Beiträge von Weltengänger

    Der Hunger äußert sich danach anders, eher durch Schwächegefühl und Frieren, und das ist nicht permanent, sondern so wellenförmig. Das geht dann erstmal eine Zeit lang so. Ab ca 75% des Normalgewichts kann es dich auch psychisch beeinflussen, Abwesenheiten, Empfindungsveränderungen bis hin zu Wahrnehmungsstörungen. Das ist dann auch das Stadium, in dem du langsam und vorsichtig anfangen musst, wieder zu essen. Sonst kommt es retour.

    Ich hab hinter dem Gartenhaus ein Urinal mit Ablauf in einen Kanister, der dann bei Bedarf auf die Beete ausgebracht oder anderweitig verteilt werden kann, und für den Rest so ein faltbares Pappklo mit Tüteneinlage. Das würde einige Wochen lang so gehen.

    Wolpertinger, wenn du auch nur einmal in einer Radiosendung live dabei warst und erfahren hast, wie sie dir das Wort im Munde umdrehen, dann willst du nie wieder mit solchen Leuten in Kontakt kommen, die Bashing und Diskriminierung gegen Entgeld betreiben.

    Der Omnia geht hervorragend auf einem Spirituskocher. Mein Benzinkocher lässt sich nicht ausreichend runterregeln, da brennt das Brot gerne mal an, sogar mit Wärmeverteilerplatte. Wir haben mit dem Omnia von Vollkornbrot bis Apfelkuchen und Gratin schon viel gebacken. Einige Vorversuche sind sicherlich ratsam, aber gerade draußen und/oder unter Festival-Bedingungen isst du die Produkte auch dann gerne, wenn sie nicht so präsentabel aussehen.

    Wir hatten 2020 insgesamt eine Untersterblichkeit. Es gab z.B. deutlich weniger Fälle/Tote durch Influenza und Meningitis (Quelle: DocCheck News).


    Wenn jetzt im Winter 2021 viele Leute unvorsichtiger werden, also in Bezug auf Abstand (vor allem zu Leuten mit Erkältungssymptomen) und Mundschutz und Handreinigung/-desinfektion, rechne ich damit, dass die Zahlen an aerogen übertragbaren Krankheiten wieder deutlich zunehmen, da 2020 z.B. in Bezug auf Influenza weniger Immunität aufgebaut wurde, da weniger Leute die Krankheit durchgemacht haben.

    Hier im Landkreis war so eine Impfaktion, dass du ohne Termin hingehen konntest. Personalausweis und Impfausweis dabei. Angenommen, du hättest nun mehr als einen Impfausweis oder würdest dir dort einen neuen ausstellen lassen, müsste das gehen. Ich hatte alle meiner drei Impfausweise mit, aber sie wollten nur den neuesten sehen. Und diesen digitalen konnte man sich auch dort gleich machen lassen.

    "die kein Mensch braucht?"


    Viren vermehren sich ja nicht durch Zellteilung, sondern nur in der Zelle ihrer Wirte. Wenn sie also ihren Modus operandi ändern, also z.B. Infektionswege, mögliche Fehlwirte, dann hat sich etwas in ihrem Leben geändert, es ist also ein anderer Selektionsdruck vorhanden. Dieser Selektionsdruck spielt sich bei humanpathogenen Erregern im Leben und in der Lebensweise des Menschen ab.


    Dass das Gelbfiebervirus einen Land- und einen Stadtmodus (

    "Gelbfieber kann sich unterschiedlich stark ausbreiten. Während beim sogenannten "Busch- oder Dschungel-Gelbfieber" nur Einzelpersonen betroffen sind, kann es in Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte auch zu großen Epidemien kommen, dann spricht man vom "Stadt-Gelbfieber"", https://www.impfen.de/impfungen/gelbfieber/)" hat, lässt sich so erklären, und auch das Ebolavirus ist bei einigen Ausbrüchen in die Stadt gegangen.


    Wir haben bei den tropischen Viren, die mittels Vektoren (Insekten, Zecken, ...) übertragen werden, bislang noch den Vorteil, dass diese Insekten hier keine geeigneten Lebensbedingungen vorfinden. Aber es mag sein, dass sie sich an andere Übertragungswege anpassen können, wenn sie hier genügend humane Wirte finden, vor allem solche mit geschwächter Abwehr (Alter, Vorerkrankungen, HIV, Diabetes...), unter unzureichenden Hygienebedingungen (z. B. Hochwasser, Sammelunterkünfte, persönliche Nachlässigkeit), bei mangelhafte Informationen und Bekämpfungsmaßnahmen.


