Beiträge von Weltengänger

    1. Je nach Alter und Verhaltensweise des Kindes könnte eine Rückentrage nützlich sein (für Kinder bis 4 Jahre), oder ein Brustgeschirr für das Kind, welches am Gürtel des Erwachsenen gesichert ist. Mein Sohn war ein sehr risikofreudiges Kind, da habe ich das in öff. Verkehrsmitteln genutzt. Wenn du mit mehreren Kindern unterwegs bist, hast du immer zuwenig Hände frei. Bei den Mädchen war es nicht nötig.

    2. Wenn die Stimmung in Richtung aggressives Verhalten kippt. An Tagen mit Demonstrationen oder Fußballspielen meide ich Öffis bzw. die betroffenen Bereiche generell. Die Risikostelle, die ich nicht umgehen kann, ist Hamburg Hauptbahnhof zum Umsteigen. Das ist dann immer Alarmstufe rot.

    Ich denke, dass auch Kochbücher für den Outdoor-Bereich weiterhelfen können, die gehen auch sparsam mit Material und Brennstoff um und achten auf Kühlbedarf. Außerdem soll, wenn man draußen unterwegs ist, der Kaloriengehalt auch nicht auf "Diät" stehen. Ich habe noch zwei alte Kriegskochbücher meiner Oma geerbt, das sind eher schmale Heftchen als Bücher, aber sowas ist sehr hilfreich, gerade in Bezug auf Kochen und Backen mit Haferflocken.

    Naja, Viren sind anderen Viren schon verwandter als sonstigen Mikroorganismen, und zur Not frisst der Teufel Fliegen. Also du probierst, was du hast, der Patient kann nur gewinnen. In der Studie im Lancet bekamen die Patienten übrigens antivirale Mittel, und die mit Sepsis bzw. Besiedelung durch sonstige Bakterien/Pilze bekamen auch Antibiotika und/oder fungizide Mittel. Es wurde also buchstäblich aus allen Rohren geschossen. Dieser Aufwand lässt sich bei einem Massenanfall von Infizierten nicht betreiben, die Ressourcen sind nicht vorhanden. Dann hast du eine andere und deutlich höhere Todesrate.

    Es könnte eine andere Person die Post öffnen, die keine Werbung ist, da bleiben ja bestenfalls 10% übrig, diese abfotografieren und Oma per E-Mail schicken.


    Was die Vitamine angeht, würde ich nicht nur auf Multivitamintabletten setzen. Ich würde Keimlinge züchten, vielleicht auch Champignons. Das ist auch eine sinnvolle Beschäftigung. So ein Tag in Quarantäne kann ganz schön lang sein. Wenn es mich trifft, werde ich an meinem Teppich weiterknüpfen, dann wird er hoffentlich nach vielen Jahren des daran arbeitens mal fertig ;)

    Lasst mich mal ein bisschen wissenschaftliche Kritik äußern. Lepra wird nicht durch ein Virus hervorgerufen, sondern durch ein Mykobakterium, welches ein Verwandter der Tuberkulose ist. Diese beiden haben die besondere Lebensweise, dass sie viel schlafen ("dormant" sind) und sich langsam teilen. Diese dormanten Formen kannst du mit Antibiotika kaum erwischen. Und sie töten ihren Wirt langsam, im Verlauf von Jahren bis Jahrzehnten. Daher können sie sich diesen Lebenswandel leisten, denn sie haben für die Ansteckung viel Zeit.


    Mangelnde Hygiene macht es jedem Krankheitserreger leichter. In China sind die Bedingungen auch durch die hohe Bevölkerungsdichte optimal, und durch das enge Zusammenleben mit Tieren. Du hast auch viele Leute, die da auf engstem Raum leben, wo nicht einmal jeder sein eigenes Zimmer hat, sondern ein Bett mit einer Ablage. Das ist auch in Hongkong so (unser Austauschschüler hat das bestätigt, dass es Leute gibt, die dort so leben, "aber unsere Familie natürlich NICHT").


    In DE haben zwei Sachen nachgelassen im Verlauf der letzten Jahrzehnte, und zwar die "stille Feiung", dass also Kinder schon einen gewissen Kontakt mit Krankheitserregern in Wald und Feld, im Garten und auch auf dem Plumpsklo hatten. Das wöchentliche Bad war Standard, dazwischen gabs den Waschlappen mit kaltem Wasser. Das hat Auswirkungen auf das Mikrobiom, sowohl die Hautflora als auch die Darmflora. Es gab nämlich auch mehr "richtiges Essen", also selbstgekocht, vielleicht selbstgeerntet, und weniger industriell vorgefertigt. Massentierhaltung und industrielle Nahrungszubereitung haben einen deutlichen Einfluss auf das Mikrobiom (und keinen vorteilhaften). Der zweite Faktor ist das Hygienebewusstsein. Früher wurde das Händewaschen vor dem Essen (und nach - ihr wisst schon) durchgesetzt, schon bei Kindern, und es wurde auf ein frisches Taschentuch (gebügelt) Wert gelegt, und dass niemand angehustet oder angeniest werden sollte.

