Beiträge von Stickstoff

    Dagegen sind Gewächshäuser die reinsten Backöfen geworden. Viele Pflanzen gehen durch die Hitze ein, auch wenn ich das Gewächshaus beschatte. D

    Ich weiß nicht, wie groß dein Gewächshaus ist, aber unseres hat einen Haupteingang und einen auf der Rückseite. Den Sommer über stehen eigentlich beide Türen immer auf, sodass ein Durchzug entstehen kann. Es kommt zwar zu gefühlt vergrößerter Verdunstung, aber es bringt deutliche Abkühlung. Es entsteht also kein Backofen, auch wenn es noch deutlich wärmer ist als draußen. Außerdem schaffen es so auch bestäubende Insekten rein und meistens auch wieder raus.

    WIr reden doch nicht davon, das für die nächsten 50 Jahren so zu handhaben, sondern über eine Notfallmaßnahme, um eine Pandemie zu bekämpfen. Wenn ich bei einem Hochwasser unsere 90 freiwilligen Feuerwehrler zum Sandsäcke füllen abstelle, dann denke ich doch nicht "Ich kann das den Jungs nicht zumuten, sonst gewinne ich noch weniger Nachwuchs für die Feuerwehr."


    Diese Erfahrung hat für mich am Image der Lehrer ziemliche Kratzer hinterlassen.

    Da stimme ich dir zu. Ich habe auch nur meinen Senf zum Thema Komfortmerkmal gegeben, welches für mich kein Komfortmerkmal ist. Es ist durchaus denkbar zeitliche Flexibilität im Rahmen von Notfallmaßnahmen von Angestellten oder Beamten des öffentlichen Dienstes einzufordern. Dafür unterschreiben wir nun einmal auch.


    Es tut mir leid, dass du solche Erfahrungen mit deinen dortigen Lehrern gemacht hast. Ich kenne den genauen Hintergrund dabei nicht und auch kann ich nicht beurteilen, was bei deinen Lehrern hinter den Kulissen gelaufen ist. Ich kann aber definitiv sagen, dass ich genug Lehrkräfte kenne, die auch in Pandemie-Zeiten am Limit arbeiten.


    Die eine Hälfte meiner Familie ist völlig durchsetzt von Pädagogen... Die verdienen ehrlich gesagt EINEN SCHEISS HAUFEN Kohle für die paar Stunde die sie da ableisten, bevor sie dann einkaufen fahren, im dann noch überall "Schulrabatt" einzufordern, und dann mit dem pädagogischen Rotwein am Schreibtisch sitzen, um da mal etwas den Rotstift zu schwingen... (Nicht wegen fehlenden Geldes)


    Die verdienen bald auf dem Niveau eines Ingenieurs hier auf dem Lande....


    Wenn ich mir die Pension meiner Mutter ansehe, die fast das 3-fache der geplanten "Einheitsrente" ist, obwohl sie zeit ihres Berufslebens immer nur 14-16 Wochenstunden gearbeitet hat..... fällt mir echt nix mehr ein!

    Nun, was Lehrer verdienen kann jederzeit eingesehen werden. Siehe oeffentlicher-dienst.info.

    Grundschullehrer sind meist A12, Lehrer weiterführender Schulen A13.

    Ein Lehrer A13, verheiratet, 1 Kind, verdient zwischen 3.600 € und 4.200 € in BW netto, je nach Erfahrung/Zugehörigkeitsdauer. Davon muss noch die PKV bzw. Beihilfe abgezogen werden.

    Wenn das das Gehaltsniveau von Ingenieuren bei euch ist...


    Und die Pension kann je nach Dauer der Beschäftigung bis zu 71 % des Gehaltes betragen. Dass das häufig besser oder attraktiver ist, als eine "normale" Rente, streitet keiner ab. Da ich diese Debatte, die manchesmal nur emotional (Stichwort Neid-Debatte) geführt wird, nicht das erste Mal erlebe, kann ich nur sagen: Es steht jedem frei Beamter zu werden, bzw. frühzeitig eine Angestellten- und später Beamtenlaufbahn einzuschlagen. Dazu gehören dann aber auch so nette Schmankerl wie ständige Jahresverträge in niedrigen Entgeltstufen, mit der Unsicherheit, ob diese weitergeführt werden, da es immer auch "echte" Stellen vom Land geben muss. Einstiegsegehälter als Angestellter mit Bachelor 1.800 €, mit Master 2.100 € netto sind keine Seltenheit.

