Schachtbrunnen nutzen

  • Meine erste Thread-Eröffnung hier! :lächeln:


    Also, ich habe einen Schachtbrunnen, bestehend aus Betonringen, ca. 5-7m tief. Von oben kann ich die Wasseroberfläche sehen, der Pegel ist etwa 30-40cm, darunter ist Sand.


    Ich habe eine Tauchpumpe/Schmutzwasserpumpe an einem Seil runter gelassen, diese funktioniert aber nur mangelhaft. Wenn ich sie bewege, geht es einigermaßen. Lasse ich sie stehen, pumpt sie nicht mehr, weil zu viel Sand die Pumpe verstopft.


    Wie kann ich diesen Brunnen nutzen?

  • Hallo Bingo,


    entweder Du machst an die existierende Pumpe ein paar Beine dran, oder es gibt auch Schwimmpumpen, wie man sie z.B. in Regenwasser-Zysternen einsetzt. Damit saugt man nicht den Schlamm an, der sich mit der Zeit unten absetzt.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

  • Ja, geil, das ist ein anderer, besserer Lösungsansatz als meiner: Filtern.


    Pumpe auf Stelzen, ok, aber zu unflexibel. Schwimmpumpe wäre ideal, hast du da ein paar Vorschläge?


    Der Brunnen war mal die Hauswasserversorgung, so ca. bis 1970. Wie haben die das damals gemacht? Ist der Sandgrund im Brunnen normal, oder ein Schaden?

  • Eine Schwimmpumpe und zusätzlich eine Damenstrumpfhose über das ganze ziehen - sollte einiges rausfiltern :lächeln:

  • Hei,


    auch ich würde zuerst einmal schauen, wie tief die Schachtringe noch weiter gehen, indem ich den vorhandenen Sand entferne.
    Normalerweise sollte irgendwann eine Kiesschicht kommen, die als Filter dient.
    Ein Wasserstand von 30cm wäre mir definitiv zu wenig. Also erstmal Brunnen in Ordnung bringen, bevor man Symptome wie Sand bekämpft.




    Grüße,


    Tom

  • Tolles Thema


    Schade dass da nicht mehr als 30cm Wasser drin sind. Auch würde erst mal schauen, wenn dies überhaupt möglich ist, wie tief der Brunnen wirklich ist.


    Beim bauen haben wir festgestellt, dass ca. 4-6m unter meinem Haus Wasser vorhanden ist.


    Weiss jemand aus der Schweiz, wie man vorgehen muss, damit ich das Wasser nutzen darf, oder ist dies gänzlich unmöglich?


    Beste Grüsse Rolandodo

  • Zitat von Booner;293609

    ... Also erstmal Brunnen in Ordnung bringen, bevor man Symptome wie Sand bekämpft.


    Der Sand ist recht fein. Ich dachte ja, dass ich ihn mit der Tauchpumpe weg bekomme. Runter klettern kann ich nicht, die Betonringe haben keine Steigeisen.

  • Zitat von Bingo;293613

    Der Sand ist recht fein. Ich dachte ja, dass ich ihn mit der Tauchpumpe weg bekomme. Runter klettern kann ich nicht, die Betonringe haben keine Steigeisen.


    Mein Paps hätte früher einen seiner Sprösslinge an einem Seil runtergelassen :rolleys: und die zwei hätten sich noch gekloppt, wer darf :lachen:

  • Zitat von Bingo;293613

    Runter klettern kann ich nicht, die Betonringe haben keine Steigeisen.


    Abseilen oder eine (Strick-)Leiter reinstellen bzw. hängen?

    Ich möchte gerne friedlich, schlafend sterben wie mein Großvater und nicht schreiend wie sein Beifahrer.:Sagenichtsmehr:

  • Also, runter gehe ich auf keinen Fall. Aus dem Alter bin ich raus. Es ist gefährlich, nass, kalt und eng.
    Wenn ich Zeit habe werde ich mal probieren, während des Abpumpens mit einem Gartenschlauch den Sand aufzuwühlen.


    In eine neue Pumpe möchte ich erst mal nicht so gerne investieren. Notfalls probiere ich das mit den Stelzen.

  • Zitat von DerGerald;293626

    ...
    Die Frage ist aber, wo der Sand her kommt. ...


    Suffosion. Der Brunnen ist alt, sehr alt.

  • Wenn der Brunnen versandet ist kannst du mit der Schlammbüchse den Sand rausholen.
    Dann kannst du auch schauen ob es nur Sand ist oder feiner Kies, das wäre dann schon die Wasserführende Schicht.
    Schau mal wie Tief die Ringe gehen und mache bis dahin sauber, dann sollte eine Kiesschicht eingebracht werden, dadurch entsteht wieder eine Filterschicht.
    Aber ohne es gesehen zu haben ist es natürlich schwer zu beurteilen.


  • Danke, aber das ist mir dann doch zu aufwendig. Schweißen kann ich jedenfalls nicht, oder nicht gut genug, oder nicht mehr - nach 30 Jahren ohne Praxis. Hab auch kein Schweißgerät.:ehm:

  • Pass doppelt und dreifach auf, falls doch jemand (Laie)runter geht-
    3 Verwante sind bei einer vergleichbaren Tätigkeit durch Grubengas ums Leben gekommen( klassisch-der 2. und dritte wollten den/die Anderen rausholen)-
    also evtl. doch die paar Euronen für den Fachmann riskieren, und wenn der ohne Grubengasmessung anfangen will- dann isser keiner!