Beiträge von UrbanTrapper

    ... Und kommt immer zu spät, manchmal auch garnicht.


    Aber ich habe da noch eine andere Frage: welche Außerirdischen sind den zur Zeit angesagt wenn es heißt "die Welt geht unter und sie werden kommen und einige wenige Auserwählte mitnehmen! "?

    Oder soll ich doch weiter darauf vertrauen das ab und zu eine blaue Telefonzelle auftaucht?

    Blaue Telefonzellen sind immer gut, ich wollte mir mal selber eine bauen. Bin dann aber doch irgendwie davon abgekommen.


    Ansonsten... Nibiru geistert doch immer mal wieder durch die Untiefen des WWW. Und war da nicht mal sogar was mit Sirius B?

    However, wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt, dann können wir uns ja immer noch in die Hohlwelt begeben. Die ist unkaputtbar.

    Ich finde das interessant,vor allem weil die Forschung ja momentan sehr sensibilisiert ist was Viren anbelangt. Wars das jetzt oder kommt da noch mehr ans "Tageslicht" ?

    Unabhängig davon, wie man den nächsten Pandemiekandidaten benennt: der nächste Herbst und Winter wird "spannend".


    Jetzt im Sommer ist es für alle einigermaßen easy, weil man sich viel im Freien aufhält/aufhalten mag. Zudem lüften viele bei warmer trockener Witterung mehr als bei nasser und kalter Witterung.


    Wenn die Witterung wieder Kühler, um nicht zu sagen kälter, wird und dazu noch eine Nässe dazu kommt, die einem durch Mark und Bein kriecht, dann werden früher oder später auch die "regulären" Erkältungen und die Echte Grippe (Influenza) und sich zum Coronavirus hinzugesellen. Jetzt ist es natürlich recht leicht zu sagen "Erkältungssymptome? Zack, zwei Wochen zu Hause bleiben". Was will man aber machen, wenn praktisch jeder irgendwie gefühlt ständig eine Schniefnase und ein Hüsteln und Kratzen im Hals hat?

    Und gaaaanz zufällig kommt diese neue Errungenschaft wie die letzten dieser Art (ausser Ebola) wieder einmal woher?

    Genau. China.

    Wirklich Zufall? Verarsche? System?

    Weder Zufall, noch System (im bösartigen Sinne) und schon gar nicht Verarsche. Wie Henning schon schreibt, sind mit zusammen über 2 Milliarden Menschen alleine in China und Indien einfach auch sehr viel mehr Menschen auf einem Haufen als anderswo. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis wieder irgend ein Virus die Artengrenze überspringt und zu einer Epidemie oder gar Pandemie führt.


    Es ist eine Frage der Kultur. Chinesen essen nun mal verschiedenste Wildtiere, wo wir Europäer nur den Kopf schütteln. Wenn die nicht vernünftig durchgegart werden, kommt es natürlich zwangsläufig zu Übertragungen. Nicht ohne Grund gab es bereits sehr früh einschlägige Spekulationen und auch Hinweise darauf, dass auch Sars-Cov2 seinen Ursprung auf einem Wildtiermarkt in Fledermäusen hatte/haben soll. Ich habe die Forschung nach dem Ursprung des Virus seit längerem nicht mehr verfolgt.

    In Afrika ist es ähnlich. Da werden ebenfalls Wildtiere aus dem Dschungel (bis hin zu kleinen und größeren Affenarten) gejagt und verzehrt.

    Covid-19-Tracker: Zusammenhang zwischen Coronafällen und Reaktionen der jeweiligen Regierungen (englischsprachiger Inhalt)


    Zu sehen sind die Ergebnisse aus dem Stringenzindex (wahlweise pro Land über die Zeit oder als sogenannte Heatmap).

    Die Daten wurden von der Universität Oxford aus öffentlich und frei verfügbaren Daten zusammengetragen.


    Ich muss mich mal die Tage mit diesem Stringenzindex näher befassen. Die Forscher schreiben selber, dass dieser Index nicht dazu geeignet ist, ein Ranking zu ermöglichen.

