Beiträge von Asdrubal

    Ich belebe mal einen Alt-Thread: Leider ist mir mein seit Jahrzehnten bewährtes Garten- und Wochenend-Taschenmesser abhanden gekommen. Es handelte sich wohl um das Vorgängermodell der Victorinox Camper.


    Jetzt muss ein Nachfolger her. Ich liebäugle mit dem etwas größeren Fieldmaster, ebenfalls von Victorinox, vor allem wegen der Schere. Allerdings bin ich auch offen für andere Varianten. Kennt jemand ein vergleichbares, aus irgendwelchen Gründen vielleicht besseres Messer? Es sollte nicht voluminöser sein und auch in einer ähnlichen Preisklasse um die 40 Euro liegen. Die Klinge muss nicht feststellbar sein, eine Holzsäge sollte aber auf jeden Fall dabei sein. Vielen Dank im Voraus!

    Wie wäre es denn von Beerenobst? Da geht je nach Boden und Klima eine große Bandbreite und die Sträucher werden nicht allzu hoch. Beerensträucher kann man je nach Ansatz und gewünschtem Arbeitsaufwand wild wuchern lassen oder auch schneiden. Ich habe im Garten Himbeeren, Josta, verschiedenfarbige Johannisbeeren, Brombeeren und Stachelbeeren. Obwohl die an einer Ecke mit nicht optimalen Lichtverhältnissen stehen, bin ich mit der Ernte sehr zufrieden. Holunder hole ich mir in der Feldmark, den kann man aber auch anpflanzen. Berberitze und Kornelkirsche habe ich erst vor einem Jahr gesetzt, so dass die noch keinen Ertrag liefern.


    Außerdem würde auch noch Pfirsisch und Zwetschge gehen. Die bleiben relativ klein.

    Ich lass ein paar Pflänzchen stehen, reiss die im Frühjahr aus, und wedele damit über der Erde wo Feldsalat wachsen soll.

    Interessant. Bei mir ist die Zeitabfolge anders. Der Feldsalat blüht im späten Frühjahr. Bis in den Spätsommer haben die Pflanzen so weit ausgesamt und sind verdorrt, dass ich das Stroh absammle und nochmal leicht mit dem Rechen drüber gehe. Ernten kann ich dann über den Herbst, bis in mildere Winterzeiten rein und dann nochmal kurz im Frühjahr, bevor der Salat schießt.

    Du machst dir aber viel Arbeit mit dem Feldsalat, Imperatrix . Nach meiner Erfahrung ist das eine der wenigen Kulturen, die richtig gut als Permakultur funktionieren: Einmal aussäen und dann immer wieder blühen und aussamen lassen. Außerdem sehr gut für schattige, feuchte Ecken geeignet, wo sonst wenig wächst.

    Die trockenen Fertig-Kartoffelklöße von Pfanni sind aus meiner Erinnerung ähnlich: okay, aber kein Genuss.


    Die sind in wasserdurchlässigen Beuteln drin und saugen sich dann im Kochwasser voll. MHD kann ich jetzt nicht auswendig nennen.

    Ich hatte den Artikel gestern gelesen. Da ist imho durchaus etwas dran. Ich finde die Argumentation aber mindestens in einem Punkt unlogisch und mindestens ein anderer Aspekt wird ausgelassen


    Unlogisch scheint mir die strategische Argumentation, Russland wolle den europäischen Green Deal bremsen. Wenn die Gasversorgung gestört wird, dann ist das für die Europäer doch eher ein Argument, die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern schneller auszubauen. Das wäre also aus russischer Sicht kontraproduktiv.


    Ausgelassen wird die derzeit hohe Nachfrage nach Gas in China, verbunden mit dort gezahlten höheren Preisen als in Europa. Es dürfte also russisches Gas, mit marktwirtschaftlich logischen Gründen dorthin umgeleitet werden.

    Die genannten Negativaspekte sehe ich größtenteils auch so. Darüber hinaus bezweifle ich, dass mein Verbrauch ausreichend konstant ist, dass ein festes Abo vernünftig ist. Man ist ja auch mal zwei Wochen im Urlaub. Je nachdem, ob man den zu hause verbringt oder verreist, kann der Verbrauch beispielsweise von Klopapier erheblich ansteigen oder zurückgehen. Dann müsste man das Abo entweder aussetzen oder doch nachkaufen. Ähnlich ist es vielleicht mit Nudeln, wenn man im Sommer öfter den Grill anschmeißt, im Winter dann aber vielleicht mehr Nudeln kocht.


    So richtig überzeugt mich so ein Abo also nicht.

    Sehe ich ähnlich. Bei mir lautet die Ausgangsfrage: Warum für ein Szenario, das eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit aufweist, ein großes Investment an Geld, Stauraum und Lebenszeit aufwenden? Verbunden damit ist die Überlegung, dass man bei einer kleineren Vorbereitung nur auf ein mildes Szenario zumindest auch einen gewissen Vorteil für eine schwerwiegendere Ausprägung mit erhält.


    Konkret bedeutet das beispielsweise, dass ich mich nicht vorbereite, um einen dauerhaften Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes monatelang überstehen zu können, sehr wohl aber für einen mehrtägigen Stromausfall. Oder dass ich keinen BOB bereithalte, sehr wohl aber eine Dokumentenmappe und etwas Basisausrüstung für den Falle einer mehr oder minder regulären Evakuierung, etc.


    In der Konsequenz heißt das vermutlich erst mal, viel wegzulassen, das vielleicht ein Teil einer absolut optimalen Ausrüstung wäre, aber im Alltag zu selten gebraucht wird. Deshalb kommt mir beispielsweise kein Stromaggregat mitsamt nötiger Treibstoffvorratshaltung ins Haus.

    Nö, da dürften eher die Koalitionsverhandlungen in Berlin ursächlich sein, die UBS-Studie zur Blasengefahr auf dem Wohnungsmarkt und die Aussichten auf ein höheres Zinsniveau.


    Der Artikel spricht übrigens nicht von Aktien sondern von Unternehmensanleihen.

    Die genauen Absorptionspfade der Arbeitskräfte werden wir hier nicht im Detail erheben können. Ich könnte mir aber vorstellen, dass manche Fahrer lieber mit einem Lieferwagen heimatnah kurven oder feste Strecken für einen Versandlogistiker fahren, als das relativ kurzfristig disponierte Speditionsgeschäft zu bedienen. Ich habe zugegebenermaßen keine Ahnung vom Lohngefälle zwischen Fern- und Regionalfahrern, aber plausibel erscheint mir, dass die Bedienung des Onlinehandels Arbeitskräfte aus den klassischen Speditionen abgezogen hat.

    Ja, das mit der fehlenden Ausbildung durch die Bundeswehr merken die Speditionen und Logistikverbände schon seit längerer Zeit an. Jetzt wirkt es sich halt aus. Dazu kommt der allgemene Personalmangel. Da kannst du dich mit Vertretern praktisch jeder Branche unterhalten: Stellen auf nahezu jedem Qualifikationslevel lassen sich zunehmend schwerer besetzen. In welche anderen Branchen die LKW-Fahrer nun genau abgewandert sind: Keine Ahnung.

    Das setzt dann aber auch voraus, dass die dazu notwendige Feuerstätte nebst Kamin bereits beizeiten vorhanden ist. Holzklau ohne Ofen macht sonst kaum Sinn.

    Da habe ich den Eindruck, dass die inzwischen fast in den Mehrheit der Einfamilienhäuser vorhanden ist. In meiner Verwandtschaft hat das jeder und im Bekanntenkreis schätzungsweise die Hälfte. Meine Nachbarn auf der einen Seite haben so einen Kaminofen wie ich, und die auf der anderen Seite haben wohl eine Art Kombikessel an der Zentralheizung, in dem man angeblich auch Holz verheizen kann. Auch im Straßenbild sieht man bei uns an vielen Häusern Holzstapel oder nachträglich angebaute Edelstahlkamine. In Mehrfamilienhäusern wird das seltener so sein, aber in unserem Kleinstädtchen würde ich mal schätzen,d ass rund ein drittel der Haushalte mit Holz heizen kann.

    Wenn die Energiepreis tatsächlich ein Niveau erreichen, bei dem es für viele Menschen wirtschaftlich sinnvoll wird, mit Holz zu heizen, dann dürfte das frei verfügbare Holz relativ schnell knapp werden. Bzw. steigen dann die Preis für Brennholz erheblich an und Waldbesitzer und -verwalter werden entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Selbstbedienung einzuschränken.


    Aber aktuell und auch bei einem deutlichen Antieg der Gaspreise ist das kein Problem. Da haben die Vorposter sicher Recht.

    Im September haben sich die zweit Pflanzen der Sorte "Primabella" aber tatsächlich nochmal aufgerauft und sind der Krankheit davon gewachsen.

    Bei mir haben alle kleineren Tomatensorten trotz massiven Befalls einige Früchte behalten und auch ausreifen lassen. Dazu kam auch nochmal grünes Laub, das befallsfrei blieb. Das waren die Sorten Trixi, Rosii Marunte und Besser. Man sollte halt nicht zu früh alles ausreißen. Eine schöne Versorgung für den schnellen Küchenbedarf ist da noch herausgesprungen, wenn auch insgesamt eine schwache Ernte.


    Die etwas größeren Sorten, San Marzano und Tropfenförmige von Linosa, hat es komplett weggerafft.

    E-Autos werden sicher keine Dauerlösung sein, weder für den Klimaschutz noch für die persönlichen Energiekosten. Für beides scheinen sie auf mehr oder minder lange Sicht aber ein ziemlich wertvoller Beitrag zu werden.


    Eher muss das gesamte Verkehrssystem umgestellt werden. Ich könnte mir jedenfalls gut vorstellen, auf eines der drei Autos in der Familie zu verzichten, wenn der ÖPNV konkurrenzfähiger wäre. Für meine tägliche Pendelstrecke sehe ich das im Hinblick auf die Fahrtzeit dank mobilem Arbeiten im Zug einerseits und andererseits immer größerem Verkehrschaos im Ballungsraum bereits als nahezu erreicht an . Was die Fahrtkosten betrifft, hängt das von der weiteren Entwicklung des Spritpreises ab, wobei natürlich auch die Tickets nicht billiger werden. Das muss man einfach beobachten.

    Das ist sicher so, wolpertinger . Allerdings spielt, neben vielen hier schon genannten Faktoren, auch die von der EU angestoßene Liberalisierung des Gasmarkts vor gut zehn Jahren eine Rolle. Dadurch sind die Lieferverträge nicht mehr so extrem langfristig wie früher. Die Russen, die diese Flexibilisierung eigentlich nicht wollten, nutzen sie jetzt. Dabei werden sowohl die attraktiveren Preise in Asien als auch der politische Druckaufbau im Komplex Nord Stream 2/Ukraine eine Rolle spielen. Aber die Instrumente, also die notwendige Flexibilität zur Reaktion mit beiden strategischen Zielen, hat die EU den Russen selbst in die Hand gegeben.

    Natürlich gibt es viele Staaten, die China einzudämmen versuchen. Was die Kohle betrifft, ist aber China aber diejenige Seite, die den Import gestoppt hat. Offenbar ist man in der Staatsführung bereit, die Folgen für die eigene Wirtschaft zu akzeptieren, wenn man dafür Australien unter Druck setzen kann.

    Asdrubal Duschen sollte kein Problem, über die Trinkwasserversorgung kommen ja keine Legionellen. Die züchtet man sich gegebenfalls selber, falls der Warmwasserbereiter zu niedrig eingestellt ist.

    Das stimmt, aber wenn es offizielle Abkochanweisungen gibt, dann liegt das meist an Colibakterien im öffentlichen Leitungsnetz, und die kommen dann auch aus der Dusche raus. Und da kann man sie zumindest theoretisch auch aufnehmen. Legionellen sind in der Hinsicht gefährlicher, weil sie mit dem Wasserdampf eingeatmet werden und so die Lunge erreichen, wo sie wirksam werden, aber man nimmt beim Duschen auch ein bisschen Wasser über den Mund auf und kann so Colibakterien in den Verdauungsapparat bekommen.

    Für den Gebrauch in der Küche und zum Zähneputzen ist ein elektrischer Wasserkocher wohl am effizientesten und schnellsten. Den verwende ich im Alltag auch. Dann kann man jeweils nach Bedarf abkochen.


    Wenn ich größere Mengen lagern wollte, würde ich wahrscheinlich einfach die herumstehenden Mineralwasser-Leergutflaschen verwenden. Beim typischen Coli-Fall im Trinkwasser erscheint mir das aber nicht nötig.


    Das Risiko des Duschens würde ich vermutlich eingehen. Natürlich kann man da auch Colibakterien aufnehmen, aber die Gefahr scheint mir dann doch eher gering.