Beiträge von Asdrubal

    Ich reaktiviere mal diesen Uralt-Thread. Was ist aus eurer Sicht von diesen per USB aufladbaren Lichtbogen-Feuerzeugen zu halten, die es neuerdings gibt?


    Die haben ja theoretisch den Vorteil, dass kein Betriebsmedium verdunsten und kein Mechanismus kaputtgehen kann. Außerdem kann man sie, wenn man über eine Insel-Solaranalge oder ein Trecking-Solarpanel verfügt, aufladen und muss kein Benzin oder Feuerzeuggas bevorraten/besorgen. Natürlich kann auch die Elektronik kaputtgehen und der interne Akku sich entladen. Aber zumindest ersteres Problem dürfte sich beim einfachen Einlagern nicht so schnell ergeben wie Alterserscheinungen an Feder, Reibrad oder Feuerstein.


    Die grundsätzliche Frage wäre darüber hinaus, ob man damit vernünftig Papier oder ähnliches für ein Feuer anzünden kann oder ob das damit nur zu glimmen anfängt.

    Ist hier eigentlich jemand direkt von den Ereignissen betroffen, also vermutlich eher in Österreich als in Südfrankreich? Mich würde interessieren, wie sich die persönliche Vorbereitung in der Situation bewährt bzw. wo der Realfall Lücken deutlich macht. Außerdem wäre interessant, wie aus eurer Sicht die öffentliche Hilfsinfrastruktur damit klarkommt.

    Katzenstreu ist auch mein Plan, aber Verbrennen kann ich mir höchstens vorstellen, wenn man das Gemisch vorher länger trocknet. Die Feuchtigkeit ist ja nicht weg, sondern nur im Material verteilt. Das dürfte nicht allzu gut brennen. Dann lieber im Garten vergraben, entweder an einer nicht genutzten Fläche oder, wenn man eine Mehrfelderwirtschaft betreibt, in der Brache.

    Na, das beweist ja immerhin, dass wir hier mit der relativ restriktiven Zugangsregelung und der daraus folgenden erheblich niedrigeren Mitgliederzahl sowie mit dem rigorosen Aussortieren von Anmerkungen in dieser Richtung goldrichtig liegen.

    Gut kombiniert, Der_Stuffz ! Ich wollte damit vor allem ausdrücken, dass das offensichtlich keine schon länger bestehende Firma ist, die nach und nach einen Onlineshop aufgebaut hat. Das mit der Zielgruppe sehe ich so wie du, und grundsätzlich halte ich den Ansatz auch für sinnvoll. Eine vielleicht etwas überteuerte und nicht oder nur unzureichend einsatzerprobte Notfallausstattung ist immer noch besser als überhaupt keine. Und vielleicht gibt es den einen oder die andere, die auf diesem Weg in das Thema einsteigt und sich in der Folge dann etwas intensiver damit auseinandersetzt, vor allem mit den nicht-materiellen Aspekten.

    Also ich habe die Rezepte ausdrücklich mit unreifen Tomaten gelesen. Bei der geringen Menge, die man normalerweise isst, dürfte das Solanin auch nicht so sehr ins Gewicht fallen.

    Die Webseite sieht aus, wie mit einer Shopsoftware zusammengebastelt. Die Gesellschaft aus dem Impressum wurde im Februar gegründet. Der Geschäftsführer (und vielleicht auch Gesellschafter) scheint in keinem anderne Unternehmen ähnliche Funktionen zu haben. Es gibt eine zweite Webseite mit dem geliechen Betreiber, die mehr wie eine allgemeine Informationsquelle aufgemacht ist, aber wohl im Wesentlichen zur Zuleitung von Nutzern auf die Shopseite dient. Bei trustedshops gibt es ganz gute Bewertungen, wobei ich nicht bewerten kann, ob die echt oder gefaked sind.


    Sorgen muss man sich vermutlich nicht machen. Da scheint halt jemand die zunehmende Diskussion über Vorsorgethemen, die wir hier im Forum ja auch schon festgestellt haben, unternehmerisch nutzen zu wollen. Dazu nimmt er offenbar ordentlich Budget in die Hand, wie die Fernsehwerbung zeigt. Zielgruppe scheinen Leute zu sein, die vorsorgen wollen, aber ohne großen persönlichen Aufwand Problemlösungen geboten bekommen wollen.

