Beiträge von SBB+

    Mei, an jeder Betonplatte lässt sich eine Dose aufreiben. Die Bördelung ist nicht dick und dann kann man den Deckel abnehmen. Aber sonst haben die doch garantiert ein Schweizer Taschenmesser..... und mit einem Schraubenzieher geht es zur Not auch mit einer Zange leichter.


    Nujo.... ich hatte auch eher das Gefühl, dass er als Trump, Waffen, was weiß ich dargestellt wird.

    Welches Pulsoximeter habt ihr im Regal liegen bzw. mit welchem Modell habt ihr gute Erfahrungen gemacht ?

    Hab das übliche Standardmodell aus China für 15€ im Feb. 2020 erstanden. Das wurde getestet mit einem professionellen verglichen. Alles ok. Ich wundere mich, dass sowas einfaches nicht längst in jedem Prepperhaushalt liegt.

    Jipp, ab dem 15. März ist rum, wenn die aktuelle Simulation stimmt. Ich besuche daher vorher meine Eltern nochmals, bevor alles wieder schwierig wird. Und dann abwarten, obs stimmt. Wenns stimmt, ist der Zug dann aber abgefahren.


    Meine Fachkräftebubble meinte, dass die Impfungen viel zu spät kommen werden und wir daher in diese Welle voll reingehen werden. Ob das so eintritt weiß ich nicht. Aber die waren sich sicher.... Tja. Ich bleibe gespannt.

    Bei der geringen Isolation typischer US-amerikanischer Häuser, insbesondere in den Südstaaten ist in der Tat sehr dramatisch. Abgesehen vom Schutz vor Wind, Regen und Schnee könnte man genauso gut auch im Freien den Tag verbringen.

    Und die Tatsache, dass auch in den USA, ähnlich wie in Frankreich, mit Strom statt zum Beispiel Öl, Kohle, Gas etc. geheizt wird macht das nicht einfacher.

    Die Häuser kosten dafür nur ein Bruchteil wie hier. Und über viele Jahre hat sich da etabliert. Obwohl die Isolation von Haus zu Haus sehr schwanken kann. Es gibt durchaus Leute, die viel Wert auf Isolation gelegt haben und manche oft auch aus Kostengründen nicht. Die wenigen Häuser, die wirklich nur ähnlich einer größeres europäischen Gartenhütte entsprechen sind natürlich extrem arm dran, wie auch die ganzen Trailer-Parks.


    Ein großes Problem ist auch das Stromnetz dort generell. Sie haben kein Maschennetz wie wir und oft liegt auch kein Drehstrom an. Dort wird 110V und 220V einphasig gelegt und das wars. Die Querschnitte sind teils sogar kleiner. Man kann in einem 0815 US Haushalt keine 3500W einfach mal ziehen, das geht nicht. Dazu muss entsprechend ein Anschluss her, der dann in der Küche liegt für den Herd. Die Räume sind oft mit 10A 110V abgesichert, wenn jemand Geld in die Hand genommen hat 16A 110V. Da kann man nicht einfach mal so im Schlaf- oder Wohnzimmer einen Heizlüfter betreiben. Bzw. wenn dann halt einen mit weniger Leistung.


    Wenn das dazugehörige Kraftwerk heruntergefahren wird oder die Hauptleitung unterbrochen ist, ist der Strom weg. Da haben die Bereiche keine Mehrfachversorgung über mehrere Leitungen, vielleicht teils in Großstädten mittlerweile aber das ist aufgrund der Landesgröße dort alles ganz anders organisiert. Daher sind auch Stromausfälle dort generell durchaus üblicher.


    Naja, und die Temperaturen dort erreichen dort ein Extrem, dass es dort viele Jahre nicht mehr gab. Einige Jahrzehnte, wenn ich den Beitrag noch richtig im Kopf hab.


    Kann man allen nur alles gute wünschen und dass sie da corona-frei und warm durch die Zeit kommen.

    Das wurde bereits wieder verworfen. Die Kapazitäten reichen nur für die kritische Infrastruktur. Viele Haushalte haben seit über 24h keinen Strom und damit keinen Heizung.

    In den Nachrichten dort drüben laufen teils im Dauerlauf die Hinweise keinen Generator in geschlossenen Räumen zu betreiben und auch nicht Feuer oder Kohlegrills oder sonstwas in Räumen zu betreiben oder wie auch gehört, den Stromgenerator direkt im Wohnraum zu betreiben. Dazu Hinweise, das Wasser aus den Wasserleitungen abzulassen und andere Tips, inkl. was kann passieren kann, wenn die Wasserleitungen in den Häusern bersten und so weiter. Oft haben die Haushalte kein Wasser.


    Teils gibts dort soviel Sturm, das die Stromleitungen dort sich kurz berühren mit einem entsprechenden Feuerwerk, sieht imposant aus, was ein Handyvideo wurde dann von dem lokalen Nachrichtensender auch ausgestrahlt mit dem Hinweis die Häuser nicht zu verlassen und sich von den ganzen Stromleitungen fern zu halten.

    Bei mir hat noch keiner die Tür eingetreten und die Polizei schon mal gar nicht. Habe ich auch noch nie grundlos von gehört. Ansonsten Quellen bitte, bei wem ist das SEK wegen Bevorratung von Lebensmitteln und der Mitgliedschaft im Schützenverein erschienen...

    Bei mir auch nicht. Bisher hat es niemanden gestört, das ich was einkoche, Dosen horte, Klopapier genug daheim habe oder anderes Zeug. Meine Mitgliedschaften in Vereinen wurde auch nicht kritisiert und bisher habe ich auch keine Nachteile gehabt, die mir ein "seltsames Gefühl" geben.

    Überraschen würde mich die Frage nach der Verwendung von haltbaren Lebensmitteln wirklich nicht mehr. Die meisten kennen die Bevorratungsempfehlung des BBK doch nicht mal...

    In Deutschland wird das alles generell sehr stiefmütterlich behandelt. Und die Menschen wurden auch sehr lange erzogen, entsprechend ihre Eigenverantwortung abzugeben. Dafür erhalten sie Verordnungen, Verbote und mehr Gesetze - Naja, gefühlt. Die Gemeindeverordnungen, was jemand darf oder nicht darf ist seit den 80igern geradezu explodiert. Früher sagte man: "Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu." (https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel) Heute verklagt man seine Nachbarn, äzt gegen den Garten anderer oder neidet Dinge. Die Menschen haben zum Teil völlig verlernt miteinander klar zu kommen. Auch, unter anderem, weil niemand mehr oder weniger keinen mehr braucht, solange er ein gefülltes Konto hat und eine Menge Dienstleister, die er scheuchen kann. Daraus erwächst letztendlich auch eine Kultur.

    Oha, das wäre mir wirklich zu anstrengend.

    Wenn ich in meiner Freizeit (ich bin ja nicht beim BKA ;) ) lesen müsste, wie religiöse und politische Spinner von allen Seiten sich zerfleischen.

    Ich müsste einen Fake-Namen ausdenken und mich bei Facebook anzumelden, usw.

    Mir auch. Es ist zeitaufwendig fundiert ein Forum durchzuarbeiten. Es gibt zwar Hilfsmittel, aber am Ende ist es auch wiederum viel Arbeit. Und da gibt es wichtigere Foren mit Posts, wo ich mich wundere, wo wir hin gekommen sind. Die Presse hat oft nur einen einseitigen Blick auf die Welt, da sie sozusagen immer nur die Spitze des Eisberges betrachtet, aber selten Zugriff auf die Augen der Uboote hat.

    Ich behaupte, das macht es noch schlimmer für uns Prepper. Wenn wir die ständigen Zuschreibungen rechtsradikale Spinner zu sein unwidersprochen zulassen, setzt sich dieses Bild fest, denn für viele Menschen bedeutet Schweigen Zustimmung.

    Meiner Meinung nach völlig richtig. Das Framing von Begriffen reicht schon, um sich einen Anstrich zu verpassen. Daher verwende ich das Wort in der Regel nicht. Viele kommen abends vom Sofa kaum noch in den Supermarkt. Die haben eh kein Verständnis fürs Campen, Lagerfeuer, Wandern, Winterzelten, Einkochen, etc. die suchen vielleicht nur nach dem schnellen Klick in den sozialen Medien. Twitter, Facebook und ähnliches vergiftet meiner Meinung nach von innen unsere Gesellschaft. Nicht allumfassend, aber zu einem erstaunlich hohen Anteil.

    Meiner Meinung nach sollte man solchen Pamphleten keinerlei Aufmerksamkeit schenken da dies neben dem Geld wohl das Einzige ist was die Herausgeber interessiert.

    Geld würde ich da auch nicht investieren. Die Prepperbücher, die existieren werden von den Journalisten auch selten herangezogen. Das reicht einfach nicht für eine kaufenswerte Story für die heutige Zeit aus. Und die braucht halt den typischen Sonderling, der Prepper natürlich dann, der im Bunker sitzt oder sich einen Thron aus Messern geklöppelt hat. Irgendwas. Nebulös noch einen wink zu Waffen, immer gefährlich, hauptsache mit den richtigen Sammelbegriffen in einer Reihenfolge den roten Faden gezogen. Wichtig ist, dass der Leser nicht das Gefühl hat, dass er vielleicht der ein oder anderen Hinsicht ein Defizit hat, z.B. keinen Notvorrat, keine funktionierende Taschenlampe, etc. Das Bild muss immer weg vom Leser hin zu - guck der komische Typ sammelt Dosen geben, der ist spinnt bestimmt. Weil: Doof sind immer die anderen. Sonst würde das alles doch einen Konflikt im Konsument des Buches produzieren und dann geht die ganze Aufmachung nicht mehr auf.

    Naja, das Problem an diesem Artikel und auch allen anderen Artikeln über Prepper ist das Verbinden von eigenverantwortlicher Krisenvorsorge mit


    1. US Preppern die sich einen Container im Garten eingraben und dort ein Waffenlager einrichten und

    2. Radikalen Spinnern die irgendwas illegales vorhaben und denen komischerweise seit Nordkreuz zugeschrieben wird, alle Prepper zu sein.


    Ich vermute, dass dies hauptsächlich geschieht um Klicks zu erzeugen, weil wie gesagt, die Datenlage gibt es nicht her, dass es eine Vielzahl an Menschen geben soll, die sich mit Waffen und Umsturzplänen auf den Tag X vorbereiten.

    Natürlich geht es letztendlich um einen Markt. Und der ist riesig. Der ganze Bushcrafting, Survival, Prepper und Campingmarkt. Noch ein Messerhersteller, der für 423 Euro ein Messer herstellt, das auch nur scharf ist und schneidet. Hier wird auch viel Kasse gemacht. Die einfache Ex-Bundeswehr Ausstattung wird mit "Militär" Verheißung für unglaubliche Preise verhökert. Da sieht man an einigen Stelle, dass stark doch auch die Kaufkraft in diesem Segment geworden ist und was auch alles an Euros so über die Theke gehen. Manches lebt auch von einer gewissen Legendenbildung.


    Menschen lieben gute Geschichten und die US Prepper gehören dazu. Entsprechende Einschaltquote oder Abrufzählungen bei Netflix zeigen, dass da wie überall was mit Katastrophentourismus zu tun hat, aktuell gut geht. Vom Sofa aus sicher gruseln, vom langbärtigen tarnflecktragenden Prepper im Bunker, der im verbeulten Kessel seine Dose warm macht und vorher noch durch sein Fernglas prüft, ob auch keiner sich seinem Bunker nähert. Oder die Familie, wo der Vater völlig übertrieben Zeug für Jahre hortet und alle Familienmitgleider ständig in irgendwelche Survivalalarmübungen verwickelt, wo sie in den Familienbunker flüchten, vor irgendwas. Hauptsache die Kamera läuft so hinterher, dass der poppkornfutternde SofaTV Konsument gespannt schaut, was passiert. Eine Art Live-Horror-Show. Und dann die Erleichterung, nur eine Übung, die seltsamen Amis mit ihren Bunkern.... sowas braucht hier keiner, guckt mal die doofen. Was nie fehlen darf sind Waffen. Und das ganze Framing drumherum, weil die Angst vor Waffen hat man zumindest in Deutschland so ziemlich jeden in die Wiege gelegt. Das mein Tomatenmesser ähnlich gefährlich ist, wie mein Mora.... egal. Das ist ja ein Tomatenmesser.... ungefährlich. Schneide ich meine Tomaten mit dem Mora.... gefährlicher seltsamer Prepper.


    Das ganze zusammen erzeugt alles Klicks, eine Paarung von Neugierde und den Spaß am Gruseln. Und sei es nur, dass man sich selbst auf die Schulter klopft, dass bei einem selbst die Welt in Ordnung ist, weil man sitzt ja nicht im Bunker. Und schon ist der Alltag vergessen und das Hamsterrad kann sich nächsten Werktag weiter drehen.

