Beiträge von Waldi

    Als Prepper kann sich tatsächlich ein gewisser Kenntnissrückstand zu aktuell immer noch nicht bzw. wieder lieferbaren Produkten einstellen.


    Mit sinnvollerweise genügend Vorrat und sinnvollerweise seltenen Einkäufen bleibt das engmaschige "Monitoring" lokaler Angebote aus. Das kann unter Umständen problematisch sein.

    In den alternativen Medien wird immer aggressiver das Nicht-Masken-Tragen propagiert.


    Vor allem stört mich, dass so wenig Grautöne akzeptiert werden. Es wird einem (also mir) einfach nicht zugebilligt, durchaus zum Teil system- und impfkritisch zu sein und trotzdem eine situationsgerechte und zeitlich befristete Maskenpflicht zu befürworten.


    Das ist bei mir durchaus so eine Art "Prepper-Denke": Ich habe ein paar Akkus mehr gebunkert, da ich einen Blackout nicht vollkommen ausschliessen kann. Ich nutze derzeit noch Masken, da ich von der relativen Ungefährlichkeit von Corona nicht vollkommen überzeugt bin.


    Gerade durch die Maskennutzung rückt die von früher lieb gewonnene Normalität wieder in greifbare Nähe. Noch etwas Durchhalten ist angesagt!

    Wer sich nicht auskennt,das nicht langfristig mit Vorratshaltung plant,haltbarmachen und lagern kann ect. wird "im Wald" eher nicht satt+glücklich sein

    Das ist doch alles kein Problem: "Wenn Burger King zu hat, gehe ich eben zu McDonalds!"*


    * Originalzitat eines mir bekannten Erwachsenen am Anfang der Coronakrose auf meine vorsichtigen Hinweise auf notwendige Nahrungsmittelvorsorge. Aufgrund weiterer Erlebnisse ist mir heute bewusst, dass er das damals ernst gemeint hat.

    Dazu empfehle ich das Buch "Feed - Viruszone".

    Ein sehr empfehlenswertes Buch.

    Die Erzählweise wirkte auf mich "authentisch" und die Überlegungen an einigen Stellen überaus tiefgründig. Das ist kein Buch zur kurzweiligen Zombieablenkung, sondern zum Eintauchen in die Materie.

    Ich bin so begeistert, da ich am Anfang nur die "seicht" wirkende Oberfläche mitbekommen habe und mehrere Anläufe brauchte überhaupt weiterzulesen. Dann entwickelte es sich ...

    Das gibt's als kostenloses Hörbuch auf Youtube.

    Ich denk öftermal darüber nach ob ich mit der P Halbmaske mit Ventil unsozial meiner Umgebung gegenüber auftretet

    Meine Vermutung bzw. Erfahrung: Die überwiegende Mehrheit kennt und interessiert sich für die Zusammenhänge mit oder ohne Ventil nicht.


    Es war und ist kaum Situationsbewusstsein vorhanden. Bis zur Corona-Krise hatte ich wirklich noch angenommen, dass es viel mehr Menschen gibt, die sich gerade in höchstpersönlichen Gesundheitsfragen aktiv informieren. Fehlanzeige! Diese Erfahrung trifft in meinem Umfeld nach wie vor leider auch auf viel zu viele Einsatzkräfte zu.


    Erst wenn es behördliche Anweisungen gibt, wird gehandelt; dann wird das aber auch ohne Hinterfragen durchgezogen. Ich bin mir nun sicher, dass die Warnungen "Tiere zum Trocknen nicht in die Mikrowelle geben!" tatsächlich einigen Hamstern das Leben gerettet hat. [OHNE SMILEY]


    Noch etwas: Wissen, sich Gedanken machen und Situationsbewusstsein sind für mich die ultimativen Überlebenswerkzeuge in einer Krise. Also für den Kopf "preppen"!

    langfristige Schäden der Lunge:

    Da fühle ich mich in meiner nach wie vor kritischen Meinung zur Herdenimmunität bestätigt.

    Zudem gehen mir auch ggf. erst viel später zu entdeckende Schäden bei den "problem- und symptomlosen" Verläufen nicht wirklich aus dem Sinn.

    Ich habe mir angewöhnt, den Brotbackautomaten die ersten zehn Minuten nie unbeaufsichtigt zu lassen.


    Sollte in der Mischung zu wenig Wasser sein, kann das Knetwerk bzw. der Motor überlasten. Sollte zu viel Wasser drin sein, spritz das in dem Gerät herum.


    Trotz wahrscheinlich vorhandener Sicherheitsfunktionen gehe ich auf Nummer sicher. Eine unbeaufsichtigte Überlastung, Überhitzung oder gar Kurzschluss muss nicht sein.

    Nebenbei versuche ich mich trotz „Hausarrest“ gesund und fit zu halten. In den nächsten Wochen will ich es vermeiden, ernsthaft krank zu werden. Ein Krankenhaus will ich nur von außen sehen ... 😄

    Das dürfte jetzt für alle ein ziemlich zentraler Punkt sein.

    Es darf auch jenseits der Corona-Ebene wirklich nichts schief gehen. Ein vor Corona-Zeiten relativ harmloser häuslicher Unfall mit notwendigem Arzt- oder gar Krankenhausbesuch bedeutet in kommender Zeit fast schon russisches Roulette.

    So sieht es aus. Früher oder später muss da wohl jeder von uns durch. Bekommt man dann ein Problem ist es gut, wenn freie Kapazitäten in der Intensivmedizin zur Verfügung stehen. Eine explosionsartige Ausbreitung würde das medizinische System überfordern. Die Maßnahmen sind daher allesamt sinnvoll.

