Beiträge von Matteo

    Es gibt Gegenden da würden Molotow Cocktails auf die Karre regnen und Schweinsposten durch das Blech fliegen. Und danach wird erst gefragt was die da wollen.:saint:

    Wir haben hier subtilere, aber recht effiziente Methoden: Eine Nachbarin klopfte an den Audi und fragt, ob sie einen Kaffe und etwas Gebäck vorbeibringen könne. Ein Gassigeher hat noch knapp seinen Jagdhund davon abgehalten ein paar senkrechte Kratzer in den Lack des Einsatzfahrzeugs zu machen. Nachdem es dann dunkel war kam einer und hat sich das Kennzeichen notiert, und die Insassen mit seiner tollen ultrahellen LED-Taschlampe mitten ins Gesicht geleuchtet. Später hab ich erfahren, das ein anderer in der Stammkneipe des Führerscheinabstinenzlers angerufen hat, und ihm Bescheid gegeben hat, was es nahe seiner Haustür so gerade zu sehen gibt. Gegen Mitternacht war wohl Schichtende und der Audi fuhr ergebnislos weg.

    Wo die Gray Man-Methode mal so richtig in die Hosen gegangen ist, war bei einem mehrtägigen Observierungs- und Zugriffs-Einsatz der dt. Polizei im Sauerland, als man die "Sauerland-Terroristen", die in einem kleinen Dorf in einer alten Scheune versuchten, Flüssigsprengstoff herstellen. Irgendwann standen da mehrere dunkle, graue und weiße Vans im Ort, so unauffällig, dass schon nach kürzester Zeit was über einen SEK-Einsatz gemunkelt wurde und bald wusste das ganze Dorf Bescheid - glücklicherweise waren die Möchtegern-Terroristen so mit sich beschäftigt und nicht integriert (wären sie mal abends in die Dorfkneipen gegangen, statt in ihre Bombenwerkstatt), dass sie von alldem nichts mitbekommen haben. Die Dorfbewohner merkten an den unauffälligen Autos, die einfach nicht in den Ort gehörten, sofort was lief.

    Ist bei uns hier ganz genau so: Ob da ein fremdes Fahrrad an der Hauswand lehnt, ein dunkler Ford Fiesta, oder ein Opel Corsa, parkt: Es setzt sich umgehend die nachbarliche Gerüchteküche in Gang. Im Regelfall geht es darum, wer in der Nachbarschaft eventl. eine neue Beziehung hat, und wer von den ganz Neugierigen da dann wiederum als erstes Bescheid weiß. (Sind immer die Selben). Wer in der Nachbarschaft welches Auto fährt, ist genauestens bekannt, inkl. der übliche Besuch. Neuer Vögler bei Frau sowieso, wahrscheinlich auch wieder verheiratet, wie der letzte. Diesmal aber einer mit Bart, usw.. Sehr verwerflich, wenn Aufkleber "Baby an Bord" auf seinem Auto klebt.

    Wer sich einen neuen Wagen zulegt wird erst mal nachbarlich peinlich genau befragt: Leasing oder bezahlt? Neu oder second Hand? Welcher Motor, wieviel km bei gebraucht, Diesel oder Benziner, usw.. Kastenwagen, egal welche Farbe, geht gar nicht. Schon die Hunde der Gassigeher würden das sofort merken, wenn sich da eine Person drin aufhalten würde. Das Gray Man Prinzip ist wohl eher was für die Stadt, und/oder größere Menschenansammlungen?

    Bei uns hier stand mal abends ein dunkelblauer ziviler Audi A4. Observationsfahrzeug der Polizei. Dauert keine 5 Minuten ruft mich der 1. Nachbar an, und erzählt mir, ganz aufgeregt, das der im Parkverbot steht, und das ein Mann und eine Frau mit Fernglas drin sitzen. Dazu die Mutmaßung was die beobachten, weil die immer in die selbe Richtung gucken. War dann auch ganz genau so: Einem Nachbarn hatten sie den Führerschein abgenommen, wegen satter 2,5 Promille. Polizei prüfte, ob er nun in wilder Ehe mit seiner Karre lebt.

    Besser man besorgt sich passende Transit-Papierchen......