    Jeder der geimpft ist, ist einer der wieder mehr geimpft ist. Wenn der Bürgermeister, Team, weiß der Geier. Ich seh da jetzt weniger was schlimmes. Aber man kann sich hier im Land über so "Ungerechtigkeiten" gut aufregen. Wenn in München eine Schule weder WLAN, noch Internet noch irgendwas hat, dann passiert nix. ;-)

    Eigentlich sollte man annehmen, dass eine globale Krise dafür sorgt, dass sich mehr Menschen mit der Krisenvorsorge beschäftigen.


    Entweder ist das nicht so, oder die Corona Pandemie ist für viele Menschen noch nicht Krise genug.

    Das stimmt. Und ich glaube, wenn es richtig kracht, dann ist jeder böse, der mehr hat oder vorbereitet ist. Schließlich muss der abgeben. Das ist anerzogen hier in D. Neid, Missgunst, Egoismus und der Glaube, dass man ein Anrecht grundsätzlich auf den Besitz anderer hat, wenn es einem nützt.


    Die Menschen haben vieles über Jahre abgegeben und haben damit auch Verantwortung und so weiter ebenso mit abgegeben. So kann man auch immer leichter Jammern und das können wir auch im Land gut, statt anzupacken. Ich bin manchmal davon auch nicht frei davon, versuche das aber auch zu minimieren. Machen war mal hier in D.


    Vorsorge ist eine Absicherung auf die Zukunft und die Zukunft interessiert keinen, weil das tritt ja vielleicht auch nicht ein. Und dann machts keinen Sinn. Wenn man sozusagen genau wüsste, am 12.4.2030 gibts Blackout, dann wäre es was anderes. Der typischen gesunde Menschenverstand ist, irgendwie teilsweise zumindest, abhanden gekommen. Die einfachsten Sachen sind nicht da. Das beginnt mit dem Klassiker: Keine Taschenlampe und keine Batterien dafür.


    Sich vorzubereiten bedeuetet auch, dass es Dinge gibt, die man gar nicht beeinflussen kann. Sowas kann man nur annehmen und sagen, dass kann passiert, ist dann halt kacke. Kann da nix tun. Aber: Ich kann das und das und das machen und das vorbereiten. Und da sich der typische Deutsche, zumindest meine Beobachtung, entweder 100.00000% absichert, versichert, vorbereitet und irgendwas unterschriebt oder halt gar nicht. 90% pah, 80% pfffff. Bringt ja alles nix, heißt es dann. Und dann noch: Was das kostet.


    Aber McDoof das Geld bringen, Schnellimbiss und Snackbars, Cocktails und zwei iWatches die farblich zu den Klamotten passen.


    Wir haben teils das ganze Verhältnis verloren in der Gesellschaft.


    Die Leute zahlen lieber 300Euro im Monat in eine Versicherung, statt das Geld für sich arbeiten zu lassen und es in Sich zu investieren. Aber dann kann man ja nicht die Verantwortung auf ein Papier legen und klagen, dass irgendwie das Geld weg ist oder der Versicherungsfall nie zustande kam.


    Tja....

    Ich würde durchaus ohne mit der Wimper zu zucken bis zu 100€ pro Dosis zahlen.


    Einige Länder zahlen ca. 30€ die Dosis für die mRNA Impfstoffe.


    Ich bin da ganz bei dir, Udo (DL 8 WP) :-)


    Es gibt einige Arztpraxen, die BIONTECH verteilen, die haben diese Einrichtung. Es ist nicht nur möglich, es wird auch gemacht. In einem sehr kleinen Rahmen. Aktuell will nur aufgrund der Knappheit der Staat die Hand drauf haben. Und für die Massenimpfung machen die Zentren schon Sinn. ich hoffe, die regulären Arztpraxen werden die nächsten Monate ebenso ausgestattet, das es etwas schneller geht und man auch die Möglichkeit hat zu seinem Arzt zu gehen.


    Die Zockerei und das Preisdrücken hat die EU und auch D betrieben. Allerdings haben andere Länder auch viel früher die Lieferverträge unterschrieben. Dafür bauen wir aktull im Inland viele Produktionsstätten. Wir sind später dran, aber vielleicht bekommen wir es tatsächlich ja noch im land komplett auf die Reihe.


    Aktuell zahlt die arbeitende Bevölkerung so oder so alles. Egal was. Hilfen, Stützen, Impfstoff. Auch hier muss man schauen, dass der Bogen nicht überspannt wird.


    Sind alle pleite ist Impfflasche leeeeeeerrrrrr. ;-)

    AstraZeneca 2.0 ist schon in den Startlöchern und eine Kombination mit einer mRNA Impfung als "Booster" nach ein paar Monaten dürfte wohl lt. einhelliger Meinung derzeit sogar einen sehr sehr guten Schutz bieten.

    Völlig richtig, meine Fachkräftebubble ist auch dieser Meinung.


    Ich würde sofort jeden Impfstoff nehmen, wobei RNA natürlich die Krönung wäre.

    Seh ich genauso. Da die Sicherheit bei AZ gegeben ist und die Verträglichkeit sehr gut ist, besser als zu verzichten. Jeder der kann, sollte gucken, dass er sich das überlegt. Ich bin da nach wie vor ein Verfechter der Freiwilligkeit, auch wenn das viele andere sehen und einige meinen Aspekt auch nicht nachvollziehen können. Das Vertrauen in diese Stoffe muss hoch sein und bleiben und Zwang untergräbt das unter anderem.


    wenn ich lese, SKANDAL.......

    Ja, da wird viel Clickbaiting betrieben. Ziel ist es aktuell die Todesfälle zu reduzieren. Daher ist der Ansatz Altenheime und Schwerkranke zusammen mit Pflegekräften zu impfen eine gute Sache. Dann kommt vielleicht mal wieder in den KH ein regulärer Betrieb wieder ins Haus. Vielleicht schafft man es auch zusätzliche Stelle zu schaffen und vielleicht auch die Leute etwas besser zu bezahlen. Vielleicht. Hey, träumen darf ich. ;-)


    In geimpften Heimen und in Heimen, wo "der Schnitter mit dem Rasenmäher durch kam" (Zitat von jemand, der in der Branche arbeitet) sind anschließend kaum oder keine Todesfälle mehr aufgetreten. Selbst bei Infektionen sind die Verläufe mild und zumindest soweit ersichtlich ohne große Probleme verlaufen. Das ist ein gutes Zeichen, auch wenn das alles nicht weniger tragisch ist, in einigen Heimen sind 90% der Bewohner gestorben. Das ist aber auch eher ein Extrembeispiel, aber auch das gabs.


    Zumindest scheinen die Schnelltests und die aktuellen Konzepte einigermaßen zu greifen, was zumindest uns erstmal in die richtige Richtung treibt.

    Die Verbreitung der Mutationen ist nicht zu verhindern. Unter anderem auch deswegen, weil der Stamm auch hierzulande in Menschen mutiert. Wir prüfen halt nur das hier selten. In UK ist man dort besser aufgestellt. Bis Mutationen erkannt sind, haben sie sich meist schon über den Planeten verteilt. Das wird so bleiben oder wir stellen den Reiseverkehr ein und stellen den gesamten Frachtverkehr um. Für immer.


    Nichts desto trotz wird es ein schweres 2021, weil wir den Eiertanz unter noch stärkeren Kompromissen laufen müssen. Der Gesellschaft geht die Luft aus, einigen ist die Luft ausgegangen. Die Kommuniktionspolitik ist ziemlich schlecht. Aber egal. Wir werden die Situation nicht ändern.


    Wenn die Dänen recht haben, gibt es voraussichtlich einen steilen Fallanstieg ab dem 15. März. Ich bin gespannt, ob sie recht haben. Sie haben unter den jetzigen Bedingungen die Ausbreitung der mutierten bekannten Stämmen simuliert. Wer weiß, ob es eintritt. Die Grafiken und die Quellen muss ich euch schuldig bleiben, die sind aufm Tablet und die Unterlagen haben keinen Link im Netz.


    Die ganze Lage entspannt sich erst, wenn ca. 70% geimpft sind. Und ob diese Quote überhaupt erreicht werden kann, ist eine gute Frage. Auf jeden Fall haben wir Stand jetzt zumindest noch keinen Knall, aber die Zukunft bis Ende Juni sieht finde ich eher übel aus.


    Gut ist, dass die ganzen zusätzlichen Impfstoffproduktionsstraßen hierzulande ab Mai fertig sind, vielleicht auch Juni, so dass Ende Juli sehr wahrscheinlich kein Engpass mehr mit Impfstoffen besteht. Eher Kanülen und Spritzen.... aber vielleicht haben hier die Hersteller auch schon angezogen. Sie kennen den Markt ja eigentlich.


    Das Thema wird uns dieses Jahr noch erhalten bleiben.