Beiträge von Cephalotus

    Schweiz ist - so mein derzeitiger Wissenstand - ein Spezialfall.


    Da man kein Srommarktabkommen mit dem ganzen Rest Europas hat stehen dort nun mal weitaus weiger Optionen zur Verfügung, eine Mangelsituation über Zukäufe auszugleichen.


    In (Süd-)Deutschland ist es wohl eher eine Frage, wie kalt der Winter wird, wobei 2022/23 spannender wird als 2021/22, weil dann nochmal 3 AKW weniger da sind.


    Dass man in Süddeutschland über viele, viele Jahre keine neuen Stromleitungen und keine neuen Gaskraftwerke (und auch keine Windkraftanlagen) haben WOLLTE wird halt jetzt zum Risiko.


    Was soll man da jetzt großartig dazu sagen, außer mit der Schulter zu zucken? Wenn ich über Jahre hinweg gegen jede Infrastruktur protestiere darf ich mich doch nicht beschweren, wenn dann über kurz oder lang eben diese Infrastruktur fehlt?

    Und den 90% schweigender Mehrheit, denen das halt egal war ist es scheinbar auch egal, ob Strom da ist oder nicht.


    Und wenn die Schweiz eben kein Strommarktabkaommen haben wolllte steht sie beim Stromhandel eben ganz hinten an. Die werden sich schon was dabei gedacht haben und wenn nicht, dann halt nicht.


    Im übrigen kommt in der Mangellange eher zu gezielten lokalen und temporären Abschaltung statt zu einem großräumigen Blackout. letzteres basiert immer auf nicht kalkulierten Ereignissen, Mangel lässt sic h aber kalkulieren.


    Ich muss sicherlich nicht erzählen, warum ein gezieltes Abschalten was ganz anderes ist als ein ungewollter blackout, auch wenn in beiden Fällen erstmal das Licht ausgeht.


    Der "große blackout" ist ein ganz eigenes Szenario und hat mit Mangelsituationen unmittelbar eher garnichts zu tun. Was den nächsten großen blackout verursachen wird weiß keiner. Wüsste man es, gäbe es ihn nicht.


    MfG

    Ich finde das Konzept dieses ungenutzt am(!) Fahrrad zu verstauenden Fahrradanhängers auf den ersten Blick ganz spannend:


    https://www.pullit.eu/


    Von den Bildern her wirken für mich die Deichsel und die Vollgummireifen aber eher nicht überzeugend.


    Das Teil kommt aus Ungarn und vom ersten drüber Lesen schrecken mich die Geschäftsbedingungen auch eher ab.


    Hat jemand so eine Hänger im Einsatz oder zumindest eine Meinung dazu?


    Als Kombination dachte ich an mein Dahon Flo (ein 26" MTB mit teilbarem Rahmen), ggf in Kombination mit meinem MSR 42 Packraft. Ausrüstung könnte dann in einen wasserdichten Rucksack.


    Das Packmaß des ganzen Systems wäre kompakt genug für problemlosen Transport via Bahn oder PKW. Ich müsste alles zusammen auch kurze Distanzen tragen können. (Fahrrad über der Schulter)


    Auf der Teerstraße könnte der Rucksack und die Ausrüstung in den Hänger, im Gelände wäre der Hänger (und das packraftß) am Rad selbst verstaut und man würde den Rucksack aufsetzen.


    Im Packraft wären Rad und Hänger dann kompakt gefaltet.


    MfG

    Die EEG Umlage wird 2022 auf 3,7ct/kWh sinken. das ist natürlich auch das Resultat steigender Preise an der Strombörse. Zuletzt waren der Marktwert von Wind und Solar sogar höher als die festen EEG Vergütungssätze für Neuanlagen.


    Kann sich natürlich auch wieder drehen, das große Abschmelzen der EEG Umlage beginnt vermutlich um 2025/2026 herum.

    Mit niedrigen Energiepersein wird es nun mal keine Energiewende geben, wie auch?


    Warum soll jemals ein Unternehmen Wasserstoff für 10ct/kWh kaufen, wenn es Erdgas für 2ct/kWh gibt?

    Warum sollte jemand irgendwas an seiner alten heizung und seinem ungedämmten Gebäude ändern, wenn die Energie doch billig ist?


    Eben.


