COVID-19: News & Informationen

  • Man liesst ja auch, dass in UK zudem die "Delatvariante" vorherrschend ist, heisst höheres Ansteckungspotential aber weniger schwere / tödliche Fälle.

    Wo steht eigentlich , dass die Delta Variante weniger gefährlich ist? Das ist jetzt keine Ironie, sondern interessiert mich wirklich.

    Die Fälle haben sich ja zu jüngeren Jahrgängen verlagert, also sind weniger Risikopatienten bei den Delta Infizierten dabei.

    Gibt es irgendwo einen Vergleich schwerer Verlauf bzw. Tödlicher Ausgang bei der gleichen Alterskohorte zwischen den einzelnen Varianten?

    Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.

  • Apfelbaum und @wolpertinger

    Da machen Die Engländer mit ihrer Zählweise wohl alles richtig, wenn man davon ausgeht das die Krankheit im Mittel nach nicht mal 20 Tage zum Tod führen kann.


    Siehe hierzu:

    https://www.rki.de/DE/Content/…ronavirus/Steckbrief.html


    Interessant unter dieser Annahme, also das die Engländer "falsch" zählen, ist auch noch, das auch die Israelis, die Portugiesen, die Spanier dann wohl falsch zählen...


    ... von daher finde ich es als Prepper persönlich immer schwierig, Dinge einfach unreflektiert nachzuplappern.


    Die "falsche" Zählweise ist natürlich damit kein Hinweis darauf, ob eine Variante nun gefährlicher als die andere ist, denn die Gefährlichkeit ist ja wohl maßgebend von der persönlicher Konstitution des Infizierten abhängig.


    Gruß


    Tid

  • @TID

    Bisher ging ich davon aus das wir hier, trotz unterschiedlicher Ansichten, versuchen halbwegs fair und sachlich miteinander zu diskutieren.

    Ob es die Engländer, Portugiesen, Spanier richtig oder falsch machen liegt wohl im Auge des Betrachters.

    Wenn ein Patient 2 Monate nach einer Covid19 Infektion, die ihn auf die Intensivstation gebracht hat, auf dieser verstirbt ist er in meinen Augen auch an den Folgen dieser ursächlichen Infektion verstorben. Daher sollte er auch mit gezählt werden.

    Aber das ist meine Meinung über die wir gerne diskutieren können.

    Aber bitte unterstelle mir nicht das ich Dinge unreflektiert einfach nachplappere. Solche Schläge unter der Gürtellinie hast du nicht nötig.


    Und jetzt freue ich mich wieder auf eine, weitgehend, sachliche Diskussion.

  • @wolpertinger

    Es war nicht meine Absicht, das Du meine Sichtweise auf Dich beziehst.


    Um zur Sache zurück zu kommen:

    Gibt es Fälle, die nach 2 Monaten aufgrund von COVID 19 auf der Intensivstationen versterben.??



    DIVI, RKI und alle andren für uns in D maßgeblichen Quleen weisen das nicht aus.


    Wie kommst Du also da drauf??


    Gruß


    TID

  • Ja es gibt Fälle die nach über 2 Monaten auf der Intensivstation versterben. Durch mein privates Umfeld hab ich da direktes Feedback. Aber wir wollen uns auf überprüfbare Fakten berufen. Daher zähle ich das mal nicht.


    Grundlage der aktuellen Diskussion war ja der Cut nach 28 Tagen. Bundesweite Zahlen habe ich dazu leider auf die Schnelle nicht gefunden.

    Die Münchner Kliniken weißen dazu aber interessante Statistiken aus. Zumindest Mittelwerte.

    Hier lag die durschnittliche Aufenthaltsdauer mit Covid19 im Krankenhaus in 2021 bei >14 Tagen (gegenüber 11 Tagen in 2020). Das liegt wohl am deutlich jüngeren "Publikum". 50% der Fälle waren durchaus im jüngeren Alter.

    https://www.muenchen-klinik.de/covid-19/intensivzahlen/


    Nehmen wir jetzt 5-10 Tage bis zur Einweisung und einen schweren Verlauf der über die durchschnittliche Zeitspanne hinaus geht dann sind die 28 Tage schnell erreicht.

