Re: Spannbauer ist Kommerziell

  • hab meine Antwort mal hierher kopiert, da im Literaturthread nicht mehr so passend


    1. Warum Gold aus der Schweiz importieren?
    gibt es hierzulande auch zu kaufen ...
    (man muß halt suchen, wo es gerade etwas in krisentauglicher Stückelung mit geringem Agio auf den reinen Materialwert gibt)


    2. inwiefern "geschmuggeltes Gold"?
    Anlagegold (in Form der "üblichen" Münzen bzw. Barren mit ausreichender Reinheit) ist mehrwertsteuerfrei
    mußt nur ggfs. die Meldegrenzen wegen "Geldwäschebekämpfung" beachten


    3. die Silber-10er mag ich auch :-)
    bestehen aus 18 g 925er Silber - sind also 16,65 g fein
    (ganz in Tradition des Vereinstalers aus dem 19. Jahrhundert, der auch den 30er Münzfuß bezogen auf das dem metrischen System schon angepaßte Pfund zu 500 g)
    sprich: ein 10er enthält (beim derzeitigen Silberpreis) Silber im Wert von rund 6 Euro
    ist also im Grunde eine Art unverzinste Wandelanleihe:
    ist (innerhalb Deutschlands) gesetzliches Zahlungsmittel bzw. kann bei akutem Geldbedarf jederzeit in Papiereuros eingetauscht oder aufs Konto eingezahlt werden
    behält aber im Falle einer Inflation/Währungsreform/Krise wo normale Euros nur noch Heizwert haben wenigstens den Materialwert


    sind übrigens bei den meisten Sparkassen/Volksbanken/usw. und Bundesbankfilialen (zum Nominalwert) erhältlich ... zumindest, wenn gerade was vorrätig ist ...

  • Zitat von logicalman;652

    ... zumindest, wenn gerade was vorrätig ist ...


    Stimmt, wenn was vorrätig ist, und selbst dann geben viele Banken die Münzen nicht unbegrenzt aus.

  • ach ja - warum ich das Thema hierher gezogen habe:
    ich weiß, Gold und Silber kann man nicht essen ...


    aber krisentaugliche Zahlungsmittel könnten hilfreich sein, um zu dem zu kommen, was man nicht selber bevorratet hat :cool:
    (oder auch nur mal schnell einen Zahnarzt zu motivieren, einem eine Privatbehandlung zu geben)



  • Zu 1. Nicht mein Senf sondern Spannbauers,
    bezieht das auf die Anoymität der Erwerbs, er glaubt dass man das dort anonymer beziehen kann. Bei vielen Banken muß man Kunde sein um Edelmetall zu erwerben.


    Zu 2.
    Unter geschmuggelt meine ich umgangssprachlich "aus dem Ausland importiert" Münzen sind Mehrwertsteuerfrei.



    ======


    Man sollte auch die Kaufquittungen aufheben. Ich hab gelesen, dass teilweise ein Nachweis über die Herkunft von Münzen beim Verkauf verlangt wird. Und es gelten soweit ich weiß beim Bezug die Regeln des Geldwäschegesetztes.


    Ja, diese unfreiheitliche Demokratur will nicht, dass wir Gold haben und sichere Werte haben, wir sollen konsumieren, verbrauchen und man will wissen wo das Geld ist. Außerdem sollen wir alle Pleite sein, wenn der Staatsbankrott und eine Währungsreform kommt.
    - Aber jetzt erst recht. -
    Und blos nicht daheim, falls Besuch kommt. Man rückt in Panik alles raus. Über Alternativen der Aufbewahrung muß man natürlich nachdenken. Oder was glaubt ihr, wo die Hordfunde der letzen 5000 Jahre herkommen???:D


    Und mit dem Wertfach bei der Bank ist es auch problematisch. Gewußt, dass die Bank bei einem Todesfall gehalten ist das Vorhandensein eines Tresorfaches dem Finanzamt zu melden?


