Beiträge von T-72

    Bei einer abgeriegelten Stadt mit Millionenbevölkerung wird es auch interessant zu sehen, wie sich die Versorgungslage entwickelt. Ich hoffe mal für die Betroffenen, dass die entsprechenden Behörden das einigermassen im Griff haben, sonst kann das böse Züge annehmen.

    Hallo Wanderer, ich kann das gut nachvollziehen, dass einen das Thema erst mal erschlägt und je mehr man sich damit befasst immer klarer wird, was man noch alles tun könnte/müsste, oder man realisiert, dass die eigene Ausgangslage vielleicht nicht besonders gut ist. Da kann schon mal das Gefühl entstehen, dass man gar nicht anfangen braucht, weil es ja eh unmöglich ist sich auf alles vorzubereiten oder sowieso keine Zeit mehr ist.


    Aber Du bist ja schon mal auf einem guten Weg. Du hast erkannt etwas tun zu müssen und bereits begonnen Deine Situation zu analysieren.


    Es gibt ja das schöne Sprichwort, "auch ein langer Weg beginnt mit einem ersten Schritt", das kann man auch für die Krisenvorsorge anwenden. Da man nicht alles auf einmal machen kann, hilft es die Aufgabe in kleine Häppchen aufzuteilen und nacheinander abzuhaken. Das kannst Du zu beginn auch unabhängig von konkreten Szenarien machen.


    Es muss ja nicht unbedingt die Mega-Krise sein, auch ein simpler Hausbrand, Evakuierung oder etwa Arbeitslosigkeit sind Szenarien wo Du schon von Vorsorge profitieren kannst. Ein Rucksack mit Wechselklamotten, Hygienezeugs, etwas Bargeld und Kopien wichtiger Dokumente kann Dir in vielen möglichen Situationen hilfreich sein und wäre der erste kleine Schritt den Du machen könntest. Danach würde ich z.B. angepasst an Deine Wohnsituation anfangen einen Vorrat für wenigstens 2 Wochen anzulegen.


    Immer wenn wieder eine Etappe abgehakt ist, wird neu überlegt was als nächstes umgesetzt werden sollte. Du kannst Dir dazu z.B. eine Liste machen und die einzelnen Aktionen nach Wichtigkeit und Realisierungsaufwand bewerten. Und dann nimmst Du Dir als nächstes immer das vor, was das beste "Preis/Leistungs" Verhältnis hat. Auf die Art lässt sich auch ein wenig vermeiden unsinnige Anschaffungen zu machen.


    Mit jedem weiteren kleinen Schritt näherst Du Dich dann nicht nur einer besseren Vorsorge, sondern erhöhst auch ein wenig Deine Zuversicht und bekommst mehr Ruhe und Sicherheit.

    Ich finde es ja immer interessant mir Packlisten oder Bilder anzusehen, was andere Leute so in ihren Rucksäcken haben. Erstens kann man dabei immer mal wieder was entdecken woran man selbst nicht gedacht hat und zweitens findet man gelegentlich interessante Gegenstände, die bessere Eigenschaften haben als diejenigen, die man selber gerade verwendet.


    Was mir dabei aber aufgefallen ist, nur knapp die Hälfte der betrachteten Rucksäcke (mehrere Foren) enthält ein Fernglas, Mono etc.


    Für mich persönlich wäre Aufklärung mit das wichtigste bei Standortveränderungen in einem Krisenszenario. Denn was nützt der beste sichere Ort, wenn man ihn gar nicht erst erreicht...


    Mich würde deshalb interessieren:


    - Für welche konkreten Einsatzszenarios habt Ihr ein Fernglas dabei?
    - Oder weswegen glaubt Ihr keines zu brauchen?
    - Setzt jemand trotz der relativ hohen Kosten auf Nachtsicht-/Wärmebildsysteme, weil er plant sich z.B. nur während der Nacht zu bewegen?

