Brot in einer Pfanne backen..?

  • Henning: Wie bereits oben gesagt bin ich mit bewusst, dass ich vermutlich nicht den gesamten Vorrat rotieren kann. Aber je mehr, desto günstiger!
    Weiters mache ich das ja sowieso, dass ich mir immer die Lebensmittel selbst anschaue und nicht das MHD... Und siehe da: viele Lebensmittel halten viel länger als dass MHD angibt!


    @laufenburg: Vitamine sind aus der Drogerie. Und da ich auch einen eigenen Garten habe wird die Selbstversorgung auch den Großteil abdecken. Die Vitamine sind eher als Notvorrat für den ersten Winter gedacht (falls der worst case z.B im November eintritt...).


    LG,
    Maresi

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Zum Dörrobst machen fehlt mir leider das (eigene) Obst. Mein Vater trocknet seit Ewigkeiten Unmengen von Zwetschgen (Pflaumen) und Äpfel selbst - aber die halten meist nicht lange...
    Was die mit gelagerten Vitamine betrifft: Wenn ich auf die zurückgreifen muss ist die Angst vor Krebs meine geringste Sorge ;-)

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Ersteres!
    Gerade an einem Fernsehabend schmelzen die Vorräte dahin wie ein Schneemann im April!


    Ich wollte im vergangenen Herbst mit meinem selbst gebastelten Solar-Dörrautomat beginnen. Leider war er noch nicht fertig gebastelt...
    Hoffentlich wird's heuer was!

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Die Bauanleitung hab ich gerade nicht mit. Aber google einfach mal nach Tunneltrockner...


    PS: Wenn wir so weiter machen sind wir bald OT :-)

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Der Tunneltrockner schaut sehr interessant aus. Danke für den Tip ^^


  • Hallo Michel,


    ich empfehle indische Chapati oder Papadam. Rezepte findest Du im Internet.



    Viele Grüsse



    Matthias

    They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
    Benjamin Franklin (1775)

  • Die Sache mit dem Pfannenbrot ......


    Tag zusammen, eines meiner liebsten Dinge ist das Pfannenbrot. Einfach und lecker in den Varianten trocken oder feucht.
    Ich möchte Euch die feuchte Variante vorstellen und vor allem Anfänger animieren diese einfache Herstellung nachzumachen.


    Die fertigen Fladen können entweder im Brotkasten oder auch in einer Plastiktüte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Kalt und warm
    lecker.


    Die Zutaten in der Variante "feucht" eine Tüte Mehl, frische Hefe aus dem Kühlregal, eine Schippe Salz. Für die Feuchtigkeit sorgt ein guter Schuss
    Olivenöl der etwa 3 Eßlöffeln entspricht. Man sieht also, alles keine Zauberei!


    Als Beispiel habe ich Trockenhefe aus den Vorrat und 8 cent Hefe vom Netto dokumentiert.


    Die Trockene Variante enthält nur Backbulver und kein Öl. Dafür ist dieses Brot aber auch 2-3 Monate in trockener Umgebung haltbar.
    Ich habe hierzu Holzstangen im Keller und die Fladen mittels Loch im Brot aufgehängt. Diese Fladen sind Hauptbestandteil meiner
    Versorgung bei Sommerwanderungen.


    Zur Tat:
    Im Prinzip werden alle Bestandteile in eine Schüssel gegeben und die Hefe zerbröselt. In der Mitte mit der Faust bis zum Boden ein
    Loch machen das mit Wasser aufgefüllt wird. Hinzu kommt nun auch noch der besagte Schuss Olivenöl.


    Alles mit einer Hand vermengen langsam und ordentlich. Bei Bedarf kann noch Wasser hinzugefügt werden aber nicht zu schnell denn meist
    reicht die angegebene Menge. Nach guten 5 Minuten Kneterei (meine Variante) Kugeln in der Größe zwischen einem Ü-Ei und einem Tennisball formen.
    Fladen plätten mit dem was gerade zur Verfügung steht (ca. 3 - 5 mm).
    In einer Gusspfanne fällt es mir am leichtesten die Hitze über offenem Feuer einzuschätzen. Am Herd hingegen erwärme ich die Pfanne langsam und
    lasse jede Seite der Fladen in Olivenöl leicht braun werden. ca 11 Fladen sind das Ergebnis. So einfach gehts.
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    Als Info für Euch habe ich auch noch meine Herd und Innenkochvaianten fotografiert.

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    Eine weite Möglichkeit ist der Dutch Oven und die entsprechende Feuerstelle:
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  • Fladenteig in den unterschiedlichen Varianten , se es in der Pfamme oder im Backrohr hat im übrigen den Vorteil des geringen Energieverbrauchs . In Mangelzeiten erscheint mir Brotbacken und längerdauernde Nahrungszubereitung mit Feuer eigentlich nur dann sinnvoll, wenn ohnehin eingeheizt werden muß, und das erwärmte Backrohr eh zur Verfügung steht.




    wolpi