Absurde Idee oder spannende Alternativ? Einlagerung Wasser mit Bergkristallen

  • Guten Tag Allerseits


    Auch auf die Gefahr hin etwas esoterisch zu wirken, bin ich doch an Eurer Meinung und Erfahrungen interessiert.


    Mein Vater war Jahrzehnte lang Segler, er hat auch seit vielen Jahren ein Wohnmobil. Sowohl das Schiff hatte einen Wassertank, auch das Wohnmobil. Nach seiner Aussage, hatten sie lange Probleme dass das Wasser umkippt. Sie haben verschiedene chemische Mittel ausprobiert, aufgrund der Geschmacksveränderung waren alle unbefriedigend.


    Er hat dann den Tipp bekommen Bergkristalle ins Wasser zu legen und hat es ausprobiert (ohne chemischen Zusatz). Seit dem keine Probleme mehr?! Im letzten Sommer war der Tank des Wohnmobils gefüllt, sie haben ihn nicht geleert oder verwendet (=Wasser erneuert) und der Sommer war ziemlich heiss. Scheinbar hat das Wasser rund jetzt gehalten.


    Wird wohl Zeit einen Test durchzuführen. Das Ergebnis wird im Idealfall erst in laaaanger Zeit vorhanden sein, dann wenn das Wasser umkippt. Meine eher naturwissenschaftliche Seite glaubt nicht daran, aber die Erfahrung spricht für sich und kann man nicht einfach ignorieren.


    Habt ihr schon mal davon gehört? Oder eigenen Erfahrungen gemacht?


    Viele Grüsse
    Sperber

  • Pack eine Silberunze in den Tank und gut ist, damit fährst du sicherer und das hat nachweislich Erfolg. Stichwort Silberionen. Auch die meisten käuflichen Produkte basieren auf Silberionen-Basis.


    Bei Bergkristallen kannst du das Wasser genau so gut Besprechen oder vor dem Tank einen Tanz aufführen. Vielleicht haben bestimmte Kristalle auf Grund ihrer Zusammensetzung auch keimtötende Eigenschaften, aber das wirst du so nicht feststellen können.


    Kauf dir ne Silberunze für 19 €, ab in den Wassertank und du hast eine wesentliche sicherere Methode.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.

  • Ich tu EM-Keramik (die gibt es in Ringform) in die Flaschen mit dem aufgesprudelten Trinkwasser bzw. den Trinkautomat der Hunde. Das Wasser muss sich nur einige Tage halten, aber Versuche vor Ort haben ergeben, dass das Wasser mit EM-Keramik lieber getrunken wird (ich habe den Hunden und den Kindern den Versuch vorher nicht erklärt, damit sie naiv an die Sache rangehen). Diese Keramik hält sehr lange, ich wechsel sie nur aus, wenn sie unansehnlich wird, so nach 2-3 Jahren.
    Das Behandeln von Wasser mit Heilsteinen ist ziemlich verbreitet, aber ich habe nicht beobachten können, dass eine über mehrere Wochen erfolgende Behandlung des Trinkwassers mit Steinen, die eine Gewichtsabnahme bewirken sollen, tatsächlich etwas messbares bewirkt. Wir probieren in den 7 Wochen ohne vor Ostern immer einiges aus (z. B. auch vegan, glutenfrei, paleo). Wenn uns etwas gefällt (z.B. unbehandelte Vollmilch, Biofleisch), behalten wir es bei.

  • Was ich von diesen Methoden halte, behalte ich lieber für mich da mir sonst ein Mod die Tastatur mit Seife auswäscht:rolleys:.
    Das einzige was mE gehen würde wäre abkochen und so in gereinigte Glasflaschen füllen und verschließen.
    Alternativ das Wasser einwecken (Ja ich habe Weckflaschen dafür).


    Der Sinn sei natürlich dahingestellt!


    LG Wolfgang

  • Guten Abend Allerseits


    Na die Reaktionen waren ja freundlicher formuliert als erwartet ;-) Danke für eure Meinungen.


    Ich habe mir Micropur Forte besorgt, aber die Classic Variante wäre sinnvoller, wegen dem fehlenden Chlor.
    Das haltbar machen mit Silberionen ist mir bekannt, auf die Idee mit der Silberunze bin ich noch nicht gekommen.Könnte langfristig günstiger sein, sofern man von sauberen Wasser zur Einlagerung ausgeht.
    Ich ticke eher naturwissenschaftlich. Trotzdem schließe ich nicht einfach etwas aus, zumal der Erfahrungswert interessant ist. Zufall kann es bei langjähriger Anwendung nicht sein und mein Vater tickt ebenfalls nicht esoterisch. Hmmm...
    Da ich mehrere Wasserkanister habe, werde ich das Micropur Forte oder Classic verwenden. Einen Kanister werde ich für Testzwecke missbrauchen und wöchentlich testen ;-)
    Die Silberunzen Geschichte schaue ich mir noch genauer an


    Viele Grüsse
    Sperber

  • Ja es gibt eine wissenschaftliche Erklärung und die lautet: Für wissenschaftlich fundierte Aussagen benötigt man Daten aus kontrollierten Versuchen.


    Dummerweise lautet die Mehrzahl von Anekdote nicht Daten. Das wird gerne verwechselt. Deshalb blüht auch Homöopathie so prächtig.


    LG. Nudnik

  • Zitat von wolpertinger;288206

    Einmal Micropur und ein mal den Bergkristal. Lass das ganze mal 3 Monate stehen und analysiere dann das Wasser.


    Genau das werde ich machen :lächeln:


    Nudnik
    Off topic: wegen der Homöopathie: Skepsis hin oder her, ich habe auch das getestet. Auch wenn es für mich keinen Sinn macht, es funktioniert. Placebo Effekt kann man einem Zweifler wie mir nicht vorwerfen, meine Frau kennt sich mit dem Thema sehr gut aus, ebenso mit der Naturheilkunde.
    Studien gibt es übrigens massenhaft, genau wie Gegenstudien.


    Ich denke wir Europäer vergessen manchmal dass es mehr zwischen "Himmel und Hölle" gibt, als wir verstehen.
    Damit behaupte ich nicht Bergkriste gehören dazu :grosses Lachen:

  • Zitat von Sperber;288252

    ... ich habe auch das getestet. Auch wenn es für mich keinen Sinn macht, es funktioniert. Placebo Effekt kann man einem Zweifler wie mir nicht vorwerfen, meine Frau kennt sich mit dem Thema sehr gut aus,


    Eine weitere Anekdote...


    Im Übrigen vermute ich, du hast es ausprobiert und nicht getestet. Kennst du den Unterschied zwischen Kausalität und Koinzidenz? Das gilt übrigens auch für das Bergkristallthema, um den Bogen zurück zum Thread zu schlagen.

  • Unbestreitbar hat die evidenzbasierte Medizin dem Menschen in den letzte 100 Jahren bei Weitem mehr Vorteile gebracht als Nachteile. Die Methodik ist naturwissenschaftlich unbestreitbar. Das war zu Hahnemanns Zeiten natürlich noch anders. Was finanzielle Interessen der Pharmakonzerne anbelangt ist wiederum ein anderes Kapitel. Das gilt besonders auch für Homöopathische Mittelchen die eine exzellente Cashcow darstellen.
    Die Wirksamkeit von Silberionen zur Haltbarmachung von Wasser ist reproduzierbar und naturwissenschaftlich erklärbar und beweisbar. Die Wirkung von Bergkristallen oder zerstoßenen, verschüttelten und zur statistischen Existenzlosigkeit verdünnten Substanzen dagegen nicht.


    LG. Nudnik

  • Zitat von Bärti;288187

    Bei Bergkristallen kannst du das Wasser genau so gut Besprechen oder vor dem Tank einen Tanz aufführen. Vielleicht haben bestimmte Kristalle auf Grund ihrer Zusammensetzung auch keimtötende Eigenschaften, aber das wirst du so nicht feststellen können.


    Bärti hat vollkommen recht.
    Da auch ich zu den Hardcore-Realisten gehöre muss für mich ein Beweis bzw. ein Ergebnis nach einem oder mehreren Versuchen vorliegen bevor meine Denkmurmel auf " Akzeptanz" umschaltet.


    Gleichzeitig aber würde es mir nicht gefallen den Vater von Sperber als Spinner oder Lügner darzustellen.Das hat mir auch niemand bewiesen.


