#suche wichtiger Kommunikation ( Internet) durch WLAN hotspot

  • Hast du mal geschaut? Hier gibt es eine sehr detaillierte Karte


    https://www.telekom.de/netz/mobilfunk-netzausbau

    Die Karte ist prima. :face_with_tears_of_joy:

    Laut der Karte haben wir hier im Ort LTE, das findet sich aber meist nur außerhalb des Ortes (vorzugsweise dort, wo keine Menschen sind). In meiner Straße habe ich nur 1-Balken Edge, wenn überhaupt. Im Haus geht gar nichts... :man_facepalming:

    Auch so ein Telekom-Werbedings.


    Sorry für das kurze OT

    -<[ N u n q u a m - N o n - P a r a t u s ]>-

  • [...] Natürlich sind hier auch welche die meinen mit ihrer Palette Ravioli und dem zwölften taktischen Messer sind sie die besten Prepper , aber an das Gro setze ich eigentlich schon höhere Ansprüche.

    Öhm, wo ist denn da jetzt der Zusammenhang zu mittlerweile Tag 11 nach Einsetzen der Großschadenslage mit vielen schlichtweg nicht mehr vorhandenen Straßen/Brücken/Gleisen, kilometerlang fehlenden Strom-, und Telefon/Internetkabeln? Und dem dadurch logischerweise großflächigem Ausfall jeglicher Infrastruktur?

    [...]

    Das überbordende Vertrauen dass hier so manche in die Obrigkeit haben erstaunt mich immer wieder, sei es die Geheimbundeswehr von der ich in letzter Zeit lesen durfte oder die geheimen Stromtechnologien und dann ist ein Hochwasser und Stromausfall in Spanien Portugal und Frankreich und keinem fällt auf dass es trotzdem nicht funktioniert und jetzt schon alles am Limit läuft...

    Dem Vernehmen nach gibt es hier gar nicht mal so wenige Forenmitglieder, die selbst in einer der Blaulichtorganisationen tätig sind - natürlich vertrauen die zu einem relativ großen Teil auf das, was sie selbst mit ihrer jeweiligen Organisation üben, machen, tun und auch auf die Geräte, die ihnen zur Verfügung stehen.

    Dabei darf man nicht vergessen: So manches Feuerwehrhaus im betroffenen Gebiet gibt es gar nicht mehr, und dementsprechend sind auch alle dort für etwaige Schadenslagen gelagerten Gerätschaften nebst Fahrzeugen übern Jordan (oder eben die Ahr...).


    Wie ich hier an anderen Stellen schrieb, verfolge ich die bei Youtube veröffentlichten Streams des hinlänglich bekannten Lohnunternehmers, das sind ungeschminkte Aufnahmen sowie ungeschönte Statements, die er dadurch in die Welt trägt. Und da sehe ich mit meinen Laienaugen recht probates Gerät von der Bundeswehr im Einsatz (Räumpanzer, Brückenbau etc.), Wasserfilteranlagen, Bagger und Stegebau vom THW, Hochleistungspumpen von der Feuerwehr - und dazwischen Massen von privaten Helfern, viele kleine und mittlere Firmen mit einfach dem richtigen Gerät für derartige Tätigkeiten.


    Wir schreiben Tag 11 nach einem Ereignis, das es in diesem Ausmaß in der Geschichte der Bundesrepublik schlicht noch nie gegeben hat, dafür gabs halt keinen fertigen Plan in irgendeiner Schublade. Und in diesem riesigen Ausmaß kann man sowas wohl auch nicht üben.


    Das deckt sich ja auch mit dem, was der Desaster-Manager von der Telekom im ersten Video sagt: Es gab durchaus schon mehrere deutschlandweite Störungen von z.B. MagentaTV oder LTE, aber eine Schadenslage wie diese ist bisher einfach noch nie aufgetreten.


    Auch die Bahn darf jetzt erstmal 600 km Gleise, 50 Bahnbrücken und zig Stationen sowie Haltepunkte in Angriff nehmen. Dazu kommen noch 180 Bahnübergänge, 40 Stellwerke und mehr als 1000 Leitungs- und Signalmasten. Das zaubern auch die nicht mal eben aus dem Hut, es wird dauern, bis das alles instand gesetzt ist.


    Zu Spanien/Frankreich: Soweit ich mittlerweile weiß, gabs da einen Waldbrand. Im Zuge der Löscharbeiten ist ein Löschflugzeug verunglückt und hat mehrere Hochspannungsleitungen beschädigt. Derartige Unglücke passieren, leider.

    Kenn ich übrigens aus eigener Erfahrung, in Niederndorf/AT brannte im August 2012 ein Sägewerk ab, und direkt drüber ging die Starkstromleitung. Da hatten auch größere Teile meines Landkreises dann erstmal für einige Stunden keinen Strom. Daran denke ich heute noch mit schaudern zurück, wie schnell gruslige Gerüchte die Runde gemacht haben, weil ja niemand der Betroffenen mehr an Infos kam.


    Von was für "geheimen" Stromtechnologien schreibst du da eigentlich? Ich lese hier ja viel und häufig, da wär mir aber nix aufgefallen.


    [...]

    Was ist besser geeignet um Schwachstellen aufzuzeigen als aktuelle Ereignisse?

    In ein paar Wochen ist es aus dem Sinn, dann lernt man nix mehr daraus.

    Ich selbst war übrigens beim Hochwasser 2013 in Rosenheim - vorher zum Sandsäcke befüllen, nachher mit Schippe, Besen und Schaufel zum aufräumen. Das war schon heftig, aber im Vergleich zu jetzt einfach nur Peanuts.

    Aber auch da hätte es ohne den oft selbstlosen Einsatz von Massen an Privatleuten und kleinen Firmen mit der richtigen Ausrüstung deutlich länger gedauert. Das, obwohl sämtliche Feuerwehren im Umkreis nicht selbst - im Gegensatz zu jetzt - betroffen und abgesoffen sind.

    Mein Fazit von damals deckt sich mit einem Zitat von Keno Veith (der swarte Ostfriese): "Viele Hände, schnelles Ende".


    Wie oben bereits geschrieben, sind hier im Forum durchaus einige Mitglieder aus den diversen Organisationen vertreten - jeder von denen wird die Kritik hier aus dem Forum, aber auch die über die Medien aufnehmen, sacken lassen und in seine jeweilige Organisation einbringen.

    Si vis pacem, para bellum.

  • [...]

    Das ist keine Information sondern Werbung, denn es fehlen Daten zu den Ausfällen , zu dem Gebiet in denen dieser Trupp im Einsatz ist, ob es überhaupt noch einen weiteren gibt usw usw... Schamlos!

    Diese und andere Fragen hast offensichtlich nicht nur du gestellt, daher beantwortet die Telekom diese direkt via Youtube mit folgender Playlist:

    https://www.youtube.com/playli…vv6ViPrxM1zrhbRVm-YizZU8u


    Ich bin mir recht sicher, dass auch die anderen Netzbetreiber, wo irgend möglich, mit Hochdruck an der Wiederherstellung arbeiten.


    Weil ich aber halt jetzt die aus meiner bescheidenen Laiensicht wirklich informativen Kurzvideos (Folge 6 ist der hier in Bayern betroffene Landkreis Berchtesgaden) von der Telekom gefunden hab, geht der Link halt zu deren Unwetter Updates - je nach persönlicher Einstellung kann man das von mir aus auch als Schleichwerbung ansehen, ich finds aber tatsächlich informativ und interessant :person_shrugging:

    Si vis pacem, para bellum.

  • Als Rückfall-Ebene für zuhause (Homeoffice/Homeschool) habe ich noch einen alten LTE Speedport von der Telekom. Der funktioniert auch mit ner Callya-Karte von Vodafone. Da hat man gleich noch 4 LAN-Ports für ein Netzwerk, WLAN sowieso und kann auch externe Antennen anschließen. Da er mit 12V läuft, kann man ihn auch mobil z.B. vom Auto aus einsetzen. Und er ist so groß, dass er nicht verloren geht...

