Eisenpfanne Einbrennen

  • Diskussion zum Artikel Eisenpfanne Einbrennen:

    Zitat
    Angeregt durch einen Thread hier im Forum habe ich mich in den letzten Wochen mit dem Thema "Einbrennen von Eisenpfannen" beschäftigt.

    Eine Eisenpfanne soll ja das Nonplusultra beim Braten von Fleisch sein. Jeder Profikoch hat dafür in seiner Küche mindestens eine Eisenpfanne. Ich habe mich schon oft gefragt, wie bekommen die Jungs im Steakhaus das Fleisch so supersaftig und außen trotzdem so cross hin?

    Eine Antwort ist die Eisenpfanne. Sie hat gegenüber den modernen teflonbeschichteten Aluminiumpfannen einige Vorteile. Die Oberfläche wird heißer und kühlt durch das Bratgut nicht ab, weil sie aufgrund der höheren Masse auch mehr thermische Energie speichern kann.
    Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Eine Eisenpfanne hat nicht ausschließlich Vorteile. Geht man zu unbedarft an die Sache ran, wird man frustriert feststellen, dass in der Eisenpfanne das Bratgut richtig fest anpappt. Außerdem ist sie schwer wie ein Panzer und rostet schneller als ein alter Schiffsanker. Man kann darin auch nicht jedes Gericht super zubereiten. Für Schmor- und Garaufgaben gibt es besser geeignetes Gerät und Speisen mit hohem Säuregehalt, wie Saucen mit Tomaten oder Wein, sollte man ebenfalls tunlichst vermeiden. Dazu komme ich später nochmal.

    Kraweel, Kraweel! Taubtrüber Ginst am Musenhain!


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  • Nudnik

    Hat den Titel des Themas von „Eisenpfanne EInbrennen“ zu „Eisenpfanne Einbrennen“ geändert.
  • Aber Hallo!

    Es gibt sehr schwere geschmiedete Eisenpfannen, für Bratkartoffeln und dergleichen.

    Dann solche aus tiefgezogenem Schwarzblech, vorzüglich für Pfannekuchen.

    Dann noch die Bräter aus Gusseisen.

    Dann die billigen, wenn das Blech allzu arg dünn ist.


    Rosten tun die Dinger so schnell wie man unfähig ist, sie richtig zu behandeln.

    Nicht Seifenwasser verwenden, nur mit Wasser einweichen, dann mit Bürste, Spatel oder Stahlschwamm suabermachen. Wenn etwas hatnäckig anklebt, ist ein Brei aus Holzasche sehr gut. Dann mit Wasser ausspülen, auf den warmen Herd stellen bis sie trocken ist, einen Batzen Pflanzenöl hineingeben und dann mit einem Küchenpapier ausreiben. So halten sie ewig.

    Salzige oder saure Speisen darin herumstehen lassen ist hingegen eine zuverlässige Methode, um sie zu ruinieren. Wer auf fettarme Küche schwört, wird damit wohl auch nicht glücklich.