Der ideale Survival-PKW?

  • ... wahrscheinlich ein alter 4x4 mit dieselantrieb, aber welcher ? patrol, pajero, gaz oder doch g-modell ?

  • Tja,


    ich hatte einen Pajero Sport. Der entspricht etwa dem L200 nur als Kombi. Das war ein sehr schönes Auto. Die Verarbeitung war zwar nicht wie beim Toyota (meine Erfahrung) aber gut. Das Auto war ein Vorkammerdiesel und ich hab biszu 50 % Pöl ohne Umbau riskiert und er hat sich nicht geschüttelt. Das Auto war sehr praktisch. Inzwischen werden die, nicht mehr besonders teuer verkauft.


    Allradfahrzeug ist schon eine schöne Sache. Auch wenn ich als relativ gemäßigter Fahrer meist unter 10 Ltr. komme, ist das doch ein großer Posten im Budget bei uns. Da wir ja am Wochenende eine relativ große Strecke fahren.


    Wenn ich wegen des Refugiums keinen Geländewagen bräuchte würd ich mir einen sparsamen Kombi zulegen.


    Wenn Kosten keine Rolle spielen nicht Landrover sondern Buschtaxi.


    Gruß Ritter Ullinger

  • Zitat von Ritter Ullinger;5503

    Tja,


    ich hatte einen Pajero Sport....


    Ach, du hattest einen "Wichser"? Sehr aufschlussreich! :grosses Lachen:


    Ne im Ernst, sollte einfache überschaubare Technik sein bei der man selbst Hand anlegen kann und auch durch Improvisieren vieles noch reparieren kann.

  • prinzipiell hätte ich ca 5000€ übrig für einen alten gelände-diesel, aber mein problem ist, dass ich schon zu viele (3) autos besitze, leider keines davon richtig praktisch... (also geräumig, zuverlässig, sparsam und tüv-konform).

  • Zitat von Clearfix;5511

    Ach, du hattest einen "Wichser"? Sehr aufschlussreich! :grosses Lachen:


    Ne im Ernst, sollte einfache überschaubare Technik sein bei der man selbst Hand anlegen kann und auch durch Improvisieren vieles noch reparieren kann.


    Deswegen hieß er in Spanien auch Mondeo.


    Bleibe beim Buschtaxi.


    Wenn man es nicht elektronisch fahren will (bzw. bei Ausfall des Euro 4 Pimps trotzdem weiterfahren will) ist dies eine Möglichkeit:


    http://www.extremfahrzeuge.com/Land_Cruiser.10.0.html


    Wegen dem Spritverbrauch und 20.000 KM Kundendienstintervall hab ich das elektronische Buschtaxi. Basteln kann ich da leider nix mehr. Ich muß aber auch net viel basteln.
    Aber sehr angenehm und viel Platz braucht man eigentlich nur fahren.


    Geländegängig ist er sehr. Leiterrahmen.


    Allerdings ist es mit 5.000 Euro nicht in vernünftigem gebrauchtem Zustand zu bekommen. Allerdings kenn ich die aktuelle Preislage nicht. Aber vor ein paar Jahren waren sogar sehr alte Fahrzeuge im Vergleich zu Pajeros sauteuer.


    Ich teil ja nicht die allgemeine Liebe zum Niva. Ich denke mit einem Pajero Classic fährt man gut. Der war auch noch kein Commonrail.


    Mein Werkstattmeister riet vom Galloper ab, der zwar dem pajero entsprach aber seiner Erfahrung qualitativ nicht besonders toll war.


    Allerdings haben die Ölwechselintervalle von 7500 KM. Gut die kann man strecken.


    Terracan soll auch sehr gut sein.