    Politische Einflussnahme und Entscheidungen, die gerade für Betroffene und Beteiligte häufig nicht umsetzbar und wenig sinnvoll sind. Und im Falle von Lehrern enden die Verträge auch gerne mal vor den Sommerferien und eine neue Einstellung erfolgt erst im Anschluss an diese und den ständigen Zoff mit Helikopter-Eltern gibt es gratis dazu. NIEMAND entscheidet sich für die gehobene oder höhere Laufbahn im öffentlichen Dienst um reich zu werden. Die Allermeisten tun dies aus Überzeugung und Idealismus, weil sie ihren Job gerne machen und davon überzeugt sind, etwas Gutes zu tun.


    Wie heißt es so schön: Die Jacke des öffentlichen Dienstes sitzt eng, aber sie hält warm.

    [...]

    könnte man ja mal vorübergehend von diesem Komfortmerkmal abrücken.

    [...]

    OT: Das ist kein Komfortmerkmal, das ist selbstverständlich. Unsere Lehrer sitzen fast jeden Abend und an Wochenenden an der Vorbereitung des Unterrichts oder an Korrekturen von Klausuren. Wir erwarten von ihnen, dass sie unsere Kinder bestens ausbilden und erziehen, bei einem Gehalt, was in den meisten Städten gerade einmal für eine 2- oder 3-Zimmer-Wohnung reicht. Da stehen ihnen freie Wochenenden als Selbstverständlichkeit meiner Meinung nach zu.


    Ich denke sogar, wenn es usus werden würde, dass Lehrer auch noch an Wochenenden (offiziell) arbeiten müssen, entscheiden sich noch deutlich weniger junge Menschen dazu diesen Beruf auszuüben, wie auch in den meisten undankbaren Berufen des öffentlichen Dienstes.

    Kleiner Wald bedeutet oftmals auch selbst loszuziehen, zu verhandeln, zu ernten usw. Liegt einfach daran das sich Firmen nicht lohnen, wegen zu geringer Auftragsmenge

    Deswegen ist die Beratung und Betreuung durch den Förster vor Ort umso wichtiger ;) Der kümmert sich um soetwas und plant die Erntemaßnahmen so, dass es sich für Firmen lohnt mit ihren Maschinen anzureisen, indem er Waldflächen rundherum miteinplant.

    weil man ja beim Holzverkauf in Konkurrenz zum staatlichen Angebot steht

    Inwiefern in Konkurrenz? Das musst du mir nun mal genauer erklären.

    Der zuständige Revierförster berät den Waldbesitzer kostenlos, betreut ihn bei Mitgliedschaft in einem anerkannten forstlichen Zusammenschluss gegen geringe Kosten oder gegen Vollkosten bei nicht-Mitgliedschaft und verkauft sein Holz über ausgelagerte Verkaufsgenossenschaften oder GmbHs. Das Holz aus dem Staatswald wird weiterhin direkt über die Forstämter verkauft. Wo siehst du da das Problem?

    Wenn bei uns im Wald einer aus Totholz eine Hütte baut, dann stellt das eine Borkenkäferbrutstätte dar.

    Falsch. Totholz impliziert, dass es nicht mehr fängisch für Borkenkäfer ist, da das Kambium zwischen Bast und Holzkörper abgestorben ist. Allenfalls könnte es eine "Brutstätte" für Folgeschädlinge wie Bockkäfer darstellen, die allerdings keine wirkliche Relevanz für den lebenden Restbestand haben.

    Andererseits ist ein Waldbesitzer, der so viel Totholz rumliegen lässt, nicht wirklich aufmerksam und sorgfältig.

    Auch nicht ganz richtig. Ein gewisser Anteil Totholz sollte in jedem Wald liegen um alleine schon die Nährstoffrückführung zu gewährleistern. Ganz zu schweigen vom ökologischen Wert. Der Wald ist schließlich kein Acker, der ausgefegt und anschließend gedüngt wird. Und die Tatsache, dass Äste rumliegen lässt nicht wirklich auf eine Aufmerksamkeit oder Unaufmerksamkeit des Eigentümers schließen.

    Der Wald kann Schäden verursachen, und wenn ich die grob fahrlässig zulasse, dann kann mich da eine Haftung treffen.

    Richtig, grundsätzlich besteht zumindest in Deutschland ein allgemeine Betretungsrecht des Waldes auf eigene Gefahr (§14 BWaldG). Das heißt, läuft jemand im Wald rum und fällt ihm etwas auf den Kopf, kann ich dafür nicht haftbar gemacht werden. Spricht mich aber jemand darauf an, dass er regelmäßige "Treffen" abhalten will und ein Lager bauen will, nimmt er mich mit in die Haftung. Da würde ich mindestens mal einen Gestattungsvertrag mit dem "Nutzer" empfehlen.

    Das frische Totholz, also starke Äste, Kronenmaterial, ganze Bäume - das ist eher die Gefahr in Form des Buchdruckers.

    Um der Klugscheißerei noch einen drauf zu setzen: Nur zum Teil richtig. Frisches Kronenmaterial und Äste stellen bruttaugliches Material vor allem für den Kupferstecher dar und erst die dickeren Stammstücke sind interessant für den Buchdrucker. Daher ist auch eine rechtzeitige Abfuhr des befallenen Stammholzes besonders wichtig um das ausfliegen der Käfe aus Demselbigen zu verhinden. Aber das ist momentan nicht wirklich zu realisieren, weshalb wohl die Fichte bis in Höhen von 300/400 m in den meisten Gebieten Deutschlands für einige Jahrzehnte verschwinden wird.

    OT:

    Festmeterpreis von ca. 70€ ergibt sich für Fichtenholz

    OT: Ich bitte um eine PN über Namen und Sägewerke (in Norddeutschland), welche 70 € für Käferfichte bezahlen ;) Dann könnte ich dort noch einige hundert oder tausend Fm loswerden...


    Wir verkaufen derzeit Stammholz für 35-38 €/Fm an heimische Säger, Export teilweise noch für 40 €/Fm, Industrieholz geht für 16-20 €/Fm in die Spanplatte.

    Pellets werden meines Wissens nach hauptsächlich aus Sägeresthölzern und Kuppelprodukten (Nebenprodukte in der Sägeindustrie) hergestellt, es wird in der Regel kein Rundholz als Ganzes zu Pellets verarbeitet, da es sich einfach nicht lohnt.

    Was hin und wieder vorkommt ist, dass Rundhölzer zu Hackschnitzeln verarbeitet werden (Hackschnitzel hoher Güte, da wenig Rinden- und Astanteil), aber auch hier, obwohl ein Verarbeitungschritt weniger, muss man am Ende drauf zahlen.

    Es werden zwischen 1 und 4 €/Srm ausgezahlt. Das macht 2-8 €/Fm. Bei durchschnittlichen Aufarbeitungskosten von 20 €/Fm zahlt man somit ordentlich drauf. Städte, Gemeinden und Gartenbesitzer machen dies hin und wieder bei Verkehrssicherungsmaßnahmen. Im Wald werden wenn überhaupt nur Waldresthölzer gehackt um Restbestände zu retten (kaum mehr möglich) oder Platz für Neuanpflanzungen zu schaffen. Hierbei wird bei 20 cm gezopft, damit es für den Hacker überhaupt interessant und wirtschaftlich ist anzurücken.


    Es gibt Versuche Käferholz in Kohlekraftwerken zu verstromen, aber auch das lohnt sich scheinbar ohne Subventionen nicht, da Transport und Logistik zu teuer sind.


    Ich würde mich freuen, wenn Pellet- oder Hackschnitzelheizungen einen Boom erleben werden, glaube dies aber erst, wenn es soweit ist. In der ganzen CO2- und Feinstaubdebatte wurden Biomasseheizungen bei politischen Forderungen häufig ebenso wenig verschont, wie Verbrennermotoren. Aber wenn der Boom kommt, dann ist es vielleicht schon zu spät, denn zumindest in Nord- und Mitteldeutschland wird sich die Fichte wohl auf 300-400 m auf vielen Standorten in den nächsten 2 Jahren verabschieden und ob dann noch jemand sein wertvolles Holz bei vermutlichen Preisen von über 100 €/Fm noch hacken und verbrennen lässt...

    Bei uns auf Arbeit schlägt das schon durch. "

    Dito.
    Wir können nun kein Exportholz (Rundholz, welches in Container geladen wird und per Schiff nach China transportiert wird) mehr verkaufen.

    Da scheinbar mindestens 1 Hafen geschlossen wurde und bis auf Weiteres keine weiteren Fuhren angeleiert werden.


    Da der Export derzeit das einzige große Ventil für die Massen an Käferfichten ist/war, stehen wir dementsprechend ratlos da und dürfen Waldbesitzer bis auf Weiteres vertrösten.

    der eigene Körper das ist, worum man sich am meisten kümmern muss, bevor eine Krise eintritt. Eine körperliche Fitness und gesunde Lebensweise sind ein absolutes Muss um in einer Krisensituation bestmöglich bestehen zu können.


    [...]


    aufgrund einer Zerrung der Plantarfaszie.

    Kann ich nur unterschreiben.


    Dazu möchte ich aber auch noch sagen, dass es nicht nur wichtig ist fit zu sein, also Kraft zu haben, lange laufen zu können oder nicht unnötig stark übergewichtig zu sein, sondern es meiner Meinung nach fast genau so wichtig ist "geschmeidig" zu sein.


    Nichts ist ärgerlicher, als wenn ich durch oder über einen Stacheldrahtzaun muss oder gerade im Garten umgrabe und ich mit einem Schlag micht nicht mehr bewegen bzw. bücken kann (Stichwort Hexenschuss / ISG-Blockade) und damit erstmal für ein paar Tage ausfalle, da alles außer gehen nicht mehr möglich ist. Gerade im Berufsalltag der Meisten hier (Bürojob) sitzt man die allermeisten Stunden mit angewinkelten Beinen auf einem Stuhl, der Gift für uns ist. Egal wie ergonomisch oder teuer dieser Stuhl ist, in der Regel sind die allermeisten schlecht für uns. Wir sitzen im Auto. Wir sitzen am Esstisch. Wir fahren Fahrrad (immerhin Bewegung). Bei sehr vielen Tätigkeiten verkürzen wir uns. Im Sitzen verkürzen wir uns z.B. in der Regel unsere Hüftbeuger und vordere Schulter, der untere Rücken ist dann häufig durchgehend auf Spannung und das kann wiederum zum Hohlkreuz und der Buckelhaltung führen. Mit den negativen Auswirkungen die das dann wieder mitbringen kann (Fehlbelastung der Gelenke/Wirbel, Verspannungen und im worstcase Bandscheibenvorfall).


    Es kostet nicht viel auch dagegen zu arbeiten. Versteht mich bitte nicht falsch, das Ziel muss kein Spagat sein (und wenn doch ist das natürlich auch in Ordnung, dann aber bitte auch den Männerspagat ;)). Es reicht eine harte (Faszien-)Kunststoffrolle (z.B. Blackroll), notfalls geht auch ein (neues) Abflussrohr. Einmal alles ein wenig durchdehnen, mit Fokus auf den Beinen und den Schultern und anschließend mit der Rolle alles ein paar Mal durchrollen um Verklebungen oder Verhärtungen zu lösen (es gibt unzählige Videos dazu auf Youtube). Ein kurzes intensives Ganzkörperprogramm mit dehnen und rollen dauert keine halbe Stunde. Und das 2-3 mal die Woche kann schon Wunder bewirken. Das Gute auch hier ist, es kostet bis auf die Rolle nichts und man kann nur sehr wenig falsch machen. Grundsätzlich sollte es immer lauten: Gut ist, was gut tut! Dehnen und rollen tut zwar im ersten Moment gefühlt nicht gut, aber am Ende schon!

    So sehr ich die Abneigung der Meisten gegenüber solchem Rummel und Weihnachts(kauf)rausch verstehen kann. So sehr kann ich jedem nur empfehlen diesen oder ähnlichen regelmäßig auch mitzuerleben.


    Es wird zwar immer versucht die Einstellung "Ich will meine Ruhe, ich will ein Haus im Wald und bloß keinem anderem Menschen begegnen!" als charakterliche Stärke zu verkaufen, ich habe aber meine Schwierigkeiten diese als solche zu sehen, auch wenn ich selber manchmal zu solchen Wunschträumen neige.


    Wenn es zum SHTF-Fall kommt und man gezwungen ist das Haus für kurze oder längere Zeit zu verlassen und sich in größere Ansammlungen von Menschen zu begeben, ist es sicher nicht hilfreich, wenn man wegen völliger Reizüberflutung und oder innerlichem Stress nicht mehr handlungsfähig ist oder bleibt und sich oder seine Liebsten nicht mehr adäquat im Auge behalten kann. Die Fähigkeiten in Menschenmassen den Überblick zu behalten, entspannt zu bleiben und sich womöglich auch noch sozial zu verhalten sehe ich durchaus als wichtig an.

    Die Spanngurte sind so dünn, dass die Fenster/Fenstertüren trotzdem gut schließen müssten an der Gummidichtung.

    Asdrubal



    Oder?

    Ich frage mich, wie das funktionieren soll. Die Spanngurte müssen ja etwas "umfassen" um die OSB-Platte an Ort und Stelle zu halten. Wenn du ein Fenster mit Mittelholm hast ok, allerdings wirst du dann das Fenster nicht schließen können. Sind die Spanngurte so festgezogen, dass diese die OSB-Platten auch bei Sturm halten, wirst du das Fenster niemals über die gespannten Gurte schließen können. Gespannte Spanngurte können hart wie ein Brett sein.

    An die eifrigen Sammler von Edelmetallen:

    Ab spätestens nächstem Jahr soll die Möglichkeit, Edelmetalle zu kaufen, ohne sich identifizieren zu müssen, auf 2000 Euro gesenkt werden.

    Dann einfach vorgehen, wie wenn es bei McDonalds McFlurry im Angebot gibt (nur 1 pro person). Nach dem Kauf einfach wieder in der Schlange anstellen ^^

    Typisch für Manufactum.


    Ein Teil, was einen Materialwert von ein paar Cent hat, oder was man selber leicht herstellen kann, wird zu horrenden Preisen veräußert.


    Warum nicht einfach selber machen?