieht das anders aus. Aber bei der üblichen Alltagsbazille mache ich mir keine Sorgen. Eher vermute ich, dass zu viel Desinfektion unser Immunsystem schwächt.

    Ich sehe das genau gleich wie Lord_Helmchen.
    Heute gibt es viel mehr Allergien als früher und ich sehe da einen großen Zusammenhang mit der sterilen Lebensweise die heute gepflegt wird. Alles wird desinfiziert und der Körper hat keine Möglichkeit mehr, Abwehrkräfte zu entwickeln.


    Ich würde sogar mal fast behaupten, dass es das beste wäre, während des Alltags sich weniger Gedanken zu machen über die Alltagskeime und so sein Immunsystem zu stärken und während einer Krisensituation, in der die Gesundheitsversorgung nicht mehr zu 100% gewährleistet ist, die Hände zu desinfizieren.


    Also in guten Zeiten das Immunsystem stärken - in schlechten Zeiten das gestärkte Immunsystem unterstützen um nicht in den Worst Case zu geraten.

    Genau, das ist diese Serie auf welche die Youtube-Verlinkung hinweist.
    Eben, wie schon gesagt, teilweise ziemlich strange, aber dennoch hat es ein paar interessante Denkanstöße.


    Und die vielen Waffen sind mir auch aufgefallen. Die haben teilweise Waffenarsenale, da würde unsere Armee vor Neid erblassen.

    Auf Netflix läuft neu die Serie "Preppers - Bereit für den Weltuntergang"
    Schon bei der ersten Folge bzw. insbesondere bei der ersten Folge, fällt auf, dass es sich um die typischen Amerikanischen Doomsday-Prepper handelt.


    Es geht darum, dass verschiedene Prepper ihre Strategien aufzeigen und erzählen, wie sie sich auf den Weltuntergang vorbereiten.
    Am Schluss werden die Vorbereitungen noch kurz vom Produzent kommentiert, welche Stärken und Schwächen ihre Vorbereitungen haben.


    Teilweise ist es schon ziemlich strange, wie sich einige Prepper auf den Weltuntergang vorbereiten.


    Aber dennoch ist es sehr interessant wie andere ihre Vorbereitungen gestalten.


    BTW, ich bin jetzt bei der 3. Folge und die Zombieapokalypse wurde bisher (noch) nicht erwähnt.

    Ich selber hatte auch schon so eine Situation: https://www.previval.org/forum/showthread.php/29461-Der-große-Was-habe-ich-heute-für-meine-Preparedness-getan-Thread?p=283371&viewfull=1#post283371


    Über meine Gefühlslage in diesem Fall habe ich nur am Rande geschrieben (Gedanken danach). Aber auch ich hatte eher weiche Knie.
    Ich kam aber nicht als Ersthelfer auf den Platz und somit konnte ich "neutraler" drangehen.


    Schlimmer war für mich allerdings ein Erlebnis, welches mir vor etwa einem halben Jahr passierte.
    Ich wollte vor dem Geschäft von einer Kreuzung auf die Straße fahren und habe ein Auto übersehen, welches aber noch bremsen konnte und mich anschließend vorfahren lassen wollte. Hintendran kam eine Autofahrerin, die das stehende Auto nicht gesehen hat und dann volle Kanne reinfuhr.
    Ich war da auch ziemlich durch den Wind. Eigentlich wusste ich, dass ich nicht Schuldig war und dennoch trug ich eine Mitschuld und wäre am allerliebsten davongefahren. Doch bin ich ausgestiegen und habe erstmal realisiert, dass die Fahrerin des hinteren Autos ausgestiegen war um nach ihrem Kind zu schauen.
    Der Fahrer der mich Vorfahren lassen wollte, berichtete mir, dass er soweit okay sei.
    Dann zur Frau gegangen und festgestellt, dass diese aufgeschürfte Finger hatte. Eigentlich wars keine wirklich erwähnenswerte verletzung. Aber ich habe dennoch den Verbandskasten hervorgeholt - eigentlich mehr um mich abzulenken - und habe ihr die Finger verbunden und für den Jungen habe ich noch ein Pixibuch im Auto gefunden.
    Dennoch war ich sehr froh, kam noch eine Arbeitskollegin und brachte den Vorschlag, dass wir doch ins Geschäft reingehen sollen um dort das Unfallprotokoll auszufüllen.
    Dadurch gab es wieder einen Plan, wie weitermachen, die Hilfslosigkeit verschwand wieder und im Geschäft konnte ich die beiden ihr Unfallprotokoll ausfüllen lassen, und den beiden Kaffee bringen und dem Kind Schokolade (welche eigentlich für die Kunden wäre) geben.
    Am Ende kam alles gut und die Frau kam am nächsten Tag nochmals ins Geschäft um sich bei mir nochmals zu bedanken.