    Rechnerisch ja, Jaws, und ich bin froh, wenn einer mal nicht politisch korrekt redet und ich darüber lachen kann. Ich vermute mal, dass die Chinesen die Sache schneller überwinden als wir, nicht nur, weil sie früher betroffen waren, sondern auch, weil sie konsequenter handeln. Und dann sind sie zurück auf dem Markt, während wir hier versuchen zu verhindern, dass Integrationsverweigerer in Gruppen bewaffnet die Notaufnahme stürmen und die Schutzanzüge des Personals aufschlitzen. Ich gehe davon aus, dass wir verwundbarer als China sind, nicht nur wegen Problemen mit Gewalt, Sabotage und Vandalismus, sondern auch, weil unsere Altersverteilung in der Bevölkerung in einen Bereich fällt, der für das Virus anfälliger ist. Dazu kommt eine Regierung, die diesen Namen nicht verdient und so teuer ist, wie sie inkompetent ist. Trifft es sie, trifft es nicht den falschen, und es werden viele Pensionslasten eingespart. Das wiederum hätte mal was positives ;)

    Ich hatte so eine Situation mal, meine Älteste war 9, die jüngere noch ein Baby. Der Bruder der Freundin der Ältesten hatte Magen-Darm, und ich hatte ihr eingeschärft, dort erst wieder hinzugehen, wenn deren gesamte Familie wieder gesund ist. Sie ging trotzdem und argumentierte, die Freundin habe es ja nicht gehabt, nur der Bruder.


    Am Folgetag hingen wir also alle über der Schüssel, ich mit dem Baby zum Kinderarzt usw. Für meine Älteste war es ein schmerzhaftes "Learning by Doing". Ich sagte zu ihr: "Weißt du jetzt, warum ich das gesagt habe ?!" Sie sagte nur: "Ja, es tut mir Leid!" Es ist auch nie wieder vorgekommen, sie war dadurch sensibilisiert.


    Als die beiden Mädchen älter waren, gingen sie dann zum Schulsanitätsdienst und lernten dann weiter, das war schon so ab 7. Klasse, und mittlerweile sind beide erwachsen und in solchen Sachen versiert.


    Ich denke, bei Kindern im Grundschulalter ist das schwierig, die Aufmerksamkeitsspanne und das Abstraktionsvermögen sind noch nicht so, dass sie eine solche Gefahr erkennen können. Zu Hause behalten. Vielleicht kann man es mit der Puppe üben, einen Mundschutz basteln, ein Krankenhaus bauen (wir haben sowas früher als Kinder gespielt) ?

    Es geht nicht um rechts oder links. Aber wenn ich die Herkunft eines Virus örtlich eingrenze, meide ich für die Zeit der Ausbreitung den Kontakt mit Leuten, die dort waren. Das halte ich für eine vernünftige Maßnahme. Bei Eindämmung der Übertragungswege, und das läuft auf Isolierung raus, ist die Sache bis zum Sommer durch, und dann kann man wieder Handel treiben und reisen. Man muss vernünftige Handlungsweisen nicht deshalb ablehnen, weil die AfD sie zuerst vorgeschlagen hat und man mit dem bashen beginnen muss, um zu zeigen, was man für ein Guter ist.

    Wie PapaHotel - alles tun, was das Immunsystem glücklich macht. Meine beiden Töchter sind schon erwachsen und wohnen nicht mehr hier. Aber sie werden exponiert sein, die ältere unterrichtet an einer Grundschule, die jüngere macht eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin. Wir haben über die Risiken gesprochen. Ich habe als Freiberufler hier die Möglichkeit, einige Wochen zu Hause zu bleiben und die Sache auszusitzen.

    Der exponentielle Verlauf ist erwartungsgemäß, siehe https://www.gesundheitsindustr…lungsszenarien-simulieren


    Das Rückholen halte ich für keine gute Idee, aber vielleicht sind die BW-Flugzeuge ja gar nicht startfähig ;)

    Ich traue den Chinesen bei der Infektionsbekämpfung einfach mehr zu, sie haben mehr Erfahrung und sind entscheidungsfreudiger und konsequenter. Ich habe mit Schrecken und Entsetzen die Entwicklung seit 2015 verfolgt, z.B. Screening auf TB und Krätze usw. Die hygienischen Verhältnisse in den Erstaufnahmeeinrichtungen, Dokumentation, Verlaufskontrolle, die gesamte Administration, waren einfach nicht auf Erste-Welt-Standard.

