Beiträge von Miesegrau

    ???=O


    Meins geht so:


    Zwei mal täglich mit Ruggsagg, Säge, Beil und Hund auf den Berg latschen und eine tote Birke suchen. Rucksackgerecht zersägen, spalten und einsacken. Oberarmtraining per Stöckchenwurf für den ÖPi, Kaffeepause auffem Baumstamm, den Ruggsagg mit dem Zusatzgewicht bergab zum Auto buckeln (stärkt die Waderln:S). Zu Hause folgen dann Knie- und Rumpfbeugen beim Einstapeln. Verschärfende Zusatzübung falls genug Zeit - Löffel schnitzen.;)

    Keins von alle dem. Ich nehme den Wohnwagen. Obwohl eher Wohndose in meinem Fall verfügt er doch über Bett und Minipantry.;)

    TIDs Zelttests mit Beheizung/Tarnung sind eigentlich legendär. Ich weis nicht wo es hier zu finden ist, habe sie aber im HSP stehts mit Spannung verfolgt. Alles bestens durchdacht und erprobt, einschließlich der Unabdingbarkeit von Gummilatschen.

    Das Holz, das ich per Ruggsagg aus dem Wald hole, weist durch die Liegezeit teilweise Pilzbefall auf. Gerade bei Birke ergibt das eine wunderschöne Marmorierung im Holz, da sich die einzelnen Pilze von einander abkapseln. Wenn das Holz trotzdem noch fest ist lassen sich daraus interessant gemaserte Gegenstände herstellen.

    Bei mir wird Brennholz luftig und trocken unter einem Blechdach gelagert. An sonnigen Tagen kann man direkt zuschauen wie Trocknungsrisse in den Stirnseiten entstehen. Pilze oder Schimmel werden so relativ schnell abgetötet und verbreiten sich nicht weiter.

    Pilz- oder Schimmelsporen können durchaus eine giftige Wirkung haben (gerade Schwarzschimmel in der Wohnung). Von durchgetrocknetem Holz dürfte allerdings nur eine zu vernachlässigende Gefahr ausgehen. Mäusekot im Holzstapel ist dagegen ungleich gefährlicher.


    https://www.infektionsschutz.d…ersteckbriefe/hantaviren/

    Mentale Aspekte


    Mittlerweile habe ich die Schnauze von dem ganzen Coronagedöns gestrichen voll. Die stündlichen Meldungen über das steigende Ausmaß der Pandemie, das Gequatsche von Politikern und Eggsperden, aufgeregte Panikmacher und gechillte Darvin Avard Kandidaten auf Coronapartys und auch das Lesen von Beiträgen zu diesem Thema hier im Forum führen bei mir zwangsläufig zu einer Reizüberflutung die ich zur Erhaltung meiner geistigen Gesundheit minimieren muss.

    Von meiner Seite aus habe ich das Menschenmöglichste getan um einer Ansteckungsgefahr weitestgehend vorzubeugen. Anstatt mein armes Zentralnervensystem weiterhin über seine engen Grenzen hinweg zu überlasten, ziehe ich hiermit einen vorläufigen Schlussstrich.

    Hiermit verordne ich mir konsequent Waldspaziergänge mit Hund, handwerkliche Tätigkeiten in der Waldwerkstatt und die Betrachtung des Wiedererwachens der Natur. Ich werde dem Gesang der Vögel lauschen, Eichhörnchen beobachten, mit dem ÖPi spielen und mir die herrliche Sonne auf den Pelz brennen lassen. Auch das Betrachten einer durch das Laub krabbelnden Ameise kann durchaus eine entspannende Wirkung auf die Seele haben. Und genau das alles werde ich jetzt praktizieren...

    Gerade bei der Hundespielstunde im Garten von der Nachbarin (Bankangestellte) vom Haus gegenüber erfahren das die Familie wegen Coronaverdachts unter Quarantäne steht. Testergebnis fehlt noch.

    Spontan haben eine andere Nachbarin und ich Hilfe beim Einkauf oder anderen Besorgungswegen angeboten. Antwort: Danke wir haben alles da und Danke auch dafür das du uns rechtzeitig vorgewarnt hast.

    Das Gespräch über mögliche Folgen der Corona Krise fand vor ca. 14 Tagen statt. Da wurde ich von den beiden Damen noch etwas belächelt, hat aber wohl dazu geführt das sie die Lage etwas aufmerksamer betrachtet haben.

    Die eine nette Nachbarin hat ein Fuhrunternehmen mit 40 LKWs. Seit ca. 10 Tagen fahren bei ihr alle Fahrer mit Mundschutz und Handschuhen aus, Lager, Fahrer und Büro wurden soweit als möglich von persönlichen Kontakten befreit und ein Mitarbeiter ist rund um die Uhr beschäftigt alle gemeinsam genutzten Dinge zu desinfizieren. Sie will nicht riskieren das ihre Firma wegen Corona in Schieflage gerät und will Risiken weitestgehend minimieren.

    Die unverbrüchliche Freundschaft zwischen einem Labrador und einem Pinscher scheint auch hier positive Auswirkungen zu haben.;)

    Also mal ehrlich Leute, Alkohol lief früher in den DDR Indutriedestillen ununterbrochen aus oberschenkeldicken Rohren. Mir kann keiner erzählen das Alkohol Mangelware ist! Das Zeugs ist spottbillig in guter Qualität herzustellen und in inflationärer Menge vorhanden. Wer euch etwas anderes erzählt lügt.

    Mein Sohn hat sich trotz verdächtiger Symptome gestern auch nicht einsperren lassen und sich spontan dazu entschlossen meine Waldwerkstatt zur Übernachtung zu nutzen. Etwas später werde ich auch dahin aufbrechen und ein paar leggere Würschteln für ein gemeinsames Mittagessen mitnehmen.

    Von mir aus kann er da auf dem Berg so lange wohnen bleiben wie er mag. Ich stelle die Versorgung sicher und freue mich über die gemeinsame Zeit.

    Mir tun nur die armen Menschen der Großstadt in einer Mietwohnung leid. In so einer beengten Umgebung würde ich nach dem ersten Tag schreiend im Kreis rennen, oder müsste mir die dreifache Menge der ärztlich verordneten bunten Pillen einwerfen. Ich bin meinem Schicksal so unendlich dankbar das mir das erspart bleibt.

    Morgen macht Deutschland die Grenze zu Frankreich dicht.



    Mein Sohn zeigt Erkältungssymptome. Husten, Halsschmerzen und leichte Entzündung im Rachenraum. Laut telefonischer Absprache mit dem Arzt und seiner Firma soll er für diese Woche vorerst zu Hause bleiben. Wir hoffen das es nur eine normale Erkältung ist, werden aber soweit es geht diverse Vorsichtsmaßnahmen beachten und schauen wie sich die Sache entwickelt. Notfalls baden wir uns äußerlich und innerlich mit E87.:saint:

    Ich ersetze die Hamster mittlerweile durch Schermäuse und Bisamradden. Der ÖPi hat vorhin gerade eine der Ersteren erwischt und verzehrt. Das Viehzeug hat das Hochwasser gut überstanden und auch die fuldanahen Straßen tauchen so langsam wieder aus den Fluten auf.


    Plane heute gegen Abend einen Spaziergang durch den Rewe. Gestern früh war kein Mangel zu spüren, nur Billigkonserven waren recht spärlich vorhanden. Mal sehen ob ich das irgendwie dokumentieren kann wie es da am Samstag Abend aussieht. Wird wohl nicht all zu schlimm sein, hier auffem Dorf haben viele noch gut gefüllte Vorratskammern. Meine diesbezüglichen Gespräche mit den Leuten bestätigen dies.

    Holzdübel Verbindung für Outdoor


    Da die Reizüberflutung Aufgrund der aktuellen Ereignisse für mich mittlerweile zu hoch ist, verziehe ich mich zur Zeit sehr oft wieder an meinen Waldbastelplatz. Bin aber neben der ÖPi Bespaßung und der Brennholzbeschaffung per Ruggsagg nicht wirklich ganz ausgelastet. Also habe ich mich entschlossen ein kleines einfaches Besucherbankerl zu bauen.

    Ein dürrer aber noch nicht morscher Baum war bald gefunden, sowie auch zwei Baumabschnitte von Forstarbeiten. Die Baumrollen wurden per Unterleghölzern in etwa auf gleiche Höhe gebracht und der trockene Baumstamm in ca 1 Meter lange Stücke zersägt und entrindet. Die Auflagepunkte habe ich etwas eingekerbt, trotzdem rutschten die Sitzhölzer.


    Abhilfe


    Ca. 2 cm starke Löcher per Brustleier etwa 25 cm tief durch Auflage und Sockel bohren. Geht recht gut und schnell, bin echt froh dieses praktische Werkzeug nebst ungefähr 20 passenden Bohrern gepreppert zu haben.


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    Aus einem Stück Eiche wurden die Holzdübel gefertigt. Das Gränsfors und das kleine Mora spielen dabei sehr gut zusammen.


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    Der Holzdübel passt stramm und wird bis zum Anschlag eingetrieben.


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    Danach gespalten und mit einem Keil versehen.




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    Überstehendes wird abgebeilt und versäubert. Hält bombenfest, da verrutscht nix mehr.


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    Will man es noch fester verbinden könnte man den Holzdübel unten ebenfalls schlitzen und ihn mit einem Keil versehen. Durch das Einschlagen ins Blindloch setzt sich dann auch dieser Keil fest, so das eine sehr sichere Verbindung entsteht.


    Abschweifen vom Corona kann auch Spaß machen.;)

    Und wieder einmal eine freundliche Erinnerung daran, dass Politik und politische Entscheidungen in diesem Forum nicht diskutiert werden. Vielen Dank!

    :)Kenn ich vonne DDR genau so. Bin für 15 Monate im Stasiknast gelandet weil ich die Klappe zu politischen Themen nicht halten konnte. Aber Asche auf mein ergrauendes Haupt, ich habe die Forenregeln auch diesbezüglich anerkannt.;)

    Solange nur (verspätet) reagiert wird anstatt verantwortungsvoll zu agieren gewinnt das Virus.

    Ist so wie bei einem Boxer, er kriegt so eben voll auf die Fresse. Nur das diese Fresse dieses Mal unsere ist.

    Immerhin hat die Seuche mittlerweile auch im Bundestag Einzug gehalten und wird dort hoffentlich gründlich Überzeugungsarbeit leisten.:evil: Ein unvermuteter Verbündeter im Kampf gegen sich selbst.