Beiträge von WAY TO GO

    Das ist also quasi die Variante Finanzfrachter "Ever-Given" die nun droht den trüben KP-Marionetten-Suezkanal zu verstopfen?

    Irgendwie sind Firmen oder sonstige Konstrukte mit der Namensilbe "Ever" nicht so der Bringer, deucht mich als Laie :grinning_squinting_face::grinning_squinting_face:

    So eine Notfallbroschüre als Taschenkarte auf "Unkaputtbarpapier" wie die Bundeswehrtaschenkarten wäre doch auch eine Idee, oder? Kann man dieses Papier eigentlich irgendwo einigermaßen günstig kaufen?

    Kann man sich auch in jedem Copyshop günstig einlaminieren lassen.

    Alle meine Anleitungen für CB-Geräte, Antennenaufbau- bzw. Abstimmung sowie Q-Codes etc. sind so wasserfest gemacht.


    Aufbewahrungsbehälter für die Krisenvorsorgeausstattung kann man mit einem P-Touch Etikettiergerät gut lesbar anschreiben. Die Laminatbänder gibts in verschiedenen Hintergrundfarben, falls man eine Systematik erreichen will.


    In der CH gibt's vom Bundesamt für landesversorgung diese Broschüre als download. Alles auf Empfehlungsbasis/freiwillig....:

    Broschüre_Notvorrat_D_Nov_2020.pdf

    Wenn ich gerade am arbeiten wäre, würde ich es wohl erst merken wenn das Licht ausgeht.

    Da ohne PC und Netzwerk gar nichts geht, wäre mein Arbeitstag somit zu Ende. Sobald es mir dämmert, dass dies nicht nur ein lokaler Blackout ist, gehe ich zum Auto und scanne die Radiosender & CB-Kanäle nach Info's. Bei einem CME erwarte ich jetzt nicht, dass alle Elektronik im Auto frittiert ist (Faradayischer Käfig), die Karre sollte also noch anspringen.

    Wenn alle Radiosender tot sind, gehe ich von einem Ereignis nationaler Tragweite aus.


    Nach Rücksprache mit meinem Teamleiter ("Ich bin dann mal weg") würde ich mich dann über die vorbereitete und auch ausgekundschaftete GHR (Get-Home-Route) auf den Heimweg machen.

    Die Heimreise auf Nebenstrassen, Feld-und Waldwegen würde ca. 2 1/2 Stunden dauern.


    Zuhause wird die Checkliste "Blackout" aktiviert und abgearbeitet.

    Die Checkliste ist kaskadengesteuert. Dauer und Auswirkungen des Ereignisses steuern die nächsten Massnahmen.


    Damit ich nicht mit runtergelassener Hose von einem Sonnensturm überrascht werde, checke ich (meistens) täglich was unser Zentralgestirn für Laune hat.

    Hier: https://www.spaceweather.com/

    Wieviel Jahre über dem Haltbarkeitsdatum war eigentlich bei euch bei Hartweizennudeln die "älteste" packung die ihr verzehrt habt. Bei mir waren es 5 Jahre, dunkel gelagert und zusätzlich eingeschweisst. Geschmack und Konsistenz waren prima.

    Luftdicht, dunkel und kühl gelagert sind 10 Jahre Haltbarkeit vermutlich durchaus möglich.

    Ob und wie der Nährstoffgehalt abnimmt weiss ich nicht.

    Die älteste Pasta die ich mal verkocht habe war ca. 7 Jahre alt. Ist schon eine Weile her, aber ich erinnere mich nicht an ein unangenehmes Esserlebnis :thinking_face:


    LG WTG

    Die Dürre betrifft doch nicht nur den Hartweizen, sondern auch alle anderen Getreidesorten. Mag sein, dass manche Sorten mit weniger Niederschlag besser zurechtkommen als andere, aber solche ausgesprochenen Dürreperioden tun denen allen nicht gut und mindert die Erträge.

