Beiträge von Miesegrau

    Um wieder zum Thema zurück zu kehren. Es lohnt sich durchaus sich näher mit der Destillation von hochwertigen und sauberen Alkohol zu beschäftigen. Nicht nur allein als bewusstseinserweiterndes Tauschmittel in schlechten Zeiten könnte man ihn einsetzen. Unter anderem ist er auch als Desinfektionsmittel, zur Reinigung von Wunden oder auch als Brennstoff zu gebrauchen. Möglicherweise lohnt sich auch der Betrieb von Alkoholmotoren, wenn das Öl mal knapp wird. Also beschäftigt euch mal damit. Rein theoretisch natürlich.:devil:


    Door Miesegrau


    Tabakanbau ist bis zu neunundneunzig Pflanzen in Deutschland legal........:rolleys:

    Ich bin aber durchaus der Meinung, das jeder der sich damit beschäftigen möchte über die gesetzliche Lage im klaren sein muss! Nicht das einer hier blauäugig so eine Destille bastelt, betreibt und ihn der böswillige Nachbar dann anzeigt. Beim Brennen von Maisch entsteht ein typischer Geruch, der unverwechselbar ist.:rolleys:
    Wer brennen möchte, sollte nur das gesündeste Obst und die besten Zutaten nehmen. Wer irgendwelchen fauligen Mist einmaischt kann unmöglich trinkbaren Alkohol herstellen. Wer die entsprechenden Fraktionen nicht sauber trennt wird bestenfalls blind, oder bekommt ordentlich Schädelweh. Wer das herstellen von sauberen Bränden lernen möchte, sollte sich einen guten Lehrmeister suchen.
    Besser ist das.:Zunge raus:

    Hmmm, im HSP drüben wissen sie das ich auch über Fehlschläge ungeschönt berichte. Ich bin durchaus der Meinung das man aus diesen mehr lernt, als wenn einer schreibt wie toll doch alles was er macht funktioniert. :rolleys: Mir ist es völlig Wurscht wenn einer darüber lacht, wenn es nur anderen hilft den selben Mist nicht noch einmal zu produzieren.
    Trotzdem, ich liebe meine Petromax. Die Dichtung wird gewechselt und gut ist. Ich werde mich bei dem Ding schon einfuchsen, gibt ja auch eine Plattform dafür.:lächeln:


    Door Miesegrau

    Oh Odin, ihr werdet doch nicht etwas ungesetzliches tun?:nono: Vater Staat und Mütterchen Finanzamt ihrer Pfründe berauben, das geht doch nicht! Ihr dürft versteuerten Alkohol weiter veredeln, ihr dürft maximal eine 0,5 Liter Destille verwenden und ihr dürft Klöße kochen. Der deutsche Zoll versteht bei Moonshinern keinen Spaß. Theorie ist allerdings erlaubt.:rolleys:


    Door Miesegrau


    Wassen Glück das ich so gar keine Ahnung habe davon und immer gaaanz brav bin..........:devil:

