Aufdiehohekantelegen..spare jetzt, damit du später hast..oder lieber doch nicht?

  • luka


    Ich habe keine Ahnung wie alt du bist. Aber ich habe in meinem Leben aus beruflichen Gründen schon viele Höfe und Häuser gesehen, die verkommen waren. Alte Menschen habe dort alleine gelebt. Warum? Keine Nachkommen, oder auch andere Interessen der Nachkommen.


    Oft können diese alten Menschen auch nicht mehr die Vorzüge der Höfe oder Häuser mit Grundstücken auskosten. Weil alles gepflegt, gesäht, geerntet werden muss.


    Jeder sollte sich bei Zeiten mit dieser Thematik vertraut machen und Vorsorge treffen.
    Viele Häuser oder Höfe werden verkauft, weil die Besitzer alt werden und sich keiner mehr um den Besitz kümmern kann.


    Tsrohinas

  • @ Tsrohinas
    Was ist die bessere! Alternative dazu?


    Vorteil eines Hofes ist, das das an die nächste Generation weitergegeben werden kann! Nicht muss.


    Das Land stellt immer einen gewissen Wert da, ob es nun weiter genutzt wird oder von den Nachfolgenden verkauft wird. Im Alter allein dazustehen kann immer passieren - gut wenn man zur Not noch mit den Hühnern reden kann. Und wenn keiner mehr Wert auf den Hof legt kann's auch egal sein wenn er verfällt. Hauptsache das Dach ist dicht solange ich da bin. Möglicherweise kann man z.B. den Garten oder die Tiere nicht mehr versorgen und muss zurückschrauben - gut dann geht's eben nicht mehr in dem Umfang mit der Selbstversorgung aber das Problem hat jeder im Alter der vielleicht auch nicht mehr einkaufen gehen kann oder anderweitig auf Hilfe angewiesen ist.


    Vielleicht leben viele alten Leute auch noch auf den Höfen weil sie sich ein Leben woanders nicht vorstellen können und im Heim oder einer ein-Zimmer-Wohnung auch nicht zurechtkämen.


    ich würde es auch so machen - bleiben bis zum Umfallen :Gut:

  • @Momadu (soll wohl heissen: Mann Mähe du?)


    Ich habe selbst eine Immobilie und ordentlich Grund und auch Kinder. Mache mir also diesbezüglich durchaus Gedanken.


    Die Alternative?
    - Kinderlose sollten den rechtzeitigen Absprung (Verkauf, Verpachtung) planen und schaffen. Der eigenen Psyche und dem Besitz ist nicht gedient, wenn alles verkommt. Vielleicht kommt auch eine Erbpacht mit Leibgeding in Frage?
    - Eltern sollten beizeiten die Lage abchecken und klären. Wie sieht es aus mit dem Fortbestand des Hofs etc.. Ansonsten w.o.


    Nicht jeder muss einen Hof kaufen, auch pachten bis man die Arbeit nicht mehr machen kann oder will wäre eine Alternative.


    Mehr fällt mir auf die schnelle nicht ein.


    Tsrohinas

  • Nabend!


    Ganz ohne Rücklagen geht als Nomad in D leider nicht...


    Sobald du Grund besitzt bist du am Steuerzahlen... Grundsteuer ist nicht ohne!


    Versicherungsprämien für Haus, Inventar, Maschinenpark, Haftpflicht


    Grundabgaben für Stromzähler / Gaszähler / Straßenreinigung / Müllabfuhr / Schornsteinfeger / Deichabgaben / Streudienste...


    Vieles davon kommt von ganz alleine ins Haus geflattert, ohne das du es haben willst...


    Dann geht doch mal irgendwas kaputt...


    Und ganz ohne Krankenversicherung usw. mag zwar auch gehen, aber irgendwann wirds doch auch etwas "risky"


    Mir gehts ja auch nicht darum mit Volldampf alles zu verprassen, sondern halt mit dem was ich möglichst gut investiert habe irgendwann mal die möglichst offizielle Biege zu bekommen.


    Gruß Endzeitstimmung

  • Zitat von DerGerald;153446


    Investitionen in Kinder und Freunde bleiben einem und werden einem sicher zurückgezahlt.


    Das bezweifle ich stark.
    Auf Kinder und s.g. Freunde würde ich mich nicht verlassen.
    Vielleicht wird es dir vergolten, aber sicher ist dabei gar nichts.
    Vorsorge kann jeder nur für sich selbst und alleine auf seine Schultern gestemmt betreiben.
    Wie schon beim Pflegeheim Thema angesprochen, auch nicht auf den Staat ist im Ernstfall verlas.


    Der Familienverband ist heute einfach nicht mehr so, wie vor 100 Jahren.
    "Freundschaft" aber auch nicht mehr.
    Solange du nützlich sein kannst, wird es funktionieren, aber wenn du mal gar nichts mehr kannst, sieht es anders aus. Freunde wenden sich dann ab, Kinder können oder wollen vielleicht deinen Weg nicht gehen. Früher ging das nicht, heute geht es sehr wohl.


    Die Selbstversorgerhöfe funktionieren nur in einem Mehrgenerationenverband.
    So wie es Jahrhunderte lang war.


    Ich denke die beste Vorsorge ist vermögend zu sein.
    Ohne Moos nix los, galt damals wie auch heute.
    Mit "Vermögen" im Hintergrund, hat man nie und nirgends ein Problem.
    Davon bin ich überzeugt, da Menschen von Natur aus gierig sind.
    Nur, wie heute zu Vermögen kommen?

  • Zitat von Metaller;153483

    .......Nur, wie heute zu Vermögen kommen?


    Politiker werden, nach der Wahl ausscheiden und in vorgesicherte Wirtschaftsposten wechseln?


    mfG
    Tsrohinas

  • Nicht dass wir uns missverstehen: wir haben nur 1500 qm. Aber mit Permakultur wächst da so einiges, und da es auch jetzt läuft, wo ich (mittelalt und drei große Kinder) Vollzeit arbeite, wird es noch lange gehen. Und außerdem hält mich das herumwühlen draussen auch fit. Je coucher, desto tot, wie wir Friesen sagen...
    Hier rasen Omis mit 90 Jahren auf dem Rad an dir vorbei, dass du nur noch den Wind merkst, die halten sich auf dem Land fit und fertig.
    Also Bedenken in allen Ehren, rechtzeitige realistische Planung gerne, aber Kopf in den Sand und ogottogott is nicht ;-)
    Liebe Grüße Luka - die jetzt mal einen ihrer Äpfel essen geht...

  • Schauen wir uns doch in Ländern um, die dauernd in einer Wirtschaftskrise sind oder bei den neuen im Klub (Griechenland, Spanien). Da lernt man schnell, dass es grundsätzlich besser ist in Beziehungen mit Menschen zu "investieren", weil alles Materielle (Job, Versicherungs- und Rentenleistungen, Besitz, Immobilien) sehr schnell weg sein kann. Wir leben momentan immer noch auf der Wohlstandswelle der letzten 50 Jahre, doch die Zeiten ändern sich. Eine durchschnittliche Familie mit zwei Kindern in Zürich kann fast nichts mehr auf die Seite legen...

  • luka: Bedenken-und-Kopf-in-den-Sand mit Sicherheit nicht!


    Aber realistisch die vorhandenden Möglicheiten ausloten und überlegen was (einem jeden persönlich) möglich ist.
    Preppen ist nicht alles und ich würde niemals einen gut bezahlten sicheren Job in der Stadt einem (zweifelhaften, unsicheren) Job in der Provinz (entschuldige den Ausdruck) aufgeben, nur um des Preppens wegen.
    Einen eigenen Selbstversorgerhof hätten wir auch gerne.


