Beiträge von Jaws

    Wenn ich aber mich entscheiden müsste, ob meine Kinder gar nicht mehr kommen, oder dass sie durch ihr Kommen mich gefährden...

    dann lieber noch ein paar mal unter gefährlichen Umständen treffen, als dass sie mich irgendwann auf dem Friedhof besuchen, und sich nicht mehr an mein Gesicht erinnern.

    Und dabei stellt sich dann auch eine (philosophische) Frage welche jede*r für sich beantworten kann oder soll:

    Was ist Leben? Ist es ein Morgens aufstehen - essen - Abends schlafen gehen und in stehter Angst zu sein dass das Leben (wie in den meisten mit bekannten Fällen) tödlich endet oder ist da doch eventuell mehr was das Leben ansich ausmacht?

    Ich habe für mich diese Frage schon länger beantwortet.

    Anomen


    Da ich es letztes Frühjahr und dann wieder im Herbst / Winter erlebt habe dass Material - Nachschub teils nur erschwert zu bekommen ist habe ich meinen Materialvorrat aufgestockt um Lieferengpässe ausgleichen zu können. So halte ich auch mit Verbrauchs- und Wunschmaterial im Preppingbereich.


    Eine versteckte Inflation durch eine reale oder künstlich erzeugte Materialknappheit würde ich nicht ausschliessen wollen. Mit Corönchen lässt sich vieles rechtfertigen, aber das Virus wird auch gerne mal als Ausrede herangeholt.

    Andere Anekdote eines Kollegen, der als Sanitär arbeitet.

    Auf einer Baustelle hat ein Elektriker es fertig gebracht, aus Unachtsamkeit den Leiter statt die Erdung an die Wasserrohre anzuschliessen. Als mein Kollege später die Armaturen im Badezimmer anbringen wollte, hatte er auch eine riesen Portion Glück.

    Dummerweise hatte er durch den Strom eine heftige Zuckung und die landete ein Stockwerk tiefer im Gesicht des Elektrikers.

    Erinnert mich daran als ein Kunde anrief weil seine Druckmaschine nicht lief. Als Techniker wurde mir der Auftrag zuteil. Sicherungen kontrolliert, alles gut. Maschine angefasst und einen Meter weiter hinten auf dem Hintern gelanded. Der Kunde hat sich ein Verlängerungskabel "gebastelt" und dabei eines der stromführenden Kabel mit der Erdung verwechselt. Geflucht, den Kunden zusammengestaucht, Verlängerungskabel aus dem Wagen geholt und bewiesen dass die Maschine läuft und sein Talent als Stromer Mist ist.

    Um 180° hat sich nichts gedreht. Das Arbeiten wurde komplizierter mit dem ganzen Homeoffice - Gedöns. Entscheidungen welche vor Ort innert einer Viertelstunde getroffen werden können ziehen sich teils extrem in die Länge. Mehr als einmal habe ich Stunden vor dem Bildschirm verbracht bis endlich alle Beteiligten die Mails und Fotos gesehen haben, ihre Meinung geäussert und gemerkt haben dass es eben doch einer anderer Lösung bedarf. Ein Zeitaufwand den ich niemanden in Rechnung stellen konnte.... Man kann eben nicht alles per Internet besprechen. Teilweise war auch die Materialbeschaffung etwas grenzwertig da entweder nicht alles geliefert werden konnte oder durch die ganzen Massnahmen bei den Lieferanten einen grösseren Zeitaufwand benötigten.

    Im Freundeskreis hatte ich einen Problemfall wegen der ganzen Kontaktbeschränkung. Einer meiner Freunde hat die aufgezwungene Isolation und das fehlende Sozialleben so sehr gestresst dass er mit einem Herzinfarkt im Spital gelandet ist. Freunde welche in der Gastronomie tätig sind kommen psychisch und finanziell an ihre Grenzen, trotz Kurzarbeitergeld oder Ausgleichszahlungen durch den Bund. Generell stelle ich fest dass sehr viele Leute am Anschlag laufen. Das Agressionspotential steigt, die Leute wereden immer dünnhäutiger.

    Immerhin hatte das tödlichste Virus der Geschichte auch sein Gutes. Meine Vorräte sind auf sehr hohem Niveau, auch diejenigen innerhalb der Gruppe. Obwohl die Gruppe schon vorher einen sehr guten Zusammenhalt hatte ist diese nochmals zusammengewachsen. Einige Projekte gingen vorwärts und speziell seit Frühjahr 2020 haben sich endlich SHTF - Abläufe etabliert welche vorher nur in der Theorie mal besprochen wurden.

    Ansonsten: Das Motto "Don't argue with idiots" macht zunehmend Sinn.

    Hallo zusammen,

    mal eine blöde Frage, gibt es (hier) tatsächlich Leute die ihre Deckenlampe vom Elektriker anschließen lassen (beim Herd kann ichs noch verstehen, wobei das auch keine Hexerei ist)?
    Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen.

    Bis vor einigen Jahren war es in der Schweiz noch Vorschrift sowas durch einen Elektriker machen zu lassen, für Glühbirnen ect war es sogar eine Empfehlung.


    Hat nur nicht so viele interessiert...

    Deshalb reicht sauscharf für mich es muss nicht superdupermegascharf sein.


    Als Hobby kann ich das vom Verstand nachvollziehen, als Mehrwertlieferant für mich selber nicht. Ich finde keine praktische Anwendung wo superdupermegascharf brauche.


    Hört sich für eingefleischte Messerfans vermutlich dämlich-ketzerisch an, ist aber so.

    Das ist absolut nicht ketzerisch, ist einfach nur realistisch gesehen. Im Alltag und bei 99% aller Fälle reicht ein normalscharfes Messer völlig. die restlichen 1% gehen dann unter Besessenheit und Challenge ob man das Superscharfe nicht doch noch hinkriegt, dazu kommt noch Spass an der Freude.


    Der Schleifwinkel am Messer oder Schneidewerkzeug entscheidet neben den von Nudnik erwähnten Punkten auch noch über die STandfestigkeit einer Klinge. Kommt eben immer darauf an was man mit einer Klinge anstellen will. Operationen mit einer Axt sind zwar ebenso möglich wie einen Baum fällen mit einem Skalpell, wenn auch etwas suboptimal.

    Dass einem Fetischisten ein Elektro - Messerschleifer min nicht einstellbaren Winkel nicht ausreicht ist ja irgendwie klar. Auch ich brauche da mehr Freiheiten.
    ABER:

    Wenn die Winkel und die erreichte Schärfe für @Bärti passen dann ist ja alles in Ordnung. Das muss man jetzt nicht kurz- und kleindiskutieren.


    Noch etwas zum Preis:
    Auch ich hatte in meiner Vergangenheit schon diverse elektrische Schärfgeräte gekauft und ausprobiert - meist relativ günstig, beinahe alle Schrott. Wenn ich nun all diese Ausgaben zusammenrechne ist Bärti's Anschaffung recht günstig - da habe ich alles in allem mehr Kohle rausgehauen. Man merke sich: Billig gekauft ist meist mehrmals gekauft. Besonders wenn man noch die ruinierten Messer dazunimmt.


    Ich finde das Handschleifen jetzt einfach geil und entspannend. Andere nutzen ihre Zeit eben gerne für andere Dinge und sind mit dem Ergebnis einer Maschine absolut zufrieden. Und genau so soll das auch sein.

    Ja echt, das pro Bett notwendige Personal von bis zu 5 Pflegekräften wächst schließlich auf Bäumen - wie konnten wir die Ernte letzten Herbst nur übersehen :speak_no_evil_monkey:

    Stimmt... statt Klatschen einen vernünftigen Betrag im Lohntütchen und wir hätte sie viel besser gefunden.

    Werkzeuge schärfen war ein Teil meiner Ausbildung, Teils mit Maschinen, teils von Hand.
    Wichtig ist nur: Nicht hetzen lassen, keinen Stress. Beides führt nur dazu dass entweder die Klinge oder schlimmer ein Körperteil Schaden nimmt.

    Das Andere ist: Üben, üben, üben. Nicht entmutigen lassen wenn es auch nach dem vierten Anlauf nicht klappt. Irgenwann hat man den Dreh raus und wird mit einer scharfen Klinge belohnt.


    Manchmal hat Klingen schärfen mit dem Stein ja auch was beruhigendes.

    Ich war mal in Bad Water im Death Valley, -85m. Ist dort ausgeschildert als tiefster mit dem Auto erreichbarer Punkt Nordamerikas. Die geografisch tiefste Stelle ist da noch ein paar km weg, aber da geht der Amerikaner nicht hin, weil keine Piste hinführt und es meistens auch zu warm ist, für einen Spaziergang (im Sommer bleibt es selbst nachts oft über 40°C).

    Kenne ich, war auch schon dort. Nasse Füsse? Fehlanzeige


    Ansonsten sind 450MüM im Schnitt meist nur an Regentagen nass. Und 2050 bin ich weit über 80.... Waterworld werde ich wohl nicht mehr erleben.

    Hmmm....


    Nur ein kleiner Erfahrungsbericht.

    Bei meinem in Van Nuys Kalifornien gebauten V8 war die Klima mangels R12 für mehrere Jahre ausser Betrieb. Als ich den Wagen vor 9 Jahren übernahm liess ich bei meiner KFZ - Werkstätte die Klima prüfen und dann mit R134 befüllen (Mein Mechaniker hat ausreichend Erfahrung diesbezüglich, für die Gesetzesreiter: Er hat auch die erforderlichen Prüfungen und Lizenzen). Die Klima hat arbeitet bis heute zuverlässig und macht genau das was sie soll.
    Für meinem anderen V8 aus Flint Michigan habe ich einen neuen Klimakompressor bestellt. Interessant war der Aufkleber: For R12 and R134 use.

    Das R134 wurde schon Jahre zuvor in ein amerikanisches Modell anstelle des R12 eingefüllt. Der Hintergrund war dass der Besitzer des Fahrzeuges statt 2000.-- für eine neue Klima auszugeben sich sagte er wolle erst versuchen ob es nicht geht - wenn die bestehende dann wegen des "neuen" Gases aufgibt kann man sie immernoch wechseln. Hatte funktioniert.


    Aber Achtung: Ich habe diese Befüllung nur gemacht weil ein Erfahrungswert vorhanden war. Ich würde es auch auf GAR KEINEN FALL bei einem anderen Fahrzeug als bei einem alten Amerikaner versuchen. Da wäre mir das Risiko zu gross. Die alten Ami - Klimas sind irgendwie einfach so gebaut dass sie wohl beinahe alles schlucken...

    Bei mir läuft ebenfalls Sommer wie Winter die Klimaanlage im Auto. Und gerade wenn es kälter ist, habe ich die Sitzheizung sehr zu schätzen gelernt. Ich muss das Auto nicht auf 30°C hochbollern, um mich im Auto wohl zu fühlen. 😊

    Sowas nennt sich auch "Altersbequemlichkeit"

    Ein Kunde hats bei mir versucht mit einem Antwort-Email, wo man selbst nach 5 mal lesen noch immer nicht weiß ob er mein Mail nicht verstanden hat oder wirklich so doof ist. Das grenzt dann schon an ein medizinisches Wunder wie jemand ohne Hirn so lange überleben konnte.

    Amöben und Quallen schaffen das schon 'ne ganze Weile...


    Duck und weg