Beiträge von Cephalotus

    Kommt drauf an.


    Mir ist das blöderweise erst aufgefallen als die Maden die Wände hoch gekrochen sind. Die Verpuppen sich dann überall, demzufolge tauchen auch Monate später bei mir immer noch neue Motten auf :-(


    Statt Mehl usw auf Verdacht wegzuwerfen friere ich das Zeug für 24h ein. Ich vermute mal das hilft auch.

    Nachdem die obere Gondel an der denkbar schlechtesten Stelle blockiert war, mussten die darin befindlichen Personen 18 Stunden ausharren und übernachten. Seitdem habe ich in allen Fahrzeugen Papieroverall‘s, nicht weil ich so übernachten will, sondern für den Fall das ich übernachten muss. Die halten gut warm, brauchen wenig Platz und gab es vor Covid19 für wenig Geld.

    Gruß Ernst

    Warum kein Schlafsack? Der hält tatsächlich warm.

    Udo (DL 8 WP)

    Das LPG ist unter Umweltgesichtspunkten die schlechtere Wahl gegenüber CNG (compressed Natural Gas). Der Wechsel vom Aggregatzustand gasförmig zu flüssig ist bei Gas ziemlich erheblich.

    Von der Warte aus ist CNG die bessere Wahl, wenn gleich ich es nicht kaufen würde.

    Der Agregatwechsel ist bei Wasserstoff sehr energiaufwändig (wegen der nötigen extremen Kühlung), bei Butan/Propen erfolgt der aber bei Normaltemperatur über den Druck und ist daher ohne größere praktische Relevanz. In jedem Feuerzeug kannst Du diese Agregatewechsel selbst sehen.


    Auf bei flüssigem NG (=LNG) muss man kühlen. Hier liegt der zusätzliche Energieaufwand bei ca. 5%, während der Energiebedarf für den Druck zur CNG Betankung bei 2,6% liegt. Die LNG Technik wird heute bei LKW vereinzelt ausprobiert, für PKW ist die derzeit ohne Relevanz.

    (wen das interessiert findet zu den diversen Technologiepfaden hier gute und recht aktuelle Daten: https://www.isi.fraunhofer.de/…iale-antriebe-pkw-lkw.pdf )


    Zur Vorkettendiskussion habe ich oben noch eine Studie verlinkt, die sich auch detailliert mit den well-to-tank Emissionen von LPG und CNG auseinander setzt. Vereinfacht zusammen gefasst: Ist sowohl bei Erdgas als auch LPG in Relation zum Betrieb nicht entscheidend.

    Bei Biogas gehe ich heute von noch besseren Bilanzen aus, weil man dort die Anforderungen an dem Methanschlupf (z.B. Gärrestlager) seit der Studienerstellung nochmal verschärft hat.


    Insgesamt halte ich Diskussionen um +/-10% für nicht "irrelevant", aber auch nicht zielführend und vertetet die meinung, dass man heute im Jahr 2020 über Technologie nachdenken soll, die wenigstens bei -80% landen, idealerweise mit glaubwürdiger Perspektive auf -99% oder -100%. Da sehe ich beim heute tatsächlich am Markt verfügbaren das batterieelektrische Fahrzeug mit EE-Strom und als Notlösung das CNG Fahrzeug mit Biogas oder EE-Gas.

    Hallo "Ceph",


    ich hätte da kein CNG Fahrzeug genommen, sondern eines mit LPG.

    Sowas kann man übrigens in fast jeden Benziner nachrüsten.

    Hallo,


    die Motivation für den CNG Antrieb war Umweltschutz. Mir ist das tatsächlich wichtig.


    Am besten wäre kein Auto, denn egal welcher Antrieb, unser Fahrzeug steht hier in der Stadt die meiste Zeit nur sinnlos rum und verbraucht kostbare Fläche. Eine Mischung aus Carsharing und Mietwagen ist bei unseren Fahrprofilen und Nutzungszeiten schlichtweg nicht praktikabel bzw nicht bezahlbar, wir haben das durchgerechnet.


    Von allen Kohlenwasserstoffen ist Methan (CH4) der mit dem geringsten Kohlenstoffanteil und somit auch den geringsten CO2 Emissionen und es gibt real existierende und tatsächlich heute verfügbare Möglichkeiten, diesen aus nicht-fossilen Quellen zu beziehen ohne zumindest bei der aktuellen Fahrzeuganzahl in die Tank vs. Teller Diskussion zu kommen.

    Angeblich reicht das "ungenutzte" Stroh für 10 Millionen CNG PKW, wobei ich zur Humusbilanz keine kompetente Aussage machen kann. Da es derzeit aber nur 100.000 CNG Fahrzeuge in Deutschland gibt scheint das Potenzial dennoch sehr groß. Auch real wird Stroh heute zu Biogas gewandelt und auch an einer CNG Tankstelle in unserer Nähe angeboten:

    https://www.verbiogas.de/verbiogas/


    Flüssiggas hingegen ist nur ein kurzkettigeres Erdölprodukt aus der Raffenerie. Es verbrennt sauberer und wird wie Erdgas subventioniert, aber es bietet für mich keinen glaubwürdigen oder plausiblen Pfad in die Zukunft und keinen relevanten CO2 Vorteil. Man kann Kohlenwasserstoffe künstlich erzeugen, aber es gibt für Landfahrzeuge keinen Grund, mehr Kohlenstoff als unbedingt nötig dafür zu benutzen und da landet man eben beim Methan (oder als technologisches "Gedankenspiel", an dessen Usetzung ich persönlich aus diversen Gründen nicht glaube, Ammoniak)


    http://www.lbst.de/news/2013_d…tudie-cng-lpg_deutsch.pdf



    Als finalen Schritt sehe ich für uns natürlich auch einen Elektro-PKW, aber derzeit ist für uns ohne eigene Steckdose der Markt noch nicht bereit und der Umweltvorteil erstmal überschaubar, wenn man nur selten fährt und davon das meiste auf Autobahnen. Natürlich spielen auch die Kosten eine Rolle, es ist was anderes 2.000 Euro gegenüber einem 08/15 Verbrenner zusätzlich zu bezahlen als 20.000 Euro.


