Beiträge von Previ

    Vor Jahren war ich im Winter auf dem Weg in den Schwarzwald. Aufgrund starken Schneefalls und dadurch entstandenen Unfällen war die Straße blockiert und man schneite allmählich ein. Die Hilfskräfte hatten wohl auch genug Schwierigkeiten durchzukommen, daher standen wir einige Stunden ohne größere Hilfe von außen.

    Für mich damals kein größeres Problem, auch wenn ich damals noch nichts von Prepping oder sowas wusste, hatte ich ein Fresspaket, warme Decken, Schlafsack und eine Thermoskanne mit heißem Tee dabei. Damit konnte ich auch der nebenan stehenden, vierköpfigen, Familie mit aushelfen, die ihren Motor nicht laufen lassen konnten, da sie mit dem letzten Tropfen Sprit unterwegs waren. Ich hatte noch dreiviertels voll und 20 Liter Ersatzsprit dabei. So lud ich sie ein, sich bei mir aufzuwärmen und etwas zu essen/trinken. Insbesondere wegen der Kinder war es mir wichtig zu helfen.

    Einen Kocher oder sowas hatte ich nicht dabei. Aber die Thermos mit heißem Tee war Gold wert. Seitdem hat sich mein Equipment, nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrung, deutlich erweitert.

    Hallo Daniel,


    was hatte denn der Test bei BWT ergeben?

    Ich denke es ist ziemlich wurscht, ob die deutsche Autoindustrie da mit macht oder nicht. Bestenfalls bleiben da eine Handvoll Jobs übrig, in der Denkmaschinerie, aber sicher nicht in der Produktion. Solange ein Asiate für nen Klicker und nen Knopp arbeitet, und die Schiffstransporte (sind das eigentlich solargetriebene Elektroschiffe? Wenn nicht - wozu Elektroautos, wo doch schon die zwanzig größten Frachter/Tanker mehr Abgas produzieren als die weltweite Autoflotte...) derart billig sind, dass es sich lohnt die Fahrzeuge, bzw. Bauteile "auswärts" produzieren zu lassen. Ich denke in nicht allzu ferner Zukunft kommen die Audis und BMWs fertigmontiert aus Fernost. Da hatte doch jemand was wegen der Handyhersteller gesagt, auch Nokia ist auf und davon, als sie gesehen haben, dass es anderswo auch fähige Monteure gibt, die für nen Bruchteil unserer Löhne arbeiten. Wie gesagt, Transporte kosten nichts, werden z.T. sogar subventioniert. Wahrscheinlich, weil die klimaneutral sind.

    offroader


    Wenn ich mich recht erinnere, war das mal die Überlegung für die E-Autos, schon vor Jahren (-zehnten???).

    Damals waren die Batterien noch nicht so weit (sind sie in meinen Augen auch heute noch nicht), und der Gedanke war, dass es ein einheitliches System dafür gibt: quasi an die "Tanke fahren" Batterie tauschen -leer gegen voll- und weiterfahren.

    Aber da will die Industrie nicht hin, die haben Angst, dass sie ihre Milliardenumsätze verlieren, wenn sie auf ein System setzen, dass sie nicht selbst entwickelt haben, und anderswo einkaufen müssten.

