Beiträge von zOSh

    Der Keller ist fertig und die Fertighausfirma drängt den Bauherren auf Änderung der Zahlungsweise: Bei Zahlung des gesamten Kaufpreises, für das Fertighaus vorab, gibts Nachlaß, Sonderkonditionen, Mehrausstattung, usw. Der gutgläubige Bauherr überweist die gesamte Summe und wartet anschließend vergeblich auf das Haus. Die Fertighausfirma meldet Konkurs an, und die beteiligte Bank rückt die Kohle nicht mehr raus.

    Wenn die Bank (über den geschlossenen Bauträgervertrag des Kreditnehmers) sich im Auszahlungsprozess des Darlehens auch der MaBV (Makler- und Bauträgerverordnung) unterworfen hat, ist das unumkehrbar. Ansonsten wäre sie wiederum vertragsbrüchig beiden anderen Parteien gegenüber. Wenn der Kreditnehmer auf diese Offerte reinfällt (und damit wiederum gegenüber seiner Bank vertragsbrüchig wird) ist das sehr bedauerlich. Ich wette, hätte er seinen Banker auf die Offerte des Bauträgers im Vorfeld angesprochen, der hätte abgeraten (und alle Alarmglocken an gehabt).

    Ich bin gegen gar nichts geimpft und werde mich - außer unter Zwang - auch nicht impfen lassen.

    Du hattest mal in einem Thread gezeigt, was du im Auto hast, um angefahrene Tiere zu retten (dafür übrigens meinen tiefsten Respekt). Und machst auch sehr viel handwerklich.


    Bist du auch nicht gegen Tetanus geimpft?

    Bist du dir sicher das das der richtige Ort ist dein Geld vor dem Zugriff gewisser Dreggsägge zu schützen?

    Mit Blick auf herrschende und sich verschärfende GWG- und AO-Monitorings.... Für die 30t Öcken... JA!

    Ich bin:

    • insidergelisted
    • Banken nicht 100% misstrauisch eingestellt
    • trotz WSS der Klasse IV kein ultracash-Fan (aber EM :love: müssen glänzen)


    Wenn die Einlagensicherung für das nicht reicht, habe ich ganz andere Probleme... Die Peilmarke sind 30-50TE, sodass ich oder meine Hinterbliebenen sich nicht auch mit der Instandhaltung/Reparatur von größeren Problemen am Haus mit Krediten rumschlagen müssen.


    Für das Thema Inflation ist ein größerer Teil risikoreicher angelegt in Aktien.

    Der DAX hat sich in den letzten 20 Jahren über alles gerechnet um 21% entwickelt. D.h. hätte ich 2010 in den DAX-Mix 830.000€ investiert, hätte ich jetzt eine Million draus gemacht. Aber ich hätte 2010 irgendwoher 830.000€ nehmen müssen. Im Zeitraum März 2015 bis November 2016 ist der DAX mal um gut 30% gefallen. Da hätte ich von den 2010 investierten 830.000€ nur noch 580.000€ rausbekommen. Blöd, wenn man dann gerade in den wohlverdienten Ruhestand wechseln und sich mit dem Kapital ein Häuschen in Südfrankreich als Winter-Fluchtort kaufen wollte. Mist, geht noch nicht, ich muss noch weiterarbeiten, bis der DAX wieder die Verluste rausgewirtschaftet hat.

    Für mich wäre das nix.


    Grüsse

    Tom

    Hinweis: nicht diesen schlechten, mit Blick auf den Globus betrachtet irrelevanten Index, mit "Aktienanlage" gleichsetzen. Damit kumulieren sich gleich mehrere Kardinalfehler der Aktienanlage (nicht abschließend aufgezählt):

    • Home bias
    • Prozyklische Indexkonstruktion
    • Pro-Trend-Branchen-orientierte Indexkonstruktion
    • Kleine Marktkapitalisierung (mit Blick auf die Welt fast irrelevant)


    Wer die Ohrfeigen vom Schreibstil her ertragen kann (nach dem Eingestehen der eigenen Anlagefehler), wissenschaftliches Arbeiten versteht und vom Grunde her kapitalistisch denken kann, ist hier erst mal, bevor er Bücher kauft, gut aufgeschlaut:


    https://www.gerd-kommer-invest.de/blog/

    xsurvivor:


    Deine Haltung zum Thema "Immobilien" ist hart "schwarz". Fakt ist aber, dass der Vermieter den Großteil ALLER Kosten - auf welche Art und Weise auch immer - auf den Mieter umwälzen wird.


    Ich will hier aber keine Diskussion lostreten, weil das Thema meistens auch emotional geladen ist und sehr polarisiert dargestellt wird.

    Ich kenne leider genügend selbständige Handwerker und ehemalige Selbständige, die jenseits der 50 mit kläglicher Altersvorsorge dastehen, weil sie das Thema Altersvorsorge in Eigenverantwortung vernachlässigt haben bzw. das monatlich eingenommene Geld komplett für andere Dinge ausgegeben haben.

    Und selbst die, die statt in Rente lieber in eine eigene Immobilie investiert haben, stehen z.B. nach einer Scheidung mehr oder weniger vor dem Nichts: Haus weg und keinen Rentenanspruch.

    Ich war viele Jahre für Firmenkunden zuständig. Viele Menschen glauben, der Wert ihrer Altersvorsorge liege im Firmenvermögen. Leider haben sich 99% nie wirklich mit Unternehmensbewertung beschäftigt, um eine Vorstellung von Unternehmenswerten zu bekommen und staunen dann, dass oftmals einfach nix da ist (teilweise einfach mangels Nachfolger). Ein weiterer Grund ist auch einfach der Unternehmer selbst, der den höchsten Wertanteil hat - wenn der weg ist, ist auch das größte Asset weg.

    Und apropos Ausland....


    Viel Spass beim Goldtausch in Frankreich :P Selbst Italien hat eine härtere Geldwäschekontrolle als die BRD....


    Will nicht ätzen, aber deine festgelegten Rahmen deiner Altersvorsorge haben viele Parameter, die zu einer Wertminderung oder einem Wertverlust (Einziehung) führen könnten....

    Edelmetalle ist nur ein Punkt darin - ansonsten Fremdwährungen, Bargeld usw. usf. - da gab es noch nie eine Krise in der alles das wertlos geworden wäre.

    Das Haus ist einfach ein Risikofaktor - schon heute. Die brauchen nur bspw. die Straße davor sanieren und Du wirst mit horrenden Summen zur Kasse gebeten - interessiert mich alels gar nicht, da das Risiko der Vermieter trägt.


    in anderen Ländenr macht eine Immobilie Sinn, denn da gehört sie einem auch wirklich - aber hier darfst Du keineswegs "machen was ich will", sondern wirst mit engen Vorschriften daran gehindert und dazu dann das Risiko von Vermögensabgaben da "Eigentum verpflichtet" wie es im Grundgesetz schon steht.

    Wie vorher schon beschrieben... EM können harten Handelsrestriktionen unterworfen werfen, FW auch (vor allem in Form von Bargeld).

    Du beobachtest hoffentlich bei deinen "Devisen" (in cash) welche Sorten gegen neue Auflagen außer Verkehr gezogen werden? Viele mit "alten" Serien USD und CHF und auch Euro fallen durch Umtauschversuche in neue Serien am Schalter auf....


    Hab nen Haufen Bargeldtauscher "Euro alt" gegen "Euro neu" in ne GWG-Verdachtsanzeige laufen sehen....

    Doch da ist ein gewaltiger Unterschied! Alle anderen Vermögenswerte sind "mobil" - ich kann sie verstecken oder ins Ausland bringen - eine Immobilie ist "immobil" und über das Grundbuch direkt dem staatlichen Zugriff unterworfen

    Nur Immobilien sind für den Staat direkt greifbar, da nur sie vom Staat über das Grundbuch direkt verwatlet werden - ansonsten weiß der Staat erstmal nichts davon was jemand hat.

    Da solltest du dich zum Thema "Währungsreform" dringend aufschlauen. Zu einem dir nicht bekannten Termin werden Konten und Depots eingefroren, dann erhältst du einen "neuen Gegenwert". Dem kannst du dich auch nicht entziehen.


    Wertpapiere kannst du schon lange nicht mehr ohne Finanzamtsmeldung transferieren.


    Große Summen Cash sind auch nicht mehr praktikabel (AOen, GWG etc.). EM für Geheimniskrämer auch nicht mehr....

    Guten Morgen Greggi,


    mit den Skandalen der letzten Jahre, in denen insgesamt mehrere Milliarden USD unfreiwillig den Besitzer gewechselt haben (von vielen tausend Besitzern in eine kleine Gruppe) schätze ich das Thema nur mit einem gewissen Unterhaltungswert ein. Selbst als professioneller Marktteilnehmer kannst du das Thema nicht vollständig nachvollziehen.


    Meine 5 Pfennige:

    • bei Aktien im Allgemeinen habe ich wenigstens eine Erwartung an going-concern und Rendite 
    • bei Gold und Silber erwarte ich nix und freue mich, dass es einfach in meiner Hand ist (vielmehr im Tresor)
    • wenn ich Zinsen will, tilge ich weiter mein Bankdarlehen (gesparte Zinsen gegen Bindung von Cash, quasi "reverse")
    • als Notfallreserve fürs Haus halte ich genug Liquidität auf dem Konto


    Liebe Grüße und einen guten Wochenstart!

    Also Aktien bereiten mir persönlich Bauchschmerzen. Ich stehe den Machenschaften der Banken kritisch gegenüber. Würde da auch eher in Immobilen oder was anderes "Handfestes" investieren. Ich habe persönlich zwar auch mehrere Altersvorsorgen (Riester, Eichel,...) abgeschlossen aber mich darauf verlassen möchte ich nicht.

    Du musst ja keine Bankaktien kaufen :P

    Babs333


    Was konkret ziehst du denn als erwartetes Szenario in Deine Planung so ein?


    Alles andere "draußen überleben" etc. ist ein "Fischen im Trüben".... Vor allem für Österreich erscheint mir das evtl. overpaced....


    Gehe priorisiert vor nach Wahrscheinlichkeiten. Was kann als erstes passieren? Länger zuhause bleiben zu müssen (Krankheit, eingeschneit etc.). Bekomme das als Basis auf die Kette und dann ab zum nächst wahrscheinlichen Punkt. Es ergeben sich zwangsläufig Überschneidungen, da kann man Synergien heben (z. B. bei der Ausrüstung) - Taschenlampe und Batterien immer gut, mobil wie stationär.


    Wichtiger ist noch: körperliche und geistige Vorbereitung, dazu gibt es genug hier im Forum. Gear ist immer nur die Kirsche auf der Sahne, die echte Basis muss sauer erarbeitet werden (saurer als das Geld um Ausrüstung anzuschaffen).


    Und wie immer: Leben nicht vergessen, es ist kürzer als man denkt...


    Grüße

    Meine Frau ist Lehrerin und hat mit einer Schülerin gesprochen, die an Corona erkrankt war. Sie hatte ihre beiden Großeltern angesteckt, die dann Covid19 entwickelten und kurz nacheinander verstorben sind. Traurig, hoffentlich entwickelt das Mädchen keine Schuldgefühle....

    Habe heute morgen, als mich die Video-Nachrichten (privates Footage) aus Wien - ein Kollege macht dort gerade "Urlaub" - direkt im Geschehen, ist gestern Abend aus Faulheit nicht runter gegangen auf die Straße zum Ausgehen - summiert:


    - ein Kollege war in Las Vegas, als das Massaker war (300m weg vom Shooter), wurde von Polizei in Bussen weggebracht

    - ein Kollege war in Paris, als das Massaker im Bataclan war (aber 1km weg)

    - ein Kollege ist durch Zufall in London auf der Brücke nicht dem Messertäter in die Arme gelaufen, weil er sich für einen Snack entschieden hatte und stehen geblieben ist

    - eine Bekannte ist mit Ihrer Schulklasse auf Klassenfahrt in Berlin kurzfristig nicht auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gegangen

    - die Tochter von Freunden meiner Eltern ist am 11.09.2001 im WTC umgekommen


    NACHTRAG: habe mich und meine Frau vergessen - Irlandrundreise vor ein paar Jahren: (kann mich an die Stadt nicht mehr erinnern) ein paar Stunden nachdem wir durch waren, ist ein Sprengsatz zentral hochgegangen; glücklicherweise wurde niemand verletzt.


    Ich kenne keinen, der bei einem Autounfall getötet wurde. Ich "kenne" (Vater eines Freundes) nur einen, der durch einen Unfall verstorben ist.


    Ich will es nicht werten, aber dieses Verhältnis stimmt mich nachdenklich...

    Persönliche Meinung: wenn ich einen mehrjährigen Totalcrash mit Sprung in die Steinzeit in meiner Region ernsthaft in Erwägung ziehen würde, würde ich mich darauf nicht vorbereiten, sondern die gesamte Kraft und die gesamten Mittel in einen Umzug in ein Land investieren, wo ich das Szenario nicht erwarte und neu anfangen....


    Ich denke, wie die meisten hier, ist eine sinnvolle Balance zwischen "preppen" und "leben" sinnvoll. Die Vorbereitungen sollen einen Puffer (Wissen, Ernährung, med. Versorgung, Vernetzung etc.) bilden und in den Alltag passen, aber diesen nicht bestimmen.


    @Schwabenprepper:

    Mit dem, was du an Vorbereitungen Deinerseits schilderst, hast du ja schon ein sensationelles und prächtiges Portfolio, von dem viele hier nur träumen können.


    Grüße


    zOSh

    TID und Calahan und denen, die es hier nicht mitteilen wollen oder können alles Gute.


    Bei meiner Frau in der Schule werden die positiven Fälle in der Lehrer- und Schülerschaft nicht kommuniziert um "keine Panik" auszulösen..... Kam heute per Zufall raus, als eine Risikopatienten-Kollegin in eine Klasse sollte, wo ein Coronafall kurzfristig durchgesickert ist.... So etwas macht mich fassungslos....