Beiträge von SBB+

    Die Frage ist doch, wo wir gesellschaftlich hinkommen, wenn wir die Eigenverantwortung nach und nach abbauen. In meinen Augen erbringt der kreative Umgang mit Risiken die Chancen für Entwicklung und nicht umgekehrt.


    Spannender ist doch die Frage, warum selbst bei der Flutkatastrophe vor einigen Wochen, der gemeinschaftliche Apparat nicht in der Lage war, die Situation adäquat zu handeln. Klar kann man immer mehr aus der politischen Verantwortung in den Bereich des Einzelnen transferieren, ich halte das aber für falsch.

    Deine Aussage bezogen auf die Eigenverantwortung ist meiner Meinung nach nur allzu korrekt. Du stellst du eine richtige Frage: wo kommen wir da gesellschaftlich hin?


    Wir haben die ein oder anderen Aspekte mit Arbeitskollegen bezüglich der Flutkatastrophe und dem entsprechenden fulminanten Versagen an der ein oder anderen Stelle erörtert insbesondere was die ein oder andere technische Geschichte anging. Das war sehr interessant.


    Ich bin für die komplette Eigenverantwortung im Rahmen der preparedness bzw im Rahmen der Vorbereitung auf Katastrophen. Es ist nicht die Aufgabe des Staates grundsätzlich jeden zu seinem in anführungsstrichen Glück zu zwingen. Genausowenig ist es seine Aufgabe die gemeinschaftlichen steuergelder für überlebenspakete und allerlei Behörden-like zu verschwenden.


    Das Geschrei will ich nämlich erleben: wenn jeder in Deutschland gezwungen ist, so und so viel Kilo nrg5 vorzuhalten. Und das auch noch aufzufuttern.😉 Nach dem Motto gemäß Paragraph XYZ musst soundsoviel Nahrungsmittel comprimat in jedem Haushalt verfügbar sein.


    Völlig bescheuert. Deswegen sollte sich jeder selbst individuell um seine eigene Preparedness kümmern und in einem vollen Maße da in Eigenverantwortung handeln. Insbesondere auch in diesem Rahmen der Eigenverantwortung, das er sich entsprechend selbst weiterbildet und selbst informiert und seine ohnehin lädierten grauen Zellen durch das Privatfernsehen mal ein bisschen anstrengt.


    Ein Umzugskarton staatlich verordnete EPa ersetzen nicht das vorbereitet sein in einem Katastrophenfall.


    Wenn in diesem Land keiner mehr selbst denkt, sondern nur nach oben guckt, wird er feststellen, dass oben keiner sitzt.


    Gruß SBB

    Sollten die Datennetze wirklich was abbekommen, was teils durch Glasfaserstrecken und so etwas unwahrscheinlicher geworden ist, aber nur etwas.... naja, dann ist es echt schlimm. Wir sind vom Internet mindestens genauso abhängig, wie vom Stromnetz.


    Sollte das Stromnetz in Teilen sogar betroffen sein und fällt aus, wird sogar so beschädigt, dass die Ausfallzeit, selbst für kleinere Segmente größer 1-2 Tage ist, dann wird es auch schon schwierig.


    Allerdings kann man sich auf sowas kaum attoc vorbereiten. Das kann man meiner Meinung nach nur hinnehmen, wenn es da ist und dass muss man gucken. Klar, Glaskocher, Notheizung, Nudeln, Eingekochtes und alles, das sollte vorher da sein und so weiter. Das Geschehen ist unkalkulierbar. Es betrifft einen Teil der Erde irgendwo. Wenn das zufällig hier einschlägt, dann sehr schlecht.... wenn es hauptsächlich das Meer erreicht, vielleicht nicht sooo schlecht. Aber irgendwas geht im Extremfall kaputt.


    Aber: Wir haben bisher nur vor ca. 120 Jahren Erfahrungen damit sammeln können und damals war das alles völlig wurscht. Eigentlich wissen wir gar nicht genau, wie es uns genau betrifft.


    Auch der ganze Kaskadeneffekt, wie ich ihn nenne. z.B. Datennetz fällt aus, dadurch fällt Steuerung aus, dadurch fällt xyz in ein kritisches Bereich, Maschine X wird dadurch zerstört und so weiter. Ein Ausfall des Stromnetzes und eine Beschädigung der Hochstromstrecken und Umspannwerke wäre sehr sehr sehr schlecht. Ungemein schlecht. Vor allem hier in Europa.


    Aber wir haben darauf keinen Einfluss.

    Wie treffen euch persönlich steigende Energiepreise? Und habt ihr die Möglichkeit gegenzusteuern, z. B. mit Solaranlagen und Co?

    Bei gleicher Kaufkraft des Euro kann ich bis zu den vierfachen Energiekosten problemlos weg stecken. Im Extremfall auch mehr. Auch die vierfachen Spritkosten. Solar keine Chance, wo ich bin außer etwas Notstrom für einfache Sachen. Im Prinzip gehen erstmal alle baden, die es ohnehin nicht so leicht haben. Energiekosten sind sehr schwer vorherzusagen. Im Prinzip wird es nicht besser, eher gefährlicher. Die Netze sind überaltert, die Energiegewinnung ist überaltert. Das macht alles nicht einfacher. Wir haben zuviel auf den zukünftigen Baustellenlisten und müssen das alles bezahlen. Wir haben aber auf Verschleiß gelebt und dafür keinen Cent zurückgelegt. Die Idee das alles zu privatisieren, hat viele Leute recht reich gemacht, aber die Gesellschaft schon ärmer. Weil sie wird am Ende die Zeche zahlen.


    Bei Menschen die mit Existenzängsten zu kämpfen haben (Wohnungsverlust, keine Heizung im Winter, etc.), kann es da sehr rasch zu Demonstrationen bis hin zu sozialen Unruhen kommen.

    Das sehe ich so auch kommen. Dauert aber. Das kommt erst, wenn die Umverteilung kippt. Nicht umsonst gibt es in D so eine extreme Umverteilung, weil Umverteilen billiger ist, als eine Unruhe. z.B. Und wenn alle arm und von der Hand in den Mund leben, keiner sich Spielzeuge für eine äh Demostration leisten kann. Nicht umsonst hat man die Sicherheitskräfte mit mehr Werkzeugen und Panzerfahrzeugen ausgestattet und mehr oder weniger politisch auch dafür gesorgt, dass die Gesamtbevölkerung durchschnittlich sich eigentlich auch gar nicht mehr zu wehren weiß oder überhaupt irgendwas. Den Rest macht das TV Programm. :-)


    Und das alles droht mittelfristig zu kippen und dann wirds eng. Aber bis in D jemand vom beschweren auf Twitter oder vom Sofa aus seinen Ärger auf die Straße bringt, muss schon sein Sofa dem Kuckuck zum Opfer gefallen sein und herausgetragen werden. Also da wird erstmal gar nix passieren. Wie gesagt, um den Druck rauszunehmen, können die Leute sich elektronisch lange lange gegenseitig alles in den sozialen Medien vortragen, dann haben sie auch abgearbeitet und alles geht weiter seinen Gang. Dafür sind sie da und gleichzeitig haben die anderen ihre Messwerte und ihre Parameter zur Kompensation. Open Source Intelligence ist da ja ein schon gar nicht mehr so neuer Markt.


    Gruß

    SBB

    Ich tue ganz genau nix. Fast nix. Bei 10 Min. Zeit reicht es nur für einen Anruf. Oder zwei. Bei kollabierten Telefonnetzen so ne Sache, wenn da jeder irgendwen anruft. Klappt vielleicht.


    Wenn der EMP da ist und alles gegrillt hat oder nicht, gucke ich, was noch geht. Auto geht noch? Kommt halt drauf an.


    Das wäre dann der Zeitpunkt, wo ich sag, das wars mit dem Planeten und dem modernen Mensch.


    ich bin völlig davon überzeugt, dass niemand irgendwen warnt oder niemals irgendwo irgendwas ausgestrahlt wird. Wozu?!


    Hier war der Strom weg, so knappe 4 Std in Innenstadtbereich. Gestern in Bad Homburg der Strom weg. Zig Ampeln gestört. Es brauch nicht viel Störungen um Chaos und Schrecken zu verbreiten. Ein Teil hier hat immer noch keinen Saft. Wenn komische Sachen passieren, wie es sind drei Ampeln aus, guck ich beim Fahren mal flux zu bestimmten Stellen, ob da noch Licht ist. z.B. hat die Aral noch Saft. Oh hat sie gut. Wenn nicht, ups. Die ganze Scheiße kommt, wenn sie kommt, ohne Vorwarnung, ohne Antrag, mit einem Peng macht es boom und du hast den Salat.


    An meiner Arbeit, der Mini Blackout, habe ich es nicht gemerkt, anderes Stromnetz. Innenstadt Ampeln ausgefallen, überall kurz völliges Verkehrschaos. Trupp hat mit Notstromgeneratoren die Anlagen wieder hochgefahren, damit die Autofahrer aufhören sich gegenseitig zu blockieren....


    Wie gesagt, basierend auf dem Szanario in 10 Min TODO:


    Nix tun, Durchatmen, Zurücklehnen.

    Rufe X an, wenn geht.

    Rufe Y an, wenn geht.

    Warte auf den EMP.

    Check, was noch geht. Alles andere dynamisch.


    Gruß

    SBB

    Vorratshaltung: Im Prinzip jeder, wie es gut funktioniert.


    Ich lagere manche Sachen per Großeinkauf ein. Ich habe z.B. Dosen und diverse Sachen eher als Großeinkauf eingelagert.

    Dazu lieferte REWE Online auch einiges, was ich dann nicht schleppen musste.

    Das ist die Basis. Dann kommt hier und da etwas. Ich habe z.B. nicht so viele Nudeln da. Ausreichend viele, aber nicht große Mengen. Ich esse einfach davon zu wenig aktuell. Trotzdem reicht die Menge aus, um damit ein, zwei Wochen verschiedene Nudelgerichte zuzubereiten.

    Viele andere Sachen wandern durch kleine Einkäufe dann rein oder werden schlichtweg frisch gekauft.


    Selbst eingekochtes steht auch noch da, das genügt auch eine Zeit lang. Jetzt muss das Lager nicht immer komplett voll sein. Voll reicht wirklich sehr lange. Halbvoll ist auch noch sehr gut. Und dazwischen schwanken völlig in Ordnung.


    Einmal im Jahr gibt es eine "Lager-leer-fress-Zeit". Da wird absichtlich eine ganze Weile alles mögliche aus dem Lager verbraucht und verspeist, bis es deutlich unter die Hälfte der Lagermenge gegangen ist. Wenn dann der große Knall kommt, ist natürlich weniger da, aber ich rechne NRG-5 und so Sachen, die noch tief irgendwo regelrecht verklappt sind nicht ein. Das passt.


    Wichtig ist, dass man so das Gefühl hat, dass das ganze Konzept einigermaßen stimmt. Von der Klorollenlagerung bis zur Raviolidose. Genauso mit Batterien und Akkus und alles. Akkus wollen auch etwas gepflegt werden, Batterien sollte man auch mal nach gucken. Und so weiter.


    Wenn am Ende das Lager auseinanderfällt, weil niemand sich eine Zeit um die Sachen gekümmert hat, kann man auch auf die Kauf&Forget Methode umsteigen. Alles Kaufen, einlagern, ab MHD Ende oder nach X Jahren, komplett austauschen. Container, alles rein und neu.


    Gruß

    SBB

    Meine Maglites sind bis auf eine alle tot. Batterien ausgeronnen und nicht mehr rausbekommen.

    Das ist echt der einzige Tod, den das Ding so sterben kann, ja. Null Chancen die da wieder raus zu bekommen.


    Einziger Vorteil der Maglites ist ihre EMP-Festigkeit. Der Rest Liebhaberei und Melancholie...

    Natürlich. Aber sie leuchten. Und man hat, was man hat. Mit allem anderen. Und im Fall X kann man den Nachbarn eine kleine Batterielampe geben. Und die riesige Maglite wird dann auch interessant. Leuchtknüppel. :-)


    Für alles andere gibts unzählige LEDs. ;-)

    Mein Maglite lebt auch noch.


    Ebenso die Bundeswehr Winkel Lampen.

    Eine von 1977

    Eine von 1990

    Eine von 1992

    Mit der erste Birne, soweit ich es weiß. Hab noch einen Haufen Ersatzbirnen.😅

    Auch nicht tot zu bekommen. Ebenso die Heinze Würfel BW Taschenlampen.


    Und wenn sie leer sind kann man damit jemand erschlagen.😂

    Ich habe mittlerweile ein paar Decken vom Katastrophenschutz. Schön dicht gewebt, nicht zu dick, kratzt nicht und relativ preiswert.

    Hab grad mal geguckt, der Preis ist gut. Ich werde damit eine alte reine Polyesterdecke, die fusselt in Rente schicken.

    heute kam meine Cosy Fox Decke (das ist die mit Umkettelung) an. Sie ist herrlich leicht für ihre ordentliche Größe von 160 x 200 cm.

    Größe ist ausgezeichnet und das Produkt macht so auf mich einen super Eindruck. Danke fürs Vorstellen. :-)

    Ist doch alles wurscht..... seit 2013 funktioniert mein TomTom Navi. Wenn es irgendwann keine Karten mehr gibt, funktioniert es immer noch. Bis mich die nicht mehr ganz so aktuellen Karten nerven. Gibt ja auch Schilder und Karten, Google Maps für die Auflösung der Verwirrungen. Die tomTom Geräte sind sehr langlebig und nerven nicht. Funktionieren. Auch mit 4 Jahre alte Karten. Das heißt: Supportende heißt nutzen bis man entweder ein neues Gerät braucht, weils tot ist oder weil man doch irgendwie mal ein neures will. Aber wozu? Grob funktioniert es doch immer mit alten Karten und die meisten Straßen ändern sich nicht.... und wenn gibts Schilder für die Kilometer, bis der Navi wieder weiter weiß, sonst Google Maps.