    Ich hab dieser Tage so ein, gottseidank negatives Coronazertifikat, gesehen. Kam von einem medizinischen Labor als völlig ungeschützte .pdf-Datei. Ist wohl ganz sicher Urkundenfälschung, wenn sich jeder Computer-Nerd, selbst ein Coronazertifikat auf fremden Namen, auf den 31. Februar 2021, ausfertigen kann? Könnte ja einer seinem mißliebigen Nachbarn ein positives Zertifikat ausfertigen?

    Da war ich wohl mal wieder der Zeit etwas voraus, und sorry fürs Eigenzitat.

    In unserer Tageszeitung heute ein kostenpflichtiger Artikel zu genau diesem Thema: https://www.kurier.de/inhalt.z…aa-95ff-babcd379b67b.html Den zahlungspflichtigen Bereich braucht man gar nicht erst aufzurufen, um zu erkennen um was es dabei geht: Schummelei mit den Corona-Attesten, Gefälligkeitsgutachten vom Medizinmann, auch per Download aus dem Internet, usw. Kurzum, das ist doch alles nix wert, wenn sich jeder sein passendes Attest selbst austellen kann?


    Und mal was zum Topict: tomduly und offroader:

    Wie paßt denn der General Motors Hummer Pickup, zu der von Preppern gepflegten "Gray Man" -Theorie? Nicht auffallen in der Menge? Da passen doch alle Sorten von SUV, US-Pickups und dgl., wie die Faust aufs Auge? Muß ich ja nicht nochmals alles Schreiben. Gibts hier schon fertig zum Lesen, und eventl. auch um daraus Schlüsse zu ziehen: https://www.tactical-dad.com/p…nkutsche-sinnvoll-nutzen/

    - Keine Kennzeichen, oder Aufkleber, dgl. die Rückschlüsse auf den Fahrer/Halter zulassen.

    - Fahrtraining und Fahrsicherheitstraining

    Weitere Punkte hab ich ja hier schon mal unter "Stealth Camper" geschrieben, wie Handhabung der Beleuchtung, und anderes.

    Es soll ja auch nur für den Notfall im Notfall sein. :thumbup:

    Ich bin kein Fan von Gaskartuschen, aus Umweltgründen. Und überall in den Alpen, wenn man etwas genauer hinsieht, entlang häufig genutzter Routen, liegen diese leeren rostigen Schrottdosen herum....

    Aber z.B. für die Wochendtour, alleine, mit 2x übernachten, etc., hab ich auch sowas:

    https://www.amazon.de/GSI-Stai…-245&tag=httpswwwaustr-21 Gabs mal für 29,95 €, im Angebot. Da paßt eine 230 Gramm Schraubkartusche in den Pott rein, und so ein Lixada-Brennerchen: https://www.amazon.de/gp/produ…sc=1&tag=httpswwwaustr-21 In den Pott kommen dann noch ein Gasfeuerzeug, der Göffel, der Magnetanpacker und ein kleiner Lappen, damit das Zeug nicht herumscheppert. Deckel drauf und transportfähig.

    Ja was koch ich mir da drauf: Tütensüppchen, da bin ich Fan: Champion- Spargelcreme- Tomaten- oder Nudelsüppchen (Knorr, Maggi, etc.). Mengenmäßig geht da gut 1/2 Liter rein. Und natürlich heißes Wasser für Pulverkaffe und/oder löslichen Kakao. Tee mag ich eher nicht. Gibts aber alles in so Portionstütchen. Wichtig dabei ist auch ein minimalistischer Windschutz. Ich hab bloß gerade kein Foto parat. Im Zelt. z.B., bei Regen aufpassen: Das Ganze fällt sehr leicht um, da stark kopflastig, und dann fackelt Euch das Zelt ab. Die heutigen Plastik- Gore- und sonstwas, für "Outdoor" verkauften Stoffe sind alle extrem leicht entzündlich. Also Jacken, Rucksack, Schlafsack, usw. nicht abfackeln.

    Hab ich am Zeltplatz schon gesehen: Es läßt ein Newbee ordentlich Gas aus dem blauen Kartuschenkocher ausströmen, und drückt sodann auf den Piezo-Anzünder. Nach 20 Sekunden heftiger Flamme sind die Zeltreste vom Gestänge abgetropft....

    Deswegen für längere Distanzen: Fahrrad.

