Beiträge von UrbanTrapper

    Physisch ist bei entzug das größte geschafft. Osychisch kann es sich aber durchaus monate hinziehen.

    Ist bei mir schon mehr als 10j her und einer der besten Entscheidungen meines Lebens

    Ich sehe das Ende bei dem einen oder anderen Patienten... Lungenkrebs... Könnte ja auch von Asbest oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen kommen. Könnte, denke ich mir dann, lese weiter 20 py, 30 py oder gar 50 py... Und denke mir dann meinen Teil und spul mein Programm ab ungeachtet dieses Information.

    PreppaPig: Man sollte es halt vielleicht nicht zu früh anwenden... wenn erst 2h Licht aus sind und der Notarzt eigentlich noch gut erreichbar ist :grimacing_face:

    Das ist eben genau der Punkt. Wenn man bei deinem Szenario gleich ziemlich finale Optionen ergreift, ist man danach halt ein "einarmiger Bandit". Aber so schnell stirbt es sich dann zum Glück nicht.

    Selbst beim Blackout im Münsterland in 2006 war es ja nicht so, dass schwere Notfälle gar keine Chance gehabt hätten, einer qualitativ hochwertigen Versorgung zugeführt zu werden. Im schlimmsten Fall war das eben nicht die 15 Minuten entfernt liegende Klinik, sondern der ein oder zwei Stunden entfernt liegende Maximalversorger. In Begleitung von qualifiziertem Rettungsdienstpersonal hat man da aber trotzdem noch recht gute Überlebenschancen.


    Jetzt das Szenario aber mal weitergedacht: Es ist nicht nur das Münsterland davon betroffen, sondern ganz NRW. Und weil noch nicht genug brauner Mist durch den Ventilator flog, machen Niedersachsen, Hessen und die Niederlande gleich noch mit am knallharten Stromsparen. Da sind es dann bis zum nächsten Klinikum theoretisch ein paar Stunden, aber find mal in so einer Situation dann noch ein Fahrzeug, dass überhaupt Kraftstoff hat. Am Anfang, ja, aber nach ein paar Tagen, wenn mit jedem Tropfen Diesel, der aufzutreiben war die schutzbedürftigen Kranken und Alten aus den Krankenhäusern und Pflegeheimen nach sonst wo evakuiert wurden, so es irgend ging? Entweder bekommen Hilfskräfte es nach einigen Wochen wieder hin, sowas ähnliches wie eine "Katastrophennormalität" herzurichten, aber selbst wenn, würde das einiges an Zeit erfordern, bis die dafür erforderlichen Strukturen eingerichtet sind. Und nein, der ehrenamtliche Katastrophenschutz kann das in Deutschland nicht über Wochen und Monaten abbilden!

    Lektüre besorgt. Mal schauen, ob das Buch was taugt. 😶

    Man kann damit arbeiten. Aber so manches darin ist eher unter dem Gesichtspunkt zu sehen "ich bin tagelang von medizinischer Versorgung entfernt und brauche jetzt einen Entscheidung, die über Leben und Tod entscheidet". Man muss sich darüber im Klaren sein, dass manche Maßnahmen einigermaßen radikal sind und zur Folge haben können, dass Gliedmaßen verloren gehen. Aber zumindest überlebt man. Besser als tot. 🤷

    Zitat von Herr Müller aus dem Tagesschau-Artikel

    Zugleich warnte Müller vor falschen Akzenten beim Energiesparen. "Die Krisensituation bezieht sich auf Gas - und nicht auf Strom", sagte er. Deutschland stehe nicht vor einer Stromlücke. "Wir haben auch keine Mangellage bei Benzin und Öl. Das ist alles verfügbar. Ich werbe dafür, den Blick auf Gas zu fokussieren."

    Ja, der Fokus sollte auf Gas liegen. Aber dennoch schadet es sicher nicht, beim Strom zu schauen, ob man sein Haus als Alien-Hilfsziel beleuchten muss oder das eine oder andere alte Stromfressergerät durch ein neues, effizientere Gerät getauscht wird. Und beim Diesel und Benzin kann man sich als Verbraucher auch schon mal fragen, ob die 300 Meter zum Supermarkt oder Briefkasten um die Ecke mit dem Auto zurückgelegt werden müssen. (während meiner Uni-Zeit ist mir tatsächlich so ein verrückter Kerl über den Weg gelaufen...)

    Sind die Ziggis nicht mehr erhältlich dann steigt der Umsatz bei den Mistgabeln. Raucher kennen keine Gnade.

    Das Aggressionspotential mancher Raucher habe ich noch nie verstanden. Auch nicht in der Zeit, als ich mich selber zu dieser Gruppe für einige Jahre zählte. Wenn ich nicht rauchen durfte, konnte ich halt nicht rauchen. 🙄

    Aus biologisch-medizinischer Sicht ist mir durchaus bewusst, dass da im Gehirn durch die Sucht Abhängigkeiten aufgebaut werden, die sehr besonders sein können.


    Von allen Lieferketten, die in Schieflage geraten sind, sehe ich diese hier als die am wenigsten bedrohliche für den Verbraucher an. Angenommen, Raucher würden von jetzt auf gleich nicht mehr rauchen können, dann würden sie mehr oder weniger lange mit den physischen und psychischen Folgen des Entzugs kämpfen. Aber normalerweise sterben sie deswegen nicht. Ganz im Unterschied zu jemanden der über Wochen nichts mehr zu essen bekam. Hart würde es also nicht für die Konsumenten werden, sondern hier in erster Linie für die Beschäftigten in dieser Branche. Die sind dann ja nach einigen Monaten ihre Jobs los.

    Ob das jetzt der hochgezüchtete Turbo Motor schluckt ... hmmm. Aber ein einfacher Motor sollte damit klar kommen ;-)

    Unter Garantie nicht. Bei den neueren Motoren kannst du ja schon fast froh sein, wenn sie nicht über die Wupper gehen, weil sie nicht das S. Super Racing wir können fliegen Benzin bekommen, sondern "nur" Super Normal E5 von der nächsten Billigtankstelle (auch wenn S., A., J., O. und wie sie alle heißen, von derselben Raffinerie ihren Saft abholen.

    Zu den Schnelltests nochmal :


    Genau dieser Trugschluss das man damit " sicher" eine Infektion feststellen kann hat ja letzte Woche unsere ganze Firma lahmgelegt.

    Die Ansage eines Kollegen " Meine Frau hat es - ich hab mich aber heute morgen negativ getestet" war der Moment wo ich wusste

    " Das geht in die Hose "

    Genau darin liegt ja, meiner Meinung nach, auch der Denkfehler bei den Schnelltests. In dem Moment, wo ich sicher weiß, dass meine Frau an Corona erkrankt ist, brauche ich mir über das "ob" keine Gedanken mehr machen sondern nur noch über das "wann".

    Die Antigentests schlagen, technisch bedingt, bequem bis zu drei Tage später an als ein PCR-Test, der deutlich sensibler reagiert. Da wird dann über den ct-Wert definiert, ob eine Infektiösität vorliegt oder es sich nur noch um Reste einer Infektion handelt.


    Plakativ gesagt: mit einem PCR-Test können Infizierte identifiziert werden, die noch eine so geringe Viruslast haben, dass sie weder infektiös noch irgendwelche Symptome zeigen. Theoretisch hätte man die Pandemie frühzeitig durch tägliche PCR-Tests für jedermann ausrotten können. Aber solche Massentests scheitern ja schon an der Infrastruktur, den Kosten und so lebenspraktischen Fragen wie "wo soll jemand den Test durchführen, der nicht in einer größeren Firma arbeitet, die Personal und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann?

    In vielen Bereichen wurde mit einem Antigentest "für diesen Tag" freigetestet. AndreasH hat das nun bei sich auf Arbeit erlebt, wie sicher das funktioniert.


    Meine Frau und ich haben, zu unserem Glück, Jobs, die wir auch sehr gut im Home Office erledigen können. Wo wir firmenseitig zeitweilig auch sehr großzügig per Gesetz oder per Betriebsvereinbarung basierend auf der Coronahygieneverordnung hingeschickt wurden.

    Wenn also bei einem von uns beiden der Schnelltest positiv ausfällt, ist klar, dass die normalen Prozeduren der Meldekette abgespult werden (Arbeitgeber, Arzt, PCR-Test...) und der jeweils andere Ehepartner seinen Arbeitgeber über die Lage informiert und dann die Entscheidung über Home Office oder Büro gefällt wird. Mindestens bei meinem Arbeitgeber wäre klar: Home Office bis zur Klärung der Lage.

    ja dass es so "klappen" könnte vermute ich auch.

    Ich sag immer, wenn einer raucht und man riecht es, kann man sich auch mit dem Viech anstecken

    Das ist wohl leider richtig. Etliche Raucher haben sich mir gegenüber in den letzten Jahrzehnten sehr oft als ziemliche Ignoranten präsentiert (stell dich nicht so an, das kannst du doch gar nicht riechen, ich puste doch in die andere Richtung, wir sind doch draußen...). Die Liste der Ausreden ist lang. Danke an SBB+ für seine eindrückliche Beschreibung des "um die Ecke ziehenden Rauches" und AndreasH mit den Duftwässerchen.


    Bei Corona ist es ähnlich. Die Liste ist lang und ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wenig die meisten Menschen es auch über zwei Jahren Pandemie noch nicht draufhaben, grundlegende Hygienekonzepte umzusetzen. Also Minimum 1,5 Meter Abstand, besser 2 Meter. Da wollen mir manche Leute heute noch ernsthaft die Länge eines Unterarmes als "ausreichend" verkaufen... Und wo viele Menschen zusammenkommen oder der Abstand nicht eingehalten werden kann, wird eine FFP2 getragen. Richtig getragen. Und auch hier bin ich immer noch über die Vielfalt der menschlichen Anatomie erstaunt, wenn ich Leute mit einer sehr kreativen und individuellen, aber ganz sicher nicht korrekten Trageweise antreffe.

    Meiner hat vor Jahren geantwortet, dass für 24 Stunden Notstrom da ist und länger würde ein Stromausfall eh nie dauern...

    Manchmal wünsche ich mir ein Facepalm als einfache, schnelle Reaktion.


    Auf der anderen Seite: in 95% der Fälle mag der Versorger richtig liegen. Und im Sinne der Wirtschaftlichkeit liegt er damit ja auch wahrscheinlich gar nicht mal so verkehrt. Aber die länger anhaltenden Stromausfälle werden es sein, die die zu versorgende Region ins Chaos stürzen werden. Und ausgerechnet dafür hat der Versorger keinen Plan?

    Die Regentonnen waren von leer nach voll in 15 Minuten. :D

    Ich bin immer wieder fasziniert davon, wieviel Wasser, und damit auch letztlich Energie, in solchen Gewitterzellen stecken kann.


    Hier bei uns im Norden (Hamburg und südliches Umzu) ist es mal wieder heiß und trocken. Dabei könnten unsere Weiden und Äcker den Niederschlag in moderater Intensität dringend gebrauchen. Moderate Intensität deswegen, weil ja sonst das Wasser nur oberflächlich abfließt.

    Am besten dann noch im Kombination mit einem heftigen Covid Ausbruch im Winter kombiniert. :-/

    Klingt hart, ist es aber wahrscheinlich auch: so eine Lage würde Tote mit sich bringen. Und das nicht nur bei den Dialysepatienten, sondern auch bei den Covid-19-Patienten, die ihre Erkrankung zunächst noch zu Hause aussitzen konnten, aber nicht mehr rechtzeitig zur weiteren Behandlung auf eine ITS kommen. Nicht jeder hat zufällig ein Beatmungsgerät zu Hause. Und schon gar nicht unabhängig von externer Stromzufuhr.

    Und selbst wenn man es rechtzeitig in die Klinik schafft, dann heißt das ja noch lange nicht, dass alle einen Beatmungsplatz bekommen können...

    wirklich schräg. Welche Preise werden in Finnlabd dafür aufgerufen? Vielleicht ist es ja lukrativer es dorthin zu verkaufen?

    Oder sich das Zeug aus Schweden/Finnland nach Deutschland importieren zu lassen. 🙄

    Nächsten Monat kommt Schwiegermutter zu Besuch. Ich glaube, sie bekommt dann den Auftrag, davon mal ein paar Buddeln mitzubringen. Weniger für uns als vor allem für einen Teil der Nachbarschaft.

    Sooo,jetzt hat es mich auch erwischt....


    Vermutlich habe ich mir das auf der Arbeit von einem Kollegen geholt.

    Nicht unwahrscheinlich. Auf Arbeit ist man dann doch für gewöhnlich einen nicht unwesentlichen Teil seiner Lebenszeit.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du da schnell durch bist und es bei einem milden Verlauf bleibt. Ja auch ein milder Verlauf kann eklig sein, ist aber immer noch harmlos im Vergleich zu einem schweren Verlauf mit Aufenthalt in der Klinik.


    Viel trinken, Wadenwickel bei Bedarf, um hohes Fieber zu kontrollieren. Bei Bedarf Ruhe nach Erfordernis. Ruhe bewahren, auch das geht normalerweise bei einem grundsätzlich gesunden Körper vorüber.

    :/ Habe ich irgendwie nicht ganz verstanden. Dein Sensei sprach in Rätsel.

    Es hat auch für mich eine Weile gebraucht, bis ich hinter den Sinn dieser Worte kam. Oder es zumindest glaubte.


    Das Ziel von Aikido ist es, unter anderem, das friedliche Miteinander Menschen zu fördern. Wenn also ein Angreifer dieses friedliche Miteinander durch seine Handlungen gefährdet und uns angreift, dann verteidigen wir uns nicht, sondern nehmen einfach nur die Energie des Angriffs auf, um ihn in eine andere Richtung zu lenken und den Angreifer davon zu "überzeugen", dass seine Handlungen "sinnlos" sind. Aber in diesem Moment sind wir bereits in eine Kampfhandlung eingetreten, weil eine Deeskalation im Vorfeld nicht zum Ziel führte.

    Also haben am Ende beide "verloren". Der Angreifer, weil er am Ende doch verloren hat und wir haben am Ende verloren, weil wir doch in den Kampf eintreten mussten, den wir doch eigentlich gar nicht gesucht haben.


    Vielleicht helfen diese erläuternden Worte ein wenig?

    Mindset und intensives Training ist der Schlüssel.

    Ich persönlich bin sogar der Ansicht, dass Mindset vor Training geht! Ein noch so tolles, effektives, regelmäßiges Training nutzt nichts, wenn das eigene Mindset ein Verletzen eines Angreifers nicht einmal in Erwägung zieht.

    Im schlimmsten Fall: ein Angreifer will verletzen oder sogar töten, um sein Ziel zu erreichen. Das Mindset des Verteidiger muss als oberste Priorität die eigene Gesundheit haben und als zweite Priorität die Nichtgesundheit des Angreifers billigend in Kauf nehmen, wenn die erste Priorität gefährdet ist. 🤷


    Wie hat es mein Sensei beim Aikido immer so schön gesagt: Wenn es zu einem Kampf kommt, haben Angreifer und Verteidiger verloren. Der eine mehr, der andere weniger. Und der, der weniger verloren hat und weniger blutet, ist der Gewinner des Kampfes. Dabei ist es egal, ob dies der Verteidiger oder der Angreifer ist. Deswegen sollten wir im Zweifelsfall bis in die letzte Konsequenz kämpfen.

    ja der Verlust vom Perso muss bei der Gemeinde angezeigt werden, sonst kann man keinen neuen beantragen.

    Ihren Reisepass hat sie ja Gott sei Dank, dann braucht sie ihren Studentenausweis schleunigst neu, muss bei Klausuren vorgezeigt werden.

    Aber sonst, du sitzt bei der Polizei herum völlig umsonst.

    Die Hauptsache ist, ihr ist nichts passiert.

    Du kannst es natürlich sehen unter dem Gesichtspunkt "sitzt da nur dumm rum" bei der Polizei. Auf der anderen Seite hat Lunatiks schon recht, dass es "nur" in die Statistik eingeht.


    Auf der anderen Seite ist es für sie mit der Anzeige einfacher, über zum Beispiel den Weißen Ring Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie zum Beispiel im Nachgang psychologische oder gar psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.


    Wichtig ist, dass sie zumindest schon mal körperlich unverletzt blieb. Die Wertsachen kann man ersetzen. Kostet "nur" Geld.

    Da sie noch an der Uni ist, wird sie auch das Psychologenteam an der Uni für Krisensituationen aufsuchen können. Deren Schwerpunkt liegt zwar bei studienbedingten psychologischen Schwierigkeiten (Lernproblemen, Schwierigkeiten mit den der Familie, Selbstorganisationsschwierigkeiten und all sowas), aber sie wären gerade auch nach sowas zumindest mal eine erste Anlaufstelle und Überbrückung bis zu einer geeigneten Therapie.


    Wichtig ist meiner Meinung nach, dass sie auf sich Acht gebt und wenn sie zum Beispiel in ein oder zwei Monaten Wesenszüge entwickelt, die ihr bei ihr nicht kanntet (ängstlich sein, schreckhaft sein z. B.), dann ist es vielleicht doch Zeit, mit eine Arzt zu sprechen. Nicht, dass sich bei ihr eine PTBS manifestiert. Steht bei ihr wohl eher nicht zu erwarten, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.


    Fühlt euch gedrückt und ganz viel Kraft. Ihr schafft das schon gemeinsam.

    Speziell DPD ist - jedenfalls hier bei mir - "speziell", das liegt aber am aktuellen Fahrer, der letzte war eindeutig besser.

    Es hängt IMMER vom jeweiligen Fahrer ab! Als ich noch in Hannover wohnte, konnte man die Post regelmäßig in die Tonne treten. Benachrichtigungskarte in den Briefkasten geworfen, selbst wenn man da war, ohne überhaupt es versucht zu haben zu klingeln.

    Hier merken wir es, wenn "unser" Hauptpostbote im Urlaub ist und staunen immer mal wieder über die Unzulänglichkeiten bei vor allem Hermes und DPD...