    Nur wir sehen wie es Laufen kann bei meinen Eltern im Raum OHZ. Sie haben einen Hof. Aber niemanden, der dort länger als Knecht o.ä. arbeiten will. Und sie werden älter und so sieht der Hof auch aus...
    (Wir im Rhein-Main Gebiet: Gut bezahlt, zwar ohne Hof aber mittlererweile recht gut vorgesorgt.)


    Wie soll die Alternative "Selbstversorgerhof" also aussehen?


    Was Kinder angeht, gebe ich meinen Vorrednern recht: keine Garantie!


    Nicht im I-Phone-Zeitalter.

  • @ Tsrohinas
    Momadu kommt von Mann mäh du - aber eigentlich müsste ich ja dann "meistmai" heißen. :lächeln:


    Unser Hof hier ist nur so groß, dass es für uns reichen könnte d.h. Auf der einen Seite gut, da nicht viel Arbeit mit der Bewirtschaftung andererseits aber auch keine Möglichkeit etwas zu verpachten. Es geht also nur mit extra Job.


    Die Nebenkosten sind auch nicht zu unterschätzen auch wenn man keine Landwirtschaft betreibt und davon leben muss. Da halten trotzdem viele die Hände auf. Letzten Jahr z.b. musste ich eine biologische Kläranlage einbauen. Sehr sinnvoll wenn der Nachbar gleichzeitig Zehntausende Liter Odel auf den Acker bringt. Als nächstes kommt scheinbar die Heizung ins Visier wegen dem BImSchG und so wird man dann wieder gezwungen eine alte gut funktionierende holzheizung zu verschrotten. Das nervt manchmal ganz schön und ist nicht für jeden was.


    Mit ein bisschen Selbstversorgung ist sowas nicht zu bezahlen und wehren kann man sich meist auch nicht gegen solche Vorschriften. Das ist oft bitter und nicht jedem zu empfehlen da oft nicht vorhersehbar was als nächstes wieder kommt.


    Dabei möchte ich manchmal einfach nur meine Ruhe haben und dem Gras beim wachsen zuhören...

  • Auch der Dödel wird einen Goldpreis haben


    Wer jetzt und hier mit Sicherheit behaupten kann, mindestens ein Jahr lang nicht an sein Geld heran zu müssen, sollte sich IMHO mal mit physischem Gold beschäftigen. Das wirft zwar keine Profite ab, sinkt vielleicht sogar im Kurs gegen Euro/Dollar/Franken, aber wenn man's irgendwann später verkauft, ist das immer noch genauso viel Gold wie als man's eingekauft hat. Nur daß es sich nicht abnutzt wie heute ganz schicke Konsumgüter oder mit einem Mausklick enteignet werden kann wie Papiergold und anderes Fiat-Geld.


    Deshalb muß man da auch selber aktiv umdenken. Denn physisches Gold ist aus der Logik heraus der natürliche Feind aller Investment-Berater, deren Brot es ja schließlich ist, dem Kunden für klingende Münze bedrucktes Papier zu verkaufen. Deswegen wird's von denen natürlich auch in Grund und Boden argumentiert.


    Physisches Gold kauft man, um physisches Gold zu kaufen. Beim Goldhändler und nicht bei der Bank. Zum gerade aktuellen Tagespreis, in der gerade erschwinglichen Menge. Danach vergißt man's einfach an einem sicheren Ort zu Hause. Und wenn man irgendwann, hoffentlich viel viel später, was davon verkaufen muß, tut man das eben. Zu dem dann gerade aktuellen Tagespreis. In der dann erforderlichen Menge, die gerade so notwendig ist, um den benötigten Geldbetrag zu erlösen.


    Und das in jeder dann aktuell gültigen Verkehrswährung, zum Beispiel dem Dödel. Denn egal wie der Krimi mit Dollar und Euro ausgeht, auch der Dödel wird ganz sicher einen Goldpreis haben.


    Macht so aber nur wirklich Sinn mit diesen langweiligen Barren. Die schicken Münzen haben nämlich neben dem Goldgewicht auch einen willkürlichen Polit- und Sammlerwert. Und der kann sich je nach Großwetterlage heftiger drehen als der Goldpreis, weil die Prägewerte von Münzen ihre Herkunftsländer "diplomatisch vertreten". Deshalb war's zum Beispiel während der Apartheid auch ziemlich unschick Krügerrands zu kaufen, obwohl die meisten davon ganz sicher schon seit Jahren überall kursierten, außer in dem zu boykottierenden Südafrika. Barren dagegen werden zur Not auch einfach mal umgeschmolzen. Ist ja schließlich ein langweiliger Rohstoff und kein numismatisches Sammlerstück.

  • Gegen Barren spricht, dass sie nur geringe Sicherheitsmerkmale haben und deswegen nur an professionelle Händler verkauft werden können. Professionelle Händler wird es aber im Falle eines staatlichen Goldhandelverbots nicht geben.


    Liquider dürfte man da mit klassischem Handelsgold in kleinen Stückelungen sein. Das hat eigene Sicherheitsmerkmale, ist oft zu klein um gefälscht zu werden und dicht am Spotpreis, lässt sich gut skalieren und man kann im Falle eines Falles sogar noch eine numismatische Sammlung draus machen um sich vor staatlichem Zugriff zu schützen und dann privat damit handeln...


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  • Vielleicht meint Pinguin damit die Goldtafeln wo man 1 Gr. Stücke abbrechen kann damit man in Krisenzeiten auch was Eintauschbares für die Goldmenge findet? Oder halt kleine Goldmünzen (z.B. Vreneli)?


    Ich würde auf Silber setzen und zwar noch dieses jahr bevor zum 01.01.14 der Märchensteuersatz von 7% auf 19% angehoben wird.


    http://www.focus.de/finanzen/b…r-teurer_aid_1014901.html

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Übrigens noch was zu den Target 2-Salden die ja in den letzten Monaten überraschender Weise "gesunken" sind. Von über 720 Mrd. auf unter 600 Mrd. Wer es glaubt wird selig, die Kohle is wech! Und wie konnte man das Sinken bewirken? Sind Geldbeträge in den Club-Med zurückgeflossen? Nö! Der Trick ist auch nur wieder ein netter Verschiebebahnhof wo am Ende der finanzstärkere Norden bluten muß.


    Der Trick, den Hans-Werner Sinn beschreibt funktioniert wie folgt: die EZB verspricht seit September 2012 (ab da an fällt das target Saldo auf wundersame Weise) einen unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen, insbesondere solche von Pleitestaaten, durch die Notenbanken. Auf Geheiß der EZB kauft die Bundesbank z.B. spanische Staatsanleihen von der Deutschen Bank, oder der Commerzbank etc. D


    adurch entsteht auf dem deutschen Bankenmarkt eine Lücke an spanischen Staatsanleihen, die durch Neukauf von spanischen Staatsanleihen durch die Deutsche Bank etc. wieder geschlossen wird. Wurden die spanischen Staatsanleihen von spanischen Banken verkauft, dann muss die spanische Zentralbank eine Überweisung des entsprechenden Geldbetrages an die spanischen Banken, die diese Schrottpapiere verkauft haben, vornehmen. Diese Geldüberweisung ist im Target-System nichts anderes als ein Kredit, den die spanische Zentralbank der Deutschen Bundesbank gewährt. Das aber bedeutet schlussendlich – und das ist, so vermutet Hans-Werner Sinn auch der tiefer Grund für diese unbegrenzten Aufkäufe von Staatsanleihen – dass die Target-Schulden, die die spanische Zentralbank bei der Deutschen Bundesbank hatte, durch genau diesen Geldbetrag für die von der Bundesbank gekauften Staatsanleihen reduziert wird.


