Beiträge von Miesegrau

    Ich gestehe das ich so ein Ding habe. Verschießt Nadeln mit Plastikkäppchen und ist bis auf ca. 10 Meter bei entsprechender Übung genau. Allerdings habe ich es schon ewig nicht mehr benutzt. Eigentlich schade, regelmäßiges Training mit so einem Gerät steigert die Lungenfunktion. Für die Jagd ist es Aufgrund seines geringen Innendurchmessers und des geringen Gewichtes der Darts wohl eher nicht geeignet.


    Trotzdem...


    Nein. Es sei denn du möchtest von Mäusen oder Spatzen leben. Ich übe gelegentlich mit meiner alten Diana Luftpistole auf sehr kleine Ziele in unterschiedlichen Entfernungen. Für eine Amsel auf 10 Meter dürfte es schon reichen, für mehr aber auch nicht. Fünf gut gestellte Schlagfallen schießen mehr als jedes Gewehr, sagt eine alte Trapperweisheit.;)

    Ich habe da so verschiedene Uhren. Morgens weckt mich mein Pinscher um anzuzeigen das die erste Pieselrunde fällig ist. Für die regelmäßige Einhaltung der Nahrungsaufnahme meldet sich mein Magen mit leisem Knurren und Abends überfällt mich meist eine gewisse Müdigkeit, die mich darauf hinweist zu Bett zu gehen.


    Uhren sind in meiner urbanen Umgebung inflationär vorhanden. Überall hängt, steht oder liegt irgendwo so ein Zeiteisen herum. Wenn ich wirklich wissen möchte wie spät es ist, warte ich einfach darauf das mir eine begegnet. Selbst auf meinem Hausberg im Wald meldet mir die Kirchturmglocke die Zeit.


    Ich habe das Privileg Herr meiner Zeit zu sein und ich genieße das. Mir ist klar das die meisten Menschen auf diesen Luxus verzichten und sich von so einem eckigen oder runden Ding ihren Tagesablauf vorschreiben lassen müssen. Bedauernswert...

    Vülleischd sollten wir den Thread in


    "Ich pflanze drei Kartoffeln an um einen Tag länger zu überleben als der Rest"


    umwandeln.


    Klingt irre, aber letztendlich läuft es wohl darauf hinaus. Auf Arweds Heidelbeerhof könnte man die Zeitspanne wohl etwas ausdehnen, mit unserem kleinen Gärtchen wohl eher nicht. Aber es hat uns viele Gläser gesundes Obst und Gemüse beschert. Danke kleiner Garten für die schönen Vorräte, die angenehmen Stunden und die Erfahrung die wir sammeln durften.

    So und jetzt schnappe ich mir meine Angel um eine schöne Forelle aus dem Bach gegenüber meinem Haus für mein herzallerliebstes Murmeltierchen zu fangen, die sich so viele Mühe in dem ebenfalls daran gelegenem Gärtchen gibt.;)

    Was hast Du für wie lange an Gepäck dabei?

    Das Trike war für eine Notfunkübung gepackt, also nicht für ein Fluchtszenario. Also hatte ich außer dem Funkequipment nur Dinge für ein windgeschütztes Lager und Essen + Trinken für einen Tag und einen Benzinkocher mit.

    Die Satteltaschen fassen rund 40 Liter Ausrüstung und auf den Gepäckträger geht auch noch etwas. Da mir aus Kostengründen keine Leichtausrüstung zur Verfügung steht, muss ich halt Abstriche in Reichweite und Dauer der Unternehmung machen.


    Vorteile Trike

    Durch die entspannte Liegehaltung wenig Ermüdungserscheinung beim Fahrer.

    Relativ große Zuladung möglich.

    Wenig Windwiderstand.

    Niedrige Silhouette.


    Nachteile

    Auffällig durch seine seltene Erscheinung

    Wenig geländegängig, der hintere Umwerfer sammelt Gras und anderes Zeugs vom Boden auf. Ein Fattrike schafft da Abhilfe.

    Schlechter über Hindernisse zu tragen als ein normales Rad.

    Spezialanfertigung. Ersatzteilbeschaffung in der Krise fast unmöglich.

    - und nicht zu vergessen, dass Wissen, dass man das selbst hergestellt und die nötigen Fähigkeiten dazu bewiesen hat.

    Genau darum geht es. Sonst wäre ich ja bekloppt eine Tasse aus Holz zu schnitzen oder eine Säge aus einer umgefallenen Birke direkt im Wald zu bauen. Gegenstände die man sich für Dreieuroebbes schneller und besser überall kaufen kann.

    Dinge selber mit eigenen Händen herzustellen schult den Grips und die Hände, von der inneren Zufriedenheit mal ganz abgesehen wenn einem etwas gut gelungen ist.

    Nicht heute aber gestern

    Habe endlich mein Trike aus der Garage geholt und den Frühlingscheck durchgeführt. Also Luft aufgepumpt, Kette und Schaltung nachgesehen, Schalt- und Bremszüge gefettet usw. Alles ok, alles funzt bestens.

    Also Wasserbuddel in den Halter geklipt und auf zur Probefahrt quer durchs Dörfchen, Bäcker, Post, Metzger, Baumarkt und Landfuxx.

    Irgend etwas war anders als voriges Jahr. Das Ding lief gut - viel zu gut. Alles ging leichter. Das Anfahren, das Hochschalten, die Beschleunigung und die Endgeschwindigkeit war auch deutlich höher. Der Akku war zwar frisch geladen, aber nicht angeschaltet.

    Meine erste Überlegung war das mir jemand heimlich über den Winter einen Turbo eingebaut hat, konnte ihn aber nicht entdecken. Die zweite Möglichkeit die mir einfiel war das der Hund mich etwas mobiler gemacht hat. Die vielen Waldspaziergänge auf meinem Hausberg könnten meine Fitness etwas gesteigert haben. Dann kam ich darauf das Gesamtgewicht zu überprüfen. Am Trike hatte sich nix geändert. Also habe ich mich schlussendlich auf die verhasste Waage gestellt. Die bärentypische Winterruhe muss irgendwie über 40 Kilo meiner körpereigenen Notreserven verbrannt haben.:)


    Zweite Ausfahrt mit Hund bis ins nächste Dörfchen. Er läuft gut an der Leine nebenher, wenn es ihm zu langsam erscheint beginnt er das Gespann zu ziehen. Werde ein ordentliches Geschirr für ihn besorgen, damit er effizient seine überschüssige Energie in den Vortrieb einsetzen kann.

    @Alien TF


    Aus welcher Ecke des Universums kommst du eigentlich? Lasse diese Schreiberei um nicht erteilbare Genehmigungen, schnappe dir deinen Ruggsagg und ab in den Wald. So lange du dich dort unauffällig benimmst und keinen himmelschreienden Blödsinn verzapfst kann dir eigentlich nix passieren. Tue es oder lasse es einfach.

    Ich spende schon längere Zeit monatlich einen festen Betrag für die örtliche DRK Rettungsstation. Für gewöhnlich kratzen sie die Organspender vom Asphalt der umliegenden Autobahnen, sind aber auch in unter drei Minuten bei uns. Meinen Eltern hat das bestimmt schon das eine oder andere Mal das Leben gerettet.

    Was haltet ihr von dem Vorschlag eine Frontladerwaschmaschine zu schlachten und die Edelstahltrommel mit etwas Kiesdrainage rundrum an einem schattigen Ort zu verbuddeln? Deckel drauf und fertig ist die nagersichere Erdmiete für rote Beete, Möhren, Kartoffeln und so ein Zeugs.