    Mit dem Nachreifen habe ich schon verschiedene Varianten versucht. Das einzelne Einwickeln in Zeitungspapier bringt jedenfalls nichts. Einfach alle zusammen in einem Kiste auf der Fensterbank ist nach meiner Erfahrung am besten. Allerdings wird aus wirklich grasgrünen Tomaten da auch nichts mehr. Wenigstens ein bisschen angereift sollten sie schon sein, also zumindest vom Grünen ins Weißliche gehen. Dann werden sie meist auch noch rot.


    In diesem Jahr hatten sich da aber jede Menge Fruchtfliegen angesammelt, so dass die Kisten dann doch nach draußen auf die Terrasse gekommen sind. Da stehen sie auch bei den minus zwei bis drei Grad, die wir schon ein paar mal hatten, frostsicher, aber das Nachreifen geht doch erheblich langsamer als im Haus. Das bisschen mehr an Verlust ist mir aber lieber als die Fruchtfliegenplage in der Wohnung.


    Sehr schmackhaft werden die Tomaten dann nicht mehr. Aber für in den Auflauf oder die Nudelsoße rein sind sie noch gut genug.


    Angeblich kann man von grünen Tomaten noch Marmelade kochen. Das habe ich aber noch nie versucht, weil ich zu der Jahreszeit ohnehin meist mehr Marmelade gekocht habe als wir aufbruachen können.

    Aber eben - um ein europäisches, unabhängiges Equivalent zur Nato schaffen zu können müssten sich die Politiker erst mal einig sein. Dies aber funktioniert nicht wenn man das nicht einmal in der eigenen Regierung hinkriegt, mal abgesehen davon wenn nicht einmal das eigene Heer wirklich einsatzbereit ist. Aber daran sind sicherlich auch Trump und die Russen schuld....

    Naja, das wird vermutlich erst dann umzusetzen sein, wenn es die Nato nicht mehr gibt. Gleichzeitig in zwei Militärbündnissen zu sein, die strategisch auseinandergehende Interessen haben, kann nicht funktionieren. Und was die Einsatzbereitschaft betrifft: Da müsste man erst mal definieren, zu welchen Einsätzen man denn bereit sein will.

    Achso, das Sammeln habe ich ganz vergessen: Kirschen gab es reichlich. Bei den meisten Beerenfrüchten war es ein bisschen dünn, aber noch okay. Zwetschen und anderes Steinobst sowie Holunder gab es in gewaltigen Mengen. Mit Äpfeln war es sehr knapp und Nüsse hatten wir praktisch überhaupt keine.

    So, nachdem heute alle dafür vorgesehene Flächen umgegraben wurden und bis auf zwei Reihen Kartoffeln und ein paar Pastinaken alles abgeerntet ist, mal ein Fazit meines Garten- und Sammeljahrs:


    Insgesamt war es zu trocken, wenn auch nicht so katastrophal wie 2018 und der Mai war ein wenig zu kühl, so dass viele Kulturen nur langsam gestartet sind.


    Dieses Jahr habe ich mit ein paar Sachen experimentiert: Saubohnen haben sich sehr gut bewährt. Die werden nächstes Jahr ausgeweitet. Sehr gut hat auch das Nachziehen von Mangold aus eigenen Samen funktioniert. Ich werde zwar im nächsten Jahr wieder gekauften Samen verwenden, aber grundsätzlich weiß ich jetzt, dass das geht. Die Möhren aus eigenen Samen sind hingegen nichts geworden, obwohl das eigentlich eine samenfeste Sorte sein soll. Die blieben aber sehr mickrirg. Alle drei, vier Jahre versuche ich es mal wieder mit Paprika, aber auch in diesem Jahr sind da nur ein paar mickrige, grüne Früchte rausgekommen. Boden und Klima bei uns in der Gegend geben das im Freiland offenbar einfach nicht her. Ohne Gewächshaus ist da wohl nichts zu machen. Ganz hervoragend hat hingegen die Permakultur mit Feldsalat geklappt: Einfach blühen und aussamen lassen, dann die trockenen Pflanzen ausrupfen, und jetzt habe ich einen dichten Feldsalat-Teppich, aus dem ich immer die größten Pflanzen abernten kann. Mit dem Portulak habe ich das ähnlich versucht. Der ist zwar sehr gut aufgegangen, aber die Pflänzchen bleiben bislang klein. Mal schauen, wie der sich noch entwickelt. Dieses Jahr habe ich mal wieder einige Kohlsorten probiert. Keine davon hat Köpfe gebildet. Irgendwie scheinen die den Boden nicht zu mögen.


