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    "Bis zum Jahresende sollten alle Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland einen Dienstlaptop erhalten. Doch daraus wird erst einmal nichts, wie jetzt die Bundesregierung zugibt." (SPIEGEL, 11.11.2020)

    Das Problem ist oft gar nicht die Beschaffung, wenn auch das schon schwer genug ist. Die Sicherheit der Systeme kann keiner garantieren. Datenschutz ein Fragezeichen und dazu gibt es kein Personal, dass irgendwie sich darum kümmern kann. Das Problem bekommen wir in Deutschland mit unseren Regeln überhaupt nicht mehr zeitnah gelöst. Eher sehr langfristig.


    Solche Sachen müsste man entweder mit viel Geld sehr deutsch lösen oder mit der russischen Methode mit "wir machen jetzt und machen halt Fehler egal."


    Die russische wäre z.b.:

    - 3 mobile Geräte als Katalog zur Auswahl. z.B. 17 Zoll Laptop, 13 Zoll Laptop, MS Surface. Eine Art Orientierung was mindestens drin sein sollte. Jede Lehrkraft, jeder Schüler bekommt eins. Die Schulen beschaffen selbst anhand von Empfehlungen, jeder Schüler und Lehrer die da sind bekommt einen nach oben aufgerundeten Festbetrag und dürfen kaufen wo sie wollen in Eigenverantwortung. Die Unis in der Nähe stellen Hallen, Räume und Freiwillige, die diese Maschinen prüfen und installieren und ausliefern. Solange gibts keinen Lehrbetrieb an der Uni.

    - Office 365 Education für alle Schüler und Lehrkräfte.

    - Entsprechende Nutzerkonten komplett bei MS. Anmeldung über Azure. Speicher, Nutzerkonten und alles in der Cloud. Sicherheit wird per Anmeldung gepusht. Einwahl über VPN zur Wolke.

    - Verwaltung und Aufbau der ganzen Cloud-Infrastruktur durch das All-In-Ich-Will-Sofort Paket bei Microsoft.


    Bestimmt gibts einen Aufschrei, aber es gibt dann zackig eine Infrastruktur die skalierbar und leistungsfähig genug ist, um weitere Ressourcen zu bündeln. Moodle etc. alles in weiteren Instanzen. Jeder hat dann eine Mailadresse, Skype for Buisness und eine zentrale Datenablage. Vorbei das Jammertal, dass dies und jenes und was auch immer wieder nicht geht und man einem Lehrer weder ne Mail noch ne Nachricht zukommen lassen kann.


    Kostet weniger, als man denkt, wenn man beide Wege vergleicht. Ist man wiedermal abhängig von einem Anbieter? ja, egal. Aber so bekommt man digitale Bildung überhaupt in Deutschland nur ansatzweise ausgerollt, statt nur darüber zu reden.


    Wenn ich aber bedenke, dass unsere Regierung eine völlig miese Zahlungsmoral hat und noch nicht mal ihre eigene Maskenbestellung bezahlt bekommt.... naja. Ich sehe irgendwie schwarz. Es sind einfach zuviele Nieten im System.

    Daher werden ja auch über Injection-Proxies lukrative Ziele fernverwanzt und überwacht. Wozu die Verschlüsselung brechen, wenn man sie schön in XML aufbereitbar per Express mit den restlichen Daten bekommt?


    Sobald man der Maschine nicht mehr trauen kann, ist jede Sicherheit dahin. Das ist das Restrisiko. Je komplexer die Maschine, je mehr Ansatzpunkte hat man ja.


    Daher fand ich es sehr witzig, als Freaks mit einem C64 Webseiten aufgemacht haben. Oder die Nutzung eines Textbrowsers unter FreeDOS auf einem primitiven System.


    Auch dass manche Behörde wieder Schreibmaschinen bestellt hat. :)

    Da bleibt dann halt nur noch der Betrieb eines privaten Messangerservers mit entsprechender selbst erzeugter Verschlüsselung übrig. Für Freunde und Familie wohl die beste Variante.