    Nah, wenn ich mir die Belegschaft von denen so ansehe, testen die garantiert immer noch regelmässig mit Schweineteilen und packen die dann hinterher auf den Grill. So 2-3 mal täglich... :kichern:


    Aber man muss natürlich Zielgruppenmarketing machen. Wobei, wenn das Zeug nicht grün ist oder wenigstens irgendwas mit Zombi drauf steht, wird das wohl mit dem Absatz in diesem Segment schwierig... :grosses Lachen:

    Zitat von Maresi;315776

    Da ich aber nicht von hinten beschicken kann (aus Platzgründen muss das Regal ganz zur Wand)


    Eine Idee wäre eine Konstruktion wie die von PapaB auf Rollen zu stellen, dann könnte man das Regal zum Befüllen vor ziehen und danach wieder an die Wand schieben.

    Der Bitcoin Chart ähnelt fast 1:1 dem Chart des neuen Marktes. Das bedeutet nicht, dass diese Übertreibung nich noch ne Weile so weiter laufen kann und einen neuen Rekord kollektiven Realitätsverweigerung aufstellen wird. Aber das Ende wird so wie bei jeder Hysterie sein. Die alten Hasen werden sich mehrheitlich zur rechten Zeit aus dem Markt verabschieden und die Gierigen, die zuletzt aufgesprungen sind, werden rasiert...

    Zitat von lederstrumpf;314529

    Daher hatte ich beschlossen mich hier anzumelden, um wenigstens eine Möglichkeit des Austauschs zu haben.


    Das direkte Umfeld ist natürlich immer Glückssache. Aber über das Forum kannst Du sicher auch Leute in Deiner Gegend zum Austausch finden. Es geht halt nicht immer alles gleich sofort, man muss ein wenig Zeit investieren und auch Verbesserungen in kleinen Schritten akzeptieren. Einfach nicht beirren lassen und Deinen Weg gehen.

    Wenn alle materiellen Vorbereitungen erreicht sind und nur noch kleine Optimierungen zum Erhalt nötig sind, macht es Sinn die frei gewordene Zeit in Vernetzung zu investieren. Aller Kram der Welt nützt nix, wenn man mehr oder weniger Einzelkämpfer ist. Und wenn man dann vermehrt Kontakt zu anderen "Verrückten" hat, kommen wieder neue Ideen, was man noch umsetzen könnte... ;-)

    Die Idee mit den Rohren kenne ich schon länger, hab es selber aber noch nie ausprobiert. Würde wahrscheinlich eher ein Spundfaß nehmen. Ist zwar teurer, aber zur Not auch zu öffnen und zu verschließen, ohne es komplett ausbuddeln zu müssen. Fände es interessant, wenn Du vielleicht im Frühjahr mal ein Update machst, wie es dem Inhalt so ergangen ist. :-)

    Zitat von Elf;308207

    Interessant ist in diesem Fall der Zusammenhang zwischen Selbstversorgungsgrad und Verwundbarkeit (Hungertote) bei Systemschocks:


    3. Beispiel: Heutige Situation
    Selbstversorgungsgrad der Landwirtschaft: <50% (wenn überhaupt)
    Ausblick: ???


    Heute ist die Produktion zudem noch massiv abhängig von Treibstoff und Elektrizität. Es arbeiten nur noch ein paar Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft, weil hoher Maschineneinsatz es möglich macht. Wenn der Srom weg ist und/oder Treibstoffnachschub schwierig wird, wäre das für die meisten Großbetriebe eine ziemliche Katastrophe. Klimaanlagen für die Riesenställe, automatisierte Futterversorgung vom Silo bis in den Stall, Melkmaschinen usw. - ohne die ganze Technik ist Landwirtschaft so wie sie heute betrieben wird kaum möglich. Ein großer Teil des Viehbestandes würde innerhalb kurzer Zeit eingehen oder würde bestenfalls Notgeschlachtet. Es bräuchte in einer flächendeckenden Krise wieder viel mehr Hände in der Landwirtschaft, aber wo sollen die dann so schnell herkommen. Wer von Euch kann noch von Hand melken? Wäre mal ne gute Umfrage, finde ich.

    Das nenn ich mal Engagement in der Erbswurstforschung. Finde es interessant, dass Euch die einfachste Variante zuerst am besten geschmeckt hat. Manchmal ist weniger dann doch mehr. Und einer Untererbsung wurde so wahrscheinlich auch noch vorgebeugt. :grosses Lachen:



    Baconsalz... ich glaub das muss ich auch mal probieren. :Gut: