Beiträge von Stickstoff

    Kann ich nur unterschreiben.


    Dazu möchte ich aber auch noch sagen, dass es nicht nur wichtig ist fit zu sein, also Kraft zu haben, lange laufen zu können oder nicht unnötig stark übergewichtig zu sein, sondern es meiner Meinung nach fast genau so wichtig ist "geschmeidig" zu sein.


    Nichts ist ärgerlicher, als wenn ich durch oder über einen Stacheldrahtzaun muss oder gerade im Garten umgrabe und ich mit einem Schlag micht nicht mehr bewegen bzw. bücken kann (Stichwort Hexenschuss / ISG-Blockade) und damit erstmal für ein paar Tage ausfalle, da alles außer gehen nicht mehr möglich ist. Gerade im Berufsalltag der Meisten hier (Bürojob) sitzt man die allermeisten Stunden mit angewinkelten Beinen auf einem Stuhl, der Gift für uns ist. Egal wie ergonomisch oder teuer dieser Stuhl ist, in der Regel sind die allermeisten schlecht für uns. Wir sitzen im Auto. Wir sitzen am Esstisch. Wir fahren Fahrrad (immerhin Bewegung). Bei sehr vielen Tätigkeiten verkürzen wir uns. Im Sitzen verkürzen wir uns z.B. in der Regel unsere Hüftbeuger und vordere Schulter, der untere Rücken ist dann häufig durchgehend auf Spannung und das kann wiederum zum Hohlkreuz und der Buckelhaltung führen. Mit den negativen Auswirkungen die das dann wieder mitbringen kann (Fehlbelastung der Gelenke/Wirbel, Verspannungen und im worstcase Bandscheibenvorfall).


    Es kostet nicht viel auch dagegen zu arbeiten. Versteht mich bitte nicht falsch, das Ziel muss kein Spagat sein (und wenn doch ist das natürlich auch in Ordnung, dann aber bitte auch den Männerspagat ;)). Es reicht eine harte (Faszien-)Kunststoffrolle (z.B. Blackroll), notfalls geht auch ein (neues) Abflussrohr. Einmal alles ein wenig durchdehnen, mit Fokus auf den Beinen und den Schultern und anschließend mit der Rolle alles ein paar Mal durchrollen um Verklebungen oder Verhärtungen zu lösen (es gibt unzählige Videos dazu auf Youtube). Ein kurzes intensives Ganzkörperprogramm mit dehnen und rollen dauert keine halbe Stunde. Und das 2-3 mal die Woche kann schon Wunder bewirken. Das Gute auch hier ist, es kostet bis auf die Rolle nichts und man kann nur sehr wenig falsch machen. Grundsätzlich sollte es immer lauten: Gut ist, was gut tut! Dehnen und rollen tut zwar im ersten Moment gefühlt nicht gut, aber am Ende schon!

    So sehr ich die Abneigung der Meisten gegenüber solchem Rummel und Weihnachts(kauf)rausch verstehen kann. So sehr kann ich jedem nur empfehlen diesen oder ähnlichen regelmäßig auch mitzuerleben.


    Es wird zwar immer versucht die Einstellung "Ich will meine Ruhe, ich will ein Haus im Wald und bloß keinem anderem Menschen begegnen!" als charakterliche Stärke zu verkaufen, ich habe aber meine Schwierigkeiten diese als solche zu sehen, auch wenn ich selber manchmal zu solchen Wunschträumen neige.


    Wenn es zum SHTF-Fall kommt und man gezwungen ist das Haus für kurze oder längere Zeit zu verlassen und sich in größere Ansammlungen von Menschen zu begeben, ist es sicher nicht hilfreich, wenn man wegen völliger Reizüberflutung und oder innerlichem Stress nicht mehr handlungsfähig ist oder bleibt und sich oder seine Liebsten nicht mehr adäquat im Auge behalten kann. Die Fähigkeiten in Menschenmassen den Überblick zu behalten, entspannt zu bleiben und sich womöglich auch noch sozial zu verhalten sehe ich durchaus als wichtig an.