    Da die Energiewende in 24 Jahren weitgehend abgeschlossen sein soll, was innerhalb der Lebensdauer heute neu installierter Technik liegen kann sind niedrige Preise nun mal schädlich.


    Je länger man mit hohen Preisen wartet und je stärker der Staat dagegen steuern umso härter wird es später werden. Es sei denn für die, die glauben, dass wir auch in 30 jahren noch fleißig billige fossile Energieträger verfeuern werden.


    MfG

    Mich interessiert, welche "Szenarien" Dir denn vorschweben, wo so ein 500.000 Euro Mobil besser ist als das, wo man sonst für 500.000 Euro wohnen würde?


    Ich denke da z.B. an die Pandemie. Mit 4 Leuten in so einem Wohnmobil und dann monatelang homeoffice und homeschooling?


    Ich kann mir erheblich besseres vorstellen, was man mit ner halben Million in dem Fall machen könnte.


    Großer blackout? Super-GAU? Hochwasserkatastrophe?


    Werden im Ahrtal 500.000 Euro Fahrzeuge auch mit Steuergeld ersetzt, so wie die 500.000 Euro Häuser?

    Die vollständige Energiewende wird viele Jahrzehnte andauern. Das geht nicht von Heute auf Morgen.

    Und gerade in der Stadt ist das alles nicht so einfach - ist einfach so. Es gibt Leute die haben keinen festen Stellplatz für ihr Auto. Und keinen Firmenparkplatz...

    Das 21. Jahrhundert.


    In den USA streite sich die Unternehmen, wer als erster möglichst viele Toursiten ins Weltall bekommt und wer als erster eine bemannte Marslandung hinbekommt.


    In Deutschland glauben die Bürger, es wäre unmöglich oder würde Jahrzehnte , an jeden Parkplatz eine Steckdose hinzubauen.


    Unser problem hier in Deutschland sind nicht hohe Energiepreise, unser Problem ist ein massiver Wohlstandsverlust, weil wir in der Bevölkerung immer mehr geistig bereits vergreiste Leute haben, die nur noch voller Angsst und Pessimsimus nach vorne blicken oder am allerliebsten in "der guten alten Zeit" verweilen würden.

    Mein Bruder hat gerade zur Altersvorsorge eine Wohnung gekauft zum vermieten. Neubau Mehrfamilienhaus in einer Gemeinde. "Nein, die Parkplätze sind nicht für Ladestationen vorgesehen. Dafür reicht der Trafo hier nicht aus."
    Die legen noch nicht einmal die Leitungen oder Leerrohre. ?(

    Naja, Den Bruder hat sich das Ding ja gekauft (war vermutlich kein Schnäppchen?) und wahrscheinlich galubt er, damit auch einen Ertrag zu erwirtschaften. Hast Du ihn mal gefragt, wie er sich das langfristig so vorstellt?


    Ein Arbeitskollege von mir hat vor 2 Jahren ein MFH nahe Berlin errichtet. PV Anlage auf dem Dach, Wärmepumpe, hohe Effizienz und ein paar Ladepunkte für ePKW. Auzßerdem sind bereits die leitungen verlegt, um weiter Ladepunkte an jedem weiteren Stellplatz errichten zu können, das ganze so gesteurt, so dass die maximale Leistung nicht überschritten wird.

    Es gibt KEINEN Mangel an Gas. Lediglich die Preise steigen. Wer bereit ist diese Preise zu zahlen, der bekommt auch das Gas.


    Und der aktuelle Mangel an Vorräten in den Tanks liegt hauptsächlich daran, dass die Anbieter in den letzte Jahren einfach nur zu viel gezockt haben. Keine längerfristigen Verträge, in der Hoffnung dass die Preise noch weiter runter gehen.

    Das rächt sich jetzt.

    Gazprom hat große Gasspeicher in Deutschland und österreich aufgekauft (weiß der Geier, warum der Deal zugelassen wurde) und diese nicht so gefüllt wie üblich. Gleichzeitig liefert Gasprom seit Monaten nur die minimal vertraglöich vereinbarete Gasmenge durch NS 1.


    Die Tatktik dahinter ist natürlich sonnenklar.


    Wenn ich mir den Aktienkurs von Gazprom ansehe geht sich das auch super auf.