    Das denke ich auch. Mein Projekt in dieser Hinsicht ist aber vor 2 Jahren gescheitert. Keine Akzeptanz. Selbst unter den ITlern. Es dominierte die Faulheit einen zweiten Client zu installieren und den zu benutzen. Gleichzeitig vermute ich traut doch niemand den anderen, es könnte ja sein, dass jemand die Nachrichten doch untereinander mitschneidet und so weiter. Dann doch lieber unverschlüsselt durch Internet damals mit anderen Messengern.


    Ich weiß nicht, wie man das löst. Was funktioniert ist PGP mit einigen ausgewählten Leuten. Einfach Mails, nicht zu lang und gut. Das ist zwar nicht mehr instant, aber man kann da doch eher am Rechner mal etwas konkreter und mehr schreiben, als Textfetzen am Messenger.


    Was der Lord über Threema schreibt stimmt. Entweder muss Threema das anpassen und per Update kaputtmachen oder sie winden sich noch sehr lange. Aber aktuell ist Threema recht gut ausgearbeitet, was das angeht. Hilft natürlich nicht gegen den Angriff auf das Endgerät.


    Am Ende muss das alles so oder so ausgewertet werden. Das kann man natürlich auch zum teil ganz gut automatisieren... naja. Aber am Ende muss die richtige Information, zur richtigen Zeit am richtigen Ort vorliegen. Sonst bringt das alles nix.


    Der psychologische Faktor, dass mitgeschnitten und gelesen wird ist aber kein zu unterschätzender Aspekt. Das hilft mehr, als jede Überwachung selbst. Da reicht es schon ab und zu zufällig auf dem Gerät im Messenger einzublenden, dass die Kommunikation nun staatlich geprüft wird. Da traut sich 90% nicht mehr was aus eigener Sicht unkonventionelles zu schreiben.


    Gruß

    SBB

    Moin Udo,


    hab habe nur einen gekauft! :-) Aber ich könnte fürs gleiche Geld halt 6 erwerben. Erstmal soll der eine verschlissen werden. Der soll erstmal kaputt gehen. Auch damit ich weiß, was da so kaputt geht.


    Und dann: Bekomme ich den repariert. Oder ist das alles jenseits meiner Fähigkeiten.


    Gruß

    SBB

    Diese Entwicklung war leider sehr vorhersehbar. Aktuell wird PGP und andere Arten noch nicht verboten. Sobald sowas massentauglich ist, ists auch damit vorbei. Was das allerdings für VPN Tunnel bedeutet ist mir auch noch ein gewisses Rätsel. Vielleicht wie in Russland, wo die Regierung die Schlüssel erzeugt?

    Oder man macht alle 3 Monate einen zweiwöchigen Komplett-Stopp von allem. Quasi einmal pro Quartal "Coronaferien". In dieser Zeit bleibt dann alles, wirklich alles dicht. Alle bleiben daheim, Quarantäne für alle. Das hungert den Virus aus.

    Ich bin überzeugt, das funktioniert nicht. Die Maßnahmen überschatten am Ende dann den Schaden, die das Virus anrichtet. Wir werden dauerhaft mit dem Virus und deren Mutationen leben müssen. Das Corona-Zeitalter beginnt und wird später dann durch das Klima-Zeitalter abgelöst, wenn da uns das Wasser so richtig bis zum Hals steht. Bis dahin sollten wir nicht alle Ressourcen komplett verpulvern, da kommt noch mehr auf uns zu, als Sars2.


    Ich bin aber erstmal sehr gespannt, wie in 2 Wochen sich die Maßnahmen auswirken. Das dauert ja noch alles. Eine gewisse Tendenz nach unten gibt es ja schon.

    Tja, ich fahre mit meinem Zipper STE1200IV ganz gut. Ein chinesisches Fabikat. Der läuft seit fast 3 Jahren. ich nutze ihn im Garten für Gartenstrom und zum Schnellladen von diversen großen Akkus dann parallel.


    Das Gerät ist preiswert und funktioniert. Ich bin nicht grundsätzlich anhängig vom Generator und würde z.B. für eine Stromkrise eher davon noch einen getesteten zweiten ordentlich einlagern.