    Wer solche betagten Geräte als Backup vorhält, sollte diese immer mal einem ausgiebigen Funktionstest unterziehen.


    Ich habe einen Huawei E5776 LTE-Minirouter für derartige Fälle. Gerade im Homeoffice letztes Jahr und auch in diversen Urlauben hat er mir gute Dienste geleistet. Nun habe ich ihn wieder einmal in Betrieb genommen. Und siehe da, er bucht sich bei mir zuhause nur noch ins 2G-Netz von Vodafone ein, obwohl mit der gleichen SIM-Karte das Smartphone problemlos mit 4G/LTE funkt.


    Also bin ich einige Kilometer gefahren und habe es in einer anderen Funkzelle versucht. Dort hat der Router locker mit 4G zusammengearbeitet.


    Somit gibt es scheinbar im LTE-Netz neue Protokolle, mit denen ältere Geräte (mein Huawei ist Baujahr 2013) nicht mehr kommunizieren können. Wenn das im Ernstfall passiert, kann man Homeoffice oder andere datenintensive Anwendungen vergessen.


    Fazit: Geräte immer mal testen. Da ich unterwegs genau wie zuhause gerne ein funktionierendes WLAN nutze, musste ich mir einen neuen Router zulegen, diesmal ein TP-Link M7650.

    Einmal editiert, zuletzt von PreppiPeppi ()

  • Wer solche betagten Geräte als Backup vorhält, sollte diese immer mal einem ausgiebigen Funktionstest unterziehen.

    Keine Sorge, der LTE-Speedport ist bei uns jedes Jahr mehrere Wochen im Einsatz: Urlaub, Aufenthalte bei den Schwiegereltern, Vereinssitzungen in Vereinsheimen ohne Internet usw. Der Vorteil der großen Kiste ist auch, dass da kein Akku drin ist, womöglich fest verlötet.

  • Dafür kann man doch jedes halbwegs moderne Smartphone nutzen oder übersehe ich da einen Mehrwert den ein soches Gerät bietet?

    Prinzipiell ja. Der Nachteil ist das die meisten neunen Geräte keinen externen Antennenanschluss haben und in schlechten Empfangsgebieten lässt sich damit noch mal richtig was raus holen.

  • Natürlich kann man mit einem Smartphone per Tethering einen WLAN-Hotspot einrichten.

    Damit ist das Smartphone aber für diese Aufgabe gebunden. Hatten wir neulich bei einem kleinen Grillfest an einem Wanderparkplatz: der Gastgeber hatte ne drahtlose Aktivbox zur Musikbeschallung aufgestellt und streamte Musik von seinem Handy dadrauf.

    Dann fiel ihm ein, schnell mal mit dem Auto von zuhause was zu holen, was noch fehlte. Sprachs, steckte das Handy ein und fuhr davon. Nachdem er 20-30m mit dem Auto weg war, brach die Musikverbindung ab.

    Ein Smartphone ist aus rein praktischen Gründen für einen stationären Hotspot ungeeignet...


    Die internen WLAN-Antennen eines Smartphones erlauben nur einen Hotspot mit sehr kleiner räumlicher Ausdehnung, so ein Haushalts-DSL/LTE-Router deckt normalerweise ein Haus über mehrere Stockwerke ab, oder ein komplette Festhalle.


    Auch kann ich an einen dedizierten LTE-Router in der Regel externe Antennen anschließen und mit Richtantennen (siehe Godes Beitrag im Hochwasser-Notfunk-Thread) auch einen weiter entfernten Mobilfunkmast anpeilen. Ich glaube nicht, dass ein Smartphone eine BTS in 10km Entfernung sieht und sich stabil verbinden kann. Evtl. wenn man das Smartphone an einem Mast entsprechend weit oben anbringt.

  • eine schöne Möglichkeit wäre auch einen Router mit der Freifunk-Firmware zu verwenden... die Dinger können ein WLAN-Mesh aufbauen... https://wiki.freifunk.net/Meshing


    Problem ist natürlich das das viel zu wenig Leute haben und somit das Mesh nicht weit genug geht bis jemand wieder einen Anschluss ans Internet hat.