Beiträge von Matteo

    Seit Jahren hab ich dieses (leider sündteure) System aus dem Profibereich:

    https://de.milwaukeetool.eu/systems/m18/

    Dazu verwende ich den Akku-Schrauber, -Winkelschrauber, -Flex, -Staubsauger, -LEDArbeitslicht, und die -Heckenschere.

    Laut IT gibts dazu weitere 165 Geräte und Akkus von 2 Ah bis 12 Ah (Muß nicht unbedingt alles Original sein)

    Es gibts Radio, Baustellenlicht, Kettensäge, Freischneider und was nicht alles....

    Für die Akkus gibts fürs Laden mit 12 Volt im Auto, mit USB fürs Laden vom Handy aus dem Werkzeugakku, und Adapter für andere Systeme von Bosch, Makita, DeWalt, etc.

    Bei der Zusammenstellung muß man halt beachten, daß der 2 Ah Akku am Schlagschrauber etwas mickrig ist und nur kurz damit gearbeitet werden kann. Umgekehrt ist ein großer Akku am kleinen Schrauber etwas unhandlich.

    Bei uns werden gerade die letzten Geldautomaten entleert:

    https://www.infranken.de/ueber…en-bargeld;art180,4983346

    Ich war gerade bei meinem heimatlichen Sparkassenautomaten: 6 Leute vor mir (und drängeln verbotenerweise mit in den winzigen Automatenstellraum). Sonst sieht man dort meist niemanden herumlaufen. Ich geb noch eine halbe Stunde, dann ist das Geld alle. Soweit ich gesehen haben werden durchwegs vergleichsweise größere Beträge gezogen. Zeichnet sich hier eventl. schon der nach außen sichtbare Anfang, vom Ende, unseres Fiat-Money ab?

    Zur Faktenlage bei der Wohnungsvermietung folgendes:


    Wer nicht, wie oben genannt, per Erbschaft/Schenkung (Privatvermieter), oder durch einen Kauf weit unter Wert (z.B. vom Steuerzahler finanzierte Wohnungen die an kommerzielle Vermietunternehmen verschleudert wurden) an seine Mietimmobile gekommen ist hat ganz schnell ein Problem: Entgegen der landläufigen Meinung ist das vermieten von Wohnungen kein Geschäft. Wenn das so wäre würden ja allerorts Mietshäuser aus dem Grund wachsen. Das ist ja eher nicht der Fall! Kurzum, ein privater Vermieter, der seine Mietwohnungen per eigener Arbeit, eventl. plus Bankkredit, finanziert hat, kommt sehr schnell an seine Liqiditätsgrenze und geht pleite. Die großen Immobilienunternehmen dürften sich die Hände reiben und das mit Kusshand schlucken, was die Situation am Wohnungsmarkt sicher nicht verbessern würde.

    Noch was:

    Ein Versorgungsunternehmen (z.B. Strom, Gas, Wasser, Mülltonne, usw.) darf bei Nichtbezahlung die Versorgung einstellen. Ein Vermieter darf das nicht! Er muß seinem säumigen Mieter weiterhin alle Nebenkosten bezahlen, auch wenn er sich sicher sein kein, das er da nie mehr was zurück kriegt. So ist das Gesetz!

    Wie unser Staat die energetische Sanierung von Mietshäusern blockiert, gehört m.E. nicht in dieses Forum, ist aber hier nachzulesen: https://www.vermieter-forum.co…getische-sanierung.22724/

    D.h. drei Viertel des Einkommens wird durch Kassenpatienten erwirtschaftet. Und hier noch eine aktuelle Tabelle mit den durchschnittlichen Einkommen als niedergelassener Arzt.

    Das diese Ansage der Fachärztin so nicht stimmt ist mir schon auch klar.