    Bei uns funktioniert der Paprika Flynn ganz gut. Die sind klein genug, dass sie schnell ausreifen (orange) und eine Pflanze trägt auch im Freiland meist so 10 Früchte herum, so dass es nicht so tragisch ist, wenn 2 davon angefressen werden und faulen.

    Nächstes Jahr will ich noch Augsburger rote (oder so ähnlich) probieren, die sind auch klein, aber eben rot.


    Die Tomaten wurden bei mir dieses Jahr durch Braunfäule dahin gerafft. Im September haben sich die zwei Pflanzen der Sorte "Primabella" aber tatsächlich nochmal aufgerauft und sind der Krankheit davon gewachsen. Hab gegoogelt, die scheint da wirklich besonders robust zu sein. Da mir die Sorte auch schmeckt soll das in Zukunft die Hauptsorte im Freiland werden. (angeblich sogar samenfest)


    Ab dem Wochenende wird es bei uns aber dauerhaft kalt, da wird da nichts mehr viel draus.


    MFG

    Das ist die klassische "Dagegen-Argumentation" der Energiewende-Gegner. Eingebautes Denkverbot. So nach dem Motto: das geht nicht weil es nicht geht.

    Schon mal was vom Mieterstrom-Modell gehört? Damit macht man es Wohnungseigentümern schmackhaft, ihren Mietern selbstgemachten Strom vom Dach zu verkaufen.


    Und bei den E-Autos kann ich die Leier "Ich habe aber keinen Stellplatz mit Lademöglichkeit." schon nicht mehr hören.

    Meinen Stromverbrauch hab ich als Mieter ganz gut selber in der Hand. Woher der Strom kommt (abrechnungstechnisch) ist mit Internetzugang ein Aufwand von 5 Minuten. Seit ich eine eigene Wohnung bewohne bin ich bei Naturstrom.


    Wir haben auch keine Lademöglichkeit für einen ePKW und mittlerweile pendeln wir beide ausschließlich mit den Fahrrad.


    Daher haben wir halt einen Erdgas-PKW gekauft und mittlerwiele sind alle tanksteleln in der Umgebung bei 100% Biogas. Hier hat der Erdgasansteig sicherlich nochmal einen Schwung gegeben, für uns also scheinabr sogar ein Vorteil.


    Ich würd das als "Öko" so oder so machen, dass der Sprit für unseren PKW jetzt deshalb nur noch 4-4,50€/100km kostet ist eher ein Kuriosum, das wir halt gerne mitnehmen.

    Dannoch kauft niemand diese Fahrzeuge, die sind am Aussterben.


    Vielleicht wäre es damit was geworden, wenn Benzin und Diesel eben nicht so billig gewesen wären. Das Potenzial wäre da gewesen.

    https://www.cng-mobility.ch/beitrag/nur-284-kg-auf-100-km/


    Biogas ist auch keine Lösung für alle 40 Mio PKW, aber für 4 Mio PKW. Da man die Gasantriebe durch die Clean vehicle directive vermutlich aus dem ÖPNV verdrängen wird kann man das Biogas dann auch in PKW verwenden. Methanschlupf soll man halt noch weiter optimieren, das wird auch nur mit Zwang gehen. Unser PKW spart auf die 10.000km im Jahr im Vergleich zu einem fossil befeuerten verbrenner dann so grob 1,5t CO2e pro jahr ein.


    Das ist CO2 Budget, das für andere Zwecke verfügbar wird und garnict mal so wenig.


    Als Poiktik/Gesellschaft müssten wir beim CO2 längst in Budgets denken, sind aber überwiegend noch nicht soweit.


    Zumindest für uns ist das also eine im Moment eine gute und praktikable Lösung, in einigen Jahren wird es dann auch die Steckdosen geben, das ist ja keine Raketentechnik.


    Der Strompreis schwankt eh nicht so stark, hier setze ich schon immer auf Effizienz und daher geht der Preisansteig auch weitgehend unter.


    Heizen tu ich eh nur wenig, dass ich stets eine sehr hohe Rückzahlung bekomme. Auch hier kann ich als Mieter die Versorgung nicht beeinflussen, die menge aber sehr wohl.

    Wenn ich mir überlege, ob es mir an einem kalten Wintertrag 5 Euro wert ist, dass ich statt im Pullover mit dem T-shirt herum hocken kann, dann ziehe ich mir halt den Pullover an. Das war schon immer so. Bin ich also auch schon einer, der von "Energiearmut" betroffen ist, und Unterstützung braucht?