    Aber ich war während dem Einsatz und auch nachher durch den Wind. (ging zwei Stunden später noch Schießen, habe aber nach 10 Min wieder abgebrochen weil ich immer noch nichts getroffen habe)


    Meine Erfahrungen:
    - Am besten ist es, wenn jemand (1 - 2 Pers) nebendran steht und das ganze führt. Es muss nicht einmal professionell sein. (der Hinweis, von der Arbeitskollegin, ins Geschäft gehen war mehr ein Vorschlag und hat dennoch sehr geholfen, ich selber war zusehr mit der Situation beschäftigt, dass ich das naheliegendste nicht gesehen habe) - Ist übrigens auch bei den Profis oft so. Der Feuerwehrkommandant stürzt sich nicht mit dem Schlauch ins Geschehen, sondern steht daneben und führt den ganzen Anlass.


    - Hauptsache man macht etwas und wenn es nur ein Pflaster aufkleben ist um die Wunde "zu verdecken". Denn etwas tun ist immer noch besser als ohnmächtig daneben zu stehen. Denn beim nichtstun, beginnen die Gedanken zu rotieren und man gerät in Panik.


    Ich bin übrigens auch einer, der ziemlich schnell umkippt. Aber wenn ich abgelenkt bin, funktioniere ich. Dafür kann es sein, dass ich danach umkippe.
    Abhärten geht übrigens. War mal längere Zeit im Krankenhaus und musste jeden Tag eine Spritze in den Oberschenkel machen mit Blutverdünnungsmittel (glaube ich). Anfänglich wurde es mir jedes Mal schwarz vor Augen. Nach 1,5 Wochen wars dann kein Problem mehr.


    Das größte Versagen ist es übrigens, nichts zu machen.
    Auch hiervon kann ich berichten. Letztes Jahr in Italien, auf dem Heimweg von Italien auf der Autobahn.
    Im Verkehr etwa 3 Autos vor mir verliert ein Autofahrer total die Kontrolle über sein Fahrzeug und kracht frontal in die Leitplanke.
    Ich bin danach weiter gefahren und habe gesehen, dass der Fahrer sich noch selbständig abschnallen konnte. G
    ründe fürs Weiterfahren: Ich kann kein Wort italienisch. Hätte weder dem Verunfallten, noch mit der Polizei noch mit sonstwem verständigen können. Wir waren ziemlich spät dran und von der Zeit her wäre ich danach total im Scheixx gewesen.
    Aber auch diese Situation hing mir noch nach. Eigentlich wusste ich, dass ich sowas von verloren gewesen wäre in dieser Situation und dennoch fühl(t)e ich mich als totaler Versager, der einfach weiterfuhr (auch heute noch).

    Gestern habe ich bei der öffentlichen Müllsammelstelle Müll entsorgt.
    Bevor ich gegangen bin, noch kurz beim Elektroschrott reingeguckt und... :staun::verliebt: - was seh ich da.... ein Funkgerät. Dieses sogleich eingepackt und mit nach Hause genommen.
    Batterien waren zwar Ausgelaufen und ein Stecker machte nicht mehr richtig Kontakt. Aber mit Putzen und Kontaktspray ließ es sich problemlos wieder instand setzen.


    previval.org/f/index.php?attachment/41359/previval.org/f/index.php?attachment/41360/previval.org/f/index.php?attachment/41361/

    Ich war heute beim Reifenhändler meines Vertrauens und habe ihn gefragt wie es mit diesen Stopfen steht.
    Dieser meinte, dass diese Stopfen sehr gut seinen für im Notfall, er aber empfehle, den Stopfen durch einen "Pilz" auszutauschen. (Also austauschen kein Problem)


    Dann wollte ich diesen ersetzen lassen und habe aufgrund Misegraus hinweis noch gesagt, dass der Händler den Stopfen doch mal ansehen soll, da dieser recht weit außen sei.


    Fazit des Händlers, so weit außen hätte er keine Chance, diesen zu flicken. In der Lauffläche, kein Problem aber so weit außen sei das Problem, dass der Pneu an dieser Stelle am meisten in Bewegung ist und somit die Dichtigkeit, egal bei welchem Stopfen, nicht gewährleistet werden könne.


    Nun habe ich für morgen einen Termin um einen neuen Pneu zu holen... passt mir irgendwie nicht so ganz, aber die Sicherheit geht vor und bei den Pneus ist Sparen am falschen Ende gespart.