Vorsorge bei häufiger Reisetätigkeit

  • Einen herzlichen Gruß aus dem schönen Österreich.


    Mein erster Beitrag hier.


    Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Vorsorgen. Ich habe mich auch schon in viele Themen hier eingelesen.
    Mein Problem ist nur, ich muß beruflich bedingt leider relativ oft auf Dienstreise. Im In- und Ausland, meißt ein oder zwei Wochen, oder auch mal länger.
    Wie kann man da eine sinnvolle Rotation in seine Vorräte reinbringen.
    Ich hab grundsätzlich immer was haltbares zu Hause, denn mein Kühlschrank ist durch die häufige Abwesenheit leider sehr "männlich" ausgestattet.
    Aber nur mehr von Konserven Leben ist auf Dauer auch nicht das Wahre. Und wie soll man dann auch noch Vorräte für einige Monate rotieren?
    Für mich unmöglich, wenn man viel unterwegs ist. Ich hoffe, das sich das nächstes Jahr bessert mit der Reisetätigkeit, ganz weg, werde ich sie aber nicht bekommen.
    Möchte aber einen Vorrat anlegen, denn ich war schon mal, damals in einer für mich recht "ungünstigen" Zeit, auf die Vorräte die noch meine Großmutter damals angelegt hat, angewiesen.
    Und das könnte jederzeit wieder passieren. Nur ist meine Großmutter heute nicht mehr verfügbar.
    Also selbst ist der Mann.


    Wie macht ihr das?


    Viele Grüße


    Der Metaller

  • Hallo Einzelgänger,


    so genau kann man das nie sagen. Mal bin ich abwechselnd 3 Tage daheim und eine Woche weg, oder auch mal 3 Wochen durchgehend unterwegs. Aber auch mal 4 Wochen im Büro, was aber selten vorkommt.
    Langzeitnahrung? Ehrlich gesagt schaudert es mich bei dieser Nahrung. Erinnere mich noch gut an meine Zeit beim Bund (EF bei einem Jägerbataillon) an die EPAs. Die gabs bei den länderübergreifenden Übungen wie der Peacemaker und manchmal bei den 48h Kampftagen. Da würgt man sowieso alles runter. Aber vom dem Zeug will ich heute nicht leben.
    Es geht mir nicht, um kaufen und vergessen wie in deinem Link. Ich möchte Vorräte für rund 3 Monate anlegen. Und das Zeug auch so essen können, schon alleine damit was zum Beißen daheim ist wenn ich nach Hause komme.
    Und da liegt das Problem.


    Grüße

  • Hallo Metaller,


    ich würde an deiner Stelle, größere Mengen Nudeln & Reis einlagern.
    Dazu noch Tomatenmark, Sossenglässer und Tunfischdosen.
    Schmeckt, man kann ein wenig variieren, schnell zubereitet und hat ein langes MHD.


    LG
    tara

  • Zitat von Metaller;109161

    Mein Problem ist nur, ich muß beruflich bedingt leider relativ oft auf Dienstreise. Im In- und Ausland, meißt ein oder zwei Wochen, oder auch mal länger.
    Wie kann man da eine sinnvolle Rotation in seine Vorräte reinbringen.


    Grundsätzlich müsste man zwei Faktoren auseinanderhalten:


    • Rotation wegen der Langzeitvorsorge (Menge an Haltbarem ab Krisentag 1)
    • Rotation wegen der Abwechslung und der Vermeidung einer Geschmacksfestlegung nach "Pfui Deibel" Manier
    • Rotation wegen der Organisation und Kontrolle des gesamten Vorratsbestandes (Sichtprüfung, Schädlinge, Standort und Umweltbedingungen)


    Eine denkbare Rotationsmethode ist: alles Abgelaufene wegschmeißen und Neues kaufen.


    Das ist kostspielig, aber wenn niemand zuhause ist, der die Sachen verbraucht, kannst du solche Sachen spenden (Bedürftige, soziale Organisationen usw) und das "Rotationsprinzip" weiterhin walten lassen.


    Logischerweise ist das nicht zu empfehlen, man sollte im Vorrat das haben, was man gerne isst bzw. wozu man sich nicht zwingen muss. Von neuen, experimentellen Vorräten nicht zu viel anschaffen (je nach Zeithorizont), wenn man sich nicht sicher ist, ob man damit zurecht kommt. Bevorratet man für 1 Person, sich selbst, muss man auch keine Kompromisse eingehen, sieh es positiv, statt Artikeln, die du sonst wegwirfst, kaufe dir nur das, was du wirklich jederzeit essen magst. Dann besteht dein 3-Monats-Vorrat vielleicht aus 80 % Lieblingskost und wird tendentiell einseitig durch die Zusammensetzung, aber die restlichen 20 % können halbwegs Ausgleich schaffen. Mit einem 3-Monats-Lager kann man auf andere / Fremde zugehen und tauschen. Hauptsache, man hat etwas zum Tauschen.


    In einer echten Krise wird alles Verwertbare, Essbare, Tauschware, Abmontierbare, Redundante mit einem "Kriesenwert" wertvoll. Was es in Normalzeiten vielleicht nicht ist und was wir ggf. problemlos und billig neu beschaffen können.


    Je länger der Vorrat halten soll, umso stärker geht es m.E. in die Kompetenzen der Selbst-Herstellung, nicht der Abarbeitung von Vorratslisten und der "Kunst" der optimalen Rotation. Hauptsache, es bleibt überschaubar und stresst nicht in Richtung Chaos und Wertvernichtung durch falsche Entscheidung in den Vorratskosten.

  • Hallo Metaller,


    ich empfehle dir auf BP5 zu setzen. Die Nahrung ist kompakt, schmeckt gut (meiner Meinung nach), und ist ewig haltbar. (bis zu 25 Jahre)


    Ausserdem kannste BP5 sowohl pur essen, als Riegel, als auch in Milch aufgelöst. Du kannst die Riegel auch überall hin mitnehmen. Ins Auto, ins Flugzeug, ins Hotel etc


    Bei BP5 musst nichts rotieren.


    Grüsse Vengard

  • Hallo Metaller,


    ich würde mir an deiner Stelle erstmal einlagern, die Dir hier schon gesagt wurden.
    Das was sehr lange hält.
    Auch wenn´s nicht dein Lieblingsessen ist, aber wie schon gesagt - in der Not frisst der Teufel fliegen.


    Wenn du das hast, bist du schon mal einen Schritt weiter, wie 90% der restl. Bevölkerung.
    Mach dich nicht verrückt.


    Und dann was leckeres - das was du magst kaufst du halt mal doppelt und legst es z.B. in den Keller.


    Wenn du mal zu Hause bist und was kochst - mach etwas mehr und gefrier es ein.




    LG rockyourglock

    "Si vis pacem, para bellum"

  • @ Metaller
    Also, ich sehe da eigentlich kein großes Problem. Nudeln und Reis wurden ja schon genannt. Ich habe auch noch Kartoffeln im Glas im Regal stehen. Diverse Fertigsoßen für die Nudeln. Dosen- und Knäckebrot, Dosenwurst, Marmelade, Pflaumenmus, Zuckerrübensirup, Honig, Fischkonserven, die berüchtigten Dosenravioli und andere Konserven. Hat alles ein annehmbares MHD. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich mich erstmal dran gewöhnen musste, das Zeug auch wirklich mal solange stehen zu lassen und es dann nicht wegzuschmeissen.
    Mittlerweile funktioniert das ganz gut.


    Nur beim Fleisch habe ich bislang noch ein wenig in die Röhre geguckt. Auch wenn es da, zumindest für meinen Geschmack, ganz ordentliche Sachen in Dosen gibt. Aber der Hinweis auf die Sojaprodukte hier im Forum war echt Gold wert. https://www.previval.org/forum…te?highlight=Sojagranulat)


    Also, ein Vorrat für ganz normal was zum beißen zu haben, wenn man mal ein paar Wochen außer Haus ist, ist wirklich relativ simpel. Wenn Du dann nach Hause kommst, bringst Dir noch 'n bisschen frisches Gemüse mit und pimpst damit Deine Vorräte auf.


    Ach ja, getrocknete Linsen und Bohnen kannste ruhig in die Ecke stellen und vergessen. Geniessbar kriegt mal die wohl immer. Und als allerletzte Verteidigungslinie vor dem Hunger --> BP-5. Wasser nicht vergessen. Wäre doch echt blöd, wenn Du nach Hause kommst und gerade das Wasser abgestellt wurde.


    lg

  • Zitat von Metaller;109161


    Mein Problem ist nur, ich muß beruflich bedingt leider relativ oft auf Dienstreise. Im In- und Ausland, meißt ein oder zwei Wochen, oder auch mal länger.
    Wie kann man da eine sinnvolle Rotation in seine Vorräte reinbringen.


    Ich hatte (hoffentlich, seit 01.08 Festanstellung ohne Reisetätigkeit) das gleiche Problem.
    Da ich meistens mit dem Auto gefahren bin, habe ich immer ein paar Sachen mitgenonnem und dann auf der Dienstreise gegessen.
    Allerdings war ich zwischen 1-9 Monaten am selben Ort und hatte dann immer was mit einer einfacher Kochmöglichkeit gemietet .
    (Appartment im Hotel, Ferienwohnung. möbelierte Wohnung usw,).


    Problematisch war dabei: Mehl (habe nie gebacken) und trockeneHülsenfrüchte (Zubereiten erfordert mehr Plannung und vorlauf),
    Obskonserven habe ich oft vergessen mitzunehmen, Gemüsekonserven auch weniger, als eigenlich notwenig war.

  • Denk mal an so altmodische Dinge wie Einweckgläser. Hält fast ewig, und du kannst jetzt, wo du Zeit hast kochen und bei Bedarf sind sie schnell warmgemacht. Für Beilagen wie Nudeln oder selbstgemachte Teigwaren wie Hefegebäck sind die Zutaten meistens gut haltbar. Mehl, Zucker, Trockenhefe, ... Der einzige echte Nachteil, für mich zumindest, ist, dass man da keine "knuspringen" Dinge machen kann, sondern nur sowas wie Braten, Schmalzfleisch, Eintopf,...Falls Du keine Angst vor Stromausfall hast, dann stell Dir eine große Gefriertruhe oder einen großen Gefrierschrank hin.Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Hallo Leute,


    und danke euch für die vielen Beiträge.


    Einweckgläser sind sicher toll, einige liegen hier auch noch rum, nur ich kann es derzeit gar nicht. Das Einkochen stirbt wohl mit der Kriegsgeneration aus.
    Ich müßte es auch erst lernen.


    Ganz ehrlich, wenn man viel unterwegs ist, kocht man nicht, deshalb ist mein Kühlschrank eher männlich gefüllt (Bier und sonst nix :staunen: ) gut, ganz so schlimm ist es auch nicht aber ich denke ihr wisst was ich meine.
    Und ich fürchte, wenn ich einlagere wird mir vieles verderben. Außer eben die Konserven, aber da bin ich mir heutzutage auch nimmer sicher, ob die noch ewig halten würden. Es wird halt überall gespart. Auch an den Konserven und Herstellungsprozessen.


    So oder so, irgenwas muß getan werden. Und diverse Konserven plus Nudeln+Reis sind schon mal ein gutes Gerüst. Problematisch ist auch immer Brot. Dosenbrot findet man in Österreich leider nirgends und bei Ebay sind die schweine Teuer und dann kommt noch das Porto dazu.


    Grüße

  • Muss ja in Deinem Falle nicht unbedingt das teure Dosenbrot sein. Ich habe in der letzten Zeit bei fast jedem Discounter Vollkornbrot in einer Plasikbox gesehen. 2x5 Scheiben in Folie verpackt, nebeneinander in der Box liegend. Mhd ca. ein halbes Jahr. Aber solange Du regelmäßig nach Hause kommst, kein Problem.
    Beim Preis müsste ich lügen, zwischen 1,99€ und 3,99€.


    Habe mir heute 'ne Dose baked beans mit ein paar Scheiben von diesem Brot reingezogen. Macht satt und zumindest mir schmeckts.


    lg

  • Hallo Melusine


    schick mir bitte mal per PN(?) dein Rezept für die baked beans, kenne sowas gar nicht. Bohnen spielen außer im Salat kaum eine Rolle in der austrianischen Küche.


    Das mit den Vollkornbrot kenne ich, gibs beim Hofer(Aldi) als Sortiment verschiedener Brotsorten, leider aber nur im Karton. Eine Blechdose könnte es schon sein, für längere Lagerung. Sonst hat man wohl bald etliches Getier im Voratsraum. Zumindest in Tupperdosen muß man es dann umfüllen.
    Grüße

  • Hi Metaller,


    baked beans gibt es fertig in der Dose. Sind halt vorgekochte Bohnen in Tomaten(ähnlicher) Soße. Kann man kalt und warm essen. Kalt hau' ich sie mir löffelweise auf's Brot. Warm mache ich mir für gewöhnlich Kartoffelpüree dazu. Habe mir heute aber mal überlegt, das auch mit Reis zu probieren. Wird dann wohl auf das Standardessen in den alten Terence Hill/Bud Spencer-Filmen hinauslaufen.:verliebt:


    Baked beans selber zu machen, ist mir noch nie in den Sinn gekommen. Werde ich mich aber mal schlau machen. Und das Brot in den Plastikboxen ist ja, wie gesagt, nochmal separat in Folie eingeschweisst. Sollte es eigentlich kein Problem mit Viechern geben. Habe mir ein paar davon geholt und werde mal schauen, wie lange das hält. Halbes Jahr ist ja schnell vorbei.


    lg

  • Zitat von Metaller;110037

    Einweckgläser sind sicher toll, einige liegen hier auch noch rum, nur ich kann es derzeit gar nicht. Das Einkochen stirbt wohl mit der Kriegsgeneration aus.
    Ich müßte es auch erst lernen.


    Hi,
    genau deswegen habe ich mir ein Voratsbuch/Haushaltsbuch gekauft, um es zu lernen. Ich finde es auch schade das das ganze Wissen mit ins Grab genommen wurde/wird. Vor allem frag mal die heutigen 20jährigen Mädels wer da noch kochen kann. Für die bedeutet das ne Maggi-Tüte aufzureißen.... Und Spaß macht das ganze bestimmt auch noch meiner Frau (die zum Glück sehr gut kochen kann) die Küche einzusauen:grosses Lachen:


    Grüße

  • Zitat von melusine;110083

    Hi Metaller,


    baked beans gibt es fertig in der Dose. Sind halt vorgekochte Bohnen in Tomaten(ähnlicher) Soße. Kann man kalt und warm essen. Kalt hau' ich sie mir löffelweise auf's Brot. Warm mache ich mir für gewöhnlich Kartoffelpüree dazu



    Hallo Melusine,


    klassisches British/American Breakfast


    Baked Beans mit Rühr- oder Spiegeleiern, gebratenen Tomatenscheiben, Bratkartoffeln oder Hash Browns (eine Art amerikanische Rösti) und geröstetem Speck oder Bratwürstchen.


    Viele Grüsse von einem Frühstücksfan



    Matthias

    They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
    Benjamin Franklin (1775)

  • Hallo Metaller,


    Du hast eigentlich 2 Herausforderungen:


    - Dein sinnvoller Vorrat zuhause.


    - Wie kommst Du im Ernstfall nach Hause (falls Du gerade weg bist) ?


    Der schönste Vorrat für "Handlungsreisende" daheim nutzt recht wenig, wenn Du kein Durchschlagekonzept hast, um in Dein "Basislager" zu kommen. Diese Frage habe ich mir auch immer gestellt. Daheim ist alles gut vorbereitet. Aber halt nur daheim. Das gilt eigentlich für alle anderen auch, warum sollte eine potenziell Krisenlage einen immer daheim erwischen, und nicht (wie bei Dir z.B.) auf Dienstreise 200Km weg, auf der Arbeit 50Km weg, oder gar im Urlaub 1000km weg?


    Wenn daheim alles geregelt, schön, daheim ist vielleicht sogar noch Fluchtgepäck, auch schön, aber erst mal wieder nach Hause kommen, kann schon zum Problem werden.


    Daher wäre es m.E. auch wichtig eine mobile Rückkehrvorsorge einzuplanen.


    Gute Zeit!



  • Das futterst du schon zum Frühstück :staunen:
    Ich brauche da zwei gscheite Kaffee und zwei Zigaretten.


    - - - AKTUALISIERT - - -




    Du hast schon recht, aber für die Reise kann ich mich kaum vorbereiten. Vor zwei Monaten war ich z.B. in Brasilien auf einer Baustelle. Ein Durchschlageplan ist da wohl unmöglich.
    Bei Dienstreisen in DACH würds schon eher gehen, sofern man mit dem Auto und alleine unterwegs ist.
    Von der Arbeit zu mir nach Hause siehts dafür wunderbar aus. Gibt 4 verschiedene Routen, zu Fuß so zwischen 20-30 Minuten. Mit Fahrrad oder Auto entsprechend schneller, da ist wohl keine Vorbereitung nötig.
    Grüße

  • Zitat von Metaller;110352

    Das [Anmerkung: Full British/American Breakfast] futterst du schon zum Frühstück :staunen:
    Ich brauche da zwei gscheite Kaffee und zwei Zigaretten.


    Öhmm, ja. Dafür gibt es mittags Obst und ein leichtes Abendessen. Hat bisher bei einem BMI (Body Mass Index) von knapp 23 geendet. Ein gutes Frühstück hält fit :lächeln:


    Als alter Indienfan, demnächst mal wieder für längere Zeit beruflich dort, mag ich auch gern Idli (salzige Kuchen aus Linsen und Reismehl), Dosa (eine Art Crepe aus dem Mehl von Hülsenfrüchten) , Sambal (eine scharfe Würzsosse) und Alu Gobhi (ein Curry mit Blumenkohl und Kartoffeln) zum Frühstück. Einfach lecker.


    Frühstück ist für mich halt die Hauptmahlzeit und ohne gutes Frühstück gibt es für mich keinen wirklich gutgelaunten Tag.


    Viele Grüsse


    Matthias

    They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
    Benjamin Franklin (1775)

  • Hallo Metaller,


    es gibt für dich im Falle einer Krise wenn du weit weg bist zwei Fragen:


    1: Will ich nach Hause?
    2: Fall ja, wie komme ich dort hin.


    Zu Frage 1: Es kann sein, dass du gerade am anderen Ende der Welt bist während in Östereich eine Seuche ausbricht, dann willst du ja vielleichtdich lieber weit weg beliben. Dann solltest du ein Konzept haben, wie du eine begrenzte Zeit im Ausland verbringen kannst. Dazu gehört, dass du deine Daten, Zugriff auf dein Geld und genug Geduld hast


    Zu Frage 2: Um dieser Frage zu begegnen würde ich den Informationsvorsprung an erste Stelle setzen. Wenn du in einem fremden Land bist und dort bricht gerade eine Krise aus, so wäre deine Botschaft, oder ein Konsulat die erste Anlaufstelle. Die entsprechenden Telefonnummern würde ich mir vor jeder Reise abspeichern. Ich würde mir auch Reisewarnungen vergegenwärtigen und mich entsprechend verhalten.
    Desweiteren ein ausreichender Bargeldvorat (Einfuhrbestimmungen diesbezüglich beachten), eine Notfallapotheke, Impfausweis und digitale Kopien wichtiger Dokumente dabeihaben.


    Beim Nachhausekommen ist der Vorsprung das Entscheidende. Kommst du rechtzeitig zum Flughafen fliegst du Business zurück zu deinen Vorräten. Kommst du zu spät campst du ggf. eine Woche in der Abflughalle.


    Zu den Voräten ohne Rotation: dazu gibt es hier mehrere Threads. Such einfach Mal nach Langzeitvorräten/20Jahre Vorrat.


    Beste Grüße

    Brot ist nicht hart. Kein Brot ist hart!