ARTE Reportage China: Tagebuch in Quarantäne

  • Zwar schon im COVID-19 Thread gepostet aber da dieser echt sehr "schnellläufig" geht's vielleicht doch darin zusehr "unter" und wäre schade da wirklich ansehenswert:!:


    "Reporter Sebastien Le Belzic, der seit 15 Jahren in Peking arbeitet, lebt in diesen Tagen der Coronavirus-Epidemie mit seiner Familie eingesperrt zu Hause und gibt hier sehr gute Einblicke in die abgeriegelte Millionenstadt und wie die Menschen zurzeit dort ausharren müssen!"


    Daher HIER auf YouTube und HIER in der Mediathek


    Auch wenn natürlich in einem politischen System wie China die Umsetzung einer Quarantäne mit ganz anderen Mitteln und leider dementsprechenden Repressalien durchgeführt werden kann, dennoch hier auch nochmals meinen Respekt & Hochachtung für das soweit einsichtige Verhalten der betreffenden Bevölkerung um sich und seine Mitmenschen möglichst zu schützen.

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • danke nochmal für den link :thumbup:


    da stellen sich doch auch gleich noch ein paar fragen zur Quarantäne


    darf man noch in seinen Garten (EFH), Keller, Dachboden (MFH)

    und wo geht man mit dem Hund hin :?:



    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • ...und wo geht man mit dem Hund hin

    OK... da dies ja einige hier betreffen würde, mich eingeschlossen, habe ich mal soweit recherchiert und eine befreundete Virologin angefragt:


    Viele Haustierhalter sorgen sich, was mit ihren Tieren im Fall einer angeordneten Quarantäne geschieht. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Entwarnung: Wer einen direkten Gartenzugang hat, kann Katzen und auch Hunde rauslassen, wenn er selbst das Haus nicht verlässt. Reine Wohnungskatzen werden versorgt wie gehabt.

    Bei Hunden reicht es auch laut Bundesministerium BMEI aus, wenn sein Besitzer dafür sorgt, dass jemand das Tier regelmäßig zum Gassigehen abholt. Das können Freunde oder Nachbarn sein, die zum Beispiel auch Einkäufe erledigen. Sie sollten allerdings die Wohnung nicht betreten und Hände waschen oder desinfizieren, nachdem sie Kontakt mit dem Hund oder der Leine hatte, rät der Tierschutzbund. Das BMEL warnt vor engem Körperkontakt. Eine andere Möglichkeit ist, das Tier bei einer nahestehenden Person unterzubringen, ähnlich wie bei einem Urlaub oder einer Erkrankung. Eine vorübergehende Unterbringung in Tierpensionen oder Tierheimen sollte nur eine Notlösung sein.

    Das letzte Wort hat das lokal zuständige Gesundheitsamt, erklärt das BMEI. Grundsätzlich gelte seine Einschätzung der individuellen Situation.

    Ob Tiere das Virus übertragen können, ist bislang umstritten. Nachdem der Erreger an der Schnauze eines Hundes in Hongkong gefunden wurde, war sogar berichtet worden, er sei an Corona erkrankt. Hier allerdings Entwarnung vom Virologen Jonathan Ball. Er geht von einer zufälligen Messung aus und spricht von unnötiger Hysterie.


    :!:QUELLE mit noch weiteren ganz gut zusammengefassten Fragen bzw. Antworten :):thumbup:


    Und mal interessanter Einblick aus der "Quarantänezone" hier in Deutschland zur Thematik und wie wichtig eben Gemeinschaftliche Hilfe ist:


    Trotz der Ausnahmesituation sei es in Heinsberg „relativ ruhig“, heißt es von der Freiwilligen Feuerwehr, man habe bedeutend mehr Aufregung erwartet. Und das, obwohl die Menschen, die Quarantäne leben, ihr Grundstück nicht verlassen dürfen. Kontakte mit Nachbarn sind verboten, Einkäufe ebenfalls. „Die Menschen sind besonnen“, Von Panik sei in Heinsberg nichts zu spüren. Und tatsächlich: Auf Facebook organisieren sich Anwohner, um für ihre Nachbarn einzukaufen, kleine Erledigungen zu machen oder den Hund Gassi zu führen. Ängstliche Beiträge liest man kaum.

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

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    Gruß derSchü