    Meine Vermutung ist mal das er sich einen der sog. Bedampften Kristalle in der Hoffnung das sich das Wasser hält in den Tank gepackt hat.
    Er also auch mit dem Gedanken = Versuchen,was soll schiefgehen - einfach ausprobiert hat.


    Hier ist evtl etwas das uns einer Erklärung nahe bringen kann :


    http://www.epigem.de/index.php…ampfte-schmucksteine.html


    ( Wenn ich Schrottfachkraft nicht ab und an mit sog. "Sputter Targets" rumschachern würde wüsste ich das wohl auch nicht,aber das Verfahren des "Sputtering" wird bezieht sich auf das Verdampfen von Metallen zur Oberflächenbehandlung von diversen anderen Materialien. )


    Wird auch gerne bei den (esoterischen) Bergkristallen angewendet um optische Effekte zu erzielen. Siehe Link.


    Da war garantiert einer der Bergkristalle im Spiel dessen Bedampfung bakterizid wirkt...


    = Vater hatte - ohne zu pürfen warum - wohl recht .


    Ob Bergkristall oder eine Handvoll Sackhaare vom bösen Waldwatz - egal,nur nicht mit was das Zeug vorher behandelt wurde :grosses Lachen:

  • Na seit dem letzten Besuch ist es hier ja munter weiter gegangen :lachen: :Gut: Super Sache!


    AndreasH
    Interessante Theorie, Danke für den Link. Dein Verdacht ist der, korrigiere mich wenn ich Dich missverstehe, dass der Bergkristall bedampft war und das dortige Metall den entsprechenden Haltbarkeits-Effekt hervor gerufen hat?
    Wäre zumindest ein naturwissenschaftliche Erklärung für das Verhalten.
    Er hat mir ein Säckchen (nein nicht die Sackhaare) Bergkristalle mitgegeben, zwar kleiner als die welche er verwendet hat. Werde mir das mal genauer anschauen und damit dem Test durchführen.


    Nudnik
    Ich denke nicht dass wir beide uns inhaltlich in dieser Diskussion finden, aber wir dürfen ja andere Perspektiven haben. Ich habe übrigens nichts gegen Schulmedizin. Noch ein kleiner Ausflug zu diesem Thema, auch wenn es OT ist:
    Ich finde den Ansatz absurd alles was nicht sofort wissenschaftlich belegbar ist, oder man Stand heute keine Erklärung hat auszuschliessen und als inkorrekt zu betrachten. Die westliche Medizin hat viele Fortschritte gebracht, absolut korrekt. Die von mir erwähnte Einstellung hat jedoch auch dazu geführt, dass unsere Mediziner in ihrem Denken ... sagen wir eingeschränkt sind und nicht mehr ganzheitlich denken (meine persönliche Meinung).
    Du kannst Dir auch die chinesische Medizin anschauen die bedeutend älter ist als unsere westliche Medizin. Man hat sie lange ebenfalls als absurd völlig absurd abgetan, weil man nicht verstanden hat was sie bewirkt. Heute ist beispielsweise die Akkupunktur wissenschaftlich belegbar.


    So... ich gehe jetzt weiter meinen Vorratsschrank bauen und sobald ich fertig bin, wird Wasser eingelagert und deponiert. Rate mal was in einem Kanister zu finden sein wird :grosses Lachen:

  • Zitat von Sperber;288329


    AndreasH
    Dein Verdacht ist der, korrigiere mich wenn ich Dich missverstehe, dass der Bergkristall bedampft war und das dortige Metall den entsprechenden Haltbarkeits-Effekt hervor gerufen hat?
    Wäre zumindest ein naturwissenschaftliche Erklärung für das Verhalten.


    Das ist genau meine Vermutung,das Verfahren mit dem Bedampfen durch Metall ist weiter verbreitet als man meint.
    Setz doch mal 2 Gläser mit Wasser an,eines neutal,eines mit den Kristallen.


    Verwsuch doch mal rauszukriegen wo diese Bergkristalle ( vermutlich Quarz) ausgegraben wurden ...Evtl. kommt da auch eine räumliche Nähe zu einer Silbermine raus.


    @ Nudnik :


    Die chinesische Medizin und Homöophatie als "Cashcow" ist ein zweischneidiges Schwert...


    In diesen Fällen kann jede Behandlung nur so gut sein wie der Glauben des Patienten daran. Bei Leuten wie uns wahrscheinlich völlig Nutzlos,bei anderen dann effektiv.


    Und wer weiss schon was die getrockneten Scheusslichkeiten der Chinesischen Medizin bewirken,da ist bestimmt noch so manch unerforschter Wirkstoff bei.

  • Zitat von AndreasH;288365


    Verwsuch doch mal rauszukriegen wo diese Bergkristalle ( vermutlich Quarz) ausgegraben wurden ...Evtl. kommt da auch eine räumliche Nähe zu einer Silbermine raus.


    Ich befürchte das ist ein hoffnungsloses Unterfangen. Die wurden an irgend einer Messe, an einem Stand gekauft. Ich habe hier aber ein Säckchen von den "kleineren Steinen.
    Die werde ich mir mal genauer anschauen, ob es Unterschiede zwischen der Oberfläche und einer Bruchstelle (Hammer) gibt. Viel weiter werde ich hier nicht kommen. Sie sind auf jeden Fall mal in einem Kanister gelandet.

  • Ob Silber freigesetzt wird oder nicht, kann man relativ leicht nachweisen.
    Es gibt übrigens Katalysatoren, die lediglich aus Siliciumdioxid, Aluminiumoxid oder Zeolith bestehen. Oft wirken sie über die Porengröße, d. h. sie bringen Reaktanten näher zusammen, die sich sonst in der Verdünnung im Lösungsmittel nicht finden würden. Es können sich auch Änderungen in der Ionenzusammensetzung des Lösungsmittels ergeben, wenn Ionen längere Zeit in diesen Hohlräumen festgehalten werden.
    Ich habe mit mal das Buch von Emoto mit den Fotos von "besprochenem" Wasser angesehen. Das ist schon bemerkenswert und nicht naturwissenschaftlich erklärbar.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Masaru_Emoto


    Wenn ich Kenntnis von einem reproduzierbaren Phänomen erlange, dass sich naturwissenschaftlich nicht erklären lässt, und ich das experimentell relativ leicht nacharbeiten kann, dann probier ich es aus. Vielleicht bin ich damit einer völlig neuen Sache auf der Spur, die mir nützen kann. Wenn ich den Effekt sicher nachweisen kann, wäre für mich der nächste Schritt, die Bedingungen so zu verändern, dass der Effekt unter bestimmten Bedingungen vorhanden ist und unter anderen nicht. Das kann mit weitere Informationen über den Wirkmechanismus geben.
    Die Sache mit der Porengröße habe ich mir in Bezug auf EM-Keramik überlegt. Wenn man bestimmte Porengrößen bei Katalysatoren haben will, hat man ein Ausgangsmaterial, das mit bestimmten Templaten (Struktursteuerungsmitteln) behandelt wird, und beim Brennen der Keramik zersetzen sich diese Template und die von ihnen gesteuerten Poren verbleiben. Das könnte ein möglicher Wirkmechanismus sein.


    Mikroorganismen können auf Bedingungen reagieren, denen wir das nicht zutrauen würden. Ich habe beispielsweise versucht, die Milch (konventionelle H-Milch, 3,5% Fettgehalt) in der Mikrowelle zu erwärmen, um Joghurt herzustellen. Das hätte den Abwasch vereinfacht, da ich direkt in dem Glasgefäß für den Joghurt hätte arbeiten können. Also die Milch erwärmt, gerührt, um die Wärme gleichmäßig zu verteilen, mit dem Thermometer gemessen, mit der Kultur geimpft. Dieser Ansatz ist verdorben. Ich hab das mehrmals probiert, und es war immer so, dass der Ansatz gelungen ist, wenn ich die Milch auf dem Herd erwärmt habe, und misslungen ist, wenn ich die Mikrowelle verwendet habe. Wenn man Wasser in der Mikrowelle erwärmt und z.B. für Instantkaffee nimmt, schmeckt mir der Kaffee auch schlechter als mit Wasser, das im Wasserkocher erwärmt wurde. Experimentell ist also etwas reproduzierbar anders geworden, ohne dass ich erklären könnte, woran es liegt.
    Glücklicherweise kann man auch mit rein empirischen Daten arbeiten, ohne Kausalzusammenhänge zu kennen.