Beiträge von Matteo

    Grotamar ist EU-weit für Privatpersonen verboten. Firmen können und dürfen das Zeug noch kaufen - ich wollt's nur gesagt haben ;)

    Ich hab gerade mal im IT nachgesehen. Gewerbenachweis genügt zur Bestellung. Also auch alle Bäcker, Friseure, usw. kriegend das problemlos zu kaufen.

    Andere, als Ersatz angebotene, homöophatische Mittel, würde ich mich nicht trauen in den Tank zu kippen.

    Als privater Kunde kann man das auch in der Schweiz bestellen, z.B.: https://cycle-tech.ch/produkt/…esel-bioschlamm-stop-1-l/

    IDer Spaten ist auf einer Seite messerscharf geschliffen auf der anderen Seite ist eine brauchbare Säge und die Drahtschere ist auch gut. Zudem hat einem Flaschenöffner!

    Wußt ich doch, das Euch der Chinaspaten gefällt. :)

    Meinen hab ich auch messerschart angeschliffen. Wie auch sonst sollte man die Rettiche, und das ganze andere Gemüse, wie in dem Filmchen gezeigt, zubereiten?

    Das beste in dem Video ist aber doch die hinterlegte Mucke? Wie aus einem Westernfilm von 1950....

    Beim Kauf nur aufpassen, das man nicht auf eine der massenhaft angebotenen Kopien, aus Weichmetall, hereinfällt.

    Die Chinakracher sind aus Butterstahl. Ich würde schauen ob ich was vom Militär bekomme.

    Der originale Chinlin-Spaten von der chinesischen Armee ist nicht aus Weichmetall, sondern einer der Besten die es gibt.

    Leider schon seit einiger Zeit nicht lieferbar: https://www.amazon.de/gp/produ…VN94?tag=httpswwwaustr-21

    Aber Vorsicht beim Kauf: Es gibt davon weitaus mehr minderwertige Kopien, wie echte Originale.

    Hier ein schnuckeliges Werbefilmchen dazu:

    Heute beim Tanken des Elchs (Volvo für nicht eingeweihte) gleich noch zwei Kanister mit aufgefüllt. Somit ist der Treibstoffvorrat wieder komplett.

    Empfehle noch je 5 ml (2,5 doppelte Schnäpse) Grotamar, pro Kanister, mit reinzukippen. Dann veralgt der Diesel nicht mehr so schnell. Ist leider nimmer so einfach zu kriegen, da Verkauf, an privat, inzwischen in D verboten: https://www.motorfit.de/motor-…t-1l-1-liter/a-1928481633

    Die heutigen Common-Rail-Diesel sind da ja super empfindlich, wenn der Diesel nicht glasklar ist!

    Und noch was: Der heute, im Juli, gekaufte Diesel, ist Sommerdiesel, der bei tiefen Temperaturen versulzt. Ich hab bei mir immer nur Winterdiesel eingelagert. Der kann auch im Sommer verbraucht werden, was umgekehrt nicht möglich ist.

    Und eine gescheidte (elektrische) Filterheizung empfehle ich sowieso, für jedes Dieselfahrzeug. Daran wurde in letzten Jahren auch herstellerseitig bös gespart.

    ..... Kinderwagen zwischen dem 2. und 3. Stock am Samstagnachmittag feststeckt und die Notruftaste nix macht.

    Das die Notruftaste nix macht gibts halt leider allzu oft. Auch ganz ohne Strom- und/oder Handyausfall. Der Vorschriftengeber verlangt inzwischen 24/7 Verfügbarkeit. Und es gibt zahlreiche Unternehmen die diese per GSM übertragenen Aufzugs-Notrufe 24/7 kostengünstig entgegennehmen (sollten). Oft ist das dann noch per Rufumleitung zu irgend jemand nach Hause, oder sonstwohin, umgeleitet, usw.. Kurzum, bei Ausfall des Handynetzes geht das alles nicht mehr.

    Hier ein zwar 10 Jahre alter Artikel zum Thema, aber soviel hat sich da zwischenzeitlich wohl nicht geändert: https://www.n-tv.de/ratgeber/W…rsagt-article3913196.html Früher gabs eine Hupe im Gebäude, was natürlich in einem am Wochenende leeren Bürogebäude, niemand hört. Heute ist ein 2-Wege-Kommunikationssystem vorgeschrieben, aber noch immer nicht überall montiert: https://www.tuvsud.com/de-de/i…-notrufsystem-nachruesten

    Gefährlich sind Anlagen, die behördlich außer Betrieb genommen sind, wo z.B. der TÜV seit 20 Jahren nicht mehr da war, und die trotzdem weiter betrieben werden. Das gibts gar nicht so selten.

    Wenn hier unerwartet der Strom weg ist, hier im Gebäude sind die Aufzüge nicht am Notstrom, die sind sofort weg. Alle die drin sind, bleiben bis zur Feuerwehr dann drin. Alles andere wäre hier nicht so wild.

    Ich hab lange überlegt, ob ich das hier schreiben soll. Aber ich denke mal, das es als Prepper dennoch sinnvoll sein könnte, wenn man im alleräußersten Notfall helfen kann, bei langandauerndem Stromausfall, Leute aus einem steckengebliebenen Aufzug heraus zu bekommen. Das aber bitte nur, wenn wirklich keine Feuerwehr, kein Hausmeister, oder keine sonstige technische Hilfe zu erwarten ist. Viele Aufzüge haben ja heute so einen Notruf mit SIM-Karte, der irgendwo bei der Hersteller-Hotline aufgeschaltet ist. Wird im Notfall nix helfen, weil ja auch das Handy-Netz mit weg ist. Und wer technisch nicht versiert ist läßt da am besten die Finger ganz weg. Die Gefahr Unfug anzurichten ist groß!

    Wenn die Personen so feststecken, das sie beim Öffnen der Tür herauskrabbeln können, ist das gut. Ist nur darauf zu achten, das nicht gleichzeitig ein anderer Trupp im Aufzugs-Betriebsraum herumfummelt, sonst werden die Leute beim Herauskrabbeln halbiert!

    Per Dreikantschlüssel die Tür öffnen, und erst dann zur Seite schieben. Wer gleich an der Tür herumschiebt, verkeilt den Schließmechanismus und kriegt die Tür gar nicht mehr auf.

    Falls das nicht geht sucht man den Aufzugsbetreibsraum. Meist oben, oder unten am Aufzug. Oft auch vom Treppenhaus nicht zugänglich. Ist meist (aus gutem Grund) eine Feuerschutzstahltür und zugesperrt.

    Wenn der Betriebsraum auf ist, zunächst feststellen, was das für ein Aufzug ist: Hydraulisch oder mit Tragseil.

    Das Wichtigste ist per Not-Aus oder Hauptschalter den Strom wegzuschalten, auch wenn dieser eh schon weg ist. Könnte ja plötzlich wieder kommen. Keine Schütze von Hand drücken!

    Dann beim Seilaufzug ganz vorsichtig den Bremshebel lösen. Nur ganz langsam herunter fahren, und unbedingt bei der nächsten Station anhalten. Sind meist Markierungen am Seil, oder anderweitig erkennbar. Keinesfalls weitere Etagen durchfahren. Das nützt nämlich auch nichts.

    Für das weitere Procedere, z.B. bei Hydraulikaufzügen siehe hier: https://www.csc-mitte.de/medie…-f%FCr-Aufzugswaerter.pdf

    Seite 20 ff.

    Ich persönlich halte das für einen Hirnfurz.

    Nicht nur wegen der geringen Verbreitung dieser DAB+Radios. Ich hab z.B. keines, weder im Auto, noch zuhaus. Und ich kauf mir auch keines. Für was sollte denn das gut sein? Normales UKW-Radio höre ich auch aktuell so gut wie nie.


    Auf der oben verlinkten dwf.digital-Seite steht, unter dem Unterpunkt "Software", wie man glaubt, das das funktionieren könnte (Textauszug):


    ".....entsteht eine Schnittstelle, die aktuelle Warnmeldungen sowie die dazugehörige Empfänger-Signalisierung per Internet zum landesweiten DAB+ Multiplex in München transportiert. Von dort werden die Warnmeldungen in Audio - mehrsprachiger Textform direkt auf die Displays der Radios gebracht".


    Schon allein die Übertragung, per Internet, nach München, bleibt ein frommer Wunsch, weil das Internet schon auch ohne Katastrophe oft genug gestört ist, und diese Übertragung damit sehr unsicher bleibt. Mein Tip: Man geht wieder auf die bewährten Sirenen.

    Tsunami kann auch in absolut hochwassersicheren Gegenden vorkommen:

    Das geht so: Neubausiedlung mit Einfamilienhäusern in Hanglage. Nachbar kauft sich für lau, beim Praktiker, so einen Plastikpool mit 6 Meter Durchmesser.

    In der Beschreibung steht, das das Teil auf ebenem Grund aufgebaut werden soll. Das geht nicht so einfach, da Hanglage. Also bauts der Nachbar einfach auf die schräge Wiese. Beim Füllen gehts so bis etwa 3/4 voll, dann tuts einen Knall und das Wasser entlädt sich mit einem Schlag, weil die Seitenwand des Pools zusammengebrochen ist. Der unterhalb gelegene Nachbar kriegt seinen neu angelegten Steingarten komplett in die Garage, und die anliegenden Kellerräume reingeschwemmt. Zum Glück war kein Auto drin und das Tor war offen. Aber ca. 1 m Schlamm im Keller ist auch kein Spaß. Grundlage für ein gut nachbarschaftliches Verhältnis, beim gemeinsamen Rausschaufeln der Erde aus dem Keller.

    Auch ein Starkregenszenario sollte man zunächst im Kopf stattfinden lassen:

    Was passiert, wenn alles Dachrinnen, Gullies, ACO-Drain-Rinnen, usw. zur Deko werden, und überflossen werden, also versagen? Wo kann das Wasser hin, wenn das Haus zum Berg hin, wie ein Staudamm dasteht? Wo läufts mir bei Starkregen rein? Hab ich in diesem Bereich genug Gefälle, damit das Wasser außen herum fliessen kann, oder krieg ich es über Lichtschächte, Kellerausgänge, Türen, etc. ins Haus rein? Sind meine Rückstauverschlüsse im Kanalsystem 1. vorhanden, wo nötig, und 2. intakt? Wann war die letze Wartung? Sind bei motorgetriebenen Rückstaugeräten noch taugliche Batterien drin? Häufig leiden diese Geräte auch unter ihrer defektanfälligen Elektronik! Wasser und Platinen sind halt keine gute Kombination. Sowas hier: https://www.kessel.de/de/R%C3%…-100--freiliegend/p/84100

    Vorgeschriebene Wartung (Textauszug aus https://assets.kessel.de/man/orig/010-842e_924.pdf) :

    "Monatliche Inspektion durch Betreiber: Sichtprüfung des Rückstauverschlusses auf Dichtheit. Manuelle Prüfung auf Beweglichkeit des Notver-schlusshebels. Betätigen der Taste "Klappe". Wartung muss halbjährlich durch fachkundiges Personalerfolgen. Schaltgerät: Batteriewechsel etwa alle 24 Monate, bei Bedarf auch früher".

    Dann in gefährdeten Gebieten überlegen: Wo gibts die nächsten Hochpunkte in der Gegend. Kann ich da mein Auto rechtzeitig hin verschaffen, wenn nötig? Oder besser gleich dort abstellen? Es gibt z.B. im geoportal.bayern.de eine ganze Reihe von Karten zum Thema Hochwasser. Sicherheitshalber immer noch mindestens 1 m in der Höhe zugeben. Das Hochwasser kennt ja diese Karten nicht.

    Die Vielzahl der Punkte, die da alle zu bedenken sind, würden dem Umfang so eines Threads sprengen.

    Deshalb macht das jeder mal für sich:

    Einen Rundgang um seine Hütte - Was passiert bei 80 Liter/m2 in wenigen Minuten - Was zerdepperts mir bei Golfballhagel - Hab ich eine LKW-Plane groß genug für mein Dach, wenn alle Ziegel im Garten liegen?



    OBD2-Dongle:

    Ist zwar hier eventl. etwas OT. Mit so einem billigen China-OBD2-Dongle hatte ich vor ein paar Tagen folgendes Erlebnis: Ich hatte den Dongle ca. 2016 gekauft, und in meinem VW-Bus T5.2 immer angesteckt gelassen. Alles paletti, ich hatte per torque-App eine Unmenge Parameter auf dem Naviceiver angezeigt. Nun bin ich einige Tage nicht gefahren. und anschließend war die Batterie völlig tot - tiefentladen. Nach längerer Sucherei folgende Diagnose:

    Der Dongle hat das Eintreten der sog. "Busruhe", nach 6 Minuten, verhindert. Hat er vorher nicht gemacht. Das heißt aus irgeneinem Grund hat sich das Teil verkorkst, und ich hatte permanent 750 mA Verbrauch anliegen. Das heißt der Dongle hat verhindert, das die Steuergeräte vom VW-Bus schlafen gehen. Kaum hat ich den Dongle rausgezogen, fiel der Verbrauch auf normale 45 mA. Das Ding kam sofort in die Tonne. Der Dongle hat nur ein paar Euro gekostet.

