Beiträge von zero-error

    Bei den ganzen Kanistern / Fässern / IBCs, je nach Füllstand, auch den Lagerort betrachten: Kommt das Wasser von außen 'bekommen die Beine' oder ggf. guten Auftrieb von unten gegen den Fußboden (Decke). In den Nachrichten schwammen so einige IBCs mit dem großen Wasser hinfort.


    Bei Lagerung im Haus auch das Gewicht bedenken und ggf. Rücksprache mit dem Statiker halten. Der ein oder andere Pool in ähnlicher Gewichtsklasse hat auch ohne Not schon mal einen Balkon ungewollt vom Haus getrennt und der Erdanziehung folgen lassen.


    Grüß Gott zusammen,


    nach meiner letzten Information vor ca. 10 Jahren liegt die statische Berechnung im Wohnbau bei 350kg je m² (Stahlbeton). Aber das über die gesamte Fläche. D.h., dass die Durchbiegung in der Mitte einer Fläche deutlich größer ausfallen wird als am Rand. Da werden die Kräfte "leichter" und direkter / "senkrechter" in die Wand senkrecht abgeleitet.


    Fazit: einen 1000L IBC würde ich nur sehr, sehr ungerne auf einer Zwischendecke lagern wenn dieser gefüllt ist. Daher habe ich meine Vorräte im "Lager" auch sehr nahe an den Wänden plaziert und die Mitte möglichst nur gering belastet.


    Im Keller auf der Bodenplatte sieht es komplett anders aus. Wenn kein Hohlraum darunter ist, bitte sehr.


    Waidmannsheil + 73

    zero

    Moin,


    da fällt mir noch etwas ein. Es gibt Schwimmbäder, zum Beispiel der Leistungsstützpunkt des DSB in Wuppertal-Cronenberg, da können nur Vereine rein. Die haben auch ein "Nichtschwimmerbecken".


    Also das Kind im Verein anmelden und trainieren lassen. Ist zwar "vereinsmeierei" (Nach Corona: Feste ausrichten, als Wettkampfrichter mithelfen, ...) aber sehr zielorientiert. Da lernen die Kinder schwimmen.


    Bei dem schwimmen können die aber nicht reden. Da ist der Kopf zu ca. 90% der Zeit unter Wasser.


    Waidmannsheil

    zero

    Wenn du die nach Hangsicherungs-Vorgaben setzt ist das eine eher geringere Gefahr, aber technisch weit entfernt von "ich hau die Dinger am Hang in die Erde. Wird normalerweise so gemacht:

    • Vertiefung im Sicherungsbereich der untersten Steinreihe ausheben, 50-80cm tief (da kommt schon Erdmasse zusammen)
    • 30-40 cm Kies- und Schotterschicht einbringen in dem quer zum Hang verlaufenen Graben (Frostschutz)
    • Frostschutzsicheren Beton auf Kies/Schotter kippen
    • Pflanzsteine zu 50% in feuchten Beton einlassen
    • aushärten lassen
    • im Hohlraum der untersten Reihe 30% mit Lava + Kies auffüllen (Frostschutz), dann Blumenerde zur Bepflanzung
    • die nächsten Steinreihen versetzt nach Hinten am Hang in Treppenform aufschichten
    • je nach Steigung ggf. wieder eine Reihe mit "Streifenfundament" setzen wie oben beschrieben
    • sich den Hang hocharbeiten

    Das sichert den Hang sehr gut, wenn durch unterschiedliche Bodenschichten eine Abrutschung stattfindet die tiefer als die 80cm ist hat man eh Trauer. Das Streifenfundament unter den Reihen wirkt massiv stabilisierend auf Druckkräfte vom Hang. Wenn man es auf die Spitze treiben will kann man alle X Steine in den Reihen mit der Fundamentkonstruktion auch noch tiefergehende Punktfundamente setzen. Würde ich aber nur bei wirklich steileren Hängen machen.

    Grüß Gott,


    hier ist wohl ein kleiner Rechenfehler drinnen.


    Wenn von ca. 80 cm Tiefe wieder 40 cm aufgefüllt wird, ist der Beton nur 40cm tief. Der "sitzt" dann zwar auf einem "frostfreien" Untergrund, selbst ist der Beton aber nur zu 40 cm tief in der Erde fixiert.


    Als wir unseren Hang neben dem Haus (hinter der Garage) mit Kübel abgesichert hatten, hatte mein Nachbar (selbständiger Statiker) klar gesagt, das der Graben/das Fundament der Kübel/Hangflursteine mind. 80 mit Beton tief sein muss. Erst dann ist das Betonobjekt durchgehend bis unter die Frostgrenze sicher.


    Die Erste Reihe wurde, wie oben beschrieben direkt auf den Beton gesetzt und die zweite und dritte dann leicht versetzt nach "hinten". Die drei Reihen wurden dann komplett mit Beton gefüllt.


    Warum komlett? Er sagte mir, dass der Erddruck (laienhaft von mir wiederholt) im unteren Drittel einer Abfangung den meisten Druck aushalten muss. Daher Beton rein und alle anderen können mit Erde verfüllt werden.


    Dies haben wir vor ca. 25 Jahren gebaut. Mein lieber Nachbar Wolfgang ist leider schon tod, aber "sein Hang" steht bis heute ohne einen cm sich bewegt zu haben.


    Waidmannsheil

    zero

    Wenn ich bei NINA gucke kann ich aber neben den Coronainformationen was zu dem Ereignis sehen... und draufklicken kann ich auch... Ich komme aber nicht aus der Nähe

    Grüße,


    ja "clicken" geht immer aber das sollte ja automatisch erfolgen! Ansosten sitze ich demnächste hier Nachts im Bett und kontrolliere ständig, ob in meiner Nähe was hochgegangen ist. :bed:  :bomb:  :yawning_face:


    *LOL*


    Waidmannsheil

    zero

    Grüß Gott,


    hatte gerade bei der VEBEG geschaut; aktuell ist wohl nichts da.


    Schau da ggf. mal rein. Da könnte ab und an etwas für dich sein.


    Waidmannsheil

    zero

    Moin,


    ich hatte vor einigen Jahren einen Bericht gelesen, dass im Raum München vermehrt mit Geothermie-Kraftwerken getüftelt würde (Testen, wieviel dort gewonnen werden könnte).


    In der Eifel sollte das ja (auf jeden Fall?!?) klappen. Gibt es dazu aktuell Bestrebungen solche Kraftwerke in D zu errichten? Oder sind die Leistungen hier in D zu gering?


    Danke für meine Wissensaufhellung durch euch!


    Grüße

    zero

    Moin,


    kleine Korrektur. Die Eigentümerversammlung muss der Eigentümer nur besuchen (oder einem Vertreter die Vollmacht geben, wenn er will) wenn es noch weitere Eigentümer gibt. Wenn dieser der einzige ist wie oben (einen Block von 8 Wohnungen) dann erübrigt sich das. Er macht dann die Spielregeln - mehr oder weniger.


    Aber ansonsten hast du Recht. ;-)


    Waidmannsheil

    zero

    Dir ist schon klar dass bei den erforderlichen Sanierungsmaßnahmen ein Finanzvolumen erreicht wird, dass zwingend eine europaweite Ausschreibung erforderlich macht? 😉 Da sind Profis über Monate damit beschäftigt, Formulierungen zu finden, damit entweder eine juristisch wasserfeste Ausschreibung entsteht, die konkret bestimmte Firmen bevorzugt, weil nur diese das entsprechende Leistungsportfolio anbieten können. Oder es wird völlig unbedarft ausgeschrieben und dann hat man, übertrieben gesagt, Gewerke aus aller Herren Länder und noch diverse Prozesse am Hals, weil irgendwer einen Formfehler in der Ausschreibung sieht... Gewonnen haben am Ende des Tages dabei wohl nur die Juristen... 🙄


    Grüß Gott zusammen,


    hier meine bescheidenen 20ct als Information: Im Falle der "C19-Problematik" kann zu 100% von höherer Gewalt ausgegangen werden.


