Wo würdet ihr hingehen, wenn ihr frei wählen dürftet?

  • Hallo zusammen,

    für meine Familie nach langem Nachdenken: ganz oben steht das Netzwerk. Egal wo (jedoch ausschließlich im dörflichen Umfeld). Nun ist es für ständig in D. Lebendem natürlich einfacher, das auch hier zu tun. Wir sammeln damit bislang ausgezeichnete Erfahrungen, gegenseitige Hilfe, Ergänzung der Kompetenzen, das ganze Programm. Man kennt sich seit vielen Jahren.

    Der Traum wäre natürlich, das Ganze irgendwo in der Pampa zu tun. Jagen, wursten, anbauen. Russische Wälder, schwedische, oder sonstwo. Aber dort habe ich kein Netzwerk, Um das Netzwerk womöglich dorthin mitzunehmen, was weiß ich - 5-20 Personen: in meinem Fall unrealistisch. Diese Leute gibts in meinem Umfeld nicht. Also bleib ich hier. Und erweitere meine eigenen Kompetenzen.

  • Da ich eine Niete im Erlernen fremder Sprachen bin, bleiben nur noch "deutschsprachige" Länder übrig. Am besten wahrscheinlich die Schweiz.

    Aber denk daran:

    Auch in der Schweiz pochen die Ureinwohner vermehrt auf Anpassung und Eingliederung, auch kultureller Art. Auch die Schweiz hat eigene Gesetze und Bräuche welche sich teils sehr von denen Deutschlands unterscheiden. Und die Eidgenossen bestehen darauf dass man ihnen da nicht dreinquatscht.

    Zudem: Abgesehen davon dass bei uns eine Regelarbeitszeit von 40 - 45 Stunden pro Woche gilt (35 Stunden gilt als Teilzeit) haben wir zwar ein grösseres Einkommen, dafür aber auch massiv höhere Lebenshaltungskosten. Eine 4 Zimmer Wohnung unter 2500.-- gilt im urbanen Bereich beinahe als Schnäppchen, die (obligatorische) Krankenkasse ist für Einzelpersonen nur schwer unter 300.-- / Monat zu haben (und steigt regelmässig um die 3 - 5% pro Jahr). Auch für Lebensmittel ect. kannst Du locker mal Faktor 2 -3 rechnen.


    Ja, auch das Paradies im Herzen Europas hat Fehler - und je enger und tiefer die Täler auch sehr eigensinnige Bewohner ;)

    Die grösste Verwundbarkeit ist die Unwissenheit - Sun Tsu

  • Da ich eine Niete im Erlernen fremder Sprachen bin, bleiben nur noch "deutschsprachige" Länder übrig.


    Bin ich auch. Aber wenn Du 24/7 nur noch die neue Spache hörst und bei Strafe des Verhungerns darauf angewiesen bist, darin auszudrücken, denkst Du nach 3 Monaten auch in der neuen Sprachen und sprichst sie dann auch leidlich (ok, ein paar Grundlagen waren vorher vorhanden).