    Aus Preppersicht erscheint mit 1200km mit Erdgas + Benzin auch attraktiver als 400km mit dem e-PKW, aber das ist ein winziger Nebenaspekt.

    Ich habe noch die "Vision" von elend langen Schlangen an Benzin und Diesel Zapfsäulen, aber daneben eine unbenutzte CNG Tankstelle. ;)


    Aus Kostensicht erscheint die Entscheidung für CNG für Wenigfahrer erstmal nicht attraktiv und zumindest derzeit scheint auch die nähere Zukunft dieses Antriebskonzept für PKW nicht rosig auszusehen. Ebenso kann man das Kostenrisko wegen den Tanks nicht leugnen.


    Allerdings wird das BEHG Benzin und Diesel die nächsten Jahre um 15-20ct/Liter verteuern und ich meine, dass Biogas davon ausgenommen ist. Vielelciht bringt das nochmal Schwung hinein, wahrscheinlicher ist aber, dass ePKW und die Infrastruktur dazu in 5-10 Jahren schlichtweg gut genug sind, so dass es keinen Markt für CNG PKW mehr geben wird. (Busse und LKW sind ein anderes Thema)


    Für Fahrzeuge mit geringen Fahrleistungen aber überwiegend langen Fahrstrecken ist die Umweltbilanz von Biogas aus Reststoffen (z.B. Stroh) nach derzeitiger Studienlage zumindest im Vergleich zu den Alternativen aber gut.


    Mal schauen, wie sich das in der Praxis so schlägt und wie sich der Anteil an Biogas, Erdgas und Benzin dann tatsächlich verteilen wird.


    Zitat

    Das, was Andreas mit den Ventilen schreibt, sollte man tunlichst beachten.

    Bei LPG startet man sowieso mit Benzin, da ist das kein Thema.


    Ich glaube der Octavia G-Tec aus dieser Generation startet auch automatisch mit Benzin. Die Kraftstoffwahl erfolgt automatisch, da kann man nicht selber umswitchen.


    Muss mich in das ganze Thema aber sicher noch mehr einlesen.


    MfG

    Ich habe jetzt quasi den ersten PKW meines Lebens (mit)gekauft.


    meine Freundin brauchte einen neuen und eigentlich wäre uns der Sinn nach einem ePKW gewesen, aber wir beiden haben einfach keine Lademöglichkeit vor der Haustür und alles andere ist derzeit einfach zu blöd. Außerdem sind die Preise für was Langstreckentaugliches natürlich ziemlich heftig, wenn der PKW wie bei uns nur ein Werkzeug zum Zweck ist und kein eigenes Hobby.


    Dazu kommt, dass wir mittlerweile weniger als 10.000km pro Jahr fahren und praktisch keine Kurzstrecken, dafür nehmen wir die (Elektro-)Fahrräder. Wir bräuchten als einen großen und teuren Akku, würden den aber wiederrum wegen der geringen Jahresfahrleitung dann kaum ausnutzen.


    Daher ist es jetzt ein gebrauchter Oktavia mit Erdgasantrieb geworden. 15kg Erdgas reichen außerorts hoffentlich für knapp 400km Reichweite bei begrenzten Tankmöglichkeiten, da können wir dann ja schon mal für den künftigen ePKW üben :-)

    Dazu hat der alte noch den 50l Benzintank eingebaut, so dass man im "Notfall" zusammen bei ca. 1200km realer Reichweite landet.


    Der Grund für diesen Antrieb ist zu 99% Umweltschutz.


    Wir haben hier in der Stadt eine Biogastankstelle, die 100% Biomethan aus Reststoffen für derzeit 1,07€/kg abgibt. Auch so nimmt der Biogasanteil an den CNG Tankstellen deutschlandweit rasant zu, 2020 sollen es schon ca. 40% sein.


    Das Fahrzeug hat Euro 6 und mit Erdgas nach Norm 97g CO2/100km.


    Wenig Stickoxide, praktisch kein Feinstaub.


    Preislich werden wir den Unterschied zu einem reinen Benziner bei unseren gringen Fahrleistungen nicht rein holen können.


    Risiko ist, dass CNG bei Neufahrzeugen nach derzeitigem Stand keine Zukunft hat. Der VW Konzern stellt die Entwicklung ein und da bleibt icht mehr viel übrig. Wie die Tankstellensituation in 5 Jahren sein wird, wird man also abwarten müssen.

    Sollten die Gastanks in den nächsten Jahren rosten und nicht durch den TÜV kommen hat man vermutlich auch einen wirtschaftlichen Totalschaden. Definitiv getauscht werden müssen sie im Jahr 2030.


    Aber ich hoffe, dass wenn es uns gelingt zu 2/3 Biogas zu fahren die Umweltbilanz bei unseren Fahrleistungen vergleichsweise gut ausfallen wird.


    Biogas wird außerdem im kommenden BEHG privilegiert.


    Aus Preppersicht gefällt mir ständig einen vollen 50l Benzintank mit mir herum zu fahren und zwei Kraftstoffe nutzen zu können.


    Angenommen man tankt den Benzintank nur 2x im Jahr voll, muss man sich da Sorgen machen, dass das Benzin in der Zeit im Tank "schlecht" wird und was wären Empfehlungen dem vorzubeugen?

    Aral Ultimate tanken? Zusätze? Oder alles nicht nötig?


    MfG

    Einen Campingkocher. Jetzt stellt sich für mich die Frage Kaufe ich mir einen teuren (ca. 60 Euro habe ich gesehen) oder 2 bis 3 günstigere (ca. 20 Euro).

    Was ist eurer Meinung nach hierbei wichtiger? Die Qualität oder Quantität?

    Pauschal: Wer billig kauft, kauft mehrmals. Hast Du ja schon eingeplant.


    Die Frage ist, ob es einem Spaß macht sein Haus/Wohnung mit Ausrüstung zuzumüllen. Ich bin heute bei einem Stand, wo ich zuviel Ausrüstung habe. Das merkt man dann, wenn man Zeug herum liegen hat, das man schon ewig nicht mehr benutzt hat.


    Tatsächlich muss man's aber im Einzelfall entscheiden.


    Was willst Du mit dem Gaskocher denn tun?


    Ultraleicht-Wanderungen und Fluchtrucksack, dann kauf was gutes leichtes und vor allem gutes Gas.

    Wintertoueren bei -15°C, dann brauchst Du einen, der Flüssiggasbetrieb kann und sehr gutes Gas.

    Oder als Notkocher für Zuhause. Da kauf die billigen Chinakocher für 10 euro, die mit den MSF-1a Kartuschen funktionieren. Die sind zwar billig, aber für zuhause mit großen Pfanne und Töpfen super gut geeiget, viel besser als 100 euro Ultraleichtzeug.


    Ich hab alles davon, weiß alslo wovon ich rede :-)

    Ich habe einen Trainingsständer für ein paar Euro gekauft und kann darauf meine Pedelec mit BionX Motor aufbocken.


    Mit dem kompletten Antriebssystem lassen sich die entsprechenden 48V (13s) Akkus bereits aufladen. Im Gegensatz zu dem meisten sonst so gezeigten Bastellösungen ist der Wirkungsgrad dabei sehr hoch und die Lautstärke sehr gering. Man muss nur noch die Spannung abgreifen, selbst das ist nicht so schwierig und geht ohne das System zu öffnen.


    Aber auch ohne CAN Bus spucken die Motoren mit integriertem Controller bereits eine stabilisierte Gleichspannung aus. Mittels entsprechender Laderegler kann man dann auch andere Akkusysteme nutzen.


    Bzgl Drehzahl des Hinterrads ist es ein Kompromiss aus Luftwiderstand einserseits, Schwungmasse andererseits und dann eben dem optimalen Wirkungsgrad für den Wandler.


    Um es etwas zu professionalisieren und vielleicht noch 1-2% mehr Wirkungsgrad rauszukitzeln würde sich anbieten das Laufrad zu verkleiden und mehr rotierende Masse bei Schlauch/Reifen zu verbauen und den Schraubkranz durch ein single speed Ritzel zu ersetzen.


    Die Lebensdauer des Systems schätze ich im Gegensatz zu anderen Bastellösungen und kommerziellen Angeboten mit Minigeneratooren und großen Übersetzungen auf nahezu unendlich.


    Ich habs mangels Lust noch nie über längere Zeit ausprobiert, aber 200Wh pro Tag halte ich innerhalb von 2h für problemlos erzeugbar ohne übermäßige Anstrengung und nahezu lautlos. Das gilt pro Person.


    In meiner Stadtwohnung gibt es reichlich Leute die mittreten können.

    Wer 10Wh Strom für sein Smartphone haben möchte muss dann eben 10 Minuten treten. Finde ich attraktiver als 5 Stunden mit einem Handkurbelgerät zu kurbel (was eh nicht realitisch ist, weil einem vorher entweder der Arm abfällt oder das Plastiggetreibe in den Kurbelteilen schmilzt)


    Eine Gemeinschaft aus mehreren Leuten ist dann auch in der Lage z.B. eine Gefriertruhe zu betreiben, die Kleinverbraucher wie Licht oder Smartphone oder Radio sind eh unkritisch. Ich würde also einen Tretgenerator in den Hausflur stellen.

    Ich hab noch 300W Solarmodule, wenn die Sonne scheint tun es die natürlich auch. Im Winter ist das halt oft nicht der Fall.


    Bilder finde ich grad keine, außer hier mal ein Akku während der Bastelphase, der primär für ein Speed Pedelec benutzt wird:


    Das sind nutzbare 1,3kWh bei 5,5kg Gewicht. Die XT90 Stecker vertragen bis 90A bei 48V (also mehr Leistung als eine Schuko-Steckdoese liefern würde), die Akkus können noch mehr. Durch die unüblichere und aufwändigere Art der Verlötung als seriell zuerst ist der Innenwiderstand des Akkupacks deutlich unter 0,1 Ohm.

    Ich habe das aber mit 30A abgesichert, für meine Zwecke genügt das.


    Die effizienz des getriebelosen Motors im Generatorbetrieb liegt bei guten Drehzahlen im Bereich um 80-85% (inkl Wandlerveruste auf die passende Spannung), der Wirkungsgard eines optimal eingestellten Fahrrad-Kettenantriebs liegt bei ca. 97%, der Ladewirkungsgrad des Li-Ionen Akkus bei diesen kleinen Leistungen bei ca. 98%.


    Dir Wikungsgrade ohne BionX Elektronik hab ich nie getestet. Ich hab zwar die nötigen Geräte hier, war aber bisher einfach zu faul das mal zu probieren.


    Dassman an den Akku selbst dann effiziente Geräte und Wandler ran hängt versteht sich hoffentlich von selbst.


    Ob treten in der Wohnung ein nachteil ist ist Ansichtssache. Ich sehe da sogar Vorteile, wenn es z.B. kalt ist um sich aufzuwärmen und schlichtweg dann, wenn man tage- und wochenlang eh keine Bewegung hat, weil man in der Bude "eingesperrt" ist.


    Die Kosten sind in meinem Fall ziemlich gering, weil ich den Großteil der teuren Sachen ja sowieso nutze und zwar als Fahrradantrieb.


    Angenommen man hat eh schon ein effizientes Solarladesystem dann kann man sich gebrauchte BionX Motoren (am besten mit defekten Dehnmessstreifen, den braucht man eh nicht) bisweilen für 50-100 Euro besorgen. Muss man dann schauen, wie man das dann mit dem Laden macht. Entweder mittels Wandler oder man passt die Drehzahl an. Bei 12V wird das arg langsam, das sind die Leistungen dann geringer


    05_Kabelverhau.jpg


    09_BMS.jpg


    Hier mal ein offener BionX SL Motor mit 1300W Spitzenleistung (als Antrieb):


    Der Motor würde auch solche Ladeleistungen erlauben, das kann nur kein Mensch länger als ein paar Sekunden sinnvoll treten. Im Fahradgebrauch kommen bei diesem System aber Ladeleistungen von 600W schon vor, wenn man z.B. bergab mit dem Motor bremst.