    Die grossen Kornkammern der Welt, zBsp. in Kanada, Russland & Ukraine brauchen bestimmte klimatische Bedingungen für "optimale" Erträge.

    Verändern sich diese Bedingungen, wie wir es jetzt erleben, könnten mittelfristig wirklich massive Engpässe entstehen.

    Die Preissteigerungen für uns Mitteleuropäer werden wohl verkraftbar sein, das gilt aber nicht für viele Schwellenländer und Entwicklungsgebiete, wo Menschen zum Teil mit weniger als 1 U$ auskommen müssen.

    Wenn in Ägypten, Irak oder Venezuela ein Brotfladen plötzlich das doppelte kostet wie am Tag zuvor, dann ist das Zündstoff für soziale Unruhen, mit all seinen unschönen Facetten.

    https://www.npr.org/sections/t…-hoarding?t=1631440237758

    Danke Der Hamster.

    Sicherlich ein geniales Teil mit überzeugender Leistung.


    Jedoch finde ich das Lifesaverdingens schon bestechend einfach.

    Anhalten bei Wasserquelle deiner Wahl -> Kanister befüllen -> bei Gebrauch pumpen -> sauberes Wasser kommt aus dem Hahn.

    Zuhause würde ich den Kanister mit sauberem Wasser befüllt in den Wasservorrat integrieren, damit die Filterpatrone benetzt bleibt.

    Speziell zBsp. interessiert mich die Erfahrung:

    • wie robust ist die Pumpe, Stössel, Dichtungen etc.
    • Hat das jemand auf seinem Fahrzeug in Gebrauch,hält die Filterpatrone den Vibrationen eines ganzen Tages Waschbrettpiste stand?
    • Kann der Kanister lageunabhängig transportiert/gelagert werden, ohne dass sich der Inhalt verdünnisiert
    • Sind die verwendeten Materialien UV-beständig
    • Bruchfestigkeit, weil ein Riss einem ja doch den Tag versauen kann...

    Die FAQs & Testresultat auf der Herstellerseite habe ich schon durchgelesen.


    LG WTG

    Guten Morgen Foris

    Da das Thema bei mir gerade aktuell ist, zerre ich diesen alten Fred wieder mal ans Tageslicht.

    Hat jemand von Euch inzwischen so einen Lifesaver Jerrycan angeschafft und kann etwas zur Erfahrung (gerne auch Langzeit-) damit sagen?

    Für's Overlanding suche ich ein einfaches und robustes Filtersystem zur Versorgung mit sicherem Wasser.


    https://iconlifesaver.com/prod…n-10000uf/?v=1ee0bf89c5d1


    Eigentlich checkt der Jerrycan für mich alle Kästchen...da es aber doch eine beträchtliche Investition bedeutet, würde mich interessieren was es so an Erfahrungswerten im Forum gibt.

    Btw, ich habe auch Siphonfilter von Katadyn und Pocketfilter derselben Marke im "Arsenal", aber kenne die Marke Lifesaver bisher nicht.

    Bin für Euere Inputs also dankbar:)


    LG WTG

    Wie also diesbzgl. preppen oder vorbereiten?

    Wovon ich mittlerweile überzeugt bin; und auch von der Wissenschaft in diese Richtung bestätigt sehe:

    • Es passiert alles noch schneller und in kürzerer Zeit, als noch vor kurzem prognostiziert. Zeithorizonte schrumpfen von 100 Jahren auf 50, dann auf 20/15/10 Jahre.
      Beispiel Schmelze des grönländischen Inlandeispanzers. Die Gigatonnen an Süsswasser die immer schneller in den Atlantik fliessen und den Salzgehalt ändern. Noch vor wenigen Jahren konnte man sich das in der Wissenschaft nicht vorstellen.
      http://polarportal.dk/en/greenland/surface-conditions/
    • Auch wenn die Faktoren viele sind und die Zusammenhänge komplex, die Umwälzungen werden sich kaskadenartig manifestieren.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschl%C3%A4ger-Diagramm

    Stellt also der AMOC ab, steht uns womöglich ein erneutes Dryas-Ereignis bevor.

    https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCngere_Dryaszeit

    Zitat Wikipedia:

    "Die Jüngere Dryaszeit begann mit einer raschen Abkühlung innerhalb eines Jahrzehnts, die in den höheren Breiten der nördlichen Erdhalbkugel zu neuerlichen Vergletscherungen führten, ähnlich denen der älteren Dryaszeit ca. 1000 Jahre früher. In Mitteleuropa erreichte die Abkühlung bis 10.600 v. Chr. möglicherweise Jahresmitteltemperaturen um −3 bis −4 °C."