    Kleiner Erfahrungsbericht Übernachtung II


    Sohnemann wollte es noch einmal wissen. Also wurde seine Unterlage um weitere Isomatten und Decken erweitert, bei mir blieb alles beim alten. Eigentlich müsste er bei geschätzten 15 cm Unterbau geschlafen haben die die Prinzessin auf der Erbse. [Blockierte Grafik: http://www.human-survival-project.de/forum/Smileys/classic/rolleyes.gif] Ich glaube das ich bei diesem Berg an Decken erstickt wäre, aber ihm war immer noch kalt. [Blockierte Grafik: http://www.human-survival-project.de/forum/Smileys/classic/shocked.gif] Nun gut, zu mindestens hat er diesmal tapfer durchgehalten.
    Der Petromaxheizungstest Nummer 2 fiel wegen plötzlich auftretender Undichtigkeit am Stellrädchen aus. Zwar brannte die Lampe ganz gut, aber das nebenbei verdampfte Petroleum nebelte die Höhle reichlich ein. Lüften und Suche nach Alternativen war gefragt. Kurz entschlossen nahm ich die russische Petroleumlampe von Friedjoe in Betrieb. (Danke noch mal in diese Richtung für das tolle Geschenk! [Blockierte Grafik: http://www.human-survival-project.de/forum/Smileys/classic/cheesy.gif]) Und es funzte! Die Temperatur im Zelt stieg merklich an. Für mich war es ab diesem Zeitpunkt mollig warm, der leichte Tankstellenduft vernachlässigbar. [Blockierte Grafik: http://www.human-survival-project.de/forum/Smileys/classic/smiley.gif]
    Morgens war es dann doch etwas frisch. Also beschloss ich den Kaffee im Zelt zuzubereiten. Der unverwüstliche russische Benzinkocher tat wacker seinen Dienst. Nach knapp 5 Minuten war der halbe Liter Wasser sprudeln heiß und die Hütte pudelwarm. [Blockierte Grafik: http://www.human-survival-project.de/forum/Smileys/classic/grin.gif] Ich ließ das Ding noch eine Weile fauchen, was das Herausschälen aus dem Lager wesentlich angenehmer machte.


    Merke: Primitive taigaerprobte Technik mitnehmen!


    Door Miesegrau


    Sucht gerade seinen Foddoapperat..... [Blockierte Grafik: http://www.human-survival-project.de/forum/Smileys/classic/tongue.gif]

    Wir haben die Übernachtung gegen 3.30 Uhr abbrechen müssen. Leider erwies sich Sohnemann trotz Zusatzdecken als nicht ganz winterfest. Trotz mehrfacher Isomatten kam die Bodenkälte vom vereisten Boden an ihn ran, sein Zähneklappern hatte mich geweckt.:traurig: Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich noch ganz wohl, was wahrscheinlich an meiner isolierenden Speckschicht lag.
    Kurz und gut. Schlussendlich habe ich das Auto aufgetaut und den Lütten nach Hause geschafft. Gut das wir nur 9 Kilometer vom Ort des Treffens entfernt wohnen. Die beste aller Ehefrauen muss einen siebten Sinn besitzen, da im Ofen schon ein lustiges Feuer brannte und und sie selbst putzmunter im Wohnzimmer saß. (Das ist äußerst verwunderlich, da sie auf den Kosenamen "Tobashu" hört, was auf deutsch Murmeltier bedeutet).:lächeln:
    Voller Dankbarkeit bin ich natürlich auch gleich da geblieben und werde die nächste Übernachtung allein in Angriff nehmen.
    Fazit: Eine Petromax ist durchaus in der Lage auch bei Minus 10 Grad ein Zelt auf erträgliche Temperaturen zu bringen. Leider kann sie nix gegen einschleichende Bodenkälte ausrichten. Wir werden also an der Isolierung nach unten arbeiten müssen.:unschuldig:


    Door Miesegrau


    Macht sich gleich wieder auf den Weg......

    Forum zum anfassen am Silbersee. Die Stimmung ist gut, Lagerfeuer brennt. Die Temperatur liegt bei gefühlten 5 Grad Minus. Der große und sein kleiner Bär haben sich schon zurückgezogen und versuchen ihre Höhle mittels Petromax auf gemütliche Kuschelwärme zu bringen.


    Door Miesegrau


    Ich lieeeebe diese Treffen........

    Der Kontakt zu Einheimischen ist wünschenswert, sollte aber vorsichtig erfolgen. Wenn man ihnen hochnäsig und besserwisserisch gegenüber tritt hat man keine Zukunft. Anfangs nicht zu enger Kontakt, aber eine kleine Hilfe leisten hier und da. Alles andere ergibt sich dann so nach und nach. Die Sprache wenigstens ansatzweise zu verstehen ist dabei durchaus hilfreich.
    Wenn man es geschickt anfängt, kann man dort zwar nur einfach aber gut leben. Der Lösboden ist fruchtbar, die Menschen freundlich. Warum sollte man also sein Heil auf einer Insel suchen, die doch wieder meist vom Land aus versorgt werden muss?


    denkt door Miesegrau

    Zitat von Kampfhamster;209958

    Und wie kommst du zu dem Schluss?


