Lichtgeschützt lagern

  • Hallo.


    Über die Suchfunktion hab ich keinen passenden Thread gefunden - falls ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen hab, bitte korrigiert mich ;-)


    Zur Info: Ich bereite mich mit meinen Vorräten darauf vor, für 4 Wo. das Haus nicht verlassen zu müssen. Bzgl. der Menge hab ich mich soweit an der Empfehlung des BBK orientiert bzw. diese hochgerechnet. Noch bin ich noch nicht vollständig ausgestattet.

    Meine Frage: In wie weit ist nun eine lichtgeschützte Lagerung der Vorräte notwendig? Ich habe keinen Keller; die Vorräte sind aktuell in einer Abseite mit Fenster untergebracht und somit direkter Lichteinstrahlung (wenn auch immerhin Nordseite) ausgesetzt.

    Meine Ideen waren

    a, innen eine Jalousie anzubringen. Hat auch den Vorteil, man sieht nichts von draußen (EG). Nachteil: Wenn ich zB. auch den Staubsauger brauche, muss ich wahrscheinlich stets das Licht anschalten

    oder b, das Regal mit einer Plane abzudecken. Ich hab also noch normales Tageslicht in dem Raum - möglicherweise zieht dies aber dann neugierige Blicke auf sich...

    oder c, mache ich mir insg. unnötig Sorgen, weil die Vorratshaltung bei einer 4-Wochen-Dauer kleiner ausfällt und die Durchrotierung noch vor „negativen Lichtauswirkungen“ eintritt?


    Was sagt ihr dazu?

  • Meine Frage: In wie weit ist nun eine lichtgeschützte Lagerung der Vorräte notwendig?


    Für Konserven in Gläser auf jeden Fall (die verderben nicht gleich, werden aber unansehnlich). Für Reis und Nudeln schadet es auch nicht.

    4 Wochen ohne direkte Sonneneinstrahlung solle aber noch ok sein.


    Warum verpackts Du die Sachen nicht in eine Karton o.ä?

  • Lichtgeschützte Lagerung wäre zB unter dem Bett möglich.


    Kartons sind eine wunderbare Sache, es empfiehlt sich die Verwendung von Umzugskartons, da diese stapelbar sind und bauartbedingt einiges aushalten.


    Oder Du greifst zu folgendem kleinen Gewerk:

    Ein handelsübliches Schwerlastregal (90x40x180cm), für 25 Euro aus dem Baumarkt wird zusammengesteckt und möglichst in einer Zimmerecke aufgestellt. Eine Verankerung in der Wand ist nie verkehrt.

    Mit passgenau zugeschnittenen Schrankrückwänden (Baumarktware) wirds Regal verkleidet, der Inhalt desselben ist definitiv lichtgeschützt.


    Zu beachten ist folgender Aspekt:

    Schwere Gegenstände unten, leichte nach oben.


    Prepping hat eben immer etwas mit basteln, bauen oder herstellen zu tun.



    Grüsse vom Toni

    Grüße vom Toni

  • Dahingehend "empfindliche" Sachen lagere ich in schwarz durchgefärbten Kunststoffboxen mit passendem Deckel, z.B. das Eurobox-System Tauro von Obi: https://www.obi.de/aufbewahrun…x-22-cm-schwarz/p/6037568


    Da sind allerdings die Handgriffe offen, ich habe die daher mit schwarzer Folie von innen abgeklebt.


    Dann gibts noch bei Aldi (Süd) fast sämtliches Gemüse in schwarzen Kartons, die sich hervorragend stapeln lassen - aber man muss schnell sein und den Mitarbeiter direkt beim Einräumen erwischen und dem die leeren Kartons (weg)schnappen... wenn der ins Lager fährt, werden sämtliche Kartonagen direkt geschreddert.

    Den obersten Karton decke ich dann mit einem flachen Karton, der in einem schwarzen Müllsack steckt, ab.


    Der Schü hat in seinem Thread zur Notbevorratung seine (transparenten) Kisten vorgestellt, von dem Hersteller von Schü's Kisten (nennt sich "Really useful Box") gibt es einige der Boxen auch in Schwarz.

    Last but not Least hat tomduly im oben genannten Thread seine schwarzen Boxen gezeigt, die sind vom Hersteller Auer (Schwarz = ESD-Line).