    Aber die neue Batterie 160 Euro (Moll AGM 95 Ah).

    Für Wurzelstöcke absägen gibts für die Säbelsäge hartmetallbestückte Blätter in verschiedenen Längen. Die lohnen sich aber vom teuren Preis her eher nicht. Ich hab mir billige Brennholzblätter geholt, und damit im Dreck die Wurzeln abgesägt. Diese biligen Blätter gehen bei der Aktion halt futsch, aber man muß eben nicht präzisionsmäßig frei graben. Sowas hier:

    https://www.ebay.de/itm/333764…eddd2d:g:iIQAAOSwbahgSI8u

    Dass die großen Wohnungskonzerne ihre Buden erheblich schlechter instand halten als private Kleinvermieter oder Genossenschaften, müsste auch mal faktisch bewiesen werden. In der Summe dürfte das aber auch bei Kleinvermietern der Fall sein.

    Wenn das vermieten ein ach so tolles Geschäft wäre, dann würden ja allerorts Mietshäuser aus dem Grund wachsen? Das ist aber ja eher nicht der Fall. Bei den Kleinvermietern gibts gar nicht so wenige, wo das gerade so 0 für 0 aufgeht. Das heißt es darf nichts, aber auch gar nichts schief gehen. Ein nicht zahlender Mieter, eine kaputte Heizung, oder Dach, etc., und schon ist der Kleinvermieter insolvent, und sein Haus gehört der Bank.

    Die Wohnungskonzerne können da anders wirtschaften:

    Bei uns hier hat die damalige Deutsche Annington, heute Vonovia, einige 100 Wohnungen aus dem Bestand des ehemaligen Bundesgrenzschutzes gekauft, zu 28.000 € pro Wohnung. Da war alles dabei, von der 1-Zimmer bis zur 5-Zimmerwohnung. Schnäppchen durch Großabnahme!

    Gleiches gilt für Handwerksarbeiten und Baumaterialeinkauf. Dann machen die Wohnungsbaugesellschaften viele Arbeiten, die unter den Nebenkosten auftauchen, durch eigene Tochterunternehmen: Schneeräumen, Gartenpflege, Treppenhaus reinigen, und sowas. Da bleibt auch noch mal ordentlich was hängen. Dann hemdsärmeliger Umgang mit Mieterbeschwerden. Soweit ich weiß haben die eine bundesweite 0800-Nummer. Wenn da ein Mieter anruft kommt der Handwerker, Hausmeister, oder aber eben auch nicht.

    Tja, wenn sehr kurzzeitig sehr viele ruinöse Wohnungen auf den Markt kommen, dann gestaltet sich auch der Preis entsprechend.

    In dem o.g. RBB-Link zahlt diese wohl fiktive Petra Storch bei der DW für ihre 43 m2 270 Euro kalt. Das sind 6,28 Euro/m2 im Monat. Schimmel und kaputte Fenster inklusive. Für solche abgetakelten Bruchbuden kann halt auch die DW nur Barackentarif verlangen. Wobei sich die niedrige Kaltmiete über hohe Heiz- Warmwasser und sonstige Nebenkosten wiederum als wesentlich weniger günstig darstellt. Irgendwie gibts aber da dennoch einen Markt, mit Angebot und Nachfrage. Die großen Wohnungsunternehmen können auch nicht irgendwas verlangen?

    Kurzum, das was diese Initiativen gern hätten, sind wärmegedämmter und wertig sanierter Altbau für 6 Euro/m2. Und genau das ist ohne Subventionen nicht darstellbar. Weder von Privatunternehmen, noch vom Staat. In der sog. Kostenmiete sind alle erforderlichen Aufwendungen erfaßt. Und das liegt dann nur mehr oder weniger knapp unter Neubau. Das dürfte in Berlin in der mittleren Preisklasse so bei ca. 15 bis 20 Euro/m2 liegen. Ernsthaft kann aber doch kein Berliner Mieter verlangen, das der Steuerzahler über 2/3 seiner Mietkosten übernimmt?

    Instandhalten tut man eine eigenen Bude aus eigenem Interesse ... oder eben nicht.

    Die eigene Bude instandhalten reicht leider bei Weitem nicht: Was ist dann mit den Treppenhäusern, Fenstern, Installationen, Heizung, Dach, Fahrstühle, Wärmedämmung, Außenanlagen, usw.

    Siehe z.B. hier: https://www.rbb24.de/wirtschaf…n-rekommunalisierung.html

    Vielfach wurden diese riesen Wohnanlagen, Stichwort z.B. "Thermometersiedlung" ja deswegen an diese Heuschrecken vertickt, weil die Stadt Berlin den Renovierungsaufwand nicht stemmen konnte. Dann hat man 20 Jahre lang dem wohnungsmäßigen Leichnam erst noch mal richtig in die Tasche gefaßt, und heute steht man vor einer Ruine.

    Die Idee "Einteigung zum Marktwert minus Renovationskosten" würde wohl bei einigen Objekten im tiefroten Bereich liegen.

    Das Problem bei dieser Enteignungsinitiative, das ich sehe ist, das es erstens einen riesen Haufen Geld kosten wird, und zweitens keine einzige Wohnung damit geschaffen wird. Was dabei auch noch nicht bedacht ist: Die an DW, Vonovia, usw., verkauften Wohnungen waren seinerzeit soweit einigermaßen intakt, und weißen nun ca. 20 Jahre später, einen gewaltigen Instandhaltungsstau auf. Das steht in keiner Kalkulation wie das gehandelt werden soll? Die für lau vertickten Buden, sollen nun vom Staat zum Marktpreis zurück gekauft, und anschließend aufwendig komplett saniert werden? Der Staat als Unternehmer funktioniert ja andernorts auch nicht so recht.

    Wär es nicht viel gescheidter die ganze Steuerzahlerkohle in Neubau, bzw. Vergrößerung des bestehenden Wohnungsbestandes, zu stecken? Dann könnte es ja vielleicht wieder so etwas wie einen Wohnungsmarkt geben, und die großen Wohnungskonzerne könnten keine Phantasiemieten mehr verlangen? Gibts in Berlin sowas wie eine Wohnungsbaupolitik? Mit klaren Zielen und Aufgabenstellungen, mit verbindlichen Terminen? Oder ist das eher Fehlanzeige? Ist das fest in der Hand von Schwarzgeldanlegern, Steuerhinterziehern, usw., die nur ihre Rendite im Blick haben? Ein einigermaßen seriöser privater Wohnungsbauinvestor wird ja bei der derzeitig unsicheren Lage, in Berlin, auch kaum mehr investieren? Dazu kommen noch unsere Vorschriftengeber und Baubehörden, die ja häufig eher auf Vergräzung, Verteuerung und Verhinderung von Bauvorhaben gepolt sind? Kurzum, ich halte diese Enteignungsinitiative so, für nicht zielführend.

    Der größte Immobilienbesitzer Berlins ist die "Deutsche Wohnen SE" mit ca. 160.000 Wohnungen in Berlin. Bei dieser Aktiengesllschaft sitzt ja auch der Blackrock mit 11,5% Anteil, mit im Boot. Allein die Diskussion um die mögliche Enteignung hat deren Aktienkurs ordentlich angefeuert: Von 42, 4 € am 13.5., auf 51,5 € heute am 26.5.21. Wenn diese Wohnungen tatsächlich wieder ins Gemeineigentum zurückgeführt werden sollten, gibts fett Steuerzahlerkohle als Entschädigung an die Deutsche Wohnen, und die anderen. Denn eine Enteignung ohne Entschädigung wirds kaum geben.

    Zunächst hat die Stadt Berlin, so ab etwa 2005 bis 2010 zahlreiche Wohnungen für lau an Privatunternehmen verscherbelt: https://www.berliner-mieterver…/online/mm0106/010614.htm Jetzt soll der Steuerzahler diese Wohnungen für ein Vielfaches wieder zurückkaufen, nur um sie dann anschließend, zum sozial verträglichen Tarif, günstig vermieten. Eine (Steuer-) Geldverbrennungsmaschine ohnegleichen, die keine einzige neue Wohnung schafft.

    Die richtige Lösung wäre ein öffentlich geförderter Bau, nicht nur Neubau, sondern auch Sanierung, und Erweiterung bestehender Gebäude und Strukturen. Dann gäbs auch wieder sowas wie einen "Wohnungsmarkt", den es ja in Berlin zur Zeit eher nicht gibt.

    Mal eine Frage dazu: Der Junge will ja die Klappen ausbauen. Erlischt dann nicht die Zulassung?

    Frag lieber mal, ob es eine Statistik gibt, bei wie vielen Diesel-PKW die Abgasrückführung per Software deaktiviert ist? Heute, wo jeder sein Smartphone per OBCD ans Auto anstecken kann, wird das nurmehr für die ASU beim TÜV aktiviert? Spart viel Geld für die ständig zugekokelten Ventile und das drumherum.