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    Daher zieht dann -> § 8 UVgO (4)


    Der Auftraggeber kann Aufträge im Wege der Verhandlungsvergabe mit oder ohne Teilnahmewettbewerb vergeben, wenn


    Nr. (9)


    die Leistung aufgrund von Umständen, die der Auftraggeber nicht voraussehen konnte, besonders dringlich ist und die Gründe für die besondere Dringlichkeit nicht dem Verhalten des Auftraggebers zuzurechnen sind

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    Genau diesen Passus hat "mein" Vergabereferat (bei meinem Arbeitgeber) gezogen als wir die ersten C19 Vergaben schnell besorgen mussten. Auch jetzt zieht dieser noch (eingeschränkter da C19 schon zeitlich ein wenig da ist).


    Also war da nichts mit EU-weit und warten. Zumindest in NRW.


    Waidmannsheil + 73

    zero

    Grüß Gott zusammen,


    so ist es. Als ich u.a. einmal ein „Chaotisches-Lagersystem“ (dynamisch ist mein Favorit - nicht chaotisch) für meinen AG alleine entwickeln und an das ERP System einklinken durfte, waren auch Kinderkrankheiten vorhanden. Trotz Testphase.


    Gut, ich musste nur 30 Meter bis zum Lager gehen und das Problem erkennen und beseitigen. In den ersten drei Monaten tauchten nicht bedachte und getestete Konstellationen auf. Dann lief es eigentlich zu 99,999. % ohne Probleme.


    Dafür war es eine Eigenentwicklung und zu 100% an den Betriebsablauf angepasst.


    Waidmannsheil

    Zero

    Hallo,


    dazu schreibe ich nichts weiter, obwohl es mir bekannt ist. Das würde in „vertraulich“ oder noch höher kommen und mein Job möchte ich behalten. Ich schreibe nur von öffentlich bekannten Sachen. Entschuldigung.


    Aber ich bereite auch gerade ein Fallback vor:


    Hauptleitung Vodafone Kabel D mit 1000 MBit/s - Fritz Cable Box

    Reserveleitung Telekom 100 MBit/s - Fritz Box

    Dienst HotSpot iPad Vodafone - unlimited Volumen


    und „the Last line of Defence“ mein priv. Handy - mit Congstar 15 GB Tarif.


    Sollte in 2 Wochen zu 80 % laufen.


    Waidmannsheil

    Grüß Gott Leute,


    es gibt Dinge "im Internet" (Intranet) - das ist sich der geneigte Leser gar nicht bewusst.


    Als Vorbemerkung/Grundlage folgende Info:


    Wie arbeiten die Landesregierungen/nachgeordneten Behörden in der BRD* ? Natürlich haben die Länder keine eigenen Netzte. Es wird ganz "normal" das öffentlich "Netz" genutzt (die gleichen Leitungen) aber die Daten werden zwischen den Punkten natürlich höchst-verschlüsselt.


    Was ist nun in den Landes-Intranetzen drinnen? Nun folgen nur einige K.O.-Anwendungen die in den letzen Jahren auf die IT zu 100 umgestellt wurden (Auskunft nach bestem Wissen und Gewissen - ohne Gewähr was "heute" geändert wurde):


    • Das elektronische Grundbuch. Alle Grundbücher in D werden über das zentrale elektronische Grundbuch in Düsseldorf gehostet. Ausfall = nichts geht mehr.
    • Die Notare in D haben eine Applikation wo alle Verfahren von und zu Gericht "gerichtswirksam" (Zeit/Datumsstempel) beglaubigt werden.
    • Viele Länder haben oder stellen auf elektronische Akten - fast zu 100% - um. Begründung: Damit die Akten nicht mehr verschwinden können. Lach: Aber in NRW ist davon die Finanzverwaltung ausgenommen - warum wohl? (Verschwindibus Akten wenn etwa ist???)
    • Digitaler Funk der Polizei / Einsatzkräfte. Läuft da etwas über das "Internet" (die Leitungen)?
    • Alle statistischen Meldungen erfolgen von den Selbständigen (Firmen ...) an die statischen Landesämter via Internet. Dann nicht mehr!
    • ... und viele andere wichtige bis sehr wichtige K.O.-Verfahren die ich hier nicht alle aufzählen möchte - dauert zu lange.


