Beiträge von Miesegrau

    Ich habe mal einen Savonius Rotor gebaut, der einen Nabendynamo als Generator hatte. Drei Watt Leistung ist nun wahrlich nicht viel, reichten aber aus um einen Kleinen Akku für das LED Licht im Holzlager voll zu halten. Für mehr hätte es aber auch nicht gereicht, dafür musste ich nicht strampeln.

    Grundsätzlich halte ich es für Unfug mit Muskelenergie Strom erzeugen zu wollen. Macht höchstens Sinn bei Geräten mit wenig Verbrauch wie Kurbeltaschenlämpen und -radios.

    Meiner Erinnerung nach hat Cephalotus einen Radgenerator gebaut und erfolgreich genutzt. Möglich ist es also durchaus, die Ausbeute ist allerdings eben Scheixe.

    Wir haben wieder unsere selbst gebaute Obstpresse in Betrieb genommen und lagern die aufgesammelten Straßenrandäpfel in Saftform. Ein paar gemauste graue Boskop versuche ich mal im Originalzustand zu lagern. Bin gerade auf der Suche nach einer geeigneten Waschmaschinentrommel zum einbuddeln.

    Outdoor Camp


    Heute war ich mal wieder im Wald unterwegs und habe ein paar Ausrüstungsgegenstände getestet.

    DD Tarp

    Kochgeschirr

    Aluheringe

    Outdoor Luftmatratze

    Chili con Carne von Maggi


    Lagerbau und Gelaber, nix weltbewegendes also.

    Trotzdem viel Spass beim guggen.


    So sehr ich den ollen Nehberch auch mag, vom Überlebensgürtel halte ich nix. Ich mag einfach nicht so viel um meine Körpermitte (Taille wäre jetzt vermessen zu sagen) herumschwabbeln haben. Das so genannte EDC findet in meiner Latzhose bequem Platz und der Rest eben in einem Rucksagg.

    Bildlich erscheint jetzt vor mir ein Typ in Tarnklamotten mit aufgehucktem 20 Kilo Rucksagg, einem Brustbag zum Gewichtsausgleich überm Kessel während darunter noch 5 Kilo Gerödel herumbammeln. Damit fällt man bestimmt überhaupt nicht auf, auch wenn Sturmgewehr und Handgranatentasche noch fehlen.8o

    Was hast du vor? Bereitest du dich auf ein Endzeitszenario ala Mad Max vor? Hier in Mitteleuropa musst du zwangsläufig immer wieder durch urbanes Gebiet und fällst damit auf wie ein Weihnachtsmann zu Ostern. Ich behaupte das ein in zivile aber funktionelle Kleidung gehüllter Wandersmann mit Stock, Hut und dem unvermeidlichen Ruggsagg besser durch kömmt.;)

    Traum-Anwesen

    Das wohl eher nicht. Hab ne baufällige Hütte auf 430 Quadratmetern Land gekauft und unter hartem körperlichen Einsatz saniert. War ein hartes Stück Arbeit, aber ich konnte mir eben kein besseres Haus leisten. Dafür war die monatliche Rate niedrig und ich war nach knapp 17 Jahren mit dem Abzahlen fertig. Aber wir wollten eben etwas Eigenes und anders war es nicht machbar.

    Die Hütte ist nicht sehr groß, dafür ist die Gegend in Dorfrandlage einfach herrlich. Die Forellen schwimmen fast direkt an der Haustür vorbei und der Blick geht weit über Land bis in die hessischen Hügel. Bald kann ich zwei kleine Gärten direkt am Bach kaufen, die ich schon länger kostenfrei nutzen darf. Eine besonders nette Foristin hat letztens hier ihren Urlaub mit Wohnmobil auf Nachbars großer Wiese verbracht und hat sich augenscheinlich hier auch sehr wohl gefühlt.

    War ist das man hier bewohnbare Häuser ab 50000 € bekommt, sanierungsbedürftig auch preiswerter. Als ich damals gekauft hatte waren die Preise noch höher. Aber egal - meins ist meins.