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen E-Autos. Ich finde aber, dass wenn wir uns ein UMWELTFREUNDLICHES Automobil überlegen, dann MUSS es auch ein SOLCHES sein! Es sollten dabei nur geringste Umweltschäden entstehen, und keine Transporte rund um den Globus mit riesigen Frachtschiffen, die sicherlich nicht mit Biodieel unterwegs sind. Wir brauchen SOFORT dafür den nötigen Solarstrom und zwar immer, rund um die Uhr, auch nachts, wenn die Menschen daheim sind und ihre Autos laden möchten. Ein "Tanksystem" für unterwegs, bei dem ich nicht an der Tankstelle übernachten muss, um Oma an Weihnachten besuchen zu können, weil die Reichweite nicht ausreicht. Dazu gehört auch ein SOFORTIGES Recyclingkonzept und nicht erst in zwanzig oder dreißig Jahren, nach dem Motto "mir doch scheißegal, sollen sich die Enkel drum kümmern, hauptsache ich hab jetzt was "getan". Ist das ZUR ZEIT nicht möglich, muss diese Technologie eben warten, bis sie reif ist. Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten ebendiesen Fehler vielfach begangen, Plastikmüll, Verbrennermotoren oder Kernenergie sind nur Beispiele davon. Warum jetzt diesen Fehler wieder tun? Nur um dem aktuellen Problem mit Halbgarem scheinbar beizukommen? Warum nicht EHRLICH sagen, wir haben es verpennt, vor uns hergeschoben, keinen Bock gehabt... aber nun sind wir dran und entwickeln eine Technik die ZUKUNFTSSICHER ist und nicht die folgenden Generationen mit den Altlasten konfrontiert? Achja, da könnten ja Wählerstimmen flöten gehen oder die Gewinne hinter den Erwartungen zurückliegen. Für mich ist das, im Moment noch, ganz großer Bullshit was da läuft. Wenn die besagten Bedingungen erfüllt sind, gerne. Aber solange wir für die E-Autos noch Atomstrom tanken und den Müll den Generationen nach uns überlassen, ist es für mich keine Alternative zur herrschenden Technik. Bestenfalls noch umschrieben mit: "mit dem Belzebub den Teufel austreiben".

    Ich finde LPG besser als seinen Ruf, wahrscheinlich, weil ich schon über zehn Jahre damit herumfahre. Fast problemlos, nach nurmehr 14 Jahren hat der Magnetschalter am Verdampfer das zeitliche gesegnet, ein "Schaden" von gerade mal 25,00 Euro.


    Natürlich ist LPG fossil. Aber solange Erdgas und -öl gefördert werden, bzw. Diesel oder Benzin raffiniert werden fällt es als Nebenprodukt an. Da finde ich es allemal besser, es zu nutzen und damit z. B. ein Auto anzutreiben oder den Gasgrill zu befeuern, als es gleich bei der Erdgas/-ölförderung ohne jeden Mehrwert abzufackeln, was ja auch Schadstoffe verursacht.

    Ich stelle mit gerade vor, wie BASF, VW, Daimler und Co. tausende Steckdosen auf ihren Parkplätzen montieren, damit die Angestellten das E-Auto laden kann. Ist das eigentlich ein großer Aufwand das herzustellen (kenne mich mit so Stromzeugs nicht aus)?


    [Blockierte Grafik: http://www.spass.net/wp-content/uploads/2017/05/leitung-546x739.jpg]


    Denke mal, bei einer solch großen Firma arbeiten sicherlich 1-2000 Leute am Tag. Bei eintausend Pkw/Tag und 4 Pkw/Steckdose sind das 900KW extra (lt. tomduly: 4 Pkw/Steckdose = 250 Steckdosen * 3,6KW). Sind es aber z. B. fünfhundert Büroangestellte (die arbeiten zu den gewöhnlichen Bürozeiten) und je fünfhundert in Schichtarbeit/Schicht, sind das schon doppelt soviele Ladevorgänge pro Tag (500 im Büro und dreimal 500/Schicht) und damit der Verbrauch doppelt so hoch.

    Nicht zu vergessen, dass zu den Schichtwechselzeiten doppelt soviele Autos am Strom hängen: die einen kommen zur Arbeit und stecken ihr Auto ein, während die anderen noch da sind und ihr Auto noch nicht wieder ausgesteckt ist.

    Bitte korrigieren falls ich falsch gerechnet habe/falsch liege!


    Sicherlich müssen diese "Tankstellen", privat wie öffentlich, mit eigenen Zählern ausgestattet sein. Kann mir nicht vorstellen, dass Vater Staat sich rd. 40Mrd. an "Mineralölsteuer" (mittlerweile Energiesteuer) entgehen lässt. Entweder wird dann der Strom für´s Laden teurer oder es muss anderweitig umgelegt werden... Ich glaube, so billig wie im Moment wird es nicht mehr möglich sein, seine Batterien zu laden.

    Zitat

    Ich fasse das nicht so auf, sondern so, dass wir eben nur diese eine Stellschraube besitzen, an der wir nennenswert drehen können: der Vermeidung klimaschädlicher Emissionen.