    Was mich aber deutlich mehr interessiert:

    Wieviel des Gesamtbeitragaufkommens der gesetzlich Versicherten kommt tatsächlich bei den Medizinern und Krankenhäusern, etc. an, also im medizinischen Bereich? Und wieviel versickert in diesem GKV-Sumpf, für Sachen die mit Medizin eher wenig, oder gar nichts zu tun haben? Z.B. Marketingmaßnahmen, Gutachten, Provisionen, Lobbyarbeit und dgl. mehr.

    Das Wartezimmer wurde mit der Zeit immer mehr zum Ausstellungsraum für alles mögliche, von Nahrungsergänzung bis hin zu Räucherstäbchen und Büchern. Man konnte alle möglichen "Zusatzleistungen" buchen, auf eigene Kosten natürlich, da war dann eines dieser Produkte irgendwie eingebunden. Diese Zusatzleistungen wurden dann immer mehr und mehr als "Lösung" angeboten egal was man eigentlich hatte.

    Das Grundübel ist wohl folgendes:

    Vor einigen Tagen hat mir eine Fachärztin hier vor Ort erklärt sie müsse mit ihren paar Privatpatienten den Praxisbetrieb für die Kassenpatenten finanzieren...

    Wohlgemerkt in D sind 90 % der Bürger sog. "gesetzlich" Versicherte. Und bei den restlichen 10 % sind ja die vielen Beamten dabei, die ja somit auch von der Allgemeinheit finanziert werden. Kurzum, durch den Einsparwahn der GKV (= Bundesverband der gesetzl. Krankenkassen) ist die Behandlung beim Arzt zu einer Art Tupperparty verkommen: Am Tresen liegen diverse Flyerchen von Versicherungsbüros (z.B. Sterbeversicherung), Wunderheilern (Stichwort: Esotherik), Billigstromversorgern, und dgl. mehr aus,

    Der Arzt versucht mir dann in einer Art Verkaufsveranstaltung seine IGEL-Leistungen näher zu bringen. Natürlich mit erhobenem Zeigefinger und Hinweis auf mein nahes Ende, oder Eintritt anderweitiger Kathastrophen, falls ich mich verweigern sollte. So stelle ich mir den Busausflug zu einem Heizdeckenverkauf vor.

    Bei einem Facharzt hab ich dieser Tage gesehen, dass an meiner Karteikarte ein roter PostIT dranhängt. Vermerkt: Verweigert alle Igel-leistungen!

    Beim Zahnarzt erklärt mir die Helferin die meinen Kassenzahnstein machen soll, das die Kasse ja nur vorn ein paar Zähne reinigen läßt und der Rest bleibt so wie er ist. Sie möchte mir eine sog. angeblich "professionelle" Zahnreinigung verkaufen, die 80 Euro kostet und nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Ich frage ob die andere wohl "unprofessionell", also aus der Schublade "unfachmännisch", Bastelkram, Heimwerker ist? Später erfahre ich, das die Dame umsatzbeteiligt ist, und im Wesentlichen von den verkauften außerkassenmäßigen Einnahmen lebt.


    Ich denke mal, das bei der Finanzierung unseres Gesundheitssystems generell einiges umgedacht werden dürfte und natürlich auch die personelle Verquickung zwischen Politik und Gesundheitssystem gehört aufgelöst:


    - Wir schmücken uns zwar mit einem "Robert Koch Institut" nach dem Namen des antiken Meisters. Impfstoffe lassen wir aber lieber für lau in Billiglohnländern herstellen, wo man besser nicht so genau hinsieht, ob das alles so paßt. War erst vor ein paar Tagen im Fernsehen, wie die Pharmafirmen dort die Gewässer versauen und anders mehr.

    - Die Chefin des GKV Spitzenverbandes Dr. Doris Pfeiffer verdient mit 247 Tsd/anno € mehr wie Angela Merkel mit 225 Tsd/anno €.

    - So ein normaler Krankenkassenvorstand ist ab 280 Tsd € bis etwa 350 Tsd € angesiedelt.

    - Für ca. 80 Mio € hat sich der GKV vom Stararchitekten Jan Kleinhues in Berlin einen Palazzo Prozzo zu Lasten der gesetzlich Versicherten hinstellen lassen.

    - Marketingkampagen zum Aufpolieren des Ansehens der Krankenkassen in der Öffentlichkeit werden finanziert, Werbeblättchen zu allem Möglichen, usw.

    Kurzum, Geld ist m.E. genug da, bloß nicht für den Kassenpatienten.

    Hab heute Vormittag für die Oma Rezepte beim Arzt geholt und dann bei der Apotheke die Medikamente. In der Apotheke sind Abstandslinien auf den Boden geklebt und die Kassentheken mit Flatterband separiert.

    Seit Jahren beobachte ich, das mein nächstgelegener Apotheker seinen pharmazeutischen Warenbestand laufend herunterfährt. Es gibt anstelle Nahrungsergänzungsmittel, Bonbons, Kosmetik und dgl., mehr. Also umsatzstarke Artikel. Wer ein Arztrezept auf den Tresen legt erfährt: Können wir Ihnen bis morgen nachmittag besorgen, etc. Der Bestellcomputer zum Großhändler ist permanent online, und was der auf Lager hat kann auch herangeschafft werden.

    Mir ist nun folgendes passiert: Ich gehöre zur "Risikogruppe" der über 60-jährigen. Mir wurde empfohlen mich gegen Lungenentzündung impfen zu lassen. Der Impfstoff heißt "Pneumovax 23" und kommt aus dem Firmenkonglomerat von Merck Darmstadt. Wird allerdings in Indien hergestellt. Also bis auf weiteres nicht lieferbar. Rückständig sollen über 100.000 Einzeldosen sein.

    Heute erfahre ich von meinem Schwager, daß ein anderer Apotheker bei uns in der Stadt solchen Impfstoff vorrätig, d.h. rechtzeitig gehamstert, hat. Rückt er aber nur auf direkte ärztliche Anweisung heraus. Ebenso hat er rechtzeitig kanisterweise Desinfektionsmittel auf Lager genommen und kann derzeit liefern.

    Welcher Schluß darf daraus gezogen werden:

    Die "nicht hamstern Anweisung" unsere Politiker betrifft nur den kleinen Mann.

    Das wahrscheinlichere Szenario ist aber doch der Gas-Blackout, weils eben keinen Strom gibt. Ohne Strom fällt die Regelung der Hochdruckeitung auf Niederdruck aus, und auch das wird von einer Leitzentrale per Computer gesteuert. Das also der Strom da ist, und das Gas bleibt weg, halte ich für eher unwahrscheinlich. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ohne Strom kein Gas. Und alle Gasheizungen fallen auch mit aus, da Zündelektroden, elektronische Steuerungen, Umwälzpumpen, und was nicht alles, mit Strom laufen. Gasherd läßt sich wohl ohne Strom in Betrieb nehmen, aber ich kenne keine der seit etwa 25 Jahren verbauten Gas-Heizungen, die ohne Strom funktionieren.

    Als langjähriger bekennender Schwarzcamper, der so gut wie nie einen CP aufsucht, hier eine kurze "History" meiner Fahrzeuge und Anzahl der mitreisenden Familienmitglieder in Klammern:


    1. Nach Jahren mit Fahrrad, Zelt und blauen Müllsäcken dran (Ortliebtaschen gabs damals noch nicht), endlich eine etwas abgetakelte Kastenente (AK 350) in grau, mit Jaffa-Ausbau (Obstkisten mit Sperrholzplatte drauf und Matratze)
    2. Renault 4 Fourgonette, dgl. (2)
    3. Peugeot 504 Familiale, Diesel, blau, 2-Sitzer mit Liegefläche und selbstgeschnitztem Holzeinbau im Hinterbänklerfußraum (2)
    4. Toyota Lite Ace Kasten 57 PS-Benziner, weiß, mit Liegefläche und Curver Kisten (3)
    5. Renault Trafic I Diesel, kurz, Fensterbus, rot mit 3 Sitzreihen und Maggiolino-Dachzelt (max. 7)
    6. Seit 2015 (Kinder sind inzwischen außer Haus) neuer VW T5.2 Transporter, uranograu, mit folgendem "Ausbau": https://tx-board.de/threads/low-budg.../#post-1220856
    Nachteil: Sehr schweres Fahrzeug, weniger Platz wie in o.g Reno Trafic, computerverseucht, und teuer. Nur innerhalb Europas brauchbar, da glasklarer und schwefelfreier Diesel zum Betrieb nötig.


    Was ist beim Stealth Camping noch zu beachten:
    Übernachtungsplatz vorher auf Karte, bzw. Navi checken: Nicht von öffentlicher Straße aus einsehbar. Wohnt jemand in der Nähe? Bahnlinie, Industriebetrieb, Einflugschneise oder dgl.?
    In Problemzonen wie z.B. auf Sardinien, oder in Tirol erst spät anfahren, und eventl früh wieder weg. Strandnähe ist oft in Urlaubsgebieten NoGo!
    Nichts liegen lassen, oder sonstwas, was auf den Aufenthalt hindeutet.
    Wegen Clo hat sich auch im Ausland, z.B. ein Einkaufzentrum bewährt. Für Notfall hab ich ein Porta Potti mit. Und auch Spaten ist bei allen Armeeen dieser Welt Standard.
    Zum Duschen hab ich einen Kanister mit E-Pumpe dabei (Wasser auf dem Kocher heiß machen und reinschütten).
    Im Bulli hab ich einen Super Carena mit 3 KW. Früher hatte ich im Reno einen China-Hockerkocher mit 12 KW. Dazu einen passenden BW-Alu-Klößtopf (Geschirrspülen) und einen Plastikmörtelkasten (zum Babybaden).
    Die meisten Kocher die es so zu kaufen gibt haben zu wenig Power (max 1 bis 1,5 KW) und keinen gescheidten Windschutz.
    Zum Thema Wintercamping im Kastenwagen: Ich hab schon bei -20 in meinem Salewa Kantsch geschlafen. Aber Ideal ist das nicht: Nach einigen Tagen wird das Auto zur Grotte (Kondenswasser). Mit Familie besser im Winter in den Süden fahren.

    Zitat von SBB+;294986

    Meine Radkappen lassen sich kaum entfernen, nur mit großem Kraftaufwand. Daher sind sie auch noch dran und fallen nicht einfach so ab


    Meine schon - Siehe z.B. hier: https://tx-board.de/threads/ra…eistung-abgelehnt.105480/
    Neu gekaufter VW-Bus verlor bei der 1. Urlaubsfahrt gleich 3 von 4 Radkappen.
    VW hat Ersatz auf Gewährleistung abgelehnt.
    Ich habs auf sich beruhen lassen.
    Und zwar nicht weil ich blöd bin, sondern es gibt bei uns in Bayreuth nur 2 VW-Händler. Mit dem einen hab ichs offenbar so verschissen, dass er mich aus seiner Kundenkartei gelöscht hat, obwohl mein 4-er Golf dort gekauft war.
    Mit dem anderen hat ich auch schon ein Techtelmechtel, weil er mir ins neue Auto das falsche Öl eingefüllt hat: https://tx-board.de/threads/sc…-oel.104205/#post-1148364
    Kundenfreundlichkeit heißt hier bei uns, daß man als Kunde freundlich sein muß, sonst kriegt man nichts. Sorry fürs o.T.

    Zitat von funkah;294957

    Die Radkappen hatten Ursprünglich mal den Sinn die Radnarben vor Dreck und Salz zu schützen, die dran zu lassen sollte nicht schaden.