    Endzeitstimmung , diese Panels hatte ich im Urlaub auf meiner Wandertour dabei (insgesamt 20W mit dem Sherpa 50 LiPo-Akku), das hat gereicht für GPS-Uhr, Smartphone, Ebook-Reader und Handfunkgerät. Auf der Motorradtour hatte ich nur das 13W Panel hinten auf der Gepäckbrücke, weil ich kein Funkgerät mit hatte, und auch das hat gereicht. Ich hatte nicht nur selber genug, sondern konnte auch Strom an andere Leute mit Smartphone ohne eigenen Strom abgeben. Diese Touren waren im Juli bzw. August. Bei diesen Anlagen habe ich nun den Schwerpunkt auf Tragbarkeit gelegt, und dass ich damit die Sachen laden kann, die ich unterwegs dabei habe. Von Mai bis Oktober hast du eine gute Chance, dass es damit geht.

    Die GoalZero Panels sind gut und robust, ich habe das 7W und 13W. Da kannst du deine Powerbank über USB auch direkt laden.


    Was das Laden von AAA und AA Akkus über USB angeht, hat mich das Ergebnis enttäuscht, es dauert ewig lange. Ich habe daher die meisten meiner mobilen Sachen (Stirnlampe, Ebook-Reader, GPS-Uhr usw.) daraufhin ausgesucht, dass man sie direkt an USB laden kann.

    "Danach" alles mit Flächendesinfektionsmittel behandeln, besonders auch Türklinken, Lichtschalter und Telefone, und auch das Auto (sofern benutzt) aussprühen.


    Wochenlanger Husten, gerade mit anschließendem Erbrechen, kann Keuchhusten oder ein "kompatibler Keim" sein. Checkt mal den Impfstatus, so etwa alle 10 Jahre auffrischen.


    Wie gut, wenn man beim Preppen an ausreichende Vorräte an Klopapier, Küchenpapier und Waschmittel gedacht hat. Läusemittel ist auch gut in dem Zusammenhang (also Kinder in Kindergarten/Grundschule und Feiertage stehen vor der Tür).

    In Ecuador auf der Lodge, wo ich gearbeitet habe, gab es viel Freiheit, eigene Wasserversorgung, Verrieselungsanlage für das Abwasser, allerdings gekaufter Strom. Einige der Mitarbeiter hatten kleine Solaranlagen zum Betrieb von Radios oder LED-Lichtern, weil infolge der häufigen Gewitter schon mal Stromausfall war.

    Ich würde bei einem Plan auch außerhalb Deutschlands denken. Weniger Vorschriften und Zwangsabgaben (z.B. GEZ) für Sachen, die man gar nicht nutzt. Das ist für mich mehr Lebensqualität, ich würde nicht wie ein Krimineller oder eine Ökosau leben wollen, aber es hat mir gefallen, einfach aus herumliegenden Materialien, wie Bambusmaterial, etwas bauen zu können, ohne Formulare ausfüllen zu müssen und irgendwas zu beantragen. Skizzieren, berechnen, bauen. Das fand ich wunderbar!

    Ich habe im Garten so eine Noteinrichtung installiert, bestehend aus einem Urinal mit angeschlossenem Sammelbehälter (der bei entsprechend regnerischer Wetterlage dann im Garten verrieselt werden kann, ginge notfalls auch im Park, auf Feld oder Wald, Transport dieses Kanisters auf dem Fahrrad ist möglich) und einem faltbaren Notklo aus Pappe (gekauft bei Globetrotter). Durch die Trennung wird die Geruchsbelästigung minimiert und der Sammelaufwand ist auch geringer, also das Pappklo hält länger. Sowas ist auch wohnungstauglich. Frau benutzt das Urinal mittels einer Pinkelhilfe ("Pibella"), die ich für den Outdoorbereich sowieso habe.

    Das Motorrad ist durch den TÜV, Winterhandschuhe und Taschenofen liegen bereit.


    Der Tretroller bekommt noch die Spikesreifen montiert. Wenn hier Eisregen ist und sonst nichts geht - und wir haben hier in Norddeutschland öfter Eisregen als Schnee - ist das dann das Fahrzeug der Wahl in Kombination mit Fußgänger-Spikes.


    Den Hundeschlitten habe ich noch nicht aus dem Gartenhaus geholt, aber der bekommt noch Gleitspray auf die Kufen vor dem ersten Einsatz. Sofern es in diesem Winter ausreichend Schnee gibt.


    Da ich ein Home-Office habe, trifft mich das Wetter nicht wirklich hart.