    Wenn ich kein Eigenheim besitzen würde, müsste ich mindestens die Hälfte meiner Rente für eine Wohnung entsprechender Größe löhnen. Außerdem hätte ich nicht die Freiheit zu tun und zu lassen was ich gerne möchte und müsste mich einem Vertrag oder einer Wohngemeinschaft unterordnen. Auch wenn ich monatlich einen gewissen Betrag für nötige Reparaturen am Haus oder auf dem Grundstück zurück legen muss, so bleibt mir unter dem Strich mehr Geld zum Leben übrig.

    Das ermöglicht es mir sogar meine Eltern in der kleinen Einliegerwohnung mietfrei wohnen zu lassen. Auch sie haben keine hohe Rente und gehen auf die 80 zu. Wenn diese Wohnung später mal frei wird ziehen wir uns dahin aufs Altenteil zurück und überlassen unserem Sohn die größere Wohnung.

    Wenn ich jetzt noch meine Werkstatt, die große Garage, die zwei überdachten Stellplätze für die Autos und den Wohnwagenunterstand mit einrechne, sehe ich mich hier in einem großen Plus das mit keiner eventuellen Rendite aus irgendwelchen Geldgeschäften aufzurechnen ist.

    Ich gestehe das ich so ein Ding habe. Verschießt Nadeln mit Plastikkäppchen und ist bis auf ca. 10 Meter bei entsprechender Übung genau. Allerdings habe ich es schon ewig nicht mehr benutzt. Eigentlich schade, regelmäßiges Training mit so einem Gerät steigert die Lungenfunktion. Für die Jagd ist es Aufgrund seines geringen Innendurchmessers und des geringen Gewichtes der Darts wohl eher nicht geeignet.


    Trotzdem...


    Nein. Es sei denn du möchtest von Mäusen oder Spatzen leben. Ich übe gelegentlich mit meiner alten Diana Luftpistole auf sehr kleine Ziele in unterschiedlichen Entfernungen. Für eine Amsel auf 10 Meter dürfte es schon reichen, für mehr aber auch nicht. Fünf gut gestellte Schlagfallen schießen mehr als jedes Gewehr, sagt eine alte Trapperweisheit.;)

    Ich habe da so verschiedene Uhren. Morgens weckt mich mein Pinscher um anzuzeigen das die erste Pieselrunde fällig ist. Für die regelmäßige Einhaltung der Nahrungsaufnahme meldet sich mein Magen mit leisem Knurren und Abends überfällt mich meist eine gewisse Müdigkeit, die mich darauf hinweist zu Bett zu gehen.


    Uhren sind in meiner urbanen Umgebung inflationär vorhanden. Überall hängt, steht oder liegt irgendwo so ein Zeiteisen herum. Wenn ich wirklich wissen möchte wie spät es ist, warte ich einfach darauf das mir eine begegnet. Selbst auf meinem Hausberg im Wald meldet mir die Kirchturmglocke die Zeit.


    Ich habe das Privileg Herr meiner Zeit zu sein und ich genieße das. Mir ist klar das die meisten Menschen auf diesen Luxus verzichten und sich von so einem eckigen oder runden Ding ihren Tagesablauf vorschreiben lassen müssen. Bedauernswert...

    Vülleischd sollten wir den Thread in


    "Ich pflanze drei Kartoffeln an um einen Tag länger zu überleben als der Rest"


    umwandeln.


    Klingt irre, aber letztendlich läuft es wohl darauf hinaus. Auf Arweds Heidelbeerhof könnte man die Zeitspanne wohl etwas ausdehnen, mit unserem kleinen Gärtchen wohl eher nicht. Aber es hat uns viele Gläser gesundes Obst und Gemüse beschert. Danke kleiner Garten für die schönen Vorräte, die angenehmen Stunden und die Erfahrung die wir sammeln durften.

    So und jetzt schnappe ich mir meine Angel um eine schöne Forelle aus dem Bach gegenüber meinem Haus für mein herzallerliebstes Murmeltierchen zu fangen, die sich so viele Mühe in dem ebenfalls daran gelegenem Gärtchen gibt.;)

    Was hast Du für wie lange an Gepäck dabei?

    Das Trike war für eine Notfunkübung gepackt, also nicht für ein Fluchtszenario. Also hatte ich außer dem Funkequipment nur Dinge für ein windgeschütztes Lager und Essen + Trinken für einen Tag und einen Benzinkocher mit.

    Die Satteltaschen fassen rund 40 Liter Ausrüstung und auf den Gepäckträger geht auch noch etwas. Da mir aus Kostengründen keine Leichtausrüstung zur Verfügung steht, muss ich halt Abstriche in Reichweite und Dauer der Unternehmung machen.


    Vorteile Trike

    Durch die entspannte Liegehaltung wenig Ermüdungserscheinung beim Fahrer.

    Relativ große Zuladung möglich.

    Wenig Windwiderstand.

    Niedrige Silhouette.


    Nachteile

    Auffällig durch seine seltene Erscheinung

    Wenig geländegängig, der hintere Umwerfer sammelt Gras und anderes Zeugs vom Boden auf. Ein Fattrike schafft da Abhilfe.

    Schlechter über Hindernisse zu tragen als ein normales Rad.

    Spezialanfertigung. Ersatzteilbeschaffung in der Krise fast unmöglich.

    - und nicht zu vergessen, dass Wissen, dass man das selbst hergestellt und die nötigen Fähigkeiten dazu bewiesen hat.

    Genau darum geht es. Sonst wäre ich ja bekloppt eine Tasse aus Holz zu schnitzen oder eine Säge aus einer umgefallenen Birke direkt im Wald zu bauen. Gegenstände die man sich für Dreieuroebbes schneller und besser überall kaufen kann.

    Dinge selber mit eigenen Händen herzustellen schult den Grips und die Hände, von der inneren Zufriedenheit mal ganz abgesehen wenn einem etwas gut gelungen ist.

    Nicht heute aber gestern

    Habe endlich mein Trike aus der Garage geholt und den Frühlingscheck durchgeführt. Also Luft aufgepumpt, Kette und Schaltung nachgesehen, Schalt- und Bremszüge gefettet usw. Alles ok, alles funzt bestens.

    Also Wasserbuddel in den Halter geklipt und auf zur Probefahrt quer durchs Dörfchen, Bäcker, Post, Metzger, Baumarkt und Landfuxx.

    Irgend etwas war anders als voriges Jahr. Das Ding lief gut - viel zu gut. Alles ging leichter. Das Anfahren, das Hochschalten, die Beschleunigung und die Endgeschwindigkeit war auch deutlich höher. Der Akku war zwar frisch geladen, aber nicht angeschaltet.

    Meine erste Überlegung war das mir jemand heimlich über den Winter einen Turbo eingebaut hat, konnte ihn aber nicht entdecken. Die zweite Möglichkeit die mir einfiel war das der Hund mich etwas mobiler gemacht hat. Die vielen Waldspaziergänge auf meinem Hausberg könnten meine Fitness etwas gesteigert haben. Dann kam ich darauf das Gesamtgewicht zu überprüfen. Am Trike hatte sich nix geändert. Also habe ich mich schlussendlich auf die verhasste Waage gestellt. Die bärentypische Winterruhe muss irgendwie über 40 Kilo meiner körpereigenen Notreserven verbrannt haben.:)


    Zweite Ausfahrt mit Hund bis ins nächste Dörfchen. Er läuft gut an der Leine nebenher, wenn es ihm zu langsam erscheint beginnt er das Gespann zu ziehen. Werde ein ordentliches Geschirr für ihn besorgen, damit er effizient seine überschüssige Energie in den Vortrieb einsetzen kann.