    Absolut auch meine Meinung. Mit dem Rad bin ich ja weitaus beweglicher und im Bedarfsfall schnell im Gelände verkrümmelt. Z.B. ein Verfolger mit Auto ist weitgehend chancenlos, wenn man es richtig anstellt. Z.B. Zack die Treppen runter, und weg (Das aber bitte keinesfalls ohne Anleitung probieren!)

    Was wär mir wichtig:

    Kein E-Bike - Nach einigen km ist da der Akku alle, und dann ist die E-Ausrüstung nur noch Ballast.

    Möglichst weniges und leichtes Gepäck, sonst schadet das der Beweglichkeit.

    Nach meiner Erkenntnis können sich zwar viele Menschen irgendwie auf dem Fahrrad-Sattel halten, aber tatsächlich "Radfahren" können nur einige wenige.

    Wenn es interessiert schaut sich mal die Filmchen von früheren Meißener Citydownhill an. Auch mit einer Motocross-Maschine wird man kaum in ca. 1 guten Minute von der Albrechtsburg zur Elbe herunterfahren können.

    (Die Veranstaltung gibts nimmer!)

    Etwas Literatur zum Thema: https://www.amazon.de/dp/37688…p_it&tag=httpswwwaustr-21

    Kurzum, es bedeutet auch für den sog. Alltagsradler deutlich mehr an Sicherheit, wenn er mal etwas Fahrtechnik für Anfänger übt. Kleines Filmchen zum Thema:

    Also Diesel ist für mich die erste Wahl. Um die Nachbarn mache ich mir keine Gedanken. Wer sitzt schon draußen wenn kalt ist. Zudem haben fast alle Campervans nur eine Dieselheizung.

    Da darf ich ganz entschieden widersprechen:

    Vergangenen Sommer war ich mit Dackelgarage und Fahrrad unterwegs, einfach um mal rauszukommen und auch einige Ausrüstungsgegenstände zu testen, Fitness, usw.. Aus Weichei- und Comfortgründen habe ich alle paar Tage einen Camingplatz aufgesucht, schon wegen Dusche, Clo, Ansprache, usw. Als Nachbarn hatte ich einen Opa mit einem 100.000 Euro DB-Sprinter-Campmobil vom Nobelausbauer. Der hatte genau so eine Dieselheizung:

    Die Ausbaufirma hatte den von DB serienmäßigen 5KW Webasto-Zuheizer zur Standheizung "aufgerüstet". Bekanntermaßen braucht da ja nur ein zusätzlicher Pinokel am Gerät mit Strom versorgt zu werden. Absolute Billigstlösung. Der Wirkungsgrad zur Innenraumheizung ist dabei völlig unterirdisch, weil das Teil ja überwiegend den Motor vorheizen soll, und als Wagenheizung eher ungeeignet ist. Um damit den Innenraum des Sprinters bei sagen wir mal 8 Grad Außentemperatur auf 20 Grad aufzuheizen, brauchts etwa 3 Stunden. Kurzum, der Typ hat mir, mit Vorwahluhr, um 5 Uhr früh, wenige Meter von meiner Lunge entfernt, die ganze Gegend mit häßlichem schwarzen Dieselqualm eingenebelt. Ich hab bei ihm geklopft und gebeten, dass er das Teil sofort abschaltet. Hat er dann auch gemacht und sich entschuldigt.

    Ähnliches hatte ich auch schon mal im Elsaß: VW-Miet-California mit Klappdach. Das ist Zelten in seiner absolut teuersten Form. Das Päärchen im Obergeschoß hatte die ganze Nacht die Eberspächer-Heizung an und hat den ganzen Campingplatz eingenebelt.

    Als Zugfahrzeug habe ich Ford Ranger und Toyota Hilux. Wobei der Toyota etwas untermotorisiert ist. Haltbar ist der Hilux, das muss der Ranger erst noch zeigen.

    Auch Sicht vieler WoWa-Fahrer sind die Single- und Double-Cabs als Zugfahrzeug nicht so der wahre Jakob. Einfach, weil auch mit Allrad zuwenig Gewicht auf die Hinterachse kommt: Guckst Du http://wohnwagen-forum.de/inde…101391-der-pickup-thread/

    Ca. 2000 Beiträge zu dieser Thematik.