    Ein Kumpel hat seit 12 Jahren einen Einhell China-Generator. max 3KW soll der können und das macht er auch ca. 10 Minuten mit. Dauerleistung 2KW. Das Gerät hat er geschunden ohne Ende und auch hier und da repariert. Ersatzteile kein Problem. Quaität gut.


    Der STE1200IV ist sehr sehr kompakt und nicht so ohne weiteres zu zerlegen. Wenn man weiß, wie es geht, ist es aber leicht. ich musste beim ersten mal schon ziemlich gucken. Bisher sind aber weder Schläuche noch Hähne noch irgendwas kaputt gegangen. Bei diesem Modell ist der Inverter der einzige Schwachpunkt, aber ich habe halt einen sauberen Strom. Man muss da abwegen.


    Honda Geräte sind gut keine Frage. Mich schreckt der Preis zum Nutzen halt ab. Tägliche oder wöchentliche Nutzung auf einem Blockhaus in Kanada, da würde ich eher auf Honda setzen. Hoher Dauerbetrieb auch.


    Man darf bei den China Generatoren ein paar Dinge nicht falsch machen. Zuwenige Ölwechsel sind absolut tödlich für die ohnehin nicht so extrem präzise gefertigten Motoren. Das bedeutet, Öl rein, 3 Betriebsstunden beim ersten Start. Ausmachen, Ölwechsel. Neues Öl, zweiter Betrieb 8 Betriebsstunden wieder Ölwechsel. Dritter Start 20 Stunden wieder Ölwechsel. Ich war erstaunt, was alles an abrieb und Metall sich nach den ersten zwei Ölwechseln im Öl befand. Das nimmt dann nach dem dritten Wechsel schnell ab und dann kann man den Generator auch mal länger laufen lassen. Macht man das nicht verschleisst der Motor so sehr, dass man keinen Spaß haben wird.


    Viele Generatoren, auch die Honda sind nicht für den Dauerbetrieb geeignet. Kurz, sie werden im Sommer schnell viel zu heiß. Der Motor braucht einen Luftzug. Je nach Standort hat man aber keinen. Also: China-Ventilator für 230V kaufen und damit den Motor und den Generator kühlen. Das wirkt absolut Wunder beim Dauerbetrieb und beim Betrieb mit längerer höherer Last. Plötzlich löst der Wärmeschutzschalter nämlich nicht mehr aus.


    Honda, wie Billigheimer brauchen Plflege und das richtige Öl das man auch oft genug wechselt. Die Ölwechsel sind entscheidend, das Entfernen des Sprit aus dem Vergaser und das Abpumpen/Ablassen des Tanks, wenn man den Generator sehr lange nicht nutzt. Auch die Honda bekommt man mit mieser Pflege schnell klein.


    Der Hersteller empfiehlt bei meinem ein 15W40. Ich habe aber 10W40 drin, ich nutze den Generator nicht im Winter. Als das Öl mal alle war habe ich 5W30 Vollsynthetik Leichtlauf Öl für mein Auto reingemacht. Das mischt sich dann natürlich teils mit dem 10W40 was noch drin haftet. Da die OHV Motoren nur die Kolben und die Welle sehr primitiv schmieren, es keine Ölpumpe gibt, funktioniert das. Erstaunlich ist, wie extrem leicht der sich nun ziehen und anwerfen lässt. Natürlich hat das Öl eine andere Viskosität, ich sag mal, ich nutze das Öl erstmal weiter, da ich kein schlechtes Gefühl hab und auch sich kein besonderer weiterer Abrieb im Öl beim Wechsel zeigt. Beim Honda würde ich mir das wohl nicht trauen. Aber der China Generator hat 130 EUR gekostet. Da kaufe ich 6 Stück statt einen Honda. Und dann hab ich Ersatzteile ohne Ende, inkl. Inverter Platinen.


    Eine Kaufberatung ist das alles nicht. Man muss den Anwendungsfall kennen, die Laufzeiten, das Budjet, will man einen Honda oder nicht. Was will man machen? Ist es eine Notfallrückversicherung für einen Blackout, wo das Gerät sich tot steht?


    Auf jeden Fall wird in Deutschland nicht ein Motor mehr für Klein-Generatoren gebaut. China baut fast 95% aller Motoren für Rasenmäher und Kleingeneratoren. ich lehn mich mal aus dem Fenster: Die können das. Die haben die Erfahrungen und können Dreck, wie Qualität bauen. Das mag man ihnen zwar nicht zutrauen, aber die Fräsen und Maschinen, das haben wir zur Herstellungen denen doch alles geliefert. Wir haben doch jahrelang alles soweit dorthin outgesourcest - wir bekommen doch noch nicht mehr FFP2 Masken im eigenen Land hergestellt. Wenn Tesla ne Fabrik baut, gibts erstmal lange Proteste. Wir bauen keine Klein-Generatoren mehr. Solange der Import irgendwie noch funktioniert wird es dazu nicht mehr kommen.


    Daher glaube ich, dass Honda die gleichen Maschinen in China nutzt, nur halt nochmals mit QS über die Teile guckt. Aber das ist auch nur meine rein persönliche Meinung, ich hab den Produktionsweg ja nicht verfolgt.


    Gruß

    SBB

    Also Übertragung von Hunden auf Mensch sind selten, kommen aber vor und umgekehrt auch. Das wird auch unsichtbar längst überall stattgefunden haben. Ob das massenhafte Töten der Tiere unterm Strich wirklich die Mutationen verhindern oder die Ausbreitung stoppen - ich glaube das nicht. Es ist ein Versuch, eher mehr Verzweiflung und Aktionismus. Man weiß nicht , ob es klappt und versucht es halt. Zumindest ist töten und mehr töten eine Beruhigungshandlung, die erstmal wirkt.

    Eine ausgezeichnete Idee. Finde ich toll!

    Ich habe mir einige Vorschläge aus diesem Buch geholt: https://www.amazon.de/Fit-ohne-Geräte-Körpergewicht-Weltbestseller/dp/3742304119


    Dazu wenn man kann ein Ergometer aufstellen.


    Einfach durch den Alltag mal ne Stunde oder so kleine Sandgerichte an Armen und Beinen tragen.

    https://www.amazon.de/Sportneer-Gewichtsmanschetten-Verstellbares-Fußgelenkgewichte-Handgelenkgewicht/dp/B074N27ZXD


    Kleinkram hilft und eine gewisse Regelmäßigkeit. Das versuchen in den Alltag einzubauen. 10 Minuten jeden Tag oder 5 Minuten morgens, 10 Minuten Abends.


    Ich bin definitiv nicht Mr. Fit, aber ich konnte meine Fitness tatsächlich über 2020 damit deutlich verbessern. Gut, fit, wie manche von euch werd ich nie, aber ich merke selbst den Unterschied.


    Gruß

    SBB

    "Hamster in der Zeit, dann hast du in der Not."

    Vorbereitet zur rechten Zeit, dann hast du in der Not.


    haben schon viele Leute so gemacht.

    Mangelnde Eigenverantwortung der Leute und die aktuelle athoc Komplettversorung führt zu einer Zunahme von mein Supermarkt ist mein Vorratsschrank. Das führt unweigerlich dazu, dann es heisst: Vorrat brauch kein Mensch.


    Dazu ist Leuten alles egal, solange es sie nicht direkt betrifft. Da gibt es auch einen grossen Mangel am Empathie. Das führt dazu, dass jeder alleine dasteht und niemand mehr wirklich aufsteht. Und wenn dann ists eh zu spät. Das ist in anderen Ländern anders.


    Wir sind halt ne Sofa-Nation geworden. Das ist global aber auch zu beobachten. im Prinzip ist die Entwicklung nicht aufzuhalten.


    Grundsätzlich hilft nur, sich mit den richtigen Leuten vernetzen; Möglichkeiten schaffen, sie nutzen; schauen, dass man nicht unter die Räder gerät; schauen, dass man den Leuten, die man in seinem Kreis hat unterstützt und hilft, dass es allen soweit gut geht und keiner absäuft. Damit kommt man stabil durch die wildesten Gewässer.