    Und welcher Prepper hat keine echte Papier-Karte im Auto?!?


    Gruß

    SBB

    Wenn jetzt plötzlich ein neues Mitglied mit den Usernamen "anonymer Professor" auftauchen würde, wär das schon ein lustiger Zufall.

    Gnhihihi, ich warte noch auf den User "BND", "Verfass.Schutz", "BKA-see-you", "BigProfBrother", hoffe Ben hat keine Usernamefilter.


    Na ja wenn er sich frisch anmeldet, müsste er sich ehrlicherweise als Nichtprepper outen.

    Die Einladung wäre dann die Freischaltung.

    Gestatten, ProfSpyBKA_BND-einself, ich bin Nicht-Prepper. Habe keine Dosen, aber viele Kugelschreiber und schreibe alles auf, daher bitte ich um Einlass, um in den geheimen Sphären der Preparedness zu wandeln, um durch die Erleuchtung der Revioli Sammeler bekehrt zu werden durch den Papst Doc an der heiligen Lütsche! :-) Das heilige Buch Doc, Prepperbibel.


    Viele Grüße vom Thread-Belustigten SBB

    Schleswig-Holstein hebt die Maskenpflicht da wo 3G gilt auf.

    Sind die blöd?

    Eigenverantwortung. Muss jeder selbst entscheiden. Und viele tragen einfach eine Maske weiter. Halt die Pflicht ist weg. Wieso auch nicht. Passt zur kompletten Politik aktuell. Also denke ich mir, macht alle mal. Sind ja nicht die einzigen, die so handeln.

    Ja, wir sind blöd!

    Keine Ahnung, ob wir blöd sind oder nicht. Ich rätsele da manchmal und frage mich, was da eigentlich so dahinter steckt. Unterm Strich ists glaube ich egal.

    In Deutschland gibt es einfach zu viele Deppen, die den Abstand zwischen Daumen und kleinem Zeigefinger als 1,5 Meter ansehen. Und einem auch entsprechend dicht im Supermarkt auf die Pelle rücken (finde ich ohne Corona bereits extrem unangenehm und mit Corona erst recht).

    Bei der hohen Infektiösität der Delta Version ist Abstand halten etc etc. ziemlich veraltet und bringt fast null. Hatten wir hier im Faden in der Vergangenheit mal das Thema. Zugluft in Supermärkten und Einkaufsmeilen genügt für eine Infektion. Entfernungen von 25m waren kein Problem. Daher ist das alles mit Abstand eher was für die Seele, aber macht vom Infektionsschutz aktuell keinen Unterschied mehr. Im Prinzip hilft ausschliesslich eine möglichst niedrige Exposition und eine dicht sitzende und funktionierende FFP2+ Maske.


    Klar, bringt die Impfung keinen 100% Schutz. Die ist für die Wildtypen designt. Wir haben eigentlich sogar Glück, dass sie noch so gut funktioniert. Überhaupt. Ich bin mal gespannt, wohin die Reise geht. Ich muss nicht unter Menschen in großer Zahl. Ich muss auch nicht in volle Supermärkte. Ich muss auch nicht in Bars, Restaurants, Discos und allerlei. Ich bin halt etwas zurückhaltend und gucke wie es sich entwickelt. Wenn die Politik von heut auf morgen alle Maßnahmen beenden, ist mir wurscht, ich agiere so oder so nach meinem eigenen Bild zur Sache.


    Der nordische Wohlfühlabstand hat was. Ich find den gut. Ganz generell. Ohne Corona.


    Gruß

    SBB

    waren das Impfdurchbrüchen oder Ungeimpfte?

    Großes Schweigen. Kein Gebäudeteil, kein Bereich, kein Status. Nichts wird rausgerückt. Der Flurfunk wird es irgendwann hier her tragen. Derweil muss man besonders vorsichtig sein. Die ganze Stadt hat massive Infektionszahlen stark steigend. Mal sehen, ob es so weiter geht.

    Diese Info darf, aktuell, nur auf freiwilliger Basis übermittelt werden.

    Wurde hier gemacht. Die Leute haben freiwillig alle Infos offen gelegt. Fast 90% der Belegschaft. Und das ohne Druck. Wenn man mit Kündigung oder was weiß ich droht, bekommt man bestimmt 100% hin. Oh, das war trotzdem dann freiwillig. :-)