    Mit dem Ford kenn ich mich nicht aus, aber der Hilux wär meine 1. Wahl (nicht als Zugfahrzeug!). Den gibts mit 2,8-er Diesel (aus dem Landcruiser), 204 PS, 500 Nm, Allrad, Automatik, usw. Die Plüsch-Version für Europa ist natürlich mit allerlei Schnuzzi-Fuzzi zugemüllt.

    Und natürlich hat der Landcruiser mit 5,7 Liter V8-Benziner und 386 PS mehr Saft. Aber man sollte halt auch nicht übersehen, als was der mal Hilux konzipiert wurde: Als 1-Tonner Leicht-LKW für schlechte Wege.

    Sobald der nächste Lockdown kommt, reichen selbst 4.000 Liter Diesel nur bis zum nächsten Ortsschild

    Ich habe das mit den Absperrungen einer Ortschaft, bzw. einer Kleinstadt, bei einem totalen Lockdown, schon analysiert: Da brauchts schon etwas mehr wie im März 20 in Neustadt am Rennsteig. https://www.lvz.de/Region/Mitt…zer-Ort-unter-Quarantaene Ein paar quer stehende Polizeiautos auf den Hauptzufahrtsstraßen reichen da ganz sicher nicht. Für so einen Ort bräuchte es mindestens eine 100-Schafft Bundeswehr mit Androhung von Schußwaffengebrauch, usw. Da sind auch einige zu Fuß in den Nachbarort zum Einkaufen marschiert. Und natürlich das Fahrrad. Muß ja kein Mountainbike sein. Oder eine Enduro...

    Besser man besorgt sich passende Transit-Papierchen......

    Ich hab dieser Tage so ein, gottseidank negatives Coronazertifikat, gesehen. Kam von einem medizinischen Labor als völlig ungeschützte .pdf-Datei. Ist wohl ganz sicher Urkundenfälschung, wenn sich jeder Computer-Nerd, selbst ein Coronazertifikat auf fremden Namen, auf den 31. Februar 2021, ausfertigen kann? Könnte ja einer seinem mißliebigen Nachbarn ein positives Zertifikat ausfertigen? Wer Pfefferminze nachmacht, oder......

    Frage: Wer oder was verbirgt sich hinter dem Begriff "Blockwart?" https://www.faz.net/aktuell/po…ocket-newtab-global-de-DE

    Hallo Matteo,

    Kannst du mir was zur Lautstärke sagen?

    Hatte Gestern mit webasto gesprochen die haben mir davon abgeraten.

    Wenn dann nur außen in einem extra Staukasten da sonst schlafen nicht möglich wäre.

    Also ich kann bei dem Geräusch, wenns unter dem Sitz vor pustet gut schlafen. Meine Partnerin auch. Dazu springt ja auch immer mal die Kompressor-Kühlbox an. Aber wir beide sind da wohl nicht representativ? Am besten mal Hörprobe machen, bei jemanden, der so was verbaut hat.

    Und was spricht beim Wohnwagen gegen eine separate Kiste, wo die Heizung drin ist? Eventl läßt sich ja die Frontklappe umrüsten, wenn da keine Gasflasche drin ist?

    Ich hätte für Wohnwagen eh so eine Truma-Gasheizung empfohlen, wie sie in den meisten Wohnwagen serienmäßig ist. Sowas hier: https://www.truma.com/de/de/pr…uma-heizungen/truma-s2200 Braucht halt eine belüftete Gasflasche, -vorschriftsmäßige Zuleitung mit Absperreinrichtung, Abgas-Schlot oder Gitter, und alle 2 Jahre Gasprüfung. Wenns ein minimal größerer Wohnwagen ist, sollte die Truma sowieso auch ein Umluftgebläse haben und dann hast Du das selbe Geräusch wie beim Dieselheizer. Heizung im Wohnwagen hat immer das Problem der Wasser-Kondensation in kalten und/oder wenig belüfteten Stellen.

    Guckst Du eventl mal in ein WoWa-Forum: http://wohnwagen-forum.de/inde…Dieselheizung#post2001360 Es gibt dort zu dem Stichwort "Dieselheizung" 170 Beiträge. Bei der Dieselheizung sind noch einige weitere Punkte zu berücksichtigen: Z.B., wenn einer auf dem Campingplatz seine Umgebung einstinkert. Ich würde da nicht nebendran Zelten wollen.

    Für unseren Unimog hab ich das mit der erweiterten Reichweite aus reisetechnischen Gründen (tunesisch-algerische Sahara) schon praktiziert:

    Freue mich, das es in diesem Forum Sahara-Fans gibt.

    Das erste Foto ist nahe dem Chott el Jerid? Das mittlere Foto ist beim Anstehen, im Hafen Genua, zur Fähre nach Tunis. Gibts die Habib und die Silesia (Reederei) noch?

    Meine weiteste Fahrstrecke, ohne Spritversorgung, war mal vor langen Jahren, die Tanezrouftpiste (Route National 6) wo es zwischen Adrar und Gao auf 1.500 km keine Tankstelle gibt. Verbrauch mit PKW (Peugeot 504) waren so 12 Liter/100 km, wegen Sand/Geröllpiste, teilweise mit Weichsandpassagen und entsprechend hohem Fahrwiderstand. Wegen der Gewichtsverteilung mußten die 6x20 Liter Kunststoffkanister, mit Superbenzin, auf den Rücksitz. Brett davor reingekeilt zur "Ladungssicherung".

    Wenn man die Winde ernsthaft und öfter nutzen will, würde ich eine hydraulische Winde nehmen. Es gibt Modelle, die nutzen die Hydraulikpumpe der Servolenkung oder haben eine eigene Hydraulikpumpe, die über einen Keilriemen vom Motor angetrieben wird. Setzt natürlich voraus, dass man ein Auto hat, das entweder eine hydraulische Servolenkung hat oder man eine zweite Pumpe in den Riementrieb des Motors einfügen kann.

    In diesem Forum hab ich mal, vor Jahren, einen Thread erstellt zum Thema: Hydraulikpumpe am PKW: http://www.golf4.de/jetzt-nehm…draulikpumpe-anbauen.html

    Es ging mir dabei nicht um Windenantriebe oder dgl., sondern ich wollte nur meinen kleinen Hydraulikholzspalter am Golf anschließen.

    Interessant wär das, neben einer Winde, noch für zahlreiche weitere hydraulisch getriebene Werkzeuge: Die Feuerwehren haben ja Zwickscheren für Unfallbergung, Flex, und was nicht alles auf Hydraulik.


    Und noch was anderes zum Thema "Bergegurte und -Seile". Niemals auf die aufgedruckten Bruchlast verlassen. Die Dinger reißen eher als erwartet. Auch Drahtseile reißen! Und wenns nur aus der Kausche am Seilende ist! Aus Unfallschutzgründen bei der eigentlichen Ziehung ordentlich Sicherheitsabstand halten. Ich schreib das, weil mir bei einer Bergung schon mal so ein kg-schwerer eiserner Schäkel mitsamt der Bergeöse des Fahrzeugs am Ohr vorbeigeflogen ist....

    Ich würde mir keine feste Winde an dieses Auto bauen, meistens hast Du die dann ggf. an der falschen Seite .... sondern einen guten Greifzug besorgen, den kannst Du verstauen und nur raus holen, wenn Du ihn brauchst.

    Auch meine Meinung. Diese China-Winden passen vielleicht gut zum Stiergehörn am Kühler, sind aber im praktischen Einsatz, gerade auch aus Preppersicht, eher ungeeignet.

    Warum:

    Diese Fahrzeugwinde hier z.B. hat 230 Ampere Stromaufnahme bei gerade mal 2,3 t Zugkraft: https://www.grube.de/horn-seilwinde-beta-5-0-12v-40-045/

    Da ist bei kaltem Wetter bei einer etwas heftigeren Ziehung schnell Schluß mit Elektrisch.

    Es sind nur 24 m Strippe drin. Ich hab mit meinem Handgreifzug schon einen ca. 1,5 Tonnen schweren PKW aus knapp 50 Meter Steilhangabwärts mit dem Handgreifzug wieder hochgehebelt.