    Ich frage mich, wie das funktionieren soll. Die Spanngurte müssen ja etwas "umfassen" um die OSB-Platte an Ort und Stelle zu halten. Wenn du ein Fenster mit Mittelholm hast ok, allerdings wirst du dann das Fenster nicht schließen können. Sind die Spanngurte so festgezogen, dass diese die OSB-Platten auch bei Sturm halten, wirst du das Fenster niemals über die gespannten Gurte schließen können. Gespannte Spanngurte können hart wie ein Brett sein.

    Typisch für Manufactum.


    Ein Teil, was einen Materialwert von ein paar Cent hat, oder was man selber leicht herstellen kann, wird zu horrenden Preisen veräußert.


    Warum nicht einfach selber machen?

    Hallo Daniel,


    auf welchen Artikel des großen Lidl-Sortimentes möchtest du uns hinweisen?

    Mit deinem Link landet man lediglich auf der Startseite.

    Ich weiß nicht, ob man nicht "umhin kommt", allerdings dürfte es sehr hilfreich sein für einen Nachbarn, der einem beim Reparieren eines elektronischen Gerätes hilft oder zum Tausch mit einem Händler etwas eben auch etwas zum Tauschen vorrätig zu haben.

    Ein paar Packungen Kaffee, eine Kiste günstiger Schnaps, Tabak und lang haltbare Lebensmittel binden nicht so viele Ressourcen und nehmen auch nicht so viel Platz weg.

    Hallo Cephalotus,


    zunächst einmal: schön, auch von dir wieder Beiträge zu lesen!


    Darüber hinaus: Ich kenne diese Situation sehr gut und befand mich in einem sehr ähnlichen Lösungsansatz.

    Auch ich begann vor etwa 10 Jahren einfache Sachen wie Konserven, weißen Reis, Weißmehl und Nudeln einzulagern, zunächst vor allem aus Aktionismus um etwas getan zu haben. Als ich mich dann ein zwei Jahre später ebenfalls mit dem Thema Ernährung, und was diese mit unserem Körper macht, auseinander gesetzt habe, kam ich auch relativ schnell zu dem Schluss, dass der anfänglich erstellte Vorrat sehr wenig zum Rotieren geeignet ist.


    Meine Ernährungumstellung damals bestand vor allem aus:

    - Fleischverzicht, bis auf (gutes) Bio-Fleisch und Wildbret

    - nur noch Bio-Gemüse und Obst

    - Getreideprodukte nur noch in Vollkornvarianten


    Mein primäres Ziel war es damals nicht abzunehmen, sondern mich gesund zu ernähren. Darüber hinaus habe ich versucht zu bestimmten Zeiten zu essen: 0700, 1200 und 1700 (in etwa...) das führte dazu, dass ich meinem Körper nach der letzten Mahlzeit genügend Zeit gegeben habe das Essen zu verdauen und "leicht hungrig" ins Bett zu gehen. Körperliche Betätigung wie Gartenarbeit oder Sport nach der letzten Mahlzeit erbrachten dank ihrem "Nachbrenneffekt" einen nicht unerheblichen Beitrag dazu. In letzter Konsequenz habe ich dann etwa 30-40 kg innerhalb eines Jahres verloren.


    Aber dank dieser Ernährungsumstellung und "-philosophie" war ich in meinen Lagermöglichkeiten doch recht eingeschränkt. Den alten Notvorrat habe ich nicht weiter aufgebaut sondern stattdessen, wie du es auch vor hast bzw. tust, kleine Mengen an Getreideprodukten, Nüssen, Öl usw. in der Qualität eingelagert, in der ich sie tägliche zu mir genommen habe. Nach und nach musste ich dann auch die alten Sachen wegschmeißen. Ich habe erst letzte Woche beim Um- und Aufräumen altes Weißmehl mit 8 Jahren abgelaufenen MHD gefunden und weggeworfen. Ich kann damit einfach nichts anfangen. Mehl benutze ich eigentlich nur zum Kuchenbacken alle 2 Monate.