    Diskussionen über was kein Mensch braucht, ist für mich unnötiger Verbrauch meiner Ressourcen. Wenn das nicht nötig ist, spare ich mir das und lese lieber ein Buch oder mach etwas anderes. Es halten viele zu viele Leute Vorbereitete Leute für Spinner. Der Argwohn gegen jeglichen Non-Konformismus ist sowieso lange schon an der Tagesordnung.


    Daher nicht zu sehr auffallen und seine Dinge machen und zur Not von seinem Maledivenurlaub erzählen, der nie stattgefunden hat. Wer sagt, dass man jedem erzählen muss, was man so treibt, tut und denkt. Dann gibt es auch keine Probleme mehr, mit was angeblich kein Mensch braucht.


    Gruß

    SBB

    Ja Udo hat schon recht, ich hab mir zum Strom sparen einen kleinen Minirechner gekauft, der ein paar SSDs drin hat, ein reiner Bürorechner, der alles nach und nach in Standby stellt, wenn man weg geht. Der ist immer an, halt mal im Standby, DeepSleep oder halt an. Der verbraucht um längen weniger, als der Gamingrechner und zum Netflix gucken reicht es. leistungshungrigere maschinen sind an, wenn ich sie brauche.


    Die Netzwerkswitche durch was sparsameres ersetzt. (30W)

    Einen alten Accesspoint außer Betrieb genommen, kein Gast-WLAN mehr bei mir. (20W)

    Schalter an einen Stromkreis nur für kleinzeug, die lautsprecherboxen und kleinverstärker und USB Hub-Netzteil und so weiter. (15W)

    Nicht alles im Wäschetrockner trocknen. (keine Ahnung)

    Durchlauferhitzer auf niedrigere Temperatur gestellt. (keine Ahnung, aber statt 18000W zieht er dann halt die Hälfte oder so)

    Schreibtischlampen alle durch gute 4Watt LED ersetzt. (statt 80 watt sind es 4 nun)

    Alle lang leuchtenden Lampen durch LED ersetzt, die ganzen Glühbirnen werden in den restlichen Lampen verbraucht. (statt 120W sind es 12 nun)

    Radiowecker eingemottet, ersetzt durch Handywecker und Armbanduhr. (25W)

    Wohnzimmerbeleuchtung LEDifiziert (statt 400W sind es nun 69W)


    Das machte sich messbar bemerkbar. Und die Energie kann ich dann für was anderes verbrauchen. Umweltfaktoren spielten bei der Entscheidung sehr wenig eine Rolle, eher die Energiekosten etwas zu optimieren, um wieder mehr Geld für Spielzeug zu haben, was ich ja ständig erwerbe. ;-)


    Gruß

    SBB

    Würde sogar ganz viel Sinn machen. Gibt genug Dummies (wie mich selbst), bei denen es mit technischem Verständnis bzw. Computerwissen und "digital preparedness" nicht allzu weit her ist. Will sagen: ich wäre froh um eine sehr leicht verständliche Anleitung.

    Danke für deine Antwort. Ich arbeite da hier und da weiter dran und bastele vor mich hin. Ich komme da langsam aber stetig etwas vorwärts. Dauert aber alles, bis es fertig ist.


    Sonst habe ich meine QRP Funkausstattung mit einem LiFePo4 Akku ausgestattet. Meine QRP Ausstattung besteht auf einem offenen FT-818 von Yaesu. Das ist in einem kleinen Mini-Pelicase untergebracht. In den Koffer war ein 7,2AH AGM Blei Akku drin, der bisher immer reichte. Nun wurde der durch einen 7,5AH LiFePo4 Akku ersetzt, der leichter ist und mir mehr nutzbare Kapazität liefert. Dazu gekommen ist ein Wandler, ein 9-35V auf 13,8V Wandler mit Strombegrenzung auf 8A. Damit kann ich leicht auch auf 24V arbeiten oder mit 12V oder mit 18V. Der Wandler ist im normalen Betrieb nicht nötig, da das Gerät 9-15V als Spannung offiziell verträgt. Also den Akku, der so 12,8-13,2V liefert, direkt anschließen.