    Sorry bessere Daten hab ich auf die Schnelle jetzt nicht.


    Grüße

    Wolpertinger


  • Für Ende März 2020! ist die durchschnittliche Zeit von den ersten Symptomen bis zum Tod mit 18 Tagen angegeben.

    https://www.sciencemediacenter…ct-Sheet_SMC_31032020.pdf

    Seitdem sind die Alten "durch" (Krankheit oder Impfung) und die Zeitspanne hat sich verlängert. Außerdem wird durch die verbesserte Behandlung sowohl eine höhere Überlebensrate als auch ein verlängerter Zeiraum bis zum Tod bewirkt.

    Persönlich kenne ich 4 Corona Tode, bei mindestens 1 wenn nicht sogar bei 2 waren es mehr als 28 Tage.

    Edit: es waren 2.


    Übrigens die papers auf die sich das RKI in deinem Link bezieht sind von 2020, also sehr veraltet.

    Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.

    3 Mal editiert, zuletzt von Apfelbaum ()

  • Apfelbaum:

    Das ist nicht zutreffend.

    Die Angaben des Rki sind Stand Juni 2021 und korrellieren mit den Daten des Divi.



    Es mag sein, daß es da "Ausreisser" gibt, wie es immer bei einer statistischen Betrachtung der Fall ist.


    Ich bin da mittlerweile aber immer skeptisch wenn ich die Geschichten höre.

    Beim ernsthaften Hinterfragen stellen sich 90% als unkorrekt heraus.



    Gruß


    Tid

  • Ja sagen sie vielleicht aber sie geben als Datenquellen für den 'Sterbezeitraum' papers von 2020 an. Die Daten sind immer so frisch wie ihr Erhebungszeitpunkt und nicht wie das Datum, dass über eine Veröffentlichung geschrieben wird.

    Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.

  • Das wird dadurch aber nicht unwahrer, da die aufenthaltsdauer auf den ITS nun mal in dem Bereich liegt.

    Einfach die Divi Tagesberichte seit Beginn der Pandemie auswerten :upside_down_face:


    Gruß


    Tid

  • Sorry, die Logik versteh ich nicht.

    Es ging um den Zeitraum positiver PCR Test bis Exitus.

    Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.

  • Hier die akutelle Übersicht der Pandemie in Deutschland:


    1. Übersicht Gesamtdaten 1.5.-11.07.2021:

    ges_0105_1207_2021.png


    2. Situation auf Intensivstationen 1.5.-11.07.2021

    ITS_0105_1207_2021.png


    3. Entwicklung Todesfallzahlen 01.05.-11.07.2021


    tote_0105_1207_2021.png


    4. Übersicht Gesamt 2021 bis 11.07:

    ges_2021.png


    Datenquellen:

    Johns Hopkins Universität

    DIVI Tagesberichte (Es wurden nur die betreibbaren Betten bei den freien Kapazitäten betrachtet, die Reservebetten (ca. 10.000) sind nicht inkludiert)

    RKI Testberichte (XLS Positivrate)


    Teilweise habe ich die Zahlen aufmultipliziert bzw. dividiert um sie in ihrem Kurvenverlauf darstellbar in ein Diagramm zu bekommen.

    Die Faktoren sind angegeben.


    Gruß


    TID

    Einmal editiert, zuletzt von T I D ()

  • Man überlegt ob man die Impfquote und damit die durchimpfung der Geselschaft mit einer Prämie als Anreiz erreichen kann.


    https://www.deutschlandfunk.de…ocket-newtab-global-de-DE


    Ich halte es für eine Möglichteit, aber leider ist das auch ein Eingestendnis das ein Teil der Bevölkerung Willensschwach ist, wie sonst sollte man erklären das diese Leute ihre "Überzeugung" für einen Geldschein überwinden?