    • Tankstellen funktionieren NUR bei bestehender Online-Verbindung zur aktuellen Meldung der Mineralöl-Steuer an die Konzerne/Steuerämter. Kein Internet = kein Sprit aus der Zapfsäule
    • Logistikketten, egal welche Märkte (Baumärkte, Lebensmittel, ...) wird alles übers Internet gemeldet. Die Programme sind gar nicht mehr für telefonische Meldungen ausgelegt (Schnell-Erfassungsmasken für Bestellungen , ..., ...) = Nachlieferungen verzögern sich ohne Ende
    • Just in time Produktion (100% elektronisch, z.B. KFZ Hersteller) brechen zusammen. Nichts geht mehr.
    • ...


    Alleine wegen des elektronischen Grundbuches sollte man sich in weiser Vorraussicht einen Auszug besorgen falls man Eigentum hat. Wie will man das ohne Strom machen?


    Waidmannsheil / 73

    zero


    * Ist kein Geheimnis da die regelmäßige Anforderung/Ausschreibung (muss gemacht werden) öffentlich ist.

    der Vorwärts- oder Rückwärtsfahrer ;)

    Huhu,


    einzig der Rückwärtsfahrer ist der Funker. Habe aber auch oft genug vorne gesessen damit der "Vorwärtsfahrer" auch mal hinten im Gang pennen konnte. Da waren im Gang hinter dem Rückwärtsfahrer alle Rucksäcke der Mannschaft und da konnte man relative bequem drauf schlafen - zumindest besser als der Komandant und der Richtschütze im Turm. Die durften im sitzen schlafen.



    Waidmannsheil + 73

    zero


    4. Kompanie Ausbildungslehrbat. 11 Munster Lager

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    Grüß Gott zusammen,


    jaaaaaaa, dass war fast mein Panzer beim Bund! Wir hatten 86/87 den Luchs Spähpanzer (schwimmfähig mit Schwallschild vorne). Die Y-Nummer "meines" Panzers war Y ??? 666. Die letzen drei waren "666". Yehaaaa!


    Ich war Fahrer und Funker auf der Kiste. Geiles Geschoss. In einem Manöver (NATO-Gefechtsübung Bold Guard 1986 vom 19. bis 27. September 1986) sollte ich in einen Waldweg fahren - Anweisung vom Komandanten. Ich wies auf das Moor hin (da waren auch Schilden - keine Panzer und LKW reinfahren - die hatten schon Erfahrung damit).


    Und schwups, nach ca. 100 - 200 Meter im Wald, der Panzer war nicht mehr sichtbar, versank er um ca. 50% im Moor! *lol*


    Nach zwei Tagen hatte uns dann ein Berge-Leo rausgezogen. Solange haben wir beim Bauern gegessen und schön im Panzer geschlafen (Standheizung).


    Ich liebe diese Panzer. Für den reinen Transport ist aber der Fuchs besser. Ist ein MTW mit Rädern, drei Achsen mit Längs- und Quersperren und hat hinten eine Klappe/Türe zum besteigen.


    Wirklich nette Geräte. Wenn ich Platz und Geld hätte, würde ich mir einen demilitarisierten Fuchs oder Luchs kaufen. Damit kannst du ohne Probleme auf die Straße da sie Räder und keine Ketten haben. Nur den großen LKW-Führerschein musst du haben.


    Waidmannsheil + 73

    zero