Beiträge von UrbanTrapper

    Kommt schon noch :speak_no_evil_monkey:


    Mein Vater hat immer gesagt: "aufs alt werden brauchst dich nicht freuen..."

    Stimmt. Bis 18 freut man sich noch auf jedes neue Jahr, danach wird es einem erst egal und irgendwann nur noch lästig. 🤪


    Ich bin jährlich zum TÜV, seit bei meinem Vater Prostatakrebs der aggressiven Sorte diagnostiziert wurde. 😵‍💫 Und gefühlt bin ich seit fast zwei Jahren mindestens einmal im Monat bei irgendeinem Arzt. 🤪

    Wenn die Fahrdynamikregelung (ESP ist ein Bosch-Markenname) die Leistung "wegnimmt" (...), bist Du definitiv an der Stabilitätsgrenze des Fahrzeugs angelangt. Wieviel Kraftschlussreserven noch übrig bleiben, die evtl. ohne Fahrdynamikregelung noch genutzt werden könnten, ist der jeweiligen Applikationsphilosophie des Fahrzeugherstellers überlassen.

    Richtig.


    Damals: Bei Fahrzeugen ohne ESP konnte ein geübter Fahrer, der sein Fahrzeug kannte, rein unter Ausnutzung der Fahrphysik und Fahrdynamik auch unter Bedingungen noch das Fahrzeug unter Kontrolle halten, unter denen ein weniger geübter Fahrer längst die Kontrolle verloren hätte.


    Heute: mit ESP kriegen selbst Dudes ohne Fahrerfahrung Grenzsituationen hin, die sie früher nie hinbekommen hätten. Das führt meiner Meinung nach zu folgender paradoxen Situation: Wenn der Punkt erreicht wird, an dem das ESP auch nicht mehr hilft, dann ist da keine Reserve mehr.


    In einem Bild gesprochen:

    Normale Autofahrer fahren Autos ohne ESP in Kurven sicher 30 Meter entfernt vom Abgrund. Ein geübter Fahrer schafft es, durch sein Können dieselbe Kurve 1 Meter am Abgrund zu fahren, ohne irgendwelche Kapriolen.


    Autos mit ESP können auch von normalen Autofahrern in Kurven 1 Meter am Abgrund gefahren werden, wie auch von geübten Autofahrern.

    Der Punkt: sowohl die normalen wie auch die geübten Autofahrer haben mit ESP bis zum Abgrund praktisch keinen Spielraum mehr. Ist die Grenze überschritten, gibt es kein Zurück mehr und das Auto stürzt in den Abgrund.

    Auch interessant, dass die EU-Kommission aufgefordert wurde etwas für die Stärkung der zivilen Sicherheit zu machen. Bin gespannt was daraus wird.

    Optimistischer Ausblick: es wird zumindest eine ernsthafte öffentliche, ergebnisoffene, politische Diskussion über einen besseren Zivilschutz in der EU geben.


    Pessimistischer Ausblick: es wird keine Diskussion geben, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Es werden also einige politische Beruhigungspillen, idealerweise in der Farbe blau, verteilt und man macht weiter, wie bisher. Bloß nichts diskutieren, was auch nur annähernd in Richtung rote Pille gehen könnte. Das würde Teile der Bevölkerung erheblich verunsichern und womöglich auf die Barrikaden bringen.

    Da bemisst sich vieles auch am Preis der eingelagerten und fertig durch die Raffinerie gelaufenen Produkte. Die USA haben zur Zeit bummelig für 25-27 Tage eine Diesel-Reserve vorrätig. Das ist der geringste Stand seit etlichen Jahren. In den USA werden bei fallenden Inventarbeständen immer die Preise steigen, das ist bei denen so "eingespielt".

    In Deutschland sind die Reserven traditionell auf einen Verbrauch für 90 Tage dimensioniert?


    Und die Preise an der Tankstelle schwanken schwanken in Deutschland doch auch erheblich in Abhängigkeit von einer tatsächlich oder gefühlt begrenzten Verfügbarkeit.


    An eine erste solche Spitze zu meinen Lebzeiten erinnere ich mich an die Preissteigerungen vor und während des 1. Golfkrieges Anfang der 1990er als Saddam Hussein meinte, das Emirat Kuwait zu überfallen.

    Die ganzen "One Size fits all" Mützen pressen mir entweder das Blut aus dem Kopf oder ziehen sich von den Maschen so weit auf das Kalte Luft durchkommt.

    Ich habe eine 54er Rummsmurmel. Da sind viele Mützen eher zu groß. Vor allem bei Baseballcaps habe ich oft den Eindruck, die wären für Elefantenschädel gemacht. 🙈

    Das kommt mir bekannt vor, meine Oma hat damals gesagt: "Ich zahle Dir zum Führerschein nur was dazu wenn Du keinen Motorradführerschein mitmachst".

    Meine Eltern haben mir nur den 3er finanziert. Einen 1er hätte ich nur bekommen, wenn die Hölle gefriert. Die Aversion meiner Mutter gegenüber Motorrädern wird am Tod einer ihrer Brüder auf dem Motorrad liegen. Er wurde von einem Trecker zerlegt.

    Seither war alles ohne Knautschzone für sie ein rotes Tuch...


    Ein Wunder, dass ich Fahrrad lernen durfte. Und ein noch größeres Wunder, dass ich so manches Mal lebend in mein Bett gekommen bin. Dann nämlich, wenn ich irgendwann in der Nacht von einer Radtour zurückkam und sie seit nachmittags nichts mehr von mir hörte. Damals gab es halt noch keine Mobiltelefone. Und die, die es gab waren entweder unbezahlbar oder brauchten erst recht ein Auto, um bewegt werden zu können und waren noch teurer...

    Die Theorie hat er mit 6 Fehlerpunkten bestanden beim echt ordentlich üben & ich mal aus Interesse mitgemacht, geradeso mit 8 Fehlerpunkten den bei den typischen irrelevanten "Auswendiglernfragen" hatte ich da kaum/keine Ahnung mehr :pleading_face:

    Meine Frau macht gerade ihren CE. Wenn wir abends mal hier oder da über die Führerscheintheorie reden, schneide ich nicht mal so schlecht ab, dafür, dass mein C beim Bund mittlerweile auch schon über 20 Jahre her ist.

    Kurzum dieses Fahrsicherheitstraining ist der absolute Tip, schon um auch für (fahrerische) Notsituationen gerüstet zu sein.

    Eigentlich hätte ich schon dieses Jahr mein Fahrsicherheitstraining erhalten sollen. Klappte aber aus verschiedenen Gründen u.a. wegen Corona nicht.

    Nun soll es wohl in diesem Jahr eingetaktet werden. 🙄


    Nun, da man das Fahrsicherheitstraining mit seinem eigenen Fahrzeug (egal ob Privat- oder Dienstfshrzeug) macht, werde ich nur wohl auch privat ein Fahrsicherheitstraining gönnen. 😳

    Nützt mir ja alles nichts, wenn ich das Training mit unseren 3 Jahre alten Touran mache, ich privat aber einen über 20 Jahre alten Volvo fahre, der zwar ABS hat, aber schon bei ESP müsste ich überlegen. 😁

    Wobei ich selbst gestehen muss, dass ich dieses "Abstand zum Vordermann" beim Ampelstop erst dank eines Beitrages hier im Forum verinnerlicht habe.

    Ich habe es ehrlich gesagt bereits während meines Wehrdienstes verinnerlicht. Bei uns Nachschiebern hatten wir, speziell in unserem Transportbataillon, hatten wir eine vergleichsweise hohe Fahrzeugdichte (2 Soldaten pro LKW und nicht 10 Soldaten auf einen Marder zum Beispiel) und daher waren wir bei den Technischen Halten immer darauf gedrillt worden, nicht nur eben genau diesen ausreichenden Abstand, sondern auch die Räder grundsätzlich zur Fahrbahnmitte hin voll einzuschlagen, wenn man stand.

    Mmhh eigentlich ist das ja keine Prepardness. Und in "was habe ich für die Prepardness anderer gemacht" ist es auch nicht.

    Naja, wie sagte mein Immunologie-Prof seinerzeit in einer Vorlesung: "Gehen Sie Blutspenden. Das ist regelmäßig ein Boost für ihre Immunzellen."


    Also, ja, das ist damit auch Preparedness, auch wenn man sie nicht sehen kann und es schwer in Tabellen zu fassen ist für die meisten Menschen.