    Zwar hat mittlerweile diese strikte Ernährungsumstellung etwas gelitten und wird nicht mehr derart konsequent fortgeführt (wieder mehr Fleisch und öfter nicht-Bio-Lebensmittel), intermittierendes Fasten führt auch zu etwas anderen Essenszeiten, dennoch stehe ich auch weiterhin vor dem Problem größere Mengen von Lebensmitteln, die ich täglich brauche, einzulagern. Mein Proteinbedarf und Verbrauch ist dank Sport zudem auch ziemlich hoch und da komme ich schnell auf 4-6 Eier am Tag (nein, ich mache mir keine Sorgen zwecks Cholesterin).


    Eine Möglichkeit ist es Lebensmittel einzuwecken/einzukochen. Obst, Gemüse, alles kein Problem. Darüber hinaus ist es auch möglich ganze Gerichte einzukochen. Du könntest dir also deine Gerichte in deiner "gewohnten" Qualität zubereiten und anschließend in Gläser einkochen. Diese sind ohne Probleme 1-2 Jahre haltbar und die Rotation sollte ja kein Problem darstellen. Mir fehlt dazu leider bisher schlicht die Zeit und Motivation, da ich im täglichen Leben das Kochen schon auf ein Minimum reduziere. Des Weiteren kannst und musst du weiterhin versuchen einen Teil deiner Ernährung selbst in deinem Garten und auf deinem Balkon herzustellen.


    Die beste Langzeit-Bio-Vegetarisch-(Wort einfügen)-Eiweisquelle sind wohl trockene Soja-Produkte (Soja-Schnetzel, Soja Stücke usw.). Und auch wenn du versuchst größtenteils auf Kohlenhydrate zu verzichten, Bio-Vollkornnudeln und Vollkornrreis sind ebenfalls sehr lange haltbar.


    Zum Thema Obstsäfte: In meiner Zeit in Baden-Württemberg gab es im Herbst regelmäßig 5 l Apfelsaft-Kartons, wohl vor allem aus Äpfeln aus der Gegend. Ob diese Bio waren, kann ich nicht mehr sagen, auf jeden Fall aber ohne Zuckerzusatz. Und wenn du deinen Fruchtsaftkonsum sowieso einschränken willst, dann trinke lieber natürliche Apfel- oder Obstsäfte statt gezuckerte Industrieware (aber das wirst du wahrscheinlich sowieso vor haben).


    Dass du gerne in der Kantine mitisst, zwecks Sozialleben, kann ich sehr gut nachvollziehen. Besitzt deine Kantine denn eine Möglichkeit Essen aufzuwärmen? Um mit den anderen essen zu können, habe ich mir häufig Essen mit in die Mensa genommen und es dort in der Mikrowelle erhitzt. Zuletzt hat aber auch das etwas gelitten und auch stand Schlange vor der Mensatheke...

    Ich habe heute erstmal das Gewächshaus vorbereitet. im Klartext heißt das: Die alten Tomatenpflanzen aus dem Vorjahr rausgeschmissen, da ich dies über den Winter vergessen habe und den Boden bearbeitet. Morgen werden dann die ersten Tomaten und Salate in Anzuchttöpfe gesäht.


    Nach vielen Tomatenversuchen bin ich bei der Sorte "Resi" hängen geblieben. Sehr robuste Sorte mit leckeren, mittleren bis kleinen Tomaten. Ansonsten probiere ich mich bei Salaten, Gurken und Co. von Jahr zu Jahr durch das Dreschflegel Sortiment. Bei dem "Laden" unterstützt man nicht nur den Erhalt alter Sorten sondern erhält auch robuste und vollständig ökologisch produzierte Samen und kann zudem auch Samen aus der Region beziehen, sofern ein Dreschflegel-Hof in der Nähe stationiert ist.

    Ich kann zwar auch nur bis -8/-9 °C berichten, aber ich kann ebenfalls bestätigen, dass die Beine aufgrund ihrer Durchblutung und Nerven relativ wenig Kleidung benötigen. Da reicht eigentlich eine Sportleggings (und eine kurze Hose drüber, damit es nicht so komisch aussieht). Entweder Normale Laufschuhe oder Barfußsschuhe mit dünnen Sneakersocken. Mit Vor- und Mittelfußlaufstil werden die Füße eigentlich als erstes warm.