    Für das eigene "Prepper-Mindset" interessant.


    In der unten aufgeführten, für mich gut nachvollziehbaren Berechnung kommt der Autor sinngemäß zu folgendem Fazit:


    "Flattening the Curve", also das Ziel die Infektion lediglich Herauszögern anstatt Einzudämmen ist eine tödliche Täuschung.

    Es gibt wohl ein krasses Missverhältnis zwischen verfügbaren Intensivbetten und der Entlastung durch eine abgeflachte Kurve. Vielmehr muss das Ziel aller Maßnahmen nach wie vor die konsequente Eindämmung sein.


    "For some reason, Western countries refused to learn the lesson. Italy thought they could get away with letting the virus spread, until their hospitals collapsed under the load, and older people or those with a history of cancer, organ transplants or diabetes were excluded from access to critical care. The US, UK and Germany are not yet at this point: they try to “flatten the curve” by implementing ineffective or half hearted measures that are only meant to slow down the spread of the disease, instead of containing it."


    https://medium.com/@joschabach…dly-delusion-eea324fe9727

    In den letzten Wochen habe ich Unbedarften bzw. "Verharmlosern" gegenüber durchaus drastisch argumentiert, um sie zur selbstständigen Information und Vorbereitung zu animieren.


    Jetzt wo die Welle ankommt und zunehmend mehr merken was los ist, bin ich Dritten gegenüber wesentlich beruhigender und versuche die Panik herauszunehmen. Das jedoch nicht ohne konkrete Hilfestellung anzubieten.

    Kurzum: Die frühe konstruktive Alarmstimmung fand ich bei mir und andern zum Teil hilfreich. Der sich jetzt bei vielen einstellenden späten und unkonstruktiven Panik gilt es für mich und hoffentlich auch andere unbedingt entgegenzuwirken.

    Panik in den unmittelbar bevorstehenden Phasen kann schlimmere Konsequenzen als das Virus haben.

    Bleibt unpanisch und gesund!

    Im Tagestakt kommen immer realistischere und damit beunruhigendere Meldungen.


    Charité-Chefvirologe Christan Drosten: "Im Herbst wird es kritisch":

    "Wir müssen jetzt mit Hochdruck mehr Kapazitäten an Intensivbetten schaffen, sonst wird es zu schwierigen Entscheidungen kommen"


    Quelle: https://www.focus.de/gesundhei…m-herbst_id_11576018.html


    Damit hat sich die Beruhigungspille "Im Sommer hört die Infektionswelle auf" zumindest relativiert.


    Bundesweite Schulschließungen jetzt! Bundesweiter Ausbau von Intensivbettplätzen jetzt!

    Aufgrund der zu beobachtenden irrationalen Handlungen denke ich manchmal ernsthaft, dass das alles so eine Art "Versteckte Kamera" ist, oder dass ich völlig unnormal bin.

    Hallo Matrix, ich habe kapiert, dass ich in Dir bin! Du kannst die Menschen wieder etwas rationaler und für mich realistischer Handeln lassen. Das macht mir viel mehr Spaß!

    ich denke das mit und nach Corona ein völlig neues, besser funktionierendes und vor allem leistungsfähiges Pandemiekonzept heraus hervorgehen wird.

    Das hoffe ich ebenso.

    Die Hoffnung auf eine nebulös bessere Zukunft sollte uns allerdings nicht davon abhalten, momentane Probleme und Fehlentwicklungen zu benennen. Ein guter Schritt wäre es, die bereits zur genüge guten Pandemiekonzepte der Vergangenheit auch umzusetzen!

    Wir stehen am Beginn einer weltweiten Gesundheits- UND Versorgungs- UND Finanznotlage.

    Aus meiner Sicht ist es z. B. sowohl medizinisch wie auch wirtschaftlich nicht vertretbar eine Schulschließung herauszuzögern. Notkrankenhäuser müssten jetzt errichtet und notfallmäßig intensivmedizinische Technik jetzt hergestellt werden. Tausende freiwillige Einsatzkräfte hätten gut zu tun, anstatt zu warten und zu hoffen.

    Ich sehe das alles nicht so positiv.

    Es geht erst los.

    Wir stehen am Beginn einer weltweiten Gesundheits- UND Versorgungs- UND Finanznotlage.

    Bleiben wir nur bei der Versorgung und nur bei Behörden und Organisationen der Kritischen Infrastruktur:

    Ein überwältigender Teil der technischen Ausstattung ist "Made in China". Der Versorgungsstrom ist abgerissen. Selbst wenn einige Geräte alternativ beschafft werden könnten, wird z. B. irgendwann eine sich als wichtig herausstellende Dichtung nicht mehr verfügbar sein. Bei den bisherigen problemlosen Erfahrungen und der jetzigen neuen Lage ist für diesen "Kleinkram" nur wenig Bewusstsein vorhanden.

    Der Gedankengang vieler Entscheider, die es eigentlich besser wissen müssten, ist immer noch "Strom kommt aus der Steckdose und Ersatzteile aus dem Baumarkt".

    Sobald in meiner Gegend Halli Galli ist gehen wir erstmal nicht mehr unter Leute.

    Genau das ist das Erfolgsgeheimnis des COVID-19-Erregers!

    Trotz eigentlich besserer Kenntnis orientiert sich die "Verhältnismäßigkeit" nach dem AKTUELLEN Stand der schwer Erkrankten und Toten im UNMITTELBAREN Umfeld.