    Genau. Die Armen müssen sich einschränken, am Besten unter das Existenzminimum, während die Fettschicht oben so weiter machen kann wie bisher. Oder wer steckt sich das Geld ein, dass die Energie plötzlich mehr kostet?

    Bisher fließt das Geld für Energie vor allem in Staaten wie Saudi Arabien oder Russland. beim Öl kommt der letzte Liter immer aus der teuersten Förderung, also idR Tiefseeöl oder die Ölsande z.B. in Kanada.


    Das ist nicht optimal, vorsichtig gesagt.


    Dass sich Reiche mehr leisten können als Arme ist eine Binsenweisheit. Wir haben nicht alle eine Privatinsel, nicht alle einen Hubschrauber und eine vergoldete Yacht, nicht alle eine Villa mit Pool und eine Gararge voll mit Sportwägen. Wenn man Marktwirtschaft haben will statt Solzalismus ist das so. (und beim Sozialismus ist es keineswegs besser)


    Wenn wir Energie billig halten laufen wir automatisch in eine Knappheit in nur wenigen Jahren, dann wird es tatsächlich so sein, dass für viele Energie eben nicht mehr verfügbar sein wird. (oder wir lassen die Party noch weitere 10-20 Jahre lang laufen, bis die Ökosysteme so schwer geschädigt sind, dass wir noch weit mehr Probleme bekommen werden)


    Das ist die unvermeidliche Konsequenz dieser Forderung und in anderen Bereichen und Ländern gibt es zahlreiche Beispiele für die Tragik der Allmende.


    Die Alternative dazu ist der Zwang zum Wandel. Hohe Preise sind da hervorragend geiegnet. Es sind vor allem die Reichen, die viel Energie verbrauchen und dann auch mehr bezahlen. Es sind auch die Reichen, die üblicherweise Pinioiere sind bei anfangs teuren alternativen Technologien. Die braucht es aber um Technologien voran zu bringen für den Massenmarkt. Auch dafür gibt es sehr viele Beispiele.


    Die Frage ist, wie geht man mit den armen um?


    Nehmen wir das Haus, das 5000l Heizöl im jahr durch den Schornstein pustet.


    Ist es klug als Gesellschaft dafür zu sorgen und Geld zu invstieren, dass der Heizölpreis für weitere 10 jahre billig bleibt?

    Was ist damit gewonnen?


    Oder ist es klug, ggf Geld in die Hand zu nehmen und dem Haus eine Alternative zu verpassen, die ohne fossile Energieträger auskommt, sich aber angeblich ja garnicht rechnet (weil Heizöl ja billig ist).

    Der Vorteil der zweiten Methode ist, dass die Lösung auch in 10 jahren noch funktioniert und da man sich bereits 10 jahre lang CO2 gespart hat wird man deswegen in 10 Jahren auch noch fliegen können, was ansonsten nicht mehr ginge.


    Wir fordern einerseits von Ländern wie Indien oder China intensivere Anstrengungen beim Klimaschutz, möchten aber hierzulande Leute mit deutlich höherem Wohlstandsniveau davon ausnehmen.

    Das ist schwer erklärbar.


    Ich kann jedem nur dazu raten, seine künftige Abhängigkeit von Energiepreisen zu reduzieren.


    Ich weiß, dass viele die rapide Entwicklung und die Knappheit von CO2 Budgets nicht sehen oder wahr haben wollen, aber vom wegschauen geht das Problem nicht weg.

    das 1,5K Ziel ist nicht schaffbar, beim 2K Ziel endet unser Budget in 10 Jahren, das ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich.

    Selbst 3K bedeutet, dass wir unser energiesystem sehr sehr schnell transformieren müssen und es ist eigentlich schon recht offensichtlich, dass sowas in deutschland bisher immer nur dann passiert ist, wenn die Energiepreise deutlich angestiegen sind. Solange man billig und bequem einfach weiter machen kann ändern die wenigsten was, warum sollten sie auch?


    Hier herrscht sehr große Unehrlichkeit in der Politik, genau wie bei den renten auch. Wer die unbequeme Wahrheit verkünden würde, würde sofort vom Wähler bestraft werden.


    Aber nur weil es die Politik (noch) nicht erzählen kann oder will ist das noch lange kein Grund, sich nicht darauf vorzubereiten.