    Gruß Ritter Ullinger

  • hallo,


    ich habe auch immer mit einem 4 wheeler geliebäugelt! leider deckt sich meine anforderung nicht wirklich zu 100% mit einem allradfahrzeug. das erste problem, ich wohne in einem ballungszentrum und bin auf eine grüne umweltplakete angewiesen (es sein denn ich will die karre in der garage einmotten bis zum ernstfall). dann kommt dazu das ich seeeehr viele km auf der autobahn abspule und daher eine gewisse fahrleistung (endgeschwindigkeit/verbrauch) erreicht werden sollte...


    und ausserdem fehlt für einen zweitwagen neben dem kleingeld vor allem eine daseinberechtigung! wir kommen sehr gut mit einem auto zurecht!! :peinlich:


    aber wir hatten mal in thailand so einen kleinen suzuki sj (ich glaube der war noch aus der ersten baureihe :lachen:) als leihwagen. der fuhr auf asphalt genauso gut wie im gelände - nicht falsch verstehen, das auto hat richtig spaß gemacht und weniger technik geht glaube ich wirklich nicht!! :lächeln:


    [TRAUM] wenn mal genug kleingeld übrig ist und mein finanzminister einen guten tag hat, hätte ich gerne so einen unimog. am besten ein alter bw krankenwagen zum umrüsten als wohnmobil - und mit dem ding dann die rente durchbringen... das wär es!! (leider ist der mog genauso weit entfernt wie meine rente, sollte ich noch welche kriegen) :staunen:[/TRAUM]


    gruss
    doc

    Erlebnisorientierter Prepper - LH Ultras

  • da jetzt die diskussion ins rollen kommt : was wäre für max 5000€ zu haben und gut ? niva will ich auch nicht, da doch etwas klein, meistens benziner und nicht gerade zuverlässig. habe einen vergessen : den cherokee, zeitweise auch von renault gebaut, mit 2.1 dieselmotor.

  • meiner meinung kommt der landcruiser (toyota) auf platz eins
    die sind nicht so überteuert wie der engländer, sind fast unverwüstlich, kommen im notfall auch ohne elektronik aus (bin mit dem 15 j. alten cruiser meines nachbarnvon paris bis kehl mit einem totalausfall der gesamten elektrik gefahren) und laufen und laufen und laufen................
    und an ersatzteile kommt man auf jedem erdteil problemlos ran

    gruß

    kelte


  • Das Buschtaxi hat auch mehr komfort als der Landrover. In den Defender pass ich nicht rein. Mit dem aktuellen Modell hab ich mich nicht beschäftigt. Die legende ist zwar sehr schön, aber die Geschichten mit der Chemie zwischen zwischen Leiterrahmen und Alukarosse, Wassereinbrüchen hab ich sehr aufmerksam verfolgt.


    Santana läuft ja jetzt als Iveco Massif. Vielleicht sind die PS 10 inzwischen preiswert zu bekommen. Ich hatte damals einen probegefahren. Auch hier fiel bei mir allerdings die Komfort und Alltagsnotwendigkeit zum Landcruiser hin.


    Gruß Ritter Ullinger

  • Zitat von Dr.Snuggles;5530


    [TRAUM] wenn mal genug kleingeld übrig ist und mein finanzminister einen guten tag hat, hätte ich gerne so einen unimog. am besten ein alter bw krankenwagen zum umrüsten als wohnmobil [/TRAUM]


    Hallo,


    hab Dir da nen Tipp: wende Dich mal vertrauensvoll an unsere Dagmar :lächeln: Ich hab "leider nur" einen 2tonner mit Plane&Pritsche (und bei Bedarf nen ausgebauten Ex-Richtfunk-Shelter zum draufstellen). Aber bedenkt bei aller Unimogträumerei: es gibt nur zwei glückliche Tage im Leben eines Bauern - der Tag, an dem der Unimog auf den Hof kommt und der Tag, an dem der Unimog den Hof wieder verlässt..
    Aber, abgesehen vom Preis und dem Ärger, den man hin und wieder damit hat - ein geiles Vehikel :winke:


    Nach wie vor das meiner Meinung nach ultimative Allzweck-Vehikel ist der Golf II mit dem 70PS Turbodiesel. Unkaputtbar, selbst ein Zahnriemenriß bringt ihn nicht wirklich um (Ventile schlagen nicht auf die Kolben), Verbrauch 4-5l, Reisegeschwindigkeiten von über 160km/h kein Problem. Quasi elektronikfrei. Schlechtwegetauglich, gut Wintertauglich. Übersichtliche Technik ohne japanisch-französische Seltsam-Konstruktionen. Dazu kommt: als ehemaliges Massenauto gibts immer noch alle Teile, sowohl in neu, als auch gebraucht. Das Auto ist heute out, klaut keiner mehr und vollkommen unauffällig, was man von Buschtaxi oder Unimog nicht behaupten kann.


    Auf dem Land und in schwierigem Gelände würde ich die Kombination aus kleinem (altem) Traktor und 2-Achsanhänger erwägen. Voll geländegängig, vom Dorfschmied reparierbar, wartungsfrei.


    Grüsse


    Tom

  • tomduly


    Darum hab ich mir bei der VEBEG nen "alten" Golf II vom Bund besorgt. Für damals 600DM nicht schlecht

  • tomduly :


    *neidischbin*


    danke für dem tip, aber im moment ist es NOCH nicht umsetzbar! aber wenn es soweit ist komme ich garantiert auf dich zu!!


    gruss
    doc

    Erlebnisorientierter Prepper - LH Ultras

  • Definition "survival-pkw"???


    für welches Szenario willst Du damit gerüstet sein?


    mal zwei Denkansätze:


    spontane Umsiedlung/Flucht bei plötzlich eintretendem regionalen Ereignis (wie z.B. der Visite von Katrina in New Orleans)
    -> großes Tankvolumen (evtl. 2 Tanks?) -> pflanzenöltauglicher Diesel mit 2-Tank-Anlage oder Autogas-Nachrüstung (d.h. LPG-Tank UND Benzintank)
    -> möglichst hohe Bodenfreiheit/beschränkte Geländegängigkeit (um bei verstopfter Autobahn auch mal nen Feldweg nehmen zu können)
    -> großer Laderaum - evtl. auch als Not-/Reiseschlafplatz einrichtbar (falls man keinen Bock auf Notquartiere in irgendwelchen Turnhallen hat)


    Peak-Öl (also falls das Öl mal 400 $/Barrel bzw. das Benzin 3,50 Euro/Liter kostet)
    -> geringer Verbrauch (allen "Buschtaxi"-Fans mal viel Spaß beim tanken :devil: )
    -> Option, Alternativ-Treibstoff zu nutzen (bei Diesel also Vor-/Wirbelkammer, Benziner LPG-nachrüstbar)
    -> großer Laderaum & Bodenfreiheit (damit ich - nach Installation eines Beistellherdes, um Heizöl/Gas zu sparen - auch das eine oder andere Ster Holz ranschaffen kann)


    ähmmm ... sind ja fast dieselben Kriterien ...


    ach ja, und in jedem Fall möglichst primitive Technik/Reparaturfreundlichkeit


    edit:
    und wenn es ernst wird, dann wäre vielleicht auch ein unauffälliges Fahrzeug von Vorteil - wegen möglichen "Sozialneides" der weniger gut vorbereiteten - bzw. Begehrlichkeiten, wenn man im gesetzlosen Choas damit irgendwohin flüchten muß

  • Das ist mein idealer "survival-pkw".
    Simpel, robust & praktisch.
    Läuft mit Diesel, Heizöl, Pölanteil
    Mit einfachsten Mitteln reparierbar und problemlose Ersatzteillage.

    F**k peak-oil! Ich find immer was zum reinschütten womit der läuft!:devil:

  • also mir ist der japaner doch lieber

    @ wtg: musst du viel schrauben? in der werkstatt bei mir um die ecke stehteiner alle zwei bis drei wochen mit ner anderen macke

  • @kelte1964
    Dieses Schätzchen da unten wird momentan auf Vordermann gebracht.
    Klar gibts da viel zu schrauben, ist ja auch während 45 Jahren nicht geschont worden.
    Andere machen Yoga zum entspannen, ich schraube.

  • Hallo miteinander!
    Also mein momentaner Favorit wäre ein G-Modell von der Dänischen Armee.
    240er Motor, original höhergelegt, NICHTS drin (keine Servo, Elektronik, etc)


    leider ein Cabrio ohne Türen. Und Teuer. nicht unter 7000 € zu haben.
    Frisst auch alles, und kann eigentlich fast nicht kaputt gehen.

  • Zitat

    leider ein Cabrio ohne Türen.


    Guck mal nicht bei den Dänen sondern bei den Holländern. Soweit ich weis haben die ein Model mit Hardtop.

  • ein g-modell ist aber nicht gerade ein allesfresser der engländer und der japs vertragen da einiges mehr----aber ein robustes fahrzeug für`s "grobe"