    Was mir an Fachwissen und Intelligenz fehlt mach ich mit (hier könnte ihr Produkt stehen) wieder weg.

    aus DE B/BB

  • Ja, derzeit ist es noch eine theoretische Überlegung.

    Natürlich werden nicht alle schwach, deshalb geht man aber auch davon aus das man mit einer höheren Summe mehr Leute erreicht.

    Rein als Experiment würde es mich aber auch interessieren ob das wirklich so funktioniert.

    Ich stelle mir gerade jemanden vor der bei Querdenkerdemos dabei war, Angst vor Spätfolgen und verstecken Chips hat, und sich dann ganz schnell vor dem Impfzentrum einreiht wen jemanden mit 100 Euro winkt.

    Was mir an Fachwissen und Intelligenz fehlt mach ich mit (hier könnte ihr Produkt stehen) wieder weg.

    aus DE B/BB

  • Ich halte es für eine Möglichteit, aber leider ist das auch ein Eingestendnis das ein Teil der Bevölkerung Willensschwach ist, wie sonst sollte man erklären das diese Leute ihre "Überzeugung" für einen Geldschein überwinden?

    Ich halte es nicht für ein Zeichen von Willensschwäche, wenn sich jemand nur dann impfen lässt, wenn seine Belohnung nur groß genug ist. 😉 Es geht, dachte ich bislang immer, um Menschen, nicht um irgendwelche räudigen Köter, die man mit dem Rohrstock erziehen muss und die ein Leckerli bekommen, wenn sie sich wohlfeil verhalten. 🙄


    Genauso wie es Menschen gibt, die sich aus Überzeugung gegen Covid-19 haben impfen lassen (🙋‍♂️) wird es auch Menschen geben, die sich aus Überzeugung eben NICHT impfen lassen werden.

    Und was sollen erst die sagen, die sich aus medizinischen Gründen gar nicht impfen lassen dürfen? Und daher darauf angewiesen sind, dass wir eine Herdenimmunität haben? Bekommen die einen Lolli als Trostpreis?

    Ist jetzt vielleicht etwas sehr sarkastisch formuliert.

    Aber natürlich wirst du einzelne mit so einer Belohnung noch bekommen können.


    Was meiner Meinung nach im Rahmen der Covid-19-Impfungen schief gegangen ist, sind zweierlei:

    1. Die Kommunikation und die Aufklärung seitens der Politik und Medien auf der einen Seite

    2. Eine Anspruchshaltung und fehlendes Verständnis über Wahrscheinlichkeiten und noch so ein paar andere Dinge auf Seiten der Impflinge andererseits.


    Politik und Medien haben aus Mücken Elefanten gemacht. Natürlich kann eine Venenthrombose im Einzelfall dramatisch sein. Wenn sie zum Tod oder Schlaganfall führt, ist es natürlich tragisch für den Betroffenen und seine Angehörigen. Aber die Zahl der durch Astrazeneca verursachten Venenthrombosen im Vergleich zur Zahl der geimpften ist vernachlässigbar gering. Ist nur eines der vielen Beispiele, wie ein nicht schlechter Impfstoff schlecht- und damit kaputtgeredet wurde.


    Ich habe das "Glück" gehabt, seinerzeit mit BioNTech geimpft worden zu sein, weil es zu dem Zeitpunkt keine Wahlmöglichkeit gab.

    Ich hätte mir aber auch jeden anderen Impfstoff gegen Covid-19 in den Arm jagen lassen, wenn der erste Impfarzt damals eine Wahlmöglichkeit gehabt hätte, eine Auswahl rein anhand medizinischer Indikation vorzunehmen.


    Vielleicht bin ich der idealistisch-altruistische Depp, der daran glaubt, dass die Welt nur dann besser werden kann, wenn man bei sich selbst anfängt? Vielleicht bin ich auch einfach nur das egoistische Ar***Loch, für den meine Schwester mich in ihrer Pubertät gehalten hat, der nur an seinen eigenen Vorteil denkt?