    Da braucht es unter Dauerlast dann aber auch Kühlung, 100W oder auch mal 200W, wenn esich einer grob geben will, hingegen sind Kindergarten :-)


    BionX_SL_offen.jpg


    der verbaute Controller wird über CAN Bus gesteuert, der Dehnmesstreifen auf der abgeflachten Achse wertet die Tretkraft (bzw Kettenzugkraft) aus (braucht man zum Stromerzeugen nicht). Das über Eigenbau-CAN anzusprechen wäre dann schon die ganz hohe Kunst (da steige ich aus, andere können das), aber einfach nur ohne Signal gedreht lässt sich der Motor bereits als Gleichstromgenerator nutzen.


    Wie man sieht gibt es praktisch keine Mechanik, die hier kaputt gehen kann und auch nichts, was Wirkungsgrad schluckt oder Geräusche erzeugen kann.


    Das sind Systeme, die für niederige Drehzahlen wie im Fahrradreifen optimiert wurden mit ausreichend Masse und Größe um bei diesem moderaten Leistungen auch keine Wärmprobleme zu bekommen. Die Lager sind darauf ausgelegt, dass da bis zu 130kg Masse über tausende Kilometer über Stock und Stein brettern, bei einem Rad in der Luft hängend lachen die nur.

    Man muss immer die Einzelfälle betrachten.


    Ich wohne jetzt seit 2011 in der Wohnung. Damals wurde bei der Neuvermietung die Kaltmiete um 5 Euro/Monat angehoben.


    Der Vermieter hat tatsächlich die Wohnung vor ca. 5 Jahren an die deutsche Wohnen verkauft.


    Vor 2 Jahren flatterte eine Mieterhöhung um 50€/Monat ins Haus mit Verweis auf die gehobene Ausstattung und den Mietspiegel. Ich habe dann unter Vorbehalt zugestimmt und um eine Termiinvereinbarung gebeten, den gehobenen Standard so wie beschieben herzustellen. Bisher hat sich keiner gemeldet, auch die Miete ist immer noch wie in 2011.


    Ich rechne nicht, dass es ewig so bleibt, auch mit 100€ mehr im Monat wäre die Miete noch günstiger als kaufen.


    In meiner Wohngegend haben die Miet- und vor allem die Verkaufspreise sehr deutlich angezogen.

    Ich würde die Wohnentscheidung weniger an Renditerwartungen fest machen (ist eh schwer zu prognostizieren), sondern vor allem als Konsum und Lifestyle Entscheidung betrachten.

    MÖCHTE ich denn ein einer eigenen Immobilie leben und meine Wochenenden damit verbringen, daran zu arbeiten? Für die einen ist das toll, ich bin froh, wenn ich mich um nichts kümmern muss.


    Bin ich mir relativ sicher, mit den Leuten mit denen ich die Immobilie bewohne länger zusammen zu leben? Fühle ich mich mit der Verschuldung wohl? Führe ich ein "gesetztes" Leben , oder bin ich eher der Nomade, freiwillig oder durch die Arbeitswelt erzwungen?


    Hier geht es mir vor allem um die finanzielle Situation im Alter. Da stellt sich die Frage, ob die Immobilie, die man in jungen Jahren erwirbt auch im Alter tauglich ist, sei es von Standort, Ausstattung, Größe, laufenden Kosten, usw...


    Klar kann man verkaufen und neu kaufen, aber auch das kostet Geld und viel Aufwand. Die meisten scheuen das dann doch.

    Klingt gut.


    Hättest Du allerdings die 150.000DM Eigenkapital in 1991in durchschnittliche DAX Aktien gesteckt und die einfach liegen gelassen bzw. die Dividenden weiter investiert (also das was heute ein thessaurierender ETF vollautomatisch für 0,09% Gebühren pro Jahr macht), dann wären bis 2017 daraus über 600.000 Euro geworden (ggf. abzgl. Steuern).


    Hättest Du wie beim Hauskauf auf Kredit gehebelt 312.000 DM in Aktien gesteckt wären daraus heute 1,3 Mio Euro geworden (abzgl. der Rückzahlungen für den Kredit und natürlich die Mietzahlungen vs. Ratenzahlung beim Hauskauf)


    ---


    Entgegen meiner Überlegungen aus 2017 habe ich das mit dem Immobilienkauf bleiben lassen.


    Meine Kaltmiete ist immer noch dieselbe. Um die vielleicht 4.000 Euro jährlichen Mehrkosten für die Miete gegenüber einer Eigentumswohnung zu finanzieren genügt alternativ ein Aktiendepot von 120.000 Euro.

    Das berückichtigt bereits die Inflation und das sequentielle Entnahmerisiko bei schwankenden Börsenkursen. Ich habe das mit dem DAX ab 1969 durchgerechnet, da waren erstmal 12 magere Börsenjahre ganz am Anfang, also eine ziemlich böse und pessimistische Betrachtung


    Dabei hat man stets die volle Flexibilität. Nachteil ist, dass der Staat diese Renditen besteuert, während das Wohnen im Eigenheim hierzulande steuerfrei ist. (in der Schweiz sieht das anders aus). Außerdem muss man den schwankenden Depotwert psychologisch verkraften können. Ob man das kann weiß man im Voraus nicht. Im Beispiel oben wäre das Depot nach 12 Jahren auf 48.000 Euro geschmolzen (also nur noch 10fache jährliche Entnahmerate, wäre ich da auf das Geld angewiesen gewesen hätte ich wohl arge Panik geschoben), dann wäre das Depot bis vor dem Dot Com Crash trotz ständiger Entnahmen wieder auf 230.000 Euro geklettert, drei Jahre später auf 82.000 Euro abgestürzt um am Ende nach 50 Jahren bei 141.000 Euro zu landen (bei jährlichen Entnahmen von ca. 8600 Euro wegen der Inflation).


    Hätte man hingegen zu einem sehr guten/glücklichen Zeitpunkt angefangen (1981), dann hätte man 2017 nach 36 Jahren mit seinem Depot bereits die 4 Millionen Euro gerissen, obwohl man daraus Jahr für Jahr die Mietmehrkosten entnommen hätte. Damit hätte man dann als Rentner in diesem Fall nicht nur das Wohnen finanziert sondern auch noch die Haushaltshilfe und die Kreuzfahrten mit dazu.


    Man kann darüber streiten ob das Risiko des Versagens beim Hauskauf oder mit dem exakt durchschnittlichen Aktiendepot größer ist, allerdings halte ich die Chancen am Aktienmarkt für größer.

    Ich hab jetzt extra keinen S&P500 genommen oder gar den NASDAQ, um das besonders spektakulär zu rechnen, sondern den im Vergleich eher öden DAX. (performance Index)


    Ich investiere heute auch nur ganz stupide in den weltweiten Aktien Querschnitt, weil ich keine Ahnung habe, welche Aktien in Zukunft gut sein werden und welche nicht. Mal schauen, was kommt und was ich sage, wenn jetzt erstmal 12 schlechte Jahre kommen


    MfG

    So auch bei vielen? anderen Händlern? Für mich wäre Goldkauf bei aktuellen 1667 €/oz, eh kein Thema.

    Statistisch kaufen die meisten Leuten zum falschen Zeitpunkt.


    Wann ist der falsche Zeitpunkt? Man weiß es nicht.


    Bei Investments mit einer langfristig positiven Rendite wie Aktien ist rein statistisch warten auf fallende Preise grundsätzlich schlechter als kaufen.


    Die beste Lösung bei langfristigen Investments mit schwankendem Preisen und der Sorge, einen Markteinbruch psychologisch nicht zu verkraften ist es kontinuierlich zu kaufen und zwar immer für den gleichen Betrag (ggf. plus Inflation).


    Damit kauft man ganz automatisch bei niedrigen Preisen mehr Stück und bei hohen Preisen weniger Stück. Details dazu findet man unter cost average effect.


    Statistisch ist man damit automatisch immer besser als der Durchschnitt der andere , die stattdessen versucht den idealen Kaufzeitpunkt zu finden.

    (da nichts auf der Welt umsonst ist ist der Effekt beim Verkaufen genau umgekehrt, hier ist man mit gleichmäßigem Verkaufen schlechter als der Durchschnitt, aber darüber kann man sich dann ja später Gedanken machen)


    Fazit: Wer Gold kaufen will sollte es am besten regelmäßig tun und zwar stupide immer zum selben Betrag. (soweit bei Gold möglich). Damit ist man besser als der Durchschnitt und besser als der Schnitt zu sein ist bereits herausragend gut. Die meisten Player am Markt sind nämlich deutlich schlechter als der Schnitt.


    MfG

    Hi zusammen,

    Wie muss der Stoff jetzt behandelt werden das es IR dicht wird? Oder gibt eine Bezugsquelle?


    Gruß Kcco

    Du kannst die Wärme nicht zurück halten. Wäre das möglich bräuchte man auch bei -30°C keinen Schlafsack mehr, weil sich das Zelt ratzfatz immer stärker aufheizen würde. Man kann versuchen zu verhindern, dass der Sensor die Wärme sieht, indem man was IR undurchsichtiges dazwischen packt (also schlichtweg verstecken, das kann auch eine "2. Wand" sein, sie muss halt kalt bleiben) oder eine im IR Bereich 100% reflektierende Oberfläche hat (wobei tarnen mit Spiegel auch seine Grenzen hat, also praktisch eher unbrauchbar). Aktive Kühlung wäre noch denkbar, aber außer Verdunstungskälte fällt mir da nichts ein und dafür sind wasserabweisende Kunststoffe ungeeignet.

    Das ist aber schon eine sehr steile These.


    Kannst Du denn Länder benennen, bei denen die industrielle Landwirtschaft kollabiert ist und zu Hungersnöten geführt hat?


    Viel mehr als die „special period“ in Kuba fällt mir da nicht ein und ich sehe da keine Parallelen zu uns.


    Dass die Produktvielfalt abnimmt ist nicht mein Erleben. Ich habe das Gefühl, heute eine so enorme Vielfalt an Lebensmitteln einkaufen zu können wie noch nie zuvor und das meiste ist auch qualitativ hochwertig.


    Im Supermarkt finde ich hier zwar keine guten Radi, daher bau ich mir die selber an, auch ein Kopfsalat im Frühjahr aus dem eigenen Garten ist einfach frischer und die Erdbeeren frisch von der Pflanzen schmecken mir auch besser, aber dafür muss man kein Selbstversorger werden. Im Thread geht’s ja auch nicht um Feinschmecker, sondern ums Verhungern.


    Deutschland hat 2019 auf 6,3 Million ha ca. 44 Millionen Tonnen Getreide produziert:

    Setze ich das mal mit 3000kcal/kg an sind das 132 Billionen kcal


    Dazu 11 Mio t Kartoffeln, 30Mio t Zuckerrüben, 3 Mio t Raps und 87 Mio t Mais.


    https://www.destatis.de/DE/The…ldfruechte-zeitreihe.html


    Alleine das Getreide entspricht pro Person bereits 4.400kcal am Tag.


    Alles zusammen landen wir vermutlich bei 15.000kcal/Tag und Person und da ist noch kein Obst und Gemüse dabei, keine Weidewirtschaft, kein Wild, kein Fisch, usw...


    Warum wir mit unserer Landwirtschaft heute nicht 500 Millionen Leute ernähren liegt schlichtweg daran, dass wir einen Großteil dieser Produktion entweder verfüttern oder in Energieträger umwandeln.


    Bis zu einer Hungersnot ist es in Deutschland im 21. Jahrhundert also ein weiter Weg nach unten, das unterscheidet 2020 schon mal von 1940.


    Was das Kaufen von Lebensmitteln in einer großen Krise betrifft rechne ich nicht mit Erwerbseinkommen:


    Ich gehe davon aus, dass man mit 1 Unze Gold pro Nase und Jahr schon weit kommt. Nahrung mag dann knapp sein aber Gold ist es auch. Gold kann man nicht essen, aber besser Kartoffeln gegen Gold tauschen als verfaulen lassen, denn auch 500 Zentner Kartoffeln kann man nicht alleine essen.


    Eine Vorsorge für viele Jahre ist da durchaus möglich und in der Hosentasche zu transportieren, wenn man denn will. In meinem Fall wäre das eine billigere Investition als das Grundstück und am Ende bleibt sogar ein Nutzen für die Erben. Viel einfacher und bequemer als eine Handvoll Münzen zu (ver)erben geht ja kaum.


    Es ist ja nicht so, dass in Hungersnöten die meisten Leute verhungern, tatsächlich überleben die meisten Leute (selbst in Spezialszenarien von belagerten Städten wie Sarajevo oder Leningrad).


    Viele Leute sind bei uns zuletzt im 30jährigen Krieg verhungert und da interessanterweise vor allem die Landbevölkerung. An Fläche hat es da auch nicht gemangelt, aber an den Möglichkeiten es zu bewirtschaften und vor allem an der Möglichkeit, von der Ernte auch selber etwas zu haben.


    Wenn man also in der heutigen Welt "nur" mehr Optionen hat als der Durchschnitt dürften die Chancen statistisch betrachtet schon sehr gut stehen. Mehr Vorbereitung macht dann rational für mich keinen Sinn, wenn es wie beim Selbstversorger mit massiven Einschränkungen im aktuelle Leben verbunden wäre.


    Zufall oder Glück kann man eh nicht prognostizieren.


    Man muss mMn daher auch nicht versuchen, zu den reichsten 1% zu gehören oder zu den 1% mit dem größten Garten, wenn eh 90% überleben. Es genügt, wenn man nicht bei den 10% landet.


    Und immer auch die Eintrittswahrscheinlichkeit beachten. Ich wette rundheraus dagegen, dass in Deutschland durch „ausgelaugte Böden“ der Ertrag in 10 Jahren auf 1/8 schrumpft und wir auch nicht in der Lage wären, das durch Importe zu kompensieren.


    Bzgl. dem Thema Nachhaltigkeit und Fairness auch gegenüber anderen Nationen ist mein Ansatz bei Lebensmittel heute einfach und effektiv:


    Ich habe meinen Fleischkonsum vor 1 1/2 Jahren auf grob 300g/Woche reduziert, das ist rund ¼ des Fleischkonsums des Durchschnittsdeutschen. Damit reduziert sich mein Bedarf an Ackerfläche und landwirtschaftlichen Produkten dramatisch, selbst wenn ein Teil davon weniger „effizient“ erzeugtes Biofleisch ist.


    Dass unser Stundenlohn erheblich besser ist als der der T-Shirt Näherin in Bangladesh oder des Arbeiters auf der Bananenplantage in Ecuador ist so und für mich persönlich auch sehr gut, genau wie für jeden anderen hier auch. Der Westeuropäer ist nun mal ein erheblicher Profiteur der Globalisierung und das gilt schon so seit den Zeiten des Baumwoll- und Zuckerimports aus Sklavenarbeit.


    MfG

    Nur hypothetisch: die USA machen sich unabhängig vom chinesischen Stahl, dann werden diese Karten früher oder später ausgespielt - und wenn wir noch davon abhängig sind, sind wir ein Kollateralschaden.

    Aber genug mit Politik, kleine Beben können wir vorbereiten, große Beben eher nicht.

    Die Strafzölle auf Stahl schaden vor allem der US Wirtschaft selbst. Das ist ja nicht das erste Mal, dass solche Zölle eingeführt wurden und das geht praktisch immer nach hinten los.

    Nicht nachgelagerte Industrie (z.B. Automobilbau) hat den Schaden, die zu schützende Industrie verliert den Reformdruc und ist damit in 10 Jahren wrtschaftlich nicht mehr konkurrenzfähig.


    Bzgl Stahl wird die EU vermutlich eine green-steel Strategie fahren. Die Stahlproduktion ist einer der ersten Industriezweige, wo grüner Wasserstoff tatsächlich ein sehr hohes Potenzial hat. Das ist aber von den Kosten nicht konkurrenzfähig, daher wird man sich wohl CO2 Einfuhrzölle bei solchen Vorprodukten überlegen.

    Es ist ja weder Europa noch dem CO2 Gehalt der Atmosphäre gedient, wenn wir hier unsere Stahlproduktion schließen und die Chinesen produzieren dann dort den Stahl weiter mit Kohle.


    Hier geht es aber nicht um Protektionismus, sondern um fairen Wettbewerb bei gleichen Umweltstandards/Umweltkosten.

    Mit welchen Programmen arbeitet ihr denn im Home office?


    ich quäle meinen Arbeitsrechner gelegentlich mal mit komplexeren Excel-Geschichten.


    Vom Arbeitgeber habe ich dafür ein 5(?) Jahre altes Notebook mit einem Core i7, damit das halbwegs schnell abgeht. Rest der Daten weiß ich nicht mal.


    99% meiner Arbeitszeit langweilt sich der Rechner eh zu Tode, weil ich irgendwas in Word o.ä. herum tippe.


    Die typische Leistungsaufnahme ist so 20W, vermutlich wegen dem Prozessor. Mein eigenes privates Notebook mit einem i5-4200U (soeben vom Schild abgelesen) braucht etwas weniger.


    MfG

    Die Bilder von tomduly sind sehr anschaulich.


    Solche Solarsysteme haben ja idR einfach gebaute Zellverschaltungen, da ist es natürlich ungünstig, wenn man Teilverschattung hat oder faltmodule bei denen die Zellen in unterschiedliche Richtung schauen.

    Sowas kann erhebliche Auswirungen auf den Ertrag haben, eine Abweichung um 10° oder auch 20° von der optimalen Ausrichtung ist dagegen in der Praxis vollkomen egal (der direkte Anteil ändert sich nur mit dem Cosinus des Winkels)


    Das Hauptproblem ist ein anderes.


    Es gibt zwei gute Möglichkeiten, Leistung vom Modul in den Akku zu bekommen:


    1. KISS. Super simples Konzept, Modulspannung halbwegs passend zum Akku und der Modulstrom ergibt sich aus der Kennlinie und der Akkuspannung (+Spannungsabfall).


    2. Ein guter MPP tracker. Für kleine Leistungen kenne ich da genau einen und das ist der im Sunload M5, der von 6V bis 30V funktioniert bei maximal 500mA oder maximal ca. 7W. Das ist aber im heutigen Marktumfeld viel zu teuer und man muss selber basteln, weil der verbaute Akku viel zu klein ist.


    Tatsächlich verbaut wird in den meisten Modulen heute ein DC-DC Wandler, der die Modulspannung auf 5V USB "stabilisieren" soll. Die meisten dieser Spanungswandler (gerne auch "Booster" genannt) die ich bisher erleben durfte sind schlichtweg Schrott.


    Und das führt dazu, dass aus diesen Modulen bei Schwachlicht nichts raus kommt, bei Teilverschattung die Leistung kollabiert, selbst bei Sonne und Hitze die Leistung kollabieren kann.


    Mit einem KISS System ernte ich aus dem Mini 5W Modul 15-20Wh an einem eher sonnigen Tag unter realen Bedingungen als Wanderer (gelegentlich Pausen, ansonsten am Rucksack hängend).

    Beim nicht faltbaren Modul schauen Zellen immer in eine Richtung, Teilverschattung ist bei kleinen Modulen seltener als bei großen und mit einem KISS System kommt auch bei wenig Licht noch Ertrag an.

    KISS hat gegenüber dem hochwertigen MPP leichte Nachteile bei Sonnenschein, aber da hat man ja eh genug Leistung, bei Schwachlicht ist KISS besser, weil der MMP eine Mindestleistung bracht (beim Sunload M5 ca. 0,3W, was schon sehr gut ist)

    der MPP Wandler hat den Vorteil, dass man bei der Modulwahl flexibler ist, dafr verliert man die Option, bei einem Defekt den Zwischenpuffer weg zu lassen und USB Geräte direkt aus dem Modul laden zu können.


    Wenn man nur wenig Energie braucht rate ich zu KISS Systemen, die sind auch sehr leicht (mein ganzes System aus Solarmodul, Verkabelung und Akkupuffer wiegt keine 200g und liefert an sonnigen Tagen seine 15-20Wh, was ca. 60g an reiner Li-Ionen Akkukapazität entspricht)


    Wenn man Richtung 100Wh am Tag gehen möchte würde ich eher darüber nachdenken, das komplett selber zu bauen. Li-Ionen Akkupuffer mit 10,8V Nennspannung (3 Zellen in Serie), was für die meisten 12V Geräte funktioniert und dazu eben 5V via DC-DC Wandler und als Laderegler einen super hochwertigen, kleinen, leichten und effizienten von Genasun.


    Und bei der Modulleistung dann eben Energiebedarf/3h für den Sommer (Pausen+Transport außen am Rucksack in brauchbarer Position) bis halt evtl Energiebedarf in Wh/1h für den Winter und die Akkukapazität eben nach Bedarf und so, dass die Ladeleistung vertragen wird. wenn man im Winter eine dunkle Woche ihne Sonne erwischt, hat man so oder so Pech gehabt.


    So ein System könnte man in der Größenordnung um 1kg aufbauen, da muss man dann aber schon viele Akkus ersetzen.


    Wer mobil mit 20kg oder 50kg ansetzt, weil mans ja mit dem Auto herum fahren kann geht da dann eh völlig anders heran.


    MfG

    Gehst du bei deinem Beispiel davon aus, dass der Bauer nach Zentral- oder nach Osteuropäischen Massstäben bezahlt wird?


    Will heissen: Vergleiche nicht den eigenen Lohn mit dem aus einem billigeren Land.

    Naja, ich vergleiche halt meinen Lohn mit dem Preis für (Bio-)Kartoffeln aus dem Supermarkt und überlege mir, wieviel ich als Gärtner Zeit investieren müsste, um dieselbe Menge an Kartoffeln zu ernten.


    Muss man jetzt auch nicht nachrechnen, ich hab die Zahl eher ins Blaue geschossen.


    Als Hobby ist das für mich alles okay, als lebensentwurf aber nicht und beides gleichzeitig, also normaler Job plus zusätzlich noch "Selbstversorger" mag ich auch nicht, da dann keine Zeit mehr übrig bleibt.


    Als Nebenaspekt passt Selbstversorgung auch nicht zum Reisen, schon jetzt sind 4-wöchige Sommerurlaube in Kombination mit dem Schrebergarten grenzwertig. Als Prepper mag man natürlich argumentieren, dass Urlaub grundsätzlich jedglichem Preppen wderspricht und man doch gefälligst sein Leben lang daheim verbringen soll neben der Ausrüstung und dem Fluchtrucksack.


    Ich bin froh, dass ich nicht so leben muss wie Arweds früheres Leben, also sich den ganzen Tag am Feld abrackern um dann am Ende soviel zu haben dass es halt grad so reicht. Aber wenn manche so ein Leben erfüllender finden ist das für mich auch okay. Ich glaube aber nicht, dass es ein erstrebsnwertes oder gar sinnvolles Lebensmodell für ganz Deutschland sein soll, das ist eher eine Nische.


    In der "Krise" hängt es halt davon ab, von welcher Natur die ist. Wenn wir einen Asteroideneinschalg haben mit einem globalen Staubwinter und die Erträge der Landwirtscahft kollabieren, dann wird man selber aus dm Garten auch wenig rausholen. Auch beim super GAU ist man gekniffen.

    Für ein Nachkriegsszenario muss man vorher erstmal den Krieg überstehen, wie ein solcher aussehn würde, der unsere Landwrtschaft schwer beschädigt kann sich vermutlich auch keiner vorstellen.

    Große Wirtschaftskrise? Aber warum soll da nichts mehr geerntet werden?

    Katastrophaler Klimawandel? Der betrifft den Selbstversorger dann genauso.


    Man wird schon ein Szenario finden können, wo ich mit dem 200.000kcal Vorrat und meinem Geld nicht mehr weiter komme, dann ist das halt so.


    Ich selbst konzentriere mich eher auf Pandemien, Stromausfälle, finanzielle Altersvorsorge, Gesundeheit, Fluchtrucksack und betrachte das Gärtner als kleines Hobby nebenbei und ich würde auch sowas den meisten leuten eher empfehlen. Wer sowieso lieber im grünen wohnt mit viel Fläche zur Verfügung der kann das ja recht einfach in sein Lebensmodell einbauen, aber extra eine solche Lebensstrategie fahren mit all den Einschränkungen an Zeit und Geld die das mit sich bringt (die Fläche muss man erstmal kaufen, billig ist das nur dort, wo es idR keine gut bezahlten Jobs gibt oder man legt nochmal jeden Tag 1-2 Stunden fürs Pendeln oben drauf) würde ich nicht empfehlen.