    Interessant finde ich die Übersicht mit der Heatmap. Je röter/dunkler, desto höher der Index. Je höher der Index, desto inkonistenter sind die staatlichen Maßnahmen im Vergleich zu den Fallzahlen. Hier sticht meiner Meinung nach vor allem zum Beispiel China zum Ende der Zeileiste heraus. Wundert mich aber ehrlich gesagt auch nicht, wenn ganze Städte wegen "ein paar Fällen" komplett auf Null gefahren werden. Und im Vergleich zu China ist der "Lockdown" in Gütersloh ein Kindergeburtstag.


    Weiter unten im Text unter "Download" ("calculation of the Stringency Index" anklicken) kann ein PDF mit Details zur Berechnung dieses Index heruntergeladen werden.

    Die Masken haben keinen seriösen Effekt.

    Sie sind nur ein Test, es wird ausprobiert, ob man die Bevölkerung kontrollieren kann oder nicht.

    Diese Masken sind unsinnig, eigentlich beleidigend. Jeder, der so einen Stoff trägt, behindert sich selbst.

    Hast du einen seriösen Beleg dafür, dass die Masken keinen seriösen Effekt haben? Ansonsten ist deine Aussage unseriöses Gelaber.


    Deine Meinung, dass die Masken unsinnig und beleidigend sind, ist, sorry für die drastischen Worte, dumm und einfach nur Quatsch. Mit dieser Aussage diffamierst du Generationen von medizinischem Personal, die durch das Tragen dieser Masken Leben gerettet haben, weil sie die Keime ihrer Spucke zum Beispiel während einer Operation nicht in die offene Wunde des Patienten gerotzt haben!

    Davon unabhängig sind diese Masken nur dann unsinnig, wenn sie falsch getragen werden. Wieviele Menschen habe ich in den letzten Wochen gesehen, die die Maske UNTER der Nase trugen, zum Beispiel? Dann sieht das natürlich dämlich aus. Keine Frage.


    Und deine Meinung, dass die Maskenpflicht nur ein Test sei, um zu sehen, ob man die Bevölkerung kontrollieren kann oder nicht, ist ebenfalls meiner Ansicht nach Aluhutgeschwurbel. Um das in Erfahrung zu bringen, muss man nur schauen, ob sich die Bevölkerung an mehr oder weniger sinnige Tempolimits hält und einen mobilen Blitzer aufstellen. Wird zwar nur den automobilen Teil der Gesellschaft erfassen, aber das sind immer noch genügend.


    Und was die Infektionszahlen angeht: ob nun mit oder ohne Maske: wer sich diszipliniert an die Abstandsregeln hält, hat nicht nur gegenüber SARS-CoV-2 ein deutlich niedriges Infektionsrisiko.


    Grundsätzlich ist das hohe Durchschnittsalter der an/mit Covid-19 Verstorbenen richtig. Das ändert aber nichts daran, dass es auch viele jüngere dahin raffen kann. Ich möchte dir nicht unterstellen, dass dir andere Menschen egal sind. Aber die Aussage "das Durchschnittsalter lag bei 81 Jahren" tendiert in meinen Augen bereits in die Richtung "die sind alt, die können dann mal langsam von der Weltbühne abtreten". Sorry, aber das halte ich für eine armselige Einstellung.


    Am Wochenende hatte ich einige denkwürdige Begegnungen. Die eine war mit einer 105-jährigen (sic!) alten Dame. Schmerzen im Fuß, weil sie mal umgeknickt war. Pflegepersonal hatte den Arzt gerufen, um sich das mal anzuschauen. Die Frau war rüstig und vor allem in ihrem Oberstübchen noch absolut fit. Wäre es für sie also Zeit, von der Weltbühne abzutreten?


    Zweites Beispiel Tochter ruft den KV-Dienst an, weil ihr Vater geschwollene Beine hat. Wassereinlagerungen. Gibt es bei älteren Menschen regelmäßig mal, vor allem, wenn das Herz nicht mehr so gut mitmacht. Die Tochter hat sich dann lang und breit darüber ausgelassen, dass es doch die Aufgabe des Pflegepersonals sei, sich um die medizinischen Belange ihres Vaters zu kümmern.

    Den Vergleich des Arztes, dass man als Eltern mit seinen kranken Kindern zum Arzt gehe und im Alter dann die Rollen vertauschen, wollte sie wohl nicht einsehen. Aber letztlich ist es genau das: wir jüngeren übernehmen die Verantwortung für unsere älteren Menschen, damit sie ihre letzten Lebensjahre in Würde erleben können. Und nicht allein deswegen im Pflegeheim sterben, weil es zu vielen Menschen in der Bevölkerung egal ist, dass es da gerade einen Virus gibt, der gerade unter der alten Bevölkerung sein Unwesen treibt.

    Zum Thema Freiwilligkeit:

    Bei uns in der Firma ist es vorgeschrieben, auf Diensthandies die Warnapp zu installieren, und sie während der Dienstzeit aktiv zu halten.

    Bei Diensthandys kann der Arbeitgeber als Eigentümer dieser Geräte natürlich eine entsprechende Installation vorschreiben und im Rahmen seiner Weisungsbefugnis entweder das eigenständige Installieren anordnen oder die Arbeitnehmer auffordern, das Diensthandy zu diesem Zweck der IT zu übergeben (oder wer in der jeweiligen Firma auch immer sich mit solchen Anwenderproblemen beschäftigt). Für private Handys könnte ein Arbeitgeber eine derartige Installation nicht vorschreiben/anordnen. Lediglich eine Empfehlung aussprechen.

    Natürlich geht es um die Steigerung von Kapital! Die Pharmaunternehmen sind wirtschaftlich agierende Unternehmen. Ergo werden sie Unternehmungen, die im Verhältnis zu anderen Bereichen, die lukrativer im Sinne von profitabler und damit renditeträchtiger sind den potentiell wirtschaftlichen Totalausfällen den Vorzug geben.

    Ich hatte seinerzeit mal dazu beigetragen mit den Ergebnissen meiner Arbeit, dass ein pharmazeutischer Wirkstoff auf der Zielgeraden vor Beginn der ersten klinischen Studie noch in der Prä-Klinik abgesägt wurde. Es war nur ein sch** Parameter. Aber das Unternehmen hat einen Millionenbetrag an Forschungsgeldern und mindestens zwei Jahre Forschungsarbeit ad acta gelegt als potentiell unvorteilhafte Nebenwirkungen bei Patienten in Kauf zu nehmen.


    Genauso ist es mit Hungertoten in Afrika und Ebola in Afrika, um zwei Beispiele zu nennen. In Afrika Geld zu investieren ist vielen Unternehmen recht und billig, wenn es darum geht, vergleichsweise billig diverse Rohstoffe abzugreifen. Dass die Gelder aus diesen Ressourcenverkäufen nur zu einem kleinen Teil bei der Bevölkerung ankommen und kleptokratische Regime und korrupte Beamte sich lieber die Taschen vollstopfen, steht auf einem anderen Blatt. Afrika ist eigentlich ein reicher Kontinent. Zumindest, was die rein numerische Zahl an Personen angeht und die verschiedensten Ressourcen dieses vielfältigen Kontinents. Aber: das Gros der Bevölkerung ist verdammt arm. Ein Pharmaunternehmen wird kein Geld damit verdienen damit, wenn es versucht, Medikamente an die arme Bevölkerung zu verkaufen. Wovon sollten diese es auch bezahlen? Und etliche afrikanische Regierungen geht ihre eigene Bevölkerung am A*** vorbei. Ich habe oft genug den Eindruck, dass in den Augen dieser kleptokratischen Regime ihre eigene Bevölkerung weniger wert zu sein scheint als ein einzelnes Weizenkorn. Kinder verhungern? Egal. Kommen ja genügend nach. Diese Einstellung finde ich menschenverachtend. In gewisser Weise ist es natürlich auch menschenverachtend, wenn europäische Lebensmittel nach Afrika subventioniert verkauft werden und afrikanische Bauern deswegen ihre Produkte auf dem heimischen Markt nicht mehr los werden. Oder Nahrungsmittel afrikanischer Bauern statt im eigenen Land genutzt zu werden, eher nach China verkauft werden (was glaubst du, warum China in den vergangenen Jahren massiv in Landkäufe fruchtbaren Ackerlands in Afrika investiert hat?).


    Es kann auch als menschenverachtend angesehen werden, wenn Afrikanern von "westlichen" Pharmafirmen Medikamente vorenthalten werde, weil sie diese nicht bezahlen können und erst Mittel rübergeschoben werden, wenn die Bilder, wie im Falle von von Ebola, zu unerträglich werden und/oder den westlichen Staaten der Allerwerteste auf Grundeis geht und sie Angst haben, dass diese Krankheit bei ihnen eingeschleppt wird und wütet. Man kann den südafrikanischen Weg, im Fall von AIDS-Medikamenten den entsprechenden Firmen die Pistole auf die Brust zu setzen und die Patente zur Herstellung in Südafrika rauszurücken gut finden oder auch nicht. Ein wirtschaftlicher Schaden entsteht in diesem Fall den Pharmafirmen nur mittelbar. Die Medikamente hätten sie auf regulärem Weg ohnehin nicht absetzen können, weil sich die wenigsten Südafrikaner eine state of the art Volltherapie gegen HIV leisten können. Und somit haben die entsprechenden Pharmaunternehmen einen schlechten Schnitt gemacht. Statt Südafrika die AIDS-Medikamente zu einem Preis zu verkaufen, die der Wirtschaftskraft Südafrikas entspricht (Südafrika war und ist ja bereit, die Medikamente für seine Bevölkerung zu bezahlen), bekommen sie nun nicht einen Cent.


    Dass viel zu viele Menschen in allen Staaten dieser Welt an antibiotikaresistenten Keimen sterben ist ja nur mittelbar in der Verantwortung der Pharmaunternehmen. Viel zu häufig werden Antibiotika gegen virale Infekte eingesetzt, weil es der PATIENT so will und der Arzt es leid ist, mit den Patienten zu disktutieren, dass Antibiotika gegen virale Infekte wirkungslos sind. Es ist auch der PATIENT, der eine verordnete Antibiose vorzeitig abbricht, weil "es ihm ja wieder besser geht", aber noch noch nicht alle Bakterien abgetötet sind. Und waren es nicht gerade auch die USA, bei denen man Antibiotika quasi ohne ärztliche Verordnung in der Drogerie kaufen kann, nur um sie dann wie Bonbons zu futtern?

    Es ist leicht, auf die "bösen, bösen" Pharmaunternehmen einzuprügeln, weil sie wie Wirtschaftsunternehmen agieren und nicht wie ein sozialistisch-kommunistisches Kombinat mit Staatsauftrag.

    Wird Diesel nicht eigentlich irgendwann mal schlecht?

    So schnell nicht. Du hast wahrscheinlich bereits Sommer-Diesel getankt? Winter-Diesel im Sommer und umgekehrt wäre etwas "problematischer".


    Im eigentlichen Wortsinne von problematisch ist der Anteil an Bioethanol, der auch dem Diesel mittlerweile beigemengt wird. Das aber weniger dadurch, dass der Dieselkraftstoff oder der enthaltene Bioethanol schlecht würden, sondern dadurch, dass durch die hygroskpischen Eigenschaften des Ethanols mit der Zeit Wasser sich im Kraftstoff sammelt. Ich kann dir nicht sagen, in welchem Umfang und in welchem Zeitraum dies geschehen muss, damit du Schwierigkeiten mit deinem Motor bekommst, sondern nur, dass es grundsätzlich geschieht.

    Klar, die von allen Krankheiten profitierende Industrie hört das nicht gerne,

    deshalb tönt es überall: Gefahr! Jeden kann es treffen.

    Es soll ja ein Impfstoff an verkauft werden. Die gewohnte Freiheit soll es nur für Geimpfte geben.

    Da müsste es doch klingeln bei jedem, der noch denken kann, oder?

    Das ist unsinniges Geschwurbel. Die Pharmaindustrie verdient Milliarden mit ihren Medikamenten. Keine Frage.

    Aber glaubst du ernsthaft, dass die Entwicklung von Antibiotika und antiviralen Mitteln ein Spaziergang ist? Das sind, in der Regel zum einen Entwicklungs- und Forschungsprozesse, die gerne mal zehn Jahre und mehr in Anspruch nehmen können und demzufolge je nach Stoff auch gerne mal mehrere Milliarden Euro kosten können. Es ist ja nicht so, dass man sich in ein Labor stellt, eine beliebige Auswahl an chemischen Grundsubstanzen in einen Kessel kippt und "hex-hex" hat man einen Zaubertrank, der eine beliebige Krankheit eliminiert. Sorry, das passiert nirgends.


    Je nach Erreger muss auch erstmal der Prozess der Infektion verstanden werden. Das grundsätzliche Infektionsgeschehen ist eigentlich immer dasselbe: Der Erreger gelangt irgendwie in den Körper, vermehrt sich dort selbstständig (Bakterien) oder veranlasst den Wirtskörper, sich zu replizieren (Viren). Der Teufel steckt allerdings im Detail: WIE überwindet der Errger die Barrieren? Haut, Schleimhäute, ggf. Zellen etc. WIE überträgt sich der Erreger? Kontaktinfektion? Schmierkontaktinfektion? Tröpfcheninfektion? Aerosole? Ohne alles in der Luft? Nur durch Körperflüssigkeiten (Blut, Urin, Spucke, was auch immer)? Wie hoch muss die Erregerlast sein, um durch eine Infektion tatsächlich auch eine Erkrankung auszulösen? Einige Erreger sind so potent, da reichen relativ wenige Viren oder Bakterien aus, um das Immunsystem an seine Grenzen zu bringen (die Erkrankung bricht aus und muss bekämpft werden mit allem, was der Körper zur Verfügung hat, was sich dann gerne mal mit Fieber, laufender Nase, geröteter Haut oder was auch immer darstellt). Andere Viren oder Bakterien benötigen eine relativ hohe Erregerlast, ehe sie tatsächlich eine Erkrankung auslösen.


    Unterm Strich bleiben mehr potentielle Kandidaten für die Bekämpfung einer Erkrankung (egal ob Impfstoff oder sonstiges Therapeutikum) auf der Strecke als letztlich auf die Zielgerade kommen und dann auch eingesetzt werden können. Andere Produkte scheinen aussichtsreich und werden dann in der letzten Phase der Prä-Klinik abgesägt, weil sie "unschöne" Effekte hat. Das ist dann bitter für das forschende Pharmaunternehmen, aber so sieht leider die Realität aus. Das ist der Grund, warum ein Pharmaunternehmen wenigstens eines, besser mehrere gut laufende Produkte in seinem Portfolio haben sollte, um sich überhaupt Pharmaforschung und damit Produktneuentwicklung leisten zu können!


    "Es soll ja ein Impfstoff verkauft werden" ist Schwachsinn. Die forschenden Pharmafirmen entwickeln keine Impfstoffe, um daraus Kapital zu schlagen. Natürlich wollen sie mit dem Impfstoff Geld verdienen. Aber glaubst du ernsthaft, dass die Unternehmen damit die Lizenz zum Geld drucken haben? Nein. Wenn sie die Forschungs- und Entwicklungskosten für einen Impfstoff realistisch im Preis abbilden würden, dann würden gerade in einer epidemischen und erst recht in einer pandemischen Lage die größeren Staaten (insbesondere auf dem amerikanischen Kontinent, in Europa und in Asien) die Regierungen sagen "Danke, dass ihr das Antidot entwickelt habt, wir beschlagnahmen eure Produktion/das Patent und ihr gebt das Antidot (Medikament oder Impfstoff) für einen aus unserer Sicht vertretbaren Preis ab!" So geschehen vor einiger Zeit in Südafrika, die die Produktion von Generika zur Therapie von AIDS erzwungen haben. Weil die Unternehmen, denen die Patente gehören, dadurch natürlich nichts daran verdienen, gingen sie zurecht auf die Barrikaden. Aber das war der südafrikanischen Regierung egal, da HIV in Südafrika ein großes gesellschaftliches Problem ist.


    Also, die "gewohnte Freiheit" soll es nicht nur für Geimpfte geben. Aber bei einer Erkrankung, gegen die es keine sinnvolle wirksame Therapie gibt, bei der nur in Teilen bereits gesicherte Erkenntnisse darüber gibt, wie der Übertragungsweg im Detail ist und welche Konsequenzen ein Überleben der Erkrankung mit sich bringt (reduzierte Lungenfunktion wie zum Beispiel bei einer überstandenen Lungenentzündung wären da noch das vergleichsweise Harmloseste), wirst du doch hoffentlich verstehen, dass eine Reduzierung der Übertragungswahrscheinlichkeiten und Unterbrechung/Nachfolgung von Infektionsketten zwingend geboten ist. Vielleicht schafft man auf diese Weise, dass der Erreger gänzlich aus der Population verschwindet. Vielleicht aber erreicht man nur, dass der Erreger in so geringen Inzidenzen in der Bevölkerung endemisch ist, dass etwaige Outbreaks beherrschbar sind.


    Damit bei einer an sich überschaubaren Infektionslage etwaige Outbreaks beherrschbar sind, müssen meiner Meinung nach diese Outbreaks von harten und konsequenten Maßnahmen begleitet werden. Das Geeiere, was Laschet und der Gütersloher Landrat vor einigen Tagen abgelassen haben, war weit davon entfernt, ein konsequentes Handeln zu sein. Die Infektionszahlen sind über 50 je 100.000? Sofort die Maßnahmen gemäß Pandemieplan abspulen, die ja im Vorfeld bereits abgesprochen waren. Dann konsequent testen, um zu ermitteln, ob es sich wirklich nur um ein lokal scharf umrissenes Ereignis handelt oder doch den kompletten Landkreis und entsprechende Maßnahmen lockern oder verschärfen. Nicht erst, wie im Landkreis Gütersloh geschehen, fast eine Woche rumeiern, ob man nun die Lockerungen zurücknimmt oder doch nicht...


    Ob so eine Abriegelung eines Infektionsherdes nun so drastisch sein muss, wie man es im Film "Outbreak" mit Dustin Hoffman dargestellt hat, lasse ich mal dahingestellt sein. Natürlich bedeutet so eine Abriegelung immer auch eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Aber im Zweifelsfall halte ich das für das "geringere Übel", denn der Tod ist im Unterschied zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit nicht revidierbar.

    Das mit dem seelisch und körperlich auf den Virus einstellen machst du wie genau?

    Mit einer leidlich gesunden Lebensweise kann man zumindest die körperliche Ebene beeinflussen.


    Alles, was das Immunsystem unterstützt, ist hilfreich, um einer Virusinfektion zu begegnen. Von Virostatika abgesehen, besteht eine medikamentöse Therapie in der Regel nicht in der Bekämpfung des Virus (das muss der Körper im Wesentlichen alleine hinbekommen), sondern in der Linderung der mit der Virusinfektion einhergehenden Symptome: Fieber (wenn es zu lange und zu hoch ist), Entgegenwirken der Dehydration, der geschwollenen Schleimhäute etc.

    Sportliche Betätigung bzw. auch nur simple Spaziergänge an der frischen Luft helfen grundsätzlich auch, das Immunsystem und vor allem das kardiovaskuläre System leistungsfähig zu halten und damit den Belastungen während einer Krankheit besser begegnen zu können.


    Was das seelische angeht, so ist eine grundsätzlich positive Lebenseinstellung ebenfalls grundsätzlich nie verkehrt. Wer seine Umwelt als bedrohlich wahrnimmt, neigt eher dazu, sich selbst zu isolieren und einzuigeln. Ob das gut ist, weiß ich nicht. Bezweifle es aber.

    Mehl war auch mir das einzige, was ich zu wenig hatte.

    Normal hatte ich im Jahr 3 Kg gebraucht und entsprechen auch nicht mehr auf Lager.

    Dann hatte ich wieder angefangen zu backen ...

    Meine BEVA hat schon immer gerne gebacken. Früher immer mal wieder Kuchen. Seit Anfang des Jahres, also noch lange bevor Corona in Deutschland ein generalisiertes Thema wurde, ist sie auf Brotbacken umgestiegen. Weniger aus irgendwelchen Krisenvorsorgegedanken heraus, sondern primär im Rahmen ihrer neuen Strategie "Kampf den versteckten Zuckern". Beim selbstgebackenen Brot weiß sie nämlich, was an Kristallzucker drin ist.

    Durch diese Umstellung musste sie erst einmal Erfahrungswerte sammeln, wie sie von welchem Mehl in welchem Zeitraum benötigt.

    Hast Du den normalerweise keine Vorräte?

    Wir haben normalerweise immer ausreichend Vorräte. Deswegen sind wir durch die letzten Monate ohne Hamsterkäufe gekommen und konnten uns im Wesentlichen auf "Erhaltungseinkäufe" beschränken.

    Es ist ja auch nicht so, dass wir nicht noch ausreichend Mehl im Vorrat hätten. Um so mehr überrascht war ich, dass meine BEVA 10 Kilo Weizenmehl aufschrieb. 😁 Sonst bin ich immer derjenige, der große Mengen aufschreibt/besorgt und meine BEVA fragt, ob wir solche Mengen überhaupt brauchen... 😂

    Es soll ja ein Impfstoff an verkauft werden. Die gewohnte Freiheit soll es nur für Geimpfte geben.

    Da müsste es doch klingeln bei jedem, der noch denken kann, oder?

    Entschuldige bitte, ich möchte dir nicht zu nahe treten oder dir eine Weltsicht unterstellen, die du vielleicht gar nicht teilst. Aber genau diese Sprüche sind es, die ich immer wieder aus Geschwurbelecken höre. 🙁


    Ja, Angst frisst Hirn. Das ist richtig. Vielleicht überschätzen wir auch die Gefährlichkeit dieses Virus. Vielleicht haben wir in Deutschland im Großen und Ganzen einfach nur Glück gehabt. Ich bin froh, dass uns in Deutschland die Fallzahlen einschließlich der Toten erspart geblieben sind, wie sie z. B. in Bergamo und New York aufgetreten sind. Aber manchmal glaube ich, deutsche Aluhutträger hätten genau DAS gebraucht, um vielleicht, aber auch wirklich nur vielleicht, den Ernst der Lage zu erkennen.


    Anfang März, ich hatte durch mein Ehrenamt einen gewissen informationellen Vorsprung, fragte ich meinen Vorgesetzten, ob es im Unternehmen einen Pandemieplan gäbe. Antwort: brauchen wir nicht.


    Gestern erfuhr ich, dass eine Person aus einer kooperierenden Abteilung mit Symptomen von Corona zum Arzt ging, um einen Abstrich zu machen.

    Das "Gute" an diesem Fall: es wird ein realer Feldtest sein, damit die Corona Warnapp zeigen kann, ob sie funktioniert, sollte sie positiv sein, da je nach Interpretation der Feldstärke des Bluetooth LE Signals, die App entweder direkt bei mir anschlägt oder bei Kollegen, die mit ihr regelmäßig Bahn gefahren sind und eher die Abstandsregeln notgedrungen unterschritten haben. Aber die App kann ja nicht wissen, dass diese Personen in dieser Zeit konsequent Masken trugen.

    Was sagte mein Vorgesetzter, als ich ihn nochmals auf einen Pandemieplan ansprach? Haben wir nicht. Brauchten wir auch bislang nicht. Nun bin ich gespannt, denn diese eine, potentiell Corona-positive Person, wäre in der Lage, mit dieser Diagnose indirekt die komplette Abteilung lahm zu legen, ehe es Entwarnung durch entsprechende Reihentestungen gäbe.

    End Coronavirus Länderübersicht


    Eine interessante Übersichtsseite. Ich habe keine Ahnung, wie verlässlich diese Zahlen sind. Aber ich finde es interessant, einzelne Länder mal anzuschauen. Katar hat hiernach zum Beispiel mit rund 90k Coronofällen eine ähnliche Größenordnung wie Deutschland. Aber: Katar hat nur etwas über 2 Mio Einwohner!

    Die Y-Skalierung fehlt bei allen Abbildungen, so dass man sich jedes einzelne Land genauer anschauen muss, um eine genauere Abschätzung machen zu können wie dramatisch die Lage in einem Land tatsächlich ist. Ansonsten aber eine interessante Seite.

    Man darf überrascht sein! 😜 Ich hatte die Tage schon die Überlegung, die Vorräte wieder aufzustocken.

    Heute kommt meine BEVA an und meinte ganz trocken, dass wir unsere Vorräte wieder aufstocken sollten. Die Liste ist lang und zu den Hochzeiten der Corona-Panik in Deutschland hätte ich für die Liste mindestens fünf Supermärkte anfahren müssen, alleine wegen der Abgabemengenbegrenzungen. Von Verfügbarkeiten noch gar nicht zu reden... Was ist nicht auf der Liste? Toilettenpapier. Davon haben wir noch genug und dabei haben wir nicht einmal gebunkert.:D

    Wäre es für dich eine Option, in Packtaschen Dinge zu transportieren, die du für die Zeit mit dem Fahrrad brauchst, wie zum Beispiel Ersatzteile und Werkzeug für das Fahrrad oder Vorräte für einige Tage?

    Das hätte den Vorteil, dass du nach dem Ausfall des Fahrrads dich nicht mit unnötigen Ballast beschweren musst. Und solange das Fahrrad funktionsfähig ist, kannst du aus den Packtaschen leben.

    Vereinzelt liest man schon von möglichen ersten Ausläufern einer zweiten Welle, es könnte also bald wieder losgehen.

    Wenn dem so ist, dann wäre sie erstaunlich früh dran. Ich hätte tatsächlich erst im Herbst/Spätsommer damit gerechnet.

    Wenn ich mir aber anschaue, wie viele Menschen dieses Virus auf die leichte Schulter nehmen und als "einfache Grippe" abtun. Selbst jene, die nachweislich eine SARS-CoV2-Infektion durchgemacht haben, es eigentlich aufgrund ihrer Ausbildung besser wissen sollten (auch wenn es "nur" Rettungssanitäter ist) und sich auf eine Immunität verlassen, die tatsächlich noch immer nicht hinreichend belegt werden konnte.


    Wenn mich derartiger Leichtsinn, und derartige Ignoranz und Arroganz aufregen würde, käme ich ja gar nicht mehr auf einen normalen Puls.

    Ok ganz durchdacht ist das von mir sicher nicht, allerdings würde /müsste das ablaufen wie in einigen Reality Szenario Sendungen oder Computerspielen.

    Reality Szenario Sendungen sind gescriptet. Da ist jede Form von Dramatik gewünscht und ist durch Sicherheitspersonal und Sanitäter hinter der Kamera abgesichert. Gegen etwaige Schäden werden sich die Produktionsfirmen im Vorfeld vertraglich abgesichert haben, so dass sie wegen Dummheit, Dämlichkeit, Leichtsinn oder Übermut der Showteilnehmer nicht regresspflichtig werden.

    Und bei Computerspielen gibt es Speicherstände.

    Wenn du da einen groben, sehr schlimmen Fehler machst, dann rufst du einfach den letzten Speicherstand auf und kannst den Fehler beim nächsten Mal versuchen zu vermeiden, indem du andere Lösungen für das anstehende Problem löst. Im richtigen Leben kannst du froh sein, wenn du einen schlimmen Fehler überlebst und dadurch vielleicht die Chance erhälst, aus deinen Fehlern zu lernen.

    OK, nehmen wir mal an, dass man die Kennungen der App irgendwie mit den Standortdaten verknüpfen kann (was – nebenbei bemerkt – technisch durchaus eine enorme Herausforderung ist). Die Regierung (oder wer auch immer) erhält somit „Bewegungsprofile“ von potentiell infizierten.

    Der Clou an jeder Verschlüsselung, Codierung oder auch nur des plumpen Schleierns, wie ich es seinerzeit als Funkgerätebediener bei der Bundeswehr lernte besteht darin, den Mehrwert der entschlüsselten Information für den entschlüsselnden in Richtung wertlos zu bringen.


    Taktisch gesprochen: wenn ich mit meinem geschleierten Funkspruch erreichen konnte, dass der Feind erst übermorgen durch entschleiern erfolgreich die Information gewinnen kann, dass ich in fünf Stunden mit meinen meinem Tonner die Artilleriemurmeln in die Artilleriestellung gebracht haben werde. Und wenn der Artilleriebeschuss zehn Minuten nach der Nachschublieferung beginnt... Alles richtig gemacht, Ziel erreicht.


    Auf die Corona Warnapp übertragen: wenn irgendwer in 100 Jahren entschlüsselt hat, dass ich heute erst auf Arbeit, dann in Supermarkt xy, später noch auf einer verbotenen Party war, ehe ich noch erst bei meiner Geliebten vorbeischaute, ehe ich zu meiner BEVA zurückkehrte, so hat niemand davon einen Mehrwert. Weder Strafverfolgungsbehörden (verbotene Party), noch der Einzelhandel (Marketing/Werbung), noch meine BEVA (wegen der Geliebten, die ich im echten Leben gar nicht nötig habe).