    Wenn, hypothetisch betrachtet, die mittlere Jahrestemperatur in Europa von, sagen wir mal, 18°C. auf -3°C. fällt; und dies innerhalb eines Jahrzehnts, dann wird in unseren Breiten, kein moderner Nahrungsmittelanbau mehr möglich sein.

    Getreideanbau unmöglich.

    Gemüseanbau grossflächig praktisch unmöglich, in kleinem Stil dank Gewächshäusern noch möglich.

    Viehzucht praktisch unmöglich, evtl. in kleinem Stil mit abgehärteten Rassen noch machbar.

    Was dies für Konsequenzen nach sich zieht.....für viele Game over!

    Eventuell werden die Europäer zu Klimaflüchtlingen, diesmal sind es dann "wir" die in den südlichen Ländern an die Grenzzäune strömen.....die Ironie!


    Kann man sich darauf vorbereiten bzw. preppen?


    Kurzzeitig mag man noch einige Effekte abfedern, mit Vorräten, Ausrüstung etc. Auf lange Sicht und wir sprechen hier von 1000 Jahren, werden unsere Nachkommen nur durch Adaption überleben.

    Krasser Gedanke: Jäger und Nomaden, da liegt Miesegrau wohl ziemlich richtig.

    Schlittenhunde kaufen und als Küstenbewohner zur Robbenjagd rüsten.8)

    Vielleicht sind wir also die letzte oder vorletzte Generation dieser westlichen "Hoch-Zivilisation" und eigentlich wissen wir ja von den alten Ägyptern, den Inkas und Mayas, alles hat ein Ende. Irgendwann!

    Insgesamt ein düsteres Szenario, mit sicherlich provokanten Aspekten.


    Bin auf eure Inputs gespannt.

    LG WTG


    BTW: Ein Ende ist immer auch ein Anfang!

    Bei uns im CH-Alpenraum werden bei Waldbränden auch private Heli-Unternehmen zu Löscheinsätzen herbeigezogen, rsp. die Maschinen werden von den Behörden gechartert.

    Die Bergregionen sind diesbezüglich recht gut abgedeckt was Löschmittel und Infrastruktur angeht.

    Problematischer erachte ich dies für das Mittelland. Obwohl meist per Fahrzeug erreichbar, könnten bei grossen Bränden (es gibt sie zum Glück selten) die Mittel unzureichend sein.

    Es fehlen auch vielfach die versierten Heli- Flieger im Mittelland. Da müsste dann die Armee mit den Bereitschafts-Helos anrücken.

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    Letzten Sommer im Tessin. Der Brand schwelte 3 Tage lang und wurde von 2 Maschinen Ecureuil-Aerospatiale H 125, dem Standard-Arbeitspferd für die alpine GA, bekämpft. Die Piloten sind wahre Künstler wie die Ihre Wasserladungen punktgenau abwerfen.

    Nach ziemlich langer Sucherei im Web, habe ich endlich zusätzliche Mahlradsätze für meine

    Diamant  D525 Getreidemühle gefunden. Einerseits als Ersatz; und auch um anderes  Mahlgut verarbeiten zu können.

    Standardmässig kommt die Mühle mit dem Radsatz "Mittel"

    Screen Shot 08-09-21 at 06.53 PM.PNG

    Von links nach rechts: "Fein" / "Mittel" / "Grob" (auch zum Schroten von hartem Mais, Ölsaaten etc. geeignet)

    LG WTG