Beiträge von Jaws

    Regelmässiges Training? Nein.

    Aber ich oft auch mal "Draussen" unterwegs, manchmal mit Übernachten, manchmal ohne. Da teste ich dann auch gerne mal ersetztes oder komplett neues Material, auch gerne für länger.

    Ist aber nicht so dass ich jetzt regelmässig ein privates Survivalcamp durchziehe.

    Stromausfall muss ich nicht üben, das ergibt sich bei heftigen Gewittern auch gerne mal von selber (ist auch der instabilen Elektrik des Hauses geschuldet).

    Vorräte kochen wird auch nicht trainiert, was ich am Lager habe wurde im Vorfeld auf Geniessbarkeit getestet und Kochen mit den diversen Kochern mache ich eh aus Spass.

    Nun malt mal nicht alles ganz so schwarz.

    Ihr wisst jetzt wo Verbesserungspotential vorhanden ist und was alles nicht funktioniert, bzw. was funktioniert.

    Genau dafür sind ja solche Übungen da - um herauszufinden wo was nicht so frunzt wie theoretisch geplant und wo nicht.

    Insofern kann man das Ergebnis als Erfolg buchen, auch wenn die Resultate leicht peinlich sind.


    Was die abmontierten oder stillgelegten Anlagen betrifft: Ich denke daran sind ausnahmsweise einmal nicht nur die Politiker schuld. Nach 75 Jahren ohne Krieg und einige Jahrzehnte ohne kalten Krieg haben die Meisten sich einfach so sehr in Sicherheit gewiegt dass es nicht als nötig erschien für sowas Geld und Zeit zu opfern. Die liebe Bequemlichkeit gepaart mit der Unvorstellbarkeit eben.


    Ich bin mir sicher wenn man nicht die gleichen Leute wie bei BER oder Stuttgart 21 mit der Planung betraut besteht die Möglichkeit ein funktionierendes System zu installieren bevor es wirklich gebraucht wird.

    Wasser filtern und abkochen ohne Elektronik und HightTech PornGear sollte einem Prepper gerade noch so gelingen...


    Für diejenigen die auch da sowas wie ein App-unterstütztes Gerät brauchen um Überlebensfähig zu sein:

    https://www.lebesmart.ch/smart…her-mit-einer-app-starten


    Und damit dann auch niemand vergisst etwas zu trinken wenn der Durst sich meldet:

    https://apps.apple.com/ch/app/…inkerinnerung/id964748094


    Wer weiss, vielleicht ist schon 'ne App auf dem Markt damit man das Atmen nicht vergisst....

    TejuJagua


    Nicht nur ihr habt eine eigenartige Logik bei euch. Auch bei uns zieht das Virus Aufgrund der Vorschriften an den Kantonsgrenzen nicht weiter.

    Während Waadt, Jura, Neuchatel, Basel-Stadt und Zürich eine Maskenpflicht in Einkaufsläden erlassen haben reichen Andernorts die Begrenzung von Menschenansammlungen oder Ausweiskontrollen...

    https://www.srf.ch/news/schwei…gehen-weiter-als-der-bund

    Irgendwie glänzt bei uns auch das BAG (Bundesamt für Gesundheit) durch Zahlenchaos und schwankt meiner Meinung nach zwischen Ratlosigkeit, Inkompetenz und Profilierungsneurose hin und her.

    Meiner Meinung nach hilft derzeit nur eines: Selber denken und lieber etwas vorsichtiger agieren als nur auf unsere Führer hören.

    Bei 5000g bin ich jetzt auch schon, konnte inzwischen aber bereits auf ca. 4500g reduzieren.... dafür klappt das Setup nur noch bis -10°C statt wie vorher bis -15°C (in den Bergen kann es mitunter etwas frisch werden).


    Ich hatte die Hoffnung dass es jemand doch noch schafft ein ultra-mini-super-leicht Winterschlafzeug zu präsentieren, sozusagen die selbsttragende EIerwollmilchsau für den Schlaf ;)

    ...ist die "dezente" Werbung da wirklich vollflächig aufgebracht?


    Leichte Luma, und bleischweres Schlafsystem?

    Für das Basecamp bestimmt ok, aber das ist ja nix für den Rucksack... Oder?

    Er möge mir nennen ein Schlafsacksystem mit folgenden Eckdaten:


    - Max. 500g schwer

    - Packmass max. 30cm x 15cm

    - Die selben Temperaturlimiten wie beim Carinthia

    - Geeignet für Personen die grösser als 1.2m sind - so bis 1.90 reicht völlig


    Danke


    Ach ja... erschwinglich wäre sehr wünschenswert...

    Also ich hatte auf den Booten nie Probleme mit der Haltbarkeit von Wasser. Die Wassertanks waren jeweils Edelstahl (1x 150l, 1x 1'000l),

    wurden im Frühjahr befüllt und mit einer eher geringeren Dosierung Micropur versetzt (auch ich bevorzuge meinen Kaffee ohne Chlorgeschmack). Das Wasser aus dem Tank wurde zum Kochen oder als Brauchwasser verwendet, Nur zum Trinken war Flaschenwasser an Bord (Bier schmeckte eh besser...) bei Bedarf wurde nachgefüllt. Probleme gab es in all den Jahren nie,


    Entleert wurden die Wassertanks immer vor dem Winter, vor allem wegen Frostgefahr, dazu der Wartungsdeckel geöffnet um das Ding zu lüften.

    Ein gesunder Mix aus Leitungswasser zum Kochen oder als Brauchwasser und einigen Mineralwasserflaschen zum direkt trinken wird's schon richten. Und bei Beschwerden mit Hochprozentigem von innen desinfizieren...

    Ich kenne den Unterschied von Infrarot und Wärmebild durchaus. Auch ich beschäftige mich seit längerem mit den diversen Möglichkeiten der Ortung durch moderne Elektronik.

    Vor IR kann man sich relativ gut verstecken, spasseshalber habe ich meine Ausrüstung mit Nachtsichtgeräten getestet und zu meiner Überraschung hat nichts wie ein Weihnachtsbaum in einer Neumondnacht geleuchtet. Selbst wenn lässt sich mit etwas Gebüsch oder Gras so einiges zusätzlich tarnen.


    Mit den neuesten WBK's wird es da schon um einiges schwieriger sein eigenes Wärmebild auf 0.1°C an die Umgebung anzugleichen - und selbst diese marginale Differenz wird am Bildschirm noch gut sichtbar, je nach verwendetem Raster. Das einzige was halbwegs helfen würde ist nicht zu sehr nach Homo Sapiens auszusehen - wenn man wüsste wann man "gescannt" wird. Bei neuen Drohnen sowieso beinahe hoffnungslos. Ausser tief genug verbuddeln oder in einer Höhle Zuflucht suchen.


    Aber die Krux liegt oft im Detail - so auch in meinem Beitrag....

    Als erstes musst Du wichtig genug sein um soweit Interesse zu wecken dass es sich lohnt Leute zu Dir zu entsenden um Dich aufzugreifen. Sind wohl die Meisten nicht auch wenn sie denken sie wären es. Und auch die Anmerkung vom UrbanTrapper wegen der Artilleriegranate - Naja, entweder das falsche Gebiet für den SO ausgesucht, zur falschen Zeit am falschen Ort oder schlicht Restrisiko.

    Zweitens lese ich hier mit wieviel Elektronik manche sich in die Büsche zu schlagen gedenken... Wohlmöglich noch mit eingeschaltetem Mobiltelefon und beim grossen Strom eingeloggt um noch ein paar Kilo Kartoffeln zu ordern oder online sich zur nächsten Wasserstelle navigieren zu lassen.


    Auch die Funkortung hat Fortschritte gemacht. Wo vor Jahren noch Kreuzpeilungen nötig waren findet heute ein entsprechend ausgerüsteter Mitarbeiter den genauen Standort eines Gerätes innert wenigen Sekunden.


    Aber trotz dieser zur Verfügung stehenden Mittel hat - wie von Concideratus bemerkt - der "Schwarzwaldrambo" es für Tage geschafft sich vor der Polizei zu verstecken - und der hat den Beamten immerhin auch noch im Vorfeld die Waffen abgenommen.

    Ich denke in Anbetracht des Straftatbestandes und der zugefügten Blamage wirst Du als zwei bis drei Personen starke Gruppe ohne solche Vorgeschichte wohl weniger interessant sein - vor allem wenn Du auch nicht mit Waffen durch die Landschaft rennst.


    Manchmal ist eben auch uninteressante Sichtbarkeit die bessere Tarnung als das "sich-verstecken-wollen" mit Hightechausrüstung.

    Zuerst müsstet Ihr aber auch interessant genug sein damit sich für etwaige "feindliche" Einheiten lohnt einen solchen Aufwand zu betreiben, ggf. Einheiten loszuschicken nur um zwei, drei halbverhungerte mit Mobiltelefonen bewaffnete Prepper aus dem Gebüsch zu zerren....

    So gesehen konnte man bei geeigneten Tauschobjekten die letzten 30'000 Jahre meistens etwas zum Futtern organisieren. Sei es dein Leben gegen dein Essen, mein Weib für dein Steak oder eben mein Vermögen für deinen Veggie-Burger.

    Nur möchte ich mein Dasein und mein Überleben in einer ernsthafteren Krise nicht ausschliesslich auf die Akzeptanz von Bargeld, Kreditkarten oder Bitcoins setzen.


    Aber so sind die Ansichten eben unterschiedlich. Für die Einen reichen Wirtschaftsmedien und eine Matratze zum Preppen, die Anderen verlassen sich lieber auf sich selber.

    Ich verlasse mich in schweren Zeiten ungern nur auf "die Anderen".

    Keine Ahnung ob auf der Mediathek auch das Interview zu sehen ist welches im TV am Anschluss der Serie "Sløborn" gesendet wurde - ist aber auch sehenswert.

    Okay die Corona App wäre für mich auch kein Grund ein neues Smartphone zu kaufen. Allerdings hätte ich mit ner Android 4.x.x allergrößte Bedenken. Das bekommt seit langer Zeit keinerlei Sicherheitsupdates. Und da klaffen so einige fiese Löcher. Da würde ich keine E-Mails mehr mit abrufen, mich nirgends mehr mit einloggen.... Das ist vergleichbar mit nem Windows XP Rechner.


    Da ich mein Mobiltelefon nur für den eigentlichen Zweck benötige unterwegs telefonisch erreichbar zu sein bzw. telefonieren zu können mache ich mir keine Sorgen.

    Für E-Mails habe ich einen PC und Laptop, ich kann da warten und leiste mir den Luxus mir auch für solche "Schreibarbeiten" Zeit zu nehmen - für die Ausführung und auch für den Zeitpunkt. Da dürften wohl auch die des Öfteren angebotenen und genutzten WLAN - Hotspots im gleichen Umfang unsicher sein... Und wenn ein Hacker auf mein wirklich wichtiges Zeug zurückgreifen will muss er sich mit Papier auskennen und wäre dann eher ein Einbrecher.