    Keine Frage. Wenn jeder nach dem Motto verfährt "sollen sich die anderen doch impfen lassen", werden wir nie auch nur annähernd in den Bereich einer Herdenimmunität bei irgendeiner Impfung kommen. Und ja, ich möchte nicht den Sch*** bekommen, der sich Covid-19 nennt. Auch wenn meine Oma ein Drachen war, wollte ich es ihr zumindest altersmäßig gleich tun, sie sogar übertrumpfen und weit über 100 bei vollem Bewusstsein, klarem Verstand und bester Gesundheit werden. Covid-19 ist im Zweifelsfall eine Erkrankung, die dem Plan widerstreben würde. 🙄🤷‍♂️ Gut, manchmal gibt es Tage, da frage ich mich, warum bin ich überhaupt noch hier, aber das ist eine ganz andere Baustelle, die ich mit meinem Therapeuten kläre 😉

    aus DE gesendet...

  • Keine Frage. Wenn jeder nach dem Motto verfährt "sollen sich die anderen doch impfen lassen", werden wir nie auch nur annähernd in den Bereich einer Herdenimmunität bei irgendeiner Impfung kommen. Und ja, ich möchte nicht den Sch*** bekommen, der sich Covid-19 nennt.

    Durch die Impfverweigerer werden wir keine Herdenimmunität mit Impfung aufbauen können. Nicht mit Delta und Delta 2.0.

    Deshalb wird ja jetzt zu Plan B gegriffen (GB) oder zumindest darüber diskutiert (D).

    Einfach laufen lassen und alle durchseuchen lassen. Die die sich nicht impfen lassen können oder bei denen es nicht wirkt sind halt Kollateralschäden. Und die paar Toten mehr auch. Außerdem wird es ein schönes Experiment hinsichtlich Spätschäden.

    Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.

  • Einfach laufen lassen und alle durchseuchen lassen. Die die sich nicht impfen lassen können oder bei denen es nicht wirkt sind halt Kollateralschäden. Und die paar Toten mehr auch. Außerdem wird es ein schönes Experiment hinsichtlich Spätschäden.

    Bitte nicht falsch verstehen: vielleicht werden Medizinhistoriker in 200 Jahren Dissertationen darüber schreiben, ob es besser gewesen wäre, gleich zu Beginn der Pandemie einfach alles durchlaufen zu lassen (inklusive einer vollständigen Durchseuchung, aller Toten, Witwen, Waisen, Spätfolgeninvaliden etc.) oder ob es gut und richtig war, so wie wir es bislang gemacht haben.


    Es lässt sich natürlich trefflich darüber streiten, ob diese verwirrende Kleinstaaterei hilfreich war oder nicht. Ob dieses Wettrüsten um "die härtesten Maßnahmen im Kampf gegen Corona" oder "die schnellsten und umfassendsten Lockerungen" hilfreich war? Ich habe dazu eine eigene Meinung, die stark in eine politische Diskussion abdriften würde. Und ich bin froh darum, a) diese Meinung haben zu dürfen und auch äußern zu dürfen und b) nicht in der Haut der politischen Entscheidungsträger auf Kreisebene zu stehen, die sicherlich nicht genug Geld auf der hohen Kante haben werden, um sich im Zweifelsfall zur Ruhe setzen zu können, wenn sie im Anschluss keinen Job mehr kriegen sollten. 🤷‍♂️

    aus DE gesendet...

  • Ich finde das australische Modell ja bemerkenswert. Sie haben zwar die Pandemie an sich gut überstanden, bei einem sehr normalen Leben, haben dadurch aber das Problem, dass sie eine extrem niedrige Durchimpfungsrate <10% in der Bevölkerung haben. Das rächt sich bei Delta jetzt.


  • Eine Info für alle, die noch(mal) geimpft werden und es nicht ohnehin schon wussten:


    Man sollte nach seiner Impfung auf Paracetamol / Ibuprofen verzichten, da die Einnahme zu einer Abschwächung der Immunantwort und damit der Impfwirksamkeit führt / führen kann. Quelle: Ärzteblatt.

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht