Beiträge von UrbanTrapper

    cool das Tier, ich beneide Euch um den Platz den der Norden D dafür bietet

    Ja und nein. Meine Frau hat eine Zeit lang in Ostfriesland gelebt. Dort gab es reichlich Ställe, aber zum Ausreiten ist die Krummhörn echt bescheiden.

    Seit sie bei mir im südwestlichen Speckgürtel Hamburgs ist, ist sie was das Ausreiten angeht wieder deutlich zufriedener. Ist halt dann doch etwas abwechslungsreicher.

    Vor wenigen Minuten mit ihr telefoniert:

    Lungenentzündung sowie derzeit noch 46% Lungenvolumen.

    NDR Info: Corona-Folgen: "Mein Puls steigt an, meine Lunge brennt"


    Diesen Audiobeitrag habe ich heute morgen auf NDR Info um 07:18 Uhr gehört. Der Link führt zur NDR Info Mediathek und dürfte somit nur zeitlich begrenzt verfügbar sein.


    Kurze Zusammenfassung daher: es handelt sich bei diesem Audiobeitrag um ein Interview mit einer Abiturientin, die an Corona erkrankte und von ihren gesundheitlichen Problemen auch noch Wochen nach der offiziellen "Genesung" (nicht mehr positiv auf Corona getestet) berichtet.


    Ich hatte 2018 eine leidlich schwere Lungenentzündung. Ich hatte drei Wochen gebraucht, ehe ich wieder auf den Beinen war. Dass ich auch heute noch längst nicht so fit bin wie im Frühjahr 2013 hat eher mit dem Übergewicht (streng genommen sogar schon Adipositas Grad I 😱) und daraus resultierenden fehlendem Training zu tun... 😒 Die krankheitsbedingte Kurzatmigkeit war anderthalb bis zwei Wochen nach der Diagnose wieder weg. Ich hatte nur die Krankschreibung auf drei Wochen ausgedehnt, weil ich absolut sicher sein wollte, nicht wieder etwas zu verschleppen. Das war ja letztlich der Grund für die Lungenentzündung. 🙄

    Könnte auch ein Hase-Igel-Spiel werden......

    Kann. Muss aber nicht, wie ich an anderer Stelle bereits ausführte bezüglich der Mutationen.


    Letztlich ist die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten aber immer wie bei der Rüstungsindustrie die Spirale zwischen Erhöhung der Waffenwirkung und Verbesserung der Panzerung...

    riverbull Vielen Dank für diesen Link. Der Artikel macht noch weniger Lust darauf, an Covid-19 zu erkranken.

    Aber das deckt sich auch mit den Beobachtungen bezüglich Corona, die mir ein Arzt gestern erzählte.

    Die Auswirkungen einer Covid-19-Erkrankungen auf die Lunge sind noch Monate nach der "Genesung" im Röntgenbild zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit für Thrombosen und Embolien vor allem in der Lunge sind erhöht. Und noch einige weitere "Späße", die man eigentlich gar nicht haben will.

    Sicherlich, ein Teil dessen ist reversibel und man erholt sich nach einer mehr oder weniger langen Phase der Rekonvaleszenz. Aber ein Teil der Konsequenzen ist potentiell ziemlich tödlich. Und da ist in Folge nichts mehr reversibel.


    Auch ist der Personalauwand für hospitalisierte Covid19-Patienten höher. Auf der ITS für beamtete Patienten bei etwa 2,5 gegenüber "Normalpatienten", weil sie regelmäßig zur besseren Belüftung der Lunge auf den Bauch gedreht werden müssen.

    Aber auch auf "Normalstation" ist der Aufwand deutlich höher. Je nachdem, wie aktiv die Patienten sich einbringen können bei zum Beispiel Körperhygiene, Nahrungsaufnahme etc...

    Am wochende ist meine Frau dann auf unserem anderen Pferd und ich fahr mit dem sulki bzw Fohlenwagen

    Sowie ich wieder leidlich fit bin, werde ich wieder mit meiner Frau laufen. Nun gut, ich werde laufen und sie wird auf dem Pferd nebenher traben.

    Die Stute ist so Zucker, dass sie stets mit ihrem Kopf auf meiner Schulterhöhe bleibt. Und wenn meine Frau sich zurück fallen ließ und mir hinterhergaloppierte, pariert die Stute auf Höhe meiner Schulter selbständig durch. 😊

    Irgendwann wird automatisch der Zeitpunkt kommen, wo man den "Wert" eines Lebens in Geld berechnen muss. Sind die Staatseinnahmen durch wirtschaftliche Kontraktion so weit eingebrochen, das das staatswesen gefährdet ist wird man wieder vollumfänglich öffnen müssen, egal wie schlimm dann die gerade grassierende Variante ist. There is no free lunch.

    Dann wirst du aber auch irgendwann an einen Punkt ankommen, an dem du früher oder später eine Zweiklassen-Gesellschaft haben wirst: Jene die sich nicht impfen lassen wollen/können/dürfen und jene, die geimpft sind und dadurch mehr Bewegungsfreiheit und damit eine gewisse wirtschaftliche Freiheit haben werden.


    Es mag so manchem Demokraten sauer Aufstoßen, wenn eine "Impfpflicht durch die Hintertür" kommen wird. Das kann ich verstehen, aber wenn wir uns nicht von Lockdown zu Lockdown hangeln wollen, dann müssen wir uns wahrscheinlich in Zukunft darauf einstellen, dass Nicht-Geimpfte nicht mehr die Freiheiten haben, die sie bislang hatten. Und sei es, dass sie allerorten eine FFP2-Maske tragen MÜSSEN, wenn sie sich einigermaßen frei bewegen wollen. Kann man bedenklich sehen, ja. Die Alternative wäre a) eine an die Wand gefahrene Wirtschaft, b) ein völlig zusammengebrochenes Gesundheitssystem und c) hohe Todeszahlen und/oder Genesene mit Langzeitfolgen, die jede Impfreaktion auf den Corona-Impfstoff in den Schatten stellen...

    Danke für diesen Denkanstoß, wäre wahrscheinlich nicht so schnell drauf gekommen. Aber werden wir sehen in wie fern das berücksichtigt werden kann.

    Einfach stumpf bei der Steuererklärung darauf ankommen lassen. ;) Rechnung aufheben ist heute in Zeiten elektronisch übermittelter Rechnung bei Bestellung im Internet kein Mehraufwand. Und wenn du nicht gerade eine unplausibel hohe Anzahl von Masken im Jahr geltend machst, dann wirst du ja auch nicht die großen Unsummen geltend machen können, so dass die wenigsten Finanzämter sich deswegen einnässen werden.


    Wie gesagt: es einfach angeben, darauf ankommen lassen und sich freuen, wenn es anstandslos durchgeht. Und sich nicht ärgern, wenn es nicht funktioniert. Kannst ja in diesem Fall nur gewinnen und nicht verlieren.;)

    was mich am meisten beunruhigt ist die Aussage, dass man über die Wirksamkeit der Impfstoffe gegenüber der Brasilianischen und Südafrikanischen Variante noch keine gesicherten Erkenntnisse hat. Spekulationen gehen dahin etwas weniger wirksam. Wieviel weniger?

    Wir sind gerade mal zu 1,x% gegen den Normaltyp geimpft! War das teilweise für die Katz?

    Und es geistert schon wieder eine Neue Mutation aus den USA durchs Netz....

    Bleibt es bei dieser Spikemutation E484K als bisher gefährlichste Neuerwerbung von Covid? Muss die Impfung deswegen umgestellt werden? Wie aufwendig wäre das? Was kommt da noch nach?

    Die Mutationen machen mir grundsätzlich erstmal keine großen Sorgen. Was bedeuten diese ominösen Buchstaben-Zahlen-Kombinationen bei den Mutationen?

    E484K = Glutaminsäure an Position 484 ausgetauscht durch Lysin

    N501Y = Asparagin an Postion 501 ausgetauscht durch Tyrosin


    Es wurde EINE Aminosäure ausgetauscht von irgendwas in der Größenordnung von 500 bis 600 Aminosäuren, die das Protein groß ist. Das Protein ist durch bestimmte Mutationen gefährlicher geworden. Ja, das ist richtig. Gleichzeitig gibt es aber auch Millionen von Punktmutationen dieses Proteins, oder des Sars-CoV-2-Virus insgesamt, die völlig unbemerkt an uns vorbeigehen. Entweder, weil das Virus dadurch keinen Vorteil hat oder weil es sich sogar nachteilig auswirkt in Sachen Verbreitung, Infektiösität etc.


    Der Austausch einer einzelnen Aminosäure, kann, muss aber nicht, dramatische Auswirkungen auf die Funktionalität eines Proteins haben. Dies liegt daran, dass die Funktion eines Proteins eben sich nicht aus der reinen Aminosäuresequenz ergibt, sondern durch seine Sekundär-, Tertiär- oder teilweise erst durch seine Quartärstruktur.

    Ein Aminosäureaustausch an einer Stelle, die irgendwo mittendrin, räumlich betrachtet, des gefalteten, Proteins liegt, kann dazu führen, dass es pupsegal ist, was da für eine Aminosäure ist. Hauptsache, da ist eine.


    Ich habe während meiner aktiven Laborzeit an der Uni mit Membrankanalproteinen gearbeitet. Da war es auch so, dass eine einzelne, ausgetauschte Aminosäure dazu führen konnte, dass das Protein nicht mehr so funktionierte, wie man es kannte. Entweder, weil der Kanal durch die Mutation gar nicht mehr öffnete, ständig geöffnet war (war für mich in meiner Forschung eher uninteressant), eine geringe Durchflussrate zeigte oder was auch immer. Und andere Mutationen waren völlig unwirksam, weil sie irgendwo in der Membran an einer völlig unspektakulären Stelle waren oder an einem der Enden des Proteins und dort auch keinerlei regulatorische Funktion hatten.


    Das Spikeprotein des Coronavirus ist leidlich groß und selbst die Pharmafirmen, die die Impfstoffe entwickelten bzw. noch dabei sind, haben das Spikeprotein an einzelnen Stellen mutiert, um stärkere Immunantwort auf das Spikeprotein zu induzieren. Das hängt damit zusammen, dass die Antikörper, die sich an das Spikeprotein heften sollen, um es "körperfremd" zu identifizieren, nicht nur eine Aminosäure des Proteins erkennen, sondern sich größere Strukturen des Proteins anheften. Und wenn durch eine einzelne Mutation das Spikeprotein stabiler oder was auch immer wird, dann nimmt man das gerne mit.

    Die Mutationen, die in Südafrika und Großbritannien identifiziert wurden, scheinen mir eher Richtung "Spitze" des Spikeproteins zu sein. Das würde auch erklären, warum ein Virus mit dieser Mutation leichter in die Zelle eindringen kann. Für die Immunabwehr ist das leidlich uninteressant.

    Man kann sich das in etwa so vorstellen: Es gibt keine Ahnung wie viele Ahornbaumarten, jede hat leicht andere Blätter in der Krone etc. Aber die Baumstämme unterscheiden sich in der Struktur der Borke nur marginal. Auf die Immunantwort übertragen: Sicherlich wird es auch Antikörper geben, die auf die Spitze des Proteins, also sozusagen die Baumkrone, andocken können und bei einer Mutation der Baumkrone, also eine andere Ahornart, nicht mehr darauf andocken können (andere Blattform). Aber es wird sehr viel mehr Antikörper geben, die eine relevante Immunantwort geben, die am Stamm andocken können und da ist stets eine hinreichend große Ähnlichkeit da.


    Also: Ja, man sollte das mit den Mutationen im Blick behalten! Weniger, weil man Panik davor haben müsste, dass eine Impfung dadurch unwirksam würde, sondern mehr, weil bei entsprechend laxen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen diese sich unter der (noch) nicht geimpften Bevölkerung sehr viel stärker verbreiten können. Und mehr Infektionsfälle bedeuten rein statistisch auch mehr Fälle, die einen Aufenthalt in der Klinik notwendig machen und mehr Klinikpatienten mit Covid-19 bedeuten statistisch betrachtet auch mehr Fälle, die beatmetet werden müssen. Bisher habe ich für Hamburg eine einigermaßen stabile Quote von 25% intensivpflichtigen Covid-19-Patienten unter den Patienten mit Klinikaufenthalt in den vergangenen Monaten beobachtet. Und jeder Patient mit Covid-19 auf einer Intensivstation bedeutet einen erheblichen personellen Aufwand. Nämlich einen Schlüssel von 2,5 gegenüber "normalen" ITS-Patienten.

    vorbemerkt: über 2 Ecken, aber durchgehend vertrauenswürdig, und auch Quellenschutz: geplanter Impftermin in DE, man soll den Personalausweis dabei haben. Hat jemand vergessen, wollte dann den Führerschein verwenden. Wurde nicht akzeptiert, ist ohne Impfung nach Hause gefahren. Ich schreib jetzt nichts weiter dazu, ich finde keine passenden Worte.

    Absolut sinnvoll und berechtigt.

    Es muss ja nicht nur sichergestellt werden, dass die Person die ist, für die sie sich ausgibt. Dafür würde, theoretisch tatsächlich der Führerschein ausreichen. Aber der Führerschein fällt in Deutschland nicht unter die Definition "amtlicher Lichtbildausweis", auch wenn er von einer Behörde ausgestellt wurde und ein Lichtbild enthält.


    Ein weiterer Grund ist, dass bei der Impfung die Adresse zu dokumentieren ist. Das lässt sich am einfachsten mit dem Personalausweis verifizieren.

    Warum die Adresse? Nun, stell dir vor, im Nachgang wird festgestellt, dass mit der verimpften Charge doch etwas nicht in Ordnung war. Dann müssen alle betroffenen Impflinge darüber informiert werden.

    Wie alt war die gute Dame denn?

    Das kann ich dir leider nicht sagen. Ich weiß nur, dass sie eigentlich kurz davor war, in ein Pflegeheim verlegt zu werden. Nach über einem halben Jahr hatte die Familie endlich einen Pflegeheimplatz bekommen. Wegen zu geringer Sauerstoffsättigung ist sie dann ins Krankenhaus eingeliefert worden. Corona-Schnelltests und Bingo... In der Woche vor Weihnachten gingen die Lichter aus.

    Da bekomme selbst ich Gedanken wie....die Kids waren doch jetzt weitgehend zu Hause....bisher hatten sie ja nichts angeschleppt, da ist es statistisch unwahrscheinlich dass ausgerechnet jetzt.... DAS IST DAS GEFÄHRLICHE.

    Eine Kollegin hat letztes Jahr ihre Schwiegermutter verloren. Sie wurde in häuslicher Pflege von einer im Haus lebenden Pflegekraft versorgt. Wie sich letztlich herausstellte, muss die Pflegekraft den Virus in den Haushalt eingeschleppt haben, denn sie hatte wohl, nachträglich rekonstruiert, einigermaßen regelmäßig Besuch verschiedenster Leute. Aber wer glaubt schon einer alten, dementen Frau, dass sie Stimmen im Haus höre...

    Die Sprüche der Umwelt....stell dich nicht so an.......ihr macht die Familie kaputt......eure armen Kinder.......ab und zu ein Schnelltest und gut ist.......du hältst deinen Mann von den Kindern fern, wer weiss wie lange er noch lebt.....machen mich ziemlich fertig.

    Lass dich nicht kirre machen! Ich finde, dein Verhalten ist absolut verständlich. Und so offen, wie du mit deinem Mann die Situation deinen Kindern gegenüber kommunizierst ist das auch völlig in Ordnung. Gut, zwei sind noch minderjährig, aber trotzdem sind alle drei in einem Alter, in dem man durchaus ein erwachsenes Verhalten erwarten kann. Wie du schon richtig feststellst: Würde ihr Vater sterben, weil sie leichtsinnigerweise Corona in euren Haushalt eingeschleppt haben, dann wäre das weitaus traumatischer als ein oder zwei Jahre "auf ihren Vater zu verzichten". Zumal sie ja nur auf die unmittelbare Nähe ihres Vaters verzichten müssen. Sie werden von euch ja nicht im eigentlichen Sinne vernachlässigt, nach dem, was ich bisher mitbekommen habe.

    Ich habe mir einige Vorschläge aus diesem Buch geholt: https://www.amazon.de/Fit-ohne-Geräte-Körpergewicht-Weltbestseller/dp/3742304119

    Ich habe mir aus diesem Buch tatsächlich auch viele Anregungen geholt. Sind interessante Ansätze.


    Ich werde mir in den nächsten Tagen ein Trainingsprogramm zusammenstellen. Ich bin jemand, der ohne feste Routinen NICHTS macht. Zumindest ohne entsprechende intrinsische oder extrinsische Motivation.


    Früher(tm) hatte ich zahlreiche extrinsische Motivatoren.

    Während der Schulzeit, vor allem den letzten drei Jahren bis zum Abi, bin ich JEDEN Tag mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Und nach der Schule und am Wochenende dann noch etliche Kilometer im Deister und Umgebung geschrubbt.

    Dann kam die Bundeswehrzeit. In dieser Zeit habe ich das Laufen für mich entdeckt. Jeden Tag Amila (halbe Stunde Kasernenrunde, wobei ich in den letzten Monaten die Strecke in unter 20 Minuten schaffte) und einmal im Monat einen 30er mit 10 Kilo Gepäck.

    Während der Zeit an der Universität bin ich nicht mehr so konsequent gelaufen, dafür hatte ich jede Gelegenheit genutzt, um Aikidio zu machen. Da kam ich auf fünf bis sechs Trainingsdoppelstunden in der Woche. Laufen war dann eher sporadisch.

    Mein Marathontraining hatte ich in meinen 30ern mit dem Weg zur Arbeit und zurück verbunden: zur Arbeit die sechs Kilometer laufen, duschen, arbeiten, nach Hause laufen.


    Auf meiner derzeitigen Arbeitsstelle habe ich leider nicht die Möglichkeit, mich zu duschen. Zumindest nicht so ohne weiteres. Die Notduschen dafür im Labor zu nutzen findet die Geschäftsleitung bestimmt nicht so lustig.:/

    Ergo habe ich das Lauftraining seit etwa anderthalb Jahren doch ziemlich schleifen lassen. Besonders, nachdem ich nicht mehr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Ich war es einfach irgendwann leid, verschwitzt auf Arbeit anzukommen und erstmal eine halbe Stunde zu brauchen, um wieder auf "Normaltemperatur" zu kommen und wegen Unwegsamkeiten an den Bahnübergängen regelmäßig zu spät oder viel zu früh auf Arbeit zu sein.


    Im letzten Jahr war ich nicht einen einzigen Tag im Home Office. Die Geschäftsleitung hat jenen Home Office angeboten, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllten: a) Risikogruppe aufgrund von Alter, b) Risikogruppe aufgrund von gesundheitlichen Gründen, c) mindestens ein Kind unter 11 Jahren, das betreut werden muss und es keine andere Möglichkeit der Betreuung während Kita/Schulschließungen möglich/vertretbar waren.

    Meine BEVA und ich hatten bereits Anfang letzten Jahres angefangen, unsere Ernährung umzustellen. Deutlich weniger klassische Softdrinks, Essensportionen "angemessen" und nicht mehr für "eine halbe Armee". Wirklich mehr Bewegung haben wir leider bislang noch nicht effektiv in unserem Leben wieder integrieren können.

    Bei meiner BEVA, weil sie sich seit fast einem Jahr häufig genug nur deswegen schmerzfrei bewegen kann, weil sie unter Schmerzmedikation steht. Rheuma und damit einhergehend rheumatische Arthritis von Schultern, Hüfte und Knie steht im Raum. Eine gesicherte Diagnose steht aber noch aus. :(

    Bei mir steht der innere Schweinehund im Weg und nach der Besprechung des letzten (erweiterten) Blutbildes kommen wir auch bei mir der Sache etwas näher und können gegensteuern.


    Ich war vor Jahren mal Mitglied im örtlichen Fitnessstudio. Langfristig überzeugt war ich davon nicht. Das Problem: nach der Arbeit oder vor der Arbeit noch irgendwo hingehen/hinfahren, um mich sportlich zu betätigen und auch noch Geld dafür zu bezahlen, was ich genauso gut auch ohne die Geräte im Fitnessstudio machen könnte?


    Das von dir oben erwähnte Buch bietet zahlreiche Anregungen, wie man mit Gegenständen des Alltags und seinem eigenen Körpergewicht sich fit hält. Die eine oder andere Übung werde ich sicherlich in meinen Alltag wieder integrieren.


    Eine weitere Anregungsquelle für verschieden Körperübungen bietet ein Kartenset der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet an, eines dieser Kartenset kostenlos an Privatpersonen zu versenden.

    Link zum Bestellen dieses Kartensets:

    Bestellung Kartenset "Bewegung im Alter - älter werden in Balance"

    Zugegeben, originär richtet sich dieses Angebot an die Generation 50+, doch ich bin der Ansicht, dass man eigentlich nicht zu früh anfangen kann, sich durch entsprechende Übungen beweglich und fit zu halten. Wenn ich daran denke, wie schnell Menschen nach Verlegung in ein Seniorenheim mental abbauen, weil ihnen Bewegung und motivierende Stimuli fehlen...

    Um zu einer vernünftigen Einschätzung eines, mir unbekannten, Produktes zu kommen, lese ich mir gute und schlechte Bewertungen durch, schaue auf YouTube Videos dazu an und lese Berichte in einschlägigen Foren ;)

    Eine derart intensive Recherche lohnt sich meiner Meinung nach nur bei hochpreisigen und/oder langlebigen Produkten.

    Ansonsten versuche ich hier das Pareto-Prinzip anzuwenden. Klappt hier besser als in meinem restlichen Leben. 🙄

    Ich scheue mich inzwischen Ausrüstung bei Amazon zu kaufen. Wird doch oftmals nur noch Müll angeboten, von dem man nicht weiß wie es mit der langlebigkeit aussieht. Verlassen möchte ich mich nicht auf diese Produkte.

    Die Qualität hat auch abseits des großen Stroms deutlich nachgelassen. Das würde ich nicht unbedingt an diese Verkaufsplattform festmachen.

    Gerade bei Mode und Ausrüstung für den "Großstadtdschungel" wird da in den letzten 10, 15 Jahren viel auf den Markt geworfen, das vielleicht toll aussieht, sicherlich auch toll bunt ist und eine auf Öko getrimmt, finanzkräftige Großstadtklientel bedient, die die Jacken, Rucksäcke, Schuhe oder was auch immer, jeden Tag tragen, als wäre das Leben in der Großstadt ein Überlebenskampf... 🙄


    Unter solch harten Bedingungen "getestete" Ausrüstung erfüllt ganz sicher andere Ansprüche als Ausrüstung, die auf einer zweiwöchigen Wandertour durch die Alpen oder die Sahara getragen werden.


    Von dieser Seite aus betrachtet ist der Outdoor-Einzelhandel in den Großstädten auch nicht mehr das, was er mal war.

    Ende der 1990er gab es in der Stadt meiner Alma Mater ein kleines, aber feines Geschäft für Wander- und Bergsportausrüstung. Jeder, der dort arbeitete, lebte seinen Beruf und man hatte den Eindruck, dass sie neben ihren Wanderungen und Klettertouren eher nur zufällig in diesem kleinen, tollen Laden arbeiten. Bei den heutigen Outdoor-Einzelhandelläden, die in der Regel Filialen großer Ketten sind, habe ich heute eher den gegenteiligen Eindruck. 🙄


    Und bei der kurzlebigen Mode kann ich mich manchmal nicht des Eindrucks verwehren, dass sie mir einen Ladenhüter aufschwatzen wollen, um ihr Lager leer zu kriegen. (alles wohl gemerkt VOR Corona!)

    Grundsätzlich richtig, aber die 95% bezogen sich auch auf "eine Woche nach der zweiten Impfung", nicht auf "nach der ersten Impfung". Hierfür habe ich an anderer Stelle auch bereits etwas von 50%iger Wirksamkeit gehört. Habe dafür aber leider gerade keine Quelle hierfür zur Hand.


    Und wie ich eingangs bereits sagte, sind auch die 95% "nur" eine statistische Hochrechnung aus den Clinical Trials. Die sind mathematisch korrekt, auch wenn für Laien nicht so intuitiv eingängig. Auch ich musste hierfür mein Gehirn mehrmals verknoten, ehe es klick machte und der Groschen fiel. 🙄

    - "Zweitens: In vielen EU-Staaten gärt es wegen der schleppenden Zulassung neuer Impfstoffe..."

    Das mit der Zulassung weiterer Impfstoffe gegen Corona ist nicht so trivial, wie man denkt! Die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer bzw. Moderna haben statistisch ausgewiesene Wirksamkeiten von um 95%. Nach meinem Kenntnisstand soll der Impfstoff von Astra-Zenica aber "nur" bei rund 70% liegen. Nach derzeit geltendem Arzneimittelrecht in der EU ist die Zulassung eines neuen Medikaments nur dann zulässig, wenn es eine höhere Wirksamkeit als bereits auf dem Markt befindliche Präparate haben. Auf dieser Schiene wird eine Zulassung also schwierig bis unmöglich. Ansonsten schafft die EMA einen Präzedenzfall für andere Präparate und Indikationen. Die Branche beobachtet das gerade sehr genau, um im Zweifelsfall genau auf dieses Pferd mit aufzuspringen.


    Wenn, dann würde es wohl nach meinem Dafürhalten nur über die Schiene der Handhabung und eventuell über die Kostenschiene gehen. Wenn das Mittel von Astra-Zenica a) deutlich einfacher in der Handhabung ist, so dass "jeder Hausarzt" mal eben eine Impfung durchführen kann und keine besondere Logistik erforderlich ist, wäre das eine Option. Die andere, dass BioNTech/Pfizer mit 12,50 € pro Dosis und Moderna mit 15 € pro Dosis im Vergleich zu Astra-Zenica mit rund 2 € je Dosis deutlich teurer sind, wäre der Weg des deutlich niedrigeren Preises eine Option.


    Es bleibt also spannend, was das Zulassungsverfahren angeht. Aber wie gesagt. Es ist längst nicht so trivial, wie es Politiker, Medien oder Otto Normalverbraucher von der Straße es gerne hätten.

    Gestern ist die Lieferung mit 30 FFP2 Masken aus Österreich angekommen.


    Somit können meine BEVA und ich den nächsten Wochen entspannt entgegenblicken. Masken fünfmal aufbereitet und nur an den fünf Arbeitstagen die Woche getragen, sind wir bei 15 Wochen. Bis dahin habe ich a) Nachschub organisiert oder die Pandemie ist soweit unter Kontrolle, dass es hoffentlich nicht mehr notwendig wird. Auch wenn dann der nächste Winter wieder vor der Tür steht.


    Ansonsten geht der Rest ins Lager. Die nächste Pandemie kommt bestimmt...