    Wenn die Winde am Fahrzeug fest verbaut ist, was mach ich, wenns das Fahrzeug zum gewinchten Objekt hinzieht? Das Fahrzeug mit der Stoßstange am Baum festsetzen (wenn gerade einer da ist?), oder Steine an die Räder vorlegen? Das Auto eingraben? Die Gefahr, das das Auto bei sowas Schaden nimmt ist recht groß. In Italien dufte ich mal zusehen, wie ein heimscher Abschlepper mit Ducato einen beladenen 5-er BMW-Kombi aufladen wollte. Hat nicht funktioniert, weils den Fiat immer weggezogen hat. Dabei waren beide Fahrzeuge in einer Linie.

    Der Handgreifzug ist einfach vielfach universeller einsetzbar. Wichtig ist eher das ganze Drumherum, also das Zubehör: Bergegurte um z.B. an einem Baum einen festen Gegenpunkt zu bekommen und um am Objekt einen vernünftigen Zugpunkt dran zu machen. Dann ganz wichtig: Genug Strippe, ausreichender Belastbarkeit. Schäkel, Umlenkrolle, usw. Hier mal z.B. so ein Einsteigerset mit Transportkiste und 25 m Seil: https://www.grube.de/habegger-…stattung-komplett-43-030/

    Wer häufiger sowas braucht und/oder was mit Motor möchte: https://www.grube.de/nordforest-spillwinde-1800-40-217/ Filmchen dazu im Einsatz:

    Ich denke ein kleiner Honda Generator mit 2 KW + macht so ein Ding für eine gewisse Strecke auch wieder mobil.... ;)

    Ein Kumpel hat ein Abschleppunternehmen (natürlich nur Dieselfahrzeuge), und einen Rahmenvertrag mit der Post. Er sammelt im Winter die ohne Strom draussen liegen gebliebenen Streetscooter alle wieder ein und bringt sie zurück an die heimatliche Ladestation. Wenns kalt ist hat er gut zu tun. Irgendwie haben die Dinger eine Innenraumheizung, mit Strom. Und der Postler drausen hat die Entscheidung: Fahren und Frieren, oder.....

    Hat das Gerät denn eine EU-Zulassung ?

    Ja, hat. Guckst Du bei den beantworteten Fragen: https://www.amazon.de/Autoterm…8857&tag=httpswwwaustr-21

    Hier mal Meinungen aus einem älteren Bootsblog: https://booteblog.net/2016/10/…tatt-webastoeberspaecher/

    Interessant sind einige der 46 Kommentare dazu.

    Gibt ein deutschen Service: https://www.planardeutschland.de/

    Neben dem ECE-Prüfzeichen ist eventl das mit dem Höhenkit noch ein Thema: https://shop.tigerexped.de/99-Camper-Das-Heizungskit-2kW-12V

    Üblicherweise kriegen alle Standheizungen ab einer gewissen Höhe sonst Probleme. Wird aber bei den neueren Modellen mitgeliefert?

    Für meinen Bulli hab ich mir noch den Thermostatfühler geleistet: Als Frischluftfan und bekennendes Weichei hab ich bei unter 5 Grad Außentemperatur, Nachts das Beifahrerfenster etwa 1/2 runtergedreht, und die Planarheizung auf 14 Grad im Schlafbereich gestellt. So etwa alle Stunde springt die Heizung für ein paar Minuten an, und schiebt die Temperatur wieder hoch.

    Die Chinaheizungen, auch mit (gefaktem) CE-Zeichen (steht für China Export) würde ich mich nicht trauen.

    Vielleicht gibt es Forstwege, die als Abkürzungen und Umfahrungen von Staus dienen können...

    .......aber ich frage mich wirklich, ob Geländegängigkeit ein Muss ist.

    aber alles in allem sehe ich da keinen großen Mehrwert. Hab ich etwas übersehen? :)

    Wenn in einem SHTF-Fall alle Asphaltstraßen zugestaut sind, kann es durchaus von Vorteil sein befestigte Wege zu verlassen. In Erinnerung habe ich noch bei uns hier die BAB9, und die A72, nach der Grenzöffnung: Oft hat sich Stundenlang nix bewegt, und wer konnte, hat die Strada verlassen. Ich hoffe mal, das das Vergehen nach 30 Jahren verjährt ist. Einige Erlebnisse aus dieser Zeit:

    Ich komm, bei Neuschnee, aus Richtung Nürnberg, bis kurz vor die Ausfahrt Trockau, da wo immer die Blitzer in der 80-er Beschränkung standen. Ja Stauende. Ich sehe ca. 100 m weiter ist die Strecke völlig frei. Ich marschier vor und trau mich so einen Sachsen zu fragen, der da herumsteht: Ja sie sind hier stehengeblieben, weil sie sich auf der glatten Fahrbahn, das Gefälle, am Trockauer Berg, nicht runterfahren trauen.....