    Meine Speis hat auch ein Südfenster, ganz im Dunklen wollte ich da auch nicht permanent stehen... ich habe innen an den normalen, weißen Vorhang ganz simpel einfach noch schwarzen Bühnenmolton geheftet - brauch ich tagsüber Licht, Vorhang auf ;)

  • Also ich habe auch mangels Keller die meißten Vorräte in einem Raum mit Fenster, auch Nordseite.


    Ich habe mir da noch nie Gedanken drum gemacht, und bisher auch noch nie Problme bekommen. Ich rotiere meinen Vorrat ja auch und ich habe halt Gläser hinten im Regal stehen, aber ganz ubewusst. Dosen ist das egal

  • Mit passgenau zugeschnittenen Schrankrückwänden (Baumarktware) wirds Regal verkleidet, der Inhalt desselben ist definitiv lichtgeschützt.

    Definitiv lichtgeschützt ja, aber wie komme ich dann an die Vorräte ran, wenn ich alle Seiten abdichte? Oder meinst du lose dagegen lehnen?


    @all, danke für eure weiteren Ideen :thumbup:

  • Wenn es scheiße aussehen darf dann kleb das Brett (Schrankrückwand)

    oben mit Gewebe-/ Panzerband (Scharnierfunktion) fest und am unteren

    Regal bringst du einen einfachen Überfallriegel an, Metallstift oder Mini-

    Vorhängeschloss dran, feddich. Kostet fast nix:

    https://www.hornbach.de/shop/U…inkt/8063007/artikel.html

    Einmal editiert, zuletzt von Ben () aus folgendem Grund: Unpassende Ausdrucksweise entfernt

  • Definitiv lichtgeschützt ja, aber wie komme ich dann an die Vorräte ran, wenn ich alle Seiten abdichte? Oder meinst du lose dagegen lehnen?


    @all, danke für eure weiteren Ideen :thumbup:

    Schwerlaststeckregale sind für mich gewissermaßen die eierlegende Wollmilchsau, denn was man aus ihnen ohne großen Aufwand bauen kann, ist schon erstaunlich. (Ohne die Fähigkeiten eines Schreiners zu haben hat man flugs das Skelett einer ganzen Schrankwand zusammen. ...)


    Dazu zählt auch die bereits geschilderte lichtgeschützte Aufbewahrung von entsprechend empfindlichen Sachen. Dazu wäre ein klein wenig handwerkliches Geschick und eine Portion Phantasie gefragt.


    Zunächst bietet es sich an, die Platten (Schrankrückwände) passgenau für jedes Fach zuzuschneiden, oder dies eben vom Baumarktmitarbeiter in der Holzabteilung erledigen zu lassen. (Der freut sich auch über ein kleines Trinkgeld...)

    Auf diese Weise kann man ein Regal entsprechend sektionieren - eindeutiger Vorteil gegenüber der zeitsparenden Variante der durchgehenden Platte.


    Sodann versieht man die Fachbodenträger des Schwerlastegals mit zwei bzw drei Bohrungen, durch welche Flachkopfschrauben (von innen nach außen, Kopf im Regalinneren) geführt werden. Beilagscheibe drauf und mit einer Mutter anschrauben.

    Die Zuschnitte werden ebenfalls vorgebohrt, und in die herausstehenden Schrauben eingehängt. Beilagscheibe drauf und mit einer Flügelmutter befestigen.

    Als Staublippe könnte man zB selbstklebendes Moosgummiband aus der Fensterabteilung des Baumarkts verwenden.


    Die Aussenseiten versieht man zB mit einem Feld Tafelklebefolie, um eine mit Kreide beschreibbare Fläche zur Bezeichnung des Inhalts zu erhalten.


    Grüsse vom Toni

    Grüße vom Toni

  • Moin.

    Ich habe jetzt eine Mischlösung eurer Vorschläge gemacht (ich hoffe, das klappt mit den Fotos gleich?):

    Ich habe einen Karton “entfaltet” und etwas modifiziert, sodass er nun genau einen Regalboden abdeckt (schwierig zu beschreiben hihi). Somit habe ich eine Art Scharnierfunktion, spare mir aber erstmal den Weg zum Baumarkt. Es ist jetzt nicht 100% dunkel (schätze, 10-20% Lichteinfall), aber für meine Verhältnisse mit 4 Wo Vorrat völlig ausreichend :thumbup: