Wann hat man "genug" vorgesorgt?

  • Wie groß sollte denn deiner Meinung solch eine Gruppe sein,

    Eine Familie, bestehend aus einer Handvoll Menschen, die aber wissen wie der Hase läuft, und das in jeder Hinsicht.

    Oder eine Nachbarschaftshilfe bestend aus ein paar Dutzend Leuten die sich schon ein paar Jahre kennen, und den man vertrauen kann.

    Oder vielleicht gleich einer Dorfgemeinschaft. Da wäre ich mir aber nicht sicher ob man da allen vertrauen kann.

    Egal wie groß die Gemeinschaft ist, man weiß nie was dahinter steckt.

    Aber da kommen wir zwangsläufig in die Defense Schiene, und das wollen wir hier nicht ausklamüsern.

  • Arwed51 Die Größe wird für jeden anders sein, wie auch für jede Anforderung.
    Ich hoffe es klingt nicht nach Stehsatz: so klein das in vernünftiger Zeit Entscheidungen getroffen werden können, wie man weiter macht. Und so groß das verschiedenste Fähigkeiten abgedeckt sind.
    Persönlich fände ich einen engen Kreis von 3 - 4 Freundes - Familien optimal, so ist das Vertrauen gegeben. Die größer Herausforderung für mich ist die Fähigkeiten differenziert zu halten, weil man halt gerne jene Mensch um sich hat die sehr ähnlich sind. Und wenn dann alle Profis in Holzbearbeitung sind und keiner mit zB Metall umgehen kann wird’s schwierig.
    Vielleicht sollten wir dazu aber einen eigen threat aufmachen, falls wir darüber weitern Austausch führen wollen

    Gruß

    Kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Ich sagte ja schon er bewirtschaftet noch seinene 7-8000 qm Land. Das sind kleine Tracktoren wie ein Güldner mit 40 PS und ein Deutz mit 24 PS.

    Dafür braucht man einen Trecker?

    Das ist ja noch nicht mal ein Hektar?

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Stimmt schon. Allerdings hat es niemals in der Geschichte einen umfassenden technischen Rückschritt gegeben. Insofern halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass die technischen Errungenschaften nochmal auf Dauer und in großen Teilen der Welt verschwinden.

    Gab es einen Rückschritt nich in der Zeit als die Römer verschwanden und das Mittelalter auf den Plan gerufen wurde.


    Die Römer hatten Kanalisation, das Römische Reich ging bis nach Schottland, dennoch gab es im Mittelalter weder Kanalisation noch logistische Streitkräfte soweit ich weiß.

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

                                                          Um überall bei jedem Wetter zu campen.

                                                                                    Ist der unabhängigste Mensch auf Erden."

                                                                                                                                                                              Horace Kephart, 1904


    Gruß AlienTF/Alex

  • In europa ist viel vom technischen und kulturellen Wissen der Antike verschwunden. Das stimmt. Allerdings ist ein Großteil davon in Byzanz und der arabischen Welt erhalten geblieben. Insofern war es nicht wirklich weg.

  • Dafür braucht man einen Trecker?

    Das ist ja noch nicht mal ein Hektar?

    Er schon. Wenn man über der 70 ist gönnt man sich das eben. ;)Außerdem habe ich vergessen zu sagen das hauptsächlich Heu darauf gemacht wird. 1000 qm werden für den Garten dann noch gepfügt. Klar ist das wenig, aber er hat ja auch das meiste Land an andere Bauern verpachtet, Soweit ich sehe ca. 3-4 ha.

    Die würden in einem Szenario wieder an ihn zurückfallen, da der Bauer von weit her kommt und hier nur mit großen Maschinen arbeitet. Dieser Bauer hat ja auch noch in der Nähe weitere Ackerflächen die er bewirtschaftet. Da lohnt es sich für ihn auch die kleineren angrenzenden Äcker zu bewirtschaften, quasi in einem Abwasch.

  • Wenn man über der 70 ist gönnt man sich das eben.

    Ok, vor allem wenn der Oldtimer sicherlich auch sein Steckenpferdchen ist. :)

    Ich wunderte mich halt, daß jemand bei so einer winzigen Fläche einen Trecker hat.

    3 Hektar ist das, was wir ums Haus rum eingezäunt haben.

    Zusätzlich haben wir momentan ca. 5 ha unterm Pflug. Mit Ochsen.

    Der Rest ( Hügel und Schlucht und Ministeinbruch ) ist zugewachsen und für die Kühe und die Wildtiere.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Ja, der tüffelt an allem was er so findet. Momentan hat er einen alten MC Cormick Balkenmäher am Wickel, und sein Güldner hat ein Zylinderschaden.

    Da er auch Büchsenmacher war kennt er Hins und Kunz und kann dadurch auch vieles ergattern wo andere nicht ran kommen. So komme auch ich in den Genuss von Dingen die mir weiterhelfen.

    Und mal ehrlich, wenn ich einen Trecker habe, werde ich doch nicht mit einem Spaten vorlieb nehmen. Egal wie groß dei Fläche nun ist. Vorrausgesetzt die Fäche übertrifft die Länge eines Treckers mit Pflug.8o

    Einmal editiert, zuletzt von Arwed51 ()