    Als Oberteile trage ich ein langärmeliges Thermoshirt und dicken Fleecepulli oder eine Jacke. Dazu eine Mütze und Handschuhe mit Fleece an Zeigefinger und Daumen für... ihr wisst schon was...


    Die ersten 5 bis 10 Minuten sind damit tatsächlich ziemlich hart, aber danach kommt das Blut in Wallung und ich merke die Kälte eigentlich nur noch am Laufen der Nase. Ich würde es auch bei Minustemperaturen mit der Kleidung nicht übertreiben, da ich gerade bei der Kälte ungern mit nassgeschwitzten Klamotten joggen will.

    Hallo jaws,


    grundsätzlich gebe ich dir in soweit Recht, dass es einfach Winter ist.

    Dennoch macht es einen Unterschied, ob es -2 / -3 °C hat oder durchgehend < 5 °C. bei solchen Temperaturen friert dann auch schnell mal die Mechanik der Autotür oder von anderen Geräten ein. Da man schlicht und einfach nicht alles rein ins Warme bringen kann, gilt es dann wohl Alternativen zu suchen, wenn doch alles mal eingefroren ist.

    Pünktlich zum Ende der Jagdsaison habe ich mir nun ein paar Fleischermesser und Fleischhaken besorgt, da ich das Zerwirken und kleinschnippeln des Wildes ab nächster Saison gerne komplett selber übernehmen möchte.

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    Hallo wolpertinger,


    die Axt sieht im Gegensatz zum Anfang auf jeden Fall schon sehr gut aus!


    Ich habe mich gestern mit einem ähnlichen Thema beschäftigt.


    Beide habe ich durch Zufall im Wald gefunden. Die Fiskars Axt habe ich beim Durchgehen auf einer Drückjagd gefunden. So tief, wie sich der Rost reingefressen hatte, lag diese sicher schon 1 bis 2 Jahre an der Stelle. Nach einigem entrosten, schleifen und ölen, erstrahlte sie aber wieder in etwas besserem Glanz. Ich konnte sie heute auch direkt schon für ein kleines Lagerfeuer ausprobieren und für gut befinden.


    Der Spaten lief mir sozusagen beim Auszeichnen über den Weg, in dem er einfach an den Stammfuß eines ausscheidenden Baumes gelehnt war. Der Stiel war schon sehr morsch und auch das Blatt war mit starkem Rost überzogen. Nach einigen Umdrehungen der Drahtbürste des Winkelschleifers, einem ordentlichen Anschliff sowie einem neuen Eschen-Stiel fügt sich der Spaten nun ebenfalls sehr gut zu den anderen Werkzeugen ein.


    BTW: Kann anhand des Logos und des Buchstaben jemand den Hersteller des Spaten erkennen?


    Grüße

    Sven

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    Wie macht ihr das bei langanhaltenden Frösten? Irgendwann dürften auch Zucker- und Kohlensäurehaltige Getränke durchgefroren sein. Sicher, wenn ich eine längere Fahrt mache oder auch nur zu Arbeit fahre, habe ich immer Getränke dabei, aber bei kurzen spontanen Fahrten? Je nach Region brauche ich mir 10-11 Monate lang keine Sorgen um meinen Getränkevorrat im Auto machen, aber solche Ereignisse passieren wohl in der Regel dann, wenn alles bereits gefroren ist.

    Ich frage mich immer, was solche "Arzneitees" besser können als andere. Ist es tatsächlich nachgewiesen, dass Arzneitees mehr oder bessere Inhaltsstoffe beinhalten als ein klassischer Kräuter-, Pfefferminz- oder Kamillentee? Bestenfalls in Bio-Qualität.


    Hast du bereits Erfahrungen mit dem Vakuumieren von Tee? Ich hätte spontan gesagt, dass man diesen am besten luftig lagert.

    Hallo GrimmWolf,


    ich weiß nicht genau, wo dein Problem hier liegt.
    Stören dich meine Fragen an den Threadsteller wirklich so arg?
    Sonst kann im Forum doch auch jeder Pups ausdiskutiert werden.
    Ich möchte lediglich Genaueres über den eingestellten Artikel erfahren und warum sollte ich dies dann per PN klären, statt im dafür vorgesehen Verkaufsthread?!