Beiträge von Waldi

    Im Gegensatz zu anderen Smartphones (z. B. Ulefone) kann ich das BV 5900 im Auto auf der heißen Armatur über Stunden als Navi laufen lassen. Andere schalten alsbald wegen Hitze aus.


    Ein Kamerad hat mir nach einem Brandeinsatz sein verschrumpeltes "normales" Smartphone (keine Ahnung welche Marke) und das völlig intakte Blackview 5900 gezeigt. Beide hatten die gleichen Bedingungen unter Hitze.


    Grundsätzlich benutze ich eher günstige Outdoorsmartphones unter 200 Euro, die bei Verlust oder Zerstörung einfach neu gekauft werden. Meine alten Blackviews gehen alle noch, sind aber nicht mehr up to date und unsicher.

    So unterschiedlich können Erfahrungen sein: Mit der Marke "Blackview" habe ich die letzten Jahre bei rauer Nutzung überaus gute Erfahrung gemacht. Das gilt ebenso für meinen Familien- und Kollegenkreis.


    Früher nutze ich (und einige Kameraden) das BV 6000, heute u. a. das BV 5900. Aus Erfahrung: Blackview scheint z. B. im Gegensatz zu anderen Outdoorsmartphones ziemlich hitzeunempflindlich zu sein.


    Die BV 5900 bekamen seit Kauf vor über einem Jahr schon einige Firmwareupdates und sind z. B. auch auf Android 10 (wohl auch 11) und die aktuelle Version von Lineage OS updatebar. Die Strahlungswerte (SAR) sind wohl auch top.


    Jetzt lese ich mich schon wie ein "Blackview-Vertreter". ;-)


    Kurzum: Als ein Neukauf für mehrere Outdoorsmartphone anstand habe ich tatsächlich zielgerichtet wieder zu "Blackview" gegriffen und es bisher nicht bereut!

    Selbst wenns ne Million Euro Gage pro Jahr gäbe ist es kaum möglich, die Ausbildungsinhalte von 3 Jahren in 12 Monaten durchzuboxen.

    Da stimme ich Lunatiks voll zu.


    Allerdings scheint auch hier wieder der klassische Fehler bei Entscheidungen in kritischen Situationen gemacht zu werden: Es wird nahezu ausschließlich auf kurzfristig sichtbare Ergebnisse fokussiert.


    Wir werden also (leider erst) in einigen Jahren feststellen, dass man hätte doch schon 2020 mit dem massiven Ausbau und der Unterstützung von Pflegeberufen beginnen können. Und so weiter ...

    Preppen ist auch eher die stationäre Tätigkeit wo man sich hauptsächlich darum kümmert, dass genug Vorräte da sind.


    Survival ist halt eher mit Üben von Skills verbunden.

    Das ist spannend, für mich ist das zumindest begrifflich anders: An erster Stelle kommt für mich das "Preppen" von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Diese Güter im Kopf können auch schwer gestohlen werden.


    Es ist sicher eine Sache der Definition, ich grenze das nicht so ab.


    Ein weiteres Element: Ich übe regelmäßig alternative Techniken um auch beim Wegfall von Internet und Strom bestimmte Probleme lösen zu können. Z. B. Ziel finden ohne Navi mit Karte. Nachrichten übermitteln mit Papier und Stift usw.

    Ein Element ist, dass ich mir zu relativ festen Terminen zwei mal im Jahr meine "am Mann" und im Auto ständig mitgeführten Materialien ansehe, pflege und ausprobiere.


    Ich bin jedes Mal überrascht, wie überrascht ich bin was ich alles habe. ;-)

    Und obendrauf laufen wir hier mit Funkweckern der FW rum, die Dinger haben nichtmal einen " Feldstärkealarm" - man merkt also nicht wenn das Ding im Funkloch ist ! Und die Funklöcher gibts hier reichlich,trotz pottebener Topographie.

    Bei der Analyse der Warn- bzw. Alarmierungsmöglichkeiten ist es sicher hilfreich, strikt zwischen Warnung der Bevölkerung und Alarmierung der Einsatzkräfte zu differenzieren.


    Mein Funkmeldeempfänger (Swissphone) zeigt und tönt glücklicherweise wenn er außerhalb des Funkbereichs ist.


    Apropos Blackout: Jede Einsatzkraft sollte VORHER klare Anweisungen haben wie sie sich im Fall eines fehlenden Kontakts zur eigenen Organisation verhalten sollte.


    Das gab es lobenswerterweise bei mir bereits zur Jahrhundertflut 2002. Anweisung: Falls kein Kontakt zu Führungskräften der eigenen Organisation zustande kommt oder nach der Alarmierung eine Anfahrt unmöglich ist, sollte man sich der nächsterreichbaren BOS zur Verfügung stellen und dort helfen. Das hat bei mir sehr gut funktioniert. So habe ich als THWler zwei Tage bei der Polizei geholfen ehe ich wieder meinen Ortsverband bzw. meine Einheit erreichen konnte.

    Ich bezweifle allerdings, dass da die Alarmierung über die bürokratischen Wege schnell genug ankommt. Da dürften die diversen Internet-Quasselbuden und reguläre Publikumsmedien vermutlich schneller sein als die zentrale Entscheidung, Sirenen oder Warn-Apps zu aktivieren.

    Bei den Ergebnissen des Warntages sollte man sich allmählich überlegen, ob es nicht zielführender ist, auf das Umkippen eines mobil mitgeführten Kanarienvogels zu setzen. Man könnte das Tier z. B. "Nina" nennen. ;-)

    Hallo Tom,


    am liebsten hätte ich jetzt jeden Deiner Absätze zitiert und darunter "Das sehe ich zu 100 % genauso!" geschrieben.


    Ich kann nur ergänzen, dass bei den mir bekannten ehrenamtlichen Einsatzkräften der Unmut und die Enttäuschung über den Warntag zum Teil recht groß ist.


    Immer wieder gab und gibt es Erlebnisse bei denen das eigene ehrenamtliche Engagement mit den Arbeitsergebnissen der hauptamtlichen Steuergeldempfänger verglichen wird. Der gestrige Warntag hat da nicht unbedingt Pluspunkte für die Beamt(inn)en ergeben. Ob das verdient oder unverdient ist, spielt für diesen Effekt (leider) keine Rolle.


    Auch ich selbst fühle mich als ehrenamtliche Einsatzkraft wesentlich motivierter und wertgeschätzter, wenn ich auf ein Grundgerüst mit hauptamtliche Mitarbeiter(inne)n setzen kann, die sich für die gemeinsame Sache engagieren und kompetent handeln.

    Da wir aber sehr viel Radio hören waren wir trotzallem Informiert.

    Da muss ich doch noch einmal nachhaken: Hast Du tatsächlich im Radio die Verlesung einer offiziellen staatlichen Warnmeldung oder nur die heutige allgemeine Berichterstattung über den Warntag gehört?

    Bisher habe ich noch keinerlei Bestätigung für eine erfolgte offizielle staatliche Warnung und nachfolgender Entwarnung via Radio bzw. TV erhalten. So etwas beginnt meist mit "Achtung, Achtung! Sie hören im Anschluss eine Warnung des ...".

    Sirenen abmontiert, störanfällige Apps: das kann ich wenigstens nachvollziehen. Das jedoch für mich Erstaunlichste war, dass es nicht gelungen ist, Radio und Fernsehen zu einer bundesweiten (ggf. auch verspäteten) offiziellen Warnmeldung zu veranlassen.


    Ich habe systematisch nahezu alle deutschen Satelliten-TV-Sender und eine Vielzahl regionaler mitteldeutscher Radiosender von 10:45 bis 11:45 Uhr ohne Erfolg "gescannt".


