Die ideale Survival Land- und/oder Baumaschine

  • Hallo Zusammen,

    Was für eine Maschine habt/hättet Ihe gerne.


    Natürlich in Bezug auf Survival, Vorsorge oder Selbstversorgung.


    Ich finde einen Traktor oder Teleskoplader sehr gut.


    Teleskolader nutzbar als:

    Arbeitsbühne (Anbaugerät notwendig)

    Zugmaschine

    Radlader (Anbaugerät notwendig)

    Kranarbeiten mit Winde oder Haken

    Stapler

    Usw.


    Wie sieht es bei euch aus? Warum würdet Ihr Eure Maschine wählen?

  • Ne Nummer kleiner tuts nicht?


    Mein Traum ist ein Holder Einachser mit Wagen, Pflug und anderen Anbaugeräten.


    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Die Weiterentwicklung vom Einachsschlepper, für Hobbybauern mit ein paar 1000m2.



    Schraube ich gelegentlich dran.

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

  • Ich halte es wie Miesegrau, es muss ein Einachser sein. Nur ich habe ihn schon und er wird auch gelegendlich eingesetzt. Nur mit dem anwerfen komme ich langsam an meine Grenzen. Da bin ich gerade dabei mir ein E-Starter anzubauen. Aber das wird noch dauern. Zuviele Baustellen auf einmal sind ungesund.

    Dazu ein Pflug, Egge, und ein Unkrauthacke die ma auch zu einem Häufelflug umbauten kann, wird nebst einem kleinen Anhänger. Leider fehlt mir noch immer eine Fräse, die ist aber schwer zu bekommen und fast in allen Fällen verrottet, sollte mal eine angeboten werden. Und eine zweite Maschine anzuschaffen die nur mit Fräse verkauft wird, kommt nicht in Frage.

    Ich habe schon als Kind mit solch einer Maschine gearbeitet, und kann sie auch reparieren falls nötig. Der Hatz Motor ist so ziemlich das simpelste und gleichzeitig der robusteste die gebaut werden. Nicht umsonst wurden und werden noch heute diese Motoren verbaut.

    Klar ein Kleisttrecker ist einfacher zu handhaben, hat viele Anbaumöglichkeiten und eine Hydraulik, mit der man leichter arbeiten kann, aber meiner Ansicht auch anfälliger. Diese alten Dieselrösser sind unverwüstlich und brauchen bedeutend weniger Diesel gegenüber einem Treck


    Hier mal mein Prachtstück. Eine Bungartz L 5

    [Blockierte Grafik: https://up.picr.de/39684166fu.jpg]

  • Mir gefallen die kleinen Allrad-Traktoren von Steyr, hier einer aus unserem Dorf mit dazu passendem Anhänger.

    Traktorgespann.jpg


    Ein gebrauchter älterer Schlepper täte es genauso, aber Allrad müsste er haben und einen Frontlader und ein Räumschild.


    Fendt 280S wäre auch so ein Kandidat. Von dem einachsigen "Zeugs" bin ich nicht so überzeugt. Wir haben in unserm Oldtimer-Schlepper-Verein auch eine ganze Sammlung an Einachs-Geräten. Der Einachser ersetzt eigentlich nur das Zugtier, der Bediener muss immer noch gewaltig "ackern", mal vom Gras mähen abgesehen, ist die Arbeit mit dem Einachser immer noch eine Plackerei. Und man braucht für den Transport wieder einen Anhänger und ein Zugfahrzeug. Dann lieber nen Schlepper, da bin ich auch bei Mistwetter halbwegs komfortabel unterwegs. Für den Gemüsegarten natürlich oversized, aber schon wenn man nen Gemüse-Streifen an einem Ackerrand anbaut, wie bei Solawi-Projekten, kann man den Traktor einsetzen.


    Einachser.jpg Schlepperparade.jpg

  • Hallo Concideratus,

    Das Teil gefällt mir. Hast du nähere Infos oder Erfahrungen?