    Das ist richtig. Wir besitzen wohl nur diese eine Möglichkeit.

    Nutzen sie aber, m. E., in keinster Weise, zumindest aber überaus egoistisch: Hauptsache bei uns in Deutschland/Europa ist alles hübsch, sauber, Feinstaubarm etc. pp.


    Gleichzeitig geht es uns aber Lichtjahre am A.sch vorbei, dass die Länder/Regionen, in denen die Grundstoffe für unsere "umweltschützenden" Massnahmen abgebaut werden regelrecht vor die Hunde gehen. Dort gibt es weder Vorgaben zum Umweltschutz geschweige denn Gesetze gegen Kinderarbeit oder ordentliche Arbeitsbedingungen.


    Aber das ist den allermeisten hier völlig schnuppe.

    Hauptsache wir haben günstige Elektroautos oder billige Soalrmodule fürs Dach. Ob dafür anderswo die Natur zusätzlich in enormem Ausmaß geschädigt wird und zudem die dortige Bevölkerung damit allein gelassen wird, ist irrelevant. Ist ja weit weg und man sieht es nicht.


    Wie ich schon weiter oben sagte: wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß.

    Es geht mir hier nicht um die Negation des Klimawandels.


    Tatsache ist aber, zumindest verstehe ich das so in den Medien und in den Darstellungen unserer Volksvertreter, dass AUSSCHLIESSLICH wir Menschen daran Schuld sind, dass sich das Klima verändert. DAS halte ich für verwerflich! Das unser bisheriger Lebensstil dazu beiträgt ist unbestritten, aber man muss auch die ganze Wahrheit erzählen und nicht nur das, was einem gerade in den Kram passt oder nützt.


    Ich kann die (Zukunfts-) Angst Jugendlicher absolut verstehen. Tatsächlich hinterlassen/übergeben wir unseren Nachkommen einen kranken Planeten, den zu kurieren eine Aufgabe ist, die die Kraft von Generationen brauchen wird. Auch sie wollen in einer lebenswerten Welt aufwachsen und ihre Kinder ebenso.


    Ich bin dafür, dass wir alle uns umweltbewusster verhalten. Wir selbst tun dies schon seit ich denken kann und versuchen stets es noch etwas besser zu machen.

    Ich kann aber diese janusköpfigen Diskussionen nicht mehr hören. Entweder man tut etwas dagegen und das umfassend, vorausschauend und wohlüberlegt oder man lässt es eben. Aber fadenscheinige Maßnahmen und unkonstruktive Anschuldigungen sind für mich ein absolutes NoGo. Insbesondere dann, wenn jene die die Anschuldigungen aussprechen sich selbst kaum an ihre hehren Vorgaben halten und der Welt ein -in meinen Augen- verlogenes Bild ihrer selbst vorgaukeln: wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!


    Ich habe aber nie jemandem vorgeworfen mir die Kindheit oder Jugend geklaut zu haben.

    Ich habe noch nie von jemandem verlangt sich ändern oder meine Meinung übernehmen zu müssen. Schon gar nicht, wenn ich meine Forderungen mit meinen Taten Lügen strafe.


    Für mich ist das Problem nicht die kaputte Natur oder die Rettung derer, das ist mit echtem Willen hinzubekommen. Für mich ist das Problem die u. a. durch Halbwahrheiten verlogene, eigennützige Herangehensweise dazu.

    Ich verstehe nur nicht,


    - warum ausschliesslich wir Menschen für den Klimawandel schuld sein sollen... und hier besonders die Autofahrer, obwohl es ja noch ganz andere "Stinker" gibt, die z. T. deutlich höhere Emissionen haben.


    - warum mir einfach keiner erklären will, warum sich das Klima schon vor Jahrmillionen verändert hat, obwohl ich erst heute Auto fahre...?


    - warum keiner erzählt, dass es im frühen Mittelalter deutlich wärmer war als heute und das sind wissenschaftliche Untersuchungen. Wusste nicht, dass die damalige Weltbevölkerung von paar hundert Millionen derart exzessiv Auto gefahren ist, dass es soviel wärmer wurde.


    - Welche Referenzdaten (aus welchen Zeitabschnitten) setzen wir ins Verhältnis zu einem Planeten der 4,5 Mrd Jahre alt ist? Wann wurde noch gleich angefangen Wetter und dgl. zu notieren?


    - Interessanterweise zeigen die wissenschaftlichen Untersuchungen (das Polareis ist hier ganz erzählfreudig), dass wir angefangen haben Wetterdaten und Temperaturen aufzuschreiben, zu einer Zeit, die kühler war, als die DAVOR und die danach.


    - Irgendwann gabs mal Zeiten, da war Grönland grün und Menschen betrieben dort Ackerbau. Vermutlich mit besonderen Pflanzen, die auch auf hundert Meter dickem Eis gedeihen. Schade, dass man nicht mehr weiß, was das für Pflanzen waren, sonst könnte man in den arktischen Regionen Nahrung für Millionen Menschen anbauen...


    - usw. und so fort...



    Ich will den Klimawandel nicht wegreden. Aber man sollte auch erkennen, dass sich das Klima wandelt, ob wir Menschen existieren oder nicht.


    Ich denke man verwechselt oft die Begriffe Umweltschutz und Klimaschutz. Sicher tut das eine oder andere mit dazu, dass der Klimawandel ggf schneller fortschreitet, bzw sich in eine etwas andere Richtung bewegt. Aber auf diesem Planeten gab es schon so viele Eis- und Warmzeiten, da sollte man sich nicht wundern, wenn es -nach der letzten Eiszeit- auch mal wieder wärmer wird.


    Das uns Menschen das nicht in den Kram passt und auf lange Sicht vielleicht unsere Gattung (dadurch?) zum Aussterben verurteilt ist - who cares? Es sind hier schon jede Menge Populationen von der Bildfläche verschwunden, gleich ob es kälter wurde oder wärmer.


    Es gab bestimmt auch Zeiten, da waren die Permafrostböden in Sibirien sommers aufgetaut. Vielleicht vor der Zeit, als es Menschen gab oder vielleicht sogar, als es schon Menschen gab, aber es fand halt keiner für notwendig das aufzuschreiben für spätere Generationen.


    Unbestritten ist natürlich, dass wir UMWELTbewusster handeln und leben müssen.


    Also vielleicht aufhören allen unnötigen Scheiß und Klimbim aufwendig herzustellen, nicht hunderttausende Autos in einer Überproduktion zu produzieren, die dann gigantische versiegelte Flächen beparken, obwohl sie keiner kauft/kaufen wird. Vielleicht nur auf Bestellung produzieren?


    Vielleicht einfach aufhören Tropenwälder abzuholzen, für Rinder, Soja, und was weiß der Teufel sonst noch.


    Vielleicht einfach aufhören (oder wenigstens reduzieren) wie die Verrückten Fleisch zu fressen, das mit hohem Aufwand produziert werden muss.


    Vielleicht einfach aufhören im Januar Erdbeeren zu kaufen, die vom anderen Ende der Welt hergeflogen werden. Sich vielleicht darauf besinnen, dass es eben saisonale Produkte gibt und sie eben zur entsprechenden Zeit essen. Tropische Früchte wie Bananen, Orangen und Co. kann man ja essen, aber vielleicht nicht soviele? Oder fährt man die mit dem Solar-Lkw zu uns?


    Vielleicht kann man ja die ganzen versiegelten Flächen auf der Welt wieder renaturieren? Quasi ne Schotterstrassen-Autobahn. Warum nicht? In anderen Ländern fahren die auch auf solchen Strassen, nur eben aus anderen Gründen. Aber das kann man natürlich nicht mal denken, weil dann kann der Deutsche nicht mehr mit 250 Sachen über die Bahn rasen.


    Vielleicht keine Einfamilienhäuser mehr bauen. Mehrfamilienhäuser verbrauchen im Verhältnis zum Einfamilienhaus weniger Platz.


    Vielleicht einfach kein Mais-Ethanol mit gigantischen Tankern über die Ozeane schiffen, damit wir "umweltbewusster" tanken können (fahren die Tanker eigentlich mit solarbetriebenen Elektromotoren???). Gleichzeitig können sich Menschen das täglich Brot nicht leisten, weil die Preise für deren Hauptnahrungsmittel Mais so hoch sind, dass sie es nicht bezahlen können.


    Vielleicht einfach aufhören jeden Mist dreifach in Plastik zu hüllen, damit man es dann Jahre später im Meer oder als Microplastik in der Erde/Trinkwasser findet. Aber das ist ja nicht schlimm. Denn wenn es schlimm wäre, wäre es ja bestimmt schon verboten und nicht aus hygienischen Gründen vorgeschrieben. Zu Omas Zeiten hat man das Mehl oder die Milch lose im Laden geholt. Konnte so schlimm nicht sein, hab meine Oma noch kennenlernen dürfen.



    Es gibt sooo viele Baustellen, an denen man mal dran könnte, die -meiner Meinung nach- sofort was ausrichten, da sofort Ressourcen gespart werden.


    Aber da gibt es genug Lobbyisten -auch und gerade im Umwelt-Klima-Sektor- die sich ungerne die Milliarden an Umsätzen und Subventionen vom Brot nehmen lassen. Und solange das so ist -und das wird sicherlich noch so bleiben bis zum Sankt-Nimmerleinstag- wird sich nichts wirklich ändern.


    Aber noch vor den Lobbyisten sind wir selbst verantwortlich, was wir kaufen und wo, ob wir bereit sind etwas Komfort zugunsten unseres Planeten aufzugeben. Und spätestens da hört es bei den meisten schon auf mit der Umweltliebe.

    Ich denke, die allgemeine Diskussion um dieses Thema ist so wie bei den meisten anderen Themen auch: wasch´mir den Pelz, aber mach mich nicht naß!


    Eine "Selbsteinschränkung" funktioniert in unserer Welt nicht oder nur ungenügend.


    Ich sehe es doch bei uns am Gymnasium: freitags schwänzen die Schüler die Schule und protestieren für eine bessere Umwelt. Das gilt aber nur soweit, dass es weiterhin erlaubt sein muss, dass sich die Jugendlichen von Mami mit dem Auto zur Schule bringen lassen. Mittags sind viele der Schüler beim nahegelegenen Supermarkt um sich ein Mittagessen zu kaufen. Die Verpackungen des Essens findet man dann tagtäglich auf der Straße, selbst ein Blinder kann der Müllspur bis ans Gymi folgen... Scheißegal, ich muss es ja nicht aufräumen...? Schade.


    Warum nicht einfach mal für ein Jahr alle privat genutzten Handies verbieten? Was nicht genutzt wird (und mal ehrlich, wieviel Prozent der Nutzung dieser Dinger ist tatsächlich NOTWENDIG?) muss man auch nicht mit Strom aufladen. Strom der nicht aufgeladen wird, muss auch nicht produziert werden... Scheißegal, hauptsache ich kann den ganzen Tag chatten...? Schade.


    Warum jedes Jahr ein neues Smartphone? Warum nicht nur alle fünf oder zehn Jahre? Weils "uncool" ist? Scheißegal, ob dafür Ressoiurcen verschwendet werden, solangeich immer das Neuste habe...? Schade.


    Warum jedes Jahr Unmengen an neuen Klamotten kaufen, obwohl die alten Sachen meist nur wenig getragen und noch in Ordnung sind? Nur damit man mit der "Mode" geht? Ungeachtet der Umweltproblematik (Herstellung in Drittweltländern, Transport etc.) oder der Arbeitsbedingungen bei der Herstellung? Scheißegal, hab ja nen gutes Auskommen (oder Mami/Daddy), ist doch deren Problem wennse so nen Scheißjob machen...? Schade.


    Warum ist es erlaubt, dass Versandhäuser den Rückversand kostenlos anbieten? Manch einer würde sich vielleicht überlegen, ob es das Geld wert ist, die probierten Dinge auf eigene Kosten zurückzuschicken. Was nicht verschickt wird muss nicht transportiert werden. Kein Transport, keine Umweltbelastung. Scheißegal, was juckts mich, solange ich immer meinen Kleiderschrank billig gefüllt kriege...? Schade.


    Warum soll ich mir alle paar Jahre ein neues (Elektro-) Auto kaufen? Der Umwelt zuliebe? Wer glaubt den tatsächlich diesen Schwachsinn? Aber es ist ja ok, wenn in Südamerika Jahrmillionen alte Salzseen und ganze Regionen vergiftet werden, damit wir hier Batterien in "umweltfreundliche" Elektroautos einbauen können. Passiert ja nicht im Harz oder in der Rhön, also scheißegal? Schade.


    Warum werden neue Technologien/Erfindungen nicht umgesetzt? Weil dann jemand keinen Reibach mit der bisherigen veralteten Technik (die nicht erst für teures Geld weiterentwickelt und serienreif gemacht werden muss) machen kann? Schade.


    Klar kann man stets z.B. dem Individualverkehr auf die Füße treten und ihn zunehmend unattraktiver machen. Ist langfristig sicherlich auch in Ordnung. Allerdings muss ich dann auch einen funktionierenden Ersatz anbieten, was bislang nicht der Fall ist. Schade.


    Ich möchte hiermit eigentlich eher zum selbst nachdenken anregen, wie es Miesegrau auch schon getan hat. Vieles von der aktuellen Diskussion wirkt für mich wie Augenwischerei, es soll so aussehen als ob etwas verändert wird, aber ich denke, eigentlich hat keiner wirkliches Interesse daran oder ist bereit WIRKLICH ALLES in seiner Macht stehende zu tun um etwas zu verbessern. Dazu müsste man nämlich aus seiner Wohlfühloase ausbrechen und aktiv werden. Womöglich sogar verzichten! Oder ein Stück zu Fuß gehen. Oh Gott wie schrecklich... Dann doch besser alles beim alten lassen.


    Wer weiß schon, ob meine Elektrogeräte den modernen Ökostrom überhaupt vertragen... ;)

    Ich sehe ein weiteres "Problem" an anderer Stelle: in den Gemeinden (und nicht nur dort) sind es fast ausschließlich ehrenamtliche Helfer die zum Einsatz kommen: Feuerwehren, DRK und so weiter. Auch das THW besteht nahezu nur aus ehrenamtlichen Helfern.


    Nur - wer kommt von denen, wenn er sich nicht sicher sein kann, dass zuhause alles in Ordnung ist und auch für eine ganze Weile so bleibt?

    Glaubt hier wirklich einer, dass ein Helfer in einer solchen Situation zum Brand- (oder sonstigen) Einsatz fährt, wenn er seine Familie nicht sicher versorgt weiß? Ich würde es nicht tun. Familie geht vor ALLEM, solange die nicht safe ist, kann mir persönlich die ganze Welt den Buckel runter rutschen.


    Ist aber das "Zuhause" sicher, die Familie versorgt, Tante Gertrud und Opa Klaus auch in Ordnung, DANN denke ich daran mich aufzumachen und anderen zu helfen. Aber erst dann. Und weiter: solange ich im Einsatz bin, weiß ich nicht, wie es meinen Lieben geht und derlei Einsätze sind sicher nicht in zwei Stunden erledigt. Ich erwarte also hier von den Verantwortlichen die Möglichkeit einer "Kommunikation/Rückmeldung". Ansonsten: siehe oben.


    Ich glaube, dass die meisten Helfer exakt die gleichen Vorkehrungen getroffen haben, wie der größte Teil der Bevölkerung: nämlich keine. Und diese haben dann genug anderes zu tun, als sich Gedanken um die Noteinspeisung am Spritzenhaus zu machen. Vielleicht werden die meisten anfangs noch "ganz normal" zu ihrem Dienst erscheinen, sobald aber auch dem letzten klar wird, dass es sich hier um eine langanhaltende Sache handelt, bekommen Familie und Co. einen deutlich höheren Stellenwert, als der Einsatzdienst.

    Wenn ich so "weiter denke und lese", fällt mir auf, dass viele schreiben, dann fahre ich hierhin oder dorthin (hatte ich auch geschrieben).


    Aber: wie weit/schnell kommt man voran, wenn keine einzige Ampel mehr in Betrieb ist und eben alle Eltern ihre Kinder abholen wollen, die Menschen auf dem Nachhauseweg sind, "noch schnell" was einzukaufen versuchen?


    Denke, schon nach kürzester Zeit ist hier das Verkehrschaos groß, spätestens mit den ersten (auch leichten) Unfällen bricht sich das Chaos seinen Weg: die Menschen sind in einer für sie völlig fremden Lage, hilflos quasi, überfordert, aufgrund der äußeren Umstände nicht in der Lage auch nur die Kinder aus dem Kindergarten zu holen. Die Situation mag für "Landbewohner" anfangs weniger dramatisch sein, aber für Bürger in den Ballungsgebieten der absolute Horror (denkt mal an Städte wie Berlin, München, Frankfurt oder das Ruhrgebiet - da ist der Normalzustand ja schon eher ein Ausnahmezustand. Und dann noch ohne Verkehrsregelung???)


    Wenn dann noch der Sprit aus geht (verdammt ich wollte heute früh noch tanken...) oder es "kracht" und der Wagen im Eimer ist und das Abholen der Kids, das nach Hause fahren etc. nicht mehr möglich oder extrem verzögert ist, verlieren sicherlich einige sowohl Fassung wie Haltung, was ja auch durchaus verständlich ist.

    Ich kenne einige, die z.T. recht weit von zuhause arbeiten, die Kinder aber im Heimatort in den Kindergarten, bzw. zur Schule gehen. Wenn dann aus einer (im Normalfall) 45-Minuten-Nachhausefahrt plötzlich mehrere Stunden werden (wenn nicht länger), steigt natürlich auch die Sorge um die Liebsten.


    Ich denke, ein halbwegs ordnungsgemäßer Verkehr ist schon (je nach Region) innert 30 MInuten passé.


    Wir hatten vergangenes Jahr an einer der wichtigsten Kreuzungen einen Ampelausfall, innerhalb kürzester Zeit war das Chaos, inkl. Unfällen, perfekt. So schnell konnten die Ordnungshüter gar nicht anrücken, um den Verkehr zu regeln, wie die stets eiligen Leute meinten sich gegenseitig die Vorfahrt nehmen zu müssen - man hat ja keine Zeit und zwei Minuten warten sind in deren Empfinden nicht zumutbar. Und das war noch nicht mal zur Hauptverkehrszeit.

    Arbeitsstelle?

    Zur Arbeit habe ich max. fünf Minuten - zu Fuß. Habe ich keinen Strom, bleibts dort auch dunkel. Nun läuft meine "Maschine" erstmal ohne Strom - ich fahre mit dem LKW Baustoffe zu den Kunden. Je nach Füllstand des Tanks im Moment des Stromausfalls langt das für mehrere Tage, ggf. sogar ne Woche, wenn ich nur im städtischen Umkreis unterwegs bin. Dafür brauchts auch nicht unbedingt Strom/PCs, die Aufträge sind schon für Tage/Wochen im Voraus geplant, früher gings handschriftlich, heute dann eben auch. Nur: was wollen die Kunden mit der Ware, wenn sie sie nicht verarbeiten können? Wenn die Handwerker nicht auf die Baustelle kommen?

    Ich/die Kollegen würde mich kurz mit dem Chef zusammensetzen (die ganze Belegschaft wohnt im Umkreis von wenigen Kilometern, ich denke, da kommen erstmal alle ins Geschäft) und überlegen wie wir es organisieren wollen. Und ggf zuhause "gemütlich" machen.


    Denke, die 14 Tage bekommen wir gut hin, im Winter schwieriger, wegen Heizungsausfall, da wir zur Miete wohnen. Hier habe ich noch kein schlüssiges Konzept gefunden, das für uns zu verwirklichen ist.


    Nahrungsmittel sind ausreichend da, Wasser z.Z. 120l für zwei Personen. Bin aber dabei, hier aufzustocken. Kochgelegenheiten sind ausreichend vorhanden.


    Toilette: wir wohnen zur Ebene, mit einem kleinen Garten, hier habe ich schon ein "Plumpsklo" vorgefertigt; die einzelnen Teile (Wände, Dach...) müssen dann nur noch zusammengeschraubt werden. Das Klo kommt dann neben den Komposthausen, ein Loch ist schnell ausgehoben.

    Ich denke, wir hier im Forum finden für das "Geschäft" eine praktikable Lösung, auch wenn sie evtl. etwas unbequem sein mag. Aber was ist mit den (tausenden???) anderen Bewohnern im Dorf/in der Stadt? Irgendwann ka..en die dann doch alle, mangels Ersatz, irgendwo hin, insbesondere Bewohner von Hochhäusern haben hier massive Nachteile. In diesem Fall wünsche ich mir fast schon einen Stromausfall im eisigen Winter - da schlägt die mangelnde Hygiene/Seuchengefahr nicht so sehr durch...

    Wie gut es ist, "vorzusorgen" hat sich bei mir dieser Tage , in ganz normalen Zeiten, wieder gezeigt:


    nachdem ich mir vergangene Woche auf der Arbeit einen Bänderriß zugezogen habe, sitze ich nun mehr oder weniger immobil zuhause.

    Da meine Frau, wegen einer schweren Gehirn-OP letztes Jahr, noch nicht autofahren darf, ist es gar nicht sooo verkehrt, Vorräte zuhause zu haben, so ist es nicht notwendig größere Einkäufe zu erledigen, es reichen kleine Besorgungsgänge für das Nötige/frisches.


    Krücken zu Hause zu haben, war in diesem Fall ebenfalls sehr erfreulich: so konnte ich den Gang zum Doc mit Krücken "gehen" und meinen Fuß entlasten.


    Im Moment mache ich mir allerdings Gedanken, wie ich in solch einer "Kranken-Situation" ggf. das Haus verlassen kann oder gar muss, sei es wegen Naturkatastrophen, Brand ... oder eben "4 Monate danach". Kürzere Strecken sind mit den Krücken (ohne Gepäck) gut zu bewältigen, nach ein paar Wochen, mit etwas Training, auch etwas längere Strecken. Will/muss ich aber u. U. einen weiter entferneten Ort aufsuchen, gestaltet sich das als fast unmöglich, hat man noch einen schweren Rucksack auf dem Rücken...

    THW lohnt sich...

    Bin auch seit einigen Jahren dort und mich mittlerweile in die "Kammer zurückgezogen". Bin also Schirrmeister und verantwortlich für alles Gerät und die Ausrüstung/-stattung. Was auch Spaß macht: als Schirrmeister ist man auch in der LuK (OV-Ebene) aktiv und nimmt dort die S4-Funktion (ggf auch zusätzlich die S1-Funktion) wahr. Bin damit zwar eigentlich im Stab tätig, aber die Finger kann ich von den Einsätzen trotzdem nicht lassen...

    Ach ja: mit netsprechender Erfahrung/Eignung kann man auch als Bereichsausbilder tätig werden, in mannigfaltiger Variation.

    Langweilig wird einem da bestimmt nicht!

    Ich habe stets mein Opinel bei mir: Opinel Carbon No. 8. Es passt auch in kleine (Hosen-)Taschen und ich habe noch nie ein größeres vermisst. Das Carbon bekommt man auch richtig scharf. Wer den "Pflegeaufwand" für eine Klinge aus solchem Stahl scheut, kann sich mal die Nirosta-Klingen aus selbem Haus anschauen.

    @ Maresi:


    wenn ich es auf den Bildern richtig erkennen kann, sind deine Fachböden "falsch" eingebaut.
    Die Längsrichtung (Maserverlauf) sollte stets von Befestigungspunkt zu Befestigungspunkt laufen.

    I. d. R. also von der linken zur rechten Regalwand. Somit hat der Fachboden mehr Stabilität, da das Holz in dieser Richtung mehr Last tragen kann.

    Sieh dir hierzu vielleicht mal andere Regale an. Selbst Regale/Schränke die nur aus furnierten Spanplatten bestehen werden so furniert, dass die Regalböden in der Maserung von links nach rechts verlaufen.


    LG Previ