Beiträge von Jaws

    China übt sich nun ja schon seit Mao Tse-tung in der aktiven Unterdrückung und Umerziehung von Personen und Volksgruppen, welche nicht in's Konzept passen. Und dies relativ erfolgreich. Gut, Anderenorts wird das subtiler und eher indirekt versucht...

    Die ganzen Umerziehungsversuche und entsprechend dazugehörigen "Schulen" sind ja kein neues Phänomen, es hat auch niemanden wirklich gestört als es darum ging den potentiellen Riesenmarkt China zu erobern. Geld hilft offenbar auch gegen schlechtes Gewissen.

    Nun will also Volkswagen ausgerechnet in einer Gegend in welcher solche Camps verbreiteter sind eine Produktionsstätte errichten - und man zeigt sich wieder einmal erbost über die interne Haltung Chinas gegenüber Minderheiten. Bei Waffenlieferungen Deutschlands in die Türkei und Saudi Arabien ist da die Empörung um einiges kleiner... Meiner Meinung nach dürfte es daran liegen dass die Waffen für die Türken und Saudis eben Reingewinn bedeuten während es bei VW eben mehrheitlich einen Technologie-Export ohne finanzielle Gegenleistung geben wird, früher oder später auch einen Export von Arbeitsplätzen. Und da man VW eben nicht vorschreiben kann wo sie produzieren dürfen versucht man es eben mit der Moralkeule. Globalisierung ist eben nur dann gut wenn es das eigene Bankkonto füllt.


    Die Chinesen sind eben nicht ganz so doof. Deren Planung kann locker einmal mehr als nur die eigene Generation umfassen. Nicht umsonst kaufen die Chinesen unter anderem in Europa und Afrika alles Mögliche an Firmen, Technologie und Ländereien zusammen. Was China sich einverleibt gibt es nicht mehr freiwillig her. Meiner Meinung nach strebt China ganz klar nach der dominierenden Stellung der bestimmenden Weltmacht. Und China erreicht dies indem es die Gier nach einem schnellen Vermögen der westlichen Welt ausnutzt. Ich sehe eine mehr oder minder schleichende bis rennende Unterwanderung unserer Infrastrukturen und Staaten. Für mich auch ein Beleg dafür dass Geld wohl blind macht - sonst würde die Politik versuchen den Ausverkauf der heimischen Technologie und Wirtschaft zumindest einzudämmen. Dazu kommt dass China auch weltweit versucht Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen.

    Auch wenn ich ihn nicht mag, aber ich denke Donald Trump hat dies erkannt. Ok, für die USA steht eben auch die Vormachtstellung auf dem Spiel, und niemand möchte gerne die zweite Geige spielen. Dass Europa bzw. die EU eigentlich längst aus diesem Spiel heraus ist hat Brüssel in der eigenen Selbstverherrlichung entweder ausgeblendet oder will es schlicht nicht kommunizieren.

    Deshalb denke ich dass Europa im schwelenden (Handels-) Konflikt zwischen der USA und China aufgerieben wird. Europa und die EU ist zu sehr mit dem Kampf um interne Machtansprüche, Parteiengeplänkel, Ideologien und Geld beschäftigt als dass es als Einheit dastehen könnte. Und nur als wirkliche Einheit hätte Europa als Kontinent eine Chance sich zu wehren - muss aber nicht zwingend bedeuten dass alles in die EU muss und deutsch - französische Werte übernehmen soll.


    Interessant ist in Zusammenhang auch eine Einschätzung von Henry Kissinger, der den Handelskrieg als "Ersatzkrieg" zwischen den USA und China bezeichnet welcher je nach dem auch heiss werden kann:

    n-tv.de/politik/Kissinger-fuer…eits-article21409291.html

    Und wie sind die Erfahrungswerte und Testberichte so bei diesem Tesla PickUp?

    Wie schneidet dieses Fahrzeug im Praxisvergleich mit anderen ab?

    Wie sieht es aus mit effektiver Reichweite, Ersatzteilversorgung und Geländegängigkeit?

    Wie ist die Reparierbarkeit dieses Fahrzeuges?


    Ach ja, war ja erst 'ne Präsentation von einem Steckerauto.

    Mein Neffe hat auch ein Prepperauto gezeichnet. Ist 'ne unschlagbare Karre.

    Genau damit beschäftigen sich seit vielen Jahren Dutzende Experten.


    Ich weiß, ein "Experte" gilt hier für viele als Schimpfwort. man selber ist halt aus dem Bauch heraus schlauer als Leute die sich tagtäglich mit dem Thema beschäftigen.


    Solche Kampagnen gegen eine neue Technologie sind nicht neu. Wir hatten das auch schon bei der Photovoltaik oder z.B. bei LED.

    Ich denke wir wissen beide dass Experten eben nicht immer Experten sind... Auf der anderen Seite kann es vorkommen dass wenn man sich seit vielen Jahren mit einem Thema beschäftigt eben den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Sowas meine ich hat schon beinahe jeder von uns im (Berufs-) Leben miterlebt. Da hat ab und an ein distanzierter Blick von Aussen weder mit Besserwisserei noch mit Dummheit zu tun.

    Kampagnen gegen neue Technologien sind wahrlich nicht neu, aber hin und wieder auch nicht unbegründet. Andererseits hat auch die Verteufelung des Bewährten in etwa die gleiche Tradition. Der Beelzebub steckt weder in neuem noch altem Zeug. Erstaunlich finde ich nach wie vor dass der weltmännische, tolerante Homo Digitalis immernoch die selbe intolerante Schiene fährt wie die ersten Verbreiter des Christentums.

    Anscheinend gehen da technische und menschliche Entwicklung in verschiedenen Geschwindigkeiten voran.

    Um es deutlich zu machen:


    Ich habe per se nichts gegen Elektrofahrzeuge. Ich durfte selbst schon einen BMW I3 fahren, ich gebe auch gerne zu dass es, obwohl gewöhnungsbedürftig, auch irgendwie spassig war. Das Drehmoment des E-Motors ist eben so richtig beeindruckend.

    Nur wird eben wieder etwas auf den Markt geworfen, bzw. ein Markt erzwungen um mehr Umsatz und Gewinn zu machen, aber umweltbewusst wie man sich gibt hat man die Entsorgung und Rohstoffgewinnung nicht zu Ende gedacht. Da der Kunde aber nicht unbedingt Kunde sein will hilft man etwas mit Gesetzen nach. Naja, hat eben ein Geschmäckle... - aber das hat so vieles in diesen Zeiten.


    Generell ist die Mobilität ein Problem, denn egal wie, es fallen immer wieder solche Kleinigkeiten wie Produktion und Entsorgung von Rohmaterial, Energieträger und ausgedienten Produkten an. Da geben sich die diversen Fortbewegungsmöglichkeiten nichts. Da ist weder Wasserstoff, fossile Brennstoffe oder eben auch Elektromobilität wirklich das gelbe vom Ei. Andererseits funktioniert unsere heutige Lebensweise und Wirtschaft gar nicht mehr anders.


    Was aber mich persönlich nervt:

    Es wird verlangt gegenüber solchen "neuen" Technologien Tolerant zu sein. Das Dumme daran ist allerdings das erwartet wird Toleranz zu zeigen ohne selber Tolerant zu sein. Wehe demjenigen, der Kritik übt... Vielleicht sollte man dann mal an seiner persönlichen Haltung arbeiten statt gleich das Mantra der einseitigen Toleranz zu beten.

    Mir persönlich ist es eigentlich völlig Wurst ob jemand Tesla, Diesel, Benziner, Eselskarren oder Fahrrad fährt. Allerdings erwarte ich die selbe Toleranz mir gegenüber.


    Fakt ist: Mobilität wird immer irgendwo ein Problem erzeugen. Jegliche Massenbewegung ruft nach Kompromissen, keine ist ideal. Eigentlich nicht nur die Mobilität...

    Lithium - Abbau ist ja wahrlich ein Segen für die Betroffenen...


    https://archiv.berliner-zeitun…und-waffenhandel-33320368

    https://www.dw.com/de/lithiuma…uch-oder-segen/a-43401781

    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=447604


    Aber zum Glück findet dieser Abbau auf einem anderen Kontinent statt, damit sich Europa beim (per Schweröl betriebenen Schiff importierten) Soja - Latte wohlig darin suhlen kann Umweltbewusst zu sein...


    Zudem ist das Elektroauto als solches ja nicht wirklich neu, aber nach rund 180 Jahren diskutiert man immernoch die fachgerechte Entsorgung. Wahrlich ein Erfolg.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Elektroautos

    Wartet mal ab. Ich denke irgendwann wird Brüssel oder Berlin im Namen der Sicherheit eine Regelung herausgeben und wir alle wie Hunde "gechipt". Kommt wahrscheinlich noch vor der Beseitigung der Medikamenten - Lieferungsproblemen.

    Deswegen sind alle Elektroautos mit einem E im Kennzeichen versehen, sodass jeder Feuerwehrmann von weitem erkennt, mit was er es zu tun hat und gleich die Finger davon lässt.

    Soweit ich weiß sind bei einigen Tesla Modellen auch Akkus in den Türen und sonstigen Hohlräumen versteckt...


    Ich gehe davon aus dass Ihr den Humor bzw. Zynismus in den Worten nicht erkennen würdet wenn noch deutlich darauf hingewiesen würde...

    Werdet doch etwas lockerer und nehmt es etwas leichter.

    Solange man weder Illegales oder sonst wie Verbotenes zuhause bunkert besteht meiner Meinung nach kein Grund zur Sorge.

    Solange die gesetzlich festgelegte Meinungsfreiheit noch gilt sollte man auch seine Meinung noch äussern dürfen - Problematisch wird es erst wenn die freie Meinung mit derjenigen der Regierung übereinstimmen MUSS - dann lässt die Vergangenheit grüssen.


    Zudem: Erst gibt das Bundesamt Empfehlungen für einen Notvorrat ab - dann werden diese Leute als Prepper bezeichnet und in die Rechte Ecke gestellt... Das liefert wieder Stoff für Comedians. Und Aluhutbastler.

    consuli


    Also ich finde es ja super dass es Russen und Trump gibt... Es scheint mir so dass es DER Freibrief ist keine Verantwortung übernehmen zu müssen...

    Brexit? Klar, die Russen waren es. Auch in der Ukraine und vermutlich auch der welke Salat im Garten.

    Nato? Klar, Der Trump ist Schuld. Mal abgesehen davon dass von den ausgemachten Beiträgen in die Wehretats die meisten Nato-Mitglieder weniger investieren. Trump ist sicherlich auch Schuld an der letzten Sonnenfinsternis und BER...


    Wäre es nicht endlich einmal Zeit für Europa und die EU - welches sich als grossartigen, unabhängigen und zukunftsorientierten Kontinent sieht - mal kritisch in den Spiegel zu schauen und anstelle zu jammern auch endlich mal etwas selber hinzukriegen?

    Statt nur bei Anderen die Sahne abzuschöpfen und die Schuld bei Misslingen zuzuweisen wäre es doch wirklich an der Zeit den Finger aus dem Allerwertesten zu ziehen und etwas wirklich Effizientes zu schaffen - Sich nur auf die USA als Verteidigung zu verlassen und dabei noch als Herren bzw. Damen der Welt zu fühlen kann es nicht wirklich sein. Da schimmert eine gewisse Verlogenheit und Scheinheiligkeit durch...


    Aber eben - um ein europäisches, unabhängiges Equivalent zur Nato schaffen zu können müssten sich die Politiker erst mal einig sein. Dies aber funktioniert nicht wenn man das nicht einmal in der eigenen Regierung hinkriegt, mal abgesehen davon wenn nicht einmal das eigene Heer wirklich einsatzbereit ist. Aber daran sind sicherlich auch Trump und die Russen schuld....


    Merke: Freiheit und Unabhängigkeit gibt es nicht umsonst und wird einem niemals geschenkt.

    Wenn die Versicherungsleistung nicht mehr gewährleistet ist, wieso besteht dann noch eine Pflicht, dafür Beiträge zu zahlen? Vor allem, da es nicht kurzfristig und überraschend eingetreten ist, sondern anhaltend und aufgrund von willentlichen Sparmaßnahmen zu Lasten der Leistungsfähigkeit?


    Nun, die Prämien weiterzahlen darfst Du. Die Sparmassnahmen machen auch Sinn. Schliesslich kann man es den Aktionären, Verwaltungsräten und sonst daran Verdienenden nicht zumuten auf Champagner und Kaviar zu verzichten. Und wenn Du wegen Medikamentenmangel den Löffel abgibst hilft das auch sparen - bei den weiterführenden Behandlungskosten...


    :evil::evil::evil:

    Interessant wäre auch zu wissen wie gross der Dieselgenerator sein muss und wieviel Treibstoff man dafür mitschleppen muss um die Batterien nach den (theoretischen) 320km Reichweite bei einem Blackout aufzuladen...

    :evil:

    Stimmt soweit schon Asdrubal - allerdings werden irgendwann diese Werte wieder heftig nach unten korrigiert. Auch wenn das dann technisch gesehen kein Platzen einer Blase bedeutet - die Folgen dürften in etwa die Selben sein. Und diese Korrektur ist ja für Investoren auch nicht ganz ohne - dann besteht die Möglichkeit für ein "Trinkgeld" noch mehr Immobilien zu erstehen und die Preistreiberei wieder von Vorne zu beginnen.

    Was meint ihr? Wird die Blase bald platzen?


    Ja und Nein


    Der Immobilienmarkt ist überbewertet, eine Art Blase ist da schon vorhanden, aber auch die Hypothekarzinsen sind auch auf einem sehr niedrigen Niveau. Vereinzelte Banken wie die UBS sortieren risikobehaftete Immobilien und / oder deren Kreditnehmer bereits aus um einen möglichen Schock zu mildern.

    Beruflich habe ich mit Architekten und Investoren zu tun, privat sind auch Immobilienbesitzer (mit mehr als 500 Wohnungen) dabei. Ich habe dort bereits mal im Frühjahr sondiert, die Meinungen sind sehr unterschiedlich und gegensätzlich. Vn akuter Immobilienblase bis alles im grünen Bereich ist jede Meinung vertreten.


    Persönlich denke ich die Blase wird uns erhalten bleiben und die Immobilien werden noch im Preis steigen - bis entweder die Zinsen angehoben werden (wir haben ja derzeit eine schon sehr (ungesund) lange anhaltende Niedrigzinsphase) oder die Leute das Wohnen schlicht nicht mehr bezahlen können.

    Meiner Meinung nach hängt eben alles zusammen und wird auch im Dominoeffekt fallen.

    Ich weiss, ich klinke mich spät ein...


    Also, erstens besteht das derzeitige System sowieso aus Schulden. 2015 waren es laut "Tagesanzeiger" 152 Billionen Dollar.

    https://blog.tagesanzeiger.ch/…e-welt-ertrinkt-schulden/

    Ich denke dieser Betrag dürfte sich inzwischen erheblich vergrössert haben. Und irgendwann werden diese Schulden eingefordert werden, auch wenn uns das derzeitige System um die Ohren fliegt. Die Lunte brennt also bereits, mal sehen wie lange und schnell...


    Zudem verlieren inzwischen auch die Superreichen Vermögen:

    https://www.handelsblatt.com/f…-GSEEKXbsnJiayFX6jprJ-ap2

    Merke: Die Reichen kümmert es absolut nicht wenn die "unteren 99%" am Hungertuch nagen. Ausser sie stören die Aussicht vom Garten... Und so ziemlich die Meisten von uns werden dank Negativzinsen (wenn nicht direkt dann mittels Kostenabwälzung), künstlicher Verteuerung von Konsumgütern (zur Steigerung der angepeilten Inflation von 2%) bei gleichzeitiger Geldabwertung, gleichbleibenden oder sinkenden Löhnen und immer neuer Steuern und Abgaben quasi täglich etwas ärmer.


    Auch die jüngste Entscheidung der EZB bezüglich der Zinspolitik zeigt deutlich dass nicht persönliches Sparen angesagt ist, sondern Konsum um die Wirtschaft am Laufen zu halten.

    Wir stecken bereits in einer Krise, nur bleibt sie bisher eher unsichtbar da sie mit allen Mitteln zugedeckt wird. Bereits verkünden die ersten Grosskonzerne Gewinnwarnungen oder mitunter Verluste - Ich behaupte dass diese Mitteilungen nur bekannt gemacht werden weil es sich nicht mehr verheimlichen und buchhalterisch Umschichten und verbergen lässt.


    Ich gehe derzeit davon aus dass der nächste Zusammenbruch vor der Tür steht und eintritt ohne vorher zu klingeln. Und 2009 wird dagegen wohl ein Kindergeburtstag gewesen sein - nicht zuletzt deswegen weil die damaligen Folgen einfach verschleppt statt aufgearbeitet wurden.

    ich frag mich ob in so einem Fall bei uns in DE der Zivilschutz / Katastrophenschutz dann auch so gut funktionier wie

    bei unseren Nachbarn in der Schweiz


    Die Frage bleibt nun noch offen ob unser Zivilschutz in Wirklichkeit so gut funktioniert wie im Film....

    Wann wurde die Schweiz von Österreich annektiert?


    Und ich hab gehofft du sagst „Breitbart“.

    Jetzt geht's leicht OT... :P


    Die Schweiz, damals noch nicht so benannt, war von den Habsburgern annektiert. Kurzfassung: Grillabend am Rütli, Habsburger rausgeworfen, seit 1291 unabhängig....


    Hünenberg im Kanton Zug ist übrigens bekannt für niedrige Steuern....