    Die Antennen sind im Koffer drin, eine BNC 2m/70cm Antenne als Gummiwurst. Eine 2m/70cm Lamda/2 Teleskop-Antenne und extern muss man halt die ein oder andere Drahtantenne mitführen. Der Mini AutoTuner passt nicht mehr rein, das wird eine Art Stoffbeutel, wo auch die Drahtantennen rein kommen.


    Am Wochenende teste ich das ganze mal.


    Gruß

    SBB

    Verändert habe ich meine Vorbereitung sehr wenig.

    - Ich lagere mehr Mineralwasser zu Hause. ca. 72 Liter Getränke ohne meine Notwasservorrat.

    - Ich halte meine Lager voll. Das heißt aber, dass Rotation aktuell nicht so richtig erfolgt. Wenn nun was schlecht wird, egal.

    - Masken und Desinfektion hat gereicht und ich bin überrascht, dass das alles reichte.

    - Ich kaufe größere Mengen beim Einkauf an Frischware und friere das teils ein oder fülle den Kühlschrank stärker.


    Gruß

    SBB

    Im Extremfall muss die Wohnung nicht grundsätzlich auf Status quo 21 Grad geheizt werden. Normalerweise kann man das völlig vergessen. Die Frage ist denke ich erstmal mit welchen Temperaturen zu rechnen ist. Vieles lässt sich durch Kleidung und Schlafsäcke gut abpuffern. Die Dauer ist auch dazu ein großer Punkt.


    Mein Gebäude hat extra Lüftungsschlitze in der Küche wegen des Gasofens, der zwar nicht mehr ist, aber war. Die Lüftung ist geblieben. Problemlos kann man dort mit Gaskochen. Ich würde eher Wasser für die Wärmflaschen heiß machen, statt mit viel mehr Energieverbrauch, die Putze zu heizen. Dazu gehen die Temperaturen hierzulande meist doch nicht zu sehr in den Keller.


    Wie lange wird es kalt bleiben und wie kommen die Leute mit der Situation zurecht. Sind es Erwachsene mit dicken Socken, Klamotten oder sind Kinder dabei oder Babys?

    Mit drei Decken, Wollmütze schläft es sich auch noch ganz gut in seinem Bett auch bei knappen Gefrierpunkt.

    Im Winter erfrieren die Leute ja auch nicht vor der Tür. Entsprechende Klamotten wählen.


    Wenn ich etwas heizen würde, dann partiell einen Raum. Zum Aufwärmen, nicht zum Dauerheizen. Da funktioniert auch durchaus mal ein Gasheizer. Allerdings kann ich nur deutlich auf den Post von Daniel zeigen, gute permanente Luftzufuhr. Was natürlich auch wieder gegen das Heizen entgegenwirkt. Meine Versuche haben gezeigt, dass man mit ner Petromax HK500 durchaus heizen kann, hat Licht, oben auf dem Kochaufsatz ein Wasserkessel für die Wärmflasche, das klappte gut. Aber hierbei waren Flurtüren und Küchentür zum Balkon komplett offen. Reicht aber zum Aufwärmen. Was gut funktioniert ist auch eine Kanzelheizung, so ein Gas-Heizstrahler. Was allerdings nie vernachlässigt werden darf, ist der Brandschutz. Schnell steht die Bude in Flammen. Die Standheizung und Optionen mit dem Turmofen, was Udo schrieb, sind auch meiner Meinung nach durchaus tauglich.


    Eine zuverlässige Petroleumlaterne, wie die Feuerhand ist sinnvoll aufgestellt oder aufgehängt auch ein brauchbares kleines Dauerlicht in der Nacht. Wärmt auch ein paar Grad einen Raum und zieht auch nicht sofort die ganze "Luft" weg. Weihnachten brennen ja auch die ganzen Weihnachtskränze mit vier Kerzen. Das Verhältnis muss zur Belüftung immer passen.


    Viele Grüße