    Was bedeutet das nun im Klartext? Im Klartext bedeutet dies, dass die Traget-Schulden, die der Deutschen Bundesbank und damit letztlich dem deutschen Sparbuch-Sparer zustehen, formal reduziert worden sind durch den Gegen-„Wert“ der Schrottpapiere, die die Staatsanleihen nicht nur von Spanien darstellen, und die nun statt des ausstehenden Target-Geldes bei der Bundesbank lagern. Die 700 Mrd. Euro Sparergelder sind also auch weiterhin de facto weg, weil diese Schrottpapiere niemals in Geld umgewandelt werden können, um z.B. die Rentenansprüche der deutschen Sparer dann, wenn sie dieses Geld am dringlichsten brauchen, nämlich als Rentner, ausbezahlen zu können.


    [COLOR="silver"]- - - AKTUALISIERT - - -[/COLOR]


    http://www.querschuesse.de/target2-salden/

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Was an der Sache noch schöner ist, so hat die deutsche Bundesbank in seinen Büchern Schrottpapiere liegen, die zu 100% in der Bilanz liegen. Wenn zb Spanien nicht zurückzahlen kann, werden diese Papiere wertlos. Da aber die deutsche Bundesbank ein Eigenkapital von nur 3 % hat, ist sie sehr schnell Pleite wenn ein grösserer aktiv Posten sich in Luft auflöst.


    http://www.handelsblatt.com/un…runterfahren/8529070.html


    Dazu muss man wissen das Staatsanleihen da es sogenannte sichere Anlagen sind (Bitte nicht lachen) nicht der Eigenkapital Regelung unterlegen.


    Unter dem Strich versteht man warum Mutti den Euro als alternativlos ansieht. Aber der mit einem Ponzi Konstrukt zu retten ist, wage ich zu bezweifeln.


    Um noch etwas zur Target Frage hin zu zu fügen: http://www.faz.net/aktuell/wir…irm-der-ezb-12652994.html




    Zum Topic zurück. Was soll man machen für die alten Tage.


    1°) Sich um seine Gesundheit kümmern
    2°) Möglichst einen gefragten Beruf haben der noch in einer Krise gefragt ist und der nicht zu viel physische Fitness verlangt
    3°) Kein Geld bei den Banken lassen
    4°) Sachwerte und streuen (Immobilien, Nachhaltige Anschaffungen, Aktien (International))
    5°) Eine gewisse Autarkie haben was Grundbedürfnisse betrifft, so zb einen Holzherd, Gemüsegarten usw..
    6°) Privat Renten Vorsorge die nur auf dem Äufnungsverfahren beruht.


    Bei Nachhaltigen Anschaffungen kann man übrigens vieles machen. Wir leben heute in einer Zeit der programmierten Obsoloszens. Wenn ich mir 2 paare Schuhe kaufe aus Juchtenleder, zwiegenäht werden diese mein ganzes Leben dauern. Ich habe noch einen Kaschmir Pullover meines Vater (Ich bin 51 Jahre alt), der ist wie neu. Obwohl ich den vor 20 Jahren mal auf einer Wanderung verloren habe und ihn erst ein Jahr später wiedergefunden habe (der hat ein Jahr draussen im Grass gelegen). Nur der damalige Kaufpreis dürfte so heutige 600-700.- betragen. usw..



    Moléson

  • Zitat von Bärti;153764

    Vielleicht meint Pinguin damit die Goldtafeln wo man 1 Gr. Stücke abbrechen kann damit man in Krisenzeiten auch was Eintauschbares für die Goldmenge findet?


    Um Gottes Willen: Nein!
    Den Tafelbarrenschrott meine ich definitiv nicht, sondern ehemalige Umlaufmünzen, wie das Vreneli, den Souverain oder auch Reichsmark.