    Gegen Radkappen hab ich ja nichts einzuwenden. Nur sind die m.E. an meinem Golf (und auch an vielen anderen Autos) falsch konstruiert. Nämlich so, daß die Radkappen bei Bordsteinberührung oder beim Fahren in Eis/Schnee, abfallen. Wie das richtig gehört, habe ich in o.g. Thread beschrieben.
    So gesehen hat das schon was mit dem Topic hier zu tun: Ich empfehle den Besitzern solcher Autos mit diesen Radkappen dann diese für den Winter z.B. mit Kabelbindern festzumachen, damit das Zeug nicht in der Gegend herumfliegt.
    Ist übrigens ein Zubrot unserer jugendlichen Radrennfahrer: Beim Rad-Training nehmen sie die zahlreich am Straßenrand herumliegenden Radkappen mit, und versteigern die dann auf Ebay (nicht alle - sie wissen welches Fabrikat gute Preise bringt).

    Zitat von eraperp;294756

    Traktionskontrolle deaktivieren: Was ist das?


    Anfänglich hatte ich auch gewisse Probleme mit ESP und der Traktionskontrolle.
    Bei meinem 1. Ausflug mit so einer elektronisch verseuchten Kiste hab ich trotz Grabeskälte die Bremsscheiben zum Glühen und das ABS zum Ausfall gebracht.
    Ich hoffe man darf hier Links einstellen? Hab ich hier beschrieben: http://www.golf4.de/golf4/1383…hohem-fahrwiderstand.html
    Und was ich immer mitführe, bzw. auch für den Winter gut halte, habe ich hier schon mal eingetragen: http://www.golf4.de/jetzt-nehm…nd/131881-notfallset.html
    (Ohne Wertung: Die Golfi-Buben sind halt eine komplett andere Zielgruppe, wie die Preppers hier)

    Zitat von beprudent;294203

    geschmiedete Eisenpfanne


    Unabhängig vom Lieferanten oder Hersteller rate ich von solchen Pfannen eher ab.
    Man sollte sich vorher erst mit der Handhabung vertraut machen:
    Wer den Schlontz aus Holz-/Öl-kohle, Fett, verbranntem Essen, und dgl., als Trennschicht, praktisch als Teflonersatz, beim Braten immer mit drinhaben mag, kommt damit klar.
    Wer sein Zeug sauber putzt, so wie ich, hat damit keine Freude, weil immer alles reinbrennt.
    Meine Eisenpfanne hab ich im letzten Urlaub, in Norwegen, an einer Feuerstelle, auf einem öffentlichen Campground (absichtlich) stehen lassen.

    Zitat von Chevron;291268

    dass in letzter Zeit viele Banken hopps gingen bzw. die Herausgabe von Geld verweigern


    Bankenpleite durfte ich persönlich bereits 2 x erleben:
    1. Meine langjährige Hausbank, die Schmidt Bank Hof, war eines Tages inso, alle Filialen zugesperrt und es ging erst mal gar nix mehr.
    Ich hatte ein paar Aktien dieser Bank und das Übernehmerkonsortium bot einen lachhaft niedrigen Ankaufpreis, nach dem Motto, wenn dir das zuwenig ist, na dann kriegts halt gar nichts.
    2. Meine Baudarlehen dort, wurden im Zuge des Insolvenzverfahrens der Schmidt Bank, über einige Umwege an einen Laden namens "Hypo Real Estate" verkauft. Das ging ein paar Jahre, dann hatten die bekanntermaßen einen Liquiditätsengpaß und die Baudarlehen wurden an eine Tochter von Goldman Sachs vertickt. Die hielten sich nicht lange damit auf und haben es gleich an einen Holländer namens Aareal weiterkauft. So landete ich irgendwann bei IngDiba. Wohlgemerkt, ich da nie irgendwas unterschrieben. Irgendwann war mir dann das Ganze zu nervig und ich bin heute Kunde der örtlichen Sparkasse.

    Zitat von zjosua;290863

    Die bereits erwähnten Wachsjacken kann ich auch empfehlen.


    So eine Barbour-Jacke hab ich auch immer im Auto liegen, für alle Fälle. Vor gut 30 Jahren, als Billigteil, bei Hein Gericke zum Motoradfahren gekauft. Hat so ein kariertes Baumwollinnenfutter und riecht halt etwas ranzig. War inzwischen schon einige Male in der Waschmaschine, stinkt aber immer noch und ist nicht gesellschaftsfähig. Aber bei schlechtem Wetter draussen, sehr angenehm. Durch das Waschen ging die ursprüngliche Ölung ziemlich raus und ich hab die Jacke, wahrscheinlich ist das unsachgemäß, mit Silikonspray wieder regendicht gekriegt. Dennoch absolute Empfehlung.
    Vor allem sieht das Teil total nach ärmlich aus, was nach meiner Strategie für Notlagen das Günstigere sein dürfte?
    (Einer der Survival-Cracks - ist glaub ich auch in diesem Forum hier präsent? - hat in seinen Schulungsfilmchen so eine norwegische Nobel-Edel-Teuer-Jacke von Brynje an. Mit sowas hätte ich Angst, bei einer Notlage, bei der ersten Begnung mit Bedürftigen, in Unterhosen, oder gar nicht mehr, dazustehen.)

    Zitat von WAY TO GO;289985

    Etwas was gern vergessen geht, wenn neue Winterreifen anstehen. Die Dimensionen sollten mit den Schneeketten (falls vorhanden) kompatibel sein


    Genereller Tip, egal ob beim Neuwagen oder Gebrauchtwagenkauf:
    Feststellen welche Reifengröße(n) gefahren werden dürfen und was die kosten. Sonst kann es passieren, daß einen der Schlag trifft, wenn 1 Reifen so viel kostet wie sonst der ganze Satz, ohne das ein nennenswerter Unterschied erkennbar ist.
    Beispiel: Auf meinem 4-er Golf sind 195/65/15 drauf. Ein Set Winterreifen kostet kompletti 240 Euro.
    Bei einem heute konfigurierten 7-er Golf mit identischer Konfiguration sind 205/55/16 drauf und ich muß gezwungenermaßen Alufelgen (und vieles andere unnütze Zeug) dazubestellen. Der Satz Winterreifen kostet einen guten Hunni mehr. Erzähl mir bitte keiner, das das was mit technischer Entwicklung zu tun hat. Sowas kommt mir nicht in die Garage.

    Zitat von Henning;289916

    In Sibierien auch beliebt: Motor im Winter nie ausschalten.


    Wir haben einen alten Reno-Trafic mit 650.000 km auf der Uhr. 3 von 4 Glühkerzen sind abgedreht oder abgebrochen. Kompression ist auch nur noch so lala.
    Kaltstart im Winter sieht folgendermaßen aus: Ansaugbereich mit Leistnergebläse anwärmen, dann Gummischlauch vom Luftfilter runter, Leistnergebläse reinstecken, vorglühen und starten.
    Außenstart, ohne Netzanschluß: Notstromaggregat (Benziner) mitnehmen (schön in eine Decke gepackt). Startpilot auf den Luftfilterschwamm des Aggregats sprühen. Dann anlassen (Decke natürlich wegnehmen) und wenn das Teil etwas Temperatur hat, Leistnergebläse rein und vorgehen wie vor. Vorsicht mit dem Startpilot und dem Gebläse. Trotz Grabeskälte ist blitzschnell eine Stichflamme produziert und der Bart ist Asche, oder schlimmeres. Ins Auto würde ich das Zeug sowieso nie reinsprühen. Die Gefahr, das eine einzelne Explosion ein Loch in den Kolben haut, oder ein Pleuel verbiegt ist ja doch ziemlich groß.

    Wer Wald passender Größe hat, spricht mit seinem Staatsförster, der das Ganze ja betreuen muß: Rückepferde und Ihre Haltung werden aus genau dem Grund der bodenschonenenden Bearbeitung hoch bezuschußt! Einfach mal fragen.

    Zitat von AndreasH;289821

    Darüber hinaus wird Aral Ultimate Diesel durchgehend in ausgezeichneter Winterqualität angeboten und erlaubt
    so den ganzjährigen Motorbetrieb bei besonders tiefen Umgebungstemperaturen, bis mindestens -24°C.
    Eigene Fahrzeugversuche auf dem klimatisierbaren Rollenprüfstand zeigen, dass die Betriebssicherheit
    des Versuchsfahrzeuges bis unter - 30 °C gegeben war.


    Ich bin bestimmt kein Fan von Aral, weil als Firma, die ja im wesentlichem dem Steuerzahler gehört, gehalten wäre, nicht unbedingt als Preistreiber nach oben zu wirken. Aber das ist eine andere Geschichte.
    Bei uns gibts aufgrund der Höhenlage im Winter öfter mal deutlich unter -20 Grad. Da versulzt alles, was draußen steht, und nichts geht mehr. Auch dann nicht, wenn meinetwegen die Temparatur tagsüber auf -10 Grad steigt. So schnell löst sich das nicht wieder.
    Kurzum, wenn tiefe Temparaturen zu erwarten sind, kommt das Premium rein, und es ist bislang noch nichts versulzt. Wird zwar nicht für skandinavische Temperaturen ausreichen, aber für uns langt es aus.


    Russische Methode, in Mitteleuropa verboten, und auch bei dem vielen heute verbauten Plastik am Motor kritisch:
    Dieselleitung hinter der Handpumpe lösen. Diesel rauspumpen bis eine ordentliche Pfütze unterm Auto ist. Dann anzünden und wenn alles schön durchgewärmt ist starten.

    Zitat von Porken;289683

    Endlich mal jemand, der es deutlich ausspricht. WD40 braucht kein Mensch. Und bitte kein Öl dorthin, wo Fett hineingehört


    Das keiner das WD40 braucht würde ich so nicht unterschreiben. Das Zeug ist halt durch geschicktes Marketing (z.B. "Geheimformel") zum Superseller aufgestiegen und wird z.B. beim Aldi an Hausfrauen vertickert. Im Übrigen hat es fast jeder Mechaniker irgendwo in der Werkstatt oder im Auto. Wir nehmen das z.B. zum Schrauben an seewassergeschädigten Baumaschinen. Wozu es natürlich besseres gibt, wie z.B. reine Rostfresser/-löser, aber eben nichts was so universal verwendbar ist. Und dann halt wieder Öl und Fett, dahin wo etwas geschmiert werden muß. WD40 schädigt viele Kunststoffe -leder, Lackoberflächen, die O-Ringe in Motorradketten und vieles mehr. Nein, und es hilft auch nicht gegen Athrose, auch wenn es eine Liste im IT mit 2000 Anwendungsgebieten gibt. Viele Buben besprühen damit gerne ihre Bauernporschies und Motorräder rundum.

    Zitat von Legend;260150

    Ich hab dieses Jahr mal Balistol für die Türgummis genommen. Aber mangels richtigem Winter bisher keine großen Erfahrungswerte. :rolleys:


    Ich les grad diesen Thread so am Rande mit:
    Bitte kein Öl, und Ballistol ist eins, auf Gummi auftragen.
    Und bitte macht mir keiner WD40 in Schließzylinder rein. Geht zwar ein paar Tage wie Butter, aber dann gar nicht mehr, weil es die Schmierung ausspült. WD40 ist zu 80% Petroleum mit noch ein paar Zusätzen. Festgefressenes Zeug kann man damit lösen. Aber es ist eben keine Schmierung. In Laienhand wird leider sehr viel Unfug damit getrieben, wie etwa auf Fahrradketten und an vielen anderen Stellen wo das nichts zu suchen hat.