    Die bewährten Kulturen: Die Steckzwiebeln aus dem Frühjahr waren sehr enttäuschend. Hier und da hatte ich Zwiebelfliege, aber auch die anderen Pflanzen sind mickrig gebliebden. Die ausgesäten Zwiebeln sind ganz gut gekommen, so dass ich es im nächsten Jahr mit denen nochmal als Steckzweibel versuche. Der Knoblauch ist relativ spät gekommen. Zum Teil gab es erst im Frühjahr Triebe. Der Ertrag war deshalb auch sehr bescheiden und die Ernte ist schon aufgebraucht. Der Porree ist komplett von der Zweibelfliege vernichtet worden. Vielleicht versuche ich es im nächsten Jahr nochmal mit einer früheren Sorte. Die Tomaten waren in der Entwicklung insgesamt etwas verzögert und haben relativ spät, dafür aber reichlich Früchte angesetzt. Viele sind aber unreif geblieben und nicht mehr nachgereift. Aber insgesamt war die Ernte okay. Mangold war, wie in jedem Jahr, reichlich. Kohlrabi war vom Ertrag her durchschnittlich, also durchaus in Ordnung. Die Erbsen haben sehr gut angesetzt. Allerdings waren die Früchte überraschen schnell hart, so dass sie nur noch zum Trockenvorrat taugen, und es kam auch keine zweite Blüte mehr nach. Die Buschbohnen haben ebenfalls gut angesetzt, aber die Schoten sind überraschend schnell verholzt. Die konnte man praktisch nur zwei Wochen lang grün essen. Auch hier ging deshalb das meiste in den Trockenvorrat. Allerdings sind viele Schoten jetzt im Herbst nicht mehr ausgereift. Zucchini waren enttäuschend. Die haben erst spät und wenig angesetzt. Bei den Kürbissen war es etwas besser: Eine durchschnittliche Ernte, würde ich sagen. Phänomenal gut liefen die Möhren (außer denen aus dem eigenen Samen). So viele und so große Möhren wie dieses Jahr hatte ich noch nie. Die Pastinaken sind eher etwas kleiner geblieben, aber durchaus noch okay. Die Kartoffeln haben sich sehr gut gemacht. Die waren ungewöhnlich ertragreich.


    Unter dem Strich habe ich den Eindruck, dass der kühle Mai und die Trockenheit zusammen viel nach hinten verschoben haben. Und da wir dieses Jahr, im Gegensatz zu 2018, einen halbwegs normalen Herbstanfang hatten, sind dann viele Kulturen nicht mehr reif geworden. Da einige Sachen aber sehr gut liefen, würde ich insgesamt von einem durchschnittlich erfolgreichen Gartenjahr sprechen.

    Naja, da hat wohl jeder und jede eine eigene Strategie. Ich nutze auch beim Notvorrat nach Möglichkeit Bioprodukte und Lebensmittel ohne Palmöl. Dass die meiner Gesundheit zuträglicher sind als andere, glaube ich nicht. Es geht mir eher darum, die Rahmenbedingungen der Herstellung naturverträglicher zu machen.


    Was das Einmachen betrifft, bin ich ein wenig skeptisch. Das mache ich zwar, damit bei Schwemmen von Gartenerzeugnissen möglichst wenige verkommt, aber das kommt in die normale Speisekammer und nicht in den Notvorrat. Wenn im normalen Vorrat was schlecht wird, dann ist das zwar ärgerlich, aber nicht schlimm. Wenn ich wirklich mal auf den Notvorrat angewiesen sein sollte, wären ein paar schlechte Gebinde eine Katastrophe. Abgesehen davon habe ich auch schlicht nicht die Zeit, um wirklich aufwändige Eigenproduktion zu betreiben.

    Es geht nicht um Bierdosen. Es geht um die Korrelation "Rechts, gewaltbereit" mit "Prepper". Die ist genauso groß wie "rechts, gewaltbereit" mit "Biertrinker"

    Doch, genau darum geht es. Es geht darum, dass ein rechtes, gewaltbereites Netzwerk in Kreisen vermutet wird, die sich näher mit Waffen und meinetwegen auch unentdecktem Bewegen im Gelände und ähnlichen Themen befassen. Dass da stärkere Aufmerksamkeit drauf gelenkt wird als auf ein solches Netzwerk in Kreisen, die keinen besonderen Bezug zu Waffen haben, erscheint äußerst sinnvoll.

    Ich finde das Vorgehen der Landesbehörden weitgehend nachvollziehbar und auch sinnvoll. Und natürlich ist es naheliegend, bei Leuten, die sich inhaltlich mit Waffen beschäftigen, geboten, ganz genau hinzuschauen. Eine geworfene Bierdose stellt nun mal eine geringe Gefährdung für Mitmenschen und das staatliche Gewaltmonopol dar.

    Bio ist in dem Fall im Hinblick auf den möglichen Eintrag von Schädlingen interessant, aber nicht grundsätzlich Thema meiner Frage.

    Bisher habe ich nicht den Eindruck, dass Bioprodukte eher Schädlinge mitbringen. Ehrlich gesagt, habe ich, auch in der normalen Speisekammer noch nie andere Schädlingsprobleme als Lebensmittelmotten gehabt. Und die waren vermutlich nicht eingeschleppt, sondern sind eher selbst von außen gekommen.

    Die Sonnenblumen- und andere Kerne nehme ich normalerweise angeröstet und mit ein bisschen Salz als Knabberei. Das ist fettärmer und man isst nicht so viel wie bei Erdnüssen oder Chips. Außerdem kommt auch mal ein bisschen was in eine Suppe oder auf Salat. Eine Ein-Kilo-Tüte hat bisher vielleicht drei, vier Monate gehalten. Wenn die Tüten angebrochen sind, kommen sie in Steinguttöpfe, die mit Folie abgespannt werden. Da gab es bislang keine Schädlingsprobleme, aber den Reis habe ich auch zum ersten Mal. Allerdings habe ich auch noch nichts von Koro langfristig eingelagert, da wie gesagt die Vakuumierung und die dicke Folie relativ neu sind.


    Ich persönlich habe für die langfristige (Prepper-)Vorratshaltung ebenfalls kleinere Gebinde. Ich bin insgesamt aber auch weniger umfangreich aufgestellt als die meisten hier. Die fünf Kilo wären praktisch schon mein ganzer Reis-Langfristvorrat. Deshalb würde ich dabei eher bei den Ein-Kilo-Packungen aus dem normalen Handel bleiben. Mein Posting war auch eher als Hinweis an Leute gedacht, die ohnehin größere Mengen bevorraten. Gesondert behandelt habe ich bisher noch keine Vorräte. Die kommen bei mir in den Handelspackungen in Kisten und alle drei bis vier Monate sortiere ich die Sachen mit abgelaufenem MHD zum Aufbrauchen aus. In den letzten knapp vier Jahren hatte ich dabei noch nie ein Schädlingsproblem.


    Was die Vorbehandlung betrifft, sind die natürlich an die üblichen Kontrollen und die Bio-Zertifizierung gebunden, die man hierzulande braucht, um Lebensmittel in den Handel zu bringen. Da ist natürlich immer die Frage, wie genau, betrugssicher und verlässlich die sind.

    Ich weiß zwar nicht, wie die strategischen Überlegungen genau aussehen. Auf jeden Fall schauen sich Gafa die Autobranche sehr genau an. (Microsoft gilt allgemein ja fast schon als Teil der Old Economy.) Dass die mal eben einen der großen Autokonzerne übernehmen, auch in einer Schwächephase, glaube ich eher weniger. Dafür ist das System Auto mit allen dahinter stehenden wirtschaftlichen Zusammenhängen doch ein wenig zu komplex. Ich vermute vielmehr, dass es da erst mal und auf absehbare Zeit exklusive Kooperationen zwischen den Techis und den Autobauern geben wird, die dann natürlich in Übernahmen münden können. Aber je nachdem, mit welchem Fuß Jeff Bezos morgens aufsteht, kann es auch schneller gehen.