    Ich brauche auch keinen Führerschein um notfalls mit dem Auto fahren zu können. Im Ernstfall, wenn meine Familie hungert, ist es mir schlussendlich egal wie und woher ich Futter besorgen kann. Dann fange ich das Reh eben auch ganz unwaidmännisch mit der Schlinge. Not kennt kein Gebot.
    Trotzdem, ich bin ganz fest der Überzeugung das es utopisch ist zu glauben, das man sich in so einer Situation davon ernähren kann.


    Door Miesegrau


    Wildert nicht........

    Bei der Armbrust kann ich mir das durchaus vorstellen. Ich spanne sie, lege einen Pfeil ein und kann den Pfeil mittels der gespeicherten Energie fliegen lassen wann ich es möchte. Das erleichtert das Einstufen als eintragungspflichtige Waffe.
    Bei einem Bogen geht das nicht. Ich spanne ihn bis zum Ankerpunkt und lasse Sekundenbruchteile später den Pfeil fliegen. Einen starken Bogen hält man nicht lange im Vollauszug. Deswegen gilt ein Bogen in Deutschland nicht als Waffe, sondern als Sportgerät.


    Door Miesegrau


    Der im Ernstfall trotzdem seinen Bogen nutzen würde, wenn nötig.:rolleys:

    Wenn Wild genug vorhanden ist, es vertraut ist und nicht sehr oft bejagt wird mags gehen. Wenn ich im Wald unterwegs bin, sehe ich auch manchmal ein Reh in günstiger Entfernung. Aber wie oft ist das? Ich möchte mich nicht davon ernähren müssen. Eine gut gestellte Falle wäre im Notfall ertragreicher.


    Door Miesegrau


    Traditioneller Bogenschütze......

    Macht es überhaupt Sinn mit Bogen oder Armbrust in Deutschland jagen zu wollen? Ich denke nein. Mit einem traditionellen Bogen beträgt die vernünftige Schußentfernung für einen geübten Schützen ungefähr 18 Meter. Alles was weiter weg ist wird unsicher. Mit einem Compoundbogen oder einer Armbrust mag es auf doppelte Entfernung gehen. Natürlich kann man auch weiter entfernte Ziele treffen, aber das Tier sollte wirklich 100 prozentig waidgerecht getroffen werden. Wer ist sich da wirklich sicher?
    Fragt mal die Jäger hier, wie oft sie zu Holze latschen ohne auch nur ein Stück Wild zu sehen, das sie mit einer weittragenden Büchse erlegen könnten. Nach ihrer Antwort könnt ihr euch dann ein Bild davon machen, wie sinnvoll das ist.


    Door Miesegrau


    Gibt allerdings zu vor über 35 Jahren regelmäßig Karnickel mit dem Bogen erlegt zu haben. Damals galten diese Tiere als Schädlinge und es hat im Osten Deutschlands keinen interessiert.:rolleys:

    Stümmt, diese Methode wendet man bei verrosteten Tanks/Kanistern an. Danach kann man das Ding von innen wieder mit Tankversieglung gegen Korrosion schützen. Das habe ich bei meinem alten Habicht Tank so gemacht, hält und ist gut.:lächeln:


    Door Miesegrau


    Ich wollte halt nicht mit der Drahtbürste in eine neun Liter Spritbeule krabbeln.....:grosses Lachen:

    Wohl dem der einen Betonmischer hat. Einen Liter Diesel in den Kanister, drei Hände voll feiner Splitt dazu, gut einpacken und ab damit in den Mischer. Nach zwei drei Stunden Karusell sollte der Kanister innen spiegelblank sein.


    Door Miesegrau


    Beim Moppedtank hatt es jedenfalls gefunzt......