    Oder: Neben der Fahrbahn ist ein Feldweg. Dazwischen ist aber ein nicht allzu tiefer Graben. Ich fahr parallel zum Graben der Länge nach durch, mit meinem damaligen Volvo V70. Einer mit 316 BMW hinter mir, denkt, er kann das auch, und fährt fast rechtwinklig mit Schmackes in den Graben rein. Der BMW hatte an den Längsträgern vorn Abschleppösen, und hat sich damit richtig fett in den Graben verkeilt.

    Kurzum, mein Tipp:

    Allrad lohnt sich aufgrund des höheren Spritverbrauchs, Wartungsaufwands, usw. in der Regel bei uns hier nicht. Im Winter nützt der Allrad auch nix, wenn die Strecke mit anderen Autos zugestellt ist. Was aber von Vorteil ist: Ordentlich Bodenfreiheit und ein glatter Unterboden. Leider haben die PKWs, die es so bei uns zu kaufen gibt, halt entsprechend den Wünschen des Mainstreams zu wenig Bodenfreiheit. Und, wie oben schon geschrieben: Das wichtigste Rad am Auto ist das innen drin....

    Hat jemand von euch eine Planar/Autoterm oder eine andere Dieselheizung im Wohnwagen verbaut?

    Ich hab mir die Planar im VW-Bus unter den Beifahrersitz gebaut. Sprit hab ich per T-Stück vom VW-serienmäßigen Webasto-Wasserheizer abgezweigt. War der gleiche Durchmesser und nur ca. 70 cm Leitung bis unter den Fahrersitz. Bei meiner russischen Planar 2D, war eine deutsche Thomas-Spritpumpe Modell P372 dabei. Bei den heutigen ist eine etwas andere dabei, aber auch vom Zulieferer Thomas aus D. Die saugt wohl, wenn die Leitung ordentlich entlüftet wurde, geschätzte 1/2 m senkrechte Höhe an. Im Set waren 5 m Plastikspritleitung bei der Planar dabei, und auch ein Stück ziemlich langes verzinktes Metallrohr zur Spritentnahme. Kurzum, der von Udo gezeigte Kanisterentnehmer ist zwar technisch perfekt, aber man braucht das m.E. gar nicht. Loch in den Kanister bohren. Metallspritleitung rein, 2x Gummidichtung, Mutter drauf und den Flansch schön festschrauben. Nicht zu fest! Guckst Du erst mal was da alles serienmäßig so mit dabei ist: https://shop.tigerexped.de/Aut…lldaempfer-ehem-Planar-2D Mit der Heizung bin ich übrigens top zufrieden und kost weniger wie die Hälfte des deutschen Originals von Eberspächer.

    Interessant finde ich die von Matteo gezeigten Toyotas in Süd-Afrika, die wohl immer noch neu mit Abgasnorm Euro 2 neu verkauft werden....

    Weil wir gerade bei Südafrika sind:

    Auf der 3,4-fachen Fläche unserer Bundesrepublik fahren dort nur 1/10 unseres PKW-Bestandes herum: https://www.atanango.com/laendervergleich/meiste-pkws. Trotzdem gibt es dort in Ballungsgebieten und auf den wenigen Straßen natürlich auch Staus und Umweltprobleme.

    Das dortige Neuwagen einen Katalysator, oder eine Abgasreinigung haben müßten, ist mir nicht bekannt. Südafrika ist zwar der weltgrößte Platinexporteur, aber für dort heimische Autos brauchts das nicht. Viel wichtiger ist die Klimaanlage und gerne auch Allrad.

    Es werden dort auch Autos mit Katalysator, für den Export gebaut. Wer einen Polo hat darf mal nachsehen: Fahrgestellnummer von rechts gelesen, nach den Zahlen der erste Buchstabe: Steht da ein "U" bedeutet das Uitenhage. Das ist das riesen VW-Werk nahe Port Elisabeth https://www.volkswagen-newsroo…africa-ltd-uitenhage-1296. Jede Woche 2 Schiffe mit Polos nach Antwerpen. Links- oder Rechtslenker, Motorisierung, Ausstattung, egal. Wird alles auf einem Band produziert. Direkter Nachbar ist ein riesen Reifen-Werk von Goodyear. Außenherum Valeo, Benteler, Hella, Johnson, usw. Allerdings ist nicht alles im grünen Bereich: Das nächste gigantische afrikanische VW-Werk wird voraussichtlich in Nigeria gebaut und nicht mehr in Südafrika.

    Setzt man das mit den o.g. Strompreisen in Relation, er gibt sich eine Preisspanne von 4,80€ - 14€ auf 100km.

    Zum Vergleich: ein sparsamer Diesel mit 4,5l/100km und 1€/l verursacht Spritkosten von 4,50€/100km und ein durstiger 300PS-Benziner mit 10l/100km und 1,46€/l (Ultimate Super) entsprechend 14,60€.

    Also im Prinzip durchaus ähnlich.

    Ich befahre öfter die Strecke von der Autoverlade Niebüll nach Bayreuth/Oberfranken. Das sind mit etwas Anfahrt, etc., knappe 800 km. Mein 4-er Golf 1.9 TDI, mit 100 PS braucht, wenn man dem Verbrauch keinerlei Achtung schenkt, und auch mal volle Pulle fährt, so knapp über 6 Liter/100 km. Ich fahr meist Nachts, wegen weniger Verkehr, und in einem Rutsch durch. Laut Navi sind da auch mal 200 km/h drin, wenns die Situation und der Verkehr erlaubt. Der Tank faßt 55 Liter und wenn ich Bayreuth nahe komme, geht die gelbe Lampe an, das heißt der Tank ist richtig runter. Volltanken kost dann, bei den derzeitigen Preisen etwa einen Fuffi. Schon allein im Hinblick auf die Fahrleistung und die Fahrzeit kann da kein E-Auto auch nur annähernd mithalten?

    Ich hab mir das schon überlegt: Wenn das E-Auto tatsächlich 400 km packen tät, wär das eine 2-Tagesreise. Und Tempo machen ginge auch nicht, sonst dauerts 3 Tage? Großes Baustromaggregat anhängen um da permanent Strom zu ziehen? Solche dieselelektrischen Antriebe gibts bei der Bahn und bei großen Muldenkippern?

    Interessant ist es auch, dass man das Toyota "Bush Taxi" ausserhalb Europas sehr preiswert bekommt, es aber in Europa exorbitant teuer verkauft wird....

    Soviel kann doch ein Motor der eine höhere Abgasnorm erfüllt, gar nicht mehr kosten....

    Toyota hat ja ein eigenes Werk in Südafrika, in der Nähe von Durban, mit 8500 Mitarbeitern: https://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_South_Africa_Motors

    Dort wird neben dem Buschtaxi, z.B. seit 1970 der Hilux hergestellt. Kostet als billigster 2-Liter Benziner, unverhandelt, bei einem x-beliebigen Händler unter 15.000 Euro: https://www.carmag.co.za/new-c…x-Single-Cab/Prices-Specs. Der Single-Cab, mit 2,4 Diesel und Klimaanlage kostet 16.500 Euro.

    Buschtaxi hier in neu, mit 4,2 Liter Diesel, Schaltgetriebe und Klima: https://www.autotrader.co.za/c…d-cruiser-79/4.2/25729461 für 33.000 Euro. Den Nissan NP 200 gibts als kleinen Single-Cab: https://www.carmag.co.za/new-2…rand-Western-Cape/1862139 für exakt 7.500 Euronen. Erinnert mich irgendwie an einen Dacia? Den ultimativen Toyota Landcruiser gibts hier bei uns, mit 5,7 Liter V8 Benziner-Automatik, 4x4 und 386 PS: https://suchen.mobile.de/fahrz…f5-0aae-922e-65058126b9dc

    In Europa wegen des hohen Spritverbrauchs aber eher selten zu sehen. In Afrika dafür häufiger, für anspruchsvolle Transportaufgaben....