    "Armut" ist kein Recht auf Umweltverschmutzung. Auch die Armen in Deutschland dürfen ihren Sondermüll nicht in den Wald kippen, FCKW in die Luft pusten, das Wasser ungeklärt einleiten, nur weil all das (für sie) billiger wäre.

    Und das ist auch sehr gut so.


    MfG

    Natürlich ist das keine Bagatelle. Nur dürfte es juristisch ziemlich schwierig sein, hier eindeutige Grenzen zu ziehen:

    Muss ich als Helfer den kostenlosen Sprit exklusiv für den Hilfseinsatz vor Ort verbrauchen oder darf ich damit auch den Bedarf von An- und Abreise abdecken?

    Im Artikel steht, dass der Verbrauch durch die Kontrollen um 80% zurück gegangen ist.


    Wer reden hier nicht von der Anfahrt von Hefern mit dem PKW, sondern wir reden davon, dass da Kleintarnsporter hingefahren sind, die sich 1000l Fässer aufgefüllt haben. Wenn ich den Diesel für 1€/Liter weiterverkaufe lande ich pro Fugre bei 1000 euro Gewinn. Natürlich zieht das Kriminelle an und ich will, dass das verfolgt wird.


    Ob da Bauer xy mit dem Sprit nach dem Einsatz vor dem nach Hause fahren nochmal voll getankt hat interessiert keinen.


    Mir geht es um klaren Diebstahl, also etwas nehemn, was mir nicht zusteht und wenn man das mehrfach macht und weiter verhökert ist es vermutlich auch schwerer Diebstahl.


    MfG

    Da würde ich den juristischen Ball flach halten. Ausgegeben ist ausgegeben.

    Ich nicht.


    Sollte es so sein (jetzt ist es ja nur ein Verdacht), dass das Leute mehrfach mit großen Fässern angefahren gekommen sind, um den kostenlosen Diesel abzugreifen (und dann möglicherweise weiter zu verkaufen?) wäre das ja wohl gewerbsmäßiger und damit besonders schwerer Diebstahl.


    Also ich habe da sehr wohl ein (öffentlcihes) Interesse, dass solche Straftaten aufgeklärt und verfolgt werden.


    Das ist doch keine Bagatelle!

    Im übrigen sind meines Wissens bei uns Druckwasserreaktoren verbaut, während in Japan und weiten Teilen Amerikas billigere siedewasserreaktoren zum Einsatz kommen/kamen.


    Im Grunde baut man sowas einfach nicht an die Küste. Und da Japan quasi nur aus Küste besteht... Dumm gelaufen.

    Man baut sowas teilweise gerne auch mal unterhalb der Wasserlinie von Flüssen, siehe Frankreich. Spart nämlich Pumpstrom.


    Im Nachhinein sind immer alle viel schlauer. Nach Chernobyl hieß es ja auch weltweit: Ja aber unsere Reaktoren sind nicht graphitmoderiert, nur die Russen sind so blöd, sowas zu bauen... (und heut erzählen manche Leute, es wäre super schlau in Zukunft mit radioaktivem flüssigem Natrium gekühlte Reaktoren der 4. Generation zu bauen)


    Siedewasserreaktoren sind besser regelbar und eigentlich gelten sie im Störfall als gutmütiger im Vergleich zu DWR.


    Die meisten deutschen SWR wurden stillgelegt, Grundremmingen sollte aber noch aktiv sein.


    Zu glauben, die alten DWR in Deutschland wären sicherer gegen einen Super-GAU halte ich für grob naiv. Wir können alle drei Kreuzzeichen machen, sollten wir tatsächlich in Deutschland ohne schlimme Havarie aus der Geschichte der Atomkraftwerke rauskommen. Noch ist es aber nicht vorbei!


    Fukushima 1 stand ja auch kurz vor der Stilllegung.


    ***


    Große Katastrophenverstärker sind aber nicht nur kerntechnische Anlagen. Es wäre spannend zu wissen, was mit unseren großen chemieanlagen passiert, wenn dort 1 Woche lang der Strom weg bleibt.

    Was passiert eigentlich mit den Stuife 4 Biolaboren ohne Strom?

    Was mit den Gefängnissen?