    Meine Schwester hat sich vor ein paar Jahren in einem mittelgroßen Dorf "nahe" Regensburg ein kleines altes Haus gekauft. Das Haus hat 100.000€ gekoset, die ca. 1000m² Grund lagen bei 150.000 Euro. Ursprünglich waren 2000m² dabei, die hätten dann eben nochmal 150.000 Euro extra gekostet. (so stehen da jetzt zwei neue Häuser auf je 500m² Fläche).


    ich nehm das mal so als Anhaltspunkt, was man da an Geld reinstecken muss, wenn man die Fläche nicht eh schon hat und auch nicht im nirgendwo kaufen will, Ein Feldstück abseits des Hauses kann man in der Krise nicht bewachen und meist fehlt dann auch der Zugang zu Strom und Wasser.


    Ich bin absolut nicht gegen das gärtnern und fände Bio-Gemüse und Obstgärten 1000x attraktiver als Rasen oder gar Schotter- und Gabionenwüsten. "Die Leute" kaufen sich ja heute ein Haus im Grünen, zahlen ein Schweinegeld für die Baufläche und weil der Rasen soviel Arbeit macht geben sie zusätzlich noch viel Geld aus da ne Plastikfolie und Schotter drauf zu werfen. In meinen Augen ist das einfach nur grotesk.


    Wenn ich bei Arwed51 die Zahl als Geburtsjahr interpretiere dann ist er eh schon in Rente.


    Da hat man natürlich einen ganz anderen Blick auf das Zeitbudget als jmd. der Vollzeit arbeitet und die Finanzen sind weitgehend geklärt, man muss sich da auch nicht mehr drum kümmern, dass über die Erwerbsarbeit möglichst ausreichend Geld reinkommt, das ist dann natürlich eine andere Perspektive.

    Andererseits ist da das Altersproblem. Nicht jeder wird vermutlich mit 80 Jahren noch 2500m² bewirtschaften wollen bzw schmerzfrei können und ab einem gewissen Alter treten dann möglicherweise auch Prepperaspekte immer weiter zurück

    Das eine zu tun muss ja nicht bedeuten, das andere zu lassen. Natürlich ist die teilweise Selbstversorgung aktuell für die meisten schrecklich ineffizient. Wenn man aber in Umstände kommt, in denen ein Eimer voll Kartoffeln eine Goldmünze kostet, dann ist es plötzlich schrecklich effizient, den Eimer durch ein, zwei Arbeitsstunden zu erwerben und nicht für die Goldmünze, in der vielleicht zehn Arbeitsstunden aus "Friedenszeiten" stecken.

    Ja. In der Betrachtung fehlt aber die Wahrscheinlichkeit und die Flexibilität.


    Ich kann mir heute das Grundstück kaufen oder meinetwegen 50 Unzen Gold.


    In der Krise liefert mir beides Nahrung, nur wie wahrscheinlich ist die? Deutschland produziert fast 10x soviele kcal als es braucht, der Großteil wird heute an Tiere verfüttert.


    Wenn also die Profis einen Einbruch um 90% haben reißt es der Selbstversorger raus? Das ist schon recht speziell, aber die Gedanken sind frei...


    Wenn ich aber keine Krise hab, dann kostet mich der Selbstversorgergarten sehr viel Zeit und die Goldmünzen maximal die Kosten fürs Schließfach.


    Goldmünzen sind ratzfatz verkauft und liquide, beim Grundstück kommt es drauf an. Dazu kommt, dass ein 2500m2 Grundstück gewisse Regionen zum wohnen ausschließen. Das sind die, wo man sehr gut verdient.


    Garten oder Hof als Hobby und Lifestyle ja, wem genau das gefällt. Mein Leben ändern um Kartoffeln anzubauen um mich für eine Hungerkrise abzusichern? Für mich auf keinen Fall. Die Wahrscheinlichkeit das sinnvoll in einer künftigen Hungerkrise tatsächlich wirksam nutzen zu können schätze ich als geringer ein, als demnächst urplötzlich an einem Schlaganfall zu sterben.


    Deshalb strebe ich das auch nicht an.

    Was machen genau diese Personen in einem Ereignisfall wenn die Konserven alle sind, der letzte NRG5 - Riegel heruntergewürgt ist, kein Job bzw. Einkommensquelle mehr vorhanden ist um die möglicherweise spärlich verfügbaren Lebensmittel zu überteuerten Preisen (und die Preise werden bei Knappheit sehr stark steigen!) zu erwerben? Sich ungefragt beim Erzeuger bedienen? Oder schlicht verhungern weil es sich nicht rendiert und zu mühsam ist selber Essen zu erzeugen? Sich demütig Jedem unterwerfen in der Hoffnung dass eine verschimmelte Möhre auf den Boden fällt?

    Nenne mir Krisen in den letzten 500 Jahren in Europa in denen man keine Lebensmittel kaufen konnte, wenn man Geld hatte. Ich kenne keine.


    Meine Strategie ist daher Geld zu haben.


    Am Ende geht es darum eine gutes Leben zu haben. VOR der Krise.

    Wenn jmd mit Pferden ackern und Käse herstellen als gutes Leben hat ist das doch fein. Tut es.

    Ich arbeite lieber 9 to 5 im warmen Büro und genieße das was das moderne Leben mir zu bieten hat inkl. Freizeit und möglichst reichlich Urlaub. Den kleinen Garten hab ich nur zum Spaß. Werde ich seiner überdrüssig ist er ratzfatz wieder verkauft...


    Krise?


    Covid19 hat mir im März gezeigt dass der Großteil der Prepper auch nicht besser aufgestellt ist als die normalen Leute, wenn es dann mal drauf an kommt.

    Ich nehm die Information mit und die Ideen, aber ansonsten scheint mir das heute alles überbewertet zu sein.