    Ping

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  • Bei all den Vorsorgebedenken, Gegnern und denen die vielleicht in andere Währungen investieren.
    Auch denen die jetzt alles verprassen und sich selbst einreden, dass in 20 Jahren der Euro nichts mehr
    wert ist.


    Möchte ich einen Satz aus dem Radio von heute morgen zu bedenken geben. Es geht dabei um
    das Katastrophengebiet um Tacloban.


    Zitat:


    Es hat sich ein Markt entwickelt "Der jenige der Geld hat kann sich fast alles hier kaufen"

  • Zitat von pinguin;153789

    Um Gottes Willen: Nein!
    Den Tafelbarrenschrott meine ich definitiv nicht, sondern ehemalige Umlaufmünzen, wie das Vreneli, den Souverain oder auch Reichsmark.


    Ping


    Auch der Preis ehemaliger Umlaufmünzen leitet sich in erheblichem Maße aus einem Sammlerwert ab. Einfach mal auf der Preisliste eines Goldhändlers das Goldgewicht einer Münze mit dem korrespondierenden Barrengewicht preisvergleichen. Das Barrengewicht ist der Materialwert. Denn beim Barrenhandel ist der Hersteller irrelevant. Verschiedene Münzen unterschiedlicher Hersteller schwanken streuen dagegen preislich sogar innerhalb identischer Goldgewichte.


    IMHO sind Kleinbarren zwischen 1g und 100g als währungsunabhängige Notreserve brauchbare Einheiten zum "Kaufen und Vergessen". Diese Gold-Schokoriegel halte ich eher für ein Kuriosum, das man sich als solches auch mal leisten kann, wenn sonst nichts mehr einfällt. Denn für's Handeln mit den Bruchstücken bräuchte man schon wieder eine Goldwaage, weil jeder Bruch ein anderes Teilgewicht hat.

  • Zitat von Tarper;154134

    Auch der Preis ehemaliger Umlaufmünzen leitet sich in erheblichem Maße aus einem Sammlerwert ab.


    Nicht bei den von mir genannten "Massen"-Münzen.


    Zitat von Tarper;154134

    Einfach mal auf der Preisliste eines Goldhändlers das Goldgewicht einer Münze mit dem korrespondierenden Barrengewicht preisvergleichen.


    Guter Vorschlag, nehmen wir den billigsten Preis von heute bei gold.de


    Vreneli - 182 Euro - 5,81g fein - 31,3 Euro je Gramm
    Sovereign - 229 Euro - 7,32g fein - 31,3 Euro je Gramm


    im Vergleich zu einem
    10g Barren - 308 - 10g fein - 30,8 Euro je Gramm


    sind die Münzen zwar tatsächlich 0,50 Euro je Gramm teurer, dies rührt aber nicht aus einem "erheblichen" Sammlerwert, sondern einfach aus der Tatsache, dass Münzen (u.a. wegen der genannten Sicherheitsmerkmale) teurer in der Herstellung sind.


    Dies wird deutlich, wenn man noch den Preis des ach so begehrten Krügerrand mit hinzu zieht
    0,25 KR - 258 Euro - 7,78g fein - 33,2 Euro je Gramm


    Macht statt 0,50 Euro Aufpreis bei den Umlaufmünzen einen satten Aufpreis von 2,50 Euro je Gramm zum vergleichbaren Barren.


    Ich bleibe bei meiner Empfehlung und rate weiter von Tafelbarren ab! :rolleys:


    Ping


    [COLOR="silver"]- - - AKTUALISIERT - - -[/COLOR]


    Zitat von flywheel;154131


    Zitat:


    Es hat sich ein Markt entwickelt "Der jenige der Geld hat kann sich fast alles hier kaufen"


    Naja, das gilt wohl in sehr vielen Gebieten dieser Welt. Die Gretchenfrage ist doch vielmehr, was jeweils als "Geld" akzeptiert wird, oder?


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