    Gruß Bonobo

  • ist die Bank nicht sogar dazu verpflicchtet dem Finanzamt die Vermögenswerte nach dem Tod zu melden?

  • Zitat von Clearfix;702

    ist die Bank nicht sogar dazu verpflicchtet dem Finanzamt die Vermögenswerte nach dem Tod zu melden?


    Klar, aber die wissen doch auch nicht, was in dem Fach hinterlegt ist. Sie können nur melden, dass es ein Wertfach gibt.


    Gruß Bonobo

  • Mit dem Generalschlüssel öffnen und dann nachsehen, ist doch kein Problem. Wer nichts zu verbergen hat der hat auch nichts zu befürchten und ein Toter kann sich sowieso nicht mehr beschweren. :D

  • Hallo,


    Mensch müsst ihr Geld haben - wie Heu.:p:D


    Ich kann mir leider kein Gold leisten, bin froh wenn ich genug Geld übrig habe um etwas für mein Refugium zu kaufen.


    Bin jetzt aber nur neidisch - aber auf keinen Fall mißgünstig. ;)


    Gold kann man hier in Stuttgart aber z.B. in kleinen Mengen z.B. 5 oder 10 Gramm "Barren" ganz einfach bei der LB-BW Bank kaufen. Ohne Vorlage eines Ausweises. Weiß aber nicht wo die Grenze ist, ab der man sich ausweisen muss. Kaufe aber gerne (gegen eine kleine Goldprovision:p) für euch die Barren hier ein. Einfach Geld schicken, Päckchen kommt dann dann schon.



    Eure


    Dagmar:eek:

  • Zitat von Dagmar;710

    Ich kann mir leider kein Gold leisten, ...


    Gold kann man hier in Stuttgart aber z.B. in kleinen Mengen z.B. 5 oder 10 Gramm "Barren" ganz einfach bei der LB-BW Bank kaufen.


    wieso "Gold leisten"?


    man sagt ja normal auch nicht "ich kann mir kein Sparbuch/keine Lebensversicherung/keinen Bausparer leisten"


    wenn, dann muß es heißen, "hab keine Euros übrig, die ich als Rücklage für später in eine härtere und beständigere Währung wechseln kann"


    übrigens:
    statt 5 g oder 10 g-Barren gibt es auch - oft günstiger - diverse Münzen wie die alten 20 Franken-Stücke (aus der lateinischen Münzunion - in der schweizer Variante als "Vrenelie" bekannt) ... Dukaten ... den Sovereign (engl. 1 Pfund-Stück) ... ect.

  • Hier in Augsburg haben wir die Hafner Bank bei der man Edelmetall kaufen kann. Ich glaube die Grenze liegt irgendwo bei 10.000 Euro, darunter braucht man keinen Ausweis vorlegen. Bin mir aber nicht so ganz sicher was die Grenze betrifft, ich habe diesen Wert auch nur vom Hörensagen. Aber auf goldseiten.de wäre das bestimmt herauszufinden wenn es interessiert. Mir war es bisher Wurscht da ich die Grenze noch nie überschritten habe.

  • Zitat von logicalman;713

    übrigens:
    statt 5 g oder 10 g-Barren gibt es auch - oft günstiger - diverse Münzen wie die alten 20 Franken-Stücke (aus der lateinischen Münzunion - in der schweizer Variante als "Vrenelie" bekannt) ... Dukaten ... den Sovereign (engl. 1 Pfund-Stück) ... ect.


    Silbermünzen sind auch wirtschaftlicher als Silberbarren, da auf diese nur der verringerte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7% anfällt.

  • Zitat von Clearfix;716

    Silbermünzen sind auch wirtschaftlicher als Silberbarren, ...


    vor allem ist die Stückelung krisentauglicher!


    zumindest, wenn Du nicht gleich ne ganze 150 kg-Sau brauchen kannst, sondern das Schlachten dem Bauern überläßt und ihm nur einen Schinken und ein Dutzend Landjäger abkaufen willst ;)

  • Hallo,


    nach meinen Recherchen sind fast immer Goldmünzen teurer als vom Gewicht her vergleichbare Goldbarren. Wobei ich es schon interessant finde bei einem 10 gramm Goldstück von einem "Barrren" zu sprechen.


