Die Weltwirtschaft im Januar 2021

  • Das hat mit "Neid" nichts zu tun. Tatsache ist, dass sich die Immobilienbesitzer über Jahre ohne Leistung bereichert haben - die Immobilien stiegen im Preis, ohne dass eine Leistung dafür erbracht wurde. Das führte dazu, dass der Großteil der Bevölkerung heute gar keine Chance mehr hat ein Eigenheim zu erwerben.


    Wenn jemand etwas leistet, dann soll er gut verdienen - aber leistungslos Gewinne einstreichen auf Kosten der Allgemeinheit, speziell wenn es um Grundbedürfnisse wie Wohnen geht, das sprengt jede Gesellschaft.


    Das muss allein aus Gerechtigkeitsgründen irgendwie steuerlich kompensiert werden und genau das wird geschehen wenn der Staat dringend Geld braucht. 60% des Volksvermögens steckt in Immobilien. Immobilien sind im Grundbuch erfasst und können weder versteckt noch ins Ausland verschoben werden - ideal für jeden Politiker da drauf zuzugreifen.


    Stichwort "Lastenausgleich" oder "Hypothekengewinnabgabe" aus der Geschichte.

  • Cephalotus

    Schau dir bitte die Charts von 1929 oder auch 2008 an, auch dort gab es eine Zwischenerholung, bevor es richtig abwärts ging.

    Eben - das jetzt ist nur eine "Bullenfalle" - die Kleinanleger werden aus Gier an die Börse getrieben und verlieren beim erst noch kommenden, eigentlichen Crash dann alles.

  • Immobilienbesitzer haben sich bereichert? Das wäre mir aber neu, meine verursacht nur Kosten. Wertsteigerung? Ja, aber bitte auch die Inflation berücksichtigen sowie Reperatur- und Renovierungskosten. An meiner Immobilie verdient der Makler, Notar, Staat und die Bank.


    Leistungslose Gewinne sind im Finanzmarkt zu finden, aber bei Immos hast du immer laufende Kosten. Und wenn ich vermiete, dann muss ich mich mit dem Mieter rumärgern, für die Instandhaltung sorgen und willkürliche Mietausfälle akzeptieren.


    Ich bin dafür, dass der Staat kostenlosen Wohnraum zu Verfügung stellen muss, dann können wir uns die Diskussion sparen.

  • xsurvivor

    Ich bin Immobilienbesitzer, habe mich aber nicht über Jahre bereichert, wie das wohl bei den meisten Eigenheimbesitzer ebenso nicht der Fall ist. Ich weiß nicht mal, was Du meinst???..


    Ich glaube aber etwas darüber schon mal in Bezug auf Mietraum in Städten gelesen zu haben., glaube aber das es sich hier mit den Preisen wie immer am Markt verhält, daß sie also das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sind.

    Wenn ich also in einer Stadt eine Wohnung habe, dort der Mietspiegel steigt, ich die Wohnung teurer vermieten kann, in wie weit streiche ich da ohne Leistung Gewinne ein? Weil ich die Immobilie beispielsweise 2003 kaufte, bevor die Zinsen so niedrig wurden, daß aufgrund der Nachfrage die Immobilienpreise stiegen? Das konnte doch niemand ahnen, das es so laufen würde.


    Nun kommt also Corona als weltweiter Einschlag ins Weltwirtschaftsystem,

    Letztlich so ähnlich wie ein Reset durch Weltkrieg etc..

    Na wäre doch wunderbar, mit relativ wenigen Toten neu durchzustarten und vielleicht einige Dinge besser zu machen als vorher...


    Was die Nato und mithin unsere Sicherheitspolitik angeht, so befürchte ich, daß die Nato als schlagkräftiges Bündnis erodieren könnte, nicht zuletzt weil die USA in jeder Beziehung immer weiter absteigen, sich aber vehement nicht mit einer Neuordnung arrangieren können.

    Für uns in Europa sollte das zwangsläufig bedeuten, daß wir sowohl konventionell als auch atomar massic aufrüsten.

    Idealerweise in Rahmen der EU, die dann irgendwann ohne transatlantisches Störfeuer besser zusammenwachsen wird.


    Gruß



    Tid

    Einmal editiert, zuletzt von T I D ()

  • Das hat mit "Neid" nichts zu tun. Tatsache ist, dass sich die Immobilienbesitzer über Jahre ohne Leistung bereichert haben - die Immobilien stiegen im Preis, ohne dass eine Leistung dafür erbracht wurde. Das führte dazu, dass der Großteil der Bevölkerung heute gar keine Chance mehr hat ein Eigenheim zu erwerben.

    Wenn man das "bestrafen" möchte, dann müsste man hohe pauschale Spekulationssteuern einführen. Der Immo-Eigentümer, der zu hohem Marktpreis gekauft hat und somit hohe Finazierungskosten hat, hat kaum Luft für solche "Späße". Klar sind die gut dfran, die billig gekauft haben und alles abbezahlt sit, aber das trifft auch auf jmd. zu, der am Anfang Tesla-Aktien* gekauft hat, die nun ein Vielfaches wert sind.


    * oder andere Aktien, die stark gestiegen sind.

  • "Das führte dazu, dass der Großteil der Bevölkerung heute gar keine Chance mehr hat ein Eigenheim zu erwerben."

    Komm zu uns aufs land, hier sind die echt bezahlbar. :-)

  • Da ihr es wohl nicht schafft über das Thread Thema zu diskutieren und ich keine Lust habe pausenlos Beiträge zu löschen ist hier zu.

  • Ben

    Hat das Thema geschlossen