    Was mit den Grundwasserpumpen in den ehemaligen Kohleabbaugebieten, die in alle Ewigkeit laufen müssen, um Überfluten ganzer Regionen zu verhindern.


    und dann gibt es vermutlich noch Sachen, an die ich überhaupt nicht denke.


    Vieles kann einen Ort unbewohnbar machen, egal wie gut man sich selber rüstet.


    MfG

    Nebenbei: es gibt praktisch keinen "idealen" Dämmstoff: Polystyrol ist brennbar, Mineralwolle ist eine mineralische Faser (man kann die Jahre zählen, bis auch Steinwolle so wie Glaswolle als gesundheitsschädlich/karzinogen eingestuft wird), es ist jetzt schon ein teures Problem, Glaswolle zu entsorgen (tlw. teurer als im Einkauf), Holzweichfaserplatten oder Kalziiumsilikat-Platten müssen wasserabweisend ausgerüstet werden, sonst lagern sie Wasser ein (als Auf-Sparren-Dämmung kann man das tolerieren, an einer schattigen Fassade auf der Nordseite, die das halbe Jahr feucht ist, weniger).

    Ich bin ein Fan von Holziegeln (bzw mit Perlite Füllung). Geht halt nicht überall.

    Wo gibt es noch DIE HÜHNER und DIE GÄNSE die man von alten Bauernhöfen kennt. Das sind eher Mastbetriebe in großen Ställen von mehreren Tausend Tieren und die Tiere sind schon in den ersten 24 Stunden elendlich krepiert, weil die Luftzufuhr fehlte. Und die die noch frei herumlaufen dürfen sind einfach zu wenig um auch nur annäherndeine Art von Ernährung zu garantieren..

    Man kann das Getreide auch selber essen.


    Es ist keineswegs zwingend notwendig, tierische Produkte zu essenn.

    Kapazitäten gibt man in Wh an, nicht in Ah. Nicht (nur), weil ich korrekte Einheiten möchte, sondern weil man schlichtweg überhaupt nicht weiß, was Du jetzt eigentlich haben willst.


    Worauf bzw auf welche Spannung sollen sich die Ah denn überhaupt beziehen? Nominale Kapazität der Zellen oder entnehmebare Energiemenge an den Ausgängen. Das ist ja was ganz anderes.


    Warum LFP bei einer Powerbank? Soll sie denn möglichst schwer werden?


    Ich sehe da nur bei 12V Systemen Sinn, eben weil man mit LFP den Spannungsbereich von 12V Bleiakkus besser nachbilden kann als mit anderen Li-Ionen Technologien (LTO mal ausgenommen)


    Unter den Annahme, dass sich die 30.000mAh auf einen 1s Akku beziehen mit 3,6V Nennspannung.


    Ich habe noch uralte "Powerbanks", in die man ganz einfach 4 Stück 18650er Zellen einlegen kann.


    Die haben einen Jumper, um USB A Ausgang auf 0,5A, 1A und 2A zu konfigurieren, wobei letzteres nicht empfehlenswert ist, da es das Gerät überfordert. Ist halt ultrabilliger alter Kram.


    Mit minimalem Bastelaufwand lötet man sich 6 Stück 21700 Zellen mit je 5000mAh zusammen und hängt die Elektronik dran. Gehäuse dann nach Wahl.


    Die Zellen sind z.B. auf hohe Zyklenfestigkeit und sehr lange Lebensdauer optimiert:


    https://eu.nkon.nl/rechargeabl…samsung-inr21700-50e.html


    Mit moderner Elektronik (vielleicht auch gleich nur die kaufen, auf aliexpress findet man eiegntlich alles) hat mans auch leistungsfähiger


    MfG

    Naja, das Grundstück ist ja noch "da". Verkauf das mal und finde was anderes mit dem Geld das du dafür bekommst...

    Es ist schon nachvollziehbar dass die Leute nicht weg können.

    Die ganze Flut zeigt wie unfähig unser System schon ist wenn es eigentlich noch "handlungsfähig" ist... Stellt euch Mal was flächendeckendes vor:rolleyes:

    Den Leuten werden 80-100% der Kosten für den Wiederaufbau aus Steuergeldern erstattet.


    Ist immer praktisch, wenn soe eine Katastrophe vor der WEahl auftritt.


    Ich kenne die Details nicht, vermute aber, dass da auch Grundstück und nagelneues Haus damit gemeint ist.