    Es gibt dann häufiger in diesen Diskussionen den Tenor, daß man Goldmünzen später besser eintauschen könnte als die Goldbarren - woher diese Ansicht kommt weiß ich nicht.


    Ich persönlich könnte mir vorstellen, daß beides gefälscht werden kann. Also von daher würde ich auch nicht so einfach einen Krügerrand annehmen ohne den zu überprüfen.


    Aber diese Überprüfungsmethoden, das wäre dann noch ein neues Thema.



    Dagmar:eek:

  • Zitat von Dagmar;718

    ... Goldmünzen ... Goldbarren ... könnte mir vorstellen, daß beides gefälscht werden kann. ...


    Aber diese Überprüfungsmethoden, das wäre dann noch ein neues Thema.


    Gold hat eine Eigenschaft, die relativ schwierig zu fälschen ist ...


    (wer errät es? wenn keiner drauf kommt: Auflösung folgt ... )

  • Das Gewicht ist doch etwas zu schwer, um es gut zu Fälschen :)


    Nur Blei is vergleichbar, allerdings weit weg von der richtigen Farbe ;)

  • Zitat von logicalman;717

    vor allem ist die Stückelung krisentauglicher!


    zumindest, wenn Du nicht gleich ne ganze 150 kg-Sau brauchen kannst, sondern das Schlachten dem Bauern überläßt und ihm nur einen Schinken und ein Dutzend Landjäger abkaufen willst ;)


    Oder man nimmt Feile und Feinwaage mit. :)
    Spaß beiseite, Münzen sind ohne Frage krisentauglicher, allein von der Größe her und weil das Vertrauen darin das sie echt sind wohl größer sind als in so einen Klumpen Metall ...auch wenn "Degussa" eingeprägt sein sollte.

  • Zitat von logicalman;719

    Gold hat eine Eigenschaft, die relativ schwierig zu fälschen ist ...


    (wer errät es? wenn keiner drauf kommt: Auflösung folgt ... )


    Die Dichte? Gold ist fast doppelt so schwer wie Blei....?

  • Zitat von Hired Gun;722

    Das Gewicht [von Gold] ist doch etwas zu schwer, um es gut zu Fälschen :)


    Nur Blei is vergleichbar, ...


    nicht wirklich ...


    Gold: Dichte 19,32 g/cm3
    vs.
    Blei: Dichte 11,34 g/cm3
    (wäre höchstens als Inlay in nem Silberbarren -> Dichte 10,49 g/cm3 zu gebrauchen)


    wenn dann Wolfram (mit einer Dichte von 19,25 g/cm3)
    soll aber recht spröde sein - und auch recht schwierig zum schmelzen/giessen - also alles in allem schei... zum verarbeiten :D
    der Fälscher muß das Teil ja vor dem vergolden in die passende Münzform bringen :p

  • Zitat von Bonobo;704

    Klar, aber die wissen doch auch nicht, was in dem Fach hinterlegt ist. Sie können nur melden, dass es ein Wertfach gibt.


    Ich glaube Bankschließfächer werden nicht nur gemeldet sondern auch gemeinsam mit Finanzamt, Nachlassverwalter bzw. Erben geöffnet.


    Ein Bankschließfach sollte nur eine Alibifunktion haben. Ist schließlich auch komisch wenn man Gold kauft und nachher nix vorzeigen kann.


    Gruß
    Nachtfalke

  • Heute habe ich mir noch einmal 20 Unzen Silber Philharmoniker geholt. Komisch, ich habe das Gefühl, das wenn der Kurs günstig steht, man nichts bekommt, aber sobald die Preise wieder anziehen ist das Edelmetalldepot der Händler und Banken wieder voll. Wahrscheinlich kaufen die billig ein, horten das Zeug bis der Preis wieder steigt und werfen es dann auf den Markt.