    Das Coronavirus hat sich bislang sehr mutationsfreudig gezeigt, gerade in nicht immunkompetenten Personen. Das kann sich zu unseren Gunsten auswirken, muss es jedoch nicht.

    Sylt ist in der Tat besonders problematisch. Soweit ich weiß, gibt es eine Fähre von Hörnum nach Amrum. Mit einer weiteren Fähre käme man dann nach Dagebüll. Das löst das Problem der Pendler zwar nicht, aber als Tourist käme man dann möglicherweise zu seinem Auto zurück, wenn auch mühsam.


    Ja, in den Jahren ohne Auto, in denen ich Nutzer öff. Verkehrsmittel war, hatte ich immer Sachen für den Notfall dabei, also Werkzeug, Feuerstahl, warme Kleidung. Ich wäre auch im Notfall norderelbisch bei Freunden untergekommen (die Elbquerung mit Öffis ist sehr anfällig).


    Wie meine Tochter zu ihrem Kumpel (beide im Teenager-Alter) sarkastisch nach der ersten Strandung dieses Kumpels mit der Bahn sagte: "Willkommen im Club der Bahnhofsübernachter!"

    Ich habe Home Office. Aber ich wollte Anfang September nach Dresden zum MegaMarsch fahren. Wenn die S-Bahn nicht fährt, kann ich den Abfahrpunkt des Fernbusses nicht erreichen (dieser Fernbus fährt direkt HH-Dresden, die Bahn wäre a) teurer, b) mit Umsteigen und c) mit längeren Wartezeiten an den Umsteigepunkten). Dann werde ich mit dem Auto oder dem Motorrad fahren, auch wenn ich lieber auf 6 Stunden Autobahn am Tag nach einer körperlichen Anstrengung verzichtet hätte.


    Ich gebe zu, dass das im Vergleich zu Pendlern ein Luxusproblem ist.


    Aber wer als Pendler die Möglichkeit hat, nahe dem Arbeitsplatz gefahrlos zu parken, und eine Strecke von sagen wir bis 50 km zu fahren hat, könnte sich überlegen, in einen Roller oder ein Motorrad so im Bereich 125 Kubik zu investieren. Das ist sparsam im Verbrauch und zuverlässig. Mindestens hier im Raum Norddeutschland kann man meist auch im Winter damit fahren.

    Bei bestimmten Wetterlagen geht das mit Fähren auch nicht, also z.B. Hochwasser, Niedrigwasser, Eisgang. Dann fährt z.B. die Fähre Glückstadt-Wischhafen nicht. Die Elbfähre Tanja (Amt Neuhaus) war einige Zeit wegen Niedrigwassers nicht in Betrieb.


    Flüsse sind in einigen Situationen die Hindernisse, die sie vor 100+ Jahren auch waren.

    Es gibt immer Spacken. Beim Moorbrand Meppen ist es z.B. vorgekommen, dass die Schläuche für das Löschwasser durch Messerstiche beschädigt wurden. Da habe ich mich auch gefragt, wer so dumm sein kann. Wir hatten in Meppen seitens der Bevölkerung viel Rückhalt und Unterstützung, darüber habe ich mich sehr gefreut.


    Bei der Hochwasserkatastrophe haben wir (Fachgruppe E für Elektroversorgung) nach wie vor Einsatzvorbehalt, aber keiner weiß, wann und wohin. Das ist nicht morgen vorbei, allein der Wiederaufbau der Infrastruktur wird Wochen bis Monate dauern, also so schnell packe ich meine Tasche nicht wieder aus. Aber es sind nicht alles Aufgaben des Katastrophenschutzes, viel davon wird dann von den kommunalen Stellen zu erledigen sein.


    Das Bashen, Polemisieren, Spalten seitens der Systemmedien war leider zu erwarten. Nur durch Zwangsfinanzierung bzw. Zuschüsse der öffentlichen Hand können sie sich dieses Verhalten leisten, denn die Videos von Leuten vor Ort fanden viel mehr Resonanz, und die zivilen Helfer waren schnell und in vielen Fällen mit hoher Kompetenz vor Ort. Als Betroffener hätte mich das zu Tränen gerührt, dass da völlig fremde Leute kommen, um mich zu unterstützen, wenn es mir buchstäblich dreckig geht.

