Beiträge von Jaws

    Nun, als Deutschland eine Lieferung in die Schweiz blockierte haben die Deutschen auch nicht gejammert. Und die Bestellung wurde vor dem Exportstop aufgegeben.

    Jetzt macht das Selbe eben jemand mit den Deutschen - und schon ist es Blasphemie.


    Doof wenn es einen selber erwischt. :evil:

    Ich denke es stellt sich auch eine andere Frage:


    Bist Du für die Gesellschaft so immens wichtig dass in einer Zeit, in der man flüchten muss, auch wirklich explizit jemand nach Dir sucht?

    In solchen Zeiten (welche wir hoffentlich niemals erleben müssen) haben die Behörden wohl ganz andere Probleme als einer Nase hinterher zu jagen die weder Spezialistenwissen noch Kohle hergibt.


    Nur so ein Gedanke

    Auch wenn ich die Bedenken von AndreasH bezüglich eines Aufenthaltes beim Arzt in Zeiten von Corona teile:


    Am Wochenende eine Büchse passierte Tomaten (MHD 08.2019) zu Sauce verkocht und eine Tafel Schokolade (MHD 11.2018) einverleibt. Keine Beschwerden, denke das Zeugs ist den normalen weg durch den Verdauungstrakt gegangen.


    Die Tomaten rochen völlig normal, sahen normal aus und beim Zungentest war auch nichts anders als sonst.

    Die Schokolade ebenso, das Einzige war dass sie einfach steinhart geworden ist - abbeissen war nicht, da musste ich mit dem Messer abschaben.


    Wichtig ist einfach immer die optische Prüfung, Geruchs- und Zungentest. Dazu noch etwas Vernunft bezüglich des Lebensmittels, da sind manche etwas heikler zu handhaben als andere.

    Mein vorhergehendes Schlaf - Setup hatte auch einen -17C Schlafsack drin. Super bequem, super warm - und leider super grosses Packmass und super schwer.... Ich war da locker mal bei beinahe 6Kg. Ohne Tarp oder Zelt.


    Ich liebe den Schlafsack, aber für ein Flucht - Szenario musste ich was anderes zusammenstellen. Vor allem wenn das KFZ stehen bleiben muss. Und in Regionen wo -17C herrschen bewege ich mich eher selten.


    Das neue Setup hat nun einen leichten Schlafsack der "nur" bis -8C geht, dazu einen sehr leichten Sommerschlafsack - Gewicht halbiert, ebenso das Packmass. Dafür Ist nun auch ein einfaches Zelt mit dabei, welches mehr Schutz vor Wind und Wetter bietet. Und unterm Strich habe ich rund 1Kg eingespart bei etwas mehr Luxus. Ein Zelt auf der Flucht betrachte ich als Luxus. Ein Tarp habe ich trotzdem auch dabei, das dient sowohl als Backup, vergrössertes Vorzelt oder auch als dritte Aussenhaut für's Zelt.


    Hin und wieder muss man einfach etwas herumexperimentieren um ein ideales Setup zu erhalten, hin und wieder verlässt eben auch ein Goldstück die Börse.

    Ich habe keine Ahnung bei was für Temperaturen Legosteine weich werden, allerdings bitte bedenke es dreihundertfünzigmillionenachthundertneunundsiebzigtausendvierhundertundeinundzwanzig verschiedene Kunststoffe, mit ebensovielen Eigenschaften.

    Das mit den Legosteinen lässt sich beantworten... bei 80 - 100C wird ABS weich:


    https://de.wikipedia.org/wiki/…Butadien-Styrol-Copolymer

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lego


    Duck und weg... :evil:

    Avesjünger


    Dann hau' einfach mal die ungefragt verwendeten Zitate von uns hier rein - dann sehen wir wenigstens in welchem Teil unseres Forums sich die Dame bewegt.

    Da es sich ja um unseren eigenen Beiträge handelt verstösst Du damit auch gegen keine Forenregeln.

    Henning


    Eine mögliche Einigung steht durchaus im Vordergrund sollte es zu Problemen kommen. Da ist mein Vermieter durchaus für Überraschungen gut - in beide Richtungen. Trotzdem ist es immer gut einen Plan B oder gar C zu haben und sich nicht nur auf eine Möglichkeit zu verlassen.


    Bis jetzt weiss noch keiner mit Bestimmtheit wie sich die Geschichte entwickeln wird. Kann leicht sein dass wir in 2 oder 3 Monaten diesen Thread bzw. diese Art Threads lesen und ob unserer eigenen Beiträge schmunzeln. Das wäre mir sogar recht und ich würde mich freuen zuviel vorbereitet zu haben. Aber es kann eben auch ganz anders kommen als wir uns das derzeit vorstellen können - dann werden wir eventuell feststellen dass unsere Vorbereitungen unzureichend waren. Aber wissen was Sache ist werden wir erst wenn es vorbei ist oder doch einen SHTF - Fall haben. Und dafür sind wir ja Prepper, damit wir einen hoffentlich nicht eintretenden Fall etwas abmildern können.

    epwin


    Immerhin hat der Schweizer Franken schon 2 Weltkriege überlebt und wurde bisher nicht durch den Euro ersetzt. Das mit der Insel der Glückseligkeit ist sowieso so eine Sache - die dürfte derzeit entweder sehr schwer zu finden sein und wenn werden wohl die Reisebeschränkungen uns daran hindern diese zu überfüllen....

    1. Richtigen Zeitpunkt zum Handeln erkennen - ist das möglich?


    Jaein. In Bezug auf Covid-19 habe ich die Berichte aus China aufmerksam verfolgt, spätestens als es in Italien losging, hier alles als "Schnupfen" abgetan und belächelt wurde habe ich noch einen vernünftigen Einkauf für die PSA getätigt - ohne Hamstern. Da ich meine persönlichen Kontakte zu den Mitmenschen auch im Beruf sehr gut steuern und reduzieren kann sollte es eine Weile ausreichend sein. Sicherlich haben auch die Gastgeschenke eines Freundes in Form von mehrfach verwendbaren 3M Halbmasken und einer Schachtel Einweghandschuhe geholfen - er wurde zu Beginn der Krise von seinem Chef angewiesen das Zeug zu entsorgen da es sowieso niemand brauchen würde. Nun ja.... Kein Kommentar...

    Ich denke das was wir wirklich machen können ist laufend die Situation zu beobachten und versuchen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Idealerweise ist man der Masse immer ein bis zwei Schritte voraus. Vielleicht hat man dabei etwas voreilig entschieden -- ist aber immernoch besser als "nur" hintennach zu hinken.



    2. Bug-in oder Bug-out?


    Auch wieder in Bezug auf Covid-19 halte ich derzeit einen Bug-in für die sicherere Variante da ich zu Hause die hygienischen Verhältnisse unter Kontrolle habe. Allerdings sieht die Sachlage für Mieter anders aus als für Eigentümer. Habe ich kein Einkommen mehr bin ich irgendwann auf die Gutmenschlichkeit meines Vermieters angewiesen. Also bereite ich für den Notfall schon mal einen Bug-out vor, immer in der Hoffnung dass dies bis zum Ende der Corona-Krise nicht gebraucht wird. Nachher alles wieder wegräumen geht immer.



    3. Sicherer Ort?


    Vorhanden, die Herausforderung wird sein einen "Umzug" bei kontrollierten Ausgangssperren zu vollziehen.



    4. Fluchtfahrzeug?


    Werden regelmässig gewartet und teilweise auch täglich benutzt, sind aber als solche nicht erkennbar. Also nix mit Landi oder REO im MadMax-Style (obwohl ich beide Fahrzeuge geil finde). Ich setze da eher auf Understatement, es müssen nicht unbedingt 3000km in 24 Stunden zurückgelegt werden, oft werden wohl auch 100km ausreichend sein. Zudem sind in meiner Umgebung die Fahrzeuge schon bekannt und werden nicht weiter beachtet - also stehen die Chancen gut wenigstens aus der näheren Umgebung unbehelligt rauszukommen.



    5. Lone Wulf oder Service-to / with-others?


    Kommt auch auf die "Other's" an. Das wird wohl auch eine situationsbedingte Entscheidung werden.

    Nun, ich empfinde die derzeitige Situation irgendwo zwischen Surreal und faszinierend.


    Als Prepper hat man sich ja irgendwie auf ein Szenario oder auch mehrere vorbereitet. Ich für meine Person immer in der Hoffnung dass es nie gebraucht wird und eines Tages wie vieles von mir einfach entsorgt wird. Ich mache derzeit gerade die Erfahrung dass es mit der Hoffnung wohl nicht ganz hin haut und wohl bisher ein Teil der Szenarien auf die man sich vorbereitet hat wohl eintreffen - fühlt sich surreal an.

    Die Faszination besteht darin zu sehen dass wohl nicht alle Gedankengänge so falsch waren - so unter uns, ich könnte darauf verzichten. Auch die Frage "wie entwickelt sich das noch" übt zugegebenermassen eine gewisse Faszination aus.


    Mittendrin und nicht nur dabei - dieser Werbeslogan gewinnt diese Tage an neuer Bedeutung. Gebraucht hätte ich es zwar nicht. Panik aber schiebe ich auch nicht. Irgendwie Surreal eben das Ganze.

    Eigentlich der absolute Wahnsinn...


    Ich habe heute meine normalen Wocheneinkäufe getätigt, konnte leider nicht wie gewohnt am Donnerstag oder Freitag. Ich würde ja auch nichts sagen wenn ich in der Stadt leben würde. Oder im Krisengebiet wo nur alle Schaltjahre mal ein LKW mit Nachschub kommt.


    Nun, so ziemlich die Hälfte der Regale waren leer. Nix mehr Milch, Fleisch, Konserven. WC-Papier sowieso nicht, Die TK Abteilung leergeräumt. Nur das Veggie- und Vegan-Zeugs wollte wohl niemand.


    Ohne Jemandem zu Nahe treten zu wollen - aber ich kann mir seit heute sehr gut vorstellen wie ein Einkaufsbummel in der DDR ausgesehen haben muss...

    Irgendwie waren es zT Pseudo-Maßnahmen wie in "Duck and Cover"....

    Im Nachhinein betrachtet hatten die verantwortlichen Behörden keinerlei Plan bzw Ahnung, wie den Folgen der Reaktorkatastrophe zu begegnen gewesen wäre....



    Grüsse vom Toni

    Und ewig grüsst das Murmeltier.....


    Duck und weg

    frieder59


    Wobei damals auch die Zeiten Punkto Vorratshaltung etwas andere waren. Kluger Rat - Notvorrat war völlig normal in der Schweiz, diese Devise wurde von der Regierung auch immer wieder gepredigt, ebenso war es völlig selbstverständlich und Vorschrift in jedem Haus einen Schutzkeller zu haben. Auch war bei meinen Eltern und Grosseltern die Zeit des Zweiten Weltkrieges und des Mangels in den ersten Nachkriegsjahren noch präsent, nur schon daher war immer für einige Tage Essen im Haus. Vor allem das mit dem Essen habe ich immer beibehalten.