    Gruß Andreas

    Das ist ein TZ-4K-14, im original mit 18PS 1 Zylinder Diesel. Wird nur leicht verändert bis heute hergestellt, derzeit heißt er MT8. Es gibt ihn auch als Einachsschlepper, dann ist es praktisch nur die Vorderachse mit Motor. Das Getriebe ist in der Vorderachse und er kann wahlweise Allradantrieb oder Kardanwelle hinten antreiben. Die Spurbreite ist einstellbar und er ist recht einfach und wartungsfreundlich aufgebaut. Es ist ein Hydrauliksystem vorhanden und es lassen verschideste Anbaugeräte nutzen. Neuere und größere Motoren sind auch möglich. Im Internet findet man auch Umbauten mit 4 Zylinder Motor oder auch mit einer 2. Hinterachse als 6x6 Antrieb. Er ist bei Hobbybauern recht beliebt weil er klein und wendig ist, die Grundkonstruktion hat sich seit 1975 kaum verändert.....


    Ich kooperiere mit mit einem Hobbybauern der so einen benutzt.

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

    Einmal editiert, zuletzt von Concideratus ()

  • Mag ja sein das ein Trecker mehr hermacht und auch arbeittechnisch leichter zu handhaben ist. Nur ich habe den Bungartz schon als 12 jähriger gefahren und jetzt mit fast 70 kann ich ihn immer noch händeln. Das ist für mich also kein Argument solch eine Maschine zu benutzen.

    Zumal ist er sehr wendig und braucht kaum Diesel.

    Klar sollte es auch sein das man damit nicht hektarweise den Boden bearbeiten muss, dafür gibt es andere Maschinen, aber um 1, 2 oder drei tausend m² zu beackern dafür ist er gena richtig. Also für kleine bis mittlere Flächen. Übrigens haben wir auf unserem Aussiedlerhof bei Celle in den 60ger Jahren ca. 3,5 ha damit bewirtschaftet. Dazu die Heidelbeeren, mit nocheinmal 3,5 ha. Also 7 ha insgesammt.Es geht also auch. Und wir haben uns nicht todgearbeitet. Im Gegenteil, mit dem Pferd hatten wir mehr Arbeit, da nicht alles mit dem Pferd gemacht werden konnte, und man mehr Handarbeit leisten musste. Da war der Einachser schon ein Gewinn.

    Was mir an dem Tschechen nicht gefällt ist das man bei einem Szenario kaum noch Ersatzteile bekommen wird. Zwar wird der alte Bungart auch nicht mehr gebaut, aber ein gebrauchter Hatz Motor steht beim Nachbarn in der Scheune und alles andere kann angefertigt werden, selbst ein Getrieberad oder Welle sollte mal der Einachser streicken. Und genau deshalb hab ich ihn mir wieder angeschafft.

  • Das kommt auch immer darauf an, welche Flächen bearbeitet werden müssen. Wir haben ein Hanggrundstück mit ca. 25% Steigung, es gibt kaum einen ebenen Quadratmeter. Bei insgesamt 25 m Höhenunterschied ist der Transport diverser Materialien schwierig.


    Da kam weder ein Trecker, noch ein Multicar o.Ä. in Frage. Deshalb habe ich mich für einen vollhydraulischen Kettendumper entschieden, mit Ladeschaufel, Kippmulde und Muldenlift. Mit diesem Ding ist jedes Eck des Gartens erreichbar, der geht zum Schnee schippen und durch die Liftfunktion kann man recht hohe Haufen von z.B. Brennholz aufschichten.


    Und nach der Arbeit wird er zwischen den Autos durch in die Doppelgarage gefahren und braucht kaum Platz.


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    Einmal editiert, zuletzt von PreppiPeppi ()

  • Was mir an dem Tschechen nicht gefällt ist das man bei einem Szenario kaum noch Ersatzteile bekommen wird.

    Derzeit sind Ersatzteile kein Problem, der Kleine Tscheche ist immernoch ausreichend beliebt das es mehrere Onlineshops gibt die sich auf Ersatzteile nur für dieses Modell spezialisiert haben. In einem Szenario hast du das Problem mit den Ersatzteilen aber bei allen Maschienen, egal was oder wie alt. Deshalb stellt man sich auch vorher schon die wichtigsten Ersatzteile bereit. Machst du ja auch. Wenn ich Zugang zu Material und Maschienen habe kann ich auch solche Teile anfertigen.

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)