    Mindestens einige Würmer können aerogen übertragen werden. Beim Spulwurm ist es ein komplizierter Zyklus, siehe https://www.netdoktor.de/krankheiten/spulwuermer/


    Wenn man unter einigermaßen hygienischen Bedingungen arbeiten kann, also z.B. sauberes Wasser hat, um sich die Hände zu waschen, ist das Risiko geringer. Ich sehe hier eher das Problem von Schmierinfektionen, wenn diese Möglichkeit nicht gegeben ist.


    Falls wir, also unsere Fachgruppe, noch in die Hochwassergebiete fährt, habe ich zusätzlich Handdesinfektionsmittel und feuchte Reinigungstücher dabei, und auch Mundschutz extra.

    Eine Impfung schwächt den Körper für einige Tage, ich rechne bei mir bzw. meinem Hund mit etwa 3 Tagen. Also muss man sowas deutlich im Voraus planen.


    Ich gehe mal davon aus, dass für Mitteleuropa Tetanus, Polio, Diphtherie, Keuchhusten gängig sind und viele eine Grundimmunisierung haben. Die sollte man alle sagen wir 10 Jahre aktualisieren.


    Bei verunreinigtem Wasser kämen noch Hepatitis A, Typhus, Cholera dazu, Rotaviren auch. Bei Gemeinschaftsunterkünften sowas wie Windpocken, Masern, Röteln, Mumps. Je nach Jahreszeit eventuell auch Hib, Influenza, Covid19, Pneumokokken.


    Das ist kein Ersatz für hygienische Maßnahmen, wie Mundschutz, Handschuhe, bei der Arbeit nicht Essen/Trinken/Rauchen.

    Wenn ich mir den offiziellen Werbefilm des Unternehmens ansehe

    , dann können das sehr viele Chemikalien sein, die da in die Luft gelangen, auch solche mit langfristiger toxischer Wirkung.


    Würde ich in der Gegend wohnen, würde ich mir überlegen, einige Tage Urlaub in einer Richtung entgegen der aktuellen Windrichtung zu machen.

    Hier vor Ort arbeiten die Blaulichtleute gut zusammen. Wir machen Anfang August zusammen mit der Feuerwehr eine praktische Übung am Defibrillator, auch Abseilen, Abbergen usw. wird oft gemeinsam geübt. Ich war auch schon Darsteller für die angehenden Notfallsanitäter.


    Ich muss zugeben, dass ich die offiziellen Schreiben von der Führung mit den üblichen Grußworten und Danksagungen wegklicke, ebenso wie alle Genderkacke und Frauenförderung jeglicher Art.


    Wir haben Frauen im Ortsverband des THW, unter anderem mich, und es gibt dort weniger Frauen als Männer. Das ist etwa wie bei den technischen Studiengängen oder bei den Amateurfunkern. Ich sehe keinen Sinn darin, die Quote auf 50 % zu drücken. Wenn jemand eine Sache machen will, die ihn interessiert, sollte er/sie/es die Chance haben. Aber Besetzung von Ämtern nach Quote geht zu Lasten der Qualität. Außerdem haben Frauen eher als Männer die Last der Familienarbeit zu tragen und während dieser Lebensphase keine Hand frei für ein Ehrenamt. Das kommt dann später zur Zeit des Leere-Nest-Syndroms, und sie machen z.B. das Führen von Impflisten usw. mit einem Lächeln...solche organisatorischen Arbeiten fallen vielen von ihnen sehr leicht.


    Also mag es sein, dass du Recht hast mit einer Diskrepanz zwischen Leitung und Basis. Aber ich könnte nicht aus eigener Erfahrung berichten, ob die Leitenden wirklich davon überzeugt sind, was sie sagen oder schreiben, oder ob sie das aus Gründen der politischen Korrektheit tun müssen.

    Unsere Fachgruppe fährt noch hin, wir haben eine Anfrage. Dann werde ich es ja sehen.


    Ich vermute, dass es weder Prepper noch Querdenker sind, welche die Leute angreifen. Das werden die üblichen Problemgruppen sein, die man politisch korrekt nicht benennen darf. Die Problematik der Plünderer wird auch medial eher diskret behandelt.