    Die Laufbänder am unteren Bildschirmrand einiger weniger TV-Sender waren allesamt nur Hinweise der Sender zur bevorstehenden Probealarm-Meldung, aber eben nicht der erwartete offizielle Probealarm.

    Im Ernstfall hätte man auch bei Ausfall der Apps allein via TV und Radio viele (ältere) Menschen erreichen können.


    Die Stellungnahme des BMI: "Die Auslösung des Probealarms am heutigen "Warntag 2020" ist aufgrund eines technischen Problems fehlgeschlagen." finde ich angenehm ehrlich und zutreffend.

    Für mich macht es einen erheblichen Unterschied, ob eine Alarmierung verspätet oder überhaupt nicht erfolgte.


    Nicht nur in meinem Bekanntenkreis, sondern wohl auch in weiten Teilen des Landes hat keines der vielfältigen Alarmierungsmittel überhaupt und irgendwann eine entsprechende Meldung ausgegeben.


    Ich interpretiere dadurch hinein, dass nicht nur das Modulare Warnsystem (MoWaS) ein IT-Problem hatte, sondern auch sämtlich redundanten Ausfallsysteme versagten. Es hat also noch nicht einmal funktioniert z. B. eine uniformierte, mit Dienstausweis und Meldeblock versehene Streife als Melder zu einem Fernsehstudio zu entsenden.

    Nordsachsen: Hier gab es KEINERLEI ALARM! Keine Sirene, keine NINA-Meldung, keine Radiomeldungen oder TV-Laufbänder (TV via Satellit) oder anderen Infos. Kurzum: NICHTS!


    Eine Handvoll Sender und Internetseiten hatten von sich aus ein Laufband mit der Info über den Warntag und die bevorstehende Alarmierung. Das ist aber eben nicht die eigentliche Alarmierung gewesen.


    Das meine ich jetzt noch nicht einmal negativ: Dieser Warntag war zwar ein "Flop", aber eben auch eine gelungene Diagnosemöglichkeit für potentielle Probleme. Jetzt kann und muss gehandelt werden.

    Wir als "normale THW-Helfer" haben die Divera-App installiert

    https://www.divera247.com/

    Kannte ich noch nicht, interessant.


    Die Funkabdeckung meines Handys UND meines "Piepsers" (Funkmeldeempfängers) ist in meinem Wohnumfeld manchmal bei null. Falls ich dann auf eine Alarmierung längere Zeit nicht antworte, wird dann doch mal im THWin meine Festnetznummer rausgesucht. Das ist suboptimal.

    Als Prepper kann sich tatsächlich ein gewisser Kenntnissrückstand zu aktuell immer noch nicht bzw. wieder lieferbaren Produkten einstellen.


    Mit sinnvollerweise genügend Vorrat und sinnvollerweise seltenen Einkäufen bleibt das engmaschige "Monitoring" lokaler Angebote aus. Das kann unter Umständen problematisch sein.

    In den alternativen Medien wird immer aggressiver das Nicht-Masken-Tragen propagiert.


    Vor allem stört mich, dass so wenig Grautöne akzeptiert werden. Es wird einem (also mir) einfach nicht zugebilligt, durchaus zum Teil system- und impfkritisch zu sein und trotzdem eine situationsgerechte und zeitlich befristete Maskenpflicht zu befürworten.


    Das ist bei mir durchaus so eine Art "Prepper-Denke": Ich habe ein paar Akkus mehr gebunkert, da ich einen Blackout nicht vollkommen ausschliessen kann. Ich nutze derzeit noch Masken, da ich von der relativen Ungefährlichkeit von Corona nicht vollkommen überzeugt bin.


    Gerade durch die Maskennutzung rückt die von früher lieb gewonnene Normalität wieder in greifbare Nähe. Noch etwas Durchhalten ist angesagt!