Krawalle in USA - welche Erkenntnis zieht ihr für euch daraus?

  • Das nenne ich dann auch Intelligent, oder wie. Ich würde das als Blödheit umschreiben...

    Tja und dennoch ist die Menschheit zur dominanten Spezies auf diesem Planeten aufgestiegen und damit unbestreitbar evolutionär gesehen eine der erfolgreichsten Lebensformen. Trotz ihrer, wie von tomduly so treffend ausgedrückt, Schwarmdummheit mit furchtbar geführten Gewalttaten gegen die eigene Art und unsere Umwelt & Lebensraum generell mit mittlerweile 7,6 Millarden+ eben die Spezies mit dem größtmöglichen Potenzial.


    Ob und wie wir dieses in Zukunft nutzen sowie uns disziplinieren können und dann mit umgesetztes Handeln zu einem notwendig erforderlichen, nachhaltigen Gleichgewicht im Einklang unseres Planeten finden, ist halt die große, ja größtmögliche Frage in der bisherigen Menschheitsgeschichte:?:


    Überleben wir also die nächsten Jahrtausende oder sind wir doch nur ein Wimpernschlag der Evolution und dem Universum sowieso Egal 8o

    Empfehle hierzu mal eine ganz erhellend interessante Dokumentation: Eine überschätzte Spezies auf ArteOnline :):thumbup:


    Und um jetzt nicht ganz OffTopic zu geraten, gerade in solch temporären Situationen wie den "Krawallen" mit den unterschiedlichsten Auslösemechanismen, bei denen ein gewisser Prozentsatz sich zu einem ungezügelten Mob "entwickelt" verbindet sich neben Wut, Hass auf eine empfundene Ungerechtigkeit eben leider auch genau diese Blödheit gerne zu einem brisanten gewalttätigen Ausbruch. Bedauerlicherweise halte auch ich bestimmt 90% der mir bekannten Menschen für ziemlich dumme Schafe, allerdings auch für Schafe mit durchaus spitzen, scharfen Reißzähnen die als aufgestachelte Herde sehr, sehr gefährlich werden können und meine Erkenntnis daraus hab ich ja schon hier als Fazit gepostet...


    Und ganz ohne eine Bewertung noch hierzu...

    Aber das heißt dann wohl Demokratie. Die Mehrheit hat das sagen.

    und der Einzelne die grösstmögliche Freiheit in einem soweit geregelten gesellschaftlichen Zusammenleben:!:

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

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  • USA als Staatengebilde im beginnenden Zerfall. Erschreckend.

    In Oregon treiben nicht identifizerbare Sicherheitskräfte gegen den Willen des Bundesstaates ihr Unwesen und verschleppen Demonstranten.


    "Bundesbeamte "haben seit Dienstag unmarkierte Fahrzeuge genutzt, um in Portland herumzufahren, Demonstranten in Gewahrsam zu nehmen und abzutransportieren, entweder ohne sie (förmlich) festzunehmen oder ohne einen Grund für eine Festnahme zu äußern". Zudem sei "die Identität der Beamten unbekannt", und es sei unklar, welcher Behörde sie überhaupt angehörten. Sie seien in Tarnkleidung unterwegs, auf denen lediglich "Polizei"-Aufnäher angebracht seien." (Spiegel vom19.7.2020: Oregon klagt gegen US-Bundesbehörden)

  • USA als Staatengebilde im beginnenden Zerfall. Erschreckend.

    Es ging ja nun um diese Einschätzung. So weit würde ich zwar nicht gehen. Aber wenn ein staatliches Organ seine paramilitärischen Einheiten auf dem Gebiet eines anderen staatlichen Organs einsetzt, offenbar ohne dieses zu informieren, dann ist das imho schon ein deutliches Zeichen der Zerrüttung der staatlichen Struktur. Und wenn Festnahmen ohne Angaben von Gründen vollzogen werden, scheint mir das auch fragwürdig, auch wenn ich da die juristischen Details in den USA nicht kenne. Insgesamt wird man mal sehen, was die juristischen Auseinandersetzungen zwischen den regionalen und den Bundesbehörden ergeben.


    Ob der Präsident das theoretisch rechtmäßig kann und ob man nun ihn, den betreffenden Gouverneur, Bürgermeister, die demonstrierenden Bürger, die polizeilichen und paramilitärischen Organe und deren Vorgehen sympathisch findet, erscheint mir eher nebensächlich.

  • Es stimmt aber auch nicht, dass die halbe Innenstadt zu Bruch geht. In Frankfurt wird seit ein paar Wochen der Opernplatz zugemüllt und gestern sind zusätzlich Polizisten angegangen worden. Das ist beides nicht schön, aber auch kein groß angelegter Krawall.


    Und wer bitteschön soll sowas aus welchem Grund steuern?

  • Zweiter Versuch für den Neustart...


    In diesem Szenario würde ich versuchen, mich in einer Gruppe fortzubewegen und nicht als Einzelperson.

    Entweder mit Bekannten, Familienmitgliedern oder auch einfach mit anderen Personen, deren Ziel in der gleichen Richtung wie meins liegt.


    Zusätzlich würde ich versuchen, möglichst Nebenwege zu benutzen.


    Sollte es so schlimm sein, dass sogar eine ganze Gruppe angegriffen wird, fallen mir nur zur Zeit illegale Methoden ein um sich selbst zu schützen.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Vielleicht kann man aus den Krawallen auch lernen, dass es kein Schwarz-Weiss gibt. Ich kenne jetzt niemand, der hautnah in Amerika einen Krawall miterlebt hat, aber ein bekannter wohnt in Stuttgart. Der meint, bei ihnen hätte man davon gar nichts mitgekriegt. Man kann also bei Krawallen davon ausgehen, dass sie nicht überall gleich heftig sind. --> So weit wie möglich Brennpunkte meiden. (ist eigentlich logisch).


    Und aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass sich ganz automatisch schützende Gruppen bilden. Als ich noch zur Schule ging, war ein der Schule nahe gelegener Hof Umschlagplatz von Drogen und dementsprechendem Klientel. Da ist man nur in Gruppen durch. Hat das Zusammengehörigkeitsgefühl sehr gestärkt.


    Das ist vielleicht auch noch was wichtiges: Egal was kommt, die Dinge haben nie nur negative Wirkungen, man muss die Positiven Seiten nur erkennen und sich drüber freuen. Vielleicht kann man sich ja als Kavalier anbieten, ein Mädchen schützend nach Hause zu begleiten,... Ich weiss ja nicht, ob das heute noch modern ist.



    Nick

  • ...Vielleicht kann man sich ja als Kavalier anbieten, ein Mädchen schützend nach Hause zu begleiten,...

    Pass aber auf, dass die nicht gleich als potentieller Stelzbock oder Vergewaltiger gepfeffersprayt und mit Hashtags zugekleistert wirst. :P:D

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Ich will diese Ereignisse (seien es nun die Krawalle in den USA oder bei uns in Frankfurt / Stuttgart) nicht bewerten.

    Mir drängte sich dabei lediglich ein Gedanke auf:

    Wenn es jetzt schon so zugeht, was mag dann erst in einer ernsten Krise los sein!

    Wenn die Leute erst mal